Indiana Tribüne, Volume 20, Number 55, Indianapolis, Marion County, 11 November 1896 — Page 2
Zndwna Tribüne.
Erschewt Täglich rnd Somttagv. Die tSzttche .Tribüne' rostet durch den Xrl J 1 Cent- per Ooche, die eonntagS,Trbüe'I Cent per Woche. Beide lufasme IS (lernt kct 55 Cent per VttntU Per Poft anberhald d tdt zngeschiZt U orauIbe,iluS p p Zahr. omt 10 Oüd Vlabama Siraße. Jadwnapoliö, Ind., 11 Nov'br 1896. Gäste auS dem Weltraum. Ueberall. wo in der Nacht vom 13. zum 14. November d. I. der Himmel ilar ist und der Mond sich zum Untergange neigt, wird man, besonders in den Stunden nach Mitternackt, eine größere Anzahl von Sternschnuppen erblicken. Dieselben sind von besonderm Interesse, weil sie den Vortrab des im zeheuren Schwärme bilden, mit wel chem die Erde im.November 1899 zusammentreffen wird und den sie alsdann etwa fünf Stunden lang durchsetzen muß. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird e sich 18O9 um den großartigsten Sternschnuppenfall handeln, der, soweit menschliche Aufzeichnungen zeichen, dagewesen ist, und schon deshalb sind die Vorläufer dieses Ereignisses, wenn sie auch unbedeutend bleiben, von großem wissenschaftlichen Inieresse. Die genauen Beobachtungen dieser Meteore in den Jahren 1896 1898 werden nämlich Material liefern, um durch Rechnung den Vorgang 1899 und 1900 genauer vorauszubestimmen sowie dieEntstehungsgeschichte dieses Sternschnuppenschwarmes, der in unserm Sonnensystem eine überaus merkwürdige Rolle spielt, weiter aufzuklären und unsere . gegenwärtigen Ansichten darüber zu bestätigen oder zu berichtigen. Die in Rede stehenden Sternschnuppen haben sich seit beinahe 1000 ?lahren gezeigt, aber die großartigsten Erscheinungen ereigneten sich 1799. 1833 und 1866. Ueber die erstere berichtete besonders Humboldt, der in denMoryenstunden des 12. November 1799 zu Cumana in Südamerica von dem Meteorfalle überrascht wurde und Tausende von Sternschnuppen sah, darunier viele von der scheinbaren Größe des Mondes. Die Erscheinung dauerte von 2 bis 4 Uhr Morgens und ist vom Orinoco bis nach Labrador und Grönland hin gesehen worden. Das eigentliche Wesen derselben aber blieb dunkel, ja viele Jahre hindurch beschäftigten sich die Forscher überhaupt nicht mit den Sternschnuppen. Ein ziemlich reicher Sternschnuppenfall trat in der Nacht des 13. November im Jahre 1831 ein: man sah sowohl in Tirol als cn der spanischen Küste zahlreiche Meteore, und im folgenden Jahre wie derholte sich die Erscheinung großarti ger in Europa und Nordamerica. Al lein erst der ungeheureSternschnuppen fall in der Nacht vom 12. zum 13. No vcmber 1833 lenkte die Aufmerksamreit der Astronomen auf diese Erscher nung. umsomehr, da man nun eine periodische Wiederkehr derselben zu ah nen begann. Der Meteorfall im Jahre 1833 war der bedeutendste, dessen die Ueberlieferung erwähnt; Hunderttausende von Sternschnuppen durchfurchten den Himmel, zahlreiche davon in der Größe von Feuerkugeln mit Schweifen. Professor Denison Olmsted vom Jale College zu New - Haven, der der Erscheinung eine sehr sorgfältige Untersuchung widmete, machte dabei die Entdeckung, daß die Bahnen der meisten Sternschnuppen, die damals erschienen, wenn man sie rückwärts verlängert dachte, auf einer kleinen Fläche des Himmels zusammentrafen, die nahe bei dem Stern Gamma im Sternbilde des Löwen lag. Von dort schienen die Sternschnuppen gewisser maßen auszustrahlen und er nannte die Mitte iener Fläche den Strahlungsoder Radiationspunkt. Die Sternschnuppen, die einen solchenRadiationspunlt zeigen, benennt man heute einsach nach dem Sternbilde, in welchem dieser Punkt liegt, die Meteore des 13. November z. B. als Leoniden, da ihr Radiant sich im Sternbilde des Löwen befindet. Der Strahlungspunkt audert seine Lage unter den Sternen nickt und ist völlig unabhängig von der Achsendrehung der Erde; Olmsted, der dies 183? zuerst erkannte, schloß daraus mit Recht, daß die Meteore von außen in die Atmosphäre eingedrungen seien, also aus dem . Weltraum stammten. Sämmtliche Meteore erloschen hoch in - der Atmosphäre, wenigstens ist irrst Sicherheit kein Fragment derselben auf der Erdoberfläche gefunden worden. Die ganze Erscheinung erklärte Olmsted für einen Kometen, welcher der Erde außerordentlich nahe gekommen sei und dessen Umlaufszeit um die Sonne nahezu ein Jahr betrage. Dagegen glaubte Olvers, daß die Erscheinung des Jahres 1833 nichts , mit der des vorherigen Jahres zu thun habe. sondern eine Wiederholung von derjenigen des Jahres 1799 sei; , man müsse daher wahrscheinlich bis 1867 warten, um eine Wiederholung des Vorgangs zu sehen. Später hat Prof Newton zu New - Haven die Untersuchung wieder aufgegriffen und sagte die Wiederkehr eines großen SternschnuppenfalleS für die Nacht vom 13. zum 14. November 1866 voraus; doch mußte er unbestimmt lassen, ob der dichteste Theil des SchwarmeS nahe, außerhalb oder innerhalb der Erdbahn vorbeipassiren werde. Die astronomische Welt bereitete sich zur Beobachtung des seltenen Ereignisses allenthalben vor, und dieVoraussage des amerikanischen Forschers ging vollständig in Erfüllung. Die Meteore, die in jener Nacht hauptsächlich aus dem Sternbilde des großen Löwen kamen, waren zahllos wie Schneeflocken. Das von der Berliner Sternwarte eingerichteteBeobachtungs system lieferte Ergebnisse, aus denen die durchschnittliche Höhe der Meteore beim Aufleuchten zu 150. beim Verschwinden zu 82 Kilometer bestimmt werden konnte. Da nun die Erde und der Sternschnuppenschwarm sich mit einer GeschwindiLkeitvon mindepenZ
60 Kilometer in der Secunde gegenewander bewegten, so ließ sich berechnen, daß die Meteore, während sie dicht wie Schneeflocken zu fallen schienen, doch in Wirklichkeit 75 bis .150 Kilometer in a hon dem andern entfernt waren.
Mehrere Meteore zeigten merkwürdige Einzelheiten. So konnte aus oen eobachtungen zu Berlin und Biandenbura die Höhe eines , kleinen Wölkp . - J n. l chenS, das na) am undc oer ayn tui ternscknuove fast rinaförmia entwickelt hatte, auf 50 Kilometer berechnet werden. Im Fernglas lag man, wie der Ring des Wölkchens sich langsam erweiterte und wie es sich in der entgegengesetzten Richtung ver lernschnuppen gleichsam wie durch einen Rückstoß in acht bis zehn Minuten 22 Kilometer weit bewegte, um dann unsichtbar zu werden. Im Jahre 1867 war der Sternschnuppensau m Europa fefcr sckwack. die Meteore wurden erst häufiger, als das Tageslicht sie unsichtbar machte, eagkaen war Die izricnci nung in Nord Amerika auch in diesem Jahre ziemlich bebeulenv. as Wesen des ganzen Vorganges begann ck iekt ziemllck rasck m entschleiern. Zuerst machte Leverrier in Paris daraus aufmerksam, datz Die Meleormolie der Leoniden verhältnißmäßig noch nicht sehr alt sem könne, weil ne lonn insolae der nickt absolut aleick großen Geschwindigkeit aller ihrer Meteore sich in einen Streifen länas ihrer ganzen Bahn außeinandergezogen haben müß- . ' a. i rrt L. te, sodaßJayr surJayr tm'ovemoer oit Erscheinung gleiQ narr ausireien wurde. Hätte bereits eine unermeßliche Anzahl von Erscheinungen stattgeunden. so würde die Erde, die bei leder derselben einen Theil des Schwarmes auflöst, für die Gegenwart nichts RerrXm'ibmtt mtht ii&ria lassen Kaben. Der Schwärm kann daher seine heutige Bahn noch Nicht sehr lange vuraziaufen.er ist uns aus der Tiefe des WeltFaums zugegangen, nähert sich der Sonne alle 33 Jahre ms zur robahn und kehrt in ' der Zwi,uienzeit wieder in die Entfernung der ä.chern Nlaneten zurück. Zeichnet man seine Bahn unter Berücksichtigung der erwähnten Umlausszett, )o slnvek man, daß sie in ihrem äußersten Thle der Bahn deö Planeten Uranus sehz nhe kommt, und Leverriers Nechi'UNs.en zeigten ihm. daß im Frühling desJHres 126 unserer Zeitrechnung der Planet Uranus und der Meteorsch jatm gleichzeitig in. jenem Punkte ihrer gtii,nstiaen arökten Annäberuna sich befanden. Der Meteorschwarm kam damals aus dem Weltraum in der tuna auf die Sonne zu. und die Au ziehung des Uranus warf ihn in diejenige Bahn, die er yeu:e nocy oe sckreibt. Seit iener Seit bat der Me teorschwarm diese Bahn 53 Mal durchlaufen und sich allmählich längs des Umfanges . dieser . Bahn ausgedehnt, doch bildet die Hauptmasse noch huxtx eine verbältnikmäkia dickte Wölke von Meteoren. Dieser öauvtschwarm erreicht die Erdbahn im Frühlina IM. und er wird etwa zwei Jayre geoiau Amt. um vollständig über dieselbe hin wegzuziehen. Infolge dessen trisft die l5rd, in der Nackt vom 13. ;urn 34. November 1899 auf den mittlern und dichtesten Theil des Schwarms uno wird irrn in sckräger Richtung durch fli-nen. tn der nämlicken Nackt des VmTmiKnlnMid! ?kakreS wird sie nochmals denSchwarm antreffen nd zwar M?n rilrftoSri at Tdeilc. die wad: fAeinlick weniaer dickt von Met-oren erfüllt sind. Beide Male werdenSternschnuppen zahlreich wie Schneeflocken den Bimmel durchfurchen. Für die Frage nach der Herkunft des in Rede stehenden Sternschnuppenichwarms .n 1RR7 entdeckte Tbatsacke von Wichtigkeit, daß in der nämlichen Bahn mit ihm auch ein Komet läuft, nämlich der von Tempel entdeckte Komet, der am 11. Januar 1866 seine Sonnennähe erreichte., DieserKomet geyl vem?lernschnuppenschwarm um acht Monate voraus, und er ist bereits im Jahre 1366 von den Chinesen beobachtet worden. damals etwa zwei Wochen nach einem großen Sternchnuppensaue. ym abre 1899 wird dieser Komet wieder trfimnr beide, er sowobl als der Sternscknuvvensckwaim. befinden sich gegenwärtig auf der Reise gegen die Sonne hin, können aber von der Erde aus noch nicht gesehen werden. Wahrscheinlich hat sich derMkteorschwarm im j m a. T" Y 1 . l"C & ia Im m Jahre Izb n. yr. unier oer vuiwu hma des Uranus von dem Kometen netrennt. und es ist möalich. daß ae ,nmZrtn hit Umlausszeit des Schwarms um' elwge Wochen langer ist als die des Kometen. Vielleicht existiren in der nämlichen Bahn auch noch einige kleinere Sternschnuppenschwärme. worauf wenigstens die lebhaftem 5???.sn.,n,n Zn d,n nfctt 1787. ViUVUMIMM , 1852 und 1888 sowie 1813, 184649 und 187980 hindeuten, nay d Sternschnuppenschwarme WO) Ausiosn von. Kometen entstanden sind. kann gegenwärtig kaum noch ernstlich bezwi.ifelt werden, ja, es ist weiterhin wahrscheinlick geworden, daß dieMehrzahl der heute vorhandenen Kometen aus Tbeilunaen arößerer hervoraegangen ist. Vom Bielaschen Kometen wissen wir. dak er sich 1845 in zwei Kometen trennte, die sich mehr und mehr voil einander entfernten, aoer paiesiens seit 1866 verschwunden sind. Als indessen die Erde in der Nacht vom 27. zum 28. November 1872 der Bahn dieses Kometen sehr nahe kam. ereignete in n?waltiaer Sternscknuvvenfall. und derselbe Vorfall wiederholte sich am 27. November 1885. Unter der sehr nahe liegenden Voraussetzung, daß 'i. . re.rxi:...!.... ..v. w.r.f üVuz uilujcuiuncu cui uuu ucuiciuui Meteorschwarm zuzuschreiben sind, f 1 M A 9 i sinoek ucy, vazz viejer genau vt nam llche Bahn beschreibt wie der verschwundene Doppelkomet Biela. Letz terer bat sick daber entweder völlia auf I , j 7 - - ;j i gelöst oder steckt, sebr abaesckwäckt und unsichtbar, in dem Meteorschwarm; letzterer ist indessen.ndch nicht sehr aus gedehnt. Die Erscheinung, die am 13. 14. novemoer des gegenwärtigen 5!abres sckwack besinnen und ;n3 ren Höhepunkt erreichen wird, dürfte alsdann, wie - schon bemerkt, wahrsckeinlick den nek,ltZsi,n e?i,?n. schnuppen.fa.ll ergeben.- der bis Zetzt-be-
odachtet worden lft. Dab:i aber an einen Weltuntergang" zu denken oder etwas dem Aehnliches in Aussicht zu stellen, ist ganz thöricht. Auch die großartigsten Sternschnuppenfälle haben
sich bis jetzt in den höchsten Regionen unserer Atmosphäre abgespielt, ohne den qermgsten Schaden für Mensch und Thier. In dieser Beziehung ist die viele Meilen hohe Lufthülle ein weit icherer Schutz als meterdicke Panzerplatten sein würden. Man kann sich est darauf verlassen, daß sie diesen Schutz auch anno 1899 bewähren wird. Der elektrische Thurm der Pariser Weltausstellung. Was soll auf der nächsten Pariser Weltausstellung das Hauptzugstück dllden? Die Erwägungen darüber haden den Betheiligten schon arge Kopsschmerzen bereitet. Die herrlichsten ErZeugnisse der Industrie, der Kunst und der Wissenschaft, und mochten sie m ihrer Art auch noch so bewundernswerth sein' schienen allem nicht zu genügen, um einen Pilgerung ganz Europas, ia der ganzen Welt nach Paris ins Leben zu rufen; nur eine Idee ganz fin de aiecle konnte das bewirken, Mit einem riesigen Bauwerk war nichts mehr zu machen, denn der Eiffelthurm hat keine Bewunderer mehr. Der sonst sehr beifällig aufgenommene Plan, em Riesenaquarium zu bauen, in dem Walfische sich tummeln, Boote zu einer Unterwasserfahrt einladen, und wo man durch emen Glastunnel das Leben der Bewohner auf dem Meeresgrund studiren kann, schien r jt! .tsi e. t-.L t Li . IcgiiCBiicg aucy niazi groizarug genug; die Herstellung eines Riesenfernrohrs, durch das man den'Mond wie auf wenige Fuß Entfernung zu betrachten im Stande ist, Ware wohl etwas gewesen. hatte aber doch einige unerwartete, Wenn auch nur kleme Schwierigkeiten; kurz, es gab woh; Vorschlage, aber sie trafen doch alle nicht das Richtige, oder ihre Durchführung hinderte ngend eine Kleinigkeit. Jetzt endlich ist w den sinnenpen und grübelnden GeHirnen der Projectenmacher wieder Ruhe geworden; Charles Devic hat den gordischen Knoten zerhauen. Die Elektricität nun naturlich, nur die Electricität tann'für 1900 .twas He berwältigendes schaffen. Aber wie? In Kraft- oder Lichtwirkungen? Charles Devic hat höchst glücklich Beides zusammen gelöst. Ursprünglich wollte er seinen Plan an einem 2025 stöckigen Hause verwirklichen; em Haus von der Höhe wäre wohl den Parisern etwas Neues gewesen, aber die Amerikaner haben deren schon die Menge also lieber nickt! Statt dessen baut er nun einen sechseckigen Thurm m Stahl von 115 Meter Höhe tx brauchte gegen den Eiffelthurm nicht zu rivalistren, denn der steht noch unerreicht da und ist überdies von einem Franzosen errichtet. Nach Außen vollständig mit Nickel und Aluminium verziert, besteht der Thurm im Uebrigen nur aus Glas und Krystall und enthält in seinem Innern Cafes. Theater u. s. w. DaS Wunderbare aber, was alles bisher dagewesene,' auch wörtlich genommen, in den Schatten stellen soll, besteht darin. daß die architektonischen Formen des Thurmes, seine Säulen. Capitäle. Statuen u. s. w. dicht mit elektrischen Lampen besetzt sind; 200.000 Glühlampen und 90W Bogenlampen lassen in der dunkelsten Nacht den Thurm in seiner ganzen architektonischen Schönheit erkennen. Aber damit noch nicht genug. Unter dem Thurmhelm, welcher den Bau krönt, werden nach allen sechs Seiten riesige Zifferblätter einer Uhr der Welt die Zeit zeigen; ferner treten aus einer Thür i prächtigem Aufzuge die großen Erfindungen der Neuzeit versonificirt heraus: der Dampf, die Luftschifffahrt, die Telegraphie, die Eisenbahnen, die Photographie u. s. w. Dieser Zug geht aus emer Galerie um den ganzen Thurm. Während dessen lassen mächtige Orgeln und Glockenspiele entsprechende Weisen ertönen. Und schließlich wird der riesige gallische Hahn, der. fünf Meter hoch, und aus 1200 Glühlampen gebildet, die Thurmspitze als Wetterfahne krönt, bei jedem Zeitabschnitt mit semen Flügeln schlagen und mit urkräftigen Kikerikis, die über die ganze Ausstellung schallen. die Stunde verkünden. Aber damit Niemand über die Viertelstunden und Minuten im Unklaren bleibt, wird die Einrichtung getroffen, daß der ganze Thurm sich tn eine? Stunde genau um sich dreht. Aus der Richtung, in die der Qabn blickt, kann man also die Minuten schließen. Schwierigkeiten haben sich bisher der Verwirklichung dieses Gedankens nur entgtaenge teut. als es aalt, die Tonhöhe des Hahnschrei! zu bestimmen; doch hofft man darüber bald hinweg zu kommen, Kuropaische 'Rundschau. Provmz Brandenburg. Berlin. Der älteste Gastwirth Berlins, von seinen Gästen Vater Büttner genannt, der Gastwirth H. Büttner, Grüner Weg 48. vollendete am 29. October ' cr. sein achtzigstes Lebensjahr. Der alte Herr, der eine frappante Aehnlichkeit mit Bismarck hat und trotz semes hohen Levensal ters noch täglich bis in später Nacht seinem Geschäft vorsteht, ersreut sich im ganzen Osten großer Beliebtheit. Der bekannte ehrliche Finder wird auf eine harte Probe gestellt. Seit einigen Tagen erscheint in Berlin ein: Funtz-Zeitung-, welche den Zweck verfolgt, den Berkeh? zwischen BerUe rer und Finder zu erleichtern, Sie geht von der Ansicht aus, daß eine Anzahl Finder ihre Funde, nur deshalb nicht bei der Polizei abliefern, weil sie fürchten, und zwar nicht mit Unrecht, daß ihnen daraus Unannehmlichkeiten entstehen könnten. Dem Fürsten Bismarck hat der Sultan zwei kunst volle Vasen von unschätzbarem Werthe zum Geschenk gemacht und diese mit einem Handschreiben durch einen be sonderen Courier dem Altreichskanzler zugesendet. , Votödarn. Der cui Potsdam
geslüchtete Kaufmann Albert Beh rends. der durch seinen Eoncurs zugleich auch den Eoncurs der Bärwalder Obermühle (früher. A. Kli?) tnit ver. anlaßt hat. hat, wie jetzt festgestellt wurde, bei seiner Flucht auch eine Un-
terschlagung von 1000 Mk. begangen. Er oatte diese wumme von einem Bäckermeister erhalten, der ihn gebeten hatte, sie m Berzm bei ewem )esck'äftsfreund zum Ausgleich seines Contos abzugeben, was Behrends aber nicht that. Aus Grund von Gefällig-keits-Accepten. die sie Behrends gegeben, haben drei Potsdamer Bäckermeister aroke Summen bei der Potsdamer Creditbank (25 35,000 Mk.) zu zahlen. Von dem Flüchtling fehlt jede ' spur. : V r e n z l a u. mir ein Denkmal Kaiser Wilhelms I. Prenzlau ist Prosessor Dr. Schilling m Dresden als ausführender Künstler gewonnen. Die Kostensumme beläuft sich auf mehr als 150,000 Mark. Ein Capital von 20.000 Mark hat Rentier Witt-Dresden für den vatriotischen 5weck aesvendet. Im Einvernehmen mit Prof. Schilling r i . y n c . m . (i 10U oemnacyu vie Piatzsrage gerccii Werden. Provinz Ostpreußen. B a r t e n st e i n. Der noch in jungeren Jahren stehende Rechtsan'.oalt und Notar Donner ist plötzlich gestor, ben. G e r d a n e n. Das Ehepaar Fviebrich Zimmermann und Henriette geb. Wolge in Blandau feierte am 2. November d. Js. seine goldene Hochzeit. Königsberg. Ein sensationeller Proceß fand vor dem hiesigen Schwurgertcht gegen die unverehelichte Lehre rin Elisabeth Guttack aus Königsberg, und die Geschäftsfrau Marie Bars, geborene Hobrich. gus Berlin statt, deL on . . n i . r i . ren Äeryaslung seiner Jeil oas grolle Aufsehen erregte; dieselben wurden des Verbrechens gegen das keimende Leben hezw. der Hilfeleistung dazu beschuldigt. Die Verhandlung welche unter Ausschluß der Oeffentlichkeit geführt wurde, endete mit der Verurtheilung der beidzn Angeklagten, und zwar erhielt die Lehrerin Guttat vier Monate, hie Geschäftsfrau Bars ein JahrZuchthau! - - Provinz Wtstpreußcn. E l b i n g. In körperlicher und geistiger Frische beging kürzlich der Seelsorger der hiesigen MennonjtenGemeinde, Prediger Harder, das Fest der goldenen Hochzeit. Oberbürgermeister Elditt überreichte dem Jubelpaar die durch den Kaiser verliehene goldene EhesiandZ-Medaille. während Stadtrath Häusler die Glückwünsche des Magistrats und Justizrath Horn als Stadtverordneten - Vorsteher die Wünsche des Stadtverordneten-Colle-. giums,' welchem dr Jubilar seit langen Jahren als ' Mitglied qngehörte, überreichte. Weiter gingen Glückwünsche ein von zahlreichen Vereinen, Gemeindemitgliedern und Freunden aus Nah und Fern. G r a u d e n z. Kürzlich wurde beim Rangiren eines Güterzuges in Lindenau, auf der Strecke GraudenzJablonowo, der Hilfsweichensteller Engel, der Zwischen die Puffer der Wagen gerieth, g'eiödtet. ' C z e r w i n s k. Der zwischen l?zerwinsk und Marienwerd:r verkehrende Postwagen ist. wahrscheinlich in Folge des 'Nebels, die Böschung der Chaussee hinabgestürzt. Drei Insassen wurden schwer verletzt, ewer derselben siegt an Gehirnerschütterung Hofs umg'os darnieder. Unter den Verwundeten bcsindet sich auch ein ftind des Herrn Brokmann aus Danzig. Provinz Pommern. Eber.swalde. Aus Anlaß des 25jährigen Bestens der Hufnagelfabrik von Moeller d Schreiber Hierselbst fand eine große Feier statt. Mit der Fabrik konnten vier Arbeiter ihr Jubiläum feiern, welche seit der Begründung ununterbrochen in derselben gearbeitet haben; jedem wurde von der Direktion ein Sparkassenbuch über 300 Mark überreicht. Dem Gesammtpersoual wnide außerdem die Summe von 150.000 Mark zur freien Verfüb:hufs Begründung einev Un-terstutzungs-bezw. Pensionskasse aus den Zinserträgen, überwiesen. , N ? u st e t t t i n. Hier ist der seltene Fall vorgekommen, daß ein Weib, die verehelichte Arbeiterin Freyer, durch polizei-Bekanntmachung als Trunkenboldin erklärt ist. Neu end orf. Auf der nach Pölitz ührenden Chaussee fuhren die Wagen k er Bauerbofbesitzer SJöütt und Gott schalk derart zusammen, daß Schütt vom Wagen herabgeschleudert wurde. Er starb nach wenigen Stunden an den erlittenen Verletzungen. Provinz Posen. i Samten Die seit dem 1. Ociober 1895 vakante Postdirectorstelle bei dem hiesigen Postamte 1 wird vom 1. November ab dem Hauptmann a. D. Zchweinheim auö Jüterbog übertragen. Mit der Verwaltung des Postamts war bisher der Postsecretär Domaniecki vertretungsweise betraut geWesen. S ch n e i d e m ü h l. Letzthin Morgens begab sich der Unterofsieier Hartmann von der 9. Compagnie des hiesigen Infanterie - Bataillons, derselbe, welcher eine Zeit lang allgemein als Millionenerbe -betrachtet wurde, nach dem Tambourwäldchen und machte seinem Leben mittelst eines Revolverschusses ein Ende. Seine Leiche wurde bald nach dev That aufgefunden. Das Motiv zu dem Selbstmorde ist zwar unbekannt, doch dürfte ihm die zu Wasser gewordene Millionenerbschaft, welche, er von einem in Amerika verstorbenen Onkel anzutreten hoffte, zu dem traurigen Schritte Veranlassung gegeben haben. V x o m b e r g. Aus Rache für eine ihr von ihrem Dienstherrn, dem Besitzer Ziemke in Kl. Salzdorf, zugefügte Mißhandlung steckte das 16-jahf rige Dienstmädchen Alwine Kennitz am g. August Nachts die Scheune desselben irt Brand, wodurch das üanit Besik-
ttzum eingeäschert 'wurde. Die jugenöliche VrandsLflerin wurde von der Strafkammer zu 5 Jahren Gefängniß vcrurtheilt. Provinz Schlesien. 5) r e s l a u. Ein Moltkc-Denkmal soll Br:su, das bekanntlich im Sept:mber das Denkmal der Provinz Schlesien für Kaiser Wilhelm I. enthüllt hat. nunmehr gleichfalls erhalten. Es ist hier ein Comite, dem hervorragende Persönlichkeiten der gesammten Provinz' angehören, in der Bildung begriffen, um die Ausführung eines Entwurfs des Bildhauers C. v. Uechtritz-Wilmersdorf, der einer bekannten schlesischenFamilie angehört, zu sichern. Kofel. Ein schändliches Verbrechen ist im Kreise Kosel verübt worden. Die 21jährige Tochter des GemeindeVorstehers Kowers aus Chrosi ging, nachdem sie in Gnadenfeld Einkäufe gemacht hatte, auf dem Rückwege durch einen Wald. Dort wurde das Mädchen von einem Strolch überfallen und durch Revoloerschüsse schwer verletzt. Drei Schüsse haben Hirnschake und Kinnbacken des Mädchens besckädigt. Die Verletzte wurde in bewußtlosem Zustande nach Hause gebracht. Der Thäter befindet sich in Haft. Provinz Sachsen. Magdeburg. Der Stab der 14. Jnfanterie-Brigade soll nach Dessau verlegt werden, während das erste Bataillon des neu zu bildenden Infanterie - Regiments No, 152 mit dem dazu gehörigen Negimentsstab in Magdeburg inGarnison kommt. Ebenso soll auch der neue Brigadestab in Magdeburg stationirt werden. Diese Umwandlungen werden voraussichtlich am 1. April erfolgen. Genthien. Neulich rief die Wittwe W. im benachbarten Altenplathow eine im selben Hause wohnende Frau zu sich und bat sie, sich -ihrer Minder anzunehmen, da sie Gift genommen habe. Thatsächlich enthielt ein Fläschchen. das sie noch in ihrer Hand hielt. Arsenik. Gegenmittel hatten keinen Erfolg mehr.; bald darauf starb die Unglückliche. Unser Geflügelzuchtverein.der im vorigen Jahre die fchön verlaufene Ausstellung veranstaltet hatte, hielt neulich im Wahsenburg'schen Lokale, Hierselbst einen
großen Geslügelmarkt. Provinz Echlcsrvig-Holstcin. Angeln. Kürzlich wurde das neuerbaute Schulhaus in Dollrottholz eingeweiht und gleichzeitig der für die neu eingerichtete Lehrerstelle ernannte Lehrer Glqke aus Havetost' tn sein Amt daselbst eingeführt. Lehrer Biehl in Havetoftloit. der die erste Lehrerstelle daselbst in Vertretung seit Ostern v. I. verwaltete, ist für die Zweite Lehrerstelle m Revensdorf ernannt worden. Die erste Lehrerstelle in Havetoftloit übernimmt der Lehrer Korm in Missnnds. Bredftedt. Jüngst hat das königliche Consistorium in Kiel die Wahl des PredigtamtZcandidaten Sönke Friedrichen aus Broweg zum Diakönus in Breklum bestätigt. Kaltenkirchen. Neulich ist in der an der Altona-Kalterkirchener ßjsenbahn gelegenen Ortschaft Ulzbürg eine große Scheune des Hufners Schmidt, in welcher große Getreidevorrathe und Torf lagerten, total niedergebrannt. Das Feuer ist durch Kinder. welche mit Zündhölzern spielten, pnanläßt worden. Provinz Hannover. Bremervörde. Etwas für unsere fernab vom Weltgetriebe liegende Stadt noch Nie dagewesenes" ist endlich nach viele Jahre langem Warten eingetreten. Die erste Locomotive hielt ihren Einzug. Allerdings soll dieselbe noch nicht, für Güter- oder Personenbeförderung dienen, sondern bei Erdarbeiten für unsere Eisenbahn Verwendung finden. Es wurde daS schwarze Ungethüm, das vonGroß und Klein angestaunt wurde, nach Gliede geschasst, um daselbst angespannt zu wttden. Osnabrück. Das alte Regierungsgebäude scheint hier nicht viel Hiebhaber zu finden. Bei der neulich abgehaltenen öffentlichen Versteigerung wurde nur ein Gebot von 60,000 Mk. abgegeben, und zwar v?n Otto Kromschröder. B ent heim. Der beim Kolon Busmann-Samern in Dienst stehende Knecht Krumdick war auf dem Boden mit dem Aufpacken von Stroh beschäftigt und fiel bei dieser Gelegenheit hurch die offene Bodenluke auf die steinerne Diele, so daß der Kops vollstänbig zerquetscht wurde und der Tod sofort eintrat. . Provinz Westfalen. Bochum. Der Raubmörder Slotta. der am 18. August den Lehrsina.Opffermann zwischen Brück und . ,4 i I
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"r?amgyauien ermordet und beraubt hatte, wurde zum Tode verurtheilt. .Duisburg. Der Referendar a. D. Rottberg. der im Februar d. I. den Kaufmann Emil Lehnkering im Duell erschoß und im März vom Schwurgericht zu Duisburg zu zwei Jahren Festungshaft verurtheilt wurde, ist vom Kaiser begnadigt und aus der Festung Ehrenbreitenstein entlassen worden, woselbst der Verurtheilte etwa sechs Monate hindurch zugebracht hat. I s e r l o h n. In der kürzlich stattgehabten Hauptversammlung der vereinigten deutschen Kettenfabricanten wurde die bestehende Convention bis 1897 verlängert. .Man hofft nunmehr die alte, solide, viele Tausende ernährende Ketten-Haus-Jndustrie. die in Folge der Ungunst der letzten Jahre bedenklich im Abnehmen begriffen war. vor dem Untergange zu bewahren. Münster. Die Stadtvertretung hat beschlossen, einen akademisch gebildeten Bautechniker an Stelle des bisherigen juristischen dritten Vllrgermeisters zu berufen und die Stelle mit einem Gehalt von 60007500 Mk. auszustatten. Nheinprovinz. Aachen. Der Pförtner des hiesigen Stadtgartens, welcher zahlreicher Sittlichkeits - Vergehen beschuldigt wird, flüchtete nach Holland, wurde jedoch ausgewiesen und von der hiesigen Criminalpolizei verhaftet. Bonn. Hier fand die Grundsteinlegung für die Rheinbrllcke statt. Der feierliche Akt vollzog sich in Anwesenheit der Vertreter der städtischen Verwaltung, des Stadtverordneten-Colle-giums, der Brückenbauleitung, der Gutehoffnungshütte zu Oderhausen und der Baufirma R. Schneider zu Berlin in der von Fangedämmen umfchlossenen und bis auf das feste Betonfundament trocken gelegten sechs Meter tiefen Baugrube des Bonner Strompfeilers. Die Gutehoffnungshütte und die Baufirma R. Schneider haben für die Gesammtsumme von 2,650,000 Ml", die Ausführung des Brückenbaues mit der Maßgabe übernommen. denselben bis zum Schluß des Jahres 1898 in allen wesentlichen Fheilen zu vollenden, Köln. Vom hiesigen Schwurgericht wurde der Klavierspieler und Maler Nikolaus Kalter wegen Falschmünzerei zu vier Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust verurtheilt. Der wegen mehrfache? Diehere.ien und Hehlerei mit Zuchthaus vorbestrafte An. geklagte hatte im Jahre 1L93 gemeincnn mit einem andern unermittelt gebliebenen Manne falsche Zehn- und Zwanzigpfennigstücke angefertigt und in den Verkehr gebracht. Kalter war Nach Belgien geflohen, wo er ebenfalls wegen Münz - Verbrechens bestraft wurde. Provinz Hcsscn-Nassan. Frankfurt a. M. Von der Strafkammer wurde der Criminalfchutzmann May, der unsittliches Treiben in einem Gasthofe begünstigte, zu zwei Jahren Zuchthaus verurtheilt. Kassel. Rudolf Weidmann. Be. sitzer der Buch-, Kunst- und Musicalienhgndlung in Firma Vrunnmann & Co. auf dem Königsplatz, hat sich auf dem Friedhof erschossen. Marburg. Aus Groß - Almerode wird gemeldet: Der Arbeiter Brack ausWickenryde, der kürzlich seine ßhesrau ermordete, entfloh aus dem Gefängniß, nachdem er den Wärter niedergeschlagen hatte, der ihn auf den Hof führte. Vkccklcnburg. G ü st r o w. Ein Unfall ereignete sich in der Milchzuckerfabrik der Herren Dr. Heilmann und Dr. Hilringhaus. Ein Werkmeister, ein sonst sehr vorsichtiger und tüchtiger Beamter, gerieth mit der rechten Hand in die Maschine, so daß er an dem Handgelenk eine recht schlimme Verletzung erlitt. Die sofort herbeigerufenen Aerzte erklärten, daß der Patient am besten thäte, sich zur Operation in die Rostocker Klinik z begeben, welchem Rathe dann auch so gleich Folge gegeben worden ist. Freie Städte. Bremen. Die Auswanderung über hier hat im Monat September gegen das Vorjahr wieder erheblich abgenommen. Sie sank von 7436 aus 4929 Personen. Von Januar bis September gingen über hier 67,816 Auswanderer gegen 53.541 im September 189S. Hamburg. In den letzten zehn Jahren hat Hamburgs Schifffahrt vor der Liverpool's den Vorsprung geWonnen. 1885 stellte sich die Liverpool's auf 4,270.000 Tonnen, die Hamburg's auf 3,700.000 Tonnen. 1895 hat sich das Blatt gewandt. Hamburg ist mit 6.256.000 Tonnen zu verzeichnen und Liverpool nur mit
5,9öö,0(fl, Kaufe Mueho'S Beft Havanna iaar." ieses ist der allerbeste der gemacht wird. no n in und zwei Souvon in jedem 4.Nn,n.Beutel den Koupon und Zehen Sie, wie Sie Ihren Antheil , -
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