Indiana Tribüne, Volume 20, Number 60, Indianapolis, Marion County, 16 November 1896 — Page 3

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Das Magdalettenhaar. Von 3ean Name au. (Fortsetzung.) Er stellte einige Fragen an den a tienten, hieß ihn die Zunge z:izen, ausspucken, husten und ertheilte schließlich dem Vehezten, der an einer einfachen Hautkrankheit litt, den Rath, alles von der boshaften Spinnerin gelieferte Leinenzeuz in einem Feur vn gelveihten Lorbeerzweigen zu verbrennzn. zwei Streifen von reinem Linnen ausgenommen, die er, kreuzweise übereinalideraenäht, um Mitternackt vor die Thür der Hexe legen und dabei le'.se sagen sollte: Möge das Böse, das Du mir zugefügt, auf Dich und die Deinen zurüclfllen!" Für diefe Berathung legte der Spa nier taktvoll zwei Pesetas auf Roumigas' Kaninsims nieder. Hm! Zum jetzigen Kurse macht das nur znerunddreikig C-ous, dachte der Hexenbanner, während er seinen Patienten hinausbegleitete. Du kannst lange warten, bis Du wieder einen sol chen Rath erhaltst! Jetzt kam Marianne Crabot, um dem Hexenbanner ihr Bein zu zeigen. Hm! Dieses Bein ist gar nicht übel! dachte er. Das wollen wir schon heilen! Nichtsdestoweniger wollte er d:r ihm gar zu laut schwatzenden Bäuerin eine derbe Lektion ertheilen und empfahl ihr deshalb folgende von allen wohlhabenden Bauernfamilien des Barn bei Verrenkungen angewandte Behand lung: das Bein neunmal hintereinander von einer Frau, die Zwillinge geboren hatte, massiren zu lassen. Run kam &ic Reihe an den Alten mit dem Knaben. Dr Kleine war durch die GespensterZkschichten, V.t seine Eltern bil Abends sich oft erzählten, aufgeregt und träumte dann, er sei in ein Thin verwandelt, so daß er rn seinem Bett l!n wrfo her spraa und bellte, kurz, wie sein Großvater meinte, seine Lehrzeit als Wehrwolf durchmachte. Neulich hat Laroque ihm Husten bonbons gegeben!" murmelte der Alte in vertraulichem Tone. Laroque, der Schmuggler?" Ja. Herr Roumizas." Kein Zweifel, dachte der Hercnban ner, dreiviertel der Leute, die Larooue kennen, halten ihn für einen Wehrwolf! Dann schlug er ein umfanareichkö Buch auf. worin er die meisten im Lande beliebten Zaubermittel nebst eitilgen von ihm selbst erfundenen eingetragen hatte. Ichr müt", so sagte er dem alten Manne, die Holzschuhe Eures Enkels mit Hufnägeln beschlagen, die bereits einem Pferde gedient haben." Das habm wir schon gethan, Her? LZollmigaS." .Dann," so begann Roumigas auf'Z neue, nachdem er nochmals in seinem Buche nachgeschlagen hatte, müßt Är es eben mit Hufnägeln von einem Esel versuchen. Danke. HerrRouMgas! Gott lohne Ihnen Ihre Güte!" Die Frau, die drei Schafe imGebirge verloren hatte, ward aufgefordert, sich am folgenden Tage mit drei Büscheln Wolle vom Körper dieser Thiere wieder einz'ufrnden. Aber ich habe keine, Herr Roumigas." Dann müßt Ihr mir drei Büsche! GraS von dem Orte bringen, wo dir Schafe sich verirrt haben." Die gute Frau besann sich einen Augenblick lang und sagte dann: Gut, Herr RomigaS. ich will meinen Alten fragen. Vielen Dank!" Dem Bauern, der an einem Gerstenkorn litt, verordnete er das bekannte Rezept: Mit dem Trauring einer Neuvermählten jeden Abend bis zur Heilung ein Kreuz über das kranke Auge zu machen. Die Bäuerin, deren Kuh behext war. fragte er: Klagt Euer Thier des Nachts?" O Herr! Es brüllt manchmal, daß einem Angst und bange wird!" Nun wohl, so müßt Ihr in einem Winkel des StalleS eine geweihte Kerze anzünden und diese unter einem umgestürztem Scheffel verbergen; wenn Ihr die Kuh zum erstenmale brüllen hört, so nehmt rasch den Scheffel weg, und wird dies richtig ausgeführt, so bleibt die Hexe, die es Eurer Kuh angethan hat, auf ihren Hörnern sitzen.Nach diesen verschiedenen Konsultationen fand Roumigas auf seinemKaminsrms sben Frankenstücke vor, unter denen sich ein falsches befand. Das muß von derFrau mit den drei Schafen sein." sagte er sich. Die sieht nicht aus, als ob sie viel Respekt vor den Geistern hätte." Roumigas ließ daS Geld verschwinden und erwartete dann, etwas aufgeregt, den Eintritt Emile Montguilhems. Dieser erschien sogleich. Es war ein großer, knochiger Bursche, in dessen ab. gemagerten Gesicht die Backenknochen weit hervorstanden, und dessen ausfallettd großer AdamSapfel wie eine Beule amHalse saß. Seine mißtrauisch blickenden Augen waren schwarz, und da er nahezu kein Kinn hatte, erschien der untere Theil seines Gesichtes ver. kürzt. Beim Gehen beugte sich sein Oberkörper auf sein langen Bein berab. und.obaleick er noch .keine drei-

ßig Jahre zähNe, halte er ooü?' schon das Aussehen eines Greises. Jacqueline würde da einen netten Schwager bekommen, dachte der Hexenbeschwör, wahruid er seinen Patienten von der Seite betrachtete. Emile drehte indessen verlegen seine

Mütze in den Händen. Sie haben mich rufen lassen, Herr vcoumlgasi Ja, mein Freund, ich habe Dir viel zu sagen. Bor allem aber möchte ich mich bei Dir entschuldigen. Du bist vor zwei oder drei Wochen hier gewesen. als ich eben im Begriff war. auSzugehen, und ich Dich nicht empfangen konnte; es that mir damals außerordentlich leid, rnfd ich hoffte. Dich den Tag darauf und alle folgenden Tage bei mir zu sehen. Da Du aber nicht Wieder kamst, hab' ich Hilloune geschickt, um Dich holen zu lassen. Du verzeihst mir doch?" O Herr RoumiFas. ich bin Ihnen ja so dankbar, 'daß Sie an mich gedacht haben. Wenn ich nicht wieder kam, so lag es nur daran, daß ich nicht wagte, vor Ihnen zuierscheinen." Warum ienn?" Sie waren schon so gütig! Sie haben mir armem Teufel, den diese verdämmte Krankheit zu Grunde gerichtet hat, schon so oft Ihren Rath ertheilt, und ich konnte Ihnen ja niemals anders als mit guten Worten dafür danken." Das ist die beste Art, meinFreund. und ich verlange keinen andern Dank. Es gibt Leute, die. wenn ich den Rücken kehre, mir heimlich Geld hinlegen, aber sie thun mir damit nur weh; das ist gut für die Quacksalber und Aerzte. Man soll seinem Nächsten ohne Gewinnsucht beistchen. Die Sonne verlangt auch von keinem Menschen etwas dafür, daß sie die Erde erleuchtet." Das war die stehende Redensart Roumigas'; er sagte es den Franzosen aus spanisch, und den Spaniern auf französisch, um größeren Eindruck damit zu machen. Uebrigens fühlten sich die meisten derjenigen, denen er diese schöne Phrase auftischte, derpflichtet, ihm am Neujahrstage irgend ein werthvolles Geschenk, einen Lachs, ein Lamm oder selbst eine Gemse, zukommen zu lassen. Emile Montguilhem blickte den Hexenbeschwörer entsetzt und ehrsurchtsvoll zugleich an. Dieser machte schweigend einige Schritte und blieb dann mit über der Brust gekreuzten Armen vor SiloöreS Bruder, stehen. Ich habe über Dein Leiden nachgedacht," sagte er mit feierlichem Tone, und bin ihm endlich aus den Grunö gekommen." Emile starrte ihn groß an. Ja. ich habe Dein Leiden erkannt fuhr Roum?gas fort; mein armer Freund. Du bist sehr krank." Der Kranke zitterte und seine bleichen Lippen öffneten sich. Ich habe es wohl gefühlt," antwortete er. Der, der den Schlag nach mir führt, weiß gut zu treffen! Ich bin verloren!" Urtd in zunehmender Aufreauna lebte er hinzu: Ach. Herr ta Himmels, hoffentlich gibt es eine Holle für solche Leute!" Gastons Vater war von diesen Worten entzückt, er dachte: Er glaubt sich noch immer behext, das ist sicher; aber durch wen? Nun suchte er ihn auszuforschen, invem er unter irgend einem Vorwarvd alle diejenigen nannte, welche in der Umgegend dafür bekannt waren, daß sie mit dem Herrn der Hölle Umgang pflegen. Sag mir. weißt Du nicht, ob Poutoune die Bärtige heute in Argelez auf dem Markte ist? Und Jeanette Hirigoyen?... Ich sah sie neulich Abend? mit Catiche Montastruc schwatzen." ' Aber umsonst ließ er die Namen d rer, die erwiesenermaßen für Hexen galten, vor seinen Ohren ertönen, in Montguilhems Augen wollte sich nicht das leiseste verrätherische Aufleuchten zeigen, das .da heißt: Die ist's!" Man sollte gar nicht glauben,, wie dreist gewisse Leute sind," 'fuhr der Hexenbeschwörer fort. Da habe ich gehört, daß Laroque, der Schmuggler, um einenTabakladen einkommen will." Er wird ihn erhalten!" ' schrie Montguilhem förmlich auf. Laroque, der kann Präfekt von Tarbes werden, wenn er will." Gut. dachte Roumigas, abermals Laroque, meiner Six! Augenscheinlich ist es der Schmuggler,' dem' alle Stimmen zufallen! Laroque kann Präfekt und alles, was er nur will, werden." begann Emile abermals mit leidenschaftlich er, regter Stimme. Ha! Beim lebendigen Gott! Wenn ich nur meiner Sache sicher wäre!" Er sprach nicht zu Ende; aber seine Augen funkelten wibd in seinem knochigen Gesicht. Jetzt öffnete der Hexenbanner einen Schrank, nahm ein mit Wasser gefülltes GlaS heraus und hielt es dem Kranken dicht vor die Augen. Betrachte dieses GlaS," sprach er in gebieterischem Tone, betrachte eS langere Zeit, ohne Dich zu rühren, ohne zu sprechen, ürtd sage mir dann, ob Dir im Wasser ein Gesicht erscheint." Emile hatte sich auf einen Stuhl gesetzt. Er faltete langsam die Hände über seinen Knieen und sah mit vorge strecktem Hals, halbgeöffneten Lippen und weit aufamsscnen Augen in daS GlaS hinein. RournigaS .überwachte rhn, mdem er ferne grauen, m unheimlichem Glänze leuchtenden Augen fest auf ihn heftete. Bald sah er. wie Kranke zusammenzuckte, mühsam nach Athem rang und vor dem Glase zurllckschauderte. Er ist es wirklich." rief SilvdreS Bruder. Ha! der Mordbube!" RoumigaS stellte nun rasch dasGlaS hin, leerte eS au.?, machte adermals das dicken des doppelten Kreuzes darüber und erarisf dann die Hand des Schwindsüchtigen, die kalt, wie Eis war. .Mein freund." saate der Hexen Kanner leise, .verstehst Du jetzt, wa rum ich Dich rufen ließ? Ich sahdaß Durchweh littest, und pollte Dir dn

stehen.' Verzweifle nicht. Montguilhem! Ein furchtbarer Feind umschleicht Dich; es gilt jetzt einen Kampf auf Tod und Leben zwischen Dir und ihm, und einer von euch beiden muß unterliegen. Bis jetzt warst Du im Nachtbeil. Du kannst Dir aber in diesen Tagen wieder aushelfen. Ich werde Dir sagen, was Du zu thun hast."

Der Schwindsüchtige hielt noch immer die Hände über die Kniee gesaltet und hörte aufmerksam zu. Heute Nacht," begann Noumigas aufz Neue, wenn die zwölfte Stunde geschlagen hat. begib Dich in den Garten Deines Tobfeindes, den ich selbst nicht kenne, dessen Bild Dir aber die Geister gezeigt haben; dann nimmst Tu aus seinem Garten einen Kohltopf, kehrst damit nach Hause zurück vnd hängst ihn in Deinem Kamine rnif. Sollst Du genesen, so wird der Kohl alsbald bleich uttd welk werden un6 Dein Verfolger gleich ihm dahinsterben. Bleibt aber der Kohlkops frisch und grün, so bleib! auch Dein Versalger am Leben, und Du bist es, der sterben muß. Bevor drei Tage vergangen sind, roirt) "dieser unversöhnliche Gegner wahrscheinlich geFwungen sein, zu Dir zu kommen; Du wirst ihn in Deiner Wohnung sehen, er wird Dich anrühren. Dir eine Speise, einen Trank anbieten, oder, irgend ein unheilvolles Mittel, das Deinen Zustand verschlimmern soll. Aas ist der Entscheidungskampf, den Du auszufechten hast. Möge Dir Gott in jener schweren Stunde beisteh:n! Möge er Dir die Kraft verleihen. Deinen Feind zu besiegen und Dich an ihm zu rächen. Möge es. der Wille der Vorsehung sein, daß ersterbe, und nicht Du!" Nach diesen Worten betete Roumigas einen Augenblick lang und flüsterte dann, indem er Emile Montguilhem die Hand drückte: Der Himmel behüte Dich davor, mein Freund, das, was ich Dir gesagt habe, gegen irgend einen Menschen zu erwähnen. Wenn Du vor dreien Tagen ein Wort davon verlauten ließest, so wäre Alles verloren, sprächest Du nach dieser Zeit davon, so könnte Dich Dein Feind, und wäre er selbst gestorben, noch über daS Grab hinaus verfolgen. Lebe wohl! Möge der Gott des Lebens Dich behüten!" Enlile Montguilhem ging langsam und bleich wie ein Sterbender unter den blühenden Apfelbäumen des Roum?gas von dannen und seiner Hütte zu. Der Herenbanncr aber trat sogleich in die Küche und sagte zu Hilloune: Der Bursche beunruhigt mich. Ich fürchte, daß er an einer ansteckenden Krankheit leidet, und verbiete Dir deshalb, ihn zu besuchen. Dasselbe gilt sür Deine Tochtert Sage es ihr, und wohlverstanden! ich verbiete Dir, vor Ende der Woche sein Haus zu be treten Dann kehrte er in sein Zimmer zurück. Hm! Ueberlegte er im Stillen. Der Besucher könnte übel empfangen werden, zumal wenn er die Zuge dessen trüae. der in dem Glase zu sehen war. (Fortsehung folgt.) plelche? Von H. Torsan. .Welche, ach welche sofl ich helra tben?" fragte sich der Lieutenant Seroais. Ich habe sie Beide ganz gleich lieb. Madeleine und Suzanne besitzen dieselben Augen, dieselbe Haarfarbe, dieselbe Gestalt, sie kaben die nämliche Stimme, die nämlichen Liebhabereien, die gleiche Anmuth. Es wnd mir gar schwer, unter diesen VerbaltNlssen eine Wahl zu treffen, von der ich überzeugt bin. sie nicht sofort wieder zu bereuen. Eine Viertelstunde später sprang er in den Sattel. DerTag war völlig angebrochen, als das Regiment die Quartiere verließ, um 6 Meilen weit zu den Uebungen zu marschiren. Am Horizont der langen Ebene zeigte die Sonne ein Stückchen ihrer goldenen Scheibe. Der Morgenwind führte den erquickenden Duft frisch gemähten Heus mit sich und den Geruch der wilden Blumen, welche zu beiden Seiten der Straße im Schatten des Gehölzes sproßten. Der Lieutenant trabte seiner Abtheilung zur Seite. Wie weit weg doch seine Gedanken waren von dem umständlichen Angriffsplan, der um ihn herum das alleinjge Gesprächsthema bildete! Plötzlich richtete er sich auf. zog die Uniform straff an und hielt sich forsch auf dem hellledernen, englischenSattel, von dem sich das tiefeSchwarz der Montur vortheilhaft abhob. Das Regiment kam an der Wohnung der Damen Ronceray vorüber. Das Haus machte einen Herrschaftlichen Eindruck und war von einein. Garten umgeben. dessenAussehen sorg fältige Pflege verrieth. Auf den künstlerisch angelegten Beeten mischten Geranien ihre leuchtendenFarben mit dem sanften Grün der Reseden; ein Teich, über welchen sich eine Naturholzhrücke wölbte, spiegelte die ersten Strahlen der Sonne wieder; hinter einem Gitter entdeckte der Beschauer Fasanen, RebHühner und wilde Tauben. Sie sind da," sagte sich der Lieutenänt. Sein Herz schlug zum Zerspringen.' Wirklich beobachtetenMadeleine und Suzanne hinter den geschlossenen Läden den Vorbeimarsch der Husaren. Doch bei Servais' Erscheinen stieß die Jüngere den Riegel zurück, es durchfuhr den jungen Officier wie ein blendend'er Blitz. Alle Augen wandten sich nach dem Fenster, welches das anmuthigeBild in seinem Rahmen umschloß. Durch eine kaum merkliche Handbe wegung boten sie dem Lieutenant Gu ten Morgen. Er verneigte sich und sandte verstohlen einen Gruß hinauf.' dessen stumme Beredsamkeit von den! jungen ; Madchen wohl aewurd wurde.. '' Am Sammelplatz umringten ihn hie Kameraden. ' , Glückspilz !" rief .der Rittmeister

yarmand ihm zu. . ?a5, tt kennen diese beiden auserlesenen Perlen und haben uns noch nie von ihnen gesprochen?" Sehr leicht erklärlich," witzelte der Unterlieutenant Dubrulle. Kamerad

! Servais hat Angst, man könne ihm toncurenz machen. Das furchte ich durchaus nicht," erwiderte Servais. Ich verkehre erst seit, knapp vier Wochen in der Familie Ronceray und werde demnächst heiraIhm." Welche?" frugen zu gleicherZeit der Rittmeister und der Unterlieutenant. Ach, da liegt der Hase im Pfeffer!" sagte der arme Verliebte, daß ich das nicht weiß. Ich liebe sie alle Beide. Eine wie die Andere.Donnerwetter!" bemerkte der Rittmeiste? bewundernd. Das geht aber flott bei Ihnen! Schneidig!" Oh, aber gar nicht," begann Servais von Neuem mit kummervoller Miene, ich leide unter dieser lächerlichen Geschichte und gäbe viel darum, wenn ich mit mir selbst ins Reine kommen könnte." Lieber Freund," schlug der Unterlieutenant in biederem Tone vor, wenn ich Dir unter diesen Umständen irgendwie von Nutzen sein kann, thue mir nicht die Kränkung an, daß Du meine Dienste verschmähst." Ich denke so," sprach der Rittmeister dazwischen, Sie stellen uns den Damen vor. Nach dem ersten Besuch werde ich Ihnen schon sagen, welche die Bewußte ist, Ihre eigentliche Flamme. Ich habe eine ganz besondere Witterung in derartigen Verwickelungen. Es ist doch eine gute Familie?" Oh. Herr Rittmeister, die Damen Ronceray sind die Töchter eines in den Eolonien gefallenen Obersten. Ihr Vermögen ist ebenso groß, wie ihre Schönheit." Und das will etwas heißen," meinte der Lieutenant Dubrelle. Genug." unterbrach ihn Rittmeister Harmand, wir gehen hin. Ich bin ganz in der Laune. Ihnen einen Gefallen zu erweisen. Aber eben höre ich das Signal, schnell zu Pferde, meine Herren. wir wollen später darüber reden, beim Essen." Nach beendigter Uebung begaben sich die Reiter in's Quartier zurück. LieutenantServais gab Jean seine Befehle; Rittmeister Harmand und der Unterlieutenant Dubrelle einigten sich dahin, nach Tisch mit ihrem Freund zusammen Frau Ronceray zum ersten Male zu besuchen. Die Dame empfing die von dem Lieutenant vorgestellten Officiere mkt oer größten Liebenswürdigkeit. Ma öeleine und Suzanne boten Thee an mit ihren zarten Händen, die weißer und durchscheinender als das Porzel lan der Meißener Tassen schienen. Bald entspann sich ein lebhaftes Gesprach. Dann setzte Madeleine sich an'S Klavier, während Suzanne mit dem Lieutenant Dubrelle, der eine hübsche Tenorstimme besaß, Duette aus Operetten durchprobirten. Wundervoll, bcwundrungswiirdig!" rief der begeisterte Rittmeister. Das ist ein Abend, den ich nie in meinem Leben vergessen werde." Die Stunden schwanden wie im Fluge. Es war schon spät, als die; Officiere ans Abschiednehmen dachten. Eine ruhige Nacht, wie geschossen zum Spaziergehen, eine richtige Sommernacht. Aus der weißen, mondbeschienenen Landstraße kamen die drei Freunde rasch ins Plaudern. Nun. Herr Rittmeister," fragte Servais. wissen Sie, welche mir am besten gefällt?" Pu. puh. mein Lieber. Ich verstehe vollkommen Ihre Qual. Sie sind so schön und so ähnlich, alle Beide. Man l.mß gestehen, das Madeleine eine, vortreffliche Klavierspielerin ist. aber Suzanne singt dafür entzückend. Oh ja!" bestätigte der Unterlieutenant. Und wirklich. Servais, ich muß gestehen, daß mein Scharfblick auch manchmal versagt. Nach meiner un-. maßgeblichen Meinung gibt es nur ein Mittel. Ihre wahre Geliebte ausfindig zu machen." Sagen Sie mir's rasch, Herr Ritt-. Meister." Hören Sie denn. Ich will Ihnen sagen, was. ich thun würde, wenn ich an Ihrer Stelle wäre. Ich würde ganz gemüthlich einen kleinen Urlaub von so acht Tagen nehmen und weit, weit weg reisen. In der Ferne gewinnt man' am besten . Klarheit ,uber seine natürlichen Gefühle. .Fahren Sie im Land iim her, gehen Sie nach dem Süden, an die blauen Gestade der' Riviera. ' Und dort, zu Seiten des MeereZ. besinnen Sie sich auf Ihr wahres Selbst, schlie ßen die Augen, und vergleichen in Seelenruhe. Ich will einen Schwur darauf ablegen, daß Sie bei Ihrer Rückkehr völlig im Klaren sind." Sie haben Recht." erwiderte der Lieutenant, aber we kann ich diesen Urlaub bekommen?" - Bin ich etwa nicht mehr aus de? Welt. ich. Ihr Rittmeister?" Ach. tausend Dank, Herr Rittmei per." rief der Lieutenant bewegt, ich versichere Sie Schon gut.schon gut. lieberFreund. Man muß sich doch im Leben einander beistehen." Zwei Tage darauf schnallte Servais seinen Koffer und begab sich aus den Weg nach dem Mittelländischen Meer, das Geheimniß seiner verschleierten Liebe zu entreißen. Während er nun zwischen Toulon und Nizza umherstrich, konnte man Rittmeister Harmand und den Unterlieutenant mit vieler Beharrlichkeit bei Vfxau Noncer.an. Brücke abstatten se Fehlt ?ueb Lebenskraft in irgend einem Theil eures System, oder ist euer Rer vensystem zerrüttet durch nnweise Lebtrt oder irgend welche Ursache ? TPUt ir eure Fehler mit und ich 'will euch gerne schreiben wa mir am Leisten half, da Ich auch Hilfe nothwendig hatte. Ferner sende ich auch frei daZ Rept eines einfachen Haukmittell, dai mich rettete. - ? ' '" Verschiebt nicht auf Norzm, vaZ x heute tbun sollt. Schreibt unter CilföteV ein Lriefmarkk für R2ck.Lntnt 'L5Z CUtx, 2, 0. Ccx TCi, Cala 13.

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nur norrrn nn werthlos Nachahmungen.

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Stillende Mütter, 0 0 0 0 ; schenket der dringenden Empfeh. lung des Johann Hoss'lkN z Malz-ExtraltS Gehör. Für Frauen, welche ein Kmd zu stü 7 len haben, gibt es nichts, das . lym gicia) larnc. iu vtiut - lege ich das Bild meines noch 2 ibm aleicl, käme. AlS Beweis Seid auf der tul vr Fällungen. - i inciinuATnn m ilV A 'A 'A Pofi.Ofsiee. Indianapolis, Zno. - Die ndiana ist das einzige Blatt in Jndiana, w. t U Interessen des Volkes gegenüber der Macht btt Plnrorralt. vertritt. . Als Organ pcs ByUcs und nicht einer Partei ober Vartenntereffen kämpft fie Ketn;egt fh Freiheit .Recht aus sEtn ?Mert Lekt.S. Me Vrdeii be tte ift ti. Schöpferin alle Wohlstandes und da rum teirken lvir für solche soziale Re. forVen, welche die Arbeit zur freude bringenden Lsi, latt mi? nteöerdökt enöm La? mache?:. Jeder sortscZritMch Sejinnte, sollt, es als moralische Psiicht empfinde Lese? Ut Staiiasa 5rMv seZ Der . Abonnements Preie '.! i der täglichen Tribüne ist FZ c, teS SonntogSblattS Zc, beider zusammen per Woch, ober 08 Gt. per Monat. Durch die Post dersandt, kostet do Tegeblatt $3, daS SonntaaMatt HZFer ösHr, Heide zussmmeV LA t BsraSSzjaH5.sT. FMMMchMl aller Art werden ?asch nnh billig auß. geführt. Ginttltttt&&iw öafitfirngm OPBßttatf08f . t , Nechnnngen, OchZchöst?st5. 3iffSfcft, LirkKls, V?sgrs5SO n.s.ss sür VejchäftSleute und vereine werd gefihkZvoll anZgkfLhkt. M.WSA $325lijj

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