Indiana Tribüne, Volume 20, Number 54, Indianapolis, Marion County, 10 November 1896 — Page 2
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Zndisna Tribüne. Erscheint Täglich nud SoWtag. Di tägliche .Tribüne- koftet durch den Xxlget i Gent per Woche, die EonntagS.Trlbüe"I Cent per Woche. Seid, ,usartt 15 Sent der U Sentt per vat. Per Poft außerhalb U ttult zugeschickt l vorauZSkikhlung V pt Jahr. crot 1 eüd Nladama etratze. JudisnapoUS, Ind., 10 Nov'br 1896. Merieanifche Zierbengel. Man kann schließlich . unsere Nachbarrepublik Mexico auch das Land der Hüte- nennen, nämlich der Mannnhüte. Hören wir nur, was neuerdings einer der vielen, das AztekenLand bereisenden amerikanischen Correspondenten nebenbei über diesen und verwandteGegenständezu plaudernhat: Während anderwärts gewöhnlich nur die , Damenbüte und ihre Ausschmückung ein: hervorragende Rolle in den Lebenskosten spielen, hält in Mexico das männliche Geschleckt, ode: wmiqstens ein bestimmtes Element innerhalb desselben, verhältnißmäßig noch mehr auf seine Hüte, als die Frauenwelt. Denn in dem Hut liegt die Hauptstärke des mexicanischen dude" oder Gecken, das Hauvtmittel, sich in seiner Aeußerlichkeit recht imponirend zur Geltung zu bringen. Daher ist der mexicanische Gentleman und männliche Modewelt-Vert-ter nicht abgeneigt. 50 bis hinauf zu 100 Dollars für so emen Hutauszuaeben! Diese unaeheuer breitkrämpigen Hüte unterscheiden sich im Wesentlichen eigentlich nicht von denjenigen. welche von den niedrigsten Peonen ge tränen werden, aber sie haben prächtl ge Goldstickerei und andere Verzierungen. welche sich über den perlgrauen Blberstoss prachtvoll emporheben. Wenn der Fremdling einen fashionablen Gentleman in einem derartigen Hut, der spijthurmartig zuläuft und einen colossalen Nand hat, dahmtan zeln sieht, dann mag er glauben, die ser Dandy müßte schon bei der gerwafügiqsten Veranlassung umfallen, gleich den Schiffen, die eine zu schwere einseitige Oberbelastung haben, und erhöht wird dieser Eindruck noch dadurch, daß der wahre Mexikaner der Mode stets äußerst eng anliegende Bemkleider trägt, m welchem die un ier allen Umständen dünnen, drahtartlgen Beine den Eindruck großer Un sicherheit machen. Damit ist übrigens die Ausstattung des Dudes noch nicht vollständig geschildert. Viele dieser Herrchen laufen einen großen Theil der Zeit auch in Sporen herum, und was für Spo ren! Selbige werden in den Läden massenhaft verkauft; sie sind aus Silder und wiegt jeder seine zwei Pfund oder darüber; ihrer Größe nach möchte man eher vermuthen, daß es Rhmoce ros-Fallen sein sollten, als Pferde sporen. Ist der Dude beritten, so hat er gewöhnlich ein Paar elegant ge schmückte Pistolenhalster am Sattel rücken. Eine doppelte Reihe kleiner silberner Knöpfe zieht sich an jedem Hosenbein herab, und die kurze Jacke ist gewöhnlich in geradezu tollem Grade mit Stickereien geschmückt. Aber den Sattel, auf welchem er reitet, würde wohl kein Türkcn-Sultan jemals als Fußschemel zu benutzen wagen. Die Rosinante unter dem attel trabt in kurzgehacktem Schritt die Avenue dahin, welche von eleganten Equipagen wimmelt. Wenn ich noch hinzufüge, daß zum richtigen mexicanischen Zierbengel auch ein schneidiger schwarze? Schnurrbart und ein etwas grimmig blickendes Auge gehören, so habe ich alle wesentlichen Züge seines Bildes gegeben. Es mag heutzutage besonders angebracht sein, diese Menschenclasse, dieses Mittelding zwischen Ritter (im spanischen Sinne) und Mode-Schmet-terling, zu beschreiben. denn wer weiß, ob nicht die Tage des wahren . mexicanischen Zierbengels gezählt sind ? Schon seit Jahren hat dieser Stil einen stillen Kampf mit den aus Europa und den Ver. Staaten eingedrungenen Ideen zu führen, einen Kampf, in welchem ev unverkennbar allmälig unterliegt! In den ländlichen Districten freilich ist die ganze Herrlichkeit der Caballeros noch eine unbestrittene und unumschränkte; in der Hauptstadt und anderen größeren Städten jedoch sind die gewöhnlichen Typen wohlhabender junger Amerikaner und Europäer offenbav in besiändigem Vordringen unter der Haute volee begriffen. Denn die neuere Generation hat zu tief in das New Iorker und Londoner Leben geguckt, aber es gibt auch konservativ: Verehrer der guten alten Zeit, welche dies tief bedauern. Nur die Vorliebe dieser Männerwelt für ihre äußerliche Ausschmückung im Allgemeinen herrscht noch mächtig und j scheint auch nicht auszusterben. Diese, i in Verbindung mit den eindringenden neuen Ideen, erzeugt auch allerhand sozusagen Bastardinoden, und soweit das Ausländische nachgeahmt wird.geschieht es oft in höchst auffallendem, einseitigem Grade, wofür u. A. die furchtbar langen seidenen Halsbinden, die brennend scharlachrothen Hemden und die gewürfelten Kleider, in denen drei Viertel de äußerlichen Menschen wie ein wandelndes Schachbrett aussehen, beredtes Zeugniß ablegen. Wenn man in dieser Erscheinungswelt län gere Zeit herumgewandelt ist, kommt man schließlich doch zu der Ueberzeugung, daß der einfache Indianer mit seine? Serape, seinen ärmlichenBaumwollhosen, . seinen staubigen Sandalen und seinem über die Augen gezogenen alten, verwitterten Sombrero heutzutage die einzige von künstlerischem Standpunkte aus bedeutende Erscheinung in diesem Getriebe ist; , denn bei ihm harmonirt doch wenigstens AlleZ, und er zngt keine Zvitterculturl ,
WahlVettrag von Onkel Sam.
Wie immer, hat auch bei der diesmaligen Präsidentenwahl die Bundesverwaltung, wohl oder übel,, einen bedeu tenden Beitrag zu den Wahlcampagneftnnba liefern müssen, und es lohnt sich, dieses Verhalt5lb.das m mnem J - ' ' ZI I . . . . - - ' anderen Land m verielven eize vor kommt, für einige Momemte näher in Augenschein zu nehmen. Es sei hier nur von den legitimenund directeren financiellen Beiträgen i rn e . on ? Y Vii Die neoe. aiacg einer cicuiuuy, als sehr mäßig bezeichnet wird, beliefen sich diese Beiträge im heurigenJahr m . t - i , ,r rrr : .f. aus etwas meyr ais wiw.vw. mic indirekten Ausgaben sind aber dabei nock nickt einaerecknet. Die ersteren Beiträge Onkel Sams bestehen in enor- - . . . ry r L. men Privatkosten-ErMMien sur oas Versenden poUtlscyer nerarur. , Nach den allerniedrigsten cyayungen haben die Hauptparteien durch ihre Vertheidigungsstellen 40 Millionen Stücke solcher Literatur mit CongreßFrancs - Berechtigung versanvl. Ungefähr ein Drittel aller überhaupt verschickten Campagne - Schriftstücke waren Theile des Congressional Record, gegen den man mithin sehr ungerecht ist, wenn man behauptet, daß er blos für MaculaturzwfSe gutsei und allenfalls noch für ein paar fiÖHu ich Unsinns - Stöberer mit viel freier ZcU. Das durchschnittliche Porto für diese Sachen aber würde allermindestens 6 Cents pro Stück betragen, und sonach kamen wir bereits aus iie pesaßtfn 3400.000. Das ist jedoch nur Ein Posten. Für das Drucken vonDocumenten über eine gewisse Anzahl hinaus müssen die Partei Ausschüsse bezahlen, aber durch die Benutzung von Platten, welche auf Regiments - Unkosten eigentlich für den besagten .CongressionalRecord" hergestellt Werden, ersparen sie in sehr großem . V!aße die Getzkostkn, Auch dieser Betrag muß hoch veran? schlagt werden. Außer dem officiellen Congreß - Berhandlungsberlcht gibt es aber von den einzelnen Regierungsdepartements noch viele Schriftstücke, welche sich als amtliche Sachen" frei verschicken lassen, Dahin gehören namentlich Documente statistischen Bureaus, des Schatzamtes unv fcef Landwirthschasts - Departements. Man könnte noch einen Schritt wciier gehen und sagen, die staltn htxQu langung der betreffenden Auskunft, wenn dieselbe von den Partei - Ausschllssen selbst verlangt werden mußte, würden ganz gewaltige sein; doch sei davon ganz abgesehen, da ja ursprünglich diese Auskunft für einen anderen Zweck gesammelt wird. Soweit die Campagne , Schriftstücke Theile jenes amtlichen Congreß Berichtes sind, jst nicht blos die Versendung frei, sßndern sie werden ganz auf RkgierungIkosten gefalzt und überhaupt vollständig zu rechtgemacht und alsdann in Couverte gesteckt und versiegelt. Gerade in diefern Jahr erreichten die Kosten für bfl$ Falzen eine solche Höhe, daß die vom Congreß hierfür gemachteVerwilligung schon vor drei bis vier Wochen erschöpft war, und die Fortsetzung her Arbeit lediglich auf Credit erfolgen mußte, unter den ausdrücklichen Versprechen von Senatoren und Abgeordneter, welche den betr. Partei - Ausschüsstst ce. f-. i.w f-3 : angeboren, vag ne zevcnsaus eine gr . nj.i a er i. iiugcuuc yiuuiiuij - -ocuuiuiyuug uu Congreß durchdrücken würden, um alle Rechnungen bald nach dem Zusammentritt des Congresses zu bezahlen! Die zu diesen Arbeiten Angestellten verdienen verhältnißmäßjg sehr gute Löhne, weit besser, als in Privatgeschäften für die nämlichen Dienstlei? stungen bezahlt zu werden pflegten.Der Durchschnitt sinkt nicht unter $4 pro Tag herab, und einige sehr erfahrene Falzer bringen es auf $12 den Tag. Noch vor wenigen Jahren erstreckte sich das Freipost - Vorrecht sogar auch auf die gesammte private Correspondenz der Senatoren und Abgeordnetenhaus - Mitglieder. In der neuesten Zeit ist jedoch Onkel Sam immerhin etwas - knickeriger geworden, und es wäre nicht zu verwundern, wenn weiterhin auch der Gesetzes-Ausdruck officielle Corresponz- eine beschränktere Anwendung erfahren würde, als er heute noch genießt. Schaden könnte das gerade nichts. Bahnwagen-DttectivS". , ES. soll sich hier -nicht etwa um Spitzel handeln, welche in Bahnwagen das Treiben von Angestellten oder anderen Menschenkindern auszuschnüffeln haben, sondern im ganz wörtlichen Sinne um solche, die nach verschollenen Bahnwaggons ausspähen müssen. Man nennt diese Leute bei uns car tracers"; diese Berufsclasse ist sehr modernen Ursprunges, und ihre Erfahrungen sind oft merkwürdig genug, um für das große Publikum von einigem Interesse zu sein. Man sollte es nicht glauben, daß ein Waggon so leicht abhanden kommt, wie ein Groschenstück oder wie ein verlaufener. Hund.: Und doch ist es eine festgestellte. Thatsache, daß unsere grofan Bahnlinien, ehe sie diese Dienst Gattung einführten, im Laufe jedeS Jahres eine ganz bedeutende Anzahl WaggonS verloren. Güterwagen haben eine besondere Vorliebe" dafür, abbanden zu kommen, und Verluste solcher Art haben heute noch mehr zu bedeuten, als früher, da diese Wagen gegenwärtig im Allgemeinen größer und kostspieliger gebaut werden. Daher fanden es unsere größeren Bahngesellschasten:sebr gerathen,, besondere Wagen . Aufspürer anzustel len. Solche sind gewöhnlich dem Gü terverkehrs Superintendenten unterstellt und .erweisen sich als eine recht werthvolle Hilfe, für denselben. Vielleicht ibt eö keinen anderenEisenbahnAngestellten, welcher so viel auf der Bahn herumgeschickt wird, wie ein Waggon-Deteckiv. Sobald ein Waggon über eine gewisse Zeit hinaus ausgeblieben ist. erhält einer der Aufspüre? die .telegraphische oder sonstige Ordre, ihn '.aufzujagen". Mitunter Libt man ibm
nicyl einmal halbwegs etn Signalement des verschollenen . Waggons. Hier möge ein Muster einer, solchen telegraphischen Weisung folgen: . .Frachtwagen No. 35,456, ging vor sechs Monaten nach Houston, Tex..,ab. .
Nichts mehr von iym geyorl. rmuteln Sie die Ursacye. So etwas ist m der That . leine kleine Zumuthung! Der Staat Texas ist ungefähr so groß, wie das Deutsche Reich und. enthalt Hunderte von mt len Eisenbahnen; viele Wildnisse sind wahrscheinlich gleichfalls abzusuchen. Irgend welche unberechenbare Umstände mögen den Waggon, der vor einem halben Jahre zum letzten Male gesehen wurde, vielleicht rncyt einmal an seiner Nummer wiedererkennen lassen. Unter solchen Umständen erscheint die Aufgabe geradezu als eine verzweifelte. Aber der Waggon - Aufspürer erfüllt sie doch in der Mehrheit der Fälle. Er hat natürlich einen Freipaß, mit , welchem er aus allen Linien reisen kann. In seinem Notizbuche stehen vielleicht Einträge über Hunderte von vermißten Waggons, welche über die ganzen Ver. Staaten bin zerstreut sind. Möglich, daß er den aesuchten Waggon nicht findet, aber nebenbei irgend einen anderen, ebenso werthvollen, wieder zum Vorschein Dringt. Da er zwischenhinein auch bei anderen wichtigen Arbeiten, z. V. beim Rangiren von Güterzügen. sich betheiligt. so ist seine Zeit unter keinen Umständen vergeudet. .Er ist stolz auf seinen Dienst. Mr f m . rr rrr OuSker-HeirathSgebräuche. Diejenigen Qväker, welche zur ciety of Friends" geyören, haben ihre eigenthümliche Art, Heirathen zu voll ziehen, und diese ihre Bräuche sind eigentlich noch bemerkenswerther, als die betreffenden der Heilsarmee. lZhenso, wie bej dieser, wird? jede Heirath als eine Sache behandelt, welche die ganze Gesellschaft sehr nahe ungeht und nur mit deren Zustimmung und Theilnahme möglich ist. Unter keinen Umständen wird die Zustimmung gewährt, wenn nicht beide Parteien Mitglieder der Gesellschaft sind, und wenn einer der jungen Leute diese Regel übirtritt, so geschieht dies eben nur auf eigenes Risico; anerkannt wird eine solche Verbindung nicht. ' Wollen aher zwei Mitglieder sich verheirathen. so müssen sie unbedingt in der monatlichen gottesdienstlichen Versammlung der Gesellschaft ihr dleshezügZi ches Ansuchen vorbringen, das zu den regulären Geschäften dk? MongtZversammlung gerechnet wird. Sie müssen sich Beide dazu persönlich einsindcn und sich vor der Versammlung erheden, worauf der Mann zu sprechen hat: 'Mit gptt!icher Erlaubniß und der Zustimmung der Freunpe, tttlärf ich hiermit mejnx Absicht, diese Persylz (den Namen nennend) zum Weibe zif nehmen." Nach djestn Worten setzt sich erwartungsvoll nieder. Auch fijx Mitglieder ist nicht so ohne Weiteres die Zustimmung der Gesellschaft zu haben; die Geschichte wird ernst genug genommen und ist alles Andere eher, als eine bloße Formsache. Dennoch mag es vorkomme, daß in einer Monatsversammlung ein Halbdutzend solcher Gesuche hintereinander abgefertigt werden, wenn Allßs gut geht. Die interessanteste Ceremsnje aber ist die Heirath selbst, und bei diese? geht eö ganz ander? her, als man nach den VorbereitunqS - Ceremonien vermuthen sollte. Die Trauung wird nämlich lediglich vonBrautleuten selbst vollzogen. . . , - Auch sie muß indeß in einer der regelmäßigen, Versammlungen, oder in einer eigens zu diesem. Zweck einzuberufenen Eztra - Versammlung derGesellschast stattfinden. Im letzterenFallß kann sie auch in irgend einem PrivatHaus vor sich gehen, in welchem irgend ein Mitglied das Recht hat, zugegen zu fein. Das Brautpaar hat die hohen Vordersitze einzunehmen,' wo gewöhnlich die Aeltesten thronen, und wenn der Augenblick gekommen ist. vollzieht es ohne Beistand eines Geistlichen oder Aeltesten die Verbindung. Der Bräutigam steht auf, nimmt die Braut bei der Hand und spricht: Jn Gegenwart Gottes und dieser Versammlung nehme ich hiermit Dich (Name) zu meinem Weihe und perspreche. Dir ein geneigter und , lieben; der Gatte zu sein, bis die Hand bei Herren uns trennen wird Aehnliche Wort spricht die Braut, und Sache ist abgemacht. Alle diese Ehen scheinen glückliche zu sein. Nadelndes Telegraphen. Amt. Auf eine interessante und unter Umständen sehr wichtige Vereinigung des Telegraphen mit dem Zweirad ist jüngst ein Erfinder im HoosierStaat verfallen, und er nennt seinen Apparat sehr passend das .Telegraphen - Zweirad. , Zunächst .ist diese Erfindung . für einen Theil des Eisenbahn - Dienstes berechnet, mit' welchem ihr. Schöpfer lange genug in .Verbindung gestanden hat, um zu wissen, wie nothwendig eö ist, daß bei Unfällen jeder Art die Bahngesellschaft sofortige und. gen.aueste Auskunft Über ein solchesVorkommniß erhalte. Visher war diese Aufgabe immer 'noch in fehr unvollkommener Weise gelöst worden; vorliegender Apparat aber soll gar nichts mehr in dieser Beziehung zu wünschen übrig lassen. Denn er ist nichts Geringeres, als ein mit dem Strampelrad wandelndes Telegraphenbllreau und derart eingerichtet, daß er sich auf den Bahngeleisen so gut bewegen kann, als wäre er Ausschließlich für den Schienenverkehr gebaut worden, und andererseits auch binnen höchstens fünf Minuten die Geleise verlassen und irgend einen anderen Weg einschlagen , lsnn. Auf solche Weise können Bahnbedienstete, sobald eS nöthig ist, einfach ihr. mit einem derartigen Zubehör versehenes Zeind teLkM und Lnreü2liÄ
nacy vemScyauplatz eines Unfalls odet nach einer Stelle, wo eö irgend etwas auszubessern gibt, losradeln. NiemalS schätzen die Geschäftsführer von Eisenbahnen (sowie auch von Telegra-phen-und Telephonlinien) jede mög liche Zeitersparnih : höher, als gerade unter solchen Umständen, wo ein plötzlich entstandener Schaden den Verkehr auf der ganzen Linie bedroht. Das benutzte Zweirad an sich unter scheidet sich nur wenig von anderen seiner Art. Sobald man es aber auf Geleisen zu benutzen wünscht, kommt unten noch ein dreiseitiges Gestell daran, das wiederum drei, und zwar kleinere Räder hat. Diese letzteren Räder halten das Zweirad in der richtigen Stellung auf einer der Schienen fest; sie sind dem Wesen nach dasselbe.
wie die gewöhnlichen Rader der Bahnwagen - Gestelle, und passen mit ihrem Spur-Kranz vollkommen auf die Schienen. Alle Gefahr, daß da Zweirad ausgleiten könnte, erscheint ausgeschlossen, Man könnte darnach das Ganze al lenfalls ein .Fünfrad" nennen; aber noch ein sechstes Rädchen, eine Art Haspelrad, befindet sich über dem hintersten der Strampelräder und yat eine Drahtrolle mitzusühren. Vorne an der Hand - Griffstange ist ein niedliches Telegraphen Instrument angebracht, das mit jenem Draht in Verhindiing steht, und das jine Ende deZ Drahtes ist im Zimmer des Bahnstationz . Telegraphisten zu finden. Man kann sich darnach unschwer vorstellen. wie Mit diesem Apparat gearbeitet soird. Perjenige. Telegraphist, welcher luf dem Zweirad fährs, legt sich ein'ach "seine Telegraphenleitung selber, vescke sich beim Fghre.n ghhqspelt unh ich wieder aufhaspeln kann; er bleibt n beständiger Verbindung mit dem telegraphischen Hauptquartier, -kann also beständig Weisungen geben und empfangen. Er kann B, ZZettungsz und RUumungSzÜgen vorausfähren und direct'alle Einzelheiten über Um falle telegraphiren, so daß die Pa.nz he.amlk.ff unver.zügjich ersahttn woran sie find, pnd hierdurch eme große Zeitund Geldersbparniß Mden. kann. Wünscht der radfahrende Telegraphist, nach der Station auf dem Bahngeleise zurückzukehren, so windet sich der Telegraphendraht ganz selbstthätig wieder aus seinem Rade aus, und dem Telegraphisten bleibt "der freie Gebrauch seiner Hände gesichert, mit denen er seine Maschine regieren kann. Wünscht er aber, das wejrgd '. aij irgend einer Straße oder imem LandWege fn der gewöhnlichen Weise zu benutzen, so ist es aanz leickf, hgZ beräderte dreiseitige Uckergestell abzu nehmen, zusammenzulegen und auf dem Zweirad mitzubefördern. Alle nöthigen Werkzeuge, sammt dem Telegraphen - Apparat selbst, lassen sich in sinem Handtäschchen, welches man an 'ie besägte'Ärlffst'ange hängt, "$e? quem mittragen. Von Wichtigkeit ist auch das geringe Gewicht des Apparates. Das ganze Schienen - Untergestell, obwohl es stark genug gebaut sein soll, wiegt mit seinen Rädern nur 15 Pfund, und ein Zweirad von 25 Pfund Gewicht soll allen Zwecken genügen. Sonah ist die ganze Ausstattung nur 40 Pfund .schwer. Ein erfahrener Bediensteter sann mi emem solchen Apparat 25 engl. Meilen pro. 'Stunde quf' den. Schienen ohie besonder? Ermüdung zurücklegen. Der tiefste Binnensee? Ganz bestimmt läßt sich zwar nicht sagen, welches der tiefste Binnensee der Welt ist, da man mehrere der berühm testen noch niemals wirklich gemessen hat. Nicht Wenige sind indeß geneigt, Kiesen Rang, unter den SüßwasserSeen wenigstens, hen? Krater-See" im südlichen Oregon zuzuerkennen. In neuester Zeit erhält dieser See wieder besonderes Interesse dadurch, daß unsere Bundes-Fischcommission Vorkehrungen getroffen hat. ihn mitForellen zu besiedeln. Der Krater-See liegt auf der höchsten Höhe des Cascade-Gebirges, und zwar im ehemaligen Krater eines ungeheuren Vulkanö, welcher aber schon sehr lange, vielleicht schon vor Tausenden von Jahren, erloschen, ist. Dies erklärt zur Genüge seinen Namen. Erst im Jahre 1853 hat der erste Weiße, von dem znan Kunde hat, diesen See zu sehen gekriegt, welcher den Indianern seit vielen Generationen bekannt gewesen war. Obwohl vor zehn Jahren Mitglieder des Geologischen Bundes - Vermessungsbureaus eine Untersuchung des Sees vornahmen, ist derselbe bis vor Kurzem nur von sehr wenigen Reisenden besucht worden. Er ist auf alle Fälle einer der merkWürdigsten Wasserkörper, der würdig gewesen wäre, von einem Humboldt beschrieben zu werden. Sechs englische Meilen lang und vier Meilen . breit, ist er ganz und gar von steil abfallenden Bergwänden umgeben, die etwa 3000 Fuß sich himmelwärts thürmen, und deren höchste Spitzen reichlich 80(X)Fuh über dem Meeresspiegel liegen, Die Tiefe des SeeZ schwankt zwischen 1600 und L000 Fuß. soweit sie nämlich gemessen worden ist. Ratürlich bringt es die besagte Umgebung mit sich, daß man nur mit der größten Schwierigkeit an den sich schroff absenkenden Wänden irgendwo zum Wasser gelangen kann. Zu den bemerkenswerthesten Eigenthümlichkeiten des Sees gehört auch die wundervolle Farbe des Wassers; es ist an den tiefsten Stellen allem Anschein nach blauer, als Indigo, an den Verhältnißmäßig flachen Stellen und nach . den Gestaden zu geht es indeß in . zarte Smaragd- und Türkis-Schättirungen über. Man hat niemals einen Abfluß oder einen Zufluß dieses . Sees finden können, und wenn .die Anschauungen Mancher in Bezug auf die Entstehung des, Salzsees von Utah richtig wären, so müßte wohl . auch der Krater-See Salzwasserenthalten. .:, Endlich gehört zu den Wundern t,eS Sees aucb. dak - man n?3 . keiner!:!
JiscL cini I; t entdecken tonnen, o wohl durchaus kein natürliches Hinderniß für dir Existenz von Fischen in diesemÄ'asser'örper zu bestehen scheint, und Viele sogar der Ansicht sind, daß gerade hier die Verhältnisse für das Gedeihen von Fischen vorzüglich seien. Wie schon angedeutet, will jetzt die Bundes - Fischcommission durch praktische Versuche feststellen, ob sich in dem See Forellen ziehen lassen. Der einzige Umstand, welcher bis jetzt die Aussichten für die Forellenzucht als fraglich erscheinen lassen könnte, liegt darin, daß eben die Tiefe des Sees es für die Forellm schwierig machen
möchte, Laich-Gründe zu finden; indeß hat die Commission vorerst auf diesen Einwand kein Gewicht gelegt. . Je nacy dem Erfolg dieses Experimentes, aus welches man jedenfalls gespannt iem darf, sollen auch mit anderen Fischgattungen Versuche vorgenommen werden. . L?itt dem Tod im Nacken. Zu den unheimlichsten Berufsarten der Welt, trotzdem es dabei weder Gift noch Explosionen oder sonstige KnallEffecte gibt, gehört entschieden die Beschäftigung der Menschen und Pferde, welche im kalifornischen ,To.desthalder großen amerikanischen Wüste die BorgZiFekder bearbeiten und dieses, so ungemem wichtige Mineral auf Fuhrwerken fortbefördern. Diese Geschöpfe können Einen fast an das berühmte Bild des Glücksreiters erinnern, welcher den grinsenden Tch fortwährend im Nacken hat, 'nur daß die Wettjagd Beider im vorliegenden Fall doch ein wenig langsqmer ist. , Dsö .Treiben auf diesen Borax-Fel-dern ist auch unsern meisten Arbeitern wohl eine ganz fremde Sphäre. Hier, werden die allerlängsten Pferdegespanne du Welt angewendet. So vielspännig ist noch kein Kaiser oder nig gefahren! Denn e.S kömmt, osj vor. daß 40 bis t$ Pferde an eines der schwerfällig dahinxu.mplntzeq Fuhrwerke gespa.Wi sink, in denen das Borax langsam übe? die sonnen gebackenen" Alkali-Ebenen geschleift wird. Bekanntlich ist die Hitze in diesem öden Erdenwinkel etwas geradezu Unvergleichliches, und es ist wahrlich kein Luxus, wenn so vielspännig ge fahren wird. Wo die Temperatur nicht selten auf hundertundvierzigj Hitze-Grade kommt, und noch nicht der leiseste Lusthauch sich xegt. der "Ei; sung brächte, wa dje Manschen Nackttz in hohlen 'Gräben schlafen müssen, die mit Wasser gefüllt sind, damit sie am Leben bleiben können, und mthr Zug thien zu Grunde gehen, als in jedem anderen Arbeitsgebiet: da leuchtet die Nothwendigkeit für die längsten Pferde- und Maulthier-Gespanne zur Beförderung des Borax ohne Weiteres ein! - Kein Mensch, und wenn er auch noch so gut durch das Wagen-Zekttuch vo? hin Sonnenstrahlen geschützt ist, kann hier eine Stunde lang deö Wassers entbehren ohne unmittelbarste Todesgefahr. Schrecklich ist es, wenn ein Gespann zusammenbricht, und der Wasser-Vorrath.ausläuft; dann sprengen die Leute in wildem Galopp nach der nächsten Vorsprungs-Stelle, und )ft finden sie bei ihrer Rückkehr -zu hrem Entsetzen, haß die zurückgebliejenen Pferde, durch Durft soll gkwsrden. sich losgerissen haben, nur um irgendwo in der Wüste baldigen Tod zu finden. Die Borax-Wägen wiegen ihre 6000 Pfund und befördern wenn sie Glück haben eine Ladung von 20.000 Pfund. Hinter jedem Wagen befindet sich ein Bottich, welcher Hrnu derte von Gallonen Wasser enthält. Die Pferde werden paarweise eingeschirrt, wobei sie genau nach Fähigkeit pnd Temperament .geordnet 'werden; stets kommen die geübtesten und verläßlichsten vorne dran, die nächsttüch-. tigen erhalten hinten, unmittelbar vor der Deichsel, ihren Platz, und die störTlgen und. jüngeren kommen zwischen diese beiden Klassen. Der Fuhrmann auf dem Wagensitz hält in seiner Rechten einen ungeheuer langen Strick, dessen anderes Ende an den Zäum des Leitpferdes, ganz vorne, befestigt .ist; dieser Strick muß noch etwas länger sein, als das ganze Gespann, das sich mehrere Hundert Fuß weit vor dem Wagen erstreckt, und er ist unter dem Namen jerk line" bekannt. In der geschäftlichsten Jahreszeit bilden die Borax-Wägen einen beinahe ununterbrochenen Zug, und die Pferde allein, wenn man sie einzeln hintereinander stellte, würden eine Linie von mehr als 100 Meil-n Länge bilden! Sechs Monate ist die durchschnittliche, Lebensdauer selbst für die stärksten Pferde, und Maulthiere in diesem mörderischen Dienst. Außer ein wenig feste Nahrung und Wasser erhaltat sie sonst keinerlei Pflege, und sie striegeln sich selbst, lindem sie sich in dem brennend heißen Sand herumwälzen. .Binnen sechs Monaten geht ihnen entweder alle Puste, aus, und sie sind durch das Einathmen des tödtlichen Wüstenstaubes schwindsüchtig geworden, oder die fürchterliche Hitze hat sie rasend gemacht. Auf jeden Fall haben sie-dann aufgehört, irgendwie dienstiauglich zu.sein, eine gnädige Flintenkügel macht ihren Qualen ein Ende, und ihre abgemagerten Aeser, die an der Fahrstraße liegen bleiben, dienen den spärlich umherschweifenden Geiern zu kärglichem Schmaus. Hier könnte ein Thierschutz-Verein . übergenug Arbeit finden, aber ohne die geringste Aussicht auf Erfolg! Indianischer TeufelSberg. Vielleicht gibt eö nirgends sonst in der Welt einen Berg, an den sich eine solche Fülle der unheimlichsten Sagen und abergläubischen Vorstellungen knüpft, wie an den vulkanischenRiesen sels in Arizona, 'welcher den Namen 'SuperstitionMountain- erhalten hat. Im Vergleich hierzu, muß sogar . der deutsche. Blocksberg bescheidentlich .in . i -y : i t i i ' - ccn joinicigruno ireien. Alle die betreffenden CiZi: iVi
deren izrzaung Mnatt erforderlich' sein würden, sind indianischen Ursprungs, und die Indianer der Gegend schwören Stein und Bein darauf, daß der Böse selber hier seinen Thron
aufgeschlagen habe und beständig Fallen und Schlingen eigens zumVerderben der Rothhäute lege. Unermüdlich erzählen diese die greulichsten Dinge von Hexen und Dämonen in den Höhlungen dieses Berges, von Fischen mit Beinen, die aus seinen Seen herauf, kommen und Jeden herabziehen, von allen möglichen Bestien in ungewöhnlichen Gestalten, von Bäumen, die ihre Zweige wie Polypen - Arme ausstrecken und Alles, was sich naht, umschlingen, von hin- und herschwingenden Steinen, welche aus den Mauern einer Felsschlucht hervortreten und Vorübergehende zerschmettern, von Geistertänzen, von Feuer und Rauch und gräßlichem Stöhnen und Heulen u. s. w. Viele dieser seltsamen Dinge haben einen thatsächlichen und völlig natürlicben Hintergrund, der aber für den Indianer unfaßbar ist. Ein Besuch dieses Berges gewährt in der That einen zauberischen Genuß, zumal wenn man sich dazu die Zeit des Vollmondes aussucht, aber Niemand ohne starke Nerven sollte den Versuche machen. Wohl der interessanteste Theil ist eine Schlucht auf der nördlich Seite. Während sonst mit der Dunkelheit auch Stille zu kommen pflegt, scheint hier das gerade Gegentheil der Fall zu se.in. Ein unheimliches, hölliGekreische erschüttert plötzlich die anze Luft, Laute, wie sie nirgends sonst vorzukommen scheinen. Und doch ist eö nur einRudel Panther, welche um den kegelförmigen Berg ganz herumzieht, aber keinenMenschen angreift. Diese Laute wechseln noch mit unzähligen anderen, alle ganz natürlicher Art, aber hier eigenthümlich entstellt. Das Pollmondlicht ruft wunderbare Reflexe aus manchem Felslager hervor. derart, daß viele weiße Gestalten in der Lust zu schweben scheinen. Hir untz wieder blitzt und donnert es an ei. ne.r Stelle, und der vulkanische Boden wankt unter den Füßen; dazwischen kann man vielleicht Schlangengezischk vernehmen. Dann gibt es wiederum zauberische Scenen, wie sie von keiner Mondscenerie an den Ufern des Rheineö übertroffen werden können. Der einzige wirkliche Schrecken liegt m der Gefahr eines Absturzes, ' H !.. Fwsche als Tursrstillcr. In dem unlängst erschienenen zoologischen Bande deö Berichts über die Horn'sche Expedition zur Erforschung Inner Australiens wird von einem eigenthümlichen Mittel erzählt, dessen sich die Eingeborenen bedienen, um sich auf langer Wüstenwanderung einen Trunk Wasser, zu verschaffen. Sie graben an Stellen, deren Bydenbeschaffenheit und Vegetationsreste verrathen, daß dort in der Regenzeit ein bald wieder verschwindender See entsteht, ein Loch in die Erde und ziehen daraus Frösche hervor, die einem kleinen Bacchus gleichen, nur daß ihr tonnenrunder Leib nicht etwa von süßem Weine, sondern vom Wasser so aufgeschwollen ist. Sie nehmen dies mit hinab, wenn sie sich bei dem Eintrocknen des Tümpels sn die Tiefe deö Grundes begeben, um für die trockenen Monate davon zu zehren. Es ist namentlich der breitköpfige Handfrosch, welcher einen solchen mächtigen Vorrathstrunk mit in die Tiefe nimmt, aber auch andere Arten inneraustralischer Frösche haben sich diesen, durch die klimatischen Verhältnisse geforderten Vorsichtstrunk angewöhnt und ihren Körper dazu angepaßt, als Vor rathskammer zu dienen. Man er zählt, daß die Saharywanderer in der höchsten Noth ein Kameel schlachten, um in dessen Leibe einen schalen Trank zu finden; das Wasser der australischen Frösche ist nach Prof. Spencer's Bericht kühler und weniger kostspielig zu erlangen. Schlimm. Nm, Maxi, wie zeht's Dir denn in Deiner neuen Lehrstelle?" O, miserabel! Der Meister Vill. immer Schnaps trinken, und die Meisterin duldet's nicht! Hol' ich ihm nun keinen Schnaps, haut er mich, hol' -ch welchen, gibt's von ihr Prügel!. . . . Ich sag' Jhna, wenn er mich um schnaps schickt, stehen schon Beide mit en Stecken da!" Starke Metamorphose, kkritiker: Ich würde Dir rathen, ieber Freund, Deine Tragödie - umzunbeiten, die fünf Akte in einen zusammenzuziehen, aus diesem die Pointe !napp in Frage und Antwort zu klei)en, und als Witz einem Humorist! ichen Blatte zu übersenden!" Bruderliebe. Vater (zn seinem Sohne, der auf dem Eise einge' brechen): Marsch Zn's Bett! Ich will Dir jetzt nichts thun, abev sobald Du warm geworden bist, dann komm' ich Dir! - - Jünaerer Bruder (nc& einer öWeile): Vater, jetzt ist er warm!Boshaft. Da sieh', Emma, dort geht der Major, den wir vor sieben Jahren, in Ostende kennen gelernt; er hat sich fast gar nicht verändt!" Ach ja er hat sich wirk, lich gut conserwattirt!- - Ein Schwerenother. . .....Seit ich Sie gesehen, .Fräulein Amalie, glaube ich nicht meho, daß die Engel Flügel haben!" So.....wanim?" Na, Sie haben ja auch lehu!" Malitiö s. Dichterling: Denken Sie sich mein Entsetzen! Ich komm' gestern uach Hause, und da ist mein kleiner Junge von drei Jabren gerade damit beschäftigt, meine Gedichte in kleine Stücke zu schneiden!" Kritiker: Nicht möglich!... Kann denn der Kleine schon lesen?" Protest.. Vater: Du Male, sizlausbub'! Hast mir schon wieder mein' Maßkrug zerbroch'n!. Wart', ich krieg' Dich, Du Du Du Kameel Du!" Knabe (heulend): .Das laß i' mir net g'fall'n, und daS brauch' i' mix net g'fall'n z'lasfen; und .wenn' Du zehnmal rnei' Oater bist; - so ein i' der. N:z'n doch tAu l?S5.5Zl!"
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ES ist unzweifelhaft wahr daß durch ein rernacblässiqtes Magenlciden Nikiösttst, tegleitet von Kopfschmerzen entstebr. eine weitere Vernachlässigung erzcugte0crkciden und schließlich wird das Blut tn Mitleidenschaft gezogen Zeder weiß oder sollte es wisse, daß Dr. August Ikoenlg's Hamburger Tropfen ein unfehlbares Mittel, gegen obige Leide ist.
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