Indiana Tribüne, Volume 20, Number 65, Indianapolis, Marion County, 21 November 1896 — Page 2

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Arwüne. Erscheint Taglich und SountagS. Die tZzliche Tribüne- kostet durch ben Xtlaer j (Jenti per Ooche, die Sonntag .Tribüne"! Cent per Woche. Beide ,usau'e 15 Tet es Cent per r!nar. Per Pft außerhalb oo .?ttbt ,ngeZchiZt 1 oraZSki!hlnö V pe, Jahr. Ofrui 18 eüd Vlabama Straße. Indianapolis, Ind., 21 Nov'br 1896. Farblge'Giftmlscher. Das Licht der Aufklärung ist noch nicht in die finstere Nacht crassenAberglaubens und düsterer Unwissenheit, in welcher die Neger auf den westindi schen Inseln, Jamaica, Haiti u. s. w. vegetiren, gedrungen und überall fanden sich Spuren der barbarischen Gebrauche, welche die Vorfahren der farbigen Bevölkerung einstmals auS Afrika nach der neuen Welt gebracht haben. Auf der Insel Jamaica hat zwar die Regierung sich redliche Mühe gegeben, durch Errichtung guter Schulen der modernen Cultur die Wege zu bahnen, und die Negerkinder lernen wohl auch Lesen und Schreiben, allein nach dem Verlassen der Schule vergessen sie das Erlernte sehr schnell und bald unterscheiden sie sich in Nichts von ihren unwissenden Eltern. Dem Namen nach sind die Neger Christen, doch steht der Qbeah- bei ihnen in höherem Ansehen als der Prediger, denn er übt eine unheimliche Macht aus. welcke das aberaläubische Volk für übernatürlichen Ursprungs hält, m m w . n r s . Wiewohl Derselbe, allen myjttjqen gschmacks entkleidet, weiter nichts als (Äistmischerei ist. Charles Kingsley, einer der besten Kenner der westindischen Neger, sagt, daß die Anwendung von Giften das Grunoelement oes Obeah" ist. Auch die meisten Pflanzer auf Haiti und Jamaica haben den Obeah" fürchten gelernt, wiewohl sie genau wissen, daß sie es durchaus nicht mit irgend etwas Uebernatürlichem zu thun haben; allein sie wollen sich und die Ihrigen nicht derRache der schwarzen Giftmischer preisgeben und darum suchen sie die Dunkelmänner durch Geschenke zu beschwichtigen, falls sie mit deren Stammesgenossen m lon flikt gekommen sind. Der Obeah-Mann kennt die Natur und den Gebrauch der zahlreichen tro pifchenGiftpflanzen auf das Genaueste und diese, neben dem crassen Aberglauben, sind seine wenigen Hilfsmittel bei Ausübung seiner schwarzen Kunst. Zu Statten kommen ihm dabei noch die Lebensgewohnheiten in den Tropen. Auf der Insel Jamaica wird bclsmelswelse das Trinlwasser m mächtigen irdenen Gefäßen, durch de ren Wände es langsam in andere Be bälter rieselt, gekühlt. Wie leicht kön mit in ein solches Gefäß einige Blätter einer Giftpflanze, deren Saft die Mitglieder einer ganzen Familie auf daö Siechbett wirft, gethan werden I Mit zu Staub zerriebenem Glase werden Krankheitserscheinungen, die sich von der gefllrchteten Dysenterie in Nichts unterscheiden, hervorgebracht und der Betreffende weiß, daß er ein Opfer des Obeah- ist, doch ist er außer Stande, den Missethäter zu fassen, da sein aanzes Hauspersonal auS Negern besteht und diese sich ausFurcht vor dem schwarzen Zauberer zu keinem Geständnisse herbeilassen, selbst wenn sie Zeugen von dessen verbrecherischem 2hun gewesen sein sollten. Gewöhnlich nehmen die Neger die Hilfe des Obeah" in Anspruch, um wirkliches oder vermeintliches Unrecht an ihren weißen Gebietern zu rächen. Das erste Zeichen, welches dem Pflanzer drohendes Unheil verkündet, besteht in den Köpfen von drei weißen Hähnen, die er auf dem Wege findet ; demnächst sieht er an einemBaume eine leere Flasche hängen und nun weiß er. daß es schnelles Handeln gilt. Er weiß nicht, wessen Haß er sich zugezogen hat oder wie tief derselbe ist, und daS muß er zu ermitteln versuchen, um seinen Feind zu beschwichtigen. Während er entsprechende Nachforschungen anstellt, trifft er zugleich alle nur erdenklichen Vorsichtsmaßregeln. Die Wasserkrüge werden auj das Sorgfältigste gereinigt; die Milch wird vom Augenblicke des Melkens genau überwacht, und W Zubereitung der Speisen wird nu? erlässigen Händen anvertraut. Aber wem, außer feinen eigenen Angehörigen, kann der Pflanzer noch Vertrauen schenken, da sein ganzes Personal unter dem Einfluß des Obeah" steht. Gelingt 3 dem Bedrohten, sich über die Person seines Feindes Gewißheit zu verschaffen und diesen zur Annahme von Geschenken zu bewegen, dann ist jede Gefahr beseitigt, denn der Obeah-Mann wird alsbald seine unheimliche Thätigkeit einstellen; andernfalls muß er sich auf das Schlimmsie gefaßt machen. Wird der Obeah" gegen einen Neger in Anwendung gebracht, dann ist das Verfahren viel einfacher, denn jeder Farbige hat abergläubische Furcht vor dem Zauberer und das Geringste genügt, ihn in Todesangst zu versetzen. Ein Päckchen mit Glasscherben. Haa?en oder Zähnen, eine Flasche mit Stücken einer Kröte oder Spinne, rosiigen Nageln, schmutzigemWasser oder ahnlichen Dingen sind für ihn sichere Warnungen und er weiß, daß entweder er selbst oder sein Vieh sterben muß. Entsetzlich wird die Agonie, wenn der Bedrohte vor seiner Hütte gar eine leere Flasche aufgehängt sieht, denn in dieser soll sein Schatten gefangen werden, waS sicheren Tod bedeutet. Manche Obeah-Manner begnügen sich damit, ihren Opfern mit derartigen geistigen Torturen die Hölle heiß zu machen, aber die Mehrzahl dieser Dunkelmänner scheut vor dem Giftnorde nicht zurück, die die Ignoranz und der Aberglaube ihrer Stammesgenossen sie dem Arme der strafenden Gerechtigkeit geradezu unerreichbar machen ' . ' - Die Verleumdung gleich! dem Blitz, sie schlagt am liebsten in die höchsten Punkte ein.

MleS mit Hundkrst. Bei einem großen Theil unserer canadischen Vettern haben die Pferds als Arbeits- und Verkehrs - Gehilfen so aut wie nichts zu . bedeuten.' An

ihre Stellen treten aber keine neumodischen Dampf- und i ElektricitätsMaschinen oder Strampeiraoer, iondern die Wauwaus beherrschen noch .1! - rn ortY. :ri oxt aanze mianon, -auc ii aus dem Hund". Hunde als Zugthiere und Verkehrs. Vermittler werden noch in sehr starkem Maße im canadischen Nordwesten benutzt, ebenso an der Küste von vanxa dor und theilweise in der Umgegend von Quebec. Während des Winters gebrauchen die Indianer und die Angestellten der Hudson Bay Co." im Nordwesten so ziemlich auöjcyilenucy 5unde - Geivanne. soweit sie sich nicht blos auf. ihre eigenen Beine verlassen. Auch die Abtheilungen ver noroweulichen berittenen Polizei bedienen sich in den hochnordischen Theilen ihresGebietes lediglich der Hunde, weicye von den Halbblut, und Vollblut-Jn-dianern huskies" genannt und überaus hoch geschätzt werden. An der Küste von Labrador entlang aibt es nur weniae Vferde. und im Winter werden nur Hunde als Zugthiere für alle möglichen Meae venuyi, aucb für den aanzen Vostverkebr; im Sommer aber geht hier der gesammte Personen- und Guterverkeyr zu uxa ser vor sich. Nicht überall werden diese Hunde auf die gleiche Art eingeschirrt. Im Nordwesten, wo sie über Svenen ooer durck offene Wälder bindurchzueilen haben, schirrt man sie als Spitzgespann ein, immer den einen vor oem andern, und diese Stellung behalten sie allezeit. Dagegen wird in Labrador jeder Hund mit einem oeionoeren Sirang an den Schlitten geschirrt. derart, daß sie, wenn das bespann auf Eis gelangt wie es häufig beim Uebergang über die Baien, zur Abküuna der Entfernungen, vorkommt sich wie ein Fächer ausbreiten können. Letzteres Verfahren, das in keiner Weise den Dienst beeinträchtigt, ist beim Uebergang über dünnes Eis entschieden sicherer, und ein einzelner Hund kann unter solchen Umständen sogar kurzer Zeit unthätig bleiben, sich die Flöhe kratzen oder irgend ein anderes , Naturbedürfniß befriedigen, ohne daß darum das übrige Gespann ;um Stillstand gelangt. Die Stränge sind schon darnach eingerichtet. Wenn übrigens das Gespann auf einen engen Pfad zwischen Bäumen kommt, so können infolge der verschiedenen Länge der Stränge die Hunde auch einzeln hintereinander herlausen, Dn längsien Strang hat allemal der Leithund, welcher stets den andern voraus bleiben muß und nicht wenig stolz und kifersüchtig auf seine Stellung ist. Nur die tüchtigsten und auch imKampf :rprobtestenHunde können diesen Rang kinnehmen. und sie werden auch etwas besser gefüttert und behandelt, gls die übrigen. Alles Hundegeschirr wird lus Robbenhaut gemacht, die sich vorzüglich dazu eignet. Lebendige Urwaldö. Bestie? Schon früher hatten PelzhändlerJäger, welche den höchsten Norden unsicher machen, behauptet, daß das berühmte gewaltige Urwelts-Thie, Mastodon noch nicht ganz und gar ausgestarben sei, sondern, wenn auch nur in sehr wenigen Exemplaren, m weit ent legenen Gegenden noch lebend vor komme. Immer wieder tauchen vereinzelte Angaben dieser Axt auf, und die neueste derartige Nachricht stützt sich auf bestimmte Angaben von StickIndianern in Alaska und wird von der Alaska News" ernsthaft behandelt. Natürlich muß sich eine im wissenfchaftlichen Sinn so sensationelle Mittheilung gefallen lassen, nur in der polizeilichen Begleitung eines Frage Zeichens auftreten zu dürfen. Immer hin erscheint die Sache interessant ge nug. Die Wahrheitsliebe dieser Na turkinder des Nordens ist mindestens evenjo yocy zu veranschlagen, wie die ienige irgend eines blaßgesichtigen Cor respondenten eines unserer englischen rrry . 1 1 t t m i p t , 5cnoianei , uno icyileniicy eine unbedingte Gewißheit für die völlige Ausrottung des Mastodons bis auf die Knochen haben wir denn doch nicht. So sei es denn behutsam ge wagt! Die betreffende Mittheilung ist zwar gleichfalls von Hause aus schon nahezu suns Jahre alt. aber die besagte unternehmende Zeitschrist in Juneau kriegte eben nicht, eher Kunde davon, und die Zeitungs - Berichterstattung befindet sich da oben herum auch nzch in sebr vorsintfluthlichcm Zustande,, so daß dieser Zeitraum für die Uebermittlung nicht einmal so lang erscheint, wie anderwärts fünf Wochen. 'Ueberdies würde wohl ein Mastodon, das vor kaum fünf Jahren , all s arid kicking" war, sich auch Noch in diesem Augenblick des rosigen,". .Polarlichtes erfreuen können, wenn. ihm. kein besrnderer Unfall zugestoßen ist; denn duse Gattung ' Geschöpfe gehört .wahrlich nicht zu den Eintagsfliegen. Einer der Stick-Jndianer stieß beim Jagen in der noch ganz unerforschten Gegend unweit der Quellgewässer des White River wie er erzählt auf eine ungeheuerliche Wild-Fährtk, die mehrere Zoll tief in das Moos eingedrückt war; die Fußspuren hatten einen größeren Umfang als ein Faß, und obwohl der Jndiaver noch nie einen lebendigen Elephanten . gesehen hatte, nahm er auf Gmnd einer ihm zugänglich gewordenen Beschreibung zunächst an. daß dies die Fährte eines großen Elephanten sei.,. Sie war allem Anschein nach nrch sehr frisch, und er entschloß sich, sie durch. Moos und Sand weiter zu veolgen. Von einem gewaltigen Schritt nach dem andern prüfte er diese merkwürdige Fährte mehrere Meilen weit. Da bekam er endlich, .sein- Wild zu sehen aber was für einö! Auf den ersten Blick vandte sich jb Indianer

um und flod. als ob der Böse ihm au?

den Fersen wäre. Diese Indianer werden zu den tapfersten aller Jäger gezählt. Ohne eine andere Waffe zu führen als einen Speer, gehen sie soaar b:ji aefürckteten St. Elias-Grau- . . ' Lelbe und erlegen iyn. 'Aver der riesige Körperumfang dieser Bestie war denn doch zu viel für diesen tapferen rothhäutigen Jägersmann, und zum ersten Male in seinem Leben erariff er anaeuckts emes Wildes vie Flucht, im schnellsten Tempo, dessen er fähig war. In seiner Beschreibung der Bestie sagt er: .mer war aröker. als der Laden Sarvers (des Posten - Handelsmannes), hatte ungeheure gelbliche, glanzende Hauer uno einen Mund, so arok. daß er mich mit einem einzigen Schild hätte hinunter schlingen können. Ich vm zu ver Meinung gekommen, daß es zu derselben Gattung Thiere geHorte, deren gewaltige Knochen in dieser Gegend an vielen Statten zerstreut zu finden stnd." Die Beschreibung, pakt. owett ic athi. aam out au den Vorstellungen. welche man vom Mastodon hat. Sollten wirklich solche Ungetyume yeuie noch irgendwo vereinzelt ezistiren. so müssen sie in sehr hohen, nur höchst selten von Menschenween uno ai nie mals von Welken be ucvten reiiegraden vorkommen. Aus dem Zustand der massigen Skelette, welche man an den Creeks des Aukon-Landes entlang findet, können wir schließen, daß es vor noch mcht allzu langer gen lebendige Mastodons dort gegeben haben muß. und eS könnte vielleicht immerhm der eme oder andere Emstedler dieses vierbeinigen Riesenaeschlechts noch irgendwo weit ab von der Heerstraße sem Wesen treiben. Schade nur, daß die Prüfung solcher Angaben ss sehr schwer und umständlich ist! Der neue Fischereihafen in Geestemünde. Die Eröffnung des neuen FischereiHafens in Geestemünde bedeutet einen wichtigen Fortschritt der deutschen Seefischerei. Welche Summen aus dem Fischreichthum des Meeres erzielt werden, läßt sich daraus entnehmen, daß im Jahre 1894 Norwegen 25.8 Millionen, Frankreich 91.6 Millionen und England 144 Millionen Mark auS per See- und ttustensliazerel geWonnen haben, fech die deutsche bis dahin ziemlich geringe Seefischerei hat sich seit 1884 Dank der von Geettemünde ausgegangenen Einführung der jm Auslande schon länger verwandten Fischdqmpfer rasch verdoppelt und derdreifacht sodaß der Gesammtertrag im letzten Jahre schon auf 15 Millionen Mark gestiegen ist. Hiervon komnun auf Geestemünde 2,708.000 und aus Bremerhspen. 73,000. zusammen 3,443,000 Mark, während an der Slbe Hamburg und Altona im Ganzen 2.999.000 Mark vereinnahmt haben. Seit der erste deutsche Fischdamvser .Sagitta" von dem Fischgroßhändler Busse in Geestemünde 1884 in See geschickt wzlrdf, frtf sich die Zahl der an der Weser heheimsthettk Fjschdqmvfer bis jetzt auf 77 vermehrt. Der hauptsächlichste Vortheil, den die Dampfer vor den Segelfischern vsrgus haben, besteht darin, daß ste unabhängig vom Winde rasch größere Entfernungen zurücklegen und so die reichen Fischgründe der Nordsee bis zur Höhe des CapS LtndeSnäZ (53. Grad) in Reisen von sechs bis acht Tagen mit, durchschnittlichen Fängen von 200 ssentner befischen können; sie können sogar bei genügendem Kshlenvorrath ohne wesentliche Schwierigkeiten in 13 bis 14 Tagen Abwesenheit bis zu den Lofotkn und Island gehen, wo der Fischerei wegen deZ ungemein großen Fischreichthums noch ctne große Zukunft blüht. Doch sind zur Zeit die Einrichtungen dr deutschen Fischdampfer bezüglich der Kohlenladng und Conservirung noch nicht derart, daß die Reisen trotz der reichen Fänge sich entsprechend lohnen, wie die bisherigen Versuche gelehrt haben. Die zahlreiche Flotte der Scgelfischer hält sich noch in der Nähe der Küste, wo sie zwar nicht so große, aber an Edelfischen, als Steinbutt und Seezungen, reichere Fänge macht. Die Fischdampfer dagegen suchen, dem Zuge desFischeö folqend. vorzugsweise die große und kleine Fischerbank und die Doggerbank auf dem 64. bis 57. Breitengrade auf. Mit dem raschen Anwachsen des Fischverkehrs in Geestemünde macbte sich der Mangel eines geräumigen, bequemen Hafens mit guten Lösch und Ladevorrichtungen immer mehr geltend. Schon im Jahre 1890 wurde daher der Bau eines größeren FischereiHafens beschlossen und 1891 mit. der Ausführung begonnen. Schon während des Baues wurde ein Theil der erst für spätere Zeit in Aussicht ge. nommenen Vergrößerungen unabweis, lick. Obgleich der Nernd im Ttobit 1887 erst 2,380,000 Kilogramm de trug, hatte er schon 1895 sich auf 13.740.000 Kilogr. gehoben; die Fertigstellung des Hafens mit den griHern Betriebseinrichtungen war daher ein dringendes Bedürfniß geworden. Bisher wickelte sich das Geestemünder Fischgeschäft an der Geeste ab, wo nur eine Kajenlänge von rund 330 Meter für die Entlöschung der Dampfer und Segelboote sowie zum Einnehmen von Kohlen und Eis zur Verfügung stand und wo die Versteigerungen auf vier kleine Auctionshallen angewiesen waren. Durch die neue, Hafenanlage .ist eine Kajenlänge. von 1200 Meter geWonnen, während eine grpße Auctionsballe von 450 Meter Länge und 9000 Quadratmeter Grundfläche für die Versteigerung id Verpackung der Fische und die Unterbringung der Conto mit den erforderlichen Nebenräumen geschaffen ist und den Betrieb wesentlich vereinfacht. .Der Hafen schließt sich nach der Weser zu an die ältern Handelshäfen an. Durch zwei Meter hohe und ohne das Vorland 45 Meter breite Molen, die die starke Strömung und den Wellenschlag abhalten und zwischen deren Hopfen eine 114 ZNkter breite Ejnfahrj

offen bleibt, ist der Weser, die w wa 2 Kilometer breit ist. einschließlich, der Außendeichsländereien eine Fläche von 72 Hektar abgewonnen worden. Ebbe und Fluth treten ungehindert ein und aus, sodaß der Verkehr durch keine Schleuse gehindert wird. Das neue

Land soll außer zum Fischereihafen später zur Vergrößerung der HandelsHäfen verwendet werden. Der Hafen schlauch bat eine Sohlenbreite von 60 Meter und zieht sich an der südlichen Mole entlang, die durch eine 78 Meter breite Anschüttung zur Aufnahme der nöthigen Gebäude und Verkehrs- und Lagerplätze verbreitert ist. An der Hasenseite wird diese Anschüttung durch ein Bohlwerk mit vorgelegtem 2 j Meter breiten hölzernen Laufsteg gehalten. Der Hafen hat eine Tiefe von 4.40 Meter unter dem mittlern Niedrigwasser. Die Schiffe können infolgedessen auch bei niedrigem Wasserstand ungehindert ein- und auskaufen, was an der Geeste nicht möglich war ; da der Wasserstand des Hafens jedesmal bei Ebbe und Fluth um 3,30 Meter wechselt und bei Sturmfluthen bis auf etwa 7 Meter über Niedrigwasser steigen kann, so wurde als günstigste Höhenlage der Kaje das Maß von 5.50 Meter über Niedrigwasser gewählt. Das nördlicheUfer des Hafenschlauches ist noch nicht ausgebaut. Die Fischauctionshalle ist 20 Meter breit und 450 Meter lang. Es können an derselben jetzt 15 Dampfer von etwa 34 Meter Länge gleichzeitig löschen, was an der Geeste nur 6 Dampfern möglich war. Die Fischhalle ist im Erdgeschoß der Länge nach getheilt in einen ganz durchgehenden 10 Meter breiten Raum für die zur Versteigerung nöthige Aufstellung der Fischkörbe sowie deren Transportirung und in 51 an dieser Halle entlang liegende Abtheilungen von etwa 9 Meter Breite, die an die Fischhändler verpachtet sind, um darin unter Einbeziehung der darüber liegenden Abtheilung des Dachgeschosses ihre Comptosre unh Vackräumtz mit Lagerhohen einzurich-. ten. Der Pachtzins für eine Abthei. lung beträgt 520 bis 580 Dcark. Die fertig mit Eis verpackten Fische werden auf sogenannte Platformwagen in die W he? Fischhalle gelegene Eisendahnversandhalle gefahren. Auf der Rückfeite der Fischhalle sind große Eishäuser und Lagerschuppen errichtet. Zwischen der Fischhalle und der Versandhalle liegt an ejnM freien Platzt eiii ßrößeresReftau.rationsgeoäüde, in dem zugleich Post und Telegraph, ein Heuerbureau, ein Seemannsheim und einige Läden untergebracht sind. Für die Ausstellung und Abfahrt der Fisch?üge sind im Ganzen Ifi Wzisg bestimmt. Es kann Verladung in ganzen Waggons ohne andere Verpackung als die nöthige Eiszugabe geschehen. Am stadtseitigen Ende des Hafens lieE Kohlenvlatze zur Versorgung der mpfer und' die Bureaus dte'Hafen perwaltun'g, Das weserseitjge Ende, der Südmole ist für die Unterbrin gung von Magazinen sUr Vorräthe und AusrüstungSgegenstände zur Versorgung der Seefahrer bestimmt und u diesem Zwecke als Zollausland vom Ihrigen Hafen geschieden. ' Zur T8 leuchtung der ganzen Hafenankage und der Gebgude dient die elektrische Centxalstatkon. die gleichzeitig Kraft zum Betrieb von Eismühlen abgibt. Die Gesammtkosten des Hafenbaues betragen ungefähr 7 Millionen Mark. Wie groß dem gegenüber schon jetzt die Bedeutung der Hochseefischerei - an der ilnterwefer auch für die Staatskasse ist, und wie sehr sich die in dankenswerther Weise gebrachten Opfer rechtfertigen, läßt sich unter anderm daruö abnehmen, daß ds? Ejsenha.bnver. waltung im Jahre 11696 an Fracht für die von Geestemünde und Bremerhaven aus versandten Seefische nicht weniger lö U Millionen. Mark zugeflossen sind. Für die Verwaltung der Fisckauctionen hat sich eine Genossenschafj P0N 26 Großhändlern gebildet. Fast der gesammte Fang wird im Wege der öffentlichen Versteigerung vertauft, wodurch sich die Preisbildung be.stimmt. Im letzten Jahre hat der Preis für das Pfund Fisch im Durck. schnstt. ohne Rücksicht auf Art und Güt'.. 10 Pfennig betragen. Der FischHandel erstreckt sich hauptsächlich au! Schellfische, von denen im letzten Jahr, gz Millionen Kilogramm gekanger wurden. :s');ü:M:::jfl vc? Sttttdöivuth in China. Die Medecire Moderne- berichtet :aß ein Missionar in China, dessen beide Träoer un einem tollen Hunde bissen lo'attn, Bekanntschaft mit dem 'dlmiüel machte, welkes die Chinesen m solchen Fällen zur Anwendung bringen. Der Missionar äußerte seine Lesorgniß über das Schicksal seiner Diener in Gegenwart von fünf andern Chinesen, und diese sagten ihm, daß er durchaus keinen Anlaß zur Beunruhigung hätte, sie ivären alle fünf im März von einem tollen Hunde gebissen worden und bis jetzt hätten sich noch keine Symptome der Tollwuth bei ihnen eingestellt. Das käme einfach da-her,-daß sie gleich nach ihrer Verletzung die rohe Leber des Hundes gecjessen hätten, der sie gebissen hatte. Die beiden Träger des Missionars w!!rd?n sicher schon dasselbe gethan haben.. Es ist. daran zu erinnern, daß schon Plinius dasselbe Mittel gegen den Biß eines tollen Hundes empfahl und daß noch in neuerer Zeit europäische Aerzte es mit Erfolg angewandt haben sollen. Wie alt die Anwendung dieses Heil mittels' bei den Chinesen ist, entzieht sich unserer Kenntniß. Einen kurfosen Hasen hat Fräulein Vertrand, die Tochter eines Hotelbesitzers in Tocaloma, Cal., gefangen. Das Thier hat nur ein Ohr und dieses, welches zweimal so groß wie ein normales Ohr m, besmdet si ln der Mitte des Vorderkopfes, so da Meister Lampe wie ein Einhorn auS sieht. Das merkwürdige ' Thier ist durchaus nicht scheu und folgt dem Rufe seiner Herrm,'wenn eS gefüttert wird. . ... - -

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tit einigen Tagen wim. melt es n der Küste von Coney Jsland voir Cod" - Fischen, und Jung und Alt liegt dem Fange des beliebten Flossenthieres ob,-ohne sich den Kopf darüber zu zerbrechen, woher der Segen kommt. Bisher sind diese Fische wenig an der Südküste von Long Jsland beobachtet worden. Der Fischer Frank Gerard hat an einem Tage in seinen Netzen eine und eine halbe Tonne der begehrten Fische gefangen, welche ihre 20 bis 25 Pfund wiegen. Jede Präsidentenwahl bringt abenteuerliche Wetten. Eine der sonderbarsten ist aber zweifellos die zwischen dem New Jorker Verleger Benjamin Tillard und einem Brooklyner Löwen der dortigen Gesellschaft, Robert P. Woodward. Der Letztere muß nämlich auf einen Esel von New Fork nach San Francisco reiten. Vorher muß er aber durch einige Straßen Brooklyn's paradiren und dabei müssen er und sein Esel Brillen tragen. Dann muß er mit Seidenrock und hohem Hut costllmirt sein. Woodward erklärte bereits, den Esel gekaust und sein Testament (nicht des Esel's sondern Woodward's) gemacht zu haben. Von San Francisco will er dann eine Reise um duWelt antreten. Gleich nach dem Danksagungstag beginnt der Ritt. In seinem Jshresb'erichte bezeichnet der Gouverneur von Alaska, James Sheakley. die Aussichten hinsichtlich der Goldgruben in Alaska als jm Allgemeinen sehr ermuthigend. Er sagt, es sei in dem mit dem 1. Oktober beendigten Jahre Gold im Werthe-von $2,300.000 gewonnen worden. Alle Sorten Golderz. auch die geringsten, könnten jetzt mit Gewinn bearbeitet werden. .Im Bezirk von Sitka seien mehrere vielpersprechßnde Goldkager entdeckt und zum Theil mit bedeutendem Gewinne in der Ausbeutung begriffen. Dagegen seien die Goldlager in Aakon und an Cook's Inlet hinter den Er.wgstun? gen zurückgeblieben, AuS der letzteren seien viele Goldsucher sehr enttäuscht zurückgekehrt, dennoch könnten die dort vorhandenen Goldlager wghrscheinlich mit Erfolg ausgebeutet werden.wenn audj nicht in dem warteten Grads. Der von Aokoharna in San Francisco eingetroffene Dampfer Rio de Janeiro" brachte in der Person des Japaners I. Kaghimg tmn unfreiwilligen Pgssggitt mit. Derselbe ist ein Werftarbeiter an der Werste der Pacific Mail Steamship Co. in Vokohama und hatte beim Verladen der Fracht einen unbeschäftigte Augenblick zu einen Schläfchen im Lahe.ra.ume des Echifses benutzt. AU er erwachte, war der Dampfer bereits mehrere Stunden auf hoher See, Kaghima wird auf der nächsten Reise des Dampfers nach Fokohama zurückgebracht werden. Mit ihm werden zwei andere Japaner zwangsiize.istz fco. bin zurückkehren, di? . sich auf den Pgniftz'r emgeschrnuggelt hatten, um freie Fahrt nach Honolulu ZU erhalten, Sie wurden unterwegs entdeckt und mußten als- Kohlenschaufler arbeiten; in Honolulu wurde lhreLandung nicht gestattet. , Daß ein Lampencylinder eine Nothwendigkeit ist und also selbst gm Sonntag verkauft werden darf, ohne daß irgend ein Gesetz dabei verletzt wird, ist dieser Tage vom New York Richter Crane im Essex Market Polizeigericht entschieden worden. Vernard Steinpler war auf die Beschuldigung, das Gesetz durch den Verkauf eines Cylinders am Sonntag verletzt zu haben, verhaftet worden und wurde freigesprochen. Auch Moritz Pentz war des S?nntagzfrevels beschuldigt or den. weil er ein Pfund Butter verkaust hatte. Pentz führte zu seiner Vertheidigung an, er beobachtete den Sonntag am Samstag. Ein Mann Namens Müller, der zusammen mit Rebecca Fream den armen Hausirern an der Ostseite das Leben sauer gemacht hat. trat als Kläger auf. Richter Crane gab Müller den Rath, sich um seine eigenen Angelegenheiten zu bekümmern und der Polizei die Verfolgung von Gesetzübertretern zu überlassen. Pentz wurde ebenfalls entlassen.Der Bau eines Wolkenkratzers, der alles bisher Dagewesene weit in den Schatten stellen wird, soll demnächst in New York in Angriff genommen werden. - Das Gebäude, welches im unteren Broadwav zu stehen kommen wird, wird bei einer Breite von 120 Fuß 82 Stockwerke über der Erde und sechs unter der Erde erhalten, diese letzteren mit Rücksicht auf den projectirten Untergrund - Schnellberkehr. Die Pläne dieses Kolosses sind von dem Architekten David W. King entworfen. Man könnte glauben, daß die Ventilation besondere Schwierigleiten machen würde, aber weit gesehtt. Man wird einfach zu elektrischen Fächern greifen. Die Untergrund-Ab-theilung des neuen 'Gebäudes wird ihr Licht durch eigenartig construirte Schachte erhalten, durch Spiegel, die so aufgestellt sind, daß das Licht his zu Tiefen der Erde vordringt, die es vordem noch nie erreicht hat. Das niedrigste dieser Stockwerke ist bestimmt, die Maschinen und die Reparaturwerkstatt aufzunehmen. Die Untergrundarbeiten werden enorme Schwierigkeiten machen. Man muß bedenken, daß Bohrungen auf Manhgttgn Island immer Sand und Wasser zu Tage fördern und daß es an und für sich wahrhaftig keine Kleinigkeit, ist, in eine? Tiefe von über 90 Fuß das Fundament zu legen. Das Gebäude wird auf Pfählen zu stehen kommen, die in ganz neuer Weise arrangirt sind und einem ungeheuren Druck widerstehen können. Ein Cementmantel wird die Feuchtigkeit fern halten. Nach Ansicht sachver ständiger Leute werden UntergrundStockwerke bald . allgemeiner werden, namentlich wenn die Legislatur . die Höhe von Gebäuden begrenzen sollte, was .durchaus nicht unwahrscheinlich ist. 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Op ußkmHe.

Tiburzt, derFürstder etruskischen Wälder, der Eremit von Lamone, der König von Viterbo, ist erschossen worden. Der Mann, den siebzehn Achterklärungen und ein Preis von 10.000 Lire in den letzten dreiundzwanzig Jahren nicht tödten konnte, ist dem schlechten Wetter des heurigen Herbstes zum Opfer gefallen! Der viele Regen hatte Tiburzi den ewigen Aufenthalt im Urwald ungemllthlich gemacht, und als er bei der Rückkehr von einem Ausfluge wieder von Regen und Sturm Überrascht wurde, suchte er mit seinem Gehilfen und Neffen Fioravanti Schutz in der Hütte eines Bauern in der Nähe von Capalbio. Das erfuhren .die Carabinieri. und nach einem Kampfe von vierzig Minuten fiel Tiburzi durch einen Schuß in die Stirn. Tiburzi war kein Wegelagerer. gewohnlicher Art, sondern ein Versicherungsagent für eigene Rechnung. Er schätzte die großen und kleinen Grundbesitzer seines Gebietes und forderte auf Grund dieser Schätzung eine jährliche Prämie; dafür verbürgte er den also Tributzahlenden Leben. Freiheit und Eigenthum, und zwar mit dem Erfolge, daß der Staatsanwalt von Viterbo anerkannte, daß unter der Herrschaft des Tiburzi die Verbrechen abgenommen hätten. Tiburzi schoß nämlich jeden Coucurrenten" nieder. Vor einiger Zeit wurde in der in der Rue de Rivoli belegenen Pariser Filiale des Credit Lyonnais ein Diebstahl von 100.000 Francs unter folgenden Umständen begangen : Man hatte, um Zahlungen zu leisten, 500,000 Francs in Banknoten, in fünf Umschläge verpackt, nach dieser Filiale gebracht. Wenige Minuten nach der Deponirung derselben entdeckte der Hauptkastirer. daß eines der werthvollen Packete fehlte. Der Argwohn richtete sich gegen mehrere Angestellte. Einer wurde sogar verhaftet, aber hald, wieder in Freiheit gesetzt, da seine Unschuld sich zweifellos herausgestellt. hatte. Nack dicse.m Diebstahle wurde ein Buchhalter Namens Albert Audebgnd.. der 150 Francs monatlich hezog, entlassen. Die Umstände, unter denen diese Entlassung erfolgte, lenkten die Aufmerksamkeit auf Auto band, um so mehr, als gleich nach dem Diebstahl der Verdacht gsgen ihn rege geworden wg?, Man brachte bald in Erfahrung, daß der entlassene BuchHalter sich nach Royan begeben hatte und von dieser Stadt aus nach Monaco geeilt war. Schlichlich kam er nach Paris zurück; er begab sick.sofort zu eineni. Bankier, bei dem er für 76,000 Francs dreiprocentige Rente, sowie verschieden: Actien kaufte. Hierauf lehrte er auf einem Zweirad nach der Place Daumesnil zurück. Während dieses Treibens war Audeband von zwei Criminalpolizisten beobachtet worden, die zu seiner Verhaftung schritten. Er erklärte, das Geld von einer dritten Person zur Abwicklung von Geschäften'erhalten zu haben, waö sich als Lüge erwies. Es wurden in seine? Womng noch gegen 20.000 Francs gkfunden, so daß von der ge sammten ' entwendeten Summe nur 34000 Froiicö fehlen. Htne Hochzeit mit Hindernlssen hat es jungst m Forbach ge geben. Das heirathslustige Pärchen trat Abends kurz vor Bureauschluß zur Civiltrauung an; früher war es Nicht möglich gewesen, denn der männ liche Theilhaber hatte seiner Freude über das bevorstehende Ereigniß durch eine Vorfeier m verschiedenen Wirths Häusern erst noch Ausdruck geben müssen. Mit welchem Erfolge, sah der Standesbeamte sogleich und erkannte es klar: der Herr Bräutigam war seines Willens durchaus nicht so Herr, wie es sich bei derartiger Gelegenheit ziemt. So wurde denn von der bürgerlichen. Eheschließung- Abstand genommen, und das Pärchen trat den Rückzug an in's Haus der Brauteltern, wo eine Nachfeier veranstaltet wurde. Diese bestand in eine? großen gemeinsamen Keilerei, wobei der Bräutigam aus dem Hause geworfen wurde. Da er aber wieder hereinkam, so wurde er zum zweiten Mal hinausgeworfen. Am nächsten Tage aber sah man. daß : . cts.. 3 i. r. , n vicic .auacinanociicgungcn l)0WN gemüthlich aufzufassen waren: treu vereint wandelten Bräutigam und Braut schon Vormittags wieder den alten Weg zum Standesamt, wo dann die Sache zum Abschluß gebracht wurde. JndenärztlichenKreisen von Paris erregt der Selbstmord des bekannten Professors Hanoi, der in der letzten Zeit eine Abtheilung im Hospital Saint - Antoine leitete, großes Aussehen.- Professor Hanoi arbeitete mit seinem Assistenten in seinem Privatlaboratorium, als dieser bemerkte, daß Dr. Harnot mit Giften hantirte. Er ahnte ein Unglück und entriß ihm ein Flaäschchen, das Cyankali enthielt, allein zu spät. DerSelbstmord des vielbeschäftigten Arztes wirft ein grelles Licht auf die zerrütteten Familienverhältnisse desVerstorbenen. die dessen Wahl zum Mitglied der Acad6mte de Mödecine vor einiger Zeit vereitelten. Dr. üanot batte noch von se!pncn Studentenjahren her ein Verhältnin mit einer Frau, die ihm während der schweren Kämpfe des Beginns seiper Laufbahn treu zur Seite gestanden war und an der er mit der größten Zärtlichkeit hing. Vor einigen Jahren machte Dr. Hanoi Dank der Vermittlung Charcot's eine glänzende GeldHeirath, vermochte es aber nicht über sich zu bringen, mit seiner altenFreundin zu brechen. Die Frau merkte bald, wie eS um ihren Mann stand, und zog sich in ihre Familie zurück. Dr. Hanoi verlor bald darauf seine Mutter und seinen Bruder und wurde vorSchmerz schwermüthig. weshalb er eineZeit lang in einer Heilanstalt verbrachte. Er nabm seine ärztliche Thätigkeit wieder aus, allein die Melancholie verließ ihn nicht mchr und. deshalb machte er seinem äußerlich glänzenden, im innern aber fcänzlich verfehlten Leben gewalt sam em nve.

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