Indiana Tribüne, Volume 20, Number 56, Indianapolis, Marion County, 12 November 1896 — Page 2
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Erschemt Täglich und Somttag. Die tägliche .Tribüne kostet durch den Xtlaex i Centi. per Ooche, die SonntagS,Trlbüe'I StntS per Woche. Seide ins axnaeii IS Cent ,de, SS Cent per Statut. Per Poft außerhalb d fctadt iuseschitt U Vorauttezlunz V p a,r. . orrui 10 Lüd ladama Gtratzt. 3afcunapoltt, Ind., 12 Nov'br 1896. Ei englisches Urtheil über die deutsche Armee. Einem Aufsatze des Militärkritikers, der im Auftrage der Londoner .Times" den deutschen Kaiser-Mano-vern beigewohnt hat. entnehmen wiv folgende Urtheile über das deutsche Heer: Trotz der Fortschritte, die andere Armeen gemacht haben, bleiben die deutschen Manöver das bedeutendste Ereigniß des militärischen Jahres. Ueberdies ist He Schlagfertigkeit der kaiserlichen Legionen ein außerordent lich wichtiger Factor in der europäischen Politik. Ob diese Schlagfertigkeit Zeichen des Rückgangs aufweist, ob socialistische Kräfte die Disciplin untergraben, ob die Officiere. der rne endenden Aufgabe müde, die unablässig einander folgenden Jahrgänge der Rekruten zu instruiren und zu drillen. an Thatkraft verlieren, ob die Gene räle weniger Fähigkeit und die Stäbe wenioer Geschick zeigen, das sind alles sehr actuell bedeutsame Fra aen. . . Moltke's Werk lebt nach ihm fort. Die Organisation, d'e unter seiner Fuhruna so alanzende Ergebnisse hat te, ist sogar noch verbessert worden. Die Ausbildung der Truppen ist heute noch durchdringender als zu der Atit, da der große Stratege noch König W:lhelms erster Berather war, und der wäre sehr leichtfertig, dev behaupten wollte, die deutschen Soldaten von 1896 könnten nicht so weit und so schnell marschiren, wie die von 1870. Kurz, die deutsche Armee hat den Charakter-, den Moltke ihr aufdrücke. noch nicht verloren. Das Befehlsund Leitungssystem, das er Haupt sächlich, wenn nicht allein, eingeführt .hat, ist nicht nur beibehalten worden, sondern hat fester Wurzel geschlagen. und dieses System ist recht eigentlich das Lebensblut der deutschen Schlag fertigkeit. die der deutschen Armee ihren Charakter" giebt und sie, als Ganzes genommen, allen andern überlegen mackt. Es bedarf daher keiner Entschuldigung, wenn ich das Ergebniß dieses Systems an die erste Stell: m den Vordergrund setze. Das c nirfit überall wie verjcyttoen tf.. c!- Vh. baten haben sich nie die Mühe gemacht, über dieses System nachzudenken, andere geben seine Vorzüge zu, widersetzen sich aber seiner Einführung. Die Grundlage dieses Systems ist dev genau umschriebene Kreis vollständiger Verantwortlichkeit, die jedem Grade der militärischen Hierarchie zugetheilt ist. Nachdem der Verfasser alsdann dieses S'zstem an den Obliegenheiten der einzelnen Grade dargelegt hat, fährt er fort: Darin liegt auch eine der hauptsächlichsten Verschiedenheiten zwischen der französischen und der deutschen Armee. In der französischen Armee werden viele Bataillone beWunderungswerth geführt und ihre Compagnie - Officiere stehen den besten jenseits des Rheines weder an Schneidigkeit und Entschlußfähigkeit noch an Initiative nach; aber es giebt auch viele andere, in denen die Compagnie - Officiere reine Ziffern sind und die in jeder Bewegung eine Plumpheit und Schwerfälligkeit verrathen, die mit den Forderungen des modernen Krieges durchaus unverträglich sind. In der deutschen Armee dagegen, wo das von mir dargelegte System bis ins kleinste in jeder Einheit und durch das ganze Reich hindurch angewandt wird, sieht man selten Bataillone, die unter dem für die Schlagfertigkeit erforderlichen Durchschnitt bleiben. Kein Bataillon kann sich beklagen, daß ihm für, die Ausbildung und den Unterricht nicht dieselben Mittel zur Verfügung ständen wie den übrigen, denn in allen Herrschen dieselben Grundsätze und jede Einheit wird mehrere Wochen hindurch in Felddienstübungen in weitem Rahmen eingeübt. Es herrscht aber in keiner Befehlsstelle irgendwelche Neigung, sich in die Befugnisse der Untergebenen einzumischen,' die ganze Controle in einer Hand zu vereinigen oder die Jnitiative zu lahmen. .Eifersüchtigen Auges wird über diesesDecentralisationssystem gewacht. Es ist durch die Reglements festgelegt und jeder General und jeder Stabsofficier hält es für seine erste Pflicht, darauf zu achten, daß die Vorschriften genau befolgt werden. Ich weiß, daß außerhalb Deutschlands dieses System nicht allgemein gebilligt wird, und ich erinnere mich eines durchaus nicht unfähigen Officiers, der erklärte, wenn man dieselbe Selbständigkeit den englischen Officieren geben wollen, würde er sein Bataillon in geschlossener Colonne zum Sturme vorführen und den Einwänden seiner Vorgesetzten würde er entgegnen, er könne das machen wie er wolle. Es braucht dem gegenüber kaum gesagt zu werden, daß die Handlungsfreiheit, die den deutschen Officieren gewährt wird, sich nicht so weit ausdehnt, daß sie mit Vorbedacht Thorheiten begehen könnten. Es wird von ihnen erwartet, daß sich ihr Urtheil nach gesunden Grundsätzen richtet, wenn es auch zweisellos sehr schwierig ist.junge Soldaten so vorzubilden, daß sie Jrrthümer immer vermeiden. Aber es ist weit besser, daß Fehler gemccht werden, als daß die Selbständigkeit getödtet, mechanischer Gehorsam an die Stelle
-f und ft W der Manöver entscheldend. Ich b . Haupte mcht, daß wahrend der fünftägigen Dauer der großen Manöver in
Schesten keme Fehler begangen woroen seien. Selbst so erfahrene Generale flAmt ?mrtsSrs unS N?,NZ siifßWT vlt " 1 . ,. Tl7l J: "fÄ Ä:-Ä gco na uicviuui uimiu nicht zu den Vorrechten des Kaisers. Die deutschen Manöver haben aber vor M1 o ! V f 1 - . M... Äuem oas mu ucm ncijc u"", daß Nachrichten über den Feind immer Seiten durch die Anordnung bei den Vorposten, durch geschicktes Manovriren, durch richtige Verwendung ihrer r ii rv -. SiJ Aii rerlttcnen Gruppen uilv imin, Mittel, die ihnen zu Gebote standen, dem Gegner Sand in die Augen zu streuen, und es gelang ihnen mehr als einmal. Trotz alles Eifers der Cavalleriepatrouillen, die Tag und Nacht ausgeschickt wurden, trotz der Erkundigungen bei derLandbevölkerung war es nicht immer möglich, die genaue Stellung der Divisionen in Ersahrung zu bringen, und bei zwei Gelegenheiten fiel wenigstens einer der commandirenden Generäle in eine geschickt aeleate Falle. Wenn aber Fehler begangen wurden, so war es bemerkenswerth. mit welcher Energie und wie schnell sie wett gemacht wurden. Gerade dann kam jenes Commandosystem so recht zur Geltung, Nichts war mehr zu bewundern, als die Schnelligkeit, mit der Befehlshaber aller Grade sich unangenehmen Lagen zu entwinden wußten, und daö angesichts )?on Gegnern, die ebenfalls die äußerste Schnelligkeit aufwandten, um ihren Vortheil auszunützen. Mehr mals während der fünf Tage sah ich, wie Divisionen unmittelbar vor einer entscheidenden Niederlage zu stehen schienen, aber kein einziges Mal erfolgte sie. Bevor der Gegner seinen Vorthetl ganz ausnützen konnte, ioaren neue Anordnungen getroffen, neue Stellungen eingenommen und frische Truppen in die erste Linie geworfen. und in wenigen Minuten setzten die großen Massen von Menschen und Ge? schützen, die noch soeben den Anblick der Verwirrung eines verunglückten Angriffs boten, dem Gegenstoß des Feindes eine starke und wohlgeordnete Front entgegen. Kühle Köpfe und schnell entschlossene Hirne sind offenbar in der deutschen Armee nicht selten. Man kann darüber streiten, ob die Abkürzung der Dienstzeit auf zwei Jahre der Disziplin geschadet hat, der Manöverkraft Kni fif ru-KtrUch nickt npfckslhft d,? rfm.n;-, uns s?fnm5tfn hr UVU V4 W fr W I fr kt fr V4 " 53 . ' o ..... . I . S .-i auf dem Schlachtsclde. in - rn Anpassung der Formatio- ; ie Lage und das Gelände, in . k Oitr, ' lurntu uuv WW u uu nien,uu-f:n der di Waffen können die 0A;firmAn'i 1 coc . M.v. iuiiitiiuiivv(i vvti viii gleich mit irgend einem ihrer Vorgänqer aufnehmen. Die Geschicklichkeit ferner, die für die Führung der Divisionen und Brigaden bezeichnend ist. Lrw..n nut iiuj uuvu uu Wir IIUMluiiu Vki Bataillone und der Compagnien, und ich stimme vollständig der Bemerkung eines hervorragenden Soldaten zu, daß es sehr schwer sein würde, einen deutschen Officier. gleichgültig welches Grades, zu finden, der nicht genau jy jeder Lage wüßte, was im Felde seine Nklickt m ' Wxqt lt i Untaugliche Kriegsschiffe in Ffank reich. Die französischen Werften für den Bau von Kriegsfahrzeugen standen einst neben England auf der Höhe der Kriegsschiffsbaukunst. Frankreich war es. daß vor etwa 40 Jahren das erste gepanzerte Schiff baute und damit den Nationen den Weg zu einem neuen Schiffstyp wies. Auch dasProblem des unterseeischen Torpedobootes fand in Frankreich mächtige Förderung und noch heute finden alle Neuerunzen aus dem Gebiete des Kriegsschiffsbaues in oer epuvill oanroare AUfnayme. Aber in Bezug auf die Entwickelung
cywev zu eryanen nno. juich Probefahrt so unsicher und unlenkjam. stag Morgen bis Samstag Nacht be- fg rcine3 Überbaues, seines Decks mübten sich die Führer auf beiden imV, .,a nrn6. .wa f.;n,t Pan,e-
und Ausgestaltung der Typs, der Ver- cn ba D0t bcm garc 1846 der Eisenvollkommnung und Verbesserung vor- Unu 0a kaum bekannt war. we-
handener Schiffsarten ist Frankreich in den letzten Jahren weit zuruckgeblieoen. ie eaznlr oes riegsisssbaues hat k::ne Fortschritte gemacht. das beweisen die vielen verfehlten Bauten. welche m der französischen Kriegsmarine angetroffen werden. In der Presse und im Publicum Wgt man sich und vielleicht mcht MVVA MV M W V ss4tVM rhA k Sf iTfi i I tc i V Nicht doch Recht haben welche seitJahr und Tag Angstrufe auZstoßen und biö zur Behauptung geh-n die Florte wurde im Falle des Bedar s ganz und gar vcHuytu. ujiun wiuuuj i .mim. plosionen auf dem Panzerschiff .Jaureguiberry" und Admiral Duperre- zu erinnern und sich gegenwärtia zu halten, daß im Frühjahr 1896 zehn größere Schiffe..von Torpedobooten aanz abgesehen, nach einander vavarie erlitte durch welche sie zumTheil auf lange Monate hinaus dienstunfahig gemacht wurden und man wird zugeben müssen, daß manche laut gewordenen ungunstigen Stimmen doch nicht so ganz der Berechtigung Entbehren Scheut man sich, aussen stets aufs Flllom? flltn 'Ff glucksfallen Schlüsse auf den Zustand ? fTl tlf?.mnfrmiti ,1, jthrt . In 'dkin7ÜWg?Ve z'u Tage getretene Erscheinung, daß die meisten der neuen Schisfe bei ihrer ersten Indienststellung sich als vollstän dig verbauteFahrzeuge präsentiren, ein grelles Streiflicht und diesem wollen wir in aller K?irze folgen. Im Laufe dieses Jahres ist von nicht weniger als neun neuen Kriegsschiffen berichtet, daß sie in der Bau aussuhrung mangelhast sind und in keiner Weise den, Anforderungen entsprechen. Zunächst ist 3 die Stabilität, f je . t c er . r jCTr
ociajc, nanrcniucu oci oen anzcxityii 1 4uu nreirenoen zuroeiiern ves maiifen, viel zu wünschen öbrul läßt. I lirverkeS von Carl Thiele & Söhne.
gäOT & ÄÄ, : Panzerschutzes und der Armi. l urch En fernung von Teckbau. & . Ä 1 .Maaenta"
fe fi . . f qeringes Kohlenfasy vermögen, daß es nicht einmal die " a J ? ' r..n ' Strecke äouion - vioiauar uu jumu ne Ergänzung s'ws Khknvrr. macf,en kann, tzstatt ver vemingeffahrtaeschwindigkeit von 12 Kno- . fim 8 nUt cine j0lfcc Ö0Il 10 I . .. . 1 .1- . nn Onn Nrennus . cm tocUUT von zo i(ionen Francs, zeigte sich auf seiner entledigt, also fast vollständig umgebaut werden muß. Auch hier ist fc Kohlenvorrath so gering, daß er ' -. 1 . - y i nur ns bis sechs Ä.age ausreicyi. Ueberlastung beträgt 400 Tonnen, r0 nul tn Viertel des Heizmate, lial3 eingeschifft werden kann. Ferner j-mb We Munitionsaufziige zu schwer unb auch die Geschütze lassen zu wüntn übrig. Am traurigsten scheinen jnvessen die Verhältnisse auf dem garnot" zu liegen, Ueyer dieses mit einem Aufwand von 27 Millionen er gute Schiff wurden gelegentlich der Pbef'-ihrten die glänzendsten Beschreibungen veröffentlicht. Die Probe fahrten ergaben aber ein trauriges Re sultat. denn obgleich an Bord des Schiffes noch ein Gewicht von 500-r qqo Tonnen an Menschen. Munition etc. fehlte, hatte der Carnot" feine Wasserlinie bereits überschritten und seine Panzerung, die 1.50 Meter übe? der Oberfläche des Wassers sein sollte, fand sich 1,50 Meter unterhalb derselben. Ob die scheinbar gus guter Quelle stammende Meldung, von ' den 600 Mann der Besatzung könnten' nur 81 an Bord untergebracht werden, richtig ist, mag dahingestellt bleiben. Tbatsa che ist jedenfalls, daß die Einrichtung der Kabinen derart mangelhaft und den Regeln der Hygiene zuwiderlaufen ist. daß auch hier ein umfassender Umlau als nothwendig anerkannt wurde, Um das Maß der Unzuträglichkeiten zu füllen, ist nun vor kurzer Zeit da? Feuer in die Röhren geschlagen und hat einen grsßcn Zheil derselben un hrauchbar gemacht, Aehnsich ist es mit den Küstenvertheidigungssmiffen Reqnin" und Furieuz" gegangen. Bei beiden muß eine Verminderung des Panzerschutzes und die Jnstallirung kleinerer Geschütze die Fehler des Baues verdecken. Aber diese zu schweren Schiffe haben auch ihr Gegenstuck. Bei dem im vorigen Jahre vom Stapel gelaufe. nen Kreuzer 2. Classe ..Pascal stellt sich jetzt heraus, daß er emen zu gertn? aen Tiefaana hat uno daher Mit Ballast beladen werden muß. um die pro- ' . " . , , Jm. i i . rrf er - ... .!itt vta3 Ittlirie ancmufc w 5"? Panzerschiff .Bouvmes hat m über eine Geschwindigkeit von 10 Knoten zu verfüaen und kann Nicht von ,oulon I rf r nach Brest laufen, ohne Stilen emzu I nekmen. - Descartes . em neuez ' ' l. ' m Panzerkreuzer wurde wegen unJenü. gender Stetigkeit von der Mannwaltung zurückgewiesen, um ebenfalls umgebaut zu werden - Ebenso hüt Nck die Construction des Torpedo-De ' . . . . ..y,,. potsch'sses .Foudre-. von .welcher man sich . so große Erfolge versprach Mi bewahrt; dt wird versucht das Schiff in emen Kreuzer umzuwandeln , Daß der französische Kriegs bau unter diesen Verhaltniss n an An. ehen den l Ausland gegenüber ve liert. ist wohl erklärlich. Mag die Schuld liegen, wo sie wolle, bei denJni : . ..C!. (Cvrt a(i aenieuren, vie uuytuuu mu vfum..' sten genug sind, oder in der stets wech, selnden leitenden Marinebehörde breitet rankreicd aus vie em aowarts fuhrenden Weg: weiter, so ist es bald gezwungen seme Kriegsschiffe b i denjenigen Machten bauen zu lassen welche besse Resultate im Bau von modernen Kritgsfahrzeugen aufzuwelsen haben, SßelcheS hohe Alter die :etu immct mehr verschwindendenHolz? schaffe ost erreichten, zeigt ein Blick auf h?, inmt der deutsckenKauffabrteischZff Die deutsche Handelsslotte zählt tut übct 70 Schiffe, deren Al itt ü&ct 50 Jahre beträgt, die voraus rt(JMnsfi nn aus 5ol, aebaut sein dürf in beträchtlichem Umfang sgeübt wurde. An Schiffen zwischen un)) m Jahren zählte die deutsche Handelsmarine am 1. Januar 1895 ZV, mon 15 Schiffen ist überhaupt ba3 Erbauungsjahr unbekannt. Eines ältesten Schiffe, die heute noch in fmb bütfte bie dänische Galeab lnne sein. Dieselbe wurde 1794 in " m Svendborg gebaut, steht al o yeme im 102 Lebensjahr. Das Schiff ist in d Ostsee beschäftigt. Ein öderer alter Herr ist der Activ. cinc dänische Galeaß. die im Jahre 1813 in Faabora gebaut wurde, Welch' zäheöLeben Man ch hat. zeigt sich an dem Artillerie, lieutenant a. D. Reinhard, den beim Ausfall o3 d Aassevercke bei Belfort eine Kugelsprikladung (26 Stück) traf. Kr stark WnUr Znnt in Dffw bürg; mehrere Bolzm steckten noch im Leib. Ion den neuen Hebe!ben wird gemeldet, daß der Vulcan auf der Insel Tanna in der letzten Zeit cinc T0fee Tätigkeit entwickelt, sodaß tt auf bem eere aus einer Entfernung von 100 Seemeilen sichtbar ist. Obwohl der Vulcan von Sydney aus . ' . . w" ' . " w"d äufeetfl s.l. 'y, ü v t a. nn bem aroken Email. lirwerk von Karl Thiele & Sohn, wo egen Entlassung eines Arbeiters ein Ausstand ausbrach, sind alle 400 Arheiter ausständig. Sie fordern Wiedereinstelluna des Entlassenen und Austritt der Fabrik aus dem Arbeits nachweis-Jnstitut der Metallfabrikan ten. In einer Arbeiterversammlung wurde em .Beschluß gefaßt, nach wel chem. die gesammte Arbeiterschaft Lu becks sich solidarisch, erklärt, mit , den I M, , , rr
Deutsche Lo?al-L?achrlchten. Tbünngeu. i A p o l d a. Das 6. Thüringer Kreisturnfest in Apoldo hat. einen
Reinüberschuß von gegen 1000 M. ergeben. A r n st a o u um die Hausfrauen für den Sonntagsfrühschoppen günstig zu stimmen, vertheilt der Wirth des Kurhauses an seine Frllhschoppengäste Sonntags duftende Straußchen von Veilchen und Tuberosen, die dann, wenn der Gatte ja einmal zu spät zum Mittagstisch erscheint, die schmollende Gattin besänftigen sollen. Wenn sich das Mittel in Arnstadt bewähren sollte, dürfte eö gewiß auch anderwärts nachgeahmt werden. Oberlind. Hie? brannte neulich das Wohnhaus des . Fabrikanten Markus Tenner vollständig nieder, auch wurde der Dachstuhl des angrenzenden Pommer'schenHauses ein Raub der Flammen, Sachsen. Dresden. Der Bürger - Ausschuß für patriotische Kundgebungen dahier beschloß, den 100jährigen Gedurtstag Kaiser Wilhelm I. am 22. März Abends durch eine besondere Feier in patriotisch erhebender Weise zu oegeyen. fouen Festversammlungen in verschiedenen Sälen abge halten werden, die weiteren Kreisen die Theilnahme an dieser Feier ermöguchen. ! G r u n h a i n i ch e n. Die SpielWaaren - Industrie m Grunhamichen und Umgegend ist dieses Jahr so stark beschäftigt daß die Austräge kaum bewältigt werden rönnen. Es schemt dies eine Folge der 1895 daselbst stattgefundenen Ausstellung zu sem. Mit dem flotten Gange der Industrie steht auch die für das Z!ahr 1897 geplante Erweiterung des im Gemeindebesitz befindlicken Elektricitätswerkes zu ij."'.'iijt v vunqairncqcn n rroinoung. Leipzig. Am 16. October vol lendete der Vereinsälteste des Allgem. Turnvereins zu Leipzig. Heinrich Robert Iahn, sein SO. Lebensjahr. Er ri - . i" . r t. i . n f r ' i oone Jweisei oer ane ie pracinrnc Turner innerhalb der deutschen Turnerschast. Regelmäßig vjermas in de? Woche turnt er noch und vermag an Reck, Barren ' uny Pferd Uebungen sicher und, gewandt auszuführen, die ! rp "' emem jungen urner yre macoen würden. Liegnjtz. - Die Strafkammer verurtheilte den 30jährigen früheren Pastor Hiergardt aus Siegersdorf bei Bunzlau wegen VerÜbung eines Sitt, Ilchkeltsverbrechens an einer Dienstmagd zu einem Jahr Gefängniß. Er Zvurde sofort verhaftet. L L ß n i tz. In dem Hause des hiesigenSchneidermeisters Püchner ist jetzt seit 100 und in dem des Schneidermeisters Leistner ebendahier seit 75 Iahren von denselben Familien (Väter und Söhne) daö Schnihehandwerk betrieben worden. Beide Häufer waren aus diesem Anlah pon der SchneiderInnung mit Guirlanden geschmückt worden. Außerdem wurden yon der Innung noch diverse Festlichkeiten veranflaltet. iv'roßhcriogthuul Hcslcll. D a r m st a d t. Daö russische Kaiserpaar beauftragte den Oberbürgermeister, derBürgerschaft die lebhafteste Anerkennung und Befriedigung über den erfolgt Empfang, insbesondere übe? die schöne Ausschmückung der Stadt, den Lampionzug und die Serenade auszusprechen. Mainz. Die Stadtverordneten erwählten den Maler Ludwig Lindenschmitt zum Director der städtischen Kunstsammlung. Trotzdem die Anwendung der elektrischen Beleuchtung hier, stetig zunimmt, steigert sich doch auch der Gasverbrauch in den letzten Jahren in Mainz derart, daß eine ErWeiterung des städtischen Gaswerkes zu einer unbedingten Nothwendigkeit geworden ist. Marburg. Das Schwurgericht verhandelte gegen den 26jahrigen Ma lergehilfen Klein, der schon eine 10jäh rige Zuchthausstrsfe wegen mannig facher Einbruchdiebstähle abzubüßen hat. Er hatte im Gefängniß den Aufseher Sauer überfallen und niedergeschlagen und einen anderen Aufseher nicht unerheblich verletzt. Wegen Mordversuchs, Körperverletzung uno Widerstandes erhielt Klein weitere 5 ahre Zuchthaus, Bayern. . M a i n b u r g. Am 4. Juli 1895 ":rd: der Forster Siemandl mMain - .rn nk?derba!?e7isch?n Schwurge richt Slraubing wegen Nothzucht zu oicr Jahren Gefängniß und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte für fünf Jahre verurtheilt. Siemandl, der 17 Monate der Strafe verbüßt hat (ein schließlich der Untersuchungshaft), erwirkte die Wiederaufnahme des Ver fahrens und wurde nun kürzlich vom Schwurgericht Straubing auf Antrag des Staatsanwalts freigesprochen. Die Zeugen, das betreffende Madchen und dessen Eltern, hatten m der ersten Ver Handlung einen Meineid geschworen. München. Hier hat sich in seiner Wohnung der Kaufmann und Ehoco ladenfabrikant Max Müller erschossen. Frau Müller führte gerade die drei Kinder spazieren, als der Unglückliche die That zur Ausführung brachte. Er vollführte die That, zu derselben Stunde, in welcher seine Mutter, die in Stuttgart wohnte, beerdigt wurde. Diese Thatsache laßt vielleicht auf das Motiv des Selbstmordes schließen. Regensburg. Eine schauer liche Blutthat verübte neulich Abends ein hiesiger Metzgerbursche, indem er in Weichs seine Geliebte erstach und sie alsdann m's Wasser warf, woselbst die Ermordete aufaefunden wurde. Der fihäter wurde sofort verhaftet. Ritzen. Am Weitnauer Feste wurden während des Gottesdienstes bei dem Oekonomen Geist jn Ritzen 4UU Tl. durch tzrvrecyung eines astenö entwendet. . Geist, der seit Iah? ren an - solche . Diebstähle gewöhnt ist. soll seinen Dienstboten 'einfach den l uuftraa ceseen . baben. pou. dielech
infe"- ): schweigen. Ein recht gzmüthlichcr H?rr! . S t e p p e n h e i m. Hier wurden einem Schäfer aus seiner Hcerde 55 d:r schönsten Mutterschafe gestohlen. DemSchäfer, welcher ersatzpflichtig ist, erwächst dadurch einSchaden von min bestens 1200 M. Rheinpsalz. S p e y e r. Vom königlichen Amtsgerichte hier wurden zwei Feuerwehrleute wegen fortgesetzten Fehlens bei den Uebungen gerichtlich bestrast . und zwar der eine mit 15 Mark Geldstrafe oder fünf Tagen Haft, der andere zu einer Häftstrafe von drei Tagen rechtskräftig verurtheilt. Nach nunmehriger Verbüßung der Haftstrafe wurde Letzterer aus dem Feuerwehrcorps ausgeschlössen. Zweibrücken. Der wegen Zertrümmerung einer Muttergottesstatue zu zwei Jahren Gefängniß und fünf Jahren Ehrverlust verurtheilte Konrad Welzbacher, 25 Jahre alt. Fabrikarbeite? von PirmasenZ, stürzte sich nach der Verhandlung von der Gallerie im dritten Stockwerke des Gefängnisses hinab und starb in Folge der Verletzungen. . , .. Württemberg.
Gmund. $w fand man im Taubentbal : den Rumvf eines Krhängten, dessen Kopf noch oben am Baume hing. Die Untersuchung er gab, daß eö der seit Mitte August vermißte 20iähriae GraveUr Kleinbans von hier sei. Ein vorgefundener Zet1 . r r f . ie; ergao aoer zugieicy eyr schweres Belastunas Material aeaen den Vater und eine ledige Schwester des Unglücklichen, so daß Beide wegen Blutschände verhaftet wurden und bereits ein Geständniß abgelegt haben sollen. Bei dem Erhängten vorgefundene Vlutspuren rieben der Vermuthung eines weiteren Verbrechens Raum, so daß der ganze Fay sich als schreckliches Familiendrama zu, enthüllen scheint. orn l f. i c M i cy e ! o a q. zgier wuroe oer lediae Karl Lust im Gastbause zum Engel so lebensgefährlich in den Un.ti 'cr. i. rj.t" jenen? gcnocgcp, ?aß oiv icoarinc herausträten und der Verletzte hoffnungslos darniederliegt. Der Thäter wurde nicht, ermittelt. Stuttgart Kürzlich waren es 50 Jahre daß von Stuttgart nach Eannstatf und ZZudwjgshurg der Eilenvaynoelrleo ausgenommen wuroe. Um 1 Uhr Mittags fuhr der. erste m - l rslinOsmmuckte ttiienbabnzu ton hier nach Cannstatt und Eßlingen. um j it .i r-fjt . jc n...i: .3t I 1$ KXiji cm cnuct aui uvivigsvlllg, j beide Aüae mit Musik. Am Cannstatter Bahnhofe wurde der, Zug von den Stadtbehörden und der Bürgerschaff m!t Musii empfangen. Von Cannstatt ging eS nach Eßlingen, wo der Zug wieder von den Behörden mit Musik und Böllerschüssen empfangen wurde. Auch dez von Stuttgart nach tzudwigsburg ' abgelassene" Festzug vurde . dort auf das Freudigste em'fangen. Nach Rückkehr beider Züge anh im Hotes Marquardt em Festmahl statt, Tettnang. Der hier in der Gebrüder Locher'schen Dampfsäge be schäftigte Arbeiter Georg Ströbele von Meckenbeuren kam auf hiesigem Bahnhos auf furchtbare Weise um's Leben. Derselbe lenkte an einer Straßenbiegung den Hinterwagen eines schwer, be-. ladenkn Langhoszwagens; letzterer fiel UN, und erdrückt? mit seiner Last den zu Fall gekommenen Ströbele, dessen Tod sofort eintrat. Vor einem halben Jahre verunglückte auf dieselbe Weise und m nächster Nähe der Fuhrknecht Köhler. Elsaß-Lothringen. M u tz i g. Drei nette Früchtchen, ein Knabe von acht und zwei Madchen von sechs Jahren, verübten in der Wendelinus-Kapelle bei Mutzig einen ungeheuerlichen Unfug. Sie zertrllmmerten die Bilder, die Canontafeln, die Glasglocken über den Blumen sträußen und die Scheiben am Relicuienschrein, zerrissen die Altartücher und daS Kleid d Muttergottes-Stä tue, welche sie herunterrissen, schlugen, dem Jesusksnd den Kopf ab und suchten dann mit Blumensträußen, dem Kreuz und der Halskette der Statue u. s. w. das Weite. Im Felde faßte sie ein Mann, der den Frevel entdeckte. Es herrscht große Erbitterung. Die Kinder waren nicht aus diesem Ort. Straßburg. Der Gemeinderath beschloß mit großer Mehrheit die Einführung der Polizeistunde für den ganzen . Stadtbezirk. Die Polizeix jt wurde auf 1 Uhr Nachts festgeeil Ferner wurde wieder die Einührung eines Ortsstatuts, wonach für zieErrichtung von Schankstellen dieVedürfnißfrage maßgebend sein soll, auf die Dauer von drei Jahren beschlossen. Badcu. Karlsruhe. Die Stecherei mit dem Messer nimmt in Baden in eklagenswerther Weise zu. In Ebnet bei Freiburg wurde ohne ;eden Anlaß der Sohn des Bürgermeisters Zähringer niedergestochen. In Michel, b a ch. Amt Rastatt, wurde bei einer Wirthschaftsstreitere! ein junger Mensch tödtlich in den Unterleib ge. stochen. Lörrach. -Kättundrucker Mül ler, der bekanntlich in Hüsingen (A. Lörrach), einen Raubmord an der Tochter Emma Renk ausführen wollte, stellt sich jetzt geisteskrank. Daö Mädchen befindet sich auf dem Wege der Besserung. , Mimmenhausen. Das LandWirth Leopold Seiler gehörige Anwesen ist abgebrannt. Gebäudefünftel und Fahrnisse sind versichert. Der Schaden wird auf annähernd 19,000 M. geschätzt. R i n g s h e i m. Hier wurde der 68 Jahre dortige Landwirh Ambros Muttach in der mit Jauche überfüllten Dunggrube auf dem Gesicht liegend todt aufgefunden. Oesterreich-UuLMl. B u d a p e st. In" Neusohl . fanden ,Trmnft&A . WN;sX.. V.. sl..-.r: Zusammenstöße zwischen der liberalen Partei und der Volkspartei statt. Der IF' " wwtw y f I W W Candidst der Legieren, ern katlisehl
Pfarrer, wolltt durch' die herbeigelockte Menge den liberalen Eandidaten am Sprechen verhindern. Als die Menge zu Thätlichkeiten überging, sämmtliche Fenster in derUmgebung einschlug und ! mir fH'A V . c I
tvucji uiiu yaaen oit ziveraien bedrohte, wurde Militär requirirt, worauf sich die Tumultanten zerstreuten. Auf dem Heimwege attackirten sie die Gendarmerie und nöthigten dieselben von den Waffen Gebrauch zu machen, wodurch eine Person getödtet und vierzehn verwundet wurden. Graz. Eine Mordaffaire wird aus Krain gemeldet: Der Gutsbesitzer Primz in Gutenfels behielt aus Mitleid einen obdachlosen Menschen über Nacht. Morgens begaben sich beide nach Jrischfeistritz. Primz trug Geld bei sich. Plötzlich holte der Fremde mit einer Hacke aus und rrennte mit einem Streiche seines Begleiters Haupt vom Rumpfe. Schulkinder, die eben des Weges kamen, erhoben ein Geschrei worauf Menschen zusammenliefen, die oen iorver an einen Baum banden. Durch herbeigeeilte Gendarmen wurde der Mörder verhaftet. Schweiz. E i n s i e d e l n. 'Hier starb Benziger, Gründer des weitbekannten Geschäftes Gebr. Benziger, Bücher- und Bilderverlag. GaruS. Pfarrer Lienhard, we gen Steuerbetrugs angeklagt, ist vom Dbergericht freigesprochen worden und hat nur die Hälfte der Kosten zu tragen. Luzern. Das Schwurgericht in Zürich hat den kaum 15 Jahre alten Muttermörder Albert Mächtler aus Altendorf abgeurtheilt. Dieser hatte am 24. August seine leibliche Mutter, während sie schlief, mit einem Beil er chlagen, um sich, wie er nachher getand, nur 3 Fr. anzueignen und dafür arroussel zu fahren. Der Angeklagte, der denEindruck eines harmlosen Jungen macht und geistig durchaus nicht etwa beschränkt ist, zeigte bei der VerHandlung auch nicht die geringste Reue. Er bekannte sich zwar schuldig, blieb aber dabei, seine Mutter habe ihn zu sehr gereizt. Auf Befragen, ob er über seine. Unthat Bedauern empfinde, widerte er lächelnd: Rein! Ich wüßte nicht!" Infolgedessen erfolgte der Schuldspruch ohne mildernde Umstände, und daö Gericht erkannte auf da? höchste Strafmaß für jugendliche Mörder, zehn Jahre Einschließung in einem Arbeitsbause. Als er abaeführt wurde, machte der Verurtheilty lachend dem Gerichtshofe cn.r. ein langt :iuc. Luxemburg. Luxemburg. Kürzlich fanden Passanten in einem Wege der in den Abhängen des Bourbonplateaus bele(N(n Anpflanzungen den Leichnam es 81 Jahre alten Schlossers Manderscheid von Luxemburg-Bahnhof. Derselbe hatte sich nach dem Mittagsmahl zu einemSpaziergang von Hause entfernt und waren dessen Angehörige sehr beunruhigt, als er gegen Abend noch nicht zurückgekehrt war. Der Tod scheint M. bereits am Abend ereilt zu haben, da seine Kleider vom Regen ganz durchnäßt waren. Außer sonstigen Effekten wurden bei demselben auch ein? Summe Geld, 500 Franken gefunden, Der sluge Dattel. Sie glauben gar nicht," begann der Oberförster, was für ein kluges Thier mein Dackel ist! Meiner Frau ist er beim Einkaufen unentbehrlich. Seit einigen Tagen bringt er mir schon die Zeitung ins Haus. Jeden Morgen, wenn wir im Begriffe sind, unsern Kaffee einzunehmen, läuft er schnurrstracks zurPost. und nach kaum 10 Minuten kommt er mit dem Blatte im Maul angerannt. Jüngst, als wir wieder beim Frühstück saßen, finden wir den Dackel in der Zimmerecke liegen. Er hat offenbar auf dieZeitung vergessen, denke ich mir. Um ihn zu erinnern nehme ich ein altes Blatt zur Hand. Er schaut mich an, knurrt und rührt sich nicht. Da rufe ich ihm laut zu, er möge um die Zeitung gehen und nehme, um meiner Aufforderung Nachdruck zu verleihen, den Stock zur Hand. Doch vergebens ! Mein Dackel geht nicht vom Fleck. ' Plötzlich fällt es mir wie Schuppen von den Augen! Es ist ja heute Montag. da erscheint die Zeitung erst in den Nachmittagsstunden !" Gladston's Sünden. Der verstorbene Erzbischof Magee erzählte gerne folgende kleine Geschichte: Der bekannte witzige irische Priester Healy war einst mit Gladsione beimFrühstück, als dieser zu ihm sagte: Vater Healy! Ich ging einst in Rom in eine Kirche und man bot mir für fünfzig Francs volle Sündenvergea bung an; welche Grundsätze befolgt Ihre Kirche in der Gewährung solcher Dinge?" Vater Healy antwortete : Mein lieber Herr Gladstone, ich will mich jetzt mit Ihnen nicht auf Theologie einlassen, soviel muß ich aber doch sagen, wenn meine Kirche Ihnen für fünfzig Francs eine volle Sündenver gebung anbot, so hat sie Sie sehr billig davonkommen lassen." Schwer miedhig. Herr Debbchen litt an Schwermudh Da drank er eenen Wermudh, Und gleich schon fiehld er mehr Mudh; Ter Wermudh war Sie sehr gud. Frage. Studiosus Bummel (vor dem Examen): Jetzt weiß ich nicht, mache ich den Durchfall mit oder ohne Vorbereitung?" Recht nett. Klärchen, Du behauptest, der Lieutenant sei Dein Lehrmeister in der Liebe, und zugleich läßt Du Dir von dem Professor glühende Blicke zuwerfen!" .Ach, weTt Du, bei dem Professor nehme ich eben Nachhilfestunden!" Beim NbataarakbOn. Pardor., meine Dame aber es geht I lMS aM wi&t9 cvt. n niuy. . . jlah UfcVv iiu ? - OV' mein geh n nicht in den Apparat hin ' ' .in!
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