Indiana Tribüne, Volume 20, Number 62, Indianapolis, Marion County, 18 November 1896 — Page 1

o 00 A0 r lO K svf wy y y yy vy Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Zndiana, Mittwoch, öen 18. November 1896. JahrgsVg 30 No. WZ

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Danksagung Hiermit faje ich mein, Freund und achbaren. in dtsonden Harn Llemen, Lonnezut fr., urfortl lith. raxhlc Dexartm.nt nd dn American Tribune, den besten San! für ihr, fteundliche Thmnazmi. VZaria Hübner. BentZchcs Theater. Mittwoch, 1.3. November, trn GRAND OPERA HOUSE. Zur Aufführung kommt: Glück im Winkel ." Schauspiel in drei !ten,von Sudermann. Preise der Plätze: Unterer Raum 73c. Baleon 30c. Gallerie 25c. FLOWER MISSION FAIR abgehalten in der Tomlinson Hallo, am 18., 9- 20u. 2. Nov'br. Dienstag. Mittmsch und Arei'a, bend : Die Oper Patience." Donntistaz dnd : Empfang Musik : Harfs OroHos-fcor-Samstag Hbtrnb : PoR-..The little Rebel." Camstaz Rachmittag : Kinder - Ball. ntn keitung be Herr Lrenne?. Eintrittspreise: uchmittag 25 CtnW. bend 50 Senk,. Rksrvirte Ei? far Abendunteihaltunaen 25 Jentl ertra. Ticket zu verkausen in der Big Zour Ticket-Osftce. Tec 4- 4Cigarrenladen 07 Ost Washington Gir. empfiehlt sich dem Publikum durch seine vorzüglichen Waaren. Alle Sorten einheimischer und importirten Cigarren und eine große Auswahl von RaucherArtikeln. llrn geneigten Zuspruch bittet SchiUer Stornier. Freundlich eingeladen find alle diejenigen Leser, welche 290 Süd Delaware Str. passiren, dem lIMln.- HDiL"Q:sz einen Besuch abzustatten und ihre "Nickels" und "Dirnes" umzusetzen. Ein gutes GlaS Bier, feine Liquore und gute Cigarren sinden Sie immer bei THEO. DIETZ, 299 Süd Delaware Straße. h P und 5175 fr bar,er SanarienBSgel in vollem esang. LxottvSgel, Pavaaeien und alle Sorten Vögel, seist käsige, stischglode. quaria. Spottvogel gutter, öMfl'i ogeliaamen :c. Goldfische, 2 sür 25 CentS. Der beste und billigste Platz für gute und gelunde Sgel. SlMe u. vgl. i ' O. 3T. XZloppor, ? IS3 Vkassacbnsettö ve. far ta-in! Sja-fei M Neue Aktien werden jeden Sam stag ausgestellt. Veltrage LSc per Woche. Keinen Verlust beim Austritt. Vermittelt günstige Anleihen. Keine AbschätzungSgeiühren. Versammlung jeden Vamstas Vbend im Deutschen HauS. llberta.VZetzger. Prlstdent. rin vod. CtftttSt. IS ail 0. Lieber, chatzmeist. Qeorgo Herrmania ; ynjyvr i - i '

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Editorielles.

Unter Umständen können technische Erfindungen, oder Entdeckungen in den ausgehSusten Schätzen der Natur, von weltbewegendem Einflüsse sein und große wirtschaftliche Umwälzun gen herbeiführen. Man bedenke z. B. nur, wie eö ohne die Steinkohle in der Welt aussehen würde. Ohne Stein kohle wäre der Fabrikbetrieb, wie er heute beschaffen ist, die mächtige EisenIndustrie, die Eisenbahnen, die Dampfschisse u. s. w. nicht möglich Die Kultur unserer Zeit ist eng mit der Steinkohle verknüpft und die Entwicklung unserer wirthschaftlichen Verhältnisse wäre ohne die Steinkohle gar nicht denkbar. Bei dem ungeheuren Verbrauch diese? Brennmaterials muß dasselbe aber einmal ein Ende nehmen, gleichviel wie groß die Menge ist, welche die Erde noch birgt. Man hat berechnet, daß der Kohlenvorrath Englandö nur noch hundert Jahre dauern wird. Allerdings hat Amerika noch ungeheure Vorräthe und eö ist nicht unwahrscheinlich, daß man in China, vielleicht auch in Afrika noch ungeheure Kohlenlager entdecken wird, aber alleö daS kann den Gedanken nicht verdrängen, daß die Steinkohlenvorräthe einmal erschöpft werden und wenn eö keinen Ersatz gäbe, wäre eö mit der Kultur zu Ende. Aber eS giebt einen Ersatz. Vorgestern ist am Niagara Fall ein Niesenwerk dem Betrieb übergeben worden, daS in der Entwicklung der Menschheit, speziell der wirtschaftlichen Verhältnisse eine größere Rolle spielen wird, alS man zunächst anzunehmen geneigt sein wird. Man hat einen Theil des Falles abgelenkt, erzeugt vermittelst der Kraft desselben Elekrizität und leitet diese Kraft an Drähen 27 Meilen weit nach Buffalo, wo sie Verwendung findet. Die gegenwärtige Einrichtung genügt 40,000 Pserdekräste zu erzeugen. Die Straßenbahngesellschaft in Bufalo hat sür die Abnahme von tausend Pferdekräften kontrahirt und nicht ange wird eö dauern, dann wird die Wasserkraft des Niagara Falle für alle Betriebe der 27 Meilen entfernten Stadt dienstbar gemacht werden. Der erste größere Versuch der elekrifchen Kraftübertragung auf größere Entfernungen ohne großen Kraftverlust wurde vor einigen Jahren gelegentlich der elektrischen Ausstellung in Frankfurt a. M. gemacht, bei welcher Gelegenheit die Elektrizität zur Bewegung der Maschinen in der Auöstellung und zur Beleuchtung derselben in Lauften am Neckar erzeugt wurde. Die Kraftübertragung ist schon lange kein Geheimniß mehr, das zu lösende Problem bestand in der Vermeidung großen KrastverlukeS. Eö wird gesagt, daß von der in den Werken am Niagara erzeugten Kraft nur zehn Prozent bei der Uebertragung nach Buffalo verloren gehen. Eö gehört keine große Phantasie dazu, um eine Zeit vorauszusehen, in welcher der Dampf nur noch eine sehr untergeordnete Rolle spielen wird, und Industrie und Transport nahezu auS schließlich Elektrizität anwenden, die durch Wasserkraft erzeugt wird. Ein künstlicher Fall deö Wasser läßt sich fast überall herstellen, wo überhaupt ein Wasserlauf vorhanden ist, und so wird da Wasser bald die Rolle der Steinkohle in der Erzeugung von Kraft übernehmen. Sollte ein solcher Riesenfortschritt in der Technik ganz ohne Einfluß auf die Gestaltung der sozialen Zustände bleiben? Daö ist kaum anzunehmen. Gegner der sozialistischen Idee haben schon ausgeklügelt, daß dieser Um schwung in der Technik wieder den Kleinbetrieb hervorrufen wird, weil die Kraft mit Leichtigkeit und in beliebi gen Mengen in jedeö Hauö gebrach werden kann. ES braucht kaum nähe erklärt zu werden, daß die Idee falsch ist. Ganz abgesehen davon, daß über ... -! i v . P-' V .. ... icicoc nicht von der Kraft allein, sondern auch von den Maschinen und Apparaten ab, welche durch diese Kraft in Bewegung gesetzt werden, und diese sind kostspielig und bedingen daö Zusammenarbeiten Vie4 ler.

Vielmehr ist diese neue Art der Krafterzeugung ein Glied in der endlosen Kette neuer Erfindungen zur Ueberflüssigmachung menschlicher Arbeitökraft. Mit der allgemeinen Ein-

führung dieser Krasterzeugung wird daö Graben nach Kohle auf ein sehr geringe? Maß reduzirt werden, und Hunderttausende, welche dabei ihren Lebensunterhalt finden, werden über flüssig. Allerdings wird auch die Er bauung und Erhaltung der Wasser kraftanstalten und der Leitungen menschliche Arbeit in Anspruch nehmen, aber diese werden ein für alle Mal errichteßwährend die durch Kohle zu erzeugende Kraft Tag sür Tag neu auS der Erde heraufgefördert werden muß. So schreitet die Technik unaufhaltsam weiter und ihr begleitendes Merkmal ist daS stetig weiter um sich greifende Ueberflüsfigwerden menschlicher Arbeitökrast. Daß dieser Entwicklungögang einmal seinen Höhepunkt erreichen muß und daß die dadurch geschassenen Verhältnisse lange vor Erreichung deö Höhepunktes einfach unerträglich werden müssen, ist nicht schwer einzusehen. So arbeitet dieser Fortschritt, wie jeder andere Fortschritt an der Umgestaltung der sozialen Verhältnisse mit. 3)iiiÖtiiiidjiidteiK Inland. Wetterbericht. Kühleres, wolkiges Wetter, möglicherweise leichte Regenschauer heute Nacht. Viel kältere?, schönes Wetter Donnerstag. Gestrige Temperatur: 8 Ihr Morgens, 60 Grad, Minimum 58 Grad. Entschlossener Selbstmörder. Corrh, Pa., 17. Nov. Eine fast unglaubliche Selbstbeherrschung und Enschlossenheit bei der Ausführung eines Entschlusses, sich aus der Welt zu schassen, hat hier ein bekanntes junger Mann NamenS Wilhelm Stegner, dessen Leiche heute mit schrecklich verstümmeltem Halse in einem Teiche hiner der Radiator"-Fabrik aufgesunden wurde, bewiesen. AlS er gestern ein Hotel verließ, fand man in seinem Bett eine Blutlacke und ein blutige Messer, und der Eigenthümer des Hoelö. welcher Stegner weggehen sah, bemerkte, daß letzterer den Kragen seineö Ueberrockeö ausgeschlagen hatte und sehr blaß aussah. Der Lebensmüde hatte, nachdem er sich m seinem Z mmer die Todeöwunde beigebracht hatte, noch nahezu eine Meile zurückgelegt, um sein grauenhafte? Werk durch den Sprung in die Fluthen zu vollenden. Ein Blinder kann mit Hilfe der '-Strahlen wieder seh en. SanFraneiöeo, 17. Nov. Lucien Bacigalupi, ein dollständig blinder Knabe, erklärt, daß er mit Hilfe der Katboden - Strahlen sehen kann, Dr. Waverly Clark bestätigt dieö. Der Vater deö Knaben ist Photograph und besitzt in seinem Atelier einen 3c - Strahlen - Apparat. Der Knabe besuchte seinen Vater in Gegenwart von Dr. Clark und wurde im Scherz aufgefordert in daö Zimmer zu gehen, in dem der '-Strahlen-Appa rat sich befand und zu versuchen ob er nichts sehen könne. Der Knabe, der seit 14 Iahren blind ist. brachte daS Fluoroscop an seine Augen und rief auS, daß er sehen könne. Sr konnte die Gegenstände genau unterscheiden, ohne Apparat blieb er blind. Dr. Clark erklärte, daß daö Auge mit ener Hau! überzogen sei, die sür gewöhn liche Lichtstrahlen undurchdringlich, von den mächtigen '-Strahlen aber durch drungen werde. Ausland. Da Duell ii k , a . n e :i. I n, t Ctr " ? 7 r;- -.... tvu c.t iUtfictuity uver den Fall deö Lieutenant vrüsewltz, der am 12. Oktober einen Arbeiter NamenS Siebmann, welcher in einer Restauration zufällig gegen den Stuhl deö Lieutenant stieß, mit seinen Degen durchbohrte und den Mann ermorbete. Kanzler Fürst von Hohenlohe C.w l'UtfUlUity

erklärt in seiner Antwort, daß daö Kriegsministerium eine neue Regulation entwerfe, um daS Duelliren so viel wie möglich zu beschränken. Er fügte hinzu, daß in den nächsten

Tagen eine auS Offizieren bestehende Commission in Sitzung treten werde, um die neuen Regulationen zu be ratben und darüber xu berichten. Die Hauptanderungen, die beabsichtigt wür den, wären der Art, daß, wenn ein Offizier einen anderen beleidige, die Sache einem Ehrengerichte zur Entscheidung überlassen werden solle aber dieselbe solle niemals einen Wortlaut haben, der ein Duell nothwendig mache. Der Kanzler erklärte ferner, daß daö Vorreckt der Beanadiauna der Krone gehöre und daher dem Reichs tage kein Urtheil darüber zustehe. General von Goßler, der Kriegs minister, sprach darauf über die Brüsewitz - Affaire. ES wurde behauptet daß der Lieutenant den Bürger tödtete. weil er glaubte, daß die Ehre seiner Uniform dadurch, daß der unglückliche Arbeiter zufällig gegen seinen Stuhl, stieß, besudelt sei. Der Offizier wurde vor ein Kriegsgericht gestellt und zu vier Jahren Festungshaft und Entlassung aus der Armee verurtyeilt. General Goßler fuhr dann unter fortwährenden Unterbrechungen fort, daß das Urtheil des Kriegsgericht verkündet,. aber noch nicht bestätigt sei. Daher habe eS noch keine rechtSgiltige Kraft. Fortfahrend sagte der KriegSminister, daß die Dokumente über die Affaire auf Befehl deS Kaisers dem Kriegsministerium unterbreitet werden sollen; wenn daS geschehen sei, dann würde daS Strafurtheilund die Gründe für dasselbe veröffentlicht werden. Der Kriegsminister spielte daraus auf Herrn Munckel'ö Feuerbrandrede" an, wa im Hause eine große Erregung verursachte. Der Minister erwähnte dann Fälle, n welchen Offiziere von unbekannten Personen schwer beleidigt wurden und erklärte, daß Offiziere, die nicht ein gehöriges Gefühl der militärischen Ehre und Begriff vvn der Würde ihrer Stellung hätten, entlassen zu werden verdienten, denn aus diesem Gefühle beruhe die Kriegsfähigkeit der Armee". Der General sagte serner : Die Ehre, welche mit dem Tragen der Uniform de Königs und der Achtung vor den Farben verbunden ist, find militärische Gefühle, die wir niemals aufgeben werden. DaS Recht der SelbstVertheidigung darf dem Offizier nie genommen werden." (Lauter Protest.) Als sich der Tumult gelegt hatte, bemerkte der Kriegsminister : ?ch bedaure den Angriff, der auf Offiziere gemacht wurde und ich hoffe. daß daö Hauö die Umstände ohne Beeinflussung erwägen werde." Den Bemerkungen deö Kriegöministerö folgte eine lebhafte Debatte und der Vorsitzer deö Hauseö, Baron von Buel-Berenberg erklärte, daß der Auödruck Claß-baiting", mit welchem General von Goßler die Rede deö Herrn Munckel bezeichnet habe, bedauernöwerth sei. Er fügte hinzu, daß ein gewöhnlicher Abgeordneter zur Ordnung gerufen sein würde, wenn er den Auödruck gebraucht hätte. Bebel kritifirte darauf die Bemerkungen deö Generalö von Goßler über den Tod Siebmann'S und tadelte ihn wegen de Gebrauchs englischer Worte. Herr Bebel wurde zur Ordnung gerufen. Herr Bebel sagte ferner : Wie kann man sagen, daß Derjenige, welcher die Uniform deö König angreift, dadurch den König insultirt ? Im Jahre 1779 drohte der König jedem Soldaten, der einen Bürger verspotte, mit der Todeö strafe. Die Dinge werden schließlich so weit kommen, daß eine Kürassier uniform axfgehängt wird wie Geßler'ö Hut und daß daö Volk gezwungen sein wird, sich vor dem Pferde deö Kaiser zu verbeugen. Eö ist ein vergeblicher Versuch, daö Volk durch ein Wort auö erhabenem Munde zu solcher Furcht und solchem QiH r' ; t, daß e da Knie 'gen wird. Erfolg erzielt, denn der ist c r . yt Ansichten, die der oMiiu.i, zo. direkt widerspre chen, dem Volke aufzwingen will. Daraus Vertagung bl Donnerstag n CC)fl&ttaC)tC)Utt. Angekommen in: Glaögov: Siberian" von New vork.

QueenStown: Waeöland" von Philadelphia nach Liverpool. Southampton: Trave" von New Aork. New Vork: Rotterdam" von Rotterdam. allerlei. Die nächsten vier Jahre mutz Herr Louis Beck, ein prominenter Republikaner von Baltimore. Md., ohne Bart umherlaufen, weil er denselben auf das Wahlresultat verwettet hat. Trokdem er ein Geaner Brvan's war, glaubte er an dessen Sieg und er gmg mit seinem Freunde Henry G. Mahr eine entsprechende Wette ein. Sein prächtiger Schnurri-Curri" ist bereits dem Rasirmesser zum Opfer gefallen. Auch in politischen Speculationen steckt mitunter Gold. 5n Talbot County. Md., kaufte ein Dr. Varber, der sich um das Amt des Con greßvertreters bewarb, des guten Eindrucks auf seine Constituenten halber, denselben den Weizen zu etwas böberem Preise als dem Marktpreise ab. r hatte viel abzunehmen. Aber da kam die vlöklicke Steiaeruna und nun hat der Mann, anstatt überflüssigen Weizen auf Lager, ein profitables Geqax gemacht. In dem Mecca allerEhemüden, der Stadt Fargo in Nord-Da-kota, ist die in deutschen Kreisen wohlbekannte Concertsänaerin Lillian Blauvelt als Pilgerin erschienen, um vlL Losung der sie druckenden Ehefessein zu erwirken. 5Vbr Gatte ist der Maler Royal Stone Smith, allein diese Thatsache ist wohl nur wenigen Verehrern der Sängerin bekannt geWesen. Frau Royal Stone Smith alias Lillian Blauvelt vilgerte von New Nork nach Nord-Dakoia. weil die Gesetze des erstgenannten Staates die Scheidung ihrer Ehe nicht ermöglichten. Nach einer zweijabriaen Schonzeit ist soeben die Jagd auf Hirsche auf Long Island eröffnet worden. Unter, dem alten Geseke durfte zehn Tage im November auf Hirsche gejagt werden, ient ist das Gesetz dahin geändert worden, daß an allen Mittwochen im November gejagt werden kann. Während der zweijährigen Schonzeit yat )iq ver Wlldstand aus Long Jsland unaemein vermehrt, und die Thiere haben derart überHand genommen. dak Farmer über den Wlldstand zu klagen begannen. Die beliebtesten Iagdgründe find Jackson's Brook. Great River und Pond Hills. Die Geaner des Koben Theaterhutes haben in Frau Ettie Henderson. der Besitzerin der Academy of Mustc". in Jersey City. N. I.. eine energische Mitstreiterin. Sie hat alle Hutungethüme in ihrem Theater proscribirt. John Moore, der AnzeigeAgent des Theaters, welcher auch die Ushers" zu commandiren hat. steht jeden Abend am Eingange des Theaters und paßt auf die großenHüte auf.' Naht sich ein solcher, so ersucht er die Besitzerin desselben sehr höflich, im Interesse ihrer Mitmenschen den Kopfputz abzunehmen. Die Damen kommen meistens ohne weitere Umstände zu machen der Aufforderung nach. Die übrigen Theaterdirektoren sollten der Frau Henderson nachahmen. Wenn dre Stierfechter in Spanien fabelhafte Summen gewinnen. so kann man aber auch mit Recht sagen, daß sie dieselben nicht gestohlen haben, vergeht ia kem Jahr, in dem nicht 4 bis 5 Stierfechter auf der Arena ihrLeben lassen. Jüngst hat sich wieder, und zwar in dem unweit von Madrid belegenen Guadalazara. em solches tragisches Ereigniß abgespielt. Um 3 Uhr begann die Borstellung. Der Civllgouverneur führte den Vorsitz. Der erste Stier wurde ohne - erwähnenswerthen Zwischenfall vom Stierfechter Bomba erlegt. Der zweite Stler war von auneraewohnlicher Stärke und Wildheit. Ein vom Lanzenkampfer Calesero gerittenes Pferd nahm er auf die Hörner und schleuderte den Mann über dkeSchranken. Calesero wurde besinnungslos in'ö Krankenhaus getragen. Der Stier riß noch vier anderen Pferden den Bauch auf. Der Stierfechter Lesaca, der seinen in Granada verwunbeten Collegen Lagartijillo ersetzie. stellte sich dem Thiere entgegen. Der Stier aber sitzte dem Torero hart zu und zwang ihn zum Nuckzuge. Lesaca chickte sich an. über die Schranken zu pringen. als der Stier brüllend auf hn zustürzte, ihm eines seiner Hörner durch den rechten Oberschenkel stieß und ihn buchstäblich an die Planken, wand nagelte. Lesaca siel in Ohn. macht und wurde in'ö Spital gebracht, während die Corrlda. als ob nichts ge. schehen. ihren weiteren Verlaus nahm, achdem der Verwundete verbunden worden, wurde er auf sein Verlangen iach Madrid geschafft, doch starb er aus dem Transport. Lesaca war erst ZG Jahre alt. Er hinterläßt eine Wittwe mit 6 Kindern und seine alte Nutter. deren einzige Stütze er war. Lesaca war dcr Sohn eines Brigade Jeneralö und besaß eine unter seinen LtandeSgenossen seltene Bildung.

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durch Dr. MileS' Heart Cure. Ohnmachten. Anfälle von Schwache oder Hunger. nuregelmaßiger der inurmiwrender PulS. HerzNopseu. ErftickuvgSanZalle. Kurzathmigkt. geschwoi kne Füße nd nöchel. find Symptome nne er. krankten oder schwachen Herzen. ?ra fl. C Tliürt von Fort Wayne. Ind.. schreibt unterm 29. Nov. 1894: -3$ war tnerjia. Jadn lanq mit nnem Herzleiden belastet und litt unautwnchlich. Ich hatte AnsaNc von Schwäche und Hunger und mnn Herz schlug o start der Schmer, rvir so stechend und analend. daß ich vor Schwache und Nervosität nicht Ichlafe konnte. Ich wurde von mehreren Herzte behandelt ohne irgendwelche Vesierunq wahrzunehmen und hatte alle Hoffnung aus Genesung aujgeaeden. Dor ungesüdr ,mer Jahren begann ich Tr. Mile' j. Mittel zu nehmen. Eine Flasche Heart Kure desetttgte alle Herzbeschwerden und da Restorakve Nervme that da Ueonqe zu metner Herstellung. Ich erfreue euch legt eines ante Schi und komme alle meinen bauilichen und geselljqaitllchen Pfttchlen ohne Beschwerden nach. S bade bet Apothekern. Buch tret. Man adreMre: 1)r. Mlles Medical Co., Elkhart, Ind. Dr. MileS' Heilmittel machen gesund. Hiesiges. EJ Vergangene Nacht brachen Diebe in die an der Ecke Orange und Rural Str. in Brizhtwood sich besin. dende Grocerie von Hoffmann, entwendeten daraus eine Anzahl Waaren und erbrachen die Kasse, woraus sie eine kleine Summe erbeuteten. Die Polizei sucht nach den Dieben.' WO" Ella S. Harold verklagte gestern David C. und Eva Bryan wegrn Betrug. Die Klageschrift zeigt, daß die Bethätigten einen Grundeigen humStausch gemacht haben, wobei von den Verklagten in Bezug aus Steuerauflagen falsche Angaben gemacht wurden. Kläaerin verlanat $2000. um hren Verlust zu decken. Die auffallendsten Heiungen von Scrofeln, die man kennt. find mittelst Hood's Äarsaparilla erzielt. Dieses Mittel suckt seines Glei. chen bei Blutkrankbeiten. (Zebraucbt nur H o o d'ö. Hood'S Pillen sind mit der Hand gemacht und völlig gleich anGröße uns Gewicht. 25. Ein Telegramm an den Poizeisuperintevdenten von einem Leichenbestatter auS Lima. O., NamenS Z. E. Groöjean besagt, daß dort ein gewisser Zobn Donahue getödtet worden sei, welcher in Indianapolis drei Brüder wohnen hat, von denen einer in KinganS Schlachthaus arbeiten soll. Herr Colbert soll den betreffenden Mann nun fragen, ab die Leiche seines Bruders nach Indianapolis geschasst werden ,')ll oder nicht. DaS Telegramm giebt aber nicht an, aus welche Art und Weise der Mann umS Leben gekommen ist. Der New York Store. lEtablirt 1853.) Kommen Sie zu dem großen Verkauf von Ellenwaarcil, Fancy Waaren zc. welche wir auf einer Lluktkon in Chicago kauften. Ganz außerordentliche VargainS in allen Abtheilungen deS Ladens. ll -Hl nnp hnti fnrtttftMh.miM.Bintd.ik Wink für tit, bf Anna f.f. A.nln, , ana jno. nnn, 1 uimi, ( tiia. iih yauf um rar ..r .. emh. Yum tau de Iha werk and 11. m tat. uili.nar.4utniMw.il. Whf al huma, li.r.w x. ar. k,aa iitaara ar. raaily aantinf fra Oa tm ldajr.AllaM. Wa.baw y k.w H4 atarl thu. i aa Wort la anara citna er II lha lima. Mg moa.jr for wart a. lailura anaaowa taM tk.aa. tX2al,fi CUX fanlMai, LUalM n r. tt aa wnndarrul. rarnaaiara

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