Indiana Tribüne, Volume 20, Number 51, Indianapolis, Marion County, 7 November 1896 — Page 2

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Zndiana Srwüne Erschein! TüzZich nud Somttagö. Die tägliche Tribane- kostet durch be Xrlget 1 Centi per Woche, dle EonntagS-,rrttüe-I Eet per Woche. Seid iuace IS llent tl KS Seat? P rtonat. Per Poft außerhalb u tiU izeschiZt li voräVZbtttiluvZ V pe, 'Jat. omr! 18 Cflb Alabama Stratze. JadianapoliS, Ind., 7 Nov'ber 1896. Schönheit auf Bestellung. Die Zahl der anscheinenden Wun der. welche die moderne Wissenschaft vollbracht hat, ist Legion und mit jeder neuen Erfindung werden die Grenzen ihres Könnens um ein Beträchtliches weite? gerückt. Und nicht blos leblose Gegenstände bilden ihre Operationsobjecte, sie greift auch mit fester Hand in lebendige Organismen ein. dieselben von Grund auS umgestaltend. Die Leistungen der modernen Chirurgie grenzen an das schier unglaubliche und selbst das menschliche Gehirn, das früher stets als ein Rühr-mich-nicht-an betrachtet wurde, muß

sich operative Eingriffe gefallen lassen. in der Zeit von 8 bis 11 Uhr Vielleicht kommt es noch so weit, daß Uds nicht weniger als 262 Vögel gewisse Hirntheile, welche Sitze " be- vor dem Monde wahrgenommen. Eistimmte? Idiosynkrasien sind, wegge- ne gaie später hatte derselbe Geschnitten werden und aus einemRowdy teerte ähnliche Ergebnisse an dem Obein friedliebender Mensch gemacht oder servatorium 'der' Columbia Univerein Schnapsbruder durch Amputation j nt in New Jork, wo er zur Beobachdes von der Whiskyologie afficirten tunq nur den Sucher des großen Hirntheiles in einen Abstinenzler vom i skops benutzte. Fernere Beobachtunreinsten Wasser - umgewandelt wird. I wi.rn im October 1800 und im

Daß em abschreckend kakllches Gesicht igsi in Princeton (New Jersey) in ein klassisch schönes Antlitz innge angestellt. Im erstem Falle wurden an formt wird, mag unglaublich erschei- kinem Abende durchschnittlich 4z Vögcl nen, ist aber für einen geschickten Chi- auf die Minute aezählt. im letztern in

rurgen durchaus keine Hexerei. Freillch Nimmt eme solche Umwandlung eine gar subtile sowie langwierige BeHandlung in Anspruch und aus diesem Grunde können nur mit irdischen Glücksgütern reich gesegnete Menschenkinder sich d:rartige Umformungen leisten. Nehmen wir ein reiches Mädchen, das durch eine Hakennase, hervorstehende Backenknochen, ein spikes Kinn, rothe Haare. Leberflecken u. s. w. ent stellt und die obenein noch auf einem Auge blind ist. Wird ein solches be dauernswerthes Geschöpf nicht fehr viel darum eben, aus einer Vogelscheuche in em liebreizendes Wesen umgewandelt zu werden? Und dieses Verlangen läßt sich unschwer erfüllen. Der Arzt beginnt seine Operationen an den Backenknochen. Durch einen Einschnitt unter dem Auge legt er dieselben blos und mittels einer feinen Stahlraspel, die durch elektrische Kraft in sehr schnelle Rotationen versetzt wird, gibt er ihnen eine hübsche Abrundung, . ' worauf die . Haut wieder darüber aespannt und der Natur die Heilung überlassen wird. Nach Ver. lauf von vier Wochen, welche die Patientin in strengster Zurückgezogenheit verbringen muß, hat sich dieser Proceß vollzogen und nur zwei feine Narben sowie die mangelnde Straffheit der 'Haut verrathen den operativen Ein griff. Nunmehr kommt die Nase an die Reihe Um diese umzumodeln, gibt es zwei Wege. Entweder entfernt der Arzt alle Knochen und läßt nur die fleischiaen Theile übrig, unter denen er einen neuen Gesichtserker ausbaut, oder er raspelt dasNasenbein ao, bis dasselbe eine klassische Form angenommen hat. Dann wird die Haut darüber gespannt, die Wunde verbunden und nach Verlauf von einem weiteren Monat zeigt eineNarbe die Spuren des operativen Eingriffs. In ähnlicher Weise wjrd das Kinn behandelt und dann kommt daS defecte Auge an die Reihe. In der Hornhaut desselben befindet sich ein weißer Fleck, welcher nicht blos das Sehen unmöglich macht, sondern auch sehr häßlich aussieht. Freilich, das Augenlicht kann der Arzt seiner Patientin richt geben, allein er vermag den Schönheitsfehler mit einer überaus delicaten Operation zu entfernen. Das Auge wird in einer antiseptischen Flüssigkeit gebadet, worauf der weiße Fleck mit einem cylindrisch geformten Messerchen, das durch eine Feder oder Elektricität in Belegung gesetzt wird, entfernt und in die Oeffnung ein genau passendes Stückchen von der Hornhaut eines Kaninchens eingesetzt wird. -Das Lid wird hierauf über das Auge gezogen, ein Verband angelegt und in einigen Wochen geht die Heilung von Statten. Nunmehr schreitet der Arzt zur Beseitigung der Hautfalten im Gesicht und der Narben, welche die Operation gelassen. Ersteres geschieht durch Ausschneiden von Hautpartikelchen und letzteres durch Absorption der oberen Gewebe mittels Elektricität., Diesen operativen Eingriffen gegenüber ist das Entfernen von Leberflecken sowie anderen Teintfehlern und das Färben des rothen Haares ein wahres. Kinderspiel zu nennen, - das wenig Mühe und Zeit kostet. Die frühere Vogelscheuche ist in eine veritabele Venus verwandelt, aber sie ist nochnicht zufrieden, denn ihr Herz verlangt nach jenen' koketten Grübchen, in denen bekanntlich der kleine Schelm Amor ungesehen thront. Sie trägt dem Operateur ihr Anliegen vor und dieser geht alsbald an's Werk, nachdem ein fascinirendes Lächeln seiner Patientin seinem kundigen Blick die Stellen bezeichnet hat, wo er eingreifen muß. Mittels einer vulcanisirten elektrischen Nadel durchbohrt er von Innen die correspondirendenStellen und zerstört die Gewebe dicht unter der Oberhaut; letztere zieht sich, zu-, .sammen und die Grübchen sind da. , . Das Werk ist nun vollbracht und' unsere Schöne darf sich getrost mit jeder Schwester messen, auf welche die. Natur selbst ihre Gaben in reichstem Maße ausgeschüttet hat. In den W ä l d e 'r n v o n Knot! County, Ky.. sind m:hreren Jägern zwei weiße Panther zu Gesicht Aekommen, doch gelang es den Manne iicht, die seltenen Thiere zu erlebe. ,

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vöael als Eltttoxii - :) 5 Vor Kurzem beobachtete ver Astro nom Brooks das Vorübergleiten eineZ dunkeln Körpers vor derSpnnenschelbe' den er für ein Meteor'flnsähDieser ZNeteortheorie tritt jedoch der Gelehrte Chapman in der Zeitschrift Science- entgegen, indem er zugleich eine andere Erklärung nahelegt. Herr Chapman macht es nämlich wahrscheinlich, daß jenes vermeintliche Meteor ein Vogel gewesen sei. Wenige Astronomen, so sagt er, machen sich eine richtige Vorstellung von der Zahl der nächtlichen Zugvögel, die unter geeigneten Bedingungen und besonders zu gewissen Jahreszeiten in der Atmosphäre beobachtet werden können. Wenn während der Sehtember-Wan-deruna der Vöael nach dem Süden em verhältnißmäßig schwaches, Fernglas in einem gewissen Winkel gegen '-den Horizont auf. den Vollmond gerichtet würde, so könne man-in, der 'Regel einen fast ununterbrochenen' Strom von Vögeln vor der Mondscheibe vorüberziehen sehen. Chapman hat Z.' B.'- in der Nacht des 3. September 1887 in dem Observatorium zu Tenasly (New.r, mit tintm 6 - zölliaen 5?ern 45 Minuten 13. Die ffrühlingswande rung der Vögel beginnt in mittlern Breiten im Februar, erreicht aber ihren Höhepunkt erst im Mai und schließt nicht vor dem December. Daher gibt es fast keine Jahreszeit, in der ein Beob achter des 1 Mondes nicht - gewärtig sein müßte, hier und da einen Vogel in das Gesichtsfeld seines Fernrohrs zu bekommen, Chapman weist mit Recht auf die wcrthvöllen Aufschlüsse hin. die durch eine vermehrte Beobachtung dieser gefiederten Meteore" für die Vogelkunde gewonnen werden könnten. Es wird setzt meist angenommen, daß die Vögel während ihrer nächtlichen Neisen sich durch die Topographie des Landes leiten lassen, und daß deshalb Thäler, Flußläufe. Küstenlinien ihnen die Flugstraßen . . vorzeichnen. Wenn nun in der Hauptzngzeit, also im Sep tember. mehrere Beobachter?ihre Aufmerksamkeit'auf die Zahl der nächtlichcn Zugvögel richteten so könnte man die Flugstraßen wohl genauer, erkennen. um die Richtigkeit jeder An.iahme ?u prüfen. Auch über dit Höhe desFluqes der Zugvögel 'ist noch wenig hekannt. Wenn man ungefähr die untere und obere Grenze der Entfernung . bzstimmt, in der sich ein Vogel von dem Fernrohr befinden muß, um durch dasselbe wahrgenommen zu werden, so f . r ! mutz man annehmen, oan oie xiogci IN incr Höhe von etwa einer bis drei eng'ischen Meilen ziehen. Am 30. Septemje? 1894 beobachtete Brav in England )en Flug von Vögeln durch ein auf die Sonne, gerichtetes Teleskop und stellte fest, daß die wahrgenommenen Vogel, die für das bloße Auge unsichtbar wa ren, mindestens zwei bis drei englische Meilen'hoch sich befunden haben mutz ten. Wichtig .ist auch die Bestimmung der ?x; die ein Vogel vraucyk. um über die Scheibe des Mondes oder der Sonne hinweqzukreuzen. Diese ist sehr verschieden.' EinigeVögel erscheinen nur wie flüchtige Schatten, wahrend ande re sich mit groket Sckärfe auf dem Wlen Hinterqrunde abzeichnen und mehrere Secunden im Gesichtsfelde bleiben.' Wenn man die Geschwindigkeit des Fluges bei kleinen Vögeln zu etwa 40 englischen Meilen dieStunde annimmt .V c '. i-i i vc W... rst.' uno serner -annimmi, uay uzt urwH senkrecht zur Sehllme erfolgt, so laßt sich die Höhe der Vögel über der Erde leicht aus dem ' Höhenwinkel d?sMon des bezw. der Sonne berechnen LandMrthsaiaftlicheS. - ! j ' A l t e'H ii h n e r. Es ist richtig, daß trotz aller Rath. schlage, Anweisungen! und Belehrun gen über Hühnerzucht in den land! wirthschaftlichen Zeitungen auf den meisten". Farmen die Hühner wenig Nutzen bringen; in den meisten Fällen bekümmert sich der Farmer gar nicht um dieselben, höchstens daß er einmal. wenn sie im Garten sind, einen Stein

darnach wirst oder den Hund. hinter4Die Fleischstucke werden mit Salz und ..Li . r . . .1.! . , l ' ...

dieselben hetzt, wenn sie eö gar zu bunH an ven (Äetrerdemleten treiben. Für Hühner undEier sorgt Mutter-; aber-Mutter-hat ihre reichliche Arbeit inKüche, Haus und Garten, so daß sieden Hühnern nicht viel Aufmerksam-' keit widmen kann. Sie holt um die Mittagszeit' die .Eier eilig in . derSchürze zusammen, wenn . sie einige gebrauchen . muß, . wirft . den Hühnern auch einige Hände voll Futter hin, setztim Frühjahr , so und so viele Hennen und z?eht etwa den vierten Theil als Kücken groß. . Ich habe wenig Glück mit den Kücken Eier sind auch knapp; die alten Hühner wollen nicht mehr le-gen.-Kein Wunder, daß die alten Hühner nicht recht legen wollen; denn es sind gar viele dabei, die mit vollem Recht den Namen alte-, verdienen. Sie häbeit-ihre Chickenzeit- schon vot 4 oder 5 Jahren durchlebt und solche alte Basen 'geben sich nicht gerne viel mehr mit Eierlegen und Gackern ab, das überlassen-sie dem jungen Volk und-sieselbe? liegen .Zn den Ecken -und sonnen sich.' Wer 'will 'es ihnen 'verdenken? Wenn man so seine 600 Eier gelegt hat und Hei-jedem, H?jt sich's gebührt und Mode ist, tüchtig gegackert und den Nachbarinnen und.Bekannten das wichtige Ereizniß mitgetheilt hat, dann.sehüt rnsn sich- psch ttuheund setzt sich auf's Altentheil. Der Farmer aber, der solche alte Tanten auf seinem Hühnerhofe halt, sollte nicht klagen: er weik ja. das Alter will seine

L!uhe baden und nur die junge Uxtli

auch bei den Hühnun, ist duftig und legt - Eier, i Im zweiten und , dritten Jahre legen, die , Hühner., am i besten. Ein gutes Huhn, das in seinerJugendzeit richtig gefüttert und.i nicht durch" Krankheit- zurückgehalten, wuroe, setzt. ungefähr 600, im gunstigsten Falle bis 700 Eier im Eierstock an. Bei rechter Pflege und unter günstigen Nebenumständen kann das Huhn schon vor Vollendung des ersten Lebensjahres hiervon 60 Stück legen. Im zweiten und dritten Jahre legt es nun je nach den Verhältnissen von 100 bis 150 Eier: darnach nimmt die jährliche Anzahl mit zunehmendem Alter immer " , meyr ao. . xa em . anes yuon reine neue'Eierbrut mehr ansetzt, so ist ersichtlich.' daß das Thier m spateren Lebensjahren sein Futter nicht mehr bezahlt. Mit dem vierten Jahre sollte das Huhn unbedingt fort; es hat dann seme beste, Zeit hmter sich. Bei dem Halten vieler Hühner ist das Erkennen der alten Huhner am Fedenleld ganz unmöglich, zumal wenn Jung und Alt durcheinander lausen und im selben Stalle übernachten. - Da muß man die besondere Kennzeichnung der verschie-, denen Jahrgänge unbedingt anwenden. Gewöhnlich werden in .den großen Hühnerzüchtekeien , schon die Kücken an den Äehen gekennzeichnet . oder, durch Rinae um die Beine marklrt. Bei klei-. nerer Anzahl kann man wohl du Alten ohne besondere nnznchen sich merken. Unter allen Umständen ist. aber eine genaue Controlle nothwendig. wenn man sein Futter nicht fortwerfen wifl; nur zwei- und dreijährige Hühner bringen Nutzen.. ; VomSchweinesch lachten. Im deutschen Bauernhause' ist das Schweineschlachten ein rechtes Familienfest, , Wie da hie Minder jubeln, wenn.es heißt: , Morgen wird geschlachtet! Die kleine Gesellschaft steckt sich da hinter Muttern" und bittet so lange, bis sie endlich, einwilligt, , daß sie morgen aps: der -Schule bleiben können, um zu helfen, .Helfen! , Fritz und August müssen ja den Schwanz halten und die kleine Marie muß später den. Schwanz in einen Blumentopf pflanzen, daß eö einen fferkelbaum gibt. Es ist geschäftige Fröhlichkeit im ganzen Hause. Und gar erst,, wenn Leber-, und, Blutwurst: fertig gestopft ist und gekocht werden soll. '.Wie die kleine Schaar dä um den Kessel steht und aufpaßt. M Mujtex hat. ihnen ja. während des Tages so , oft versvrechen müssen, wenn sie müde wurden, Holz einzutragen oder die .Wurstma-. it t rri. n crn..ri zcyine zu oreyen: mxjz ziiz uuiii, hie aus dem Kessel kriecht, bekommst Du." We froh leuchten da die Auaen aus. wenn hie. Wurste im Kessel kochend herumtanzen. Da, da? ist meine kleine Wurst; ich weiß wohl die will nun gleich heraussriechen.-.rust das kleine Kroppzeug. Ja, es ist ein echtes Fgmiliensest. und es ist deshalb i p r k -rv j ' auch von einem utitxw grollen iaj ter. L. Uhland. besungen worden. Be singen kann ich das 'Schweineschlachten nun allerdings nicht;, ist ja auch gar nicht nöthig, es ist außerdem ja genug Lärm dabei. Ich möchte nur hier und dort so einen kleinen Wink geben. nicht mit dem Zaunpsahl oder der ?.elearavbenstanae. sondern mit . dem Wurstzipfel: vielleicht habe ich ein we nia Glück dabei und werfe mit der Wurst nach dem Schinken. Der To descandidat. sollte stets durch , einen Schlaa auf den Kopf zwischen die Augen betäubt werden, um. unnütze Quälerei und Geschrei zu vermeiden. Wird das Blut aufgefangen, um zu Blutwurst oder Schwarzsauer benutzt zu werden, so muß dasselbe gleich beim Ausfangen bekanntlich, schnell gerührt werden, um das Germnen zu verHuten, ßjn wenig Salz und Essia vorher in das Gefäß gethan, hilft mit dazu, das Gerinnen zu verhüten. Beim AbbrUhen des Schwemeö leistet Holzasche gute Dienste. Man thue . em paar Hände voll in das heße Wasser; wollen die Nackenborsten nicht los, so streue man Asche daraus und aicfec et was heißes Wasser darüber. Beim Ausnehmen mutz die größte Sorgfalt angewendet werden, um ein Zerreißen oder Zerschneiden der Darme zu ver !l . . , . meioen. )vle )varme remigt man durch mehrmaliges Waschen mit hU tem und warmem Wasser und reibt sie l, j ?1 rwt. varnaro mir saiz em. lwa noch anhaftender Schleim wird mit dem Meserrücken abgeschabt. Ist das Fleisch vollständig erkaltet, so wird 'daö Schwein zugehauen-, in die einzelnen Stücke zerlegt ; und eingesalzen.' ! Der Boden des - sorgfältig gereinigten Pöa.tcrra .V .4 i "w !. layanc nuo . gw miralz oeyeak. P j ri? m - ein wenig -Salpeter .- zwei ::Unzen SalpeterauflÖO.'Pfund' Fleisch.., tüchtig eingerieben;' besonders .wird-am Schinken-. und ; Schulterknochen reichf!j. " 4, itir.sr... , ' a? atz uno. Psesser emgerieoen. Schmken kommen Zuerst lVdas .Faß, mit der ' Schwarte nach unien; ?, jedes' eingelegte Stück wird gut mit Sälz be, streut; nach' d-n Schinken .werden i die Schulterstücke R eingelegt; idie. ,' Lücken zwischen.. den .'großen-Stücken. Mrden mit kleinen . Pökelstücken- läusgefüllt.' So werden . alle . Stücke eingelegt.-mit ' der Schwarte nach unten, üntr die, obere Schicht wird mit einer gehörigen Kage Salz bedeckt..' Nach.?.-J7s Wochen' sollte man das Fleisch umlegen, so'daß das oberste7zu .unierst lommt ..ach 6 Wochen ist.'das. Fleisch pökelgar und wird herausamömlmnetr.und aufgehängt , zum Abtrocknen;" nach 2r-3 Tagen wird eö in. den Much gehängt. Dies ist das sogenannte trockene Ejn,' pökeln. " Eine andere Art ist das 'Einpökeln in Lake, Man rechnet hierbei auf 100 Pfund Fleisch etwa 4 Gallonen Wasser, 7 Pfund Salz, t Pfund braunen Zucker und 1 Unztn Salpeter, Vik' ses wird zusammen gekocht und wäh-k rend.dks Kochens Alle nach obeu kommenden Unttjnlichkeiten sorgfältig ahgeschöpft; die Msss, ßich so lattAe gekocht, biJ .keine Unreinjichkeiten rnehr flufkschen, Ist die Lake kalt eewsrden, so wird t& Fl.ejsch, wie pArhiengk, geben, chnt Salz nstürliS in

oas Fgß gethan unddie Lakö "darüber gegossen. Es. ist -wichtig' aß das Fleisch' vollständig von er Flüssigkeit bedeckt istum das Fleisch herunterzuhalten, legt man Mitten 'sauber gewaschenen, schweren 'Stein oben drauf.

Man muß oster nachsehen, ob sich ein grauer Schimmel '.auf. der Lake bildet; sobald dies der Fall ist, muß das Fleisch herausgenommen und die Lake übergekocht werden. Das Faß mit dem Fleisch sollte an einem frostfreien, aber kühlen Orte stehen. ?kn 3 4 Wochen ist das Fleisch pökelgar und war die Lake richtig gemacht und wird dasFleisch sorgfältig am besten mit grünem Hickoryyolze geräuchert, so n . M . r cm V ii es von emrm oeonoeren uoytgeschmack.' . : EinEishauö. Wie oft hört man an heißen Sommertagen oder in Krankheitsfällen über den Mangel an Eis auf derFarm klagen; und doch wären wohl die meisten Farmer in den nördlichen Staaten in der Lage, sich die Annehmlichkeit. die em Elshaus aus der Farm bietet, zu verschaffen. Es ist gar nicht nothwendig, daß ein eigenes, theures Äebaude dafür errichtet wird; gar häufig findet sich ein alter Schuppen oder Stall 'oder sonstiges Gebäude. welches sich mit wenig Mühe in ein Eishaus verwandeln ließe. - Das erste .Augenmerk bei einem Sishause gelte dem Abflusse des Wassers; liegt die unterste Lage Eis im Wasser, so schmilzt dieses sehr bald; ts kommt hie. nächste Schicht dran und o geht es weiter, das Eishaus ist rühzeitkg leer; daher sorge man aus rgend eine Weise für genügenden Abfluß, doch nicht etwa durch eine einp i . . rr e c , i. lacye essnung im hunoameni; oenn hierdurch würde der 'Zutritt zu viel lvarmer Lust an mt unteren msschichten gestattet. Die Wände sollen ooppelt sein und zwischen den Heiden Abtheilungen' ein freier Lusträum bleiben j richtet man einen Eisraum in nnem vorhandenen Gebäude ein. so läßt sich ja leicht diese innere Wand hineinbauen. Diese Innenwand sollte mit Sägespänen ausgefüllt werden; Aerberlohe 'oder Kohlenstaub, wie er in der Nähe von Kohlenminen leicht und billig zu erlangen ist, thun dieselben Dienste. Die Thüren legt man am. besten auf der Nordseite an und ebenfalls doppelt, Die Größe des Gänzen richtet sich nach dem Bedarf. .Ein Raum 14 bei H und 12 Fuß hoch bietet 'Raum für etwa 600 Eisblöcke, welche 2 bei 2 und 1 Fuß dick sind; das ist genügend Eis für mehrere Familien, und so können sich mehrere Nachbarn zusammenthun und die Arbeit des Eisschneidens, Fahrens und ßinlegens im Verein besorgen und alle sheilhqbkn jm Ggmmtt an der Annehmtichkeit, Eis in ihren Häusern verwenden' zu können. ' Beim Einlegen ist zu bedenken, daß das beste Eishaus sich als fehlerhaft $?weifc wenn das, Eis nicht sorgfältig verpaßt T?an schneide deshalb i'.t EisstüVe von gleicher Größe und f?qe diesklczn dicht an einander im 'Zishüuse. süsle Ritzen und Fugen zwischen ven Blöcken mit Sägespänen aus und lege auch zwischen die Schichten immer eine Lage Sägespäne, einen bis zwei Zoll dick. Mit je mehr Sägespänen oder ähnlichem Material. Ielbst Stroh, wenn man sonst nichts at, die yherfte, lebte Eisschicht bedeckt wird, .um so besser hält sich der ganze Hausen.. ; ' ; J ': n Man denke nicht beim Einlegen, eine kleine. Ecke voll genüge; es wäre ja vielleicht.) für eine einzelne Familie ausreichend, wenn es nicht schmelitn würdegher je. kleiner der Haufen, esto schneller schmilzt er; und so kann ks auf, diese Weise kommen, daß die ganze . Arbeit, umsonst war; will man dann in den heitzen Sommertagen ein Stück, Eis holen, so. ist die ganze Geschichte huchstciblich zu Wasser geworden. Es gilt also auch hierbei, wie bei aller Arbeit, die Regel: Was Du Machst, mache 'gut.' O JnlasrA. In Matagorda County. '"exasgibt es so viele Feigen und sind dieselben so billig,' daß manche sangui'.:sche Bewohner ' jener Gegend , die '-Überzeugung hegen, daß diese Frucht .Inst ' im ganzen Staate - mit - Erfolg :::aebau! werden und unter den Ez )o!tartikeln desselben eine große NoUe 'tl wltd " li e.bel. mitgespielt wurde jüngst einem Evangelisten- in Oklaho.i a.'dr in einer Don Re. räsentantinnen des schönen Geschlechts stark besuchten Versammlung die Frau, welche tant-,' arg an. der Ehre angegrifscn hätte. Die Holdinnen lauerten dem Verleumder auf und regalirten ihn mit einer solchen Tracht Prügel, daß . er schließlich flehentlich um ' Gnade bat und gelobte.' sich in Zukunft in jener Gegend nicht wieder blicken zu lassen. '.' D ä s i ü n g st e e l n g e m a n d e rte Ehepaar, welches je feinen Fuß aus amerikanischen Boden gesetzt hat, ward dieser Tage 'auf Ellis Island gelandet.'Es war ein Pärchen von Syrien. Der Mann nennt sich Dip Habbub. ist 15 Jahre alt,' ein Schuhflicke; vonProfession, und seine Frau Tamam ist 13 Iah alt. Beide sind aus einem klei nen Dorfe im heiligen- Lande, Ra, mens Zxagoli, gebürtig. Dip, der feint Frau vor etwa drei Monaten Heirathete, hat genügend Geldmittel, und auch noch 'eine zehnjährige Schwester,- Re, aina, mitgebracht. ' S u n s i u n g e E i n w a n d e r e r, deren Alter zwischen 16 Jahren und 18 Monäien variirte, trafen i dieser Tage mit dem' Damser Lucaniaaus ihrer-irischen.-Helmath ' sn ' New Vork'ein. 'dön wö-sie-zu ihrem Vater, der im Westen ansässig ist. weiterrei? sten.- Es waren dies Maggie McCarthy16 Jahre alt, die 11jährige Katie, die jährige' Msry. ' W bjährice EdWin ' und die ' 18 ' Monate altk ' Norg McCarthy. Reizend war 'es' anzus,hen. wie Maggie, ein ' bildhübscher Backfisch, pie jüngeren Geschwister 'he-mutierte.

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E s dürfte kaum attge mein bekannt sein, daß eS hierzulande auch Akademien für Papageien gibt, wo diesen gefiederten Lieblingen der Damenwelt allerlei schöne Redensarten, fromme Bibelsprüche' etc. beigebracht werden. Sie lunen auch buchstabiren, resp, lesen, wenn man einzelne Worte mit Kreide aus eine schwarze Tafel schreibt und doch hat man nicht genügend Schulen für unsere Kinder. Glücklicbe Vavaaeien! onetneranGefahren eichen Reise ist der Matrose Morris Baker nach Baltimore. Md., zurückgekehrt. Im August schiffte er sich auf einem Schooner nach Wilmington, Nord-Ca-rolina, ein und ging dort an Bord des Schooners George I. Smith-, welcher am 12. September, mit Bauholz beladen, nach San Juan, Porto Rico, absegelte. Bald gerieth das Schiff in einen fürchterlichen Sturm, und des Deckhaus, an welchem Baker und drei andere Matrosen sich anklammerten, wurde fortgerissen. 48 Stunden lang schwammen die vier Männer dann auf dem Ocean umher, da wurde ihr Floß von der Brigg Cameo-, welche nach Macoris segelte, getroffen und zertrümmert. Zwei der Männer auf dtm zertrümmerten Deckhaus ertranken, Baker und dem vierten Kamerad jedoch gelang es, sich an Bord der Brigg zu retten. Das Schiff hatte vier Stunden vorher Capt. Kemp und fünf Matrosen von der untergegangenen Brigg Jsabella Balcom" gerettet. DieSchisfbrüchigen wurden in Macoris gelandet und von dort mit Ausnahme von Capt. Kemp, welcher in Macoris blieb, in die Heimath gesandt. WegeneineöimMärzv. I. in Sparta, Griechenland, begangenen Mordes ist in Providence. Rhode Jsland, em Grieche Namens Georgos Beris verhaftet worden. Seine Festnähme geschah auf Veranlassung des Bruders des Ermordeten, von dem er auf der Straße erkannt worden war. Der Mörder dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach zur Processirung an Griechenland ausgeliefert werden. Saubere Zustände scheinen in dem Kinderasyl und der Taub stummen - Anstalt der Stadt New Fork zu herrschen. Durch den Nahrungsmittel - Chemiker Edward W. Martin ist nämlich sestgest-ll worden, daß die Milch für diese Anstalten, in denen sich 2000 Kinder befinden, aus Molkereien bezogen, deren Kühe zum großen Theile mit Tuberkulose bedaftet waren. Die Kleinen wurden also mit dem furchtbaren Krankheltsstoff geradezu gefüttert, Ein SireichdummerJ u ngen hyt kürzlich in Haskell County, Kan., verhängnißvolle Folgen gehabt. Die Burschen hatten ein Eichhörnchen gefangen, und um zu sehen, ob des Thieres Schwanzhaare brennen würden, hielten sie ein angezündetes Streichholz an dieselben. Die Haare fingen Feuer, das Eichhörnchen lief unter ein Haus, sete dasselbe in Brand und da zufällig kein Erwachsener anwesend ttar, wurde das Gebäude vollständig zerstört. Nichtwenigerals34 Meilen hat der 14 Jahre alte Lewis Gerald in Canaan, Me., alle Tage zurückzulegen, um ditz Schule in Good Will Farm besuchen zu können. Borgens UM ö Uhr 46 Minuten verläßt der Knabe das Elternhaus und fährt mit der Postkutsche nach dem acht Meilen entfernten Skowhegan; von dort benutzt er die Eisenbahn auf der neun Meilen langen Strecke nach Good Will Farm, Abends 7 Uhr ist der lernbegierige Knabe wieder zu Hause, Wenn die Anklagen gegen Dr. William H. Giddings, Superintendenten des Stazts-Jrren-Asyls in Waterbury. Vt.. sich als wahrheitsge treu erweisen, sind die Zustände in jener Anstalt eine Schmach und Schande sür unser humanes Zeitalter-. Auf Grund einer sorgfältigenUntersuchung haben die Großgeschworenen jetzt gegen den Anstaltsarzt fünf Anklagen eingebracht, die ihn der unmenschlichen Behandlung von Patienten bezicht! gen. Fünf weibliche Patienten werden alö Opfer derVrutalität des Anstaltsarztes genannt. Dr. Giddings soll, wenn die armm Geisteskranken durch unruhige Aufführung in ihrem irren Zustande ihm viel zu schaffen machten, sie, bis auf die Haut entkleidet, über Nacht in ein dunkles Zimmer gesperrt haben, das wederStuhl noch Bett enthielt. Auf dem bloßen Fußboden mußten die Unglücklichen, ohne Hülle und Decke, zubringen. Die drei anderen Opfer soll der Arzt noch schändlicher mißhandelt haben. Wie die Anklage lautet, hätte er sie in geschlossn nen Zellen entkleiden lassen und sie dann mit einer Lederpeitsche oder mit einem Stocke geschlagen. Häufig sei er auch in plötzlicher Wuth über die wehrlosen Patienten hergefallen, habe sie mit der Faust in's Gesicht geschlagen und in sonstiger brutaler Weise mißhandelt. Sein Auftretm den Kranken gegenüber sei von seiner Gemüthsstimmung abhängig gewesen. Tagelang würde er milde uvb nachsichtig sein, wenn er dann abe'. wieder in Wuth gerathen, habe seine Butalität keine Grenzen gekannt. . Als wahres Dorado aller heirathslustigen Mägdlein wird der Minendistrict am Trail und Bounding Creek in British Columbia gepriesen. Ledige Repräsentantinnen des schönen Geschlechts gibt es dort überhaupt nicht und das Verhältniß der Männer zu den Frauen ist wie 10 zu 1' Ein jedes Mädchen, das noch immer dorthin kam, hatte gleich reiche Auswahl unter der großen Schaar heirathslustiger Männer. Die -letzteren sind fast alle, was man eine gute Partie- nennt. Sie arbeiten in den Gyldbergwerken. haben stetige Beschäftigung, hohen Lohn und sind auf dem besten Wege zum Wohlstand. Unzufrieden mit ihrem einsamen Loose, haben nun die braven Bergleute der Außenwelt ihre Noth geklagt. Ein Abgeordneter hat von ihrer bedaues-. werthen LageKunde gebracht. In Um Orte vZohler abin gibt es an 1500 Junggesellen, welche vergebens nach einer besseren- Hälfte Umschau ballen.

tZvm ätttr. - Eines C i g a r r e n st u mmels halber kam ' der Bergmann L. Veith aus Eichlinahausen unter 'der 'Anklage der räuberischen Erpressung vor das Schwurgericht m Dusseldorf. Mit anderen Personen hatte Veith eine Nacht durchgekneipt und gegen 5 Uhr Morgens, als andere Arbeiter zur Arbeit gingen, befanden sich die Leute auf dem Heimwege. Veith ging auf einen der. Begegnenden, der eine Cigarre rauchte.mit dem Messer in derHand zu und sagte: Gib mir die Cigarre oder ich steche Dich in die Lunge!- Der Bedrohte erschrak und gab 'die Cigarre her. Außerdem forderte Veith unter derselben Drohung Cigarren für seine Begleiter, die jedoch sagten, Veith möge den Mann laufen lassen. Die Geschworenen verneinten die Frage auf räuberische Erpressung und bejahten die Unterfrage auf Nöthigung. Das Urtheil lautete auf drei Monate Gefängniß. EineAnklagewegen Unfugs in der Kirche hatte sich der Arbeiter Wagner aus Bischdorf bei Haynau zugezogen. Er hatte sich, wie man schreibt, zum zweiten Male verheirathet und wollte seine Ehe kirchlich einsegnen lassen. Der Geistliche, Pastor Großmann aus Creibau, nahm bei der Traurede auch auf die erste Ehe Bezug und sagte etwa Folgendes: ..Sie, mein lieber Bräutigam, feiern zum zweiten Male die ernste Stunde des Gelübdes der Treue bis in denTod. Und wenn Sie heute zurückblicken auf die Irrungen und Erfahrungen Ihrer ersten Ehe In diesem Au genblicke stand der Bräutigam auf und sagte zu seiner Braut: Kumm ock, Gustel, mer warn giehn, mer sein getraut!" Er gab seiner Braut den Arm und verließ mit ihr die Kirche; nicht ohne dem Geistlichen noch zuzurufen: Eine Bußpredigt brauch' ich nicht; in der Bibel steht: Ziehe erst den Balken aus Deinem Auge!- Pastor Großmann stellte den Strafantrag, und es wurde gegen den empfindlichen Bräutigam die Anklage wegen St'örung einer gottesdienstlichen Handlung erhoben. Wagner erklärte, daß er die ftede so aufgefaßt habe, als ob ihm Pastor über sein früheres Leben 1nz unverdiente Vorwürfe habe machen wollen, was jedoch von dem Geistlichen entschieden bestritten wurde. Der Gerichtshof verurtheilke Wagner zu echs Wochen Gefängniß. . ij i n c n nors cyiag zur Gute macht ein Student m Neapel, einer von jenen, denen das Studiren Nebensache ist. Er will, daß anläßncy ver Feier der Vermahlung des Prinzen von Neapel sämmtliche Studenten. die bei den letzten Juliprüfungen durchaefallen sind, ohne neue Vrüfung zu Aerzten. Anwälten u. f. w. ernannt werden. Kein übler Gedanke! In Kassel erschoß der noch nicht 17jährige Schreiber Hugo Sachse seine 15zjährigeGeliebte Klara Lindenheim im Einverständniß mit ihr. Die Eltern der jungen Leute bilUzten das Verhältniß nicht, weshalb die Liebenden beschlossen, gemeinsam zu sterben. Nachdem der junge Mann durch zwei Schüsse das Mädchen todt niedergestreckt hatte, brachte er sich ebenfalls zwei Schüsse bei, doch waren diese nicht tödtlich; er wurde erheblich verletzt neben der Leiche des Mädchens aufgefunden und nach der königl. Klinik gebracht. I m Kocher- und Jagst boten- findet sich wörtlich folgendes Inserat: Großstadt Künzelsau. Infolge Verbots der hohen Obrigkeit.daß Hunde jeder Art nicht mehr in die Wirthschaftsräume mitgebracht werden dürfen, erlaube ich mir, die werthen auswärtigen Besucher meines Hotels auf meine besteingerichteten Hundecabinette aufmerksam zu mächen, worinnen die treuen Begleiter des Menschen während der Anwesenheit ihrer Herren in den Wirthschaftsräumen mit Liebe und Sorgfalt gepflegt wer-, den. Friedrich Sauberhardt zum schwarzen Nilpferd-.-Lieutenant Witt vom 14. Ulanen-Regiment in Saarbrücken, der beim schweren Chargepferdrennen mit seinem braunen Wallach Huf" den zweiten Preis errungen, stürzte im Halbblut-Jagdrennen beim Sprunge über ein Hinderniß (Mauer). : Das Pferd gerieth beim Sprunge mit den Vorderfüßen gegen die Mauer und überschlug sich, während der Reiter vornüber zu Boden stürzte. Das Pferd fiel mit der ganzen Schwere seines Körpers auf den am Boden liegenden unglücklichen Reiter, sprang aber sofort wieder auf und rannte weiter. Lieutenant Witt blieb bewußtlos liegen; er hat einen schweren Schädelbruch erlitten und ist wenig Hoffnung vorhanden, ihn am Leben zu erhalten. Ein Sonderling eigener Art. ein Greis von 73 Jahren Namens Pizzei LuigZ.starb in seiner Villa in Montovella bei Mantua. JmVolks munde hieß der Alte Gianni Lupo (Johann der Wolf) oder auch Pizzei el matt (der verrückte Greis). Verrückt war aber Pizzei durchaus nicht. Nach den Aussagen seiner Besucher verstand er es vielmehr ausgezeichnet zu plaudern; er machte durch sein feinfühliges Gemüth und seine hohe Bildung den besten Eindruck. Nach seiner Ansicht krankt die Menschheit an zu vielen Künstlich anerzogenen Bedürfnissen, Pizzei ging daher. stets nur mjt einem über die Schulter, geworfenen Bett' laken herum und nährte sich zumeist von rohem Fleische. Sein Grundstück verließ er nie. Seine. Untergebenen behandelte er auf's Beste. As se:n Anverwandten, die getrennt von hm in Mantua lebten, zur Oeffnung 'deZ Testaments schritten, fanden sie, daß er sein ganzes Vermögen, etwa 200.? 000 Lire, theils zu wohlthätigen Zwecken, theils seiner Dienerschaft ver-. macht hatte, wohl zur Strafe, für jene; Verwandten, welche vor 'Jahren -der sucht hatten, ihn entmündigen zu las-sen.

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lcttcs und Gebratenes.

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Bei kaltem Wetter rerlangen wir fette Nahrung um daö Blut zu wärmen. Gebratene enthält am meisten Fett, und zuviel reichhaltige Nahrung erzeugt Magen-Beschwerdcn.. , Jeder diestr Beswerden folgt Appetitlosigkeit. In jedem dieser Fälle bringen Dr. Äug 5?sn!g's Hamburger Tropfen eine Veränderung zur Crleichtcrunq dc Magen Herder, kräftigen die Leber, reinigen das Blut, stellen den Arxe tit wieder her und kurireu dollfländig ein unpäßliches System.

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