Indiana Tribüne, Volume 20, Number 61, Indianapolis, Marion County, 17 November 1896 — Page 2
Vndisna Tribüne.
Erschemt Täglich und Somttag. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Triger 1 Ccnti per Woche, dle 6onniaoXrseflne-l Hext per Woche. Beide tufaewe IS Sent li Senil yn rkanat. Per Bost außerhalb lt Übt geschickt U VorauSvezailuns p Vhr. sfui 1 Cüt ladama StraKe. Indianapolis, Ind., 17 Nov'br 1896. Sleetrifche Message Seit 5wrzem haben die wunderbaxtn, vielseitigen Fortschritte in der Elecirotechnik es auch ermöglicht, die Massage noch weiter zu vervollkommnen, und zwar in einer sehr wünschenswerthen Beziehung, welche für daö zu behandelnde Publikum wichtig genug ist, um für einige Augenblicke erörtert zu werden. ES smd erst ftxnige Jahre her, daß bei unö der Werth des MassagirenS in seiner Anwendung auf die Schleimhäute der Nase, der Ohren und des Halseö erkannt worden ist; einigen französischen Gelehrten gebührt das Verdienst, das Interesse an dieser örtlichen Behandlung allgemeiner geweckt zu haben. Aber so sehr man auch die Vorzüge dieser Behandlunasweise zugesteben mußte, so ließ sich dieselbe bis jetzt doch nie so recht befriedigend ausführen. ES mußte dies lediglich mit den Fingern gsschehen; Personen jedoch, welche die nöthige Fingerfertigleit hierfür besaßen, waren sehr selten! Daher erlangte die ganze Sache fogut wie gar keine practische Bedeutung. 2. ist nun wieder die Elektricität mit einer hübschen kleinen Erfindung zu Hilfe gekommen, wie sie denn überHaupt der Heilkunde immer mehr Beistand zu leisten hat. Daö neue Jnstrument, welches von einemAmerikaner erfunden worden ist, scheint jeneAufgabe vortrefflich zu lösen, indem es beinabe selbstthätig arbeitet und nur ein liefen Führung erfordert. Dabei ist das Instrument sehr einfach gebaut und leicht aenug, daß es sich bequem in der Hand halten läßt. Ein kurzer Cylinder enthält zweiMag. nete, zwischen denen sich ein Stäbchen befindet, das sich vorwärts und rückwartS benxgen kann und vor einer abtrennbaren Sonde endet. (Es können Sonden von beliebiger Größe anae bracht werden.) Am hinteren Ende befindet sich ein bewegliches Metallplättchen. Ein Druck auf einen elfenbeinernen Knovf, am Halse des Apparates, schließt die lectrische Stromkette. Das Metallplättchen wird durch den Magneten und das Stäbchen nach vorn gezogen und bearbeitet, nebst der Sonde, dieSchl?imhäute. Unmittelbar nach der Berührung wird daZ Plättchen, da der elektrische Strom unterbrochen ist, wie der zurückgeschnellt, unter Benutzung einer Springfeder, aber der noch immer fortgesetzte Druck auf den Knopf stellt sofort den electnschen Strom wie der her, das Plättchen rückt auf's Neue vor, und ungeheuer rasch folgt eine Vibration auf andere. Dies mag für den Laien genügen, um sich ein Bild von dem Apparat zu machen. Meist werden die zu bearbeitenden Theile besonders beleuchtet, obwohl dies nicht einmal unbedingt nothwendig ist. Wenn die Sonde spitzwinkelia an die betreffenden Theile gelegt wird, wirkt der Apparat am besten. Sllte Münzen-neue Knöpfe. ' Da in der letzten Zeit doch so viel von Gold die Rede gewesen ist, so mag auch die nachfolgende, unpolitische Mittheilung über das Schicksal von Münzen Manche mteressiren. Seit einigen Monaten sind bei uns berühmte altclassische Münzen sehr gelucht, und waren es selbst Kupsermun zen, und zwar nicht um in Curiositäten'Sammlungen zu prangen, sondern um in neuer Einfassung in den Dienst eine? immer mehr um sich greisenden Mode-Manie gestellt zu werden, welche' förmliche wandelnde Münz sammlungen schasst. Zu diesen Münzen gehört u. A. der kupferne Obolus des alten Rom, welcher die Stelle unseres Pfennigs einnahm. Selbiger wird in Silber oder sogar in Gold gefaßt und an Da menkleidern zu Aermelknövfen, wie auch zu Uhrketten- und sonstigen Ge hängen und für allerlei Schmuckzwecke beider Geschlechter verwendet. Die fashionablen Juwelenhändler machen daran einen ganz erklecklichen Profit; das Allerwenigste, was sie für diesen ehemaligen Pfennig zu berechnen pfle gen, ist $2.50 das Stück. Wer sich in deß versucht fühlt, diese Mode mitzu machen, ohne für jedes Stück allein fo viel zahlen zu wollen, thut am Besten, sich an einen Münzen-Althändler zu wenden, wo er 25 Stück solcher Münzen für $1 oder 10 der allerbesten, resp, besterhaltenen, für $2 kaufen kann. und sie sich dann selber m einen dün nen silbernen Rahmen fassen zu lassen. Goldene und silberne Münzen aus der Zeit der Cäsaren, wie auch auö der alten Kalifen-Zeit und aus den Tagen der Dozen von Venedig, finden oiesel ben schmeichelhafte Verwendungen. Ihr Preis ist natürlich ein höherer. 56 biS 53 und weiter aufwärts, ohne die Fassung, deren PreiS sich darnach richtet, ob sie für Aermel-Kröpfe oder für Brachen, Halsbinden-Nadeln u. s. to.- bestimmt sind. Eine der für Liebhaber interessantesten amerlkanl s ch e n Münzen, der silöerne Fichten-baum-Schilling, muß ebenfalls jetzt derartige Rollen in der fashionablen Gesellschaft spielen und kommt auf $8 bis $50, je nach der besonderen Prägung. Wer weiß, ob unsere mod'.rnen Münzen nicht in künftigen Tagen einmal in ähnlicher Rolle auftauchen werden? Die Wolfe haben in Jas-per-County, Mo., in solchem Maßstabe zugenommen, daß große Jagdpartieen organisirt werden, um diese Landplagt auszurotten. -
Ungeheuere Meerpflanze. Es ist keine verspätete SeeschlangenAnekdote, sondern eine ganz nüchterne naturgeschichtliche Thatsache,, um die es sich hier handelt, und. mit der viel-
leicht der eme oder andere Lejer sogar schon in Berührung gekommen ist, ohne es zu wissen. Wahrscheinlich eines der höchsten pflanzlichen Gewächse unseres Erdballs ist unter dem Wasser zu finden, und zwar unter dem Wasser des Stillen Oceans. Diese unterseeische Niesenpflanze, würdig einer Sinbad'schen Märchenwelt, wird von der Wissenschaft nereocjstia genannt. Ihr Stengel wenn man ihn noch o nennen darf kann mindestens 300 Fuß lang werden, nach Allem, was man bis jetzt weiß. Man hat diese Pflanze zum ersten Mal nicht weit von . . r. w - -. ic . jl. C. 1 oer ttUsie lasias eniocai; uuuj iui man sie seitdem in verschiedenen Theilen des Stillen Oceans, sowohl an der amerikanischen wie an der asiatischen Küste entlang, herumschwimmen sehen. Sie ist nicht zu vergleicken mit jenen enormen Anhäufungen kleinerer See-Gewächse, wie sie namentlich in einer gewissen Gegend des südlichen Atlantischen Oceanö vorkommen. Diese gewaltige Meerespflanze wächst in einer sehr seltsamen Weise. Sie scheint nicht in viel größeren Tiefen, als 300 Fuß, aedeihen zu können, und man hat sie bis jetzt stets nur in der Nähe der Gestade bemerkt, aber dort gewöhnlich in bedeutender Menge. Auf lehmigem Meeresgrund schlagen ganze Dickichte dieser Pflanze Wurzel, und es schießt ein Stengel von der Dicke eineZ gewöhnlichen TaueS in die Höhe; am oberstenSnde desselben bildet sich ein birnenförmiger Ballon, und von diefem aus wächst wiederum ein Stengel, der allmällg an Dicke zunimmt; das Stück, welches bis an vi, Oberfläche des Wassers gelangt, hat nicht selten einen Durchmesser von 4 Fuß und eine Länge von 6 Fuß und mehr. Besagter Ballon hat natürlicherweise eine Auftriebs - Kraft und erhalt das mächtige obere Stengelstllck slott. Oben aus diesem Ballon heraus wachsen aber auch starke, dicke, spatenförmige Blätter, welche ursprünglich nicht mehr als 2 Fuß lang sind, beim Weiterwachsen aber sich mehr und mehr spalten, bis schließlich vom Aallon ein enormes rosenartigss Gewächs von 50 bis 65 Fuß Durchmesser Pas Wasser bedeckt. Das Alles ist, wohlgemerkt, immer nur eine einzige Pflanze. In so aroßen Mengen wachsen diese Riesenpflanzen aber beisammen, daß sich in der Nähe des Gestades große wiesenartige Eilande bilden können, welche die Schiffahrt wesentlich behindern. Die Eingeborenen der Aleuten-Jn-seln verstehen es, diese Pflanze auf vielfache Arten nutzbar zu machen. Aus den starken, gut getrocknetenStengeln fertigen sie Taue von einer Länge von 250 Fuß und , mehr an. Jene hohlen Ballonö aber müssen, nachdem sie gleichfalls genügend getrocknet sind, große Behälter für allerlei Zwecke abgeben, und die kleineren Ballons sind sehr zweckmäßig, um Wasser aus den Booten zu schöpfen. Die .langen Blätter endlich werden, nachdem sie getrocknet sind, in lauter schmale Streifen geschnitten und dienen dann vorzüglich zu demselben Zweck, wie Weidenruthen. nämlich um Körbe und sonstige Behälter und Möbelstücke aus Flechtwerk herzustellen.' Nur dle Wurzeln hat noch kein Mensch nutzbar machen können, einfach weil man sie nicht ihrem Elemet entreißen kann. Beinahe wie in Egypten Einen seltsamen Anblick boten in diesem Herbst die Heu Felder in einem Theile Californiens, namentlich im County Alameda, und bieten sie zum Theil noch jetzt. Für die Viehweiden Besitzer daselbst war es stets eine schwierige Aufgäbe, für ihr Heu gehörig zu sorgen. Die große Gefahr eineö Brandes durch Selbstentzündung ließ es sehr unklug erscheinen, das Heu in eine Scheune zu bringen, da hier im Falle eines Brandes d Verlust nur noch viel größer werden mußte. Lange Zeit hindurch bestand die beliebteste Methode darin, das Heu mit getheertem Segeltuch zu bedecken und es so auf dem Felde liegen zu lassen; bei diesem Verfahren mußte man freilich mit Bestimmtheit erwarten, daß die oberste Lage des Heues infolge von Regengüssen vermodern würde, doch man wußte eben nichts Besseres, und dieses Risico war immer noch viel erträglicher, als der Verlust einer Scheune und vielleicht noch mehrerer Stücke Hornvieh dazu. Neuerdings aber ist man im County Alameda auf ein, offenbar noch zweckmäßigeres Verfahren gekommen: Es wird nämlich, aus leichten, dünnen Holzbrettchen eine Art Rahmenwerk hergestellt, unter welches das Heu zunächst gebracht wird, und über dieses Rahmenwerk wiederum wird dünne Segel - Leinwand gespannt, so zwar, daß sich letztere in einer beträchtlichen Entfernung von dem Heu befindet und gleichzeitig das Regenwasser ebenso gut ablaufen läßt, wie das Dach einer Scheune es thun würde. Die ganze Einrichtung ist nicht nur practisch. sondern auch sehr wohlfeil. Für den Beschauer jedoch nimmt sich ein Feld mit solchen luftigen Heu Festungen eigenthümlich genug aus. Wenn man den Blick über eine derartige Landschaft schweifen laßt, ohne an die Scenerie gewöhnt . zu s ein, so mag man sich verwundert die Augen reiben und sich fragen, ob man sich in Californien befinde oder plötzlich nach dem Lande der Pharaonen entrückt sei. Denn weithin erheben sich, über dem Gefilde feltsam aussehende weiße Pyramiden. und Häuser kommen hierherum so spärlich vor, daß nichts vorhänden ist, was jenen wunderbaren Eindruck stören könnte. Zwanzig Meilen weit am Gestade der Bai entlang sieht fast jeder Theil desselben - wie die
Ebenen EgyptenS aus; man lieh: nur die Bäume und die neumodischen 5mMieten, welche genau wie die großen alten egyptischen Pyramiden gestaltet sind. Manche dieser Gebilde sind min desiens 40 Fuß hoch, alle sind groß
genug, um fast sämmtliche vorigen Gegenstände dieser Landschaft gering. fUgig nein erscheinen zu iasi.cn voer ganz in den Hintergrund zu rücken. Auch die kleinen Eichen und die jungen.Eucalyptus - Bäume helfen noch die zauberische Illusion verstarken. Beim jeremorechen ves Ävenos, wenn gerade noch Licht genug vorhan den ist. um die versckiedenm Gegenstände erkennbar zu machen, zeigt sich diese Wirkung am vollkommensten. Dann erscheint die Segel - Leinwand . ... in Stein verwandelt, unv oie versaziedenen Pyramiden haben für das Auge das Doppelte ihrer wirklichen Größe! Wer je selber im Lande des Nilö ge- ' . . . . . ' . . r I . . Wesen ist, bleibt im Banne vikses indrucks unwillkürlich stehen und lauscht, ob er nicht auch dieRuse ver egypliicyen Eselstreiber vernimmt: denn sonst fehlt an der Scenerie absolut Nichts ulkhr. ' Ohne Bergbau-Gesetze. Heutzutage erscheint eS beinahe wie. ein Roman, daß in her Hauptzeit unseres amerikanischen Goldfiebers keine Bergbau - Gesetze existirten, wenig-' stens keine, die vom Congreß gemacht wurden, und man diesen Mangel gar nicht weiter empfand. Der rechtsgelehrte frühere Präsident Harrison widmet neuerdings trn Ladies Home Journal" diesem Gegenstand eine volksthllmlich - juristische Studie, und selbst mit seinem Juristen - Auge verweilt er mit einem gewissen Behagen bei jenen Zeiten. Es ist eine merkwürdige und dem Volkscharakter entschieden zur Anerkennung gereichendeThatsache", schreibt er u. A.. daß es in den Jahren 1849 his 1866, gerade in der Zeit der gewaltigsten Entwicklung der Goldgräberei, in den Ver. Staaten keine behördlichen Gesetze zur Regelung deö Bergbaues gab, und die ersten diesbezüglichen Bestimmungen weiter nichts waren, als örtliche, Vereinbarungen der Bergbauer selbst. (Die sollten doch wohl auch das Meiste davon verstanden haben.) Die Metallsucher dieser classischen Tage streiften über die Bundesländereien dahin, locirten" Quarz- oder Flußbett-Minen und nahmen oft fabelhafte Goldschätze aus denselben, ohne irgendwelchen Rechtstitel auf die betreffenden Ländereien zu besitzen. Sie waren im strengen Gesetzessinne weiter nichts als trogassers" oder Land - Wilderer; aber kein Mensch kümmerte sich um diese Frage. Seit vielen Jahren herrschte zwar die Politik vor, Mineralländereien vom Verkauf unter den allgemei nen Landesaesetzen zurückzuhalten ; aber bezüglich sonstiger Behandlung der Mineralländereien selbst war sei nerlei Bestimmung getroffen worden. Auch wurde weiterhin in den LandVerleihungen an die Pacific - Bahngesellschaften festgesetzt, daß keine Mineral - Ländereien unter diese:; Verleihungen fallen follten. Die Strombette, Schluchten und Bergseiten wurden von waghalsigen Männern durchwühlt, welche Spitzaxt und Erz-Wsschbecken in ihren Händen und ein Paar gute Pistolen in ihren Gürteln trugen, von Männern, die von der Gold - Gier förmlich entzündet waren, und es waren viele desperate Gesellen darunter. Aber sie besaßen im Allgemeinen, den angelsächfischen Jnstinc, öffentliche Einrichtungen ohne Weiteres sich nach ihrem Bedarf zu schaffen, in hohem Grade, und sie hatten genug natürliche Vorliebe für Recht und Billigkeit. Daher kamen sie nicht nur ohne Bergbqu-Ge-setze, sondern vielfach sogar ohne Gesetze überhaupt sehr wohl aus. So oft es nöthig war, wurde eine öffentliche Versammlung abgehalten, Diese erklärte sich ohne Weiteres zu einer gesetzgebnden Körperschaft also die directeste Volksregierung und die Regeln, welche sie aufstellte, genügten für ihre localen Bedürfnisse vollkommen, sodaß mit höchst seltenen Ausnahmen Alles im Geleise blieb. Vertheilung des Wasservorraths usw. wurde so ziemlich zu allgemeiner Zufriedenheit bestimmt, und jeder Mann bildete Gewähr für den Rechtstitel jedes andern. Ich muß zugestehen, daß diese Bergbauer - Lager - Gesetzgeber für ihre Zwecke den Gesetzmachern im Congreß und in anderen legislativen Körperschaften mindestens gleichkommen und vor den allermeisten dieser den großen Vortheil eines guten praktischen Wissens von fast allen erörterten Gegenständen voraus hatten." ' Dies entspricht, nebenbei bemerkt, auch ungefähr dem Urtheil des großen Geschichtsschreibers Bancroft. ZZodeplauderei.' Immer strenger rechnet die Mode nit den beiden wichtigsten Factoren, ser Eleganz und der Einfachheit, in der Toilette der Frauen; was sie ihr m Ausputz in der Quantität abzieht, ersetzt sie reichlich durch die Qualität. Es geht ein großer, vornehmer und zu zleich malerischerZug durch die Herbstund Winterneuheiten der Mode. Die Köcke behalten ihre einfache Form und sind etwas weniger weit als bisher.' Wird Ganitur angebracht, so beschränkt sie sich meist auf Passementerien, Verschnürungen, Galons u. dgl., die den Rock umranden, als der Keil an ihm emporsteigen oder den Vordertheil abgrenzen. Die Röcke werden hinten entweder mit drei Quetschfalten oder mit ca. 4 Zoll breit fächerförmig eingelegten Falten gearbeitet, wodurch sich eine kleine Tournüre bildet. Elegante Röcke sind stets mit Seite; rinfachere mit Serge unterfüttert. Am inneren Rande erhalten sie ein oder zwei Volants. Als Ersat für Einlage und Futter wird neuerdings auch ein leichter Moiröstoff verwendet. ! Für den Herbst gilt das . englische Tottüm auS schwerem Wollstoff oder
Tuch. ' Man stellt es gern in . ftüct Farben her, 'wie Schwarz und Leiß, Blau und Weiß. Erme und Braun u. dergl. m. Als bevorzugte Modefarben
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dürfen indessen Grun in allen Schattirungen. Bronzefarbe und Violett gelten. Die Paletottaillen zu diesen Co. stümen, die mit kleinem Schoß gefertigt werden, sind vorn nach Art der Herrenröcke gearbeitet und öffnen sich über einem plissirten Chmisett oder über einem Einsatz aus dem Stoff des Kleides. Die mäßig langen Schöße haben vielfach hinten und an den Seitmtheilen tief eingelegte glatte Falten. Als Besatz dienen militärische Borten und sogenannte Brandehyurgschnüre. Die Schnüre und Borten sind vielfach mit Stahl oder anderen Metallen durchwebt, die discret aufleuchten. Die Jäckchen spielen bei den Pariser Toiletten eine sehr bedeutende Rolle. Neu sind solche mit triangelförmigen Ausschnitt, die unsichtbar auf der Schulter geschlossen werden. Man putzt sie mit Passementerien, Spitzenapplicationen und Perlen, und trägt sie zu Taillen mit hohen faltenreichen Gürteln. Oft wird das Jäckchen mit schwarzen Schrägstreifen besetzt, von venen eine krause Spitze herabfällt Den Aermelband umgibt eine breite, krause Spitze. Die Jäckchen, gleichviel ob Figaro-, Bolero- oder kurze Küraßform, haben meist mit dem Rock übereinstimmende Aermel. Beliebt für Herbstkleider sind auch schwarze Mohairs mit einer kleinen Musterung und durchbrochene Gewebe dieser Art, die auf schwarzer oder farbiger Seide gearbeitet sind. Sie werden von Damen jeder Altersstufe getragen. Dem Taffet bleibt die Vorliebe, die er sich erworben, fllrHaus- und Gesellschaftskleider erhalten. Mit großen und kleinen Schottenmustern wählt man ihn gern für's Haus. Chinirt. jaspirt und granitartig, sowie punktirt in Blau, Violett, Smaragd- und Myrtengrlln, Vraunroth. Nußbraun u. s. w. paßt er vortrefflich zu Abendgesellschaften, besonders wenn er zum jlnterschiede von Haus- und Straßentoiletten. mit Jichus Marie Antoinette. mitEinsätzen. Aufschlägen, Draperien, Lätzen u. dergl. aus elfenbeinfarbenen Spitzen vereint wird. Zu diefen Kleidern wird meist ein breiter, faltenreicher Gürtel aus schwarzer Seide oder einer anderen abstechenden Farbe getragen, Auch haben alle diese Kleider die unvermeidliche MarquisenManschette am Aermel. Die schmiegsamen sommerlichen Foulards des Indes werden für den Herbst und Winter durch Foulards de. Lyon ersetzt, aus denen wunderhübsche Costüme beraestellt werden. Diese Stoffe zeigen we:sLe ivcusterung aus viauem Grunde und werden vornehmlich mit grünem arnrnt garnirt. : Vielfach wird zu den Gesellschaftkkidern auch schwarzer Tüll, theils mit schwarzem Sammt verwendet und in letzterem Falle reich mit Jett geschmückt. Große Blumentusss, farbige Rosetten vorn und an den Schultern, sowie drapirte, in drei Farben schattirte Seidengürtel sind sehr beliebt dafür. ! Zu Princeßformen trägt man mit Vorliebe Fichus Marie Antoinette. Diese werden entweder hinten geschlossen, wo sie mit langen Schärpenenden herabfallen, oder sie enden vorn im Gürtel; häufig werden sie auch vorn mit Schleifen, Rosetten und Blumen drapirt und können von Damen jedes filterö getragen werden. Wie die Fichus. so sind auch die' Mäntel aus der Zeit Louis' XVI. beliebt. Sie haben meist ein kleines, kokettes Capuchon und sind mit Bandschleifen und Spitzen geziert. Die kleinen Paletots haben vorn und hinten Zwei sich kreuzende Falten und einen hohen Mediciskragen, dessen Rand mit Musselinpliss begrenzt ist. Man siebt diese Paletots auch obne Aermel.
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vocy haoen sie Dann bis 'Zum Rande herabreichende Perlerinentheilki Eine besonders hübsche und elegante Toilette mit Sammtjäckchen ist in der ersten Abbildung dargestellt. Der Rock besteht aus stahlblauem Tuch und ist am Rande mit einer stabldurckwebten
Passementerieborte besetzt.' tte vorn zu beiden Seiten emporsteigt und einen Vordertheil abgrenzt. Das dazu gehörende Jäckchen ist aus stahlblauem Sammet angefertigt und legt sich oben mit breitem Kragen um. Der Rand des Jäckchens ist an der Innen- und Außenseite mit Borte bedeckt, und reiche, gestickte Stahlornamente zieren die Vordertheile und den Rückentheil. Die mäßigen Keulenärmel aus Sammet haben am Handgelenk ebenfalls eine Borte. Das Jäckchen läßt vorn kleine untergesetzte Theile aus weißer, mit Stahlornamenten und mit Borte besetzter Seide frei, und diese schließen ein Chemisette aus cremefarbener Brüsseler Spitze ein. die in reiche Falten arrangirt ist. Ein schwarzer Atlasbandgürtel, vorn mit flotterSchleife geschlossen, umwindet die Taille, und ein zweites Atlasband schlingt sich um den Stehkragen, kreuzt sich hinten und endet vorn, unterhalb des Kragens, mit einer Schleife. Ebenso fein in der Farbenstellung als apart in der Form ist die Toilette Figur 2, deren Rock und Aermel aus grauem Winterpanamastosf bestehen. Das Jäckchen aus zart graugrünem Lyoner Seidenstoff schließt eine Bluse aus plissirter, weißer Seidengaze ein und ist mit grauer Litze garnirt. Eine kleine Frisur umrandet das hinten auch nur bis zum breiten Gürtel reichendeJäckchen, dem vorn und hinten in gleicher Weise verzierte eckige Schulterstücke aufliegen. Den faltigen Stehfragen aus Gaze zieren seitlich Plissös. und die ziemlich engen Aermel haben unten eine breite Frisur aus plissirter ßkaze. Ein aus drei breiten, grünen, zbschattirten Atlasbändern gebildeter, hinten mit Köpfchen geschlossener Faltengürtel umspannt die Taille. Sehr ekle ist die Toilette Figur 3 us graugrünem Tuch mit Jäckchen aus Breitschwanz. Der Rock ist oben gruppenweise in feine, ca. 4 Zoll lange Falten gesteppt, die nach unten frei ausspringen. Er wird von einem breiten, vorn mit Köpfchen eingekräustem Gürtel von hellblau und weiß schillernder Glac6seide umgeben, der vorn einemEinsatz aus gelblicher Spitze aufliegt. Aus derselben Seide wie der Gürtel bestes der saltige. hinten mit Rosetten abschließende Stehkragen. Das Jäckchen aus Breitschwanz ist mit einer Passementerieborte eingefaßt und mit ebensolchen zweimal in yuerlinien besetzt. Der Kragen des Jäckchens verschmälert sich nach vorn, wodurch der faltige Seidenkragen in ersichtlicher Weise zur Geltung kommt. Ein hübsches Passementerieornament mit Knebeln hält das Jäckchen oben zusammen, Die mit altdeutscher Schneppe geschnittenen Aermel aus Tuch haben an den Schultern kurze, flotte Puffen. Schwarz und Weiß in der Toilette sind fast immer von vornehmer Wirkung, und wunderhübsch ist daS Kleid Figur 4, im englischen Geschmack aus schwarzer Lyoner Seide mit weißer Weste. Es hat einen glatten Rock und ein kurzes, offenes Jackchen mit vorn abgerundetem, hinten sich zuspitzendem, geschlitztem Schoß. Das Jäckchen umschließt eineWeste aus weißer Seide mit großen, spitz verlaufenden Aufschlagen und ist mit eleganten Perlmutterknöpfen, sowie am vorder Nande mit einem weißseidenen Vorstoß verziert. Der Westenausschnitt läßt ein Chemisett aus schwarzer, plissirter Seidengaze über einem Unterzrund von weißer Seide sehen. Feine, schwarze Seidenstickerei ziert den breiten Stehkragen, die Innenseite des geschweiften Kragens, die Aufschläge, ven unteren Westenrand und endlich die Ueberschläge der Aermel am Handgelenk, die oben mit kurzen, drapirten Puffen ausgestattet sind. Der Hut ius schwarzem Seidenfilz hat einen cylinderförmigen Kopf und eine gerade, hinten hochgeschlagene Krempe. Er ist mit schwarzen Straußfedern feinen, weißen GazepliM und hinten an der aufgeschlagenen Krempe mit weißen Nelken und Bandschleifen geziert. Ein sehr hübsches Kleid aus dunkelblauem Tuchstoff. daS sich für Besuche und kleine Gesellschaften eignet, zeigt die letzte Abbildung. Es besteht auS einem einfachen Rock, sowie einer glaiten Schneppentaille und kann für die Straße mit Paletot auS gleichemStoff dervollständigt , werden. Trägt man anstatt der Taille tu dem Rock ein kurzeS, anschließendes Jäckchen von blauem Aftrscha so erhält ' man ein
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sehr fesches, kleidsames Wintercostüm.' Die hinten mit Hakelschluß versehene Taille ist, passenartig -mit resedagrünem Rips, sowie netzartig mit feiner, schwarzer Seidenschnur überdeckt, der an den Kreuzungspunkten kleine Stahlperlen aufliegen. Die den Ansatz der Passe deckenden Oberstofftheile sind am oberen Rande ausgezackt und mit einer zierlichen Stickerei von mattfarbiger Seide, Stahlperlen und kleinen bunten Flittern ausgestattet. Uebereinstimmend hat man unten die Aermel, denen oben kurze Puffen aufliegen, sowie den Stehkragen verziert. Das kurze Jäckchen aus Astrachan ist vorn mit zwei Reihen weißer Perlmutterknöpfe mit Stahlrand versehen und legt sich mit breiten Aufschlägen um. denen sich ein Umlegekragen anschließt. Den kleinen Ausschnitt füllt eine Spitzenkrawattc, die auf einem Chemisett aus leichter Seide angebracht ist. Nadeln in Wolkennähe. Schon manchen Radlern und Radlerinnen, welche sich auf überfüllten Aerkeyrswegen mit ihrer Strampel Maschine mühsam durchwinden muk ten, mag wie ein Sehnsuchts-Traum der Gedanke gekommen sein: Ach, wenn es da oben in den Wolken eine Zweirad-Bahn gäbe, auf der ich lustig mit meinem Stahlroß dahinsausen konnte!" Dabei hatten sie keine Ah nung davon, daß es wirklich eine Stät te in der Welt gibt, wo dieser Traum sozusagen verwirklicht ist; sie brauchen sich, um von dieser herrlichen Gelegen heit Gebrauch zu machen, nur nach un serer Nachbarrepublik Mexico hinüber zu bemühen. Schon im Weichbild der Stadt Me xiko können sie diese höchste Zweirad Bahn der Erde finden, nämlich den Radler-Weg La Piedad-, welcher seine 8000 Fuß über dem Meeresspiegel liegt. Hier hängen die Wolken in der 1 r. ? . . t t liarcn Äimvspyare lies yerrneoer uno schweben gespenstisch um die Gipfel schneegekrönter Berge. Leichte und kräftigende Luft herrscht hier; dieBlätter des reichen Laubwerkes sind von fast unnatürlicher Frische" wie sich ein Radier nach der Rückkehr von diesem herrlichen Schauplatz mehr enthu siastisch, als geschmackvoll ausdrückte und die Graser sind von sehr satter Farbe und duftreich. Kurzum, es ist ein idealer Ort für Alles, was radelt, und allzu zahlreich wird die Stahlroß ritter-Zunft hier oben wohl niemals erscheinen, sodaß auch dle Gemüthlich keit für diese Herrschaften so weit ge sichert ist. wie es ihnen selbst beliebt. Dieser wolkige Radler-Pfad ist noch ziemlich neuen Datums. Als vor ei nemJahre der Radfahrer-Verband von Mexiko in's Leben gerufen wurde, sahen sich die Mitglieder naturgemäß nach einem Orte um, der so recht geeignet wäre, um für eine offizielle Hauptfahrbahn gewählt zu werden, und bald verfielen die hochschweifenden Gedanken auf dm Poseo de la Pie dad". Öhne Zweifel ist die hier geschaffene Fahrbahn eine der schönsten auf dem amerikanischen Comment, Nicht blos wegen der vrächtiaen Scenerien und der anderen erwähnten Vorzüge, son dern besonders auch wegen der gleich mäßigen Temperatur des KlimaS. Die Bahn liegt an einemWege, dessen ganze Oberflache sich in sehr gutem Zustande befindet, was man übrigens von allen Wegen sagen darf, die nach der mezikanischen Hauptstadt fuhren (und woran sich unsere Amerikaner getrost em Beispiel nehmen können.) Mit ei nem Stoff, welcher dem Cement gleicht, aber nicht ganz so hart ist, hat man die eigentliche Radfahrer - Bahn bedeckt. Auf beiden Seiten des Weges stehen gewaltige Bäume, welche angenehmen Schatten werfen. Das Billet-Bureau mit seinem Strohdach verleiht dem Eingang zur Fahrrad-Bahn. welche über eine kleine, im idyllisch-ländlichen Geschmack erbaute Brücke führt, em recht malerisches Aussehen. Die ganze Bahn ist eme Drittelmeile lang und ist halb umgeben von einer großen Tribüne; dahinter ziehen sich eine prächtige Promenade und ein immergrüner Rasen hin. Auf der entgegengesetzten Seite befinden sich die Uebungs-Loka-litäten für die Radfahrer, deren jeder ein besonderes Haus" für sich hat, abgesehen von dem Generalquartier. In der Ferne fällt der Blick auf den Gipfel des berühmten Popocatepetl, des höchsien Berges von Amerika, und noch auf andere weißglänzende Bergspitzen, die übrigens in Wirklichkeit mehr als 50 Meilen entfernt sind. Manche möchten glauben, daß auf uner Höhe von 8000 Fuß das WettZweiradfahren schwierig auszuführen fei; aber die Erfahrung hat diese Annähme keineswegs bestätigt, und niemals haben die Theilnehmer an den, in der Regel am Sonntage stattfindenden Wettfahrten unangenehmere Folgen davon empfunden.als anderwärts; auch sind viele vom Standpunkt der Radlerwelt sehr bemerkenswerthe Leistungen zu verzeichnen gewesen. Diese Preis-Radeleien wetteifern heutzutage in Mico an Beliebtheit mit denSiiergefechten, was schon viel heißen will. Es darf übrigens noch bemerkt werden, daß Mexico in vielen Beziehungen ein wahres Paradies für die Radfahrer ist. Fünf oder sechs Monate im Jahr gibt es keinen Regen, der von ir. gend welcher Bedeutung wäre, und die wenigen Schauer vom Himmel machen stets nur die Oberfläche der Wege. naß. welche nach einer Stunde wieder vollkommen trocken sind. Auch kann kaum von Staub auf den Wegen die Rede sein, und auch darin ist man weit glücklicher. als in den Ver. Staaten. Nur der Umstand, daß in Mexico auf jedes Zweirad eine Steuer von $1 pro Monat gelegt ist, dürfte Vielen nicht behann I " - ' Ein Farmer in West WardSboro, Vt., hat eine Kartoffel von drei Pfund und vier Unzen sowie einen Apfel von 12 Zoll im Durchmesser geerntet; der Mann ist außerdem der stolze Besitzer eines Hengstfüllens daS
116S Pfund wiegt. :
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Fettes und Gebratenes.
Lei kaltem Wetter rerlanaen wir fette Nahrung um da Biut zu ärmen. Gedratene entbält am meisten Fett, und zuviel reichbaltige Nahrung erzeugt
Magen-Bcschwerdcn
Jeder dieser Beschwerden folgt Appetitlosigkeit. In jedem dieser Falle bringen a 2r..August zrsma's Hamburger Tropfen eine Veränderung zur Erleichterung des Magenö herrcr, kräftigen die Leder, reinigen das Blut, stellen den Appe. tit wieder her und kurireu vollständig ein unpäßliches System.
FEH 8 ? Disease cornmonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradtxally grow daegeroas. "rSS!! TAKJs RIPANS TABULES u!Z2ZT?r. RIPANS TABULES " SSÄ Ä- RIPANS TABULES T0t2ilT..lT:T. RIPANS TABULES Ripans Tabnles Regnlate tue System and Freserre the Health. WLWLWTLWTWT V-, . , -
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