Indiana Tribüne, Volume 20, Number 71, Indianapolis, Marion County, 27 November 1896 — Page 3

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yrtj; . j Das Magdalenenhaar. Von Zean Rameau. (gortsedung.) etzt traf tz wieder mit oem AbbS zusammen, gmg aber, ohne ein Wort zu sprechen, an ihm vorüber. Er fürchtete, schwach zu werden und zu Boden zu fallen, bevor er das Ziel erreichte. Darum eilte er die steilen Pfade hinab, maschinenmäßig und empfindungslos, fast wie ein rollen der Stein. Er hatte für nichts mehr Auge noch Sinn; hie und da fühlte er sich von einem ungewohnten Schwin del ergriffen; dann blieb er stehen und fuhr sich mit der Hand über die Au gen. Wenn ich nur bis zur Grotte kom me! dachte er in seiner Herzensangst. Er wollte nicht, daß Jacqueline seinen Schmerz sehe, er wollte nicht vor ihr ohnmächtig werden! So nahm er seine letzten Kräfte zusammen und ging be schleunigten Schrittes weiter. He, mein Junge! Was ficht Dich an?" fragte der Abb6. Wir kommen Dir ja kaum nach!" Die Liebenden eilten Hand in Hand in vollem Lauf herbei, und in weniger als einer Stunde war bereits die Grotte zu fehen. Silvöre athmete erleichtert auf. Nun war wenigstens der Schein gerettet. Da aber trat Jacqueline zu ihm uno sagte: Haben Sie vielleicht dieSchlüs sel zu Ihrer Grotte bei sich? Ich mochte sie, mit Ihrer Erlaubniß. ge?n Herrn Roumigas zeigen.... Sie ist merkwürdig genug; aber Sie werden ja selbst sehen!" fügte sie, sich zu Ga. ston wendend, hinzu. Es sind so hübsche Plätzchen darin." Silvöre blieb stehen. Er glaubte Jacquelines Absicht zu verstehen; sie wünschte offenbar, mit ihrem Geliebten ein wenig allein zu sein, und ver langte zu diesem Zweck die Schlüsse! zu seiner Grotte. Abermals schloß der Fuhrer die Au gen; einige Sekunden lang zögerte er, dann ergab er sich schwelgend in sein Schicksal. Er suchte den Schlüssel in seiner Tasche, vermochte ihn aber mit seinen zltternden Fingern nlcht gleich zu fassen. Endlich zog er ihn heraus und gab ihn Jacqueline. Danke! Wir bringen ihn sofort wieder." sagte das junge Mädchen und zog ihren Geliebten mit sich fort nach dem Eingang der Grotte hin. Von diesem Augenblick an wußte Silvöre nicht mehr, was er that. Er ging hinter dem Abö6 her dem Dorse zu. In der steinigen Schlucht begann er zu taumeln, auf den unebenen Gra nitstufen ward es ihm trübe vor den Augen, und. als er die Thür seiner Grotte aufschließen hörte, fiel er sachte, ohne einen Zllagelaut, zuBoden. Sein bewußtloser Körper rollte eint ge Meter weit abwärts und blieb dann gerade vor den Füßen des Abo Bordes liegen. Ach. du mein mein Gott! Zu Hilfe! Der Führer hat sich das Leben genom men!" rief der Geistliche entsetzt. Jacqueline horte diesen Hilferuf und kam alsbald herbeigelaufen. Silodre!" schrie sie auf. Was ha ben Sie gethan!" Sie kniete vor dem leblos daliegen den, Körper des Führers nieder uno legte ihre Hand auf daö Herz ihreS ehemaligen Geliebten. Gott sei gelobt!" rief sie. Noch lebt er; er scheint sich nicht verletzt zu haben! Von wo ist er gefallen? Wir müssen ihn fortbringen. ' Onkel! Ich bitte Dich! Hilf mir. hilf mir rasch!" Sie umfaßte Silvöre unter den Ar .men, um ihn inö Pfarrhaus zu tra gen. Auf emmal aber, als sie sah. daß er die Augen öffnete, diese traurigen, mattblauen Augen, brach sie in Thrä nen aus, ließ ihr Haupt auf die Brust des ' kleinen Grottenbewohners sinken und stammelte: Verzeih mir, Sil ddre! Verzeih mir!". Dann preßte sie, ohni auf den Abb6 zu achten und ohne sich um den jungen Roumigas zu kümmern, in leidenschaftlichem Glück ihre. Lippen auf die Lippen des ehe maligen Freundes. Aber Jacqueline!" murmelte Gaston. Es scheint mir. daß Ihr Betragen " Doch sie hörte nicht auf ihn, son der wiederholte immer aufs Neue, zu dem ohnmächtig Daliegenden ge wanÄt: Verzeih mir! Du bist eS ja. den ich liebe. Hörst Du mich? Und Al les, was ich. heute that, that ich nur, um zu sehen, ob Du mich noch liebst." Der AbbS stand sprachlos vor Bestürzung vor diesem Schauspiel, wah rend Herr Gaston grün und gelb vor Aerger wurde. Nein, das ist zuviel." grollte er. ,Man führt die Leute nicht ungestraft an der Nase herum. Und dem jungen Madchen voll ins iuri r.n0, setzte er hinzu: Dieses Ziv mein Fräulein, hat schon u. 'ian.e aewahrt: ich bitte Sie. au ... ..rv i.r - er"t. zwlscyen oleiem kuqrcr ... rc! ..M in uno mir zu Ivaylen. lllcr vvtt Utl i,i hier zuviel. , In der That, mein Herr, Sie kon nen sich zaruckziehlN," entgegnete das junge Mädchen kalt. ' -- Der Abb6 prallte zurücZ, als er diese Worte. :iräd tief!' 'Wie' Jacqktttnel S -L t ' . rt Hl JL r!.""a..ou mein l2)0!l! uno ?ie, CaRon?'tIb, cl ist. ja nicht. möglich!"

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Mit weit ausgerkssenen'Augen nanv er rathlos zwischen den beiden Liebhabern und wußte nicht, wohin er sich wenden sollte. Jacqueline aber hatte, ohne Zeit zu verlieren, den Gärtner Touton herbeigerufen, und mit dessen Hilfe brachte sie nun den Ohnmächtigen ins Pfarrhaus. O. ihr heiligen Engel! Was ist denn geschehen?" rief Poupotte. indem sie die Hausthüre öffnete. Gewiß ist er auf dem Berge ausgerutscht. Sagte ich's nicht gleich, ihr würdet besser thun, hier unten die Musik spielen zu hören? Nun, hatte ich nicht recht? Und Sie. Herr Pfarrer, Sie haben doch keinen Schaden davongetragen? Sie sind ja ganz blaß. Ich will Ihnen gleich einen Pfeffermünzthee aufgießen." - Unterdessen war Silvöre von Tou ton und Jacqueline in den Hausflur gebracht worden. Wo legen wir ihn hin, Fräulein?" In irgend eine Stube, gleichviel, welche." In den ersten Stock also?" Nein, das wäre zu unbequem. Legen wir ihn hier nieder." Und so wurde Silvöre auf Jacque lines Bett gelegt. Danke, Touton!" sagte das junge Mädchen. Und, jetzt, wenn-Ihr . recht lieb sein wollt, besteigt Ihr sogleich unsre Eadette und reitet zu meinem Onkel, dem Doktor Henri Bordes in Aigues-Vives. um ihn zu bitten, er möchte sobald als möglich nach Gar gos kommen; sagt ihm nur. ich erwarte ihn noch heute Abend." Gut, gnädiges Fräulein!" sagte Touton und ging. Silvöre lag noch immer mit ge schlossenen Augen da, und sein Athem

war kaum zu hören. Jacqueline legle ihm ein zweites Kissen unter den Kopf und verlangte Riechsalz von Poupol te. .ekt aber trat der Abb6 mit einer dampfenden Tasse in der Hand herein. Wie," rief er, in Demer eigenen Stube?" Es aina nickt anders, weil es die einzige ist, die im Erdgeschoß liegt." Nun, und die meine? 5ln die habe ich ihn nicht zu legen gewagt, Onkel! Das hätte Dich doch wahrscheinlich gestört." O! hoffentlich Bleibt uns der Bursche nicht ewig hier liegen." . Wollte Gott, er bliebe! Indessen liegt er noch immer bewußtlos da." Der Abb6 leerte seme Tasse und rief dann, während er sie auf einTischcken stellte: O. du mein Gott! Was ist das für eine Geschichte! O. du mein Gott! Was ist das für eine Geschichte! O. du mein Gott! Da bin ich nun in einer hübschen Patsche. Herr Gaston hat sich in vollem Aerger verabschiedet; was wird er von uns denken? Und sein Vater? Und die Leute im Dorf? O. du mein Gott! Erleuchte mich!" Damit liest er sich m einen Lehnstuhl fallen und suchte verzweifelt aus sei nere Perlmutterdose Trost zu schöpfen. Dann sammelte er stch einen Augenblick lang und murmelte: Ich bin geliefert! Diese Bergbesteigung, der Dauerlauf beim Abstieg, diese RutschPartien und schlufcnch noch diese Aufregung! Nein, das ist zuviel für einen einziaen Menschen! Es ist. um eine Herzkrankheit davonzutragen. Ich bin geliefert!" Fünf Minuten spater war er emge schlafen. Neuntes Kapitel. Silvöre war noch immer bewußt los. Als Jacqueline, über sein Antlitz gebeugt, weinte, hatten sich seine Au gen für einige Sekunden geöffnet, aber begriffen hatte er nichts. Jetzt lag er regungslos auf dem weißen Bett des jungen Mädchens; seine Brust hob sich kaum unter dem leichten kurzenAthern, der wie der Hauch eines schlafenden Kindes war. So verging eine Viertelstunde, dann schien Silvöres Seele zu erwachen. Er fühlte einen heftigen Reiz in den Nasenlöchern und hatte die Empfindung, als werde ein dichter Schleier von seinem Bewußtsein gezogen. Um diesem heftigen Reiz, der ihn verfolgte, zu entgehen, wendete er mühsam den Kopf und glaubte dabei einen Seufzer der Erleichterung zu vernehmen. Da schlug er die Augen aufund erkannte deutlich Jacquelines brünettes, über ihn gebeugtes Gesicht. Aber noch vermochte er den Zusammenhang nicht zu fassen, und müde senkten sich abermals seine Augenlider. Indessen traf ein Ruf, ein klagender wie auö der Ferne kommender Ruf fein Ohr. Silvöre!.... Silvöre!...." Träumte er denn? War das nicht ein Echo jener entsetzlichen Nacht, in der er Jacqueline allein in den 3ergen zurückgelassen hatte? Siliere!...." War das nicht eine Erinnerung an jene herzzerreißende Trennung, die seine tiefste Seele durchwühlt? Silvöre!" Aber jetzt schien sich die Stimme zu nähern, immer deutlicher und aufreaender zu werden, ja es war, als bet. . v. n. ...erteil i ruyre oer zgaucy, oer ju lym zuuyuc, seine Stirn. Silvöre! Ich bin's! Jacqueline!... 5)örst Du mich?" Zum drittenmal öffnete er' die Au gen, blickte um sich und jetzt endlich erwachte er zu vollem miuu Er besann sich auf Alles; auf d5ß Besteigung'des GärgoS;- den-Abstieg den Schlüsselbund " seinen Fall; er ahnte, daß man ihn ins Pfarrhaus gebracht habe und daß diese rühteriden Rufe von'Jräulein . Marcabie'u ausgingen, die an' seiner Seite Kniete.' Ach. Du hörst mich!" begann die Stimme des jungen Mädchens aufs Neue. Duhorst. mich. Silyöre. Du erkennst mich wieder, mich, Deine Jac queline, die Dich liebt und 'nie einen andern geliebt hat.' als, Dich " " l i Er lauschki aMmlo und andachlävoll auf jedes dreier Wortal?-wvllt keinen einjigeni jhrer 'seserlNent den Laute verlieren.' Dann 'Verttarji

em glückseliges Lächeln sein .Antlitz, seine Augen schlössen sich jetzt nicht mehr, vermochten aber noch immer nicht zu sehen, denn langsam füllten sie sich mit leuchtenden Thränen. , Ich liebe Dich. Silvöre! Ich habe Dich immer geliebt!" fuhr das junge Mädchen fort. Und jetzt sehe ich, daß auch Du mich noch liebst! Ach, wie schön ist doch das Leben!" Und mit leiser Stimme, vielleicht halb unbewußt, antivortete er: Ja, Jacqueline, ich liebe Dich! Und auch ich habe immer nur Dich allein geliebt!" Dann schwieg er. Worte vermochten nicht auszudrücken, was er in diesem Augenblicke empfand; er fuhr fort zu weinen, und das ganze Entzücken seiner Seele spiegelte sich auf seinem Antlitz wieder. Da sah er. wie Jacquelines Lippen sich auf die seinen niedersenkten, und unter diesem Kusse schien sein ganzes Wesen in einen süßen, iodesgleichen Frieden hinzuschmelzen. Noch war er nicht stark genug, um derartige Freuden zu ertragen, die Gegenstände verschwammen vor seinen Blicken; das Geräusch 'der Außenwett drang wie aus weiter Ferne an sein Ohr, und sein Geist, der sich einen Augenblick lang gelichtet hatte, umnachtete sich aufs Neue. Immer heftiger werdende. Frostschauer durchschüttelten ihn, dann ergriff ihn zu nehmende Hitze, bis schließlich sein ganzer Körper wie Feuer brannte. So lag er lange, ohne sich dessen, was ihn umgab, bewußt zu werden. So em Pfand er, ohne ti zu sehen, das Ende des TageS, den Schein einer Lampe, die Ankunft des Arztes, das Kommen und Gehen deS Abb6. Poupottes und Jacqueline?, indeß die Stunden, von dem schwermüthig tönenden Schlagwerk einer fernen Wanduhr angezeigt, langsam dahinschwanden. Die Nacht verstrich, und in dem blaulichenSchimmer des anbrechenden Morgens erglomm eine Nachtlampe; der Kranke sühlte Jacquelines Finger, die ihm zu trinken gaben, und als er sich um wandte, sah er die schwarze, massige Gestalt des Abb6 Bordes in einen Lehnstuhl versunken liegen. Das Fieber ließ im Laufe deS Vormittags nach, und bald nahmen die Eindrucke SklvöreS wieder bestimmtere Formen an'. Um die Mittagszeit schien ihm sein Uebel bereits gehoben; er fühlte sich so wohl wie die vorhergehenden Tage und wollte aufstehen, um sich beim Abb6 BordeS zu bedanken und nach seiner Grotte zurückzukehren. Aber Jacqueline erhob Einspruch dagegen. Der Arzt hat unbedingteRuhe verordnet!" erklärte sie. Du darfst Dich nicht von der Stelle rühren. Wenn der Gedanke an Moussu Dich beunruhigt, so 'wisse, daß Touton ihm Heu gebrächt hat." Und während sie dies sagte, zog sie ihm mit ihren durch zwei rosige Vor detarme unterstützten Herrscherhändchen herzhaft die Decken wieder über die Schultern. Als der Abb6 um zwei Uhr Nachmittags das Zimmer verließ, um sich in seinem Bett von den Anstiengungen1 des vorhergehenden Tages auszu ruben, benutzte Jacqueline seine AbWesenheit, vm Silvtre zärtlich allerHand anzuvertrauen, indem sie ihm alles erzählte, was sich seit ihrer Trennunz zugetragen hatte. Sie sprach ihm von ihrer Herzensangst, ihrer Verzweiflung, ihren Aerwünschungen nach jener entsetzlichen Juninacht. Ah! Silvöre! Ich. war außer mir vor Wuth und Schmerz! Du hattest mich so'tief. so grausam tief gekränkt! Damals schwor ich. Dir die Augen auszukratzen, wenn ich Dich eines Tages wiederfände! Du siehst, wie ich mein Wort halte." fügte sie hinzu, indem sie seine Auqen mit Küssen bedeckte. Ich habe Dich überall gesucht; dann erfuhr ich 'durch Deinen Vater, daß Du nach Eauz-Ehaudes gegangen seist, und unverzüglich setzte ich Dir nach! In verschiedenen Städten fand ich Deine Spur, in Eauz-Bon nes, in Eauterets. in Luchon. Aber jedesmal kam ich zu spät. Gott, wie unglücklich ich war! Stelle Dir nur all die' Lügen vor. die ich erfinden, alle Pläne, die ich entwerfen mußte, um meinen so schwerfälligen Brummbär von Onkel zu vermögen, mich auf all diesen Reisen zu begleiten! Und dazu dieser blödsinnige Toulouse? Advokat, in den ich' mich verliebt stellen mußte, ja. den ich bei Deiner Rückkunft heirathen wollte, einzig und allein, um Dich eifersüchtig zu machen! Ach, waZ habe ich in der Gesellschaft dieses alhernen Tropfes ausgestanden! WaS für ein unausstehlicher Geck! Hast Du ihn gehört, wie er gestern im Wald von' Freihandel sprach? DerUnmensch! Ich' hätte ihn ohrseigen mögen. Welche Lust hatte ich. Dir um den Hals zu fallen, Dich .-,Du mochtest wollen oder nicht zu küssen und mir's von der Seele zu schreien: Geschieht Dir ,aanz recht, wenn Du mich nicht magst.

chaber liebe und verehre Dich! O, mem Sllvöre. Du konntest Dir eindilden ich hatte ihn dort oben auf dem Mlrgoö geküßt? Du täuschest Dich! J'ch! habe 'nur so gethan, um mich an Dir zu rächen um. Dich in Wuth zu .versetzen und Dich dasür zu strasen, daß' Du mich vor drei Monaten verlassen, mich, wie ein gemeiner Feig,l!ng ohne jeden Grund zurückgestoßen ham O, verzeihe mir, aber ich bin noch jetzt! empört darüber. Denn siehst Du.' ich muß hassen, wie ich liebe, von ganzex eele! Und jetzt." sagte sie. indem K ihre bloßen Arme um seinen Hals lang, jetzt sage mir. warum Du damals fortgegangen bist. Gestehe mir Ms! O, ich. beschwöre Dich, 'mein 'Silvöre, ich will Dir Alles verzeihen, ich schwöre es beim Leiden Christi! Nur saae mir Alles, scknell!" Mst.uns mi) . OHSn und rein Voll dsZ 022, Lltt sew ! : Die OLlk? kaust un . bei (UOCntkel, 0 0? CcC:;i5 Ci,

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Wiener Skizze von Ed. Pötzel. G'horsamster Diener. Herr Nachbar, wie steht das Befinden? Recht wohl auf? Dank der Nachfrag', muß schon gut sein. Und wie geht's bei Ihnen? Na halt so schön stad. Wissen S'. ma' hat halt so viel Ausstand' in heutiger Zeit als G'schäftsmann. Da sein Sie gut d'ran! Das heiß' i a G'schäft fo a Hausmeister! Wann Sie 'n Lad'n zusperr'n. fangt 's Geldverdienen erst recht an, haan? Hör'n S' mir auf! Is net viel dahinter. Gar in ein neuch'n Haus, wo ma' si' die Partei' net aussuch'n kann, sondern nehmen muß, wer kommt und den Nanenzins zahl'n will. Na ja. freili. is schon was d'ran an dem. was Sie sag'n. Sein S' schon b'setzt? Ja. die Tag' jetzt sein die drei letzten Parteien ein'zogen, alle glei von 'n Land eina. Na und is was dahinter bei die Leut'? Mein Gott, das kann ma heunt no net sag'n.' Der Eine is a Baron.... Was Sie net sag'n: a Baron? Ja, a Baron. . Gehn S' weiter, a wirklicher BaTON? ' Ja. ja, wann i Jhna schon sag': a Baron; er schreibt si' sogar Freiherr von. Ah, da kann man ja gratuliren, das is-do a g'wisser Nimbus für's ganze Haus, wann ma an Baron dnnnet hat. gar wann beim Titel auch die gehörigen Mittel sein. Na. mit die Mittel hapert's a bissel. so viel i siech. Net vielleicht, daß er net a nobler Mann wär' da könnt' i net klag'n. Wann er über die Sperr' ausbleibt, hab' i meine dreißig Kreuzer und so laßt er a ab und zu a Flörl fliag'n. Aber es geht ihm net recht z'samm' mit der Marie.. Alle Augenblick' fragt wer nach ihm, wo Unsereiner mit sein' Blick glei' mirkt: Aha. der hat a Rechnung oder so was bei ihm. Mir derbarmt er oft, und so verlang' i 'n halt, wann Einer z' häufig kommt. Schad' um so ein' Mann, wann er sonst so is wie Sie sag'n. Mein Gott, wann Einer a Baron is, kann er halt net in der Volksküche! essen und muß auch in anderer Weis' auf seine Reputation schäu'n. Das.is 's ja. Seg'n S' Z. siech's ihm oft an, daß's ihm weh thut,' wann er z. B. ein Fiaker hol'n laßt und sich dabei denken muß: das kost' wieder a drei bis 'vier Guld'n. Aber a Mann in seiner Stellung kann do net in Stellwag'n fahr'n! .Ma thät's ihm ja übelnehmen. Und die Fiaker woll'n ja a leb'n. Oder net? Is was d'ran. Nor is zon fürcht'n, daß er' einmal ganz stier wird und 'dann.garnlmnlrr nachi kann so daß er am End den Zins a schuldl bleibt. I wir Jhna was sag'n: Mögli is 's ja. daß das g'schiecht:. Aber füt ein' Menschen, der a Baron is, zahlt halt do fast immer wer. Wann's ihm recht schlecht geht, laßt'n d' Verwandtschaft do' net ganz fall'n, weil sa sie ja schämen müßt. Deßtweg'n kann ma schon a Weil zuaschau'n. Ja, ja, so is 's auf der Welt: Grad die Leut', die's brauchen könnten, hab'n nie kein Geld net. Wahr is 's. Und wann's auf mi ankommet, so wünschet i'dem Baron das Geld, was die Partei im zweiten Stock hat. So? San do so reich? Was sein s' denn? Er is a Prifatier; ehender soll er a Compagnie g'habt hab'n. Wieso? War er denn beim Militär? A belei; in Compagnie war er halt in ein'm größeren G'schäft. Jetzt lebt er von sein' Geld. Wer weiß, auf welche Art er dazu kommen is! Das hab' i mir auch schon denkt. I bitt Jhna, bei dem Schwindel heutigstags! Wenn Einer a paar hundert Menschen unglücklich g'macht, sie aus z'sackelt und betrog'n hat. nachher is 's !n Wunder.wenn er sich vom GTschafi jUrllckzieh'n und von - seine Renten' eoen kann. " , I schau mir auch Jeden zweimal yn, ,on dem's heißt, daß . er durch eigem örbeit reich word'n is. Ganz naturli'! Warum', verd'n ,enn Sie net reicht - Allemal steckt waS :ahinter. Sagt'H Ihnen Einer wle. 's ang'stellt hat. day er reich word'n 6? Wann kg Lumperei dabei is, wa-' .um gibt er denn 's Recept karr Ankrn, wann er selber schon cnug hat? d'rum sag' i: Trau, schau, wem. Wer reiß, auf welche Art er das z'sammz'scharrt. wia viel er g'wuchert und' z'fchwwdelt hat, DaS kann Jeder sag'n. daß er dreißig Jahr' g'arbeit' hat. bis.er sich zur Ruh' g'setzt hat. I sag' Ihnen nur, wenn i zweihundert Sahr' arbeiten thät. könnt l mi a no .iet zur Ruh' setz'n. Na und glauben S' ich vielleicht? Keine Spur. Und natürli', auölassen thun so Leut' nix. obzwar sie'S Seld wahrscheindli' leicht verdient hab'n.' Glauben 5 der Herr Prifatier vergunnt si' jemals ein' Fiaker? höchstens daß er einmal im Comfortobel fahrt, wann a recht a miserables Äetter is. Sonst rennt er z' Fußz 's iö g'sund. sägt er. Und sein 'armer kub muß lernen,' daß er schon' yanz' tramhapet ausschaut. ' Frag' i Jhna. ;u was braucht der Bub so viel z' lernen. wann der Vater eh' so. viel Maxen Hai? .Aber wahrscheindli' denkt si' der Alte: wie gewonnen, so zerronnen! Kunnt lerckt sein.- dan sÜr'n'VuabÄ' . VeUt Onü Lei57rft la k;d ei. nein Tbeil c3 CrCttaJ. tm euer Ner renst?stk?n zttetüre) unvche LetenSart U"2. : wlk ich 24 frei v-, Uzeevh rfStf ei-fsen H2u5M, lt - ;. . - "' w

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W r H. C. POMEROY. gegenüber der nty mehr übrig bleibt von dem Sünvengeld! Helf Gott, daß 's wahr is. Bergelt's Gott! Na und wer is die dritte Partei? Ah fo. die im dritten Stock. Na. da !S Ihnen a sonderbarer Mensch. Dlr schreibt den ganzen Tag z' Haus und von dem lebt er. Daß a Schreiber soll a so a Woh nung zahl'n können. . . . Das is 's ja eben; er is ka Schrei ber net. Als Schriftsteller- is tx g'meld't und der Herr Inspektor hat 'n glei' kennt und aufg'nommen. Bäche? schreibt er, heißt's. Na ja, daß es Leut' gibt, die die Bücher schreib'n, hab' i mir auch immer denkt; daß ma' aber davon leb'n soll können, das is mir 's Neueste. Das is do' sozusagen ka Arbeit und ka G'schäft net. Und solche Leut' müss'n mir Steuerzahler derhalt'n! Na, wenigstens is er ka' . übler Mann, der Schriftsteller. Halt a Hascherl, wie's bei dem Erwerb net anders sein kann; aber recht freundli' mit alle Leut' und net schmutz', was die Hauptsach' is. Das hat ihm unlängst sogar im Haus a bisserl a Anseh'n geb'n, daß'n der Baron b'sucht hat. Muß also do' a halbweas repatirlicher Mensch sein, wenn der Baron mit ihm anfangt. . . . Ah. da kommt g'rad der Herr Baron mit ihm die Stiegen herunter. Welcher fft denn der Baron? Der Große. . Küss die Hand, Herr Baron! . Unterthänigster Diener, Herr Varon! Zar und Gesandter. Daß zur Zeit Peter's hti Großen ein Gesandter am russischen Hofe außert diplomatischen Eigenschaften auch die besitzen mußte, eine gehörige Masse gttstlgerGetranke vertragen zu können, beweisen die nicht gerade angenehmen Erfahrungen, welche der .ane Zuel in dieser Hinsicht in St. Petersburg machte. Besonders roh erschien Peter in seiner Freud über die Betrunkenheit Anderer, Weil Juel mehrfach von der 'despotischen An des Zaren zu Ici den' hatte und diese Unsitten seine Gesundheit und sein Leben gefährdeten, verweilt er in seinem Tagebuch mit be sondere? Umständlichkeit bei der Schi!' derung solcher Auftritte. Eines Ta gesj als ein Trinkgelage auf einem Schisse stattfand, sollte Juel. der schon seht viel hatte trinken müssen, noch ein großes Glas leeren. Er weigerte sich und flüchtete auf einen Mastbaum. Peter kletterte dun dänischen Gesand ten mit einem vollenBecher nach.zwang ihn' dort, och mehrere Bech.'r zu trinken,' woraus Juel, halb bewußtlos, nicht ohne die größte Lebensgefahr auf das' Deck gelangte. Solche Auftritte wiederholten sich und nahmen gelegentlich' einen noch peinlicheren Charakter iU Als Juel einst wieder auf einem Shtsfr sich entschieden weigerte, noch rnehr -zu trinken,, umarmte und küßte ihn i der Zar. hielt ihm mit der einen HaNd , den Kopf und zwang . ihm mit der -anderen das volle Glas an den Mmd, so daß Juel dasselbe leeren mußte. Als sodann Juel sich mit sei ner -Schaluppe 1 entfernen wollte, ließ ihn !der Zar mit Gewalt zurückhalten. Es eab dann einen peinlichenZwischen fall.' - Juel zog seinen Hirschfänger und drohte seine Gegner zu verwun-den.-. Peter kam schwer betrunken dazu.und'sagte'ihm, er werde ihn beim dänischen König verklagen, daß er in seinjr Gegenwart die Waffe entblößt habeL.; ES" entstand ein arger Wort Wechsel zwischen dem Gesandten und dem! Zaren, am anderen Taae aber kn't'schuldlgte man sich gegenseitig, man sei'betrunken gewesen und wisse kaum. was' geschehen sei. Ein anderes Mal. als Juel sich weigerte zu trinken, fiel Peter . bor ihm auf die Knie und er Harte, er werde sich nicht eher erheben, al tiS Juel mehrere Glas Ungarwem getrunken habe. Der Gesandte ließ sich ebenfalls auf die Kniee nieder; es dauerte eine Weile, bis Juel sich dazu herbeiließ, sechs bis sieben große Beche; zu 'tteren und schwer betrunken wa. So war es denn nicht zu verwundern, daß -Juel. seine ditzlomatische Mission als. schwere Last pnpkand und froh war,' Ruklsnd verlassen zu könnet W Ende 1711 der Gedanke auftauch, .'ihn abermals nach Rußlang zu senhen, erklärte er. er habe keine Lust dzzu, weil er aus Erfahrung wisse welche Widerwärtigkeiten ihn in einem sslchen Falle im Punkte der Vollere! hevorständen.' Es scheint übrigens et. WaS später der Trinkzwana von Beter weniger streng geübt worden zu sem,da per Nanzc.sÄtGesandte (1720) berich. er habe sein;. Oeiseruna ,u trin- , erfolgreich durchzusetzen vermocht.

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V. w w. Hl. lirt i i firfr i & ? o 1 4 Pvst.Offiee. Indianapolis, Ind. ribünc ist bsb einzige Bwtt in S?dins. vk che Interessen u Volles gegenüber der Macht be? Plntokro: vertTi. m Orgs des Volkes und nicht einer Psl?tel ahtt Partei." Uu$t(t knnvft f pnettot$i fv KreihciimNcchl uf alle Geiste bK Leb?. DtzbeiZ tze? &Vtt ift SchSdfekin Woblftavß und ho vim nhhn mu tt solch UmU N, f"3Cl0W. frfift 5 Äkhe zu? ftf.iifc 5eisri!,k vvi. h t suMt tUtt. 7äc 'Sti, t?s?ke)Uch Hesitte, ?sSi eS eU votbMi, Pstiöt zm.?fnbk' Qfv kr- vit-Y'v Kfihtt Ky 3ei Adonnmrnt Pren ber ihü'Z ixb&ne i itt Sowg?blatte 5c,beider zusäVWr. j U k tS.e per Woch' oder GTS per Monat. DurS ttt HL versasbt k?e! d' Teaebwtt SI da, Sontag5b:aU HA Keik Shr, beide zskMme SG w BsrasSehwAZ DsS setchhWge Sonntags Vlati bietet eine FAKe m??$irvöÄ Lsff DrneksKchen aller Art roerdm rasü und billig aus. geführt. ClttltUia&UUi ssittttUStN. (?MössSßyZWÄi ' eÄiUÄNgen? OchSfiSaxtsN. ' WssSSse. IiiSAZ???- ' RöVKrSWVSZ' K f. &i fS? QifötfUkvktti Vteeiue werdtt gesHLsdbZ SLöfSN

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