Indiana Tribüne, Volume 20, Number 53, Indianapolis, Marion County, 9 November 1896 — Page 2

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Erscheint Täglich und Sonutagö. Die tZllUche .Tribüne- kostet durch den Xxlget 1 Centi per Woche, die EonntagS'.Trlbüne'I Cents per Woche. Beide infan IS Cent 65 CentS to rtonat. Per Post außerhalb lt lUlt ,uglchiSt Im oraulibetkhlung V i aHr. Ofjuii 18 üd Alabama Straße. JudianapoUS, 3nd., 9 Nov'ber 1896. (Orlgwal-Sorrespondenz.) Streiflichter von der Gartenstadt. Chicago, nach dem Schlachtgetvse. Wis Sie diese Zeilen zu lesen, ist auch die allgemeine papierene Schlacht geschlaaen, welche den Abschluß des vier zährllchm großen Nationalkampfts bildet, worin diesmal der Gartenstadt besondere Aufmerksamkeit von Kriegscorrespondenten" aus allen Theilen der Culturkxlt gewidmet wurde; verhallt sind die letzten Schüsst über dem weiten Gefilde, und nur SieLzesmärsche oder auch Klagen und Schelkn vernimmt man in der Ferne. (Zs kann mir nicht in den Sinn kommen, nochmals die hiesige Ecke deS weltbedeutenden Schlachtfeldes mit der Laterne abzuwandeln oder gar zu den Scenen deS heißestenKampfes zurückzu.schweifen, so vieles Bemerkenswerthes derselbe auch geboten hat, das vielleicht den Geschichtsstudirenden einer späteren Generation ebenso -großes Intereffe entlocken wird, wie uns etwa die Auftritte zu Beginn der 60er Jahre. Doch liegen noch gar manche kleine Curiositäten am Wege und bieten sich dem Plauderer von selbst. Vier Prästdentschafts-Campagnen habe ich b!Z jetzt mitzuerleben das Wergnügen gehabt, und trotz aller Gleichförmigkeit dieses Rummels habe ich doch allerhand äußerliche und innerliche Veränderungen wahrgenommen, die schon von culturhistortschemStandPunkt aus einige Beachtung verdienen. Wer hätte es gedacht, daß schließlich sogar ein Wettbewerb mit den beliebtesten bisherigen Unterhaltungen in den Parlors" der fashionablen häuslichen Gesellschaftswelt sich p o l i t i -scher Sport auf das Bedenklichste breit machen und Klavier, Domino, Eucre-Spiel und Süßholz-Raspeln zum großen Theil aus den Feld schlzgen würde? Von gelegentlichen Par-lor-Debatten über politische Tagesfragen will ich dabei ganz absehen. Aber was sagen Sie dazu, wenn an Stelle der genannten, auf alle Fälle noch einen gewissen Hauch von Poesie aus früheren Zeiten besitzenden UnterHaltungen des Gesellschafts-Zimmers die prosaisch- Telegraphenmusik tritt, und die ganze Partie, um ein Telegra-phir-Tischlein versammelt, mit fieberhafter Spannung viele Stunden lang nur directe Berichte über die Präsidentenwahlen erwartet? Das hat sich diesmal in der Gartenstadt in hohem Maße eingebürgert. Früher war es schon eine große Leistung, wenn außer den TelegraphenAemtern auch Zeitungen und politische Hauptquartiere sich ihre eigene Drahtleitung für solche Zeiten zulegten; Theater, Wirthschaften und große Läden, welche durch solche Berichte ein geehrtes Publikum anlocken, begnügten und begnügen sich, mit wenigen Ausnahmen, damit, sich von einem Tele-graphen-Amt alle Nachrichten unverzüglich auf Schnelllaufer-Flüaeln zustellen zu lassen; der Brauch, daß eineine Candidaten und andere besonders hervorragende Persönlichkeiten sich in ihre Wohnung einige Wahlbe-richts-Drähte legen lassen, ist ebenfalls erst ein paar Jahre alt, aber nun gar P r ä s i o e n t e n w a h l - T ?- legraphirungs - Partien" als Modesache ganzer Gesellschaftskreise! Speciell in Chicago hat diesmal eine wahre Manie für folche eigenihümlichen Gesellschaftsabende grassirt, und voraussichtlich greift dieselbe mit der Zeit noch immer mehr um sich. Käme die Geschichte erst billig genug, so würde sich vermuthlich noch jeder Haushalt solche Vergnügungen leisten! Wer weiß, ob es der Jahrhundertsendende Mensch nicht noch wirklich auf diese fragwürdigeGlückseligkeits-Stufe bringt? Uebrigens ist es mit jenen elektrischen Gesellschastsabenden vielleicht nebenbei auch darauf abgesehen, die Theilnehmer von den bösen" Wirthshäusern und anderen unhäuslichen Attraktionen, an welche sie sich sonst halten würden, wegzuziehen. Ich erlaube mir kein bestimmtes Urtheil hierüber ... Der Mitbewerb ist jedenfalls ein ungeheurer, denn SpecialWahlberichte. mit oder ohne eigenen Draht, hat Heuer in Chicago, ich . möchte fast sagen, jeder Peanut-Ver-käufer geboten! Allen voran thaten es aber die großen Chicagoer Zeitungen in unerhörten Selbstreclame-Vorkehrungen. Die eine ging hin und miethete sich daS Col'iseum", wohin sie die ganze gartenstädtische Menschheit einlud; wieherum andere beschränkten sich zwar auf ihre eigenen Localitäten. verkündeLn aber dort die ganze Nacht durch bunte Licht-Phänomene der staunenden Welt nicht nur in Chico sondern sogar auf viele Meilen in der Kunde darüber hinaus die Resultate des welterschütternden Kampfes! Wie viele Menschenkinder aus diesen Zei chen klug geworden sind, weiß ich zwar nicht. Schade, daß Chicago nicht in einer Hochgebirgs-Gegend liegt; dann hätten noch viel großartigere und weiterreichende Effecte erzielt werden könUHU Oder schade wenigstens, daß nicht der neue babylonische Riesenthurm von 1100 oder mehr Fuß bereits fertig geworden ist! Wenn das so weitergehr, so mag sich vielleicht auch noch das Ideal mancher elektr- technischen Propheten erfüllen, wonach . Zeitungsberichte schließlich überhaupt nicht mehr dem schnöden Druckpapier anvertraut, sondern nur noch herumgeblitzt werden, sei es be! Nacht mit elektrischem Farbenlicht oder bei Tage durch Sonnenstrahl-Signale, . und Reclame-Anzeigen, die auf dem gleichen Weg verbreitet würden, die

Geschichte bezahlt machen müßten! Jedenfalls eine entzückende Aussicht für unsere glücklicheren Nachkommen, über die wir uns jedoch noch nicht die Köpfe zu zerbrechen brauchen. Man saat aerne. dak die amerikani-

schen Wahlcampagnen sich denn doch bedeutend an Anuano uno uuuzoi ge hoben hätten, und in vielen Beziehungen mag dies auch zutressen. unnreit r c . . a ! . f 1t4avt llg und aoer auuj uicic ucu uium in denselben aufgekommen. Wenn z. V. in den Massenversammlungen, sogar in vielen eleganteren Localen, der Beifall durch eine Unmasse Fischhörner und scheußlich tönende Klapper- und Rassel-Jnstrumente verschiedener Art unterstützt" wird, und in Riesenlocalen die entfernter Sitzenden, welche selbst den lautesten Redner nicht mehr Sitz für Sitz verstehen können, in jedem beliebigen Augenblick damit aufwarten und solcherart ein Pandämonium entfesseln, gegen welches ein polnischer Reichstag" noch der reinste Gottesdienst ist, so hört denn doch Alles auf! Und solche böllenbreuahelAuftritte sind Heuer in der Gartenstadt wahrscheinlich zahlreicher gewesen, als irgendwo sonst. Da fehlten blos noch Dampfpfeifen, um eine solche Versammlung dem ersten besten Riefentumult unter freiem Himmel gleichzustellen. DaS Trommelfell meiner Ohren wird noch wochenlang davon erklingen. Natürlich haben sich die Chicagoer auch diesmal damit großmachen müssen, daß sie mit der Zahl ihrer, regtstritten Gjimmgeber New York noch um eine gan Pferdelänge" geschlagen haben. Wie Sie sehen, bricht der Chicagoer Localpatriotismus selbst in den ungewöhnlichsten, verhananißsckwersrn Zeiten immer wtedex urwüchsig bervor, und teern einst die Welt untergehen, und Chicago etwas länger am Leben bleiben sollte, als Gotham, so würde ß sicherlich mit dem ' j n Siegesrus: Jcy yave am ianguen ausgehalten!- in das Chaoö ' versin,ken! Doch es gibt auch noch ein anderes Chicago, als dasjenige der Präsidentenwahlen. So . B. das Chicago der Unfälle. Die Gartenstadt besikt einen eigenen Ober-Unfalls?Chronj-sten, welcher mit der Polizei-Central station in Verbindung steht und Jakr für Jahr alle Berichte über gewöhnliche Unfälle, Morde. Selbstmorde, Verschwinden von Menschenkindern, Feuersbrünste kurzum, über Alles, und wäre es auch nur das beglaubigte Ausgleiten auf einer Bananenschale zu buchen hat und solcherweise wohl die ungeheuerlichste Stadt-Chronik der Welt zusammenträgt. Dieser wunderbarc Statistiker, der seine Thätiz seit im Jahr 1890 begonnen hat, vermeldet, daß Chicago im verflossenen Jahre 13.000 .Unfälle" auhuweisen hatte. Das ist eine böse Zahl, ab noch nicht die höchste in der Chicagoer Geschichte. Denn aus den, Jahre 1893 sind 16,000 Unfälle in ; diesem Riesenwerk aufgezeichnet und geschildert, und dieser UnheilssammKr kündigt bereits an, daß im heurigen Jahr die Zahl noch höher steigen werde. ES sind übrigens immer noch erstaunlich wenig politische Unfälle darunter. Einen verhältnißmäßig recht günstigen und hoffnungsvollen Ausweis dietet dieser Allerwelts-Chrynist über die Chicagoer Trolley" - Bahn - Unfälle der neuesten Zeit. Darnach sind im letzten Monat nur" 43 solcher Unglücksfälle vorgekommen, und unter diesen nur 4 mit tödtlichem Ausgang. Verschiedene andere mit diesem Ver-kehrs-Moloch gesegnete amerikanische nr r n V l l . fjll t . I . -.X. uroBiaoie gcmcn juiiuiy irnuici nuuj gegründete Ursache, die Gartenstadt zu beneiden, und wenn die Bewohner der ersteren ihre Aussichten, diesem Moloch zum Opfer zu fallen, vermeiden wollen,' thäten sie wohl am besten, nach dem glücklichen Chicago auszuwandern! Trotzdem wäre eS möglich, daß die Tage dieses Verkehrsmittels in der Gartenstadt gezählt sind. Sobald der Katzenjammer des Wahlrummels völlig überwunden ist. und das erste Schneewetter mit allen seinen Schrecken auf viele Monate zu Gaste sein wird, dürste die Frage der Ersetzung der Straßenbahnen mit oberirdischer Elektricität durch solche mit unterirdischer, oder durch das storage bat tr-System, brennender als je wer den. so sehr man auch von gewisser Seite noch versucht, diese Entwicklung hintanzuhalten. Schon jetzt sind die Vorboten hiervon zu gewahren, hinter dem neuen System steckt ebenfalls Capital und Unternehmungsgeist, und die Südseite Chicagos soll bald das Schlachtfeld eines praktischen Wettbewerbes zwischen beiden Systemen werden. So schnell, wie es die vorhandenen, von corrupten Stadt-Rabenvätern geschlossenen Contracte möglich machen, mag alsdann daS Reich des TrolleyS zu Ende gehen, wie ich es Ihnen schon einmal vor einigen Monaten in ferne Aussicht gestellt hatte. Dieöoffnungsvollsten wagen sogar die Voraussagen, daß dieser Kampf und der unvermeidliche Sieg des neuen Systems diese Frage für die ganzen Ver. Staaten zu endgültiger Entscheidung bringen würden. Möchten sie Recht behalten! Das Trolley-System bat sicherlich seine Leistungsunfähigkeit bei schlechtem Wetter in Chicago auffallender bewiesen, als irgendwo sonst. In aller Stille reifen für die CHZ caaoer doch manche gute Früchte der 93er Weltausstellung. Wohl an Uu nem neueren Bau macht sich der archtiektonische Einfluß der verschwund nen Weißen Stadt" in solchem Maße geltend, wie dies an dem neuen P o stgebäude Chicagos der Fall sein wird, und sollte Sie Ihr Schicksal binnen zwe! Jahren wieder einmal nach Neu-Paris führm, so dürften Sie mit freudigen Gefühle namentlich in der Kuppel dieses Gebäudes eine stattliche Wiedergeburt deS denkwurdi gen Administrations-Gebaudes von Jackson-Park erkennen. (ES ist übri gens Zeit, dak Cbicaao wirklich ein mal ein' 'anständiges BundeSgeb'äude -tVTi . rj jt i . k Lr! I r ' -w -m rjr - x . . v l. t r . - rrv..D leruMro au mtus

elipttl wiederum für andere !)ervorragende Bauten vorbildlich wirken. Wahrscheinlich hätte sich der bauliche Weltausstellungs-Einfluß schon in beträchtlich höherem Grade sichtbar gemacht, wenn die Bauthätigkeit über- ' . . . -t.

Haupt in den letzten paar ayren eine lebhaftere gewesen wäre und sich nicht so vorwiegend auf Geschäfts! aser1 r y " n r 1 1 . r? . ! nen veicyranil qaiic. negen erst einmal wirklich gute Zeiten, o darf auch in dieser Hinsicht eine neue Aera krhofft nx-iden. Das Hoffen ist jedenfalls allezeit eine angenehme und gesunde Beschäftigung für Alt und Jung! . K Künstliche Schwammzucht. Zur Zeit der Columbischen Weltausstellung war das Angebot von Waschschwämmen beträchtlich größer, als es gegenwärtig ist, und die Schwammfischereien waren auch auf der Ausstellung verhältnißmäßig gut, ja die griechischen Schwämme sogar imposant vertreten. In den letzten zwei Jahren hat sich ober das Angebot vermindert, nament lich auf dem amerikanischen Markt. ES haben sich verschiedene Ursachen vereinigt, um diesen Rückgang herbeizuführen. Obenan steht die Lähmung industrieller Thätigkeit auf der Insel Cuba infolge des Revolutionskrieges; sind doch gußer den Gewässern von Florida diejenigen der Westindischen Inseln unsere Haupt Bezugsquelle für Schwämme Vielleicht das Schlimmste ist indeß die Schwamm -Raub-flscherei, welche eine völlige Ausrottung herbeizuführen und sine ebenso bedenkliche Lage zu schassen droht, wie z. V. bezüglich des Robbenschlages in den Gewässern von Alaska. Es erschein unmöglich, wirksam hiergegen tinzu? schreiten. ' Unter solchen Umstanden gewinnt der Vorschlag, welchen ein Grieche Namens Charalampos ChorphioS unserer Regierung durch den amerikanischen Conlular-Vertretkr in Mitylene aemacht lzat, besondere Bedeutung. Wie schon oben angedeutet, betrifft dieser Vorschlag eine systematische künstliche Cultur von Waschschwämmen in möglichst großem Maßstabe, Ebenso gut, wie man hierzufande die Fisch, und sirebs-Cultur von Regierungwkgen künstlich zu fordern versucht hat. und zwar hinsichtlich der Fischt mit vedeutendem Erfolg, und ebenso, wie die künstliche Austern-Cultur eine schätzenöwerthe Rolle in der Erhaltung des Gesammtbestandes spielt, sollte auch AehnlicheS mit den Waschschwämmen emes Versuches werth sein. Der besagte Grieche, welcher eine amtliche Concession zur Begründung emer solchen Cultur an der Küste Po Florida zu erlangen sucht, geht no weiter und erklärt, daß mit entspre chenden Vorkehrungen die Sache sich noch viel besser bewähren werde, als in den obigen Fällen, und die Schwamm? fischereien pon Florida sich binnen wenigen Jahren auf iine sehr hohe Stuft der Ertragsfähigkeit bringen ließen, Auch haben bereits mehrere ichthyologische Sachverständige in unserer Bundeshauptstadt sich recht vertrauensvoll über den Plan ausgesprochen. Bekanntlich ist die zähe, weiche und elastische Fasermasse, welche man beim Apotheker und anderwärts als Schwämme kauft, weiter nichts, als' Skelette oder Gehäuse, jn denen ehe mals ganze Colonien gallertartiger kleiner Geschöpfe, die sich diese Gerüste aufbauten, ihr Dasein fristeten. Diese Geschöpfe pflanzen sich theils durch Ei-Sporen, theils durch Knospung fort; Letzteres geschieht durch Lostrennung der Knospen" von dem reifen Polyp aus. Bei künstlicher Cultur nun wird ein solches Gerüst mit einem scharfen Messer geschickt, nach wissenschaftlichen Principien, in eine Anzahl Stückt zerschnitten, während sich die breiige Masse noch unter Wasser befin det; dabei muß an jedem Stückchen noch ein Theil der äußeren Oberfläche der ganzen Wohnkaserne" bleiben. Diese Parcellen werden dann wiederum, jedes mit einem Stein oder einem sonstigen geeigneten Gegenstand beschwert, auf dem Boden des Wassers sinken gelassen. Manche dieser Theile sterben ab; aber die allermeisten sollen nach Verlauf von zwei oder drei Monaten auf'S Neue sich fortentwickeln und eine bedeutende Größe erreichen. Wie man sieht, entspricht dieses Verfahren ähnlichen Processen in der Kunstgärtnerei. WaS die ?eute. welche bisher mit der Schwammfischerei in Florida beschäftigt sind, zur Ausführung dieses Planes sagen werden, das steht freilich auf einem andern Blatt. Gemeinnütziges. Apfelsalaj. Die Aepfel wer den gerieben, ausgepreßt und alle halben Stunden abgeklärt. Dann thut man Zucker nach Geschmack daran und läßt den Saft 45 Minuten kochen. Am anderen Tage wird er noch einmal abgeklärt, in Flaschen gefüllt, verkorkt und zugedeckt. AnstxichfürHauSgeräthe aus Eisen. Wasserblei, mit etwas Wasser zu einem dickflüssigen Brei angerührt, wird mit einem Wichsbürstchen aufgetragen und vollständig trocknen gelassen. Mit einer anderen, nicht zu steifen Bürste wird der Gegenstand tüchtig gebürstet, wodurch derselbe einen prächtigen Glanz erhält. Dieses Versahren, obwohl das erste Mal et was mühsam, schützt lange Zeit vor Rost, Zu stark g.esalzeneFleischWaaren, wie Gänsebrüste, Zungen, Schinken und deral., mildert man, wenn man sie ein bis zwei Stunden in abgerahmter Milch liegen läßt. Ebenso mildert man geräucherte oder marinirte Fische. Um das Schimmeln von Speck und Salzfleisch zu verhindern. bereitet man einen Brei auö Wasser lind Salz und bestreicht das Fletsch fcamtt. Vor dem Gebrauche muß die jtadiirch entstehende salzige Kruste gut abaerieben und hte Neste abaewalm? I --n"rrT"r -w w w " - " ry w . I w " I . i , i perwn. .. .... - . -

Petersilien -Butte'r. Viele Suppen und Gemüse schmecken sehr angenehm, wenn zu denselben kleingeschnittene Petersilie hinzugesetzt wird. Will nun die Hausfrau nicht immer frische Petersilie wiegen, so empfiehlt sich die Bereitung der kPetersllien-But-ter. Zu diesem Zwecke zerläßt man in einer irdenen Kasserole ein Pfund gute Butter, schüttet unter Umrühren die feinzerschnittene Petersilie hinein, läßt die Masse zwei bis dreimal aufkochen und gießt sie dann in ein sauberes, fest verschließbares Einmachglas oder Steinguttöpfchen. Beim Bedarf sticht man dann fo viel Petersilien - Butter mittels eines Messers heraus, als man zu der Suppe oder zu dem Gemüse benöthigt. Eine auf diese Weise bereitete Petersilien-Butter hält sich 314 Tage unverändert. Ob Milch gewässert ist o d e r n i ch t. ermittelt man dadurch, daß man eine gut polirte Stricknadel in ein tiefes Milchgefäß eintaucht, sie dann gleich herauszieht und aufrecht hält. Ist die Milch rein, so wird ein Tropfen der Milch daran hangen 'bleiben. Wenn aber eine noch so geringe Menge Wasser in die Milch geschüttet worden ist, so wird das Hängenbleiben eines Tropfens Milch verhindert. Giftige Kleidung. Wenn wir uns mit der ursprünglichen Farbe der Gespinnstfaser zufrieden geben wollten, so würde es keine Kleiderstoffe von giftigen Eigenschaften geben; aber wir verlangen vo der Kleidung nicht nur, daß sie'uns' gegen die Witterung schütze, sie soll uns auch schmücken. Nun gibt es zwar Farbstoffe harmlosej Art in Menge, allein unsere leidige t oder löbliche? Sucht nach Man? nigfaltigkeit macht, daß die Färber nj der Anwendung nicht 'unschädliches Farben ein allzu weites Gewissen be-

C4 slnk f&'Ar,lUiilUltU, IWIW Viy IIUV? ten Farben am pulsten gefährlich. 5o ist z. B. das wunderbar frische. Grün mancher Stosse für Ballkleider eins der allerscklimmten Gite, näUii Schwemsurker Ärün, 6. t arienikkssigsauresKuPfer, enthält mithin zwei der bösartigsten Giftstoffe aus einmal: Arfenik und Kupfer. Wo ein mit diefern Griin gefaxtes Meidunßsstij die bloße Haut berührt, entstehen Pizstelnz 'auch Geschwüre auf den Lippen pnd Augenentzündunan werden durch das Tragen solche? Kleidung hervorgev.. r i iv '(."l rufen. Zuweilen neyk man löauwi der. die mit Gold- oder Silberpulver bestreut zu sein scheinen. Es ist wahr, f. Jt ... w . VI f l iie macyen tcn pracylig, auein ne nny 1hf gesundheitsschädlich. Das vermeintliche Gold- und Silberpulver ist eine Legirung von Kupfer mit Zink und besteht auö scharfkantigen Splitterchen, die nur lose auf dem Gewebe haften, hei per lehhqftm Bewkgung des Tanzens verstauben, dabei in die Athemwege gelangen und nicht nur Verletzungen der zarten Schleimhaut des Kehlkopfes und der Lungen mit nachfolgenden, entzündlichen Erscheinungen hervorrufen, sondern außerdem als Gifte den Korper angreifen. Seit der Erfindung der Anilinfarbe ist es möglich, auch Kattune und Valiste sehr hübsch zu bedrucken. Die Anilinfarben selbst sind nicht giftig; allein um sie auf der Baumwollensaser anbringen zu können, wird oft daS Aewebe vorher in einer Lauge von arsentksaurer Thonerde gebeizt. S!osfe mit violetter Grundfarbe und aufgedruckten weißen Figuren, desgleichen Kattune mit brapngelbcn und rothbraunen Mustern, sowie arau. schwarz und rosa bedruckte Gewehe können die Ursenikbeize durchgemacht haben. Diese Anilinfarben sind nicht waschecht, und es ist zu besorgen, daß sie auch infolge der Einwirkung der Hautausdllnsiung Ärsen abgeben. Mit Korallin roth gefärbte Strümiife und Shawls haben schon oft Putelbildung auf der Haut hervorgeruen. WaS 'gleichfalls auf Anwesenheit von Arsen im Farbstoffe hinweist. Das sicherste Mittel. Thierbälge gegen Motten zu schützen, ist Zlrsenik; deshalb werden solche Bälge vor dem Ausstopfen an der Innenseite, oft auch an der Aunensslt?, mit Arsentlsosung besirichkn. Hierdurch kann nun zwar nicht so leicht. ein Schaden entstchen. z?ohk ttösr dadurch; haß, wie es oft g?. ichieht, Kürschner und Pelzwaaren r-Zndler Arsenik in die zu verkaufenden öc:r U die ihnen zur Aufbewahrung übergebenen Pclzwaaren streuen,- was vor dem Gebrauch von Pelzwerk Wohl zu berücksichtigen ist. . Die Verwendung von Kupfer und Arsen be: Gkweb.'n ist zwar durchaus verwerflich, doch dient sie nicht schlechten Zwecken, wie dies beim Zusatz von Blei tast immer der Fall ist. Der Fa brikant. der dem schwarzen Seidenstoff eine möglichst groß? Bleimenge zu imprägniren strebt, oder der die Nähseide so sehr mit Blenucker,-dem gefahrlich sten aller Bleisalze, durchtränkt, daß sie, süßlich schmeckt,-will weiter nichts' als das Gewicht seiner Waare vermeh? ren und den Käufer betrügen.- Vor dem Einkauf von Seide untersuche man e:n Vrobchen davon aus das Vor Handensein von Blei. Man lege es in ßsslg. gieße die Flüssigkeit nach einigen Stunden in ein klares Trinkglas und setze einige ' Kröpfen Schweftli T" r . 'r ' - . ' . 1 jaure mnzu; es oarr leme weiße, wof jigeTrübung entstehen. Einen Sei den faden ziehe, man-, beim Einfädeln Nicht erst durch den Mund; pariser Toiletten. ' , Die Entwicklung der Mode in der weiter und weiter vorrückenden Saison zeigt, daß sie bei der einfachen, natur lichen Form des Gewandes dessen ma lerischeGestaltung durch Farbencombi Nationen .und Zusammenstellung ver schieden Stoffe ins Auge gefaßt hat. Durch diese Prinzipien schafft sie un mdlichen Wechsel, ohne doch rigorose Forderungen an den einzelnen zu stel len. Einen Beleg dafür . geben die hübschen nachfolgenden Pariser Tonet ten welche den verschiedensten Zwecken entsprechen. Figur 1 zeigt ein Costüm aus bron zefarbenem TuÄ. daö in renvoller

iästt mit seidener Soutache verschnürt ist. Die !Z.??schnürung umrandet den mit einer Fcderbordüre abschließenden Rock 7 Zoll breit. Die kurze Taille

endet mit einer gleichen Bordüre und ist auf dcn unteren Theilen soutachut. Das vorn abgerundete, ärmellose BoZerojäckchen schließt mit einem angeschnittenen, von einer Spitzenkrause umgebenen Kragen ab und ist vorn mit Passementerieornamenten geziert. Die soutachirten Keulenärmel haben dm Handgelenk Spitzenkrausen. Recht eigenartig ist auch der Hut aus bronzefarbenem Sammet. Er hat zu einem geraden, nach oben sich erweiternden Kopf eine breite, geschlitzte Krempe und ist mit plissirten geIbItchenSpi,tzen und tütia emporstehenden bronzefarbenen At.lasbandschleifen geziert, die durch eme Straßschnalle gehalten. wer?e.n. '"Garu allerliebst ist die tuaendlicke Toilette tn Figur'2. Russisch grüneZ es.'- k. .!V- w .'?. UO), gielcyfaroigs ?eioe unu warn wct bilden die Bestandtheile derselben. Die mit Schneppe gearbeitete Taille ist hinten aus Tuch, vorn mit einem Einsatz aus Seide gearbeitet. Dieser ist bis zu dem glatten Sattel aus Seihe in regelmäßige Fglten geordnet" und wird von fettonnirten. mit Kurbelsti ckerei verzierten Garniturtheilen aus Seide eingeschlossen. Dem glatten, gitterartig mit Sammetrollen überspannten Sattel ist ev mit einer Sammetrüsche angefügt. Auch der Stehf .. .... in 111. "!!' .. II Ar iiagett ii glllkiarng m ammetrolleN überdeckt. Die seidenen Aermel sind an ihren unteren anschließenden Theilen gleichfalls mit Kurbelstickerei geziert. Der von einer Sammetrüsche umgebene Tuchrock hat keilförmige seidene Einsätze, die mit sich kreuzenden Sammetrollen bedeckt sind. Die immer vornehme Princeßform" ist in diesem Jahre wieder ein Lieblingskind der Mode. Für die Prinzeßrobe in Figur 3 ist violett schillernde, mit schwarzen Atlasftreisen durchzogene Seide verwendet und derartig geordnet, daß am Vordertheil die Streifen schräg laufen und in der Mitte spitz zusammenstoßen. Dem Kleide liegt ein Kragen aus crmefarbenem Crepe de Chine auf. der streifenweise mit lila Seidenlitze besetzt ist. ßr hat einen runden, vorn und hinten sn den schultern geschlitzten Ansatz, der über und über lila soutachirt ist; vorn wird der Kragen durch lila Seidenlitze zusammengeschnürt. Die Aermel haben Aufschläge aus Crepe de Chine mit Verschnürung. Die vierte Abbildung veranschaulicht ein 24 Zoll langes Cape aus modefarbenemTuchstoff; dasselbe hat vorn, und hinten tiefe Falten und ist vorn mittelst klemer Riegel und Muschel knöpfe über untergesetzten Theilen zu sammengehalten. Ein Tellerkragen, aus einzelnen Theilen zusammenge setzt, schließt das Cape ab. Dem ova ken, ziemlich hohen Kopf des HuteS fügt sich eine breite, an den Seiten aufgerundete Krempe an. die mit Band, eingefaßt ist. Um den Kopf schlingt sich em 4 Zoll breites Faille band, das vorn seitlich zu chier flotten p . i tp, . . . feaicuc aelnuvil m. m xtz em

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Strauß schwarzer Spielhahnfedem steckt. Einen einfachen, recht kleidsamen Paletot zeigt Figur 5. Er hat einen kurzen, hinten an den Seitentheilen in Quetschfalten gelegten Schoß, fowie einen aufgesteppten, übertretenden Vordertheil und wird unsichtbar durch kleine Knöpfe geschlossen. Unter den bandartigen Nähten treten zu beiden Seiten des Vordertheils in schräger Richtung je zwei Patten hervor, die mit kleinen Perlmutterknöpfen geziert sind. Dem Paletot ist ein breiter Kragen mit angeschnittenen Aufschlägen angefügt, der mit Astrachan be-

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mssM- " 355 rjr deckt ist. Unter dem Pelz hervor legen lich ichrag em paar Patten auf die Aufschläge, die wie die andern von dunklen Perlmutterktövfen aebalten werden. Die Keulenärmel haben runde Ausschlage und sind wie der gan Paletot mit schwarzer Seide unterfüttert. Den hohen, geraden Kopf des mit breiter, leicht aufgeschlagener Krempe versehenen schwarzen Filzhutes umgiebt ein glattes, sehr breites Moiröband, das genau mit dem obern Kopsrande abschlient. An der linken Seite befinden sich drei Straußfedern, hie mit ihren vollen Köpfen nach außen nicken. Den An satz der stehend angebrachten Federn deckt eine lange, schwungvolle Feder, die mit ihrer Spitze über den hintern fiand des Hutes fallt. Gedankensplitter Wer Werth besitzt, ist gern allein Mit sich und den Gedanken sein Auf allen Lebensgängen; Doch eine Null" hat dessen bang. Ja. ein Null fühlt stets den Drang. Sich Andern anzuhängen. Wenn man sagt: Er hat Geschmack. er hat Urtheil so meint man: Er hat meinen cheschmaa, er hat mein Urtheil. Was nützt dir, o Dichter. Dein lehrreich' Gedicht? Die Leute, die' angeht Die lesen's doch nicht . Wenn dir ein Glück geworden, so trachte es wenigstens nachtraglich zu verdienen, Wenn du voll Launen und Mücken bist. Kannst du em Freund nicht sem; Je leichter Einer beleidigt ist. Je schwerer wird er verzeih'. D i e Indifferenz ist ein geistiger jf . . i c ' azemioo. Zeiiist Geld heißt es. und dabei wird doch meiste Geld hinausgeworfen, um die Zeit zu vertreiben. Ans der Schulprüfung. Schulinspektor: So, liebe Kinder, nun denkt Euch, Ihr seid in der Lehre und braucht, kurz vor Beendiauna der Lehrzeit, noch einmal eine besondere Unterstützung von Daheim. Ihr schreibt also ernen Brief an EurenVa ter, bittet ihn um Geld und versprecht, recht brav und fleißig zu sein, damit Ihr ihm für seine Opser danken und bald selbst etwas verdienen konnt!Alle schreiben eifrig, nur einer aus der letzten Bank will gar nicht ansängen. Schulinspektor: Meier, warum schreibst Du nicht?" Meier: Mei' Vata hat von eh' koa Geld.Durch Güte gelöst Während man anderwärts in unserem Lande versucht, auf dem Wege W. tl.r.j c . r c --ivzi eieygeoung vle .eivige yeaierDamenhut - Frage zu erledigennd zwar meistens mit zweifelhaftem Erfolg, hat man in San Francisco einen andern Weg einzuschlagen begonnen, denselben Weg. welcher m Deutschland da und dort mit Gluck beschntten wordm ist. Diese Streitfrage war am Goldenen Thor" zu einer ziemlich brennenden geworden, als die Leiter eines der hervorragendsten dortigen Musentempels, des Baldwin Theatre", nach allerlei wirkungslosen Aufrufen in der Presse u. s. w. auf den guten Gedanken verfielen, eine recht freundliche Bitte in dieser wichtigen öffentlichen Angeleizenheit an jede einzelne Besucherin ihres Theaters persönlich zu richten. Am Eröffnungs - Abend der neuen Saison wurde dann jeder Dame beim Eintritt in das Baldwin Theatre" tine sebr liebenswürdig gehaltene Karte überreicht, worin sie gebeten wurde, licht ohne Noth den Genuß anderer Besucher zu stören. Und dieser Appell ?n die Noblesse der Damenwelt sollte 'licht fehlschlagen: Alle Hüte mit Auönähme der flachen verschwanden, wie Fledermäuse vor dem. Tageslicht! Es ist zu wünschen, daß eine solche Stimmungsmacherei allseits Nachahmung finden möge. Hoffnungslos ist die Sache jedenfalls nicht gerade, denn auch das Gute steckt an. Drei Pfund 6 Unzen Brot für 10c, daö bekommen Sie bei Beruh. Thau, Marktftand 122 oder Hokbrook Str. No. 81; auch? den feinsten PumPernickel, daö keße Roggenbrot und alle Sorten Kuchen in vorzüglicher Qualität,

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