Indiana Tribüne, Volume 20, Number 56, Indianapolis, Marion County, 12 November 1896 — Page 1

, I x 7 Cs AN A 00 ftf V l5 'ii 111 1 " 1 i J l IV w w w o o OV V Offiee : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Indiana, Vonnerstag, öen 2. November 1896. Jchegang 20 No. 5G

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djlllCV SmUvAun Richtern überlassen, schließlich

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Lditorielles. arx 1 öT" . i ..x Zwischen den Ver. Staaten und! England ist eS zu einem SchiedSgerichts. Vertrag in der Venezuela-An-gelegenheit gekommen. Die Uoma chung zeigt wohl, daß unsere Regierung aus Grund deS Nationalstolzes gehandelt hat, aber daS Selbstbestimmungsrecht der Völker ist dain tnr 9,is- nrnrtÜrr frnstr den. Venezuela selber wurde bei . I der Abmachung gar nicht gefragt. ES fit tr in l,.n m?. w..... .".sn fügt. So weit wurde die Frage also I T Y I-- ' l O I bloß auf Grund deS Nationalstolzes WlWtJ UU, KJIUUV rv U4lüIlUliüljC9 n ii ninn II 1 1 1 ijiru n u irrinriiiimrr 1 ' v r m v .:ir: x I ' I rtnitritfn nISff hl ffnf. 7'" r " ' r . iung zu sannen ' sauen, oann i es woyi mogiiq, oav sich die Südamerikaner in Zukunft die Einmischung der Ver. Staaten derbitten. Sie werden doch etwas mehr sein vollen, als ein bloßeS Streitobjekt zwischen Amerika und England. Die traurige Finanzlage der Admimftratlon und dre stereotyp gevorde-1 neu monatlichen Defizits fordern immer gebieterischer ein durchgreifendes Einschreiten deS CongresseS. 3m Oktober deS letzten JahreS betrug daS Defizit gegen H6.000,000; im verflosOktober 'ist trotz der größten Sparsamkeit der Administration daS monatliöe Defizit auf 57.656.000 angewachsen. Im letzten Nechnungiahre I C .i... lkm i.f rL !l i. uuiuy vuq uiuuiuiic riju yiucu I $27,000,000. In den ersten vier Monaten deS laufenden Fiskaljahres, Juli bis Ende Oktober, war dasselbe be-

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RechnungSzahreS die Hohe von nahezu kun'oO?t Millin?n nlTarft rrlff n I 7 w-w- ........ w - - aS'de.

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r niff ti c . . e e. r . I feiten bereiten und doch müssen Ein-I I m m V ... I M .W MAWUte M . m M künste und Ausgaben der Regierung auf gleiches Niveau gebracht werden. Selbst wenn, was mcht wahrschemlich ist, der Tarif durchweg erhöht wird, so kann daS nicht zur Deckung deS DesizitS reichen. Mit bloßer Steuererhöhung ist eö wahrscheinlich nicht gethan. man wird wohl am anderen Ende anpacken und d:e Ausgaben beschranken müssen. - Der Staat Illinois scheint sich deS reaktionärsten alles Neue hassenden ObergerichteS zu erfreuen. Dasselbe scheint eS fast darauf abgesehen zu ha.C,M. N m.r r m. M I oev, eoes wre esvrm aus,eoevoe ele.L er.- . t . rr . ... . I setz für verfassungswidrig zu erklären. Gesetze betreffs der Negultrung der Arbeitszeit in Fabriken, zur Abschaffung des Truck-SystemS, zur Sicherung deS Lohnes der Bergarbeiter u. s. w. hat eS sör versassungöwldrlg erklärt und nun auch daS Torren Law. DieseS Gesetz regulttte und vttttnsachte 0 1 C ymutuuuy unvcpiun au . z ci.aa.nMM m u .ci.i:i.T Land, so daß die langen nnd manchmal ncor jqrocr öcriianeiitycn usirac Irr r f n!kt!X AL.i ok Title überflüssig, und Ungevißheiten, Prozesse und Verluste durch Irr- . r. . thürmer und verattett An,pruqe verhmdert wurden. . I ' - . . m. 3a, es giebt noch Richter in Uer. vtaalen. 3 Ueongen ronnle man die Legislaturen auch ganz abschaffen. I nra mi . r 2-can rann cic vttziaqtzt a anq

kann ja doch keine Legislatur mehr ein Gesetz machen, daS nicht auö dem einen

oder anderen Grunde von den Richtern beiseite geschoben wird. Die Versassungen sind ja im Allgemeinen gut und sollen vor Willkürlichkeiten Seiten? der Gesetzgebung schützen, aber alle freiheitliche .Gesetzgebung ist bloß ein Schemen, wenn der Geist der Freiheit fehlt. Buneörichter Baker hat einen temporären EinhaltSbefehl gegen den Drahtnägel. Trust erlassen. Darüber wird man in hellen Jubel auSbrechen, die Ansicht auSsprechen, daß er doch noch Richter in den Ver. Staaten gebe, und daß man sicherlich noch den Trusts den GarauS machen werde. Eitle Hoffnung l Erstens ist der Prozeß noch nicht zu Ende. Und wenn das Ende dem Anfang nicht entsprechen sollte, nun so wird eS deshalb sein, weil eS eben noch Richter in den Ver. Staaten giebt, wie die Entscheidung der Supreme Court betreffs der Einkommensteuer bewiesen hat. Aber selbst wenn die Supreme Court wider alles Erwarten nicht in monopolistischer Richtung entscheiden sollte, dann wird eS dem Trust doch nicht an den HalS gehen. Unseren Gesetzen liegt " ' Die üiecqiöani tyauung uianojcpcf utct Freiheit zu Grunde und da handelt eS sich bloß darum, die richtige Form zu finden, unter welcher ein Trust weiter bestehen kann. Bis jetzt ist eS noch keinem GerichtsHofe gelungen, einen Trust zu tödten. Dazu gehört mehr als bloße Gesetz8cbun9' Dazu geHort eine vollständige vnnhtt nn h WAtfrtsA fltninAtn unh - Rechtsbegriffe, dazu gehört die offen. bare Absicht, dem kapitalistischen n . !-- 112 tT . . 1 17" 8 i" 7 - Wlt ttÖ" ""i4"" Rhi.if.ft stSrmf hflt 9tTf i uuiuwmv VV w mtiü fi MiAiinnUti mttf f Am "IUIH,W',",,,,V ArchllUchrichlen. Inland. Wetterbericht. Schönes, kältere? Wetter heute Nacht und morgen. Gestrige Temperatur g Uhr Morgens, 28 Grad, Minimum 28 Grad. DeS Pianisten Rosenthal erstes Auftreten. New S o r k, 11. Nov. In der Carnegie Musikhalle machte der Pianist Mor iS Rosenthal heute Abend sein Debüt. Unter dem zahlreich erschie nenen Publikum. daS den Künstler be grüßte, befanden sich viele bekannte iin..(!i.. v cm., r. u: t . t v: . : ü amruC? UNO iilUlllIC09ÖwCr, ÜIC Hlul mit ihrem Beifall geizten, als die erste Nummer deS Programms beendet war. Mit jedem Stücke, daS er vortrug, gewann er sich die Herzen seiner Zuhörer ... v s i.x ..c , : öffentliches Auftreten al ein durch fs sV,ks w. V IUluV(t ivkviu. of v . o tf.ii-.- - - w . . W W .VVW.V V f r e i t. Aber been, S. D., 11 Nov. Da das ProhibitionSgesetz deS Staa teS erlassen worden war, um Bestim ungen sür die Durchführung deS ArtikelS 24 der Verfassung deS Staates Süd Dakota, ter den Titel Prohibition" führt, zu treffen, so sind mehrere hiesige Anwälte und frühere Gesetzgeber der Ansicht, daß daS Gesetz durch die Wahl am letzten Disnstag.. durch welche der Prohibitionöartikel widerrusen worden ist, gleichfalls hinfällig geworden ist. daß also Süd-Dakota kein Gesetz mehr hat. welches die Herftelluvg und den Verkauf berauschender . Getränke regelt . . Sachverständige sind der Anficht, daß der Staat von dem Augenblicke an, in welchem daS Ergebniß der amtlichen Stimmenzählung bekannt gemacht worden ist, biS die nächste Legislatur eine Lizenögesetz erläßt, ohne alle ge setzlichen Bestimmungen in dieser Hin ficht ist. SahreSversannlungder i n i g 9 1 07 aooi. M t . x a . R o ch e st e r, N. g., 11. Nov. Die regelmäßige SahreS-Versammlung der Imrianii n t e urveuiNtttt UM gestern yttt zujammen. Etwa 10 Delegaten aus allen I . . . . I Theilen oer er. Staaten und Canada waren anwejeno uno General Laster Qorkman Qovereign führte den Vorn. yarzes irigor von vier oui I m 1 rr r Im rrr t r m. . r , r t m 'die Oevillkommung, - Ansprache und

stellte den Bürgermeister Warner vor,

der ebenfalls eine Rede hielt. M. 3. Bishcp aus Boston erwiderte auf die Reden und setzte den Zweck des Ordens auseinander. 2hm folgten T. B. McGuire auS Amsterdam und Frau Ford auS Rochester, der einzige weibliche Delegat. Die Sitzung ist geheim und nichts wird bekannt gegeben, als waS daS Prcß. Comite für gut hält. ES verlautet, daß die Versammlung einen Beschluß fassen wird, der den Congreß veranlassen soll, keinen Zoll aus genfterglaS zu legen. ,, Der Venezuela Vertrag. Washington, 11. Nov. Die Information der Associated Preß, daß der König Oskar II. von Schweden und Norwegen zum fünften Mitglied deS Schiedsgerichts über die Venezuelarage ernannt sei, bestätigt sich und wird in den nächsten Tagen die ofsiielle Verkündigung gemacht werden. ES kann serner gesagt werden, daß daS Einvernehmen abgeschlossen wurde, daß König OSkar, wenn eS seine königichen Funktionen eS ihm nicht gestaten sollten, mit den Schiedsrichtern zusammen zu fitzen, einen Anderen und wahrscheinlich seinen Premier, ernenneu wird, um formell an den Sitzungen theilzunehmen. Zu gleicher Zeit st eS aber der König, den die Regieungen als den schließlichen SchiedSrichter betrachten werden, wenngleich er Jemanden ernennen sollte, der alS sormeller Vertreter dient. Angeblicher Wahlbetrng in K entu ckh. L 0 u i S v i l l e, Ky., 11. Novbr. Sekretär Richardson, vom demokratichen Staats - Campagnekomite übergab heute der Associated Preß folgende Erklärung : Die Republikaner KentuckyS beanpruchen den Staat für die republikanischen Elektoren mit einer Majorität von 100 Stimmen auf Grund der Berichte. Diese Resultat wurde durch Verübung der größten Betrügereien, die in der Geschichte der Politik bekannt find, verübt. Wenn von dem Comite ein gehöriger Contest eingeleiet werden kann, dann kann der Staat ür Bryan und die Demokratie gesichert werden. Zu dem Zwecke ist eö nothwendig, daß daS Comite einen Fond ausbringt, der .für die Anstellung von Anwälten, Aufnahme von Beweisen und allgemeine Ausgaben verausgabt werden sollen. DaS Comite ist jetzt ohne Geld und die Campagne in diesem Staate wurde in der That ohne Geld geführt. Der einzige Weg, um besagten Fond auszubringen, ist eine öffentliche Subscribtion. Angesichts dieser Thatsachen ersucht dieses Comite alle Demokraten, die Interesse daran nehmen, daß dieser Staat für Bryan und die Demokratie gerettet wird, sofort dem Unterzeichneten solche Berage, zu deren Subscribtion sie im Stande find, einzusenden. GuS. W. Richards, Sekretär deS demokratischen CampagneComites. Oerüchte bezüglich ErzbischofJrelandS. St. Paul, Minn., 11. Nov. Erzbischof Ireland wurde heute auf ein Gerücht aufmerksam gemacht, wonach seine jüngsten Aeußerungen in Rom Anstoß erregt haben, und er seines Postens entsetzt werden soll, erklärte jedoch, daß ein solches Geschwätz der Beachtung nicht werth sei. Von seiner Umgebung wird die Angelegenheit ebenso angesehen. Washington, 11. Nov. Aehn ltch wie in St. Paul lautete bei der päpstlichen Delegation der Bescheid auf eine Anfrage bezuglich der Vor ladung deS Bischofs Seeland nach Rom, und seiner zu gewärtigenden AmtSent Hebung. Philadelphia, 11. Nov. An hiesigen hervorragenden kirchlichen Stellen" will man aus amtlichen Quellen wissen, daß Erzbischof 3reland sich durch die Behauptung in einer Predigt, die Bischöfe seien die Stärke der katholischen Kirche im Gegensatz zu der Civilta Catholica", dem Organ der Jesuiten in Nom, gesetzt habe, daß aber der Papst aus Bemühungen zur Oefeitigung Seeland! kaum eingehen werde. Jedenfalls spielt de Erz bischofS Eintreten für die Wahl Me KinleyS bei der Sache keine Rolle. üou, 11. Nox AuS zuverlässiger

Quelle erfährt man, daß daS Gerücht

von der Absetzung deS ErzbischofS Ireland unbegründet ist, dagegen soll der Erzbischos im Vatikan nicht mehr in der früheren Gunst stehen, und dieselbe durch seine Haltung während der amerikanischen Wahlen weiter verscherzt haben. Ausland. Die Segnungen deS Militariö mu S. Wien, 11. Nov. Vor einem Tram-way-OmnibuS tauchte an einer Straßenkreuzung plötzlich ein Offizier in Gesellschaft einiger Damen auf. Kutscher Hammer stieß mehrere Male den Warnungöruf auS. Jedoch vergebens. Der Offizier mit seinem weiblichen Kortege gab den Weg nicht frei, und Hammer war gezwungen den Wagen anzuhalten. DieS brachte den Kutscher, der seine Fahrzeit einhalten muß. will er sich nicht einer Strafe aussetzen, in Ausregung und er schrie den Ossizier an : Können S' net auf d' Seiten geh'n?" 'Hammer wollte- eben die Bremse wieder ausdrehen, aber der Offizier, OberstlieutenantRudolfHesse, riß den Säbel auö der Scheide und führte einen wuchtigen Hieb gegen die rechte Hand Hummer'S, die gerade die Bremse umspannt hielt, und durchschlug ihm den kleinen Finger. Unter den in Panik angestiegenen Passagie ren vesano neb auch em Sauvtmann. welcher ' zum Oberstlieutenant sagte : Recht haben Sie gehabt." Die HungerSnoth in Indien. L 0 n d 0 n, 11. Novbr. Eine Spezialdepesche von Bombay meldet, daß n 11 Distrikten von Deccan und Concan eine und eine Viertelmillion Menschen dem Hungertode nahe sind. Der Depesche ist hinzugefügt, daß Aufstände in ShahabakundKazod stattfanden.. Ein Rath, der den Franzosen nichtgefallen wird. London, 11. Nov. Daily Newö wird morgen eine Depesche eineö Correspondenten veröffentlichen, in welcher gesagt ist, daß deutschländische Blätter augenscheinlich mit der größten Zufriedenheit einen Artikel der Viedomosti" von St. Petersburg abdrucken, in welchem Frankreich gerathen wird, die Erwerbung Elsaß und Lothringens durch Deutschland zu vergessen und zu vergeben und sich mit jenem Lande zu versöhnen. Der Artikel sagt, daß der Friede Europa'S nur durch die Unduldsamkeit Frankreich'S und seiner Revanchegelüfte gefährdet sei und räth Frankreich zu bedenken, daß andere Nationen, namentlich Rußland, Oesterreich und Deutschland verschiedene Wechsel zu verschlucken hatten Zum Schluß erinnert Viedomosti" an die vom Kaiser wiederholt gegebenen Beweise seinerBereitw'.lligkeit, sich Frankreich zu nähern, und deutet an, daß Rußland bereitwilligst als Vermittler zwischen den beiden Nationen handeln würde, wenn seine Dienste in solcher Stellung gewünscht würden. IHM Die bekannten Enthüllun gen. B erlin, 11. November. Die 3nterpellation der Regierung im Reichstage über die Enthüllungen, welche Fürst Bikmark in den Hamburger Nachrichten" machte, sind auf den 16. November anberaumt. Ochisfs. Nachrichten. Angekommen in: N e w F 0 r k : Heckla" von Copenhagen; Aller" Weimar" von Bremen; EmS" von Genua. Southampton: St. Louiö", Berlin", Havel" von New Aork. Rotterdam: MaaSdam" von NewJork. Liverpool: Teutonic" von New Sork. Gibraltar: Werra" von New Jork nach Neapel. London: Columbran" von Boston. Bremen: Saale" von New Sork. Glasgow; Furneffia" von LiverPool. Ct t v . oi . . r - . . uujanccr soyNson, ver Su perintendent der Schule für Blödfinnige in Ft. Wayne war gestern in der Stadt und legte dem Gouvernör den Jahresbericht der Anstalt vor.

allerlei.

y e r r I. uver aus Sulzzach soll in der Oberpfalz gröbere Golderzlager gefunden haben. Die Zundstätte liegt im Glimmerschiefergezirge bei Waldfassen. Das Gebirge zat ein Gefall von 70 Grad und Goldzdern gehen bis an mt Oberflache. Es -st von ihm auf 2.000.000 Quadratneter Muthung eingelegt worden. Uezerreste von uralten Bergwerken und Haufen ausgewaschenen Gestems an en in der Nähe befindlichen WasserÄufen. sowie angestellte Nachforschunzen in Archiven etc. bestätigen, daß zort vor 4600 Jahren große Quanrtaten Gold gewonnen wurden. In Zolge von Kriegen und Eindringen )on Wasser wurde der Betrieb f. Zt. inaestellt und kam schließlich ganz m Vergessenheit. Die bis jetzt Vorhan?enen Erze beweisen die Neiinaliakeit des Lasers. Ob der Abbau w Erze sich rentiren wird, muß der örfahrunq und der Entscheidung von Zachmännern überlassen bleiben. Ein drolliges Vor'ommniß hat in Posen viel Heiterkeit erregt. Vor Kurzem bat ein Briefnarken sammelnder Junge seinen Vaer. eine Anzahl alter Marken verkau 'en oder umtauschen zu dürfen, die er mf dem Boden gefunden hatte. Der Vater erlaubte das und schärfte dem Föhne noch besonders ein, die Marken mf denCouverts zu lassen, da er dann höhere Preise erzielen werde. Der gezorsame Sohn beherzigte das und gab oqar noch die alten Briefe dazu, die iich in den Couverts befanden. Wie rschrak der Papa, als ihn nach emizen Tagen eine bekannte Dame darauf zusmerksam machte, daß zur Zeit die Liebesbriefe, die er als Bräutigam )on seiner damaligen Braut und zetzizen Frau empfangen, in der Stadt ircullrten und den Inhabern erheolihes Vergnügen bereiteten! Der Jung: zatte diese zarten, seit Jahren achtlos oei Seite gelegten Beweise zärtlichen Empfindens erwischt und ohne Prümng des Inhalts m fremde Handc zegeben! Nun wurden große Anstrenzunaen gemacht, diese handschriftliche Liebeslyrik wieder in die Hände ihres EigenthllmerZ gelangen zu lassen' ?ber nicht immer mit Erfolg. Manchem der gegenwärtigen Besitzer machte es Spaß, diese Bekenntnisse für sich zu behalten vielleicht, um sie einmal v..pn.v. r" r!-i. t.j als Jönejiieuei jur icoenoe zu oe nützen. Nach der letzten Niederläge, welche die Temperenzfanatiker in Ladonia, Tex., erlitten, drohen sie, daß sie die ganze Ortschaft würden in Flammen aufgehen lassen, um den Schnapsteufel auszutreiben, und dieser Drohung ließen sie auch bald die That folgen. Wenige Tage nach der Wahl wurde der Geschäftstheil der Stadt zur Hälfte durch Feuer zerstört, zwei Frauen und ein Knabe kamen in den Flammen um ihr Leben. Mord brenner hatten das Feuer angelegt. Zehn Tage nach dem ersten Brande entstand wieder Feuer, und der Rest des Geschäftsviertels wurde eingeäschert. Auch diesmal waren Brandstifter an der Arbeit gewesen. Obwohl die fanatischen Finsterlinge ' in der Ortschaft in der Minderzahl sind, wie der Wahlsieg der Anti - Prohibitionisten bewies, führen die Ersteren eine förmliche Schreckensherrschaft. Durch Gewaltthaten und Zerstörung von Eigenthum suchen sie die Sa loon" - Leute zur Einstellung ihres Gewerbes zu zwingen. Erst kürzlich wurde em Schankwirth von wüthenden Weibern auf der Straße durchgepeitscht und sein Local gänzlich demo lirt. Die Behörden können oder wollen nicht dem Treiben der Fanatiker Einhalt thun. Wre Invasionen fremder Flüchtlinge nach der Schweiz sind schon mehr als einmal Merkzeichen für faule Zustände in den entferntesten Welttheilen gewesen. Zu Anfang der dreißiger Jahre hatten die Eidgenossen nach der blutigen Niederwerfung des Aufstandes in Warschau flüchtige Polen zu beherbergen. Jetzt ist es die Furcht vor den Pfeilen d'.r Abessynier, die italienische Deserteure, und die Angst vor den Kugeln der kubanischen Insurgenten oder Freiheitsmänner, die der Schweiz sogar spanische Landeskinder zuführt. Es sind in der That in der letzten Zeit Spanier, über Marseille von Barcelona kommend, in der französischen Schweiz Zuflucht suchend, eingetroffen, und von Italien her kommen nicht mehr blos MilitärPflichtige, sondern in letzter Zeit uniformirte Alpenjäger, denen die an's Veltlinergebirge grenzenden Vündnerthaler kühler und angenehmer erscheinen als die sterilen Felsklüfte von Habesch. Nicht weniger als hundert Mann dieser italienischen Elitentruppe sind auf diese Weise an der Engadinergrenze erschienen. G Die ausfallendsten Heilungen von Scrofeln, die man kennt, find mittelst Hood'S arsaparma er zielt. Dieset Mittel sucht seine 6lei chen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H 0 0 d't. ' $0 0 01 yillen sind mit der Hand gemacht und völlig gleich anSröße und Levicht. 25,

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