Indiana Tribüne, Volume 20, Number 54, Indianapolis, Marion County, 10 November 1896 — Page 3

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JL1 1 N 4fiA tiTA ff-nniH1v eures to - t Cfttce. Das Magdalenenhaar. Von 3ean Nameau. (Fortsetzung.) JO, das ist ganz einfach!" entg?gnete Artiguenibe ohne Zögern. Eine

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Lawine, eine große Lawme, die unter Wegs stecke geblieben ist und dem Abd6 Bordes einen Felsblock in die Rinne seines Wasserfalls geschleudert hat. O! mein guter Junge, wie freue ich mich Deinetwegen darüber!" Silvöre schien von 'dieser Erklärung entzückt. Drei oder vier der Umstehenden wiederholten ihm dasselbe. Es war eine ungeheure Lawine gewesen, die sicherlich den Nest der Kirche mit fortgerissen hätte, wenn sie noch, weiter herabgekommen wäre; ein, Masse, so groß wie das Hotel d'Angleterre, die man am Abend vorher mn ein Viertel auf sieben herabrollen gefthen hatte. Fünf Minuten vor sieben erklärte August, der noch immer da war. Fünf Minuten vor sieben Uhr! Ich habe gesehen, wie sie steckengeblieben ist." Alle sahen auf August; einige Frauen verlangten. Genaueres zu ho ren, und er erzählte, soviel man nur wissen wollte. Nachdem er die Geschichte von der Lawine zwei oder drei Tage lang einigen hundert Menschen immer aus Neue wiederholt hatte, ko stete es ihm nicht 'die geringste Mühe mehr, selbst daran zu glauben, und verschiedene seine? Landsleute waren gleichermaßen davon überzeugt! Uebri gens ward der Fall historisch bezlaubigt, nachdem der Berichterstatter der Petite Gironde" das Ereigniß telegraphisch gemeldet und einen Artikel mit der Ueberfchrift Die Heldenthat einer Lawine", veröffentlicht hatte. Die Zeltangabe: fünf Minuten vor sieben Uhr! galt als unanfechtbar, und August that sich nicht wenig darauf zugute. Nachdem Silvöre festgestellt hatte, daß keiner seiner Landsleute den wahren Sachverhalt ahnte, überließ er sich rückhaltlos seiner Freude. Er betrach tete den Wasserfall von allen Seiten, berechnete seine Höhe und Ausgiebigkeit uno überzeugte sich dann, welchen Eindruck er von der Straße, von der Kirche und vom andern Ende des Weilers aus machte. Da das Wasser quer über den Weg schoß und die Verbindung hemmte, hatte man einstweilen mit einem Dutzend über große Steine gelegten Brettern einen Steg herzestellt, auf dem es auch Roumigas unv Hilloune möglich gewesen war, ihren Rückweg zu bewerkstelligen. Das muß eingedämmt werden, mein Junge!" sagte der Zimmermann zu Silvöre. Und dann mußt Du eine hölzerne Brücke hinüberschlagen lassen! Innerhalb acht Tagen verpflichte ich mich, sie fertigzustellen!" Du wirst auch Maurerarbeit brauchen!" äußerte ein Maurer, und denkst dann an mich, gelt, Montguilhem?" Ein Schmied schlug vor, ein Gitter aufzurichten, denn ein solches wäre doch sicherlich nöthig! Ja, freilich, aber der Wasserfall liegt auch zu offen da!" ließ sich der Besitzer einer Baumschule vernehmen. Man braucht ja nur auf der Straße vörüberzugehen. um ihn zu sehen. Er würde nichts einbringen, wenn man ihn nicht wenigstens mit etlichen Bäu men verdeckte, wie beim Herrn Pfarrer." Angesichts dieser zahlreichen An, erbieten begann Silvöre, unruhig zu werden. Aber ich habe ja kein Geld zu alledem." O, Geld wird man Dir etzt leihen, soviel Du nur willst! Uebrrgens wird es auch nicht so gar viel kosten; wir wollen's schon billig machen!" Oder noch besser! Du bezahlst uns erst nächstes Jahr, mit , dem. was der Wasserfall D:r 'eingebracht hat!" Wie zuvorkommend waren sie doch alle! Silvöre dankte ihnen aus vollem Herzen; seine Augen strahlten vor Hoffnung und Glück. Jetzt konnte ec also reich werden, reich wie der Abbö, wie Jacqueline! Wie wonnig lag die Zukunft vor. ihm! Er blickte um sich; beinahe ganz GargoS war versammelt; aber der Abbtf ließ sich nicht sehen, und das beängstigte ihn einigermaßen. Wie mochte er daS Ereigniß wohl aufze nommen haben? Diese Frage legte sich Silröre nicht ohne 'Unrhe vor. Plötzlich, um halb vier Uhr ungefähr,' bemerkte er ihn vor dem .PfarrHaus; sein Brevier unter dem Arm und den Hut in die Stirn gedrückt, kam Jacquelines Vormund langsam daher. Da komnrr . der Abb6 Bordes!" bieß es von allen Seiten. Potztausend, er sieht nichts weniger als vergnügt aus!" Silvöre. der fühlte, wie er erröthete. senkte den Kopf und. sagte kein Wort. Der Mb6 bemerkte ihn nicht; er na herte sich, grüßte alle ringsum und fragte dann: Nun, fließt er noch immer?" Jawohl, Herr Pfarrer!" Gut, gut! Lassen wir ihn nur flle ßen!" Plötzlich aber ward er scharlachroth;; er hatte soeben Silvöre unter den Umstehenden bemerkt. Bei. diesem Anblick vermochte er sich nicht mehr i'4 '

beherrschen ; er Vegann : zu Zittern, ' eine Augen schössen Blitze, uird einen Augenblick lang 'hatte er das Gefühl, als müsse er. wie ein Rasender schreien. Dann schritt er auf den jungen Führer zu und sagte in zischelndem Tone: So. .so, mein Herr Pyrenäophile,

sind Sie wieder .da?" Ja, Herr Pfarrer," antwortete Silvöre schüchtern. Nun, und was denken Sie hiervon, wenn's beliebt?" Was soll ich davon denken, Herr Pfarrer? Ich sroue mich eben darüber!" So, Ihr freut Euch darüber? Und warum denn? ' Dieser Wasserfall verdirbt doch nur.Eu Wiese; ich begreife wirklich rnchtwarum Ihr Euch -darüber freut!" Das scheint mir doch nicht schwer einzusehen; ich besaß gestern keinen blanken Heller, und heute darf ich Hofsen, ein Vermögen zu erwerben." Ein Vermögen zu erwerben? Wie meint Ihr das?" Ei nun, durch meinen Wasser fall!" He? Was.sagt Ihr da? Durch Eu. ren Wasserfall?". Der Äbb6 kreuzte herausfordernd die Arme, wie er es vor acht Tagen in der Grotte gethan hatte. Euer Wasserfall? Ei. warum nicht gar, mein-Junge! Glaubt Ihr etwa wirklich, dieser 'Wasserfall gehöre Euch?" Aber ich meine doch.." Mir gehört er, mein Herr! Mir gehört er nach wie vor, versteht Ihr? Ich habe Euch nichts als 'en Grund und Boden verkauft!" - Erlauben Sie! Da der Wasserfall sich' auf meinem Gebiet befindet...." Auf Eurem Gebiet? Was soll das heißen? Eine saubere Anmaßung daS! So laßt Euch denn sagen, daß Ihr selbst gar nichts' besitzt. Ich habe dies Stückchen Wiese vor vier Jahren für zwanzig Pistolen an Fran?ois Montguilhem verkauft." Die zwanzig Pistolen .geHorten mix." Das geht mich. nichts an; ich will nichts davon wissen! Ihr wäret min derjährig und konntet nichts kaufen, der Kauf wurde auf den Namen Eu res Vaters abgeschlossen." Für seinen Sohn. Silvöxe Montguilhem!" Das geht mich nichts an!" Und mich erst recht nichts. Kurz, ob es Ihnen recht ist oder nicht, ich bin nun einmal der Eigenthümer dieses Grund und Bodens und werde daher auch der des WasserfallZ.sein." Ihr se?d in unverschämter Kerl!" Herr Pfarrer, Sie stehen aus meinem Grund und Boden, und seinem Gast, so habe ich sägen hören, soll man verzeihen." Ihr seid em Spitzbube und wißt Euch vor Hochmuth nicht mehr zu lassen! Aber wir werden vor Gericht gehen." Sobald Sir ollen. Jawohl, noch gibt es Richter in Tarbes, wir wollen sehen, ob sie es wagen werden, mir den. Wassersall wegzunehmen! Jawohl, wir gehen vor Gericht." Damit drückte der Abbö seinen Hut in die Stirn und machte sich auf den Rückweg. Er war wie blind vor Wuth V i um? uiki! lein zreoier, vas er eoen aufgeschlagen hatte, einen Augenblick lang verkehrt vor sich hin. Diese kleine Kröte!" brummelte er. Als er vor der Thür seines HauseS angelangt war, kam ein fremdes Ehepaar, wahrscheinlich die ersten. Badegäste aus Aigues-Arves. auf ihn zu. Verzeihung, Herr Pfarrer," sagte die Dame, mit stark englrschun Accenl Konnten w:r , das Magdalenenhaar sehen, wenn es Ihnen gefällig ist?" Der Abb6 fuhr heftig in die, Höhe. . Wir müssen uns doch an Sie iwenden nicht wahr?" Vorderhand nicht," antwortete der Priester, indem er über und über roth wurde. Wo müssen wir dann nachfragen?" Um den Pichemule-Wasserfall zu sehen?.. Dort!" Wo?" - An der andern Seite der. Kirche.. immer gerade aüS," brummte er. Hal ten Sie mich etwa für . einen Wegweiser?" Und als er zwei halbe Frankenstücke zwischen den Finger, der Dame Min ien sah. zog er seinen Schlüssel auS der Tasche, eilte wie im Sturmwind in's Pfarrhaus und schlug die Thü: hinter sich zu. Wir werden vor Gericht gehen!" brummte er nochmals, indem er keuchend die Treppe hinaufstieg. Oben angelangt, eilte er, , sich einen Schluck Chartreuse einzuschenken, um seine Athemnoth zu lindern und seinen Zorn zu besänftigen. Fünftes Kapitel. Der Äbb6 Borges schloß sich in sein Zimmer ein und öffnete inen großen eichenen Schrank. Wir werden schon sehen!" sagte er ganz laut vor', sich hin. Zugleich rückte er einen Stuhl , au den Schrank,: stieg' hinauf , und' nahm vom i obersten - Fache, einen Stoß Kirchenbücher, Hefte und vergilbte Blätter, die mit derschiedenfaröigen Umschlägen versehen waren.. Als, er alles zusammen auf den Tisch gelegt hatte, suchte er nach seiner Brille, 'die er eifrig' abwischte, und begann, nachdem er sie sich aufgesetzt hatte., mit siebernden Händen in den staubbedeckten Papieren zu stoöern. Als er einige Minuten lang gesucht hatte, zog er ein. blaues, mit folgender Inschrift versehenes Heft hervor: Registratur des Meisters Labnrthe. Notar in Argelez. Da ist.es!" ries der Abb6. Er oftnete daö Heft und las mit halblauter Stimme: Verkauf, einer in GargoS gelegenen Ackerparzelle an Montguilhem FranLoiS." Er setzte sich nieder, rückte, seine Brille zurecht "und'.! ))urchlaS?it Urkünde Wort, iür-rt.- in. d:r k-

nung, irgend eine. Klausel, 'eine. Zeile zu finden, die ihm gestattete, den Wasserfall zurückzufordern öder die Annullirung des Kontraktes zu verlangen; aber er fand nichts dergleichen. Bah!" sagte er; ich sehe nicht, was hier zu machen wäre. Ich muß zu mei-

nem Rechtsanwalt gehen!" . Und alsobakd machte er sich, mit seis ner Urkunde unter dem Arm. auf den , Weg nach AigueZ,Dios. I Er brauchte eine halbe Stunde, um ' den Abhang hinunterzusteiaen. EndIich gelangte er auf die Straße von Pierrefitte. bog in die Rue Gambetta ein und hielt vor der Thür des Frie l r i v . - . oeilsrlazlers alaruc an. desjeioen, rer zwölf Tage vorher Jacqueline auf den Wegkehren von Gargos so hartnäckig verfolgt hatte. - Der Richter war zu Lause und las eben seine Zeitung. Als er den Abb6 kommen sah. hielt er mit Lesen mne und fragte, nachdem er ihn freund schaftlichst begrüßt hatte, ob alles zu Hause sich wohl beslNde. Jawohl, es ist alles wohl! Bei Poupotte geht alles fernen aewohn ten Gang, und Touton steht so fest auf den Beinen wie der Pic du Midi!" Und Ihre Fräulein Nichte?" wagte L. m ' r i . - - r oer nicyier zu fragen. Jacqueline? Ich habe allen Grund, zu glauben, daß sie sich der besten Gesundheit erfreut; sie ist seit acht Tagen in's Kloster zurückgekehrt." Hierauf entfaltete' der AbbS seine Urkunde und erzählte .in ' Unglück. Der. Richter bedauerte ihn sehr und rieth ihm, zu einem Rechtsanwalt zu geyen. Vergessen Sie nicht, mich Fraulein Marcadieu zu empfehlen!" sagte er schließlich, während er seinen Besucher zur Thüre geleitete. Auf der Rue deö ThermeS traf der Abb6 Herrn Lacrabe, den Büraermeister von Aigues-Vives und ehemaligen Rechtsanwalt, der vor seinem Hause die Petite Gironde" las. Der Abb5 sprach ihn an und fragte, wie es im Parlament siünde; dann, als er sah. wie die Sonne hinter dem Gargos sich gen Westen neigte, zog er seine Urkünde hervor und sprach' von seinem Unglück. Herr Lacrabe zeigte sich ebenso theilnehmend wie Herr Balaruc; er rieth ihm. zum Vorstand der Anwaltkcrmmer von Lourdes zu gehen, erkundigte sich nach Fräulein Marcadieus Befinden und beugte sich dann wieder andächtig über die Petite Gironde". Auch der rheumatische . Oberst laZ vor dem Hotel d'Angleterre dieselbe Zeitung; aber anzunebmen war. daf. er in Dingen der Rechtsgelahrtheit keine großen Kenntnisse besaß, verschonte ihn der Abb6 mit dem Le. .sen' seiner. Urkunide und theilte ihm bloß sein Unglück mit. Nicht möglich!" rief der Oberst aus. Ach doch! Freilich, jetzt besinne ich mich! .Ich habe in der Zeitung dävon gelesen. Sapperment! Das nenne ich 'in. der That Unglück haben! Und sonst ist alles, wohlauf? Wie geht es Ihrer Fräulein Nichte?" . Um sieben Uhr Abends stieg der Abbö Bordes müde und zerschlagen un?d um kein -bischen klüger, als am Mittag, mit seiner Urwnde unter dem Arm wieder den Zickzackpfad nach Gargos hinaus. Ich will nur hoffen." sagte er, wah. rend er auf halber Höhe ein wenig',verschnaufte, daß der Anwaltvorstand von Lourdes sich morgen nicht auch nach Jacqueline erkundigt." In der That fragte der Herr Vorstaird, den der Abb6 am folgenden Tage aufsuchte, nicht nach Fräulein Dkarcadieu, da er sie nie gesehen hatte, sondern begnügte sich damit, die Urkünde zu lesen und die Geschichte seiMi Unglücks anzuhören. .Herr Pfarrer," sagte er, nachdem er . einen Augenblick, lang , nachgedacht hatte; dak ist. allerdings ein Unglück! Aber zu'machen ist da nichli!" .Nicht möglich!" Es ist nichts zu machen, wenn Sie nicht" feststellen können daß der Was. serfall durch Menschenhand : quS seinem: natürlichen Bette abgelenkt worden ist. An dem Tag.wo Sie die Beweise einer solchen Ablenkung in Händen .haben, kommen Sie' wieder zu mn." Und dr Anwalt zerriß das Kreuzband der Petite Gironde". die sich neben der DepSche de Toulouse aus seinem Schreibtisch spreizte. Noch am selben Nachmittag begab sich der Abb$ Bordes nach Tarbes, und dort hörte ein junger Advokat, der ebenfalls seine Zeitung las diesmal aber warö der .Figaro" den Priester geduldig an. Er sagte ihm indessen nichts Gutes über seinen Wasserfall. 'man müßte denn folgendes Witzwort dafür gelten lassen, das ihn sehr zu befriedigen schien: Ich sehe keine Möglichkeit eines Prozesses. HerrPfar7er." sagte er. Ihr Wassersall war ohne. Zweifel alt genug, sich der Vormundschast zu entziehen; wir haben es also hier mit keinem auf Abwege gelenkten Minderjährigen zu thun!" Da haben wir wieder den ganzen Skeptizismus unseres Jahrhunderts," sagte sich , der Mb6 auf der 'Treppe des Advokaten; heutzutage treiben die Menschen mit den ernstesten Dingen ihren Spott!" Er suhlte sich, gänzlich entmuthigt. Nicht einer der .Rechtsgelehrlen: hatte ihm gerathen, vor Gericht zu gehen. Herr du mein Gott! Stand eS denn gar fö schlecht mit seiner Sache? Am folgenden Tage schürzte de? Abb6 beherzt seine Soutane auf, Dewaffnete .sich mit einem Bergstock und stieg also gerüstet zum Gargos hinauf. Er erreichte'.SilvöreS Grotte und gelangte auf Umwegen, mittels deren er .'vorsichtiger Weise die- gefährlichen Stellen' umfing,, an das ehemalige Flußbett, die kleine, jetzt ausgetrocknete Schlucht, ' wo noch vorige ' Woche die prächtige ' Wassennässe 'des Magdale-' nenhaarS berabürzt war. (Lse:--Z solt.)

Der Sielienschlkifer. (Fortsetzung und Schluß.) Der Morgen dämmerte herauf mit blutigrothem Schein und rüttelte die Menschen zu neuem Kampfe auf. Frau Schäfer brauchte er nicht erst zu wecken, sie war gar nicht in's Bett gekommen. Jetzt eilte sie auf das Polizeibureau,

wo sie das verschwinden ihres Mannes aneiate und flebentlick bat. aeeignete ' Nachforschungen anzustellen. was geschah denn auch. Kieme Abtheilungen von Beamten rückten hierhin und dortbin aus. suchten die Z?luklause ab und durchstreiften den nahen Stadtwald, aber Alles vergebens. . . . ' " Bis gegen Mittag war nichts Verdach nges gesunden worden.' Auch eine Anzeige für das Abendblatt und ein Aufruf für die Plakatsaulen wurden nun ausgegeben. Sie lauteten: .100 Mark Belohnung. Von einer Ballfestlichkeit am gestrigen Abend, die in einem biessaen arößeren Hotel stattfand, hat sich der in der Markusstraße No. 1 im 3. Stock wohnhafte Lebensversicherungs - Beamte MoritzSchäfer heimlich entfernt und ist bis zur Stünde nicht nach Hause zurllckgekehrt. Schäfer zeigte in letzter Zeit Spüren von Tiefsinn, und es steht zu befürchten, daß er sich ein Leid zuge, fügt hat. Der Erste, welcher zuver lässige Mittheilungen über den Werbleib Schäfer's zu erbringen vermag, erhält obige Belohnung. Das Polizeiamt hiesiger Stadt. In dem Hotel, in dem der Tanzstundenball stattgefunden hatte, ging es heute ziemlich lässig her. Die Keller: saßen gähnend in den Ecken und schienen nicht sonderlich aufgekratzt zu sem. Als am späten Nachmittag der Oberkellner Franz den Corridor ein wenig controliren ging, war es ziemlich still ringsum. Doch nein wie er eben an der Thür mit dem Schild .Verbotener Eingang" vorüber wollte, hörte er etwas Verdächtiges. Er legte sein Ohr an das Schlüsselloch und vernahm nun ganz deutlich das Geräusch einer Säge, die da drinnen Jemand handhaben mußte. Wer konnte das sein? Den Scblüssel ,u dieser dunklen Kammer, in der allerlei Gerümpel untergebracht war, hatte er allein. Er griff in seine Tasche nun? er hatte dock gestern selbst abgeschlossen und den Schlüssel zu sich gesleat! Ja wohl, da war er! Es konnte also nur Jemand mittels Dietrichs oder Nachschlüssels da dineinaekommen sein, jedenfalls er er oleichte der dem Gedanken ein Einbrecher. Was sollte er nun macken? Er überlegte aber nicht lanae. Leise machte er sich dann daran und benachrichtiate sämmtliche Kellner undQausdiener. die sich, mit allerhand nützlichen Geratyen zum Schlagen, Stechen und Fangen bewaffnet, heranschlichen. Nachdem Franz noch nmal Umschau gehalten und sich veraewissert hatte, daß Alle beisammen waren, öffnete er mit aller Vorsicht die Thür. Aber die Leute, die nickt allzuviel Muth besaß? und im Stillen gehofft hatten, datz sich lhreMovllmachung als unnöthig erweisen möchte, wichen jetzt scheu zurück. Das Geräusck war zwar nicht mehr zu vernehmen, aber als sich das Auge an die Dunkelheit gewohnt hatte, sah man auf den Trümmern eines alten SophaZ. das, längst schadhaft, hier außer Dienst gestellt war, einen Mann liegen bleick und regungslos! Nur Franz bekam wieder Muth, der da drinnen konnte ibm nickts mebr anhaben. Er trat in die Kammer ein und schaute sich verwundert um, dann sagte er: Aber ich habe dock noch eben deutlich sägen hören!" Sie werden sich aetauscht haben vielleicht war es der Todtenwurm," meinte ein Anderer, dem es grauste. - -Öd bat der Mann da eben nock gelebt, und es war. das Todesröcheln?" cv . -1 . c i . t r c "-1 . tfranj icgic oz ano aus; oie urn des Hingestreckten und hauchte: Ja, so ist es. Er fühlt sich noch ganz warm an! Es kann eben erst zu Ende gegangen sein." .Aber wer maa es sein?" erariff von Neuem Einer das Wort. .Wer anders, als der vermißte Schä " Franz dielt inne. er entsann stck noch zur rechten Äeit der ausgeschriebenen - Belohnung, und die durste er sich doch Nicht entgehen lassen. Hastig durchsuchte er die Taschen, des Mannes: Da, ein halb geleertes FläschcheN die Etikette ist theilweise abgerissen aber noch kann man die Aufsckrift deutlick entziffern: T o d, Tod! Der Unselige hat sich vergiftet.. Und hier die Brieftasche seine Karte Moritz er ist's!" Franz stürzte zum Telephon. daS er Nclch allen Richtungen der Windrose ertönen ließ, die Polizei, Frau Schäfer und einen ärztlichen Beistand anrusend. Frau Schäfer warf sich in cr-Tj.t. v.r:jcn rj.rr ciuc iuuic, UII! muyiiiyi iucu UI! die Unfallstelle zu gelangen. Sie saß zitternd auf den schwankenden JRol jlern. und kennt: es noch - gar nicht glauben, daß ihr Moritz wirttich rncyr mehr sein sollte. Die Stimme am Telephon hatte ihr nar zugerufen: Ihr Gat:e m hier aufgefunden worden. Kommen Sie schnell in unser freie!: Ans ibre ftraae nack den nähe ren Umstanden war ihr kerne Antwort mehr zu Theil geworden. Aver es brauchte deren auch nicht. Wenn Moritz noch lebte, wäre er doch selbst gekommm. Der Waaen rasselte durck die Straßen dahin. An den Plakatsäulen, um welche die Menschen dicht aedränat Fehlt Onch Lebenskraft in irgend ei33 Theil eures O?stnnZ, oder ist euer Nerrenfystnn zerrüttet d:m) unveise Lebensart oder irgend welche Ursaqe 1 Theilt mir eure Zt it und ich will euch gerne schreiben va. mir am N.'istkn half, da ich auch Hilft othundig batte. Ferner sende ich auch frei UVCtt'pt eines einfach HanZmittelS, d&J r-!Z nticie. : U.-rf'Ult r.tt auf Cersen. Va5, lr heute fl f , f ,1 1 Vk..tl K..j ' ' ' e r,j.".i - - lw . . . . ... mryriwm 5 C O, 7C i,

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. H. C. POMEROY, gezenüder standen, verkündeten mächtige rothe Zettel und aus den .Schaufenstern der Läden, die ebenfalls von Neugierigen' umlagert waren, die ausgehängten Abendblätter die große Neuigkeit von dem Verschwinden Schäfer's. '.Als der Wagen vor dem Hotel hielt, kamen eben auch die herbeigerufene Polizei und der Arzt an. Frau Schäfer eilte vorauf,' die Treppe hinan. In den ; Räumen, in welchen sie vor. wenigen. Stunden . bei Musik und Tanz die Nacht verbracht hatte, war es todtenstill. Und dort auf dem Gange stand eine Gruppe von Menschen stumm, als hielten sie di? Todtenwacht, in halbem Kreise " eine Thür herum, aus der es ihr als sie näher kam wie rcrV -luft entgegenwehte. Sie taumelte über die Schwelle der Kammer in das Dunkel hinein und erkannte bald den bleichen, stillen Mann da. Mit dem halb erstickten Aufschrei: Moritz! Mein Moritz !" sank sie auf ihn hin. Aber er hörte icht mehr. Sie schluchzte und weinte an seiner Brust und wollte nicht von ihm lassen, bis sie der Arzt am Arme, nahm 'und sanft ein wenig zur Seite führte, denn jetzt begann sein Amt. Er untersuchte, horchte und klopfte an dem Körper herum. Plötzlich aber hielt er inne, und dann sagte er mit einem feinen Lächeln: Frau Schäfer! Rufen Sie einmal recht laut Ihres Gatten Namen!Diese that zögernd, wie ihr geheißen. Lauter, lauter!" ermunterte sie der Arzt. Und Moritz! Moritz!" klang eö jetzt gellend durch das weite Haus. Da ereignete sich etwas Wunderbares.' Es erklang wie das Auf-. und Zuschnappen eineS Raubthierrachens von da drinnen heraus der Todte lag mit weitaufgerissenem Munde da. gähnte und gähnte wieder. Und daS wirkte wie eme ansteckende Krankheit auf die Umstehenden, und Alles cingsum, was Leben hatte, wand sich' m Gähnkrämpfen. Jetzt erscholl ein fragendes Mo ritz?" von den Lippen der ahnungsvollen Frau. Dieser aber lallte, mit schwacher Stimme: Jdchen, ich bitte Dich, zieh' die Jalousien nicht aüf! Es ist noch so früh und ich bin ' sehr müde!" Dann legte er sich auf die andere Seite und ward wieder stumm. Aber nicht lange schon machte ein empörtes Moritz!" dicht an seinem Ohr die Luft und den Mann erzittern, und im nächsten Augenblick ward' er am Kragen erfaßt 'und in die 'Hohe gerissen. Moritz ward jetzt allmaNg munter, nur wollte er zur allgemeinen Heiterkeit noch immer nicht glauben, daß der Tanzstundenball schon zu Ende" sei. Aber Frau Schäfer überzeugte ihn endlich und nachdem sie Franzens Ansprüche auf 100 Mark Belohnung anerkannt und dieser -zu" gegeben hatte, daß Schnarchen noch lange kein Todesröcheln sei und die Aufschrift auf dem :Fläschchen nicht Tod", sondern Jod" lautete, welches Herr Schäfer für sein Uekerbein benötbiate. brachte sie ihren Mann vor 'dem zu lebensgefährlicher Spottlust ausgelegten Hotelpersonal in Sicherheit. Zu Hause angelangt, sank Moritz, von. all' den Erlebnissen der- letzten Stunden sterbensmatt, auf einen Stuhl hin und das Strafgericht 'beaann: Frau Jda hielt ihm eme tzstttenpredigt, die an Gediegenheit und Länge alle früheren übertraf. Schäfer aber blieb still und rührte sich ' nicht.' Und als seine bessere Hälfte Argwohn schöpfte und näher zusah, mußte sie wahrnehmen, daß sie umsonst gesprochen hatte. Moritz Schäfer schlief. Glückskind. Auf gold'nen Bahnen führt Dein Pfad Dich schon seit Deinen früh'sten Taaen: Sei 's Schönheit, Reichthum, häuslich' Glück vRichts konnt' 'daö Schicksal Dir dersagen. 5?urwabr. Dir wurden überreich Des 'Lebens 'Güter zugemessen, Dazu' em Herz, daS neben kann . Und auch zu rechter Zeit, vergessen. Menschenart. Berichte einen edeln Zug, . Und Zweifler gibt es g'rad' genug:. Doch sprich von einem schlechten Streich. ' Und Jeder glaubt dir allsogleich. T odeöabnuna. locken: ?lo. jo, Herr Doctor ich glaub schön i stirb. Doctor: 3 bewahre, lieber Jochen, so schnell tritt der Tod nun doch nicht heran. Jvchen: Jo, jo 7 Herr Doctor, daö hat uns're Sau auch nicht gedacht: die war auch noch so lupig und zur Kirmes hatt' sie doch daran glauben müssen! Guter Vergleich. Bekannter Millionär (zu einem Bettler) : Machen Sie, . daß Sie fortkommen,' aber augenblicklich, sonst lasse, ich Sie hinauswerfen!" Bettler: Na na,' Männeken, man nich so heftig! Der janze -Unterschied zwischen Sie un mich- besteht doch man blos, dadrin.- det Se dabei sind, Ihre, zweete Micion zu machi, un ick heete. rch an r::W.s ulu"

L T "ST ' o 's O 0 k 3 51 der Pvft.vsfiee. Anv.anapo:is, Ins. Die - mm 5! rwuns ist das einzige Blatt in Jndiana, fcnl he hU Interessen des Volkes gegenüber der Macht der ylutokratt. bertritt. M Organ des Golkeö und nicht einer Partei oder Partetin teressen kärnpft sie unektwegt fö FrWeitu. Recht euf alleA GtSiete U$ Ltdkk . Die rbeU eS GoKet ist Schöpferin aökS Wohlstandes und da. rnra kirkea wir für solche soziale Re fsrrnrn, deiche die Arbeit zur freude bringenden Luft, statt zur nteöerdTöck enden Last ruacheu. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sellt eS als vraUscht .PflicZt empsinde Veser d Jndisn TribS? zu fe Der WottnementS Prekt der täglichen Tribüne ist 12c, des SonntagkblaM Sc, beider zusammen Z.F VjK., per Woch' oder I Qt& per Monst. Durch die ost versandt, kostet Tageblatt Oü9 daS Sonntageblatt 5 ' 02 per JaZr, beide zussnnnen in OorsuSbkzahkmz. DaS reichhautgs Sonntags - Vlail bietet eine Fülle XLnUzltüimUn SkUßoffk 7 1 allerMrt dnden rasch und billig auS. gert. , OintrittSLsrn, .. - Quittungen. Goi&ltzttezzzif ., enÄngen. Öiteältotattt OrizZÄöpse. . ,.l OkrLlne, ? ' VtoQtannt s. 0 für OeseZäsUleute und Otrrine derd gtsSvoll enkzzfüZrt. , C , k j'i ; ! l ' v ; t i Kr SS-.83803 -1W 3

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