Indiana Tribüne, Volume 20, Number 62, Indianapolis, Marion County, 18 November 1896 — Page 2

Zndiana Frwüne.

Erscheint Täglich und Sonntagv. Die tlzliche .Tribüne" kostet durch den lrlger j Cent per Woche, die SonntagS,rnbae'I Cent! per Ooche. Leid ,usae'eu 15 Cents ! ti Cent) per Ronat. Ver Poft außerhalb b (ftabt zugeschickt U oraubkihlung $ pei yu. Ofjus 18 Cüd labama Straß,. Indianapolis, Ind., 18 Nov'br 1L96. Die Blutfehde . der HatfieldS und McCoys. Mit Fug und Recht kann der Staat West Virginia auf den ominösen Beinamen seines Nachbarn Kentucky, .dunkler und' blutiger Grund". Anspruch erheben, denn in gewissen Dist?ict:n innerhalb seiner Grenzen Herrschen Messer und Büchse ebenso souvetan wie in den wildesten Gebirgsgegenden des Whiskystaates par excel Jence. Die Blutfehde zwischen den 5)atsields und McCoys hat dies zu Wege gebracht, denn während ihrer Dauer "haben die Angehörigen beider Familien sich gegenseitig hingemordet, wo immer sie einander ansichtig wurden, zuweilen in offenem Kampfe, meistens aber aus dem Hinterhalt, denn die als tapfer gepriesenen Bewohner haben die Jnstincte des blutgierigen Tigers, der seine Opfer aus sicherem Versteck überfällt. Die Behörden haben sich diesem gesetzlosen Treiben gegenüber als ohnmächtig gezeigt, und zwar aus Furcht, da sie es nicht rislitten, in der Erfüllung ihrer beschworenen Pflicht eine Unze Älei oder sechs Zoll Stahl zwischen die Rippen zu bekommen. So konnte es geschehen, daß 01b Cap" Hatfield, der Führer seiücs Clans in der Fehde gegen die Wie Coys, Jahrzehnte lang Morde aus Morde begehen konnte, ohne von dem Arme der strafenden Gerechtigkeit ereilt zu werden. Die Fehde datirt in die Zeit vor dem Bürgerkriege zurück und hat in einem Streit um zwei elende Schweine ihren Ursprung. Anse Hatfield und Randolph McCoy machten Besitzansprüche auf die ausgehungerten, halbwilden Thiere geltend und da sie sich nicht einigen konnten, brachten sie den Handel vor Gericht. Während der ProceßVerhandlungen, an denen alle Mitglieder beider Familien den lebhaftesten Antheil nahmen, wurde zu McCoy's Gunsten entschieden und bald darauf wurde Bill Stayton. ein Neffe von Floyd Hatfield. der in dem Proceß als Zeuge fungirt hatte, mit einer Kugel im Schädel todt aufgefunden. Zwei McCoys wurden unter der Anklage des Mordes verhaftet, aber prompt freigesprochen. Trotz der Blutfehde verliebte sich Jonce Hatfield in Rosanna McCoy, die er entführte und mit Gewalt zu seinem Weibe machte, und von nun an wurde gelegentlich ein Hatfield oder McCoy aus dem Hinterhalt über den Haufen geschossen. Im Jahre 1882 erreichte das Blutvergießen seinen Höhepunkt. Zu jener Aeit war Olb Cap- Hatfield der Führer . . i f tt. . . . w er yalsleios geworden und es war an einem Wahltage in Pike County, alZ es zu einem offenen Rencontre kam. Der Bollblut-Gebirgler in West Bir ginia erscheint nämlich m jeder Wahl bis an die Zähne bewaffnet, so daß es nicht Wunder nehmen kann, wenn es zu Mord und Todtschlag kommt. So auch an jenem ominösen Wahltage. Cllison Hatfield und Talbot McCoy geriethen an einander und in dem sich entspinnenden Kampfe, an dem andere Familienmitglieder theilnahmen.wurde der Erstgenannte erschossen. Talbot und Farmer McCoy, sowie der 13 Iah alte Randolph McCoy wurden verhaftet und als sie am folgenden Tage von dem Sheriff nach dem County.Gefängniß geführt wurden, überfiel der ganze 5)atfield-Clan unter Führung seines Patriarchen Anse und dessen Sohn Dlb Cap" den Transport. Da der Sheriff keinen Widerstand leistete, wurde er unbehelligt gelassen, die McCoys aber mit Stricken gefesselt und über die nahe Grenze nach Kentucky gebracht, wo Talbot und Farmer McCoy vor den Augen des dreizehnjährigen Randolph auf Commando von Wall Hatfield erschossen wurden. Dem kleinen Randolph wurde kein Haar gekrümmt, denn er war nur mitgeschleppt worden, um den Tod seiner Brüder mitanzusehen. Auf dem Rückwege von dem Blutgericht verlangte Anse Hatfield auch den Tod deö Knaben und trotzdem Wall Hatfield für ihn bat. wurde der Unglückliche erschossen und seine Leiche den wilden Thieren zum Fraße gelassen. Die Mörder blieben unbehelligt. Zwei Jahre später überwältigten die Hatfields den jungen Jeff McCoy und schössen .ihn in Gegenwart seiner Schwester über den Haufen. Diese Mordthaten ließen die Annähme, daß die Hatfields die Bernichiung aller McCoys beschlossen hatten, gerechtfertigt erscheinen, allein bis zum Neujahr 1888 blieb Alles ruhig. In der Neujahrsnacht überfielen die Hatfields unter der Fuhrung von .Old Cap" Hatfield und Jim Kane daZ Haus von Randolph McCoy, in wclchem sich dieser mit seiner Frau, seinem Sohne Calvin, seinen Töchtern Allaphore, Addie und Fannie, der jungen Cora, einer Tochter des erschossenen Talbot McCoy. und seinem Neffen Melvin McCoy befanden. Die Hatfields forderten die McCoys auf, sich zu ergeben, widrigenfalls sie ihnen das Haus über demKopfe anzustecken droh ten. Auf die Weigerung der McCoys machten die Hatfields ihre Drohung zur That und als die 20 Jahre alte Allaphore McCoy das Prasseln der i , , flammen yorie. ging ne mit einem Butterfaß voll Milch hinaus, um zu loschen. Em Schuß krachte und das Mädchen stürzte todt zuBoden, woraus die McCoys auf ihre Feinde feuerten. Nachdem Jonce Hatfield von einer Slu gel des alten McCoy gefallen war, wandte letzterer sich mit seinen Angeboriaen zur Flucht in den Wald und

alle entkamen, bis auf Calvin McCoy. der, durch den Kopf geschossen, als Leiche auf dem Platze blieb. .Auch diese Schandthat blieb seitens der Behörden ungerügt. Endlich im Jahre; 1893 fand eine Aussöhnung der feindlichen Familien durch eine Heirath statt und

seitdem hat Old Cap' Hatfield em ruhiges Leben geführt, ' bis tie Wuth zum Morden in ihm jüngst wieder zum Ausbruch kam und er in Matevan einen gewissen Rutherford, dessen Weib er vor Jahren verfuhrt hatte, sowie dessen Freund ö?nderson Chambers kaltblütig erschoß. Auf der Flucht streckte er dann noch Rutherford's Sohn mit emem Schusse nieder, worauf er in das Gebirge entkam. Zwar wurde er verhaftet und nach Williamson in das Gefängniß von Mingo County gebracht, aber ob diesem blutdürftigen Unhold die längst verdiente Strafe endlich werden wird, erscheint nach allem Vorhergegangenen kaum als wahrscheinlich. Seltene Bergwerksbewohner. Sckon Verschiedenes ist über . das Vorkommen thierischen Lebens tief im Schooße der Erde gesagt worden, über Fische, Frösche und Molche, oder auch über Mäuse, welche in BergwerksSchachte eindringen, die schon längere Zeit in 'Benutzung sind, und sich dort an Lampen-Oel und anderen selllgen Abfallsstosfen gütlich thun. Zu den allermerkwürdigsten Beispielen thierischen Treibens da unten gehört aber das nachfolgende, besonders da es sich hier um Thiere handelt, die sonst nicht einmal auf, sondern nur über der Erde ihr Heim haben. In der sogenannten SchneeschuhSchlucht, unweit Cottage Grove in Oregon, hat man unlängst 100 Fuß unter dem Boden ein ganzes Nest lebendiger Fledermäuse entdeckt, und die Umstände sind so bemerkenswerthe, daß sich jetzt Laien und Professoren über die Erklärung dieser Erscheinung streiten. Die betreffende Stätte war bis vor Kurzem nicht freigelegt worden. Zwei Bergbauer, Namens John Dinman und Andrew Wilson, aber wollten in dieser Schlucht ein von ihnen anspruchsweise belegtes Stück zur MetallGewinnung entwickeln. So legten sie denn einen in schiefer Richtung abwärts gehenden Tunnel an. um die Erz-Ader zu erreichen. Als sie diesen Gang ungefähr 150 Fuß weit gebracht hatten, begann das Felsgestein eine andere Beschaffenheit zu zeigen. Es gab an dieser Stelle einen hohlen Klang, und die Beiden waren nun gewiß, daß sie in unmittelbarer Nähe emer Veränderung waren, wie man sich in der Sprache der Bergleute ausdrückt. Sie legten nun Sprenglöcher an. luden sie, zündeten die Ladung an und machten, daß sie an die Oberfläche kamen. Natürlich erwarteten sie, bei ihrer Rückkehr eine bloßgelegte Ader oder mindestens Felsgestein von anderer Beschaffenheit zu finden, als das bisher durchwühlte war. , Aber es sollte.ganz anders kommen. Zu ihrem höchsten Erstaunen fanden r " r t Dtim Juruaiommeil lerne Veränderung", sondern der ganze- Gang wimmelte von Fledermäusen! Die Ursache jenes seltsamen Klanges war einfach eine Hohle gewesen, und diese war durch die Explosion aufgesprengt worden. Aber wie hatte sich diese Höhle mit. solchen Geschöpfen bevölkern können, obwohl sie, wie man feststellte, nirgends einen Ausgang oder Eingang gehabt hatte, und wovon lebten die Geschöpfe? Ohne ersichtliche Erwerbs Mittel,- würde wohl die Polizei hier sagen. Vielfach in der Gegend wird dieses räthselhaste Vorkommniß besprochen, und schon Manche suchten die Stätte auf. ohne eine Erklärung finden zu können. Wohl die einzige haltbare Hypothese bezüglich des Vorhanden seins dieser sonderbaren thierischen Berg-Gnomen besteht darin, daß diese ganzen Felsen die zur CascadeBergkette gehören. von wandelbarer (metamorphosischer) Bildung sind, ursprungllch aus. dem Wasserreich her vorgingen und ihre 'jetzige Lage noch Nicht sehr lange haben (das heißt, ver hältnißmaßig). und daß bei irgend emer geologischen Störung die Fleder mäuse, die ihr Nest außen an luftiger Stelle gehabt, nach .unten und nach -1 t.n.i . c r innen cingeocnci wuroen, u roic man sie vorfand. Aber die Ernahrungs Frage? Nun, eS gibt auch eine Gattung Fledermäuse, welche in tiefen Thierschlaf verfallen und dann lange Zeit ohne Nahrung am Leben bleiben kann, und es bleibt wohl nichts übrig, als auch diese Fledermäuse zu derselden zu rechnen. Freilich sind dies vor läufig nur NothfallS-Erklärungen. ; Ebenso wie Fische und andere klei nere Geschöpfe, die man unter der Erde entdeckt hat. zeigten auch diese Fleder mäuse so gut wie gar keine Sehorgane und konnten nur eine sehr kleineStrecke fliegen, da auch ihre Flügel verkllmmert waren. Man hat versucht, einige der Thiere, auch über der Erdoberfläche am Leben zu erhalten; aber es erwies sich dies als unmöglich. Sie erlagen rasch dem Sonnenscbem und der frischen Luft. Vielleicht' verstand man es auch Nicht, sie zweckmäßig zu behandeln. . - Auf der NelSvögel.Jagd. ES ist eine bemerkenswerthe That. sache schreibt man aus Süd-Caro lina daß die heurige Reis v ö g e lErnte für die daran Bethemgten pro t m f fi -x Ort sltavier geweien ais vle neisErnte, namentlich wenn : man die in beiden Beziehungen aufgewendete Zeit und die Geldauslage in Betracht zieht. Nachdem sie den Reis gezogen,. haben unsere Farbigen in diesem Herbst zum Theil emen wahren Schatzsund gemacht, indm sie die Märkte im Norden und Westen unseres Landes mit mt sem schmackhaften Vogel versorgten. der aus semer jährlichen Flucht, nach emem wärmeren Kkima sich schaarenweise lange aenug hier aufbält. um

dem Spät-Reis des Pflanzers bedeutend zu schaden. - Der Reisvogel bedarf keiner langen Vorstellung. Er ist asiatischen Ursprungs, gehört, zur Ordnung der

Sperlingsvögel und zur umersamiue der Prachtfinken und wird theilweile . , -t "r in Europa und Anen auaz ais jtajig voael aehalten. Die Japaner, onginell wie immer, haben eine völlig weiße Spielart gezüchtet; sonst aber ist sem Gefieder hauptsächlich grau und bräunlich, am Oberkops schwarz und an den Backen weiß, der Schnabel ist am Grunde lackroth und in der Mitte violett. Er richtet auch in seiner alten Heimath erheblichen Schaden an der Reiöernte an und wird auch dort unmittelbar, nach derselben gejagt und als Leckerbissen betrachtet. Gerade die Reiskost verleiht dem Fleisch dieses Vogels. in Asien wie auch bei uns. einen besonders lieblichen Geschmack, setzt dem Korper ein zartes Fett zu und macht die Knochen so weich, daß sie mit Behagen von Feinschmeckern mitverspeist werden. Jede Relspflanzung Sud-Carolmas hat ihre regelrechten wrice-minders" oder Reisspürer. Was stnv musrelenbewaffnete Neger, denen eine gewisse Menge Schießbedarf zu Gebote gestellt wird, in der Erwartung, daß sie Abends dem Aufseher für jede Flintenladuna eme entsprechende Anzahl Reisvögel abliefern. Fremde Jäger werden m die Felder nicht zugelassen, weil sie durch achtloses Herumtreten den Pflanzern mehr schaden, als sie durch Vertilgung der kleinen schönen Raubvogel nutzen können. Auch dürfen die Vögel nicht aetödtet werden, während sie auf dem Reis siken. da sonst die Retsstengel beschä digt werden konnten. Außerdem latzt sich im Fluae eme größere Anzahl tod ten. Sachte schleicht sich der Jager nach dem Saume emes großen Vogel schwarmö durch den ReiS hindurch; Wie eine Wolke hat sich ein solcher Schwärm niedergelassen und bedeckt oft ganze Acres. Knietief in Schlamm und Wasser steckend, richtet sich der Jäger in einem, günstigen Augenblick auf und stößt einen gellen Schrei auö. Im nächsten Augenblick ist die. ganze Luft von Vögeln gefüllt, und nun wird die alte Muökete losgeknallt. Er staunlich viele Vögel werden manchmal ' 11 t JT..F. C . mit einem einzigen scouy zur roe ae bracht. Nicht selten wirft daS rück schlagende Gei-ehr den Jäger nieder; er ist aber rasch wieder, auf den Beinen und sammelt die erlegten Vögel in einen Zweibushels'Sack, Und hierbei erweist sich der Farbige ganz besonders geschickt für diese Jagd: ein weißer.Ja ger mag ebenso viele Vögel tödtcn, er Wird aber in dem hochstehenden Reis Dickicht noch nicht die Hälfte zusam menfinden. Ilebrigens gehen unter allen Umständen nicht wenige erlegte Vögel, besonders solche mit gebroche nen Flügeln, verloren. Doch ist eö für einen wohlgeübten Wollkopf nichts sehr Ungewöhnliches, 10 Dutzend Reisvögel nach einem einzigen Schuß aufzulesen! Mitunter fangen diese Neger auch mit großem Geschick die Reisvögel in den Genisten derselben, im Röhrich der großen Marschen neben den Reis feldern. lebendig, indem sie die schla senden Vögel mittels einer Blendfacke förmlich betäuben und dann rasch in den Sack stecken, welchen sie über den Schultern hangen haben. Die Nach frage nach Reisvögeln war in diesem Jahre eine besonders große, und die Preise gingen entsprechend hoch. . Musikalische Töpfereikunst. In der Populär Science Month ly- wird auf eine merkwürdige Ar alterthümlicher thönerner Gefäße auf merksam gemacht, wie man sie in Peru Südamerika, findet und in anderen Welttheilen gleichen Zeitaltern noch nirgends gesunden hat. Die Gefäße zeichnen sich zunächst durch einen langen, dünnen Hals aus und fast iedes ist mit einer Figur ir gend einer Art geschmückt, welche ml Löchern versehen ist, um die Auaen u s. w. darzustellen. Dies ist jedoch durchaus kein bloßer Schmuck! Die Löcher bilden einen Durchgang für die n..n . . .cv i . t i x.ui, rveicye yerausgeorangi wlro wenn man eine Flüssigkeit ln das Ge fäß gießt, und mittels einer besonderen sehr sinnreichen Vorrichtung entsteh dann ein Laut, der allemal dem Ge schrei desselben Geschöpfes, welches im Bilde dargestellt ist, täuschend ähnelt, seien es nun bestimmte Vogellaut-, Katzen Geschrei. Affen - Gekreische, Schlanaen'Gezische u. s. w. Ja, Professor Le Plongeon. der berühmte Erforscher Central und Südamerikas, besitzt in seiner Sammlung ein derartigeö Gefäß, welches die Gestalt eines alten Weibes zeigt und beim Füllen - waS durch ein Loch im Boden geschieht in geradezu verblüffend natürlicher Welse seufzt, während die Thränen die Wangen herabträufeln! Die Anfertiger dieser Gesäße müssen mit den Gesetzen des atmosphärischen Druckes gründlicher vertraut gewesen txi, am unsere meisten Physiker. Europäische. Vundschött. Provinz Brandenburg. Berlin. Für den Neubau deö ersten chemischen Instituts der Universität Berlin soll als Bauplatz derjenige Theil des alten Charitekirchhofes ausersehen sein, der an der Hannover'schen und Hessischen Straße neben der Morgue belegen ist. Auf dem Gelände soll außerdem auch das neue hygienische Institut erbaut werden. Ein Proceß gegen den Reichskanzler Für. sten Hohenlohe wegen eines Gutes m Westrußland soll demnächst von ' zwei Fürsten Wittgenstein angestrengt werden. Die beiden Fürsten erheben Anspruch auf dasGnt, welches demReichskanzler bezw. seiner Gemahlin durch die bekannte Wittgenstein'sche Erbscbaft zuacsallen ist. Mit 10.000 Mark fluchtia worden ist der 21 Jahre" alte Hausdiener Max Metzkow. welcher be: der Ervortttrma . w.

Mayer und' Co.. Ritterstraße 50. beschäftigt war. Feldwebel Finkelmayer vom Eisenbahn - Regiment No. 1 ist wegen Unterschlagung von Löh-nungs-und Spargeldern der Compagc . c i w : i i.:.. (mniio

nie ocmauui unu inu um üiuimiui Festung bestraft worden. Der größte Soldat der deutschen Armee dürfte zur Zeit ein Rekrut sein, der als Freiwiliaer beim Regiment Garves du 'orps eingetreten ist und die Größe von 2 Meter 3 Centimeter hat. V o t s aa m. Aus Furcht vor der Verbüßung einer Gefängnißstrafe, die hm in Hohe von 2 Monaten wegen Körperverletzung auferlegt war, hatte V V fc r. i licy oer allgemein ourcq jcm excentrisches Auftreten bekannte BankierEduard Mertens in seinem Hause in der Hiditzstraße schon längere Zeit derborgen gehalten. Mertens ließ durch seine Wirthschaften stets sagen, er sei verreist, hoffend, daß er, wie in einem früheren Fall, begnadigt werden würde. Nunmehr hat, man ihn verhaf tet. da eine Begnadigung nickt eintraf. Provinz utyrcuntn. Königsberg. Ein seltenes Fest beging die Hauszimmerer - Innung. Drei ihrer Mitglieder. Zlmmerer - Obermeister Leest. Zimmermeiste? Gumbrecht und Grunewald, feierten den Tag ihrer vor 50 Jahren bei der Innung erfolgten Freisprechung. Am Butterberge kam der Kutscher Heinrich Aust unter seinen beladenen Wagen. Die Räder gingen ihm über Kopf und Brust, wobei ihm der Kopf fast zermalmt und die Brust zerquetscht wurde. Der Tod trat auf der Stelle ein. Er hinterlaßt eme Frau und drei Kinder, von denen das jüngste erst drei Monate alt ist. Wegen betrügerischen Bankerotts wurde der Kaufmann Benno Genök, zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt Eine Falschmünzerbande. der Schmiedeqeselle Karl Tollkühn, die Arbeiter Richard Müller. August Neumann und der Schuhmacher Ludwig Rädtke wurden mit 2 Jahren Zucht haus, bezw. 9. 4 und 18 Monaten Gefängniß bestraft. B a r t e n st e i n. Von der Strafkammer wurde der Arbeiter Risch aus Drengfuhrtshof wegen Majestätsbeleidigung zu drei Monaten Gefängniß verürtheilt. D o m n a u. Der Briefträger Korsch. der die Botenpost von Schippenbeil nach Dietrichsdorf besorgte Und, hierbei viele Briefe beraubte, vernichtete und verlor, ist zu 6 MonatsN Gefängniß verurtheilt worden. Provinz Westvrcüsien. ' Elbsng. Ein angeblicher Dr. Berg hat hier eine größere Anzahl von Kuren unternommen, von denen eine den Tod des Patienten zurFolge hatte. Zwei weibliche Personen wollen gegen d-n Herrn Doctor sogar wegen Sitjlichkeitsvergehens vorgehen. Derselbe wurde wegen Kurpfuscherei verhaftet und. entpuppte sich als der 23jährige Max Otto Sablowski. dessen Mutter piS vor Kurzem als Wittwe in Vor schloß Stuhm gewohnt hat. Der 13 Jahre alte Dienstzunge Gustav nrause aus Lagekopp, welcher das DienstMädchen Maria Frisch vorsätzlich, aber nicht mit Ueberlegung getödtet hatte, wurde zu 2 Jahren Gefängniß ver urtheilt. Martin Kussauer aus Barmdt ging mit seiner Braut, dem Dienstmädchen Anna Deimer, zusam men aus. Als ihn hierüber unterwegtz der Dienstbote Martin Laschewski aus Parchau verhöhnte, schlug er den Letzteren mit seinem schweren Stock über den Kops. An den Folgen des Schla geö ist Laschewski gestorben. Kussauer, wurde wegen Körperverletzung mtj nachfolgendem Tode mit vier Jahren Gefängniß bestraft. Der Kaiser hat sich nachträglich als Taufzeuge bei der Taufe des siebenten Sohnes des Ar beiterö Franz Gehse in Böhmischgut in das Kirchenregi ter eintragen la sen. Der Auftrag zur Eintragung traf gerade am Vegräbnißtage des inzwischen verstorbenen Kindes ein. Provinz Pommern. Stettin. Magistratssekretäc Au gust.Falck feierte sein 50 - jähriges Dlenstlubllaum. .Demmin. Ein Sohn der Arbei ter Beiersdorf'schen Eheleute gerieth ir das in Betrieb gesetzte Göpelwerk einer Hackselmaschlne und wurde zermalmt. Der Tod ist sofort eingetreten. Dramburg. Im nächsten Jahre feiert die Stadt das Jubiläum ihres 600 - jährigen Bestehens. Geplant sind große Festlichkelten, Enthüllung emes Kaiser Wilhelm - Denkmals. Festzug , n r. TJ . r jt jf. 1 . 1 i . i und enipici; eine vscjcgicgie oersiaoi schreibt Dr. von Niessen als Festschrift. K ö s l i n. Der der versuchkenNoth zucht und der versuchten Erpressung beschuldigte domicillose Bäckergeselle Paul Wichle erhielt eine Zuchtbaus. strafe von drei Jahren. K o l v e r g. Wegen Meineides wur de der Arbeiter Karl Boldt zu neun Monaten Gefängniß verürtheilt. R u ß h a g e n. Der Wittwe Jätsch sind, durch Einbruch 1400 Mark ge stöhlen worden. : Provinz Schlköroig-Holstcin. A I t o n a. Der bekannte Buchma cher,Friedrich Ritze aus Berlin wurde wegen gewerbsmäßigen Buchmachens auf der Rennbahn Bahrenfeld zu drei Monaten Gefängniß und 2000 Mark Geldstrafe, event, weiteren 200 Tagen Gefängniß verürtheilt. Kiel. Der Redacteur und Lehrer Soeuksen. em ehemaliger Fuhrer der Landesvartei. ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Die preußische Re gierung entsetzte Soenksen 1874 wegen seiner schleswlg - holsteinischen Gesin nung seines Lehramtes. Der durch Selbstmord geendete Unterinspector der akademischen Hellanstalten, Karl Schindler, soll bedeutende Unterschla gungen amtlicher Gelder begangen ha ben. Nach den Angaben des Selbst mörderö betragen dieselben 20.000 $1. Nachdem. Schindler dem Nector der Universität sein Verbrechen eingestan den hatte, ergriff er die Flucht und erschoß sich. . .Schindler war Besitzer ei ner hübschen Villa,' die er indeß erst vor kurzer Zelt angekauft hatte.

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Provinz Schlesien. Beuthjen. Aus der Haft entlassen wurde de? Vorarbeiter Kuhnert. der im Verdachte stand, seine Ehefrau erwürgt zuchaben. Die Section derLeiche seiner Frcuu hat nichts ihn Belastendes ergeben. Gör Ii tz. Die OberlausitzischeGesellschaft der Wissenschaften- verantaltete umer Vorsitz ihres Präsidenten, des Wirklichen Geheimraths Dr. v. Seydewitz, und im Beisein von Bertretern der Sechsstädte" eine Feier des 500 - jährigen Gedenktages derGründung des Sechsstadtebundes, bei welcher der.Secretär d Gesellschaft Dr. Jecht die Festrede hielt. Brreg. Der Redacteur und Verleger der Vrieger Ztg.", Buchdrücke reibesitzer und Stadtverordneter Karl Türpitz. früherer Lehrer, ist am Herzschlag gestorben. . Deutmannsdorf. WcgenNahrungssorgen erhängte sich der Tagelöhner Helbig. Hoyerswerda. Der Vorsteher des hiesigen Postamts. Postmeister Fluß, feierte sein 60 - zahriges Amtsjubiläum. Ober - Postdirector Maier aus Liegnitz überbrachte ihm den Kronen - Orden 4. Klasse mit der Zahl 50. rovmz Posen. Posen. Ein aus Mitgliedern des Posener Provinzial - Sängerbundes geblldeterAusschuß hat emen Ausruf zur Bildung emes Fonds für em Grabdenkmal, das dem im November V. I. verstorbenen Bundes - Dirigenten Musikdirektor Stiller gesetzt werden soll, an die zum Bunde gehörigen Gesangvereine erlassen. Bromberg. Der Kolwitz'sche Speicher in .der großen Bergstraße ist vollständig ausgebrannt, die darin bekindlichen Eisen- und Eisengußwaaren sind vernichtet. Der nach VerÜbung bedeutender Unterschlagungen zum Nachtheile der Buchdruckerkasse entflohene Schriftsetzer Zielinski ist in Posen verhaftet worden, E l i s e n h o f. Hier brannte die große, dem Rittergutsbesitzer Eckardt gehörige neu erbaute Scheune bei heftigem Sturme vollständig nieder. Der Brandstiftung verdächtig, ist der Arheiter Kwiatkowski verhaftet worden, G n e s e n. Die hiesige StaatsanWaltschaft hat gegen einen angeblichen Grafen E. v. Barnicki, eine Persönlichkeit ohne festen Wohnsitz, der sich zuletzt in Wengierki im Kreise Wreschen aufhielt, wegen Betruges einen Steckbrief erlassen. Provinz Sachsen. Magdeburg. Bei Nachforschungen im hiesigen Dome ist man auf das Grabmal des Erzbischofs Dietrich gestoßen, dessen Standort bisher nicht genau bekannt war. Erzbischof Dietrich starb am 16. December 1367 und wurde nach seinen eigenen leitwiUigen AnOrdnungen sm Dome hinter dem Altar begraben. Man hat nun einen noch gut erhaltenen Sarg und beim Abnehmen des Deckels den mumisicjrtenLeichnam vorgesunden. Im Sarge fand man die gut erhaltene Mitra. Gewandschließen, einen Kelch und andere werthvolle Gegenstände aus jener Zeit. A r t e r n. Die hochbetagte Wittwe des Literaten Zopf, welche zeitweise an geistiger Umnachtung litt, hat ihrem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. Erfurt. Das Schöffengericht hat den verantwortliche Redacteur der Thüringer Tribüne", Eoors. wegen groben Unfugs zu 60 Mark Geldstrafe verurtheilt, weil in der Nummer vom IG. August die im Jahre 1890 wegen Hochverraths zu 6 Jahren Züchthaus verurtheilte, jetzt entlassene Frau Agnes Reinhold als Märtyrerin- bezeichnet worden war. G r ö b e r s. Die 12 - jährige Tochter der Gustav Schirmer schen Eheleute, die beschuldigt war, bei einem Mitbewohn des Hauses zwei Mark entwendet zu haben, hat sich aus gekränktem Ehrgefühl ertränkt. Provinz Hannover. . Hannover. Der verheirathete Maurer Otto aus LUtjehausen, hier NordstraßeNo. 2 wohnend, der an dem Neubau Hildesheimerstraße No. 233 beschäftigt war. stürzte, in Folge eines Fehltrittes von dem Gerüst am Mittelgiebel des Hauses aus einer Höhe von etwa 22 Metern auf die Straße und brach das Genick. Cranz a. E. Die 17jährige Haustochter Katharina Giese aus Hinterbrack fiel letzthin von einem in der Este liegenden Obstkahn des Diedrich Köpke. Cranz. über Bord. Sofortiges Nachsuchen blieb wegen der Dunkelheit erfolglos. Die Ertrunkene wurde später aufgefunden. G e e st e m ü n d e. Der Fischdampfer Grete" rettete fünf Mann der Besatzung des holländischen Schooners Jda Bovina". mit Holz von Friedrichstadt nach Groningen unterWegs. Das stark beschädigte Schiff wurde 110 Seemeilen . nördlich von Helgoland hilflos treibend aufgefunden und hier einaeschleppt.

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Provinz Westfalen. M ü n st e r. Ein Denkmal von localem Charakter wurde hier enthüllt. Dasselbe stellt einen sogen. Ki:pnkäl" dar, das ist ein Mann, der in einer Kiepe (auf dem Rücken zu tragenderGitterkorb) Geflügel, Eier etc. zum Markte bringt, um diese dort feilzubieten. Heute, wo die Eisenbahn den Bauersleuten den Absatz ihrer Producte selbst ermöglicht, ist der Typus, dem man Originalität und Mutterwitz zuspricht, fast ausgbstorben. Das Monument ist von dem BildhauerSchmiemann Hierselbst ausgeführt. Arnsberg. Landgerichtsrath Schmale feierte in seltener körperlicher und geistiger Frische sein 50jähriges Dienstjubiläum. Bochum. Der Raubmörder Slotta, der den Handlungslehrling Peffermann zwischen Necklinghausen und Bruch ermordete und beraubte, ist zum Tode verurtheilt worden. Rheinprovinz. Aachen. Auf Grube Teut bei Rumpen verunglückte in der Nachtschicht der Bergmann Esser aus Rumpen durch niedergehendes Gestein. Düsseldorf. Der jetzige Rentner Heinrich HögeS, der Besitzer und Restaurateur des Hof von Hollandin der Jmmermannstraße war, ist von der Strafkammer zu 300 M. Geldstrafe verurtheilt worden, weil er seinen gewöhnlichen- Gästen widerliches . st . r.i ti.e. t .ropsoier vorbei! neg. ;$n oer Hüllstrung'schen Ziegelei erschien ein Händler mit Revolvern, um diese an die Arbeiter zu verkaufen. Er zeigte auf Verlangen, wie die Waffen geladen und entladen werden. Bei diesen Manipulationen ging plötzlich ein Schuß los und die Kugel drang einem Arbeiter in den Leib, so daß derMann binnen kurzer Zeit an innerer Verblutung starb. Der Verkäufer der Wasfen wurde verhaftet. Koblenz. In einem WirthsHause der Vorstadt erhängte sich ein pensionirter Gensdarm aus Hessen. An seine in Ofsenbach in Rheinhessen lebende Frau hat er einen Brief geschrieben, daß er sich auö Lebenöüberdruß das Leben nehmen werde. Provinz Hcsscn-Nassau. Frankfurt. Die Strafkammer verurtheilte Gustav Höpfner aus Essen wegen Betruges zu dreijährigem Gefängniß. Höpfner veröffentlichte unter wechselndemNamen Preis räthsel auf Bismarck und Windthorst und versprach für jede richtige Lösung gegen Einsendung einer Mark eine goldene. Uhr. Großalmerode. Der unter dem Verdachte des Gattenmordes verhaftete Fabrikarbeiter Brack aus Wickenrode entsprang aus dem hi.estgen Amtsgerichts - Gefängniß. Nach zwei Tagen wurde er jedoch wieder eingefangen. H a n a u. Am Nordbahnhof wurde der Weißbinder Herbert ausWiedecken. der auf den laufenden Zug zu springen versuchte und stürzte, überfahren und getödtet. H o m b e r g. Der älteste Bürger meister im Deutschen Reiche. Herr Winter hier, der im Februar 1897 sem 84. Lebensjahr vollendet, begeht am 1. Januar k. I. sein 60jähriges Dicnstjubiläum alZ städtischer Beamter. Sachsen. Dresden. Die plötzliche Verhaf. tung des in hiesigen BUrgerkreisen hochangesehenen Stadtverordneten Amtsgerichtssekretärs Richter erregt hier allgemeines Aufsehen. Richter war mit der Führung des Grundbuches betraut und soll hierbei Pflichtwidrigleiten begangen haben. A u e r b a ch. Ein 26iähriger Tisch lergeselle Namens Karl Schödel wurde in einer Gasthofs - Veranda entseelt auf einem Laubhaufen aufgefunden. - E b e r s b a ch. In dem aufem Markte befindlichen eingefriediglen Brunnen wurde die in den 40er Iahren stehende geschiedene Jährig, welche ihrem Vater seither die Wirthschaft geführt, ertrunken aufgefunden. Der Lelchnam.welche nur mit demHemd be kleidet war. wurde von dem Vater der Unglücklichen selbst geborgen. Frohburg. Hier erfolgte die Verhaftung des Topsergesellen Beu ckert unter dem Verdachte, an seiner 13 Jahre alten Stieftochter ern Sittlich keitsverbrechen verübt zu haben. Armier. ln einem ickwäbi fchcn Städtchen hat der Herr Amtsrichrer grone erel,uppc. Tas Dienst. ... J. l.-l.L , . ' uiuücum lragi mit ganz verweinten Augen die Speise herein. J$a Bärbel. was haben denn Sie heute was ist passirt?" O, Herr Amtsrichter oic '-ail iji von mei m Ort!" Kein Grund zur Trauer. Du, Frau, ich ach iedt mm Bearäb. ms vom Kaufmann Müller gib mir 'mal hrri Wrtrf!" Twi 5N?., ,I . t,mK JJWiKKXi ... Aber hör' 'mal, so stark brauchst Du um diesen oberflächlichen Bekannten ooaz mcyl zu lrauerni W werW mggegeben dieses Jahr in werthvollen Artikeln an Raucher von Blackwcll's 8 Tlechtem 8 O 8 o o 8 Tabak. Sie bnxUn eine ?up,n k, jedem Zwei Un,ni,Vltel und taxl Soupon In jed Vt Nnjen Vutel finden.' Kaufen Sie etnen'Vtute' lefm Et, d Koupon und seh Sie. wie Ei Ihn theil bekommen. yj

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