Indiana Tribüne, Volume 20, Number 52, Indianapolis, Marion County, 8 November 1896 — Page 4
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Zudiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntags Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träge, 1 Ccnti. per Woche, die OonntagSTribüne-I Cekll per Woche. Beide lufarae? IS SentJ $ia es Cent per Vtonat. Per Post auSerhalS de ftabi zugeschickt in oraudethlunz V pe, 'ahr. onwn 10 CÜD maTfama Stratze. Indianapolis, Ind., 8 Nov'ber 1896. ZlZNillgZ - pitai. Aller Wahrscheinlichkeit nach hat der Amerikaner die Wettlust von dem Engländer geerbt, denn in keinem Lande Europa? wird so diel gewettet, alö in England, und ähnlich ist'S auch in Amerika. Hierzulande geben ganz besonders die Wahlen Veranlassung zu zahlreichen Wetten. Kaum macht irgend Einer eine Behauptung, gleich ist ein Anderer bereit : "I bet you" zu sagen, und gar oft wird der Vorschlag angenommen. Bei einer Wahl, speziell bei einer lebhaften, aufregenden Präsidentenwahl, werden unglaubliche Summen verloren und gewonnen. und leider ergreift die Wettsucht auch gar oft Leute, welche Nichts zu verlieren haben, und sich, wenn daö Unglück eS fo will, ruiniren. Dagegen ist eine Art harmloser Wetten im Gebrauche, welche zwar dem Gewinner und oft auch Anderen viel Spaß machen dem Verlierer aber nichts schaden. Diese Wetten bestehen meist darin, daß der Verlierer verpflichtet ist, irgend eine meist mühsame und im Allgemeinen oder doch für ihn komische Handlung zu verrichten. DaS Ge bruuchlichste ist, daß der Verlierer den Gewinner auf einem Schubkarren durch eine lebhafte Straße fahren muß. Zuweilen aber brütet die Phantasie gar sonderbare Dinge auS. So konnte man am Mittwoch Abend auf dem Viadukt in Gegenwart von Hunderten von Zuschauern einen Mann in gebückter Haltung sich abmühen sehen, dermittelst eines hölzernen Zahnstochers eine Erdnuß vor sich her zu schieben. Er hatte die durch eine Wette übernommene Verpflichtung auszuführen, auf die angegebene Weise die Erdnuß über den ganzen Viadukt hinüberzuschieben. Aufwärts war die Sache mühsam, denn so die er die Nuß einen Moment frei gab, rollte sie zurück. Abwärts ging die Sache natürlich leichter. Er brachte über drei Stunden damit zu, auf diese Weise die Nuß! über den Viadukt zu schieben und mzn kann sich daS Gaudium ter Menge denken, welche dem komischen Schau spiele zusah. Der ehrsame 33: r eines Grocerh StoreS, der sich w. ..it?.r alS eine Meile von der Männerchor Halle entfernt be findet, hatte gewettet, daß der Verlierer dem Gewinner vor dem Store öffentlicb die Söube vuken müsse. Der Beklker des Grocern StoreS wurde Verlierer und er hat dem Andern die Schuhe zu putzen. Aber er meint, die Zeit wenn das zu geschehen habe, se nicht festgesetzt worden. Er könne eS in zwanzig Jahren thun, wenn er wolle; auü sei nicht bestimmt worden, ob es zur TageS- oder zur Nachtzeit zu geschehen habe. Ich muß eS natürlich den Heiden Wettenden überlassen, die Sache zu schlichten, oder sich, für den Fall, daß sie sich nicht einigen kön nen, ein Tribunal zu suchen, daS den Streit schlichtet. Ich bin indeß der unmaßgeblichen Meinung, daß in die sem Falle teS Verlierers Auslegung nicht ganz fair ist, zumal nicht Den jenigen gegenüber, welche ein Schauspiel genießen mochten, ohne ein Ein trittögeld bezahlen zu müssen. Ich weiß von einer anderen Wette zwischen zwei Deutschen, von denen der Verlierer sich verpflichtete zehn Minu ten lang ein Schild mit der Aufschrift durch die Straße zu tragen: Ich bin ein Esel". Nach meiner Anficht war die Wette unvollständig. Ich meine der Gewinner hätte sich verpflichten müssen, gleich dahinter her mit einem Schilde zu gehen, daS die Aufschrift hätte tragen müssen: Ich auch". ES ist mir von einer anderen Wette erzählt worden, welche nicht ganz so harmlos, wie die eben erwähnten ist. Diese Wette ging dahin, daß der Gedinner deS Verlierers Frau küssen dürfe. SS ist mir nicht gesagt worden, ob die Frauen der Wettenden um ihre Einwilligung gefragt wurden. Ganz abgesehen dadon, daß man sowohl vom ethischen wie vom juristischen Standpunkt aus daS Recht eines ManneS bezweifeln kann, über daS Geküßtverden einer anderen Person zu verfügen und hier eine schwer zu lösende Frage auf dem Gebiete deS EigenthumörechteS vorliegt, kann die Ausführung dieser Wette Gefahren in sich schließen. SS kann vorkommen, daß der Gewinner von der Frau statt
deS zu erwartenden Kusses eine schal-
lende Ohrfelge erhält, eö kann sich aber auch die Wahrheit deS französischen Sprichwortes bewähren: "L'apperit vient en rnangeant". Sprachkundige mögen fich's übersetzen. Ich hebe biö jetzt noch nichts über die AuSführung der Wette gehört. Daß die Wetten, bei denen eS sich um ein Traktement mit irgend einem erheiternden Trunke handelt, zahllos find, versteht sich von selbst und dieö find ja wohl die einzigen Wetten, welche vernünftig, zum mindesten nicht unvernünftig sind. Der Plauderer. , Iie Mß. Von Joses MarluS. I. 5 ä war verliebt: zum wievielten Mal in meinem Leben, das könnte ich so in aller Eile kaum sagen, aber diesmal war es mir sehr ernst. Wie diese Liebe entstand? So, wie jede Liebe: Ein Blick in die Tiefe zweier w n'ji. v3 : AUgeN, ein allein, vus vczuuverl, ziv runde Arme, nach deren Zärtlichkeiten man beftiae Sehnsucht empfindet.. und ich war in Eirces Netzen, stärker als ich gedacht und ernster als es wtu leimt meine Schone aewun cht Yütte. Für die Liebe gibt es nur eine einzige Medicin, das ist die Gegenliebe. Und gerade diese einzige Medicin verweigerte mein grausamer Ärzt. Meine Schöne, eine junge Wittwe, hatte eine sehr geringschätzige Meinung über meme himmelstUrmenoe elven schuft und sie ignorirte dieselbe mit un glaublicher Seelenruhe. Wenn ich mit der Rhetorik der Lie bcndcn sie von der Vernunstlgkelt mn ner Emvfindunacn überzeugen wollte, pflegte die reizende Frau in nüchternster Weise zu erklären: Tie Liebe, mein theurer Freund ist nichts anderes, als eine große Unruhe des Herzens, die mehr Leid verursacht als Freude. So lange der Mensch sehr jung ist, lebt er der Ueberzeugung, daß das viele Leid und das bischen Freude unbcdinat zum Glücke nöthig seien. aber wenn man ein wenig in die Jahre kommt, sieht man die Tmge deutlicher . . Heute, morgen werde ich dreißig Jahre alt und ich om dann nahe einem Punkte, wo Ihr Männer von uns Frauen zu fernen pflegt: sie ist Nicht mehr jung" und nachdem ich nur ein paar Jahre habe, in denen man mich mit ein wenig Wohlwollen noch hübsch smden kann. halte lch es für gescheiter, wenn ich die scn Rest frei von Leidenschaft mit einem Herzen, das ruhig seme schlage voll. führt, durchlebe. Und ich lächle über jene, die sich ihren Leidenschaften blind 5 r. v-r. m .1 ylttgeoen, 0 oan oie vinoercn kd( legen heit haben, über sie zu lächeln: Wenn Minna so sprach, schien das Feuer ihrer Augen, das sparsame Lächeln ihrer Lippen, die ganze Pracht ihrer reifen Schönheit diesem kalten Bekenntniß zu widersprechen. Aber es aelana mir nicht, diese Frauenphll0'0. phie zu erschüttern: auf meine Seufzer war ein Lächeln die Antwort, aus meine Thränen ein Hohngelüchter, Und ich? Ich gab den ungleichen Kamps nicht auf. Ein Liebhaber, der selbst die unwahr schcinlichsten Hoffnungen gufgiebt liebt Nicht wahr.. .. II. Ich täuschte mich nicht. Nach sechsmonatlichem ausdauerndem yofmachen gelangte meine phuosophv rende Schöne zu jenem Punkte, der sür uns Männer den Beginn des Sieges bedeutet: sie schwankte. Auch Minna war nicht von Eis. Ihre Blicke, ihre Worte und hundert andere KleiNlakeiten, die wir Männer bei dem Weibe, das wir lieben, stets zu bemerken pneam, mit einem Worte, ihr ganzes Benehmen zeigte mir deutlich. daß ich ihr nicht gleichgiltig sei und daß auch sie m jenem Netze zappelte, m wel' chem ich gefangen war. ' Ich fühlte, daß der entscheidende Augenblick, der für unsere Liebe beftim mend sein sollte, sich mit stürmischer Eue näherte. An einem Nachmittaa sake wir bei' sammen und meine Lippen stammelten die glühendsten Liebesworte, als die schöne Frau, ihre bisherige Kälte ver gessend, sich plötzlich zu mir wandte und meine Hand erfassend ausrief: Gut! Sie wollen eS!. . , , Ich werde nicht mehr nein" sagen, aber auch nicht ja . Möge das Schicksal, a das ich glaube, über unsere Herzens' fache entscheiden." t Das Schicksal?" fragte ich neugie. ng. üi$ie wollen Sie denn oa3 ay stellen?" W standen gerade beim Fenster. unten drängte sich die Menae. Mlnn schaute auf den Rina bmauS und meinte plötzlich: .Sehen Sie zenes kleine Bauernmäd. chen, das an unserem Fenster vorüber. schreitet, mit einem Korb Nüsse am Arm; wahrscheinlich sind dieselben mm Verkaufe bestimmt. Bitte, rufen : Sie lie. - Ich soll sie rufen wozu? Fragen Sie nicht, bitte, rufen - r m ' ' t-" le itf Ich beeilte mich zu aeborcken. Die kleine 'u everiüuserin machte em bril lantes Geschäft und einige Minuten püter vernett ste mit einem Goldstück in ve? Hand Minnas kleines Boudoir und hre Nüsse lagen in einem kleinen Häuf em aus vem .iscye. III. Nun? fragte ich. Nun, mein Freund, diese Nüsse werden das Schicksal unserer' Liebe be stimmen.
le Msse? fragte ich erstaunt. 2)!inna sah mir ins Auge" und lächelte. Jede Nuß wird zählen, die eine ja", die andere nein". Ich werde sie einzeln in ein Körbchen legen und was die letzte sagen wird, das wird auch meine Antwort sein. Wenn die letzte ein ja" bedeutet, entsage ich meiner Ruhe. Will es aber das Loos, daß die letzte nein" sagt, so entsagen Sie und Verreisen noch heute Abend. Darauf geben Sie mir Ihr Ehrenwort Wollen Sie?" Das Spiel begann ernst zu werden, ich wußte, daß diese Frau, die nicht unter der allmächtigen Herrschaft der Leidenschaft stand und überdies auch ein wenig abergläubisch war, in voll stem Ernst ihren Entschluß an die Nüsse knüpfte, und widersprechen wäre gleich' bedeutend gewesen mit einem endgiltigen Verzicht auf alle Hoffnungen. Des halb sprach ich: Es sei! Ich will es " Aber einem so dummen Zufall sollte ich mein Seelenheil anvertrauen?! Eine Nuß sollte über das Schicksal eines Himmelreiches entscheiden. Das war nicht möglich! Und ich dachte an eine kleine List, das was die Franzosen so charakteri stisch corriger la fortune" nennen. Als Minna aus dem Zimmer ging, um ein Körbchen zu holen, in das die Nüsse hineingelegt werden sollten, nahm ich rasch sine Nuß und verbarg sie in meiner Tasche. Warum ich das that? Ter ersinderi sche Amor soufflirte mir diesen Gcdanken; diese versteckte Nuß sicherte mir im Voraus das Jawort der geliebten Frau. Wenn die letzte Nuß ein Ja" be-
deutet, wird alles in Ordnung sein und meine versteckte Nun bleibt in meiner Tasch?, glö ob ste niemals existirt häjte. Wenn aber der thörichte Zufall es will, daß die letzte Nuß aus Nem" fällt, so weise ich eine Nuß vor, die mir jene Frau sichert, die in meinen Augen die Schönste ist auf Erden.. .. ' IV Minn, kam mi, einem Körbchen in der Hand zurück. U ich sie in der dllen Anmuth ihrer Schönheit sah. sonnte ich einen Seufzer nicht unters hriiitm UlUUtll. - Warum dieser Seufzer, fragte sie. Ich deutete stumm auf die Nüsse. Sie setzte sich an den Tisch, auf wel chem die Nüffe aufgehäuft lagen und Überreichte nur mit Zierlicher Handbc tveauna den Kyrb. Ein böses Omen, bemerkte sie. ous den Korb anspielend. in iiiviv uit v tiaiivi WA mAi wufiif. und dann vertraue ick auck Trn Klücke der Svieler? - Nein, dem ewigen Rechte w ' rT " T - Liebe. Nun, wir werden sehen, sprach ste heiter. sv m p VJlit iyren seinen, rosigen Fingern begann sie nun die einzelnen Nüsse hev vor zu klauben und ihre sanfte, hell klingende Stimme sprach immer wieder die bedeutsamen Worte: cv c U .... jinil .... ju ? Vlllll . r Trotzdem ich mir den Sieg im Vor. m. . , .. . . aus aenaert vatte uno iQ m meiner nnhhns irfitrffsls hAt ksnsis m,Zn ' VI Z ar f. I Herz doch recht stürmisch, als die r. zenoerau dleNU em den Korb legte. CVt i ri'n : , Ihre Stimme klang m der Stille des mrt; y; m; : -wvvvn5 mit un v(7 viiujiu iui fiTAw, :xurAVf. " uutyciuyisjiuuic. rr JT w 4. rv rr oa? als oie ay: oer 'ue unmer -licy. I Mit beinah Zitternden bänden lanate m,; . " jjiiiiiiii iiLiiii i i r . 3a.....!ein....3a....3!ein.... 3a:;S!B.v9?:-"x , i lptiip fl?6 nn nnsfi hnri in r Mitte d.z Tischchens. Minna hob sich, sie nahm die Nuß, ließ sie inZ stj.tx. .f.:i. ... v .if...: v Ilii ruw ! V ÜIurrxT während sie mich starr gnsah, sprach sie mu yaner stimme: I .Nein. ff V. Wh hhni tia rOai Ashnfit I , bevor sie noch Zeit gehabt Weiteres Wort zu sprechen, Hätte, cm MVlt VU. gnrr ist) m rmlm Tasche und rief lachend aus: ' mvr " i iiiuji uic icnic. ojici i v w 1. 9 m w t st .X - I 1 1T ttnT1 tTT I rrrr ... i Und triumddirend hob b h tr. pe vw M oie voye. n Mi f..r. '.. i I r r t - w Mmna war überrascht. Wie kamen Sie in den Besik die? serNuß? fragte sie beinahe streng. a ' 9 W Ich bemühte mich, der Sache eine yettere Sendung zu geben und erwiderte . - 0m. . ' - 1 U. . .IV . ', . Nur,em dummer Verliebter bat innz utnnounasaaor, izcy oaoe Ml? ' tr-rz rv. r , I yr ngeoeies mor im Bsrsus vym Tlsche genommen. Kann man es emem Verliebten Übel nehmen, wenn ir eine kleine List gebraucht, da er sein Glück cvt rv . -rri . I mW Buj spvi ,cßeil rom i :xi ..c t.L. .nau I Ein Schatte., flog über das rosige (w , . tti rv Antlitz der schönen Frau: , .Aber die Bedingung hat nicht ,o gx, lautet! er t ".i 5 . 1 Nun bemühte ich mich, ihre aute I Laune zurückzuerobern. Entscheidet k i) tn r-f.n : " 1 vu uivu vic iciuii, UlCllir iniininr i wollten das Schicksal sprechen lassen. Hier ist das letzte .Ja! Sie seben. das Schicksal wollte ..ia" saaen." fett kmn " prach sie. ..ick babe . ' . illUll) eme 'c.UV yeggenommrn. s t - - " IC
i f . VV4Vbf W V VM v V T i T I oennoer wurde, klann nurn d,?s, I ,i cv ...r.;.
D cgmunzHii uiuju. mö 0rrf,.n Kollitändia veryunaern uno StiMM, ,mmer furchtbarer und m;l. bcnn nijn allerdings erklären, daß f aflmcm ja hier in det cria i . . maa . ich thatsäckli. selbst Nicht wisse, wo LMenck! hätte mir a so jerne ir- . Es waren nur noch einige Nüsse auf dies dl Getränk bier in Paris zu be. iLn taU
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,ie vssneie lyre mW HM: dorMl eul,qen, lorotc amenkanischen lag eine Nuß. Familie nothwendig gebraucht werden.
Ütmm' S Minna sah mir ins Auge. , X. V. . k? ...'t r. S.u Ich werde offen mit Ibnm svre, then,,,. Als ich diese Nuß bei Seit. legt,, thgt lch es mit derselben Absicht wie Sie. Ich nahm mir vor. wenn die letzte Nein" saaen wird, so halte ich daSchicksal. uMrer Liebe jn mei.j
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?-' r T)aS aö ch SfcfcS Verlangt daö ächte Hütet Euch ner yano aoer setzt seqe iq t.., . das, was ich that, Unrecht war Seien wir ausrichtig und sagen wir uns, daß wir bei dcm ersten Schritte, den wir unternahmen, uns gegenseitig betrügen wollten. Das ist ein schlcch tcs Zeichen, mein lieber Freund. Die mahnende Stimme des Schicksals für Sie, besonders aber sür mich Leben Sie wohl. Sie drehte mir den Rücken und ver schwand. Ich verreiste, meinem Ehren worte gemäh. noch an demselben Abend. 5eit jener Zeit hasse ich die kleinen im schuldigen Haselnüsse Französisch schwach. Paris ist sicher eine schöne Stadt. Sie hat aber auch ihre großen, großen Schattenseiten, besonders füv demeni gen, der auf's Französische garnicht oder nicht richtig acaicht ist. wie Zt. A. mein intimer Freund derSchuhmachermeist Muppke auZBerlin O. Nruppke war ein elf made man. Er hatte sich vom einfachen berliner Schusterjungen prn Schustergesellen, hierauf zum Altgesellen und schließlich zum Meister emporgeschwungen und wenn er auch tinen ausgezeichneten französischen SH'f'l (sogar für mein mecklenburgi. zu ernstrmien ,m Stande j" ?aten,nt,i -'nn'' "!si T$'W? standig erschöpft und außer orn, oui , i . i .'rjC- , ArJifTlT che ein Buch mit sieben Siegeln. Dennoch faßte er. vor einigen Jahren den kühnen Entschluß, das herrliche Seinebabel aufsuzuchen, denn seine Mittel erlaubten ihm das. da Kruppke troß seiner schusterischen Eigenschaften im Lehen niemals Pech gehabt hatte. wenigstens kein persönliches. Er verließ L. , . . . j , . r sich also einerseits wohl auf seine .brandenburgische Schnauze-. mit der man bekanntlich überall durchkommt. c i r .19 k r.:-. "L.Z Geldbeutel, denn wenn 'man genügend ßus und Zwanzigfrancsstuae oesitzt, so bedeutet das für Paris wie überall selbstverständlich Kenntniß der Universalsprache!" So hatte ich denn also den Vor aa C . .1 . M zug , meinem neoen iireunoe ernw schönen Tags aus einem der vornehm i sten Boulevards m oeaeanen. wo er ; . " ., . me n die Fußspitzen der eleganten PflasterI m t kvZtts'k - fnrfimrrTTmfmPTT Blicken betrachtete. Er erzählte mir. daß er erst vor we. natn tunden einaetroffen sei. ab tMtin I VVVW wunii viitvtv MVM.uv.t r o r,A r .2 4fim Hu" i1 rvk. r " i v; Äni 'i mm nn, wlc uunvvuyio" -lf T?A mni . u. NN,;s,. m dliNkeN' v v u ., bonz tAtnt Brett'- fiiatc er ti n?r wiifjtpn n8 kaber . " 7. ' " r..,. rooqi 11111 luiyu ,uua,i,v.. , . ,Jz mir ch rkcht!' meinte Kruppk entgenkmm?nd nn führen Gh i,pit npnniisfPTT. "SÄP E An hier doch am ictu;cii, wniu iwiijui v 7,77 mal hin. 0 et en ,u,MMp. 6nbe besser Vescheed in det Nest!" m. das tbat ick denn also auch. Um rn,g m,;. KTIimh ßiubolc :i;:wn iiiui i;uiiuiiiu v.utwv v.0 . Clhmrfiffnntniffi? auf DU tODC ZU stellen und urn ihm hauptsächlich auch ; meiner bescheidenen Weise dasein- , w , 1 f" CtlC n der Berappiqunasarie" allein zu hrun mn&h irfi mir den Scke. MUlfiLUIIWaa V VM - - w , . ihm .iffi iiflfffTti iTinirtii uttxi5ttiiicitic i " f ' . - , I iii em i mill. fitim (rt. I mit Den iiDtieni -nie. uujtn ' " : K:. ftv, in hr,".rf,n. II II r iiiiim i i i n iiii ii luiiii ZU u v m v ' " -W-- . u . .. Darauf verickwand ick in der Toilette. m?nn hnlle arokartiaen Er ?s N,z m,i,m mlfdemtritt sak W k V w------ u mü& unb RtuMt dor twer mi:n mnifo'iKrcmat. neben welcke iiiW4vwM.v nw hi wvr"-r ' , Kellner ,wei kleine Scknapsaläser v - . n.st,nt bat e. .Aber, bester freund. hn c?;- wn hn kommen las. W, . ' f.. s rntr wollten Sekt ' '"7 v, - . Jg det habe ick ooch bestellt!" erwi rte Kruppke mij Ueberzeugung, aber bct Zöllner scheint en besonders däm. m?,ns , rmM" bnf ttiaii er " o 7 y P mtt dem 5?inaer auf d e Wemkarte. wo w, !TtA Wt Worte standen: uuuwiitH -7 " ' 1 Fine Champagne ! ( hatte nach diesem Vorgange wg In ftnthhfrS nivuv vwv njviwi , ttt-"-,.zn-. mm n ,r mm nbr dock mal mein wn. 1 nf . M.aLN?Stt omangr, gegen gute Bttabluna. ür , , . oea erraus von Arnreln, welche iu cv ... . r - ÄtaWttfffi guten Nebenverdienst derschaffen will. r r r r . - - I schreibe sofort un koffenkr, Circulare. u. s. w.. an ? nAnnn r r . Ä. Ocvoop Q Go., No. 208 State Straße, nacine 1318
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