Indiana Tribüne, Volume 20, Number 59, Indianapolis, Marion County, 15 November 1896 — Page 9
eüags. Aavid's Kochzeit. Von I. Zangwill. Eines Tages fiel es David ein, daß er heirathen müsse. Er begab sich sofort zu Zuckermann, dem Schadchen, (Heirathsvermittler). Jch habe jetzt das Nichtige für Sie", sagte der große Heirathsvermittler. Jst sie hübsch?" fragte David. Ihr Vater hat ein Schuhwaarengeschäft," antwortete Zuckermann begeistert. Wie viel, glauben Sie, kriegt sie?" Nun, es ist kein großes Gechäst ; aber Sie werden zufrieden sein Wo könnte ich sie sehen?Ich will eö so einrichten, daß Sie nächsten Sabbath Nachmittag hingehen können." Sie werden mir doch nicht mehr als ein Pfund ausrechnen?" Keinen Groschen mehr! . . . Was ein frommes Mädchen! Ich bin überzeugt, Sie werden glücklich werden. Sie ist so gut erzogen . . . Aber natür lich fünf Procent von der Mitgift." Hm, nun meinetwegen." Vielleicht kriegt sie gar nichts mit, dachte er mit dem tröstlichen Gefühl, daß er vielleicht den Schadchen überlisten werde .... Samstag besuchte David das Fräulein und am Sonntag stürzte er zu dem Schadchen, in's Zimmer. Ihr Mädchen schielt rief er empört. Das ist wasAuSaezeichnetes," sagte Zuckermann, eine Frau, die schielt, kann ihrem Mann nie' gerade ins Geficht sehen und' ihn zu Boden schmettern. Wer wird sich vor einer Frau, die schielt, ducken?- ' Das Schielen könnte ich noch ertragen fuhr David zweifelnd fort, aber sie stottert auch." Ja, gibt es denn was Besseres, wenn man sich streitet? Da ihr das Reden schwer fällt, wird sie stiller sein als die meisten Frauen. Ich rathe Jhnen, zuzugreifen, so lang es noch geht." Aber sie hinkt auf dem linkenFuß!" rief David verzweifelt. Gott im Himmel, wollen Sie damit sagen, daß Sie nicht einsehen, was für ein Vortheil es ist, wenn man eine Frau hat, die Einen nicht auf Schritt und Tritt bealeiten kann? David verlor die Geduld. Aber daö Mädchen ist auch noch bucklig!" schrie er wüthend. Mein Neber David,- sagte der Heirathsvermittler, indem er entschuldigend die Achseln zuckte und dieHände ff i 1 . ms .T ä. . SV V - uuöoreileie, mem lieoer warno, usqü kommenheit können Sie nicht erwar-ten.-Nichtsdestoweniger wollte David kei ne Vernunft annehmen. Er beschuldigte Maermann, er bringe lhn um seme -!l l Crt acii uno yalie IYN zum narren. Zum Narren halten, wenn ich Jhnen die Aussicht auf eine Schuhwaarengeschäftsinhaberstochter mache," rief V. r jf - r - - . ?. i . i : bzx llzaocyen empori. toie meroen sich selbst zum Narren halten, wenn Sie solche Geschichten machen. Ihre Mitgift wird genügen, daß Sie sich als Schneidermeister etabliren können. Jetzt müssen Sie sich für dreißigSchillinge wöchentlich als Zuschneider abrackern. Das. ist der baare Unsinn. Wenn Sie ein paar Maschinen hätten, könnten Sie selbst Zuschneider halten. Für ein Butterbrod kriegen Sie heutzutage so viel Sie wollen." Das gab David zu denken, und er entfernte sich, ohne die Unterhandlungen definitiv abgebrochen zu haben. Die ganze Woche wurde ihm vonZweifeln getrübt; seine Arbeit wurde unsicher seinen KreidestricheNj Mangelte.es an der gewöhnlichen Entschiedenheit und er schnitt nicht immer den Rock genau nach dem Tuch. SeineZerstreutheit wurde so auffällig, daß die hübsche Rose Grün, des Schneidermeisters aU . teste Tochter, die im selben Zimmer an einer Maschine nähte, mit echt weiblichem Spürsinn errieth, daß er verliebt sei. Was gibt's denn?- fragte sie neckisch, als sie unter dem Gerassel der Maschinen ihr aus Käsebrod und Gingerbier bestehendes Frühstück einnahmen. Ach, eine Partie schlägt man mir vor,- antwortete er mürrisch. Eine Partie,- rief Rosa, Dir!- ' David nickte und steckte ein Stück in den Mund. Mit wem?- fragte Rose. Er schämte sich und brummte die Antwort in die Bierflasche, die er an seine durstigen Lippen hielt. Lea Vollowitsch-, rief Rose, Lea, die Tochter des Schuhwaarenhänd-lers?- . David ließ den Kopf hängen er wußte nicht warum. Er wagte nicht, ihr inö Gesicht zu schauen. SeinKopfhängen bedeutete Ja. Eine lange Pause entstand. Und warum nimmst Du sie nicht?" fragte Rose. Es war mehr als eine Frage; es Hang verächtlich und vielleicht sogar gererzt. David antwortete nicht. Wieder herrschte verlegene Stille, und zwar ziemlich lange. Zuletzt hob Rose an: Vielleicht deswegen, weil Du mich lieber hast?-fragte sie. David glaubte eine feurige Kugel in der Luft zu sehen; sie platzte, und er fühlte, wie der elektrische Strom gerade durch sein Herz fuhr. Die Erschütterung warf seinen Kopf mit einem Ruck zurück, so daß seine Augen in ein Gesicht blickten, dessen Schönheit und Zärtlichkeit sich ihm zum erst:nmale enthüllten. Das Gesicht seiner alten Arbeitsgenossin war verschwund:n
bor ihm lächelte . ein schmeichndeö, cocettes Gesicht, das ungeahnte Dinge verhieß. Nu ja,- antwortete er nhne eine merkliche Pause. Nu gut," entgegnete sie ebenso rasch. Und in der Wonne dieses Augmblicks gegenseitigen Verständnisses vergaß David sich zu fragen, warum er früher nie an Rose -gedacht tjife. Spater erklärte er sich, daß sie in socialer Hinsicht immer höher gestanden hatte als er. Die Situation erschien ihnen zu traumhaft, um sie gleich den Uebrigcn zu erklären. David reichte Rose verliebt die Bierflasche und Rose nahm einen Schluck wie zu einem Treue-
schwur; das verstanden nur sie Beide. Als David den Rest hinunterschlürfte. fühlte er sich ganz berauscht. ot wag ten nicht einander zu kussin die Plötzlichkeit der Sache machte sie vcr schämt, und dieses Gefühl oer Heim lichkeit war süßer, abgesehen davon, daß Keiner don ihnen Lust hatte, dem Schneidermeister, einem, f'mstern alten Männchen, die Neuigkeitltzilih-ilen. David's Kreidestriche waren auch an diesem Nachmittag sehr unsicher; das beweist, wie Rose Recht hatte, als sie sie mit Liebe in Vervmdung brachte. Ehe er sich an diesem Abend ent fernte, sagte Rose zu fitn: Weißt Du auch gewiß, daß Du Lea Vollowitsch nicht doch Ueber hättest?Nicht um alle Schuhe und Stufe! in der Welt möchte 'ch se nehmen", antwortete David siurmlsch. Und ich gehe lieber ohne Schuhe als ohne Dich, betheuerte virt. Die Treppe vor der Werkstatt? mal so schlecht beleuchtet, daß ihre Lippen in der Dunkelheit sich fanden. Nein, nein, noch nicht", sagte Rose. .vorläufia ist die Sache mit L Äolly witsch noch nicht aus; wer weiß, vielleicht hat Zuckermann, d?r Schadchen, Dich schon hineingelegt, ohne daß Du was davon weißt. Nein-, behauptete David, ich habe das Mädchen nur einmal desuÄit. Gut, ab Du mußt noch heute Abend zu Juckermann aehen und ihm sagen. Du hättest nicht das Herz, eine solche Partie zu mach?. Küsse mich, und ich werde gchcn. bat David. Geh. und ich werde Dich küssen saate Rose entschlossen. Und wann werdm wir es De-nem Vater sagen?" fragte er, indem er als das Nächstbeste ihre Hand druckte. Sobald Du Lea losgeworöm bis! Aber wird er auch einwilligen?" Nicht gerve". sagte Rose offenher zia. aber ich hoffe." .Das ist aut". saate David. Er war kein tiefer Denker. David traf Zuckermann beimAbcnd.rr rrs r. . rrjt.WJt Ci .1. ClJCN. XJZl gifcJC iuuuyu uvi nen Stuhl an, sanft aber nichts. Gastlichkeit übte er nur zu besond":en legenheiten. Als er David's entziltigen Beschluß hörte, war er so empört, raß er seinen Gast mit Vottvurfen üb häufte. Sie wollen damit doch nicht sagen, daß Sie einen Schuhwaarengeschäftsinhaber urüZweisen, blos weil seine Tochter einen runden Rücken hat?" rief er ungläubig. Es ist mehr als ein runder Rücken es ist ein Höcker", versetzte David. Und wenn auch? Bedenken Sie nur, wie wohl Ihnen Ware, wenn Sie Ihre eigenen Maschinen hätten. Wir lassen doch die schwersten Lasten von Kameelen :ragen, und haben die nicht auch einen Höcker?" Aber eine Frau ist kein Kameel", sagte David mit weiser Miene. Und ein Zuschneider ist keinSchneidermeister", entgegnete Zuckermann. Genug, genug", rief David, ich sage Ihnen, ich nehme sie nicht, und damit basta!" Dahinter steckt etwas", behauptete Zuckermann mißtrauisch. David schüttelte den Kopf. Nur ihr Höcker", sagte er mit einem Anflug von Humor. Moses Mendelssohn hatte auch einen Buckel", riefZuckermann vorwurfsvoll. Ja. aber er war ein Ketzer", entgegnete)ävid, der nicht unbelesen war. Und außerdem war er ein Mann. Ein Mann mit zwei Höckern kann für jeden Buckel eine Frau finden, aber mit einer ftrau ist das ganz was Anderes." Hüte Deine Zunge vor dem Bösen", citirte 'der Schadchen zornig. Wenn Jeder so reden würde wie Sie. käme Lea Vollowitsch nie unter die Haube." David zuckte die Achseln und erinnerte ihn. daß buckligeMädchen. die stottern, schielen und auf dem linken Bein hinken, in der Regel wenig Aussicht haben, unter den .Traualter geführt zu werden. Unsinn! Blödsinn!" rief Zuckermann zornig. Das kommt blos daher, weil sie nicht zu mir kommen." Nun Lea Vollowitsch ist zu Ihnen gekommen, aber zu mir wird sie nicht kommen", sagte David und erhob sich, um fortzugehen. Allso?leich stieß Zuckermann einen Seufzer der Ergebung aus. Also meinetwegen! Da muß ich mich eben trn eine Ändere für Sie umsehen." Dank schön, ich brauche Keiae", entgegnet? David rasch. Zuckermann hielt im Essen inne Sie brauchen Keine", rief er. Aber Sie sind ia deswegen zu mir gekommen." Ich. ich weiß", stammelte David. aber ich ich hab's mir überlegt." On"fmn mhh rnnn fsM'8 Kl,y v f u - m ' v. i haben," rief Zuckermann. .Aber meine Mühe müssen Sie mir doch Be zahlen; man darf einen Auftrag nicht so in der Mitte rückgängig machen. Nein, nein, Lea Vollowitsch könnenSie uzen, soviel Sie wollen, aber mich werden Sie nicht an der Nase herumführen. .
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Aber wenn ich Kcme brauche sagte David" trotzig. Zuckermann warf ihm einen schlauen. mißtrauischen Blick zu. Habe ich nicht gesagt, daß etwas dahinter steckt?" David war schuldbewußt. Wen hätten Sie denn im Auge?" fragte er verzweifelt. Vielleicht haben Sie Jemanden im Auge?" antwortete Zuckermann naiv. David stieß em heuchlerisches, Iangj gezogenes Hm" aus. Ob wohl Rose Grun wo ich arbeite . . . begann er und hielt mne. Ich fürchte, das wird nicht gehen sagte Zuckermann. Sie steht auch auf meiner Liste. Ihr Vater uvergav ue mir vor ein paar Monaten, aber er ist schwer zufriedenzustellen, , auch das Mädchen selbst ist anspruchsvoll, denn sie ist hübsch." Nun vielleicht hat sie auf Jeman den aewartet", meinte David. Zuckermann's scharfes Ohr fing den wohlgefällig triumphirenden Ton auf. der in diesen Worten lag. Sie haben selbst um sie angehal ten?" rief er entsetzt. Nu und wenn?" fragte David trodia zurück. Betrogen haben Sie mich! Und Elivbas Grün auch. Ich habe immer gewußt, daß er ein Gauner ist. Ihr habt mich Beide bestohlen." Ich hatte wirklich nicht die Ab sicht". saate David mild. O ja, Sie hatten die Absicht. Wie m .. ' sri kommen Sie dazu, mir vas wejcyasl aus den 'Händen zu nehmen? Welches Recht hatten Sie. Rose ürun emenÄn trag zu machen?" 0$)f -wwww -w - - macht", rief David aufgeregt. yfrf hnfi tnr innrn yiniroa ac Dann haben Sie mit ihrem Vater aesvrocken . Nein, ich habe auch noch nicht mit ihrem Vater qesprochen". Woher wissen Sie dann, daß sie Sie haben will?" Ich ich weiß es", stammelte Da pid, der sich ebenso sehr als Lügner wie als Dieb vorkam. Sie wissen also, daß sie Sie haben will", wiederholte Zuckermann m nend. .und sie weife sie es auch?" .Ja", platzte er heraus, wir haben eS miteinander abaemacht. Ah. Ihr wißt es also Beide. Weiß es auch der Vater?" Noch nicht." Nun. dann muß ich seine Einwilli gung erlangen", sagte Zuckermann ent schieden. Ich ich wollte selbst mit ihm re den." .Sie selbst", wiederholte ZuckermannVußer sich. Sind Sie bei Trost? Das Ware a noch em ärgerer Fehler, als der, den Sie schon gemacht haben." Was für ein Fehler?" fragte David auffahrend. . Daß Sie das Mädchen selbst ge fragt haben. Wenn Sie jetzt nach der Hochzeit mit ihr streiten, wird sie JY nen immer vorwerfen, daß Sie ihr den Antrag gemacht haben. Außerdem, wenn Sie einem Mädchen sagen, daß Sie in sie verliebt sind, wird ihr Vater glauben. Sie müssen sie nehmen, wie sie geht und steht. Nun, was geschehen ist, ist geschehen." Und er seufzte vedau ernd. .Ich will ja gar nichts. Ich liehe sie." Sie Narr." rief Zuckermann ver Lchtlich, Liebe kann keine Maschine treibn, und noch viel weniger sie kau,tpP , CYYIÜ fl t. ' sen. iic munen eme cilgisl yaoen. Ihr Vater hat einen großen Strumpf er kann schon was blechen." Davids Augen strahlten auf. Es war wirklich kein Grund vorhanden. warum er außer semen Küssen nicht auch sein tägliches Brot haben sollte. Aber wenn Sie zum Vater gehen. fuhr der Schadchen fort, stelzt es eins zu zehn, daß er Ihnen nicht einmal die Tochter geben wird von der MUaift aarncht zu reden. Es ist ja eigentlich eine Unverschämtheit von Jhnen. so hoch hinaus zu wollen. Wie Sie mir von allem Anfang an sagten. haben .Sie a Nicht emen Pfennig erspart, nicht einmal meine Provision können Sie zahlen, his Sie hie Mitaift bekommen haben. Aber wenn ich gehe, werde ich wohl ein tüchtiges Sümmchen aus ihm herausbekommen, und das Mädel auch." Ja. es wird wirklich besser sein, wenn Sie gehen," meinte David eifrig. Aber wenn ich das für Sie thu', muß ich ein Pfund mehr bekommen " entgegnete Zuckermann. " Ein Pfund mehr , wiederholte David bestürzt. Warum? Aber Sie bekommen ia sowieso noch die fünf Procent von der Mitgift." Sie wird kleiner sein, als die von der Vollowitsch," erklärte Zuckermann, Sie verstehen, Grün hat noch andere und weniger schöne Töchter." Ja, aber die Sache geht leichter, Wir wollen fünf Schillinge sagen." Eliphas Grün ist ein harterMann", sagte der Schadchen statt jeder Antwort.' Zehn Schillinge ist das Höchste. waL ich gebe." Zwölf em halb Schillinge ist das Wenigste, was ich nehme. Eliphaö Grün feilscht schrecklich." Sie theilten sich in die Differenz. und so stellten elf Schillinge und drei Pence ras Uebergewicht vor. das Eliphas Grün's Knickerei über die Vollowitsch hatte. Bereits am nächsten Taae überfiel Zuckermann die Werkstatt Grün's. Rose beugte sich mit klopfendem Herzen über ihre Säume. David hatte sie pflichtgemäß von den Umwegen unterrichtet, auf welchen er sie gewinnen mußte, und sie hatte sich in dieComödie gefügt. Das überhob sie wenigstens der Mühe, den Vater kirre zu machen. Jt 1 L 1 ouucunann icuqie jao uno alyemos herein: er schien von freudiger Erreauna überwältiat: sein blaues Ta-
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X . I VS M ft M. m mm lujimuu uiiui auiu .nuuicu icuui um regung aus seinem Rockschooß heraus .Endlich " rief er dem kleinen, weikhaarigen Schneidermeister zu, endlich babe ich den richtigen Mann für Sie." So", brummte Eliphaö unwirsch. Die eme Silbe war voll von Bedeutung. sie besagte: Haben Sie wirklich die Stirn, schon wieder mit emem La denbüter zu mir m kommen?Er hat alle Eigenschaften, die Sie wünschen, begann der Schadchen in tu nem Tone, der die Vorwürfe des einsilbigen Wortes von sich wies. Er lZt zung, gejund, fromm. - Hat er Geld?" fiel Eliphas mür risch ein. Er wird Geld haben", antwortete Zuckermann ohne Zogern, wenn er yelratyet. .Ab!" Die Stimme des Vaters wur de milde und sein Vfuh lern mükia auf dem Trittbrett. Er arbeitete selbst an emer Maschine und bezahlte sich den Lohn, um den Nutzen zu genießen. Wke viel wird er haben?" Ich glaube fünfzig Pfund, und das Wenigste, waS Sie thun können, in :c c.".f.: mc v. i ti, ii) in uujiy -puuu gu ycueu , ui wortete Zuckermann mit derselben ver gnugten Toppeldeutigkelt. Elivbas schüttelte den Kovf. Sie werden schon Ja sagen, wenn Sie hören, was für ein feiner Mann es ist", saate Äuckermann. Die Nöthe der Verwirrung und Un ruhe, die bereis auf David'S Gesicht lag, wurde eine rosige Gluth der Be m i t i v i Icheivenyett, venn oa oes scyneloerMeisters Masckiine sckwiea. konnte er nicht umhin, zu hören, was gesprochen wurde. . Also raus damit: wer ist es?" ent aeanete Elivbas. Sagen Sie mir zuerst, ob Sie einem jungen, gesunden, arbeitsamen, frommen Mann, der die Absicht hat, sich als Schneidermeister zu etabliren. fünfzig Pfund! geben wollen. Sie i:rr , ? c:: .:ni.'r:x.s iuiCii. juu ui cui 5iuiiuyiiu.yt3 vit schäst das ist." . Einem solchen Manne," sagte Eli dbas in einem Ausdruck der Beaeiste rung, einem solchen Manne würde ich sievenunvzwanzsg em halb Pfund ge ben.uckermann stöbnte. aber David's f)tn klodfte vor Freude bock auf. - m y I I v , hrr r: . je i v.:r.: w..r.. ucnn le nicqi oicißig chen können, ist es schade um die Zeit. seinen camen zu nennen, sagleuaer mann. , Nun. nun. wer ist's?" ?Zuckermann beuate stck berab und flüsterte etwas in daö Ohr des Ba:ers. Was. David?" schrie Eliphas em dort. SA!" mackt! Juckermann. .Sonst hört er, wie Sie -sich freuen, und wird noch mehr verlangen. Er trägt ohnehin die !ase hoch gtnug. . -j- a- ; aber stotterte der ver bluffte Vater, David kenne ich ja fei ber. ick sebe ibn ieden Taa. Wm brauche ich einen Schadchen, um einen cm r;v v ' laiin zu jinoen, ocn icy icnnc einen bloßen Gehilfen in meiner eigenen Werkstatt?" Reden Sie kein Blech!" antwortet Kuckermann strena. .Gerade die Leute die man täalick siebt, kennt man am . n jc i-.ii. -:xi iuciiigicu. u; iucuc. lucuu iujic iuu;i aus den Gedanken aeorackt datte. batten Sie auch nicht im Traum an David als Schwiegersohn gedacht. Gesteben Sie es nur!" Aber ick wukte nicht, dan er Geld hat! . murmelte Eliphas. Na ürl n ckt. dazu ist ta der Schadchen da er muß den Leuten nr m i A zeigen, was iynen vor der 'case lieg! . .Aber wober bat er das Geld?" Von Ihnen", sagte Zuckermann of senyerzlg. Jöon mir?" " .Von wem sonst? Sind Sie nickt r-;m vfc rr r in t;i r .jf. zin touyctis vj& ii sur cincn jyou zeltstag weggelegt worden," .Oat er es aesvartk" .Er bat es nickt ausaeaeben " saate 5uckermann unaeduldia. Äber memen (&ie wirklich, daß er sich fünfzig Pfund erspart hat?" .Wenn er von klkbrem Lobn fünfzia Pfund ersparen könnte, wäre er wirk lich em Zauderer. Aielleicht werden es dreistig sein. .Sie saaten fünfzig Z" .Sie sind ia auck auf 'dreikia ber unteroeoanoen. Sie können dack nickt erwarten, daft er mehr hat. als Ihre Tochter iym bnngt. Dreiio habt ick nie oesoot". er innerte ibn Eliphas, siebenundzwanZiq ein halb war mem letztes Anaebot." .Gut. das wollen wir als Grundläge für die weiteren Unterhandlun aen feststellen", saate Äuckermann er geben. Ich werde ihn noch heute besuchen. Denn wenn ich zetzt zu ihm hmainae. um mit ibm zu svrecken. würde er bemerken, wie ungeduldig Sie sind, w r.T . cvr-fi.. j. . o uno lerne n,orume eroooen. as tauät nichts. Natürlich werden Sie mir ein Pfund mehr aeben, weil ick Ihnen einen so sparsamen Schwieger soyn gesunden habe?" emen Pfenma mehr." .Sie brauchen keine Anst zu ' ba ben" sagte Zuckermann emvört. .Ick glaube nicht, daß ich ihn dazu bringen weroe, sicy emen so sparsamen Schwieaervater zu nehmen. Es wird 5!bnen also nichts schaden, wenn Sie's verpreaen. Also aut" saate ElibbaS mit einer müden Geberde und setzte seinMaschine wieoer m Bewegung. SiebenundzwanzZa ein kalb fund. hören Sie?", sagte Zuckermann, das lerasiel überschreiend. Eliphaö nickte, indem er nock lauter raiicuc. rr -i Und vor der Sockzeit wird ausae zahlt. Abaemacht?" Die Maschine schenkte dem keine Ae achtung. .Bor der Qochzeit. hören Sie?" wie (Fortsetung aus der Nückseite.)
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kurirte dieselben. Keine Prahlerei ; dieses sind sichere, bewiesene Thatsachen.
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