Indiana Tribüne, Volume 20, Number 49, Indianapolis, Marion County, 5 November 1896 — Page 2
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Zndiana Srivüne. Erscheint Taglich uud Somttagö. Die tägttche .Tribüne" kostet durch den Xrlaec 1 ttentV per Wcche, die SonntagS.Trlbüne'S et per Woche. Seide infam IC Cent Cent per K?knat. Per Post außerhalb d Uaic ::;;Sii VorauHbezahluns V pe sJa. Ofrut 18 0üd VlaSama Etratzt. JndwRapottS, Ind., 5 Nov'ber 1896. DerVelocipediSmuS ' Physiologische Betrachtungen deS Velocipedsports sind nichts Seltenes mehr, und auch physikalisch-mathema-ische Aufsätze über ihn sind schon erschienen, wie denn ja auch die Akademie der Wissenschaften in Paris schon eine Preisaufgabe über die Physik des Aelocipeds gestellt hat. Eine wissenschaftliche Darstellung des Velocipedismus. die die Geschichte, Physik, Physiologie, Technik und Psychologie, ja auch die Pathologie des Sports umfaßt, bietet aber unseres Wissens erst die Schrift, die Ernesto Mancini im neuesten Hefte der uova Antologia" vom Stapel läßt. Der Verfasser, der die Zahl der jefct lebenden Radler auf zehn Millionen berechnet, beginnt mit einer Geschichte des Sports von seiner Steinzeit bis jetzt, wobei ev sich ausführlich über die Erfindung des Pneumatics verbreitet, und deren Herstellung schildert. Es folgt dann ein Capitel über den Mechanismus des Zweirads und seine möglichen Verbesserungen, worauf die Schnelligkeit erörtert wird. Bei der höchst aerinaen Reibung der einzelnen Theile erreiche man eine unglaubliche Fahrschnelligkeü, die nach dem Verfasser eine große Gefahr in sich bürgt, weil sie den Rausch des Fluges beim Fahrer erzielt. Vor fünf Jahren brauchten die Distanzler für die Strecke Paris Bordeaux noch sechsundzwanzig und eine halbe Stunde, in diesem Jahre aber machten Linton und Riviere sie in zwanzig Stunden und achtzehn Minuten. Der SchnelIigkeitsgier entsprangen die Tandems, die Quadruplettes und Sextuplettes, mit denen man 60 Kilometer die Stunde bis 80 erreichen kann. Die mittlere Schnelligkeit bei den Meistern des Zweirads wurde auf 35 Kilometev die Stunde berechnet. Bei Distanzfahrten ergab es sich aber, daß diese Schnelligkeit in den ersteriStunden bis auf 44 Kilometer stieg. Die höchsie Schnelligkeit erreicht ein Fahrer überhaupt nur in den erstern 200 Metern und nach den ersten 500 Metern nimmt sie ab, nach zwei Kilometer ist diese Abnahme schon sehv merklich. Es würden sich größere Schnelligkeiten erzielen lassen, ohne den Luftwiderstand, der sich bei . Gegenwind vervierfacht. Mancini bespricht: ' die verschiedenen Versuche, diesen Widerstand zu bestegen, und erwähnt den Amerikaner Johnston, der sich bei einer Wettfahrt ein Sulky", als Windbrecher vorfahren ließ, und dabei auf einer Strecke von 91 Metern die Schnelligkeit von 3,80 Mter in der Sekunde festhielt. Ein anderer Amerikaner, Murphy, plant, sich eine Lccomotive vorfahren zu lassen und verspricht dann 96 Kilomeier die Stunde zu erzielen. Die Schrittmacher behandelt der Verfasser in einem längeren Capitel, ebenso die physikalische Wirkung des vorausfahrenden Rades suf den Wettfahrer. Den Schluß des technischen Theils bilden dann die Schilderungen der Verwendung des Rades in der Ar mee, beim Vorpostendienst, im Gefecht und in der Feldtelegraphie. Uebergehend zur Psychologie des Rades werden die Gründe erörtert, weshalb das Radfahren ein so großes Lustgefühl erregt und die verschiedenen Urtheile der Physiologen angeführt ; die einen behaupten, die fortwährende Luftdouche und das Gefühl, sich so leicht im Gleichgewicht zu halten, sei die Ursache der Freude am Sport, andere weisen auf die Erregung hin, welche durch die gesteigerte Lebensenergie erzielt werden. Pasquier erklärt aber bestimmt, die Bewegung allein verursache das Lustgefühl. Wieder ein Anderer vergleicht den Radler einem Alpinisten, der auf einer unendlichen Leiter emporklimme. Die Phystologen erklären das Fahren auch für gefund, weil alle Muskeln des Körpers zugleich angestrengt würden; freilich gesund nur für den gesunden Menschen. Ein Jeder, der sich dem Sport widme, solle sich dahev zuerst vom Arzte untersuchen lassen. Gesund sei freilich der Sport auch für den Nichtkranken nur,. wenn dieser alle Fehler der Professionellen vermeide. So hatten sich diese, um den Lustwiderstand zu brechen, die gekrümmte Haltung zugelegt, die unter allen Umständen zu melden sei, wenn auch ihre Gefahren übertrieben werden, es handle stch ja nicht um eine passive Haltung wie bei den Kindern in der Schulbank, sondern um eine active. Ein mäßiges Fahren befördere die Lungenthätigkeit und stärke das Herz. Besonders zu empfehlen 'sei daher das Radeln bei Dyspepsie, Fettleibigkeit und Reurasihenie. Gefährlich werde das Rad erst.wenn Dilettanten das Fahren zum Sport ausarten lassen dann freilich setzt es Herzerweiterungen an, die bei den professionellen Sportsmen meist nicht vorkommen. Rocheblave warnt besonderö die Juaend vor. dem Schnellfahren, weil' bei noch nicht ausgewachsenem Thorax gesteigerte Herzthätigkeit gefährlich wirkt. . Vor Allem sei auch Ueberanstrengung zu vermeiden. Die Arbeit, wie ein Radler leistet, um den Luftwiderstand zu 'besiegen, sei ja allein schon beträchtlich, hat doch ein französischer Arzt ausgerechnet, daß der Sieger derDistanzfahrt BordeauxParis, der 572 Kilometer in 25Stunfcen und 37 .Minuten zurücklegte, bloZ mit der Ueberwindung des Luftwider pandes eine Arbeit geleistet hat, die ttx Hebung einer Last ton 35,119 Ki
logramm um einen Meter gleichkommt. Die Uebermüdung zeigt stck nach den Beobachtungen des Physiologen Tisier in ganz überraschenden Formen. Bei vielen Professionellen constatirte man wohl infolge der Monotonie desRenn-
bahnfahrenö em kaum zu uverwinoendes Gefühl der Langweile, weshalb ja auch manche Schrittmacher bemüht sind, ihren Fahrer zu eryetlern. uno yo also ähnlich wirken, wie die Militärmustk beim Marsche. Eine bedenklichere Erscheinung i t der Au:omans- ' 1 ... m i mus der hauptsächlich veicyasligien Muskeln; so kommt es oft vor, daß Wettfahrer, die das Rad verlassen, keinen Schritt gehen können, ooxi aber weiter radeln, wenn man sie in den Sattel setzt. Terront erklärte nach einer Fahrt von 1000 Kilometer m 42 Stunden, er hätte noch gut hundert Kilometer machen können, wenn man ihn wieder auf's Rad gesetzt hatte. Manckmal mackt auck der mißhandelte Körper in einer Weise seine Rechte geltend, die geradezu verblUjst. to im der Engländer Mills, der 1400 Kilometer genacht hatte, um von der äußersten Spitze Schottlands zur Südspitze Englands zu fahren, zehn Kilometer vor dem Ziel, von Erschöpfung übermannt, in einen Graben. A,bt Stunden lag er im starrkrampsähnlichen Schlaf. Der Record blieb ihm aber irotzdem noch. Derselbe MtllS fiel auf der Fahrt Bordeaux-Paris jedesmal in Ohnmacht, wenn er sich in die Controlbücher einschrieb, sobald er aber wieder auf demSattel saß. rannte er mit solcher Schnelligkeit, daß er alle Schrittmacher überholte. Der schon genannte Tissier findet diesen Fall recht bezeichnend? die Ohnmacht trat ein, wenn Mills zum Bewußtsein kam, seine Muskeln arbeiteten aber wieder, wenn er in den Zustand des unbewuhten Automaten zurückkehrte. Dieses Versinken in eine automatische Unbewußtheit sei die größte Gesahr deZ Sports im Uebermaß, da sich in Folge dessen leicht krankhafte Gehirnzustände auf die Nachkommen vererben könnten. Als weiteren Uebelstand bezeichnet Mancini. daß der Distanzfahrer oft in einen Zustand hochgradiger Suggestibilität verfällt. Es sei schon auffallend, welchen großen Einfluß der Schrittmacher auf den Distanzfahrer ausübt. Durch ein sachgemäßes Trainiren können freilich manche üble Fol gen gemildert werden. Das Training muß mit einer sachgemäßen Ernährung beginnen, well durch angestrengtes Fahren der Stoffwechsel stark gesteigert wird. Als Beispiel führt Mancini an, daß ein Wettfahrer nach einer Tour von vierundzwanzigStun den 6.350 Kilogramm an Gewicht verlor. am nächsten Tage aber schon eine Zunahme von 400 Gramm auswies. Als Regel für alle Fahrer gilt, daß ffabren mit nüchternem Magen aefährlich ist. Zur Belebung während 1 ' ' . . i cy n . der Fahrt sei Zuaerwaner oas e,:e, Alkohol sei zu verbieten, auch Kola dürfe nur mäßig. Kaffee und Thee nur in Ausnahmesauen genojjen werden. Der ffabrev solle überhaupt so viel, wie möglich, dem Durste zu widerstehen suchen. Nach anstrengender Fahrt sei kalte Douche zu empfehlen. Für die Leute von gelehrten Berufen fügt Mancini die Mahnung ymzu. vq nickt dem Wabne binzugeben. als ob das Radfahren, wie überhaupt jede physische Arbeit, ew mt gegen geistige Ueberanstrengung sei; der Jrvtbum sei zwar uralt und weitverbreitet. aber wer Geistesmüdigkeit durch Körpermüdigkelt heilen wolle, erziele nur dovvelte Müdigkeit. Nun kommt Mancini zum Capitel: .Die Frau und das Rad. Das erue Evkordernik. sagt er. sei für die Frau, die cyclewoman werden wolle, der Gang zum Arzt. Erlaubt dieser das Waanik. dann a al bonne heure: denn das Radfahren macht die Frau kräftiger, widerstandsfähiger, gesunder. Also sei jeder Dame der Radspott zu empfehlen, um so mehr, als das weibliche Geschlecht zu diesem Sport mehv natürliche Begabung mitbrinae. als die Serren der Schöpfung. Im Einzelnen erzielt das Radfahren bei den Damen stolzere Haltung, Verscköneruna der Formen und stärkere Respiration. Sicherheit des BlickeS, Selbstvertrauen und Muty,.aukervem ertödtet es die Nervösität; .Als Meid sei den Raddamen ein dem 'männlichen Costüm nachgebildetes, aber weites Gewand zu empfehlen: Das .Eorsett soll so niedrig, wie möglich fein; am besten wären an suner Statt Binden nach Zlrt der rasciae mammillares oer intiken Römerinnen zu tragen. ' Mit einem fein geschriebenen Ausblick auf die Zukunft ves Äeloclpeos, und im Anhang daran auf die Entwicklung des Automodiltsmus qitt mt inter kssante Studie. - Ztauun Sandtromben. Den Wirbelstürmen der afrikani schen Wüsten hat der bekannte Physiuv Naoul Plctet eme Studie gewid met, der wir die folgenden interessan ten Einzelheiten entnehmen. - In der Umgegend von Kairo siebt man mch selten des Morgens schwarze Säulen von irgend einer Bodenerhohung, er nem kleinen Erdhaufen u. s. w. sich erheben. Sie haben kegelförmige Ge stalt, an ihrem höchsten Theile einige Dutzend Meter? Durchmesser und erheden sich manchmal zu einen erstaunn chen Höhe 34000 Meter. Um das Entstehen dieser Erscheinungen zu ergründen, begab sich. Pictet igegen 4 oder 5 Uhr des Morgens m eme Gegend, in der sich erfahrungsmäßig häufig e solche Wirbel bildeten ; er steckte in verschiedenen Entfernungen (bis zu 000 Meter vom muthmaßll chen Mittelpunkt des Wirbels Thermo metev in den Boden und bestreute die Strecke mit Papierschnitzeln, Federn u. s. w. Vielfach waren diese Vorkeh rungen vergeblich; es gelang ihm aber doch einige Male, auf diese Welse daS Zustandekommen der Tromben zu.beobachten. DaS auffaSendste .. Symptom, das sich zuerst bemerkbar machte.
war der größe Unterschieds zwische.. der Temperatur, des Sandes, und der Luft; der Sand erhitzt stch unter den Strahlen dcr Sonne außerordentlich leicht und zwar oftmals so schnell, daß er innerhalb einer halbenStunde schon 45 bis 50 Grad C. warm waE. na-
mentlich auf der Ostseite. der Erhohung. Alsbald beginnt auch.das Phänomen. Auf einer. Strecke von 3 400 Meter scheinen die leichtcn Gegenstände ... "t!jt I. Ktbtn zu oeiommen ; aynncy roic Mäuse laufen sie. getrieben von den aufsteigenden Lusttheüchen, kreuz und euer über dem Boden dahin, anfänglich niemals in gerader Linie, sondern mehr Zickzackförmig im Kreise; nach einer gewissen Zeit, je nach der Temperatur, erhalten die Bewegungen etwas Regelmäßiges, Wirbelndes, die Gegenstände rucken zusammen und nahern sich dem mittlern Theil und sind bald um den Mittelpunkt herum angesammelt. Die wirbelnde Bewegung nimmt beständig an Schnelligkeit zu, unh bald erheben sich Papier. Federn u. s. w. mit dem AZUNenjtauv zu immer größeren Höhen. Jetzt wird schon die weitere Beobachtung deS Vorgänge? 'chwieng; denn es ist fast unmöglich, ich in der Nähe disser Säulen aufzuhalten di? dey . Menschen ersticken, blind machen und ihn mit Stguh und Steinen bewerfen. Die Temperatur in diesen Säulen kann zwischen 3o bis 50 Grad &, schwanken, - htt Gipfel c ner solchen , erreicht ungefähr einen. Durchmesser von 4600 Metern; dort sind die mitgerissenen Korper als emzelne Stücke nicht, mehr kenntlich, nur aus der schwarzen Farbe kann man das Ende der Tromhe muthmaßen. Das Niedergehen einer solchen hat Pictet nicht beobachten können, da das erst 25 oder 30 Kilometer von der Ursprungsstelle vor sich zu gehen pflegt. Ihre wirbelnde Kraft ist unter. Umstanden so groß, daßsie Fllzhute, große Zeitungsblätter, Tuumzweige u. s. w. emporhebt und aufwärtswirbelt. Oftmals sieht man mehrere gleichzeitig entstehen: die Wüüste macht dann den Eindruck, als wenn sie brenne. Im Allgemeinen spiklt sich der Vorgang lmmer so ab: sie offnen sich trtchterförmig, erst, wenn sie 150 Meter Höhe erreichen ;ihre höchsteTemperatur erreichen sie am Nachmittag, Mse steigt im Mai ode? Juni nicht selten auf 73 Grad E. Die Wärmemenge, die eine bestimmteSandeinheit durch 'dieStrahsung aufnimmt, ist nach hen Messungen Pictets so groß, daß ste in einev Minute einen Liier Wasser um 56 Grad erwärmen könnte, und Pictet berechnet, daß auf der Fläche eines Kreises von 900 Metern Durchmesser eine Wärmemenge gebunden wird, mit der eine Dampfmaschine bis aus 13 Atmosphären geheizt werden könnte. Könnte diese Wärmemenge nicht füv technische Zwecke, z. Z. für die Bewässerung der Wüste, nutzbar gemacht werden? Das Wasser des Nils ist schon 2025 Grad warm. Mit Hilfe großer geschwärzter Eisenblechplgtten ließen sich ungeheure Kessc darstellen. welche ohne Brennstoff allein durch die Sonnenbestrahlung das Nilwassev auf 65 Grad erwärmen würden. Ein Hektar Würde einen Kessel darstellen, der schon an Dampf $000 Pferdekräfte zu entwickeln vermochte. , Deutsche Lokal-Nachrichten. achscn. G l a u ch a u. Schieferdeckergehilf, Oellaotb schninte sick ein bohtztm befestigte daran zwei Kerzen und brannte diese an. Dann hing er ne ben seinem Betje sahnenartig zwei Trauerflore auf und legte auf das Bett einen Kranz mit der Aufschrift Ruhe sanft!" Darauf leate er sich selbst in das Bett, nahm ein Pistol und jchotz stch mitten in das Herz. Als (srund zum Selbstmord wird ungluck liche Liebe bezeichnet. Göpfersdorf. Wohnhaus und Scheune des Fiedler'schen Gutes sind ein Raub der flammen aeworden. I essen. Ein Kirschbaum auf dem Grundstücke des Gutsbesitzers Blllmich trägt jetzt zum zweiten Male njchen. H i n t e r K a i n. Das Wobnae bäude des Maurers Leopold brannte vollständig nieder. K a m e n z. Großes Aufsehen er' regt der Zusammenbruch der ftinn ?r Herklotz. Wollwäscherei. Färberei und Karbonisiranstalt. Die Vassiven 1oU len sich auf ca. 900,000 Mark belauseit. Ueber das Vermögen deö Fir-men-Jnhabers, der seine Zahlungsunfähigkeit durch übertriebenen persöntt chen Aufwand verschuldet haben soll, ist Eoncurs eröffnet. Leipzig. In der Näh- des Eiö kellerZ in Leipzi-Sellerhaufen hat sich von einem Eisenbahnzug der Dresdener Bahn die 16jährige, aus Neustadt gebürtige, in Paunsdorf wohnhafte Fabrikarbeiterin Zschochert überfahren lassen. Furcht vor Strafe soll das Motiv gewesen sein., ,-. Mecklenburg. 1 P a r ch i m. Aus NahrungSsor'gen ertränkte sich der Korbmacher Borchert. Er hinterläßt eine Frau und fünf unerwachsene Kinder. V a r ch e n t i n. Der Organist Schröder feierte am 9. Oktober sein 25 - jähriges Amts - Jubiläum. Ludwigslust. Auf 3 Jahre Zuchthaus lautete das Urtheil gegen den Arbeiter Johann Rathsack wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Neustrelitz. Der Fuhrmann Zander, der im Sommer sein 50 jähriges BUrgerjubiläum begehen konnte, feierte nunmehr auch mit seiner Ehefrau das Fest der goldenen Hochzeit. , rn M a I n z. Bei einer Bootsfahrt auf dem Rhein ertrank der Reisende Ode lowsky aus Berlin. Nieder-Jngelhei m. Der Händler Göttert, der in einer hiesigen Backsteinfabrik 7890 Mark stahl. , .ist auf dem Bahnhof in Bingen verhaftet worden. . : W o r m S.' - Der MaurerFlorian Vogenfchütz. stürzte von dem 3. Stockwerk eines Hauses in der Sardt-aÄ
so unglücköch herah baß et alsbald verstarb. Dem Fabrikarbeiter Friedrich Groß wurden von , dem Alzeyer Zuge beide'Beine abgefahren. ' . v Freie Etädtc Bremen. Der kleine, etwa 4-jäh-
riae Knabe des Wirthes Horstmann vom Haferkamp ist im Stadtgraben ertrunken. Der aus dem Schiff Susanna beschäftigte ArbelterSchlü ter stürzte beim Anbringen des Löschgeschirrs auö dem Mast auf DeS und starb alsbald an den erhaltenen Verletzungen. Ein schreckliches Unglück ereignete sich in der Feldmark Wehdel. Der Kaufmann Dieckhoff von Bremerhaven hatte sich in Begleitung seines ebenfalls daselbst am Deich wohnenden Schwagers, deö Kaufmanns Witte und c . I ! Diner anoerer zerren naq oori zur Jagd begeben. Unterwegs hatten sich noch ein Herr aus Schiffdorf und einer aus Wehdel angeschlossen. Als Herr Dieckhoff auf einen Hasen schoß, trat sein Schwager Witte, welcher derJagd unkundig war, in die Schußlinie und erhielt die ganze Ladung m den Hmterkopf. Sein Tod war ein fast äugenblicklicher. Hamburg. In einem hiesigen Hotel hat sich der Verwaltungssecretär der Universitätsklinik in Kiek Karl Schindler erschossen. Er soll wegenUnterschlagung flüchtig gewesen sein. Lübeck. Infolge Unvorsichtigkeit kines Dienstmädchens kam im Hause Cronsselder . Allee ein umfangreiches Feuer aus. , Die nicht unbeträchtlichen Waarenvorräthe der ColonialwaarenHändlers Uter wurden vernichtet. Auch das dem Schlachtermeister Glpp gehorende Nachbarhaus hat arg gelitten. Thüringen. C o b u r g. Ein schwerer Unglücksfall hat sich hier ereignet. An einem Neubau jn der Kreuzwehrstraße Krach ein Gerüst im Treppenhaus, auf dem mehrere Maurer mit Kallbewurs beschäftigt waren, und die Arbeiter stürzten in die Tiefe. Einer herselben.Hainhöfer von Wüstenahorn, verheirathet und Vater von drei Kindern, war sofort eine Leiche, wei andere wurden, innerlich schwer verletzt. in'S KrankenhauS gebracht. Der betreffende BauUnternehmer ist HofmaurermeisterRenner. ' . . Erfurt. Hartnäckige Selbstmordversuche machte hier das Dienstmädchen Anna Schmidt. Erst versuchte sie sich zu erhängen, sie wurde jedoch überrascht und abgeschnitten; dann brachte sie sich mit einem Messer Stichwunden jn den Leib, bei, und als auch diese nicht zum Ziel führten,, fprang sie im dritten Stock aus dem Fenster auf den Hofhund blieb mit inneren Verletzungen bewußtlos liegen. Anfangs war man über die Motive im Dunkeln, erhielt aber Aufklärung, als man die Kammer des Mädchens durchsuchte und im Bett.- unter der Matratze versieZt die Leiche eines neugeborenenKindes fand. Ob Kindesmord vorliegt, muß die angeordnete Section ergehen. - Gryßenluznitz. Der13 - jährige Tagelöhner Nermstiel versetzte bei einem Streite ' einem 17 - jährigen Schneidergesellen einen Schlag mit seinem Stock auf den Kopf, daß er blutÜberströmt und bewußtlos zusammenbrach und bald darauf in ffolge der erlittenen Verletzungen seinen Geist aufgab. Der Thäter wurde verhaftet. . lZlsaß-otl'nngcn. E n s i s h e i m. Hier hat man neulich Morgens gegen 9 Uhr einen starken Erdstoß, verbunden mit unterirdi schem Getöse, verspürt. Viele Leute flohen vor Schrecken aus ihren Häusern auf die Straße. Straßburg. Am Oster-Sonn-t3 hatten zwei Soldaten vom 13. Ulanen - Regt, eine Frau überritten, die an den erlittenenVerletzungen starb. Beide wurden wegen fahrlässigerKörPerverletzung mit nachgefolgtem Tode vor das hiesige Kriegsgericht gestellt, das Kürzlich den einen zu sechs Monaten Festung, den anderen zu zwei Wochen Istrengen Arrestes verurtheilte. Wümcmöcrg. Nottweil. Der Bildhauer Andrea Müller von Unterthalheim hat auf der Straße zwischen Dotternhausen und Dormettingen dem ledigen, 24 Jahre alten Schuhmacher Leo Berner von !Dormettingen mittels eines Revolvers zwei Kugeln in die Brust geschössen. Berner ist schwer verletzt; der Thäter ist verhaftet. Er gibt an aus Nothwehr gehandelt zu haben. Tuttlingen. In der Dampfsägerei des I. Handte brach Feuer aus Der Drasch alarmirten Feuerwehr gelang es mit Hilfe unserer neuen Wasserleitung, des Brandes, der infolge des dielen, dort lagernden Holzes für die Nachbarschaft leicht hätte gefährlich werden können, bald Herr zu werden. .J;s n y. Ein großer Brand vernichtete in dem Weiler Zell zwei schöne Bauernhöfe, während ein dritter Hof nurlmit äußerster Anstrengung der vier Feuerwehren, die herbeigeeilt waren, Erhalten werden konnte. Die Abgebrannten sind versichert. Das Feuer scheint durch Fahrlässigkeit entstanden zu sein. ' . L a u f f e n a. N. Der verheiratete Lokomotivführer Löckeler wurde beim Ueberschreiten des hiesigen Bahngeleises don eipem Zuge überfahren und war sofort todt. Dotternhaufen. Der 57 Jahre alte Maurer Lieberhard Effinger,!am Bau der neuen Capelle hier beschäftigt, stürzte zuoberst vom Gerüst, ab und war nach wenigen Minulest eine Leiche. Der Verunglückte hinterläßt Frau mit 6 meist erwachsenen Kindern. Baden. Bruchsal. Zwei Arbeiter der Schwa'rzkalk Fabrik von 'Straßer, Hambsch und Federbusch. Gottfried Gmelin und Johann Krug' beide von Hildesheim, verunglückten vor einigen Tagen, ' als sie im Steinbruch einen nicht losgegangenen Sprengschuß trotz mehrfach ergangenen Verbots herausbohren wollten. Gmelin verbrannte sich 'die rechte Hand und das Gesicht, Krug beide Hände und zog sich auch 1 tizt Jetfetzna cm regten Auge zu.
Bit hl. In Kappelwindeck ' entsiandNachis auf bis jetzt unaufgeklärte Art Feuer in dem Hause des Altaccisors Seifried, Zinken Riegel, welches binnen Kurzem das vollgefüllte Oeconomiegebäude gänzlich und das Wohnhaus theilweise zerstörte. Unglücklicherweise ist der Geschädigte nicht versichert und sieht nun, seiner Habe beraubt, einem harten Winter entgegen. Eppelheim. Die Schmiedemeisier Georg PH. Barth sowie die Wagnermeisier Fieber gehörigen Scheunen sind neulich Nachts abgebrannt. Das Vieh konnte gerettet werden. Auch die dem Postboten Peter Weckauf gehörige und zum Theil gefüllte Scheune wurde park beschädigt. Olvcnvurg. V a r e l. In der Windallee wurde Nachts der auf der Werft in Wilhelmshaven beschäftigte Schlosser Schormann von mehreren Zieglern überfallen und durch Messerstiche in den Kopf entsetzlich verwundet. Der Bedauernswerthe dürfte wohl nicht mit dem Leben davonkommen. Z e t e l. Hier trug sich eine grausige Blutthat zu. Die drei erwachsenenSöhne des Zimmermanns Hußmann hierselbst waren einer geringfügigen Urfache wegen in Streit gerathen, welcher schließlich in Thätlichkeiten überging. Der Kampf wurde zunächst mit Stöcken und dergleichen Waffen außerhalb des Hauses geführt, jedoch der jüngere der Brüder holte in semem Jähzorn das zuvor geladene Jagdgewehr aus dem Hause und gab zwei Schüsse, auf seinen älteren Bruder Eduard ab, welcher tödtlich getroffen niedersank. Die Schrotladung hatte seine Brust getroffen. Der Schwerverletzte versuchte sich noch zu erheben, um das Haus zu erreichen, doch verließen ihn seine Kräfte und er verschied nach wenigen Minuten. Die beiden Uebel thäter begaben sich nach geschehener That nach einem Nachbarshause, wo sie von dem telegraphisch hinzugerufenen Gensdarm Bachenköhler aus Neuenhurg festgenommen und nach Varel tranöportirt wurden. Lurcmburg. Frisin g?n. Die Regierung hat beschlossen, eine schmalspurige Bahn von Bettemburg über Hellingen und Frisingen nach Aspelt zu erbauen. Limpevtsberg. Hier brannte Haus undStallung des Herrn Thewes Perrard gänzlich ab. Zwei Kühe konnten mit großer Mühe gerettet werden. Alle Anstrengungen der Feuerwehr waren nutzlos, weil kein Wasser in der Nähe vorhanden; man mußte letzteres von der circa 300 Meter von der Brandstätte entfernten Wasserleitung herbeischaffen. Das Feuer foll im Grummet entstanden sein. Th. ist versichert. Brannschwcig. GandeSheim. Der Registratov Glevde von der Kreiödirection ist pegen bedeutender Unterschlagungen von Amtsgeldern verhaftet worden. S e e s e n. An drei aufeinander folgenden Tagen brannten hier sieben gefüllte Scheunen mit Nebengebäuden und zwölf Wohngebäude mit Zubehör völlig nieder. 24 Familien wurden obdachlos, von denen manche ihre gesammte Habe verloren. Man vermuthet böswillige Brandstiftung. W o l f e n b ü t t e l. Der Arbeiter Wilhelm Hahne wurde auf dem Schienengeleis der Staatsbahn unweit des Bahnhofs todt aufgefunden. Wahrfcheinlich hat er. um sich den Weg nach seiner Wohnung abzukürzen, die Gel?ise überschreiten wollm und ist dabei verunglückt. Schweiz. Z ü r i ch. Der Kaufmann Joseph Bloch aus Stuttgart, wurde beim Platzspitz hinter dem Hauptbahnhof von einem Wegelagerer angefallen.mit einem Messer schwer verletzt, seiner Baarschaft, der Uhr und des UeberzieHers beraubt und zuletzt in die Limmat geworden. Bloch konnte aus dem Wasser sich retten, schwebt aber in Lebensgefahr. Niederteufen. Vier Kinder der Familie Zellweger haben sich in Abwesenheit der Eltern infolge Anfeuerns mit Petroleum schrecklich verbrannt. Drei der armen Geschöpfe sind gestorben. Das älteste der vier Geschwister, ein sechsjähriger Knabe, schwebt noch in Todesgefahr. Ölten. Ein fünfjähriger Knabe des Stadtpfarrers Meyers "fiel in die hochgehende Dünern und ertrank. Rafz. Der 7jährige Sohn des Gemeinderaths Maier stand auf dem Eisenbahngeleise dicht neben einem Rollwagen, als dieser plötzlich umkippte, den armen Jungen überschlug und derart verletzte, daß der Knabe an inneren Verletzungen noch am gleichen Tage starb. Die Untersuchung ergab, daß vom Vahnpersonal Niemand eine Schuld trifft. Winterthur. Im Eschenberg erschoß sich Theophil Duvertuis von Ormont (Waadt) durch einen Schuß in den Kopf. In gleicher Weise tödtete sich inFeuertalen vermittelst zweier Revolverschllsse der Buchbinder Joh. Acklin von Zug. . Biel. Beim Bootfahren auf dem Vieler See kenterte das Boot und die Insassen,' der ledige Kaminfeger Jakob Steiner und Frl. Jung aus der Elte Marie ertranken. Hottingen. Der Kaufmannslehrling Sigg von hier (bei Kummer & Cie. in Schaffhausen) fiel in einen Petroleumbehälter und erstickte. Oestmeich-Ullgarn.' Wien. Im Prater ist der Reservelieutenant des 8. Husaren-Regi ments und Gesellschafter der Firma Sigmund Flesch und Comp., Richard Flesch,. bei einem Spazierritte verunglückt und wenige Stunden später seinen Verletzungen erlegen. Die Manufakturwaaren-Firma Fischer und Stern, alleiniger Inhaber S. S. Fischer, I. Börsengasse, hat die Zahlungen eingestellt. Schulden 25y,000 fl. Die Activen betragen 150.000 fl. . Prag. Aufsehen erregt der Selbstmord des Dr. BailohradSki an der tlchischen Universität. Sr fcarfrja
Laboratorium als Leiche gefunden. Aus hinterlassenen Briefen geht hervor. daß er Strychnin genommen hatte. Das Motiv der That ist unbekannt. P r e r a u. Der hier stationirte Packer der Nordbahn Max Ziegler überraschte in seiner Wohnung seine Gattin im intimen Verkehr mit dem Kellner Georg Wehovsky. worauf er dem Liebhaber der Frau ein Messer in den Rücken stieß und den Mann schwer verletzte. Der Frau gelang es, zu entfliehen. Ziegler stellte sich dem Gericht. T e l t s ch. Im benachbarten Borowna erschoß der 25jährige Franz Jambor seine 19jährige Geliebte Antonie Nemetz, weil diese ihr Verhältniß mit ihm seines leichtsinnigen LebensWandels wegen gelöst hatte. Der Flüchtling Jmbor wurde bald darauf im Walde verhaftet.' Er ist geständig. Göding. Frau Anna Seidler war morgens hier in einen falschen Zug gestiegen und bemerkte erst während der Fahrt ihren Irrthum. Auf offener Strecke zwischen Göding und Lundenburg sprang sie aus dem Wagen und wurde tödtlich überfahren. Falkenau. Die 53jährige Arbeiterin Katharina Strohschneider schüttete beim Feuermachen Petroleum in den Herd. Dasselbe explodirte und die Arbeiterin, sowie ein zehn Monate altes Kind verbrannten. Reichenberg. Der HolzHändler Robert Möller in Goblonz stellte sich dem hiesigen Kreisgerichte mit der Anzeige, daß er im Verlaufe der letzten drei Jahre Wechselfälschungen im Betrage von 70.000 bis 80.000 fl. begangen habe. Möller wurde sofort in Haft genommen. Ueber sein Vermögen wurde der Eoncurs verhängt. B u d a p e st. Der 56jährige Bürstenbinder Joseph Goldschmidt wurde in seiner Wohnung, Lustigegasse No. 7. von den Hausleuten todt aufgefunden. Er hatte sich selbst erschossen. P r e ß b u r g. Dem Saaper Landmann Franz Csizmann wurde auf freiem Felde durch einen Unbekannten mittels zweier Sensenhiebe der Kopf buchstäblich abgemäht. Von dem Thäter ist keine Spur. Die Strafkammer des Landgerichts zu Stargard verhandelte in einer Anklage wegen Herausforderung zum Duell, die von besondern Nebenumständen begleitet war. In den kleinen Provinzstädten gehört das Kartenspiel zu den beliebtesten UnterHaltungen. So fand sich auch in dem pommerischen StädtchenNörenberg des Oeftern eine Gesellschaft von wohlhabenden Bürgern und Gutsbesitzern aus der Nachbarschaft zusammen, um mit Meine Tante deine Tante" dem Glücke die Hand zu bieten. Als Spielsaal diente ein Restaurations - Nebenzimmer der Apotheke des Städtchens, und der Besitzer Apotheker Koch, war stets einer der eifrigsten Theilnehmer. Er ging in seiner Spiekwuth so weit, daß er sogar einige Male das Glück corrigirte." Er wurde beim Falschspiel ertappt, und allgemeine Aufregung bemächtigte sich der Spieler. Besonders erregt war ein Rittergutsbesitzer, der feinen Gefühlen ungeschminkten Ausdruck gab. Seine Ausführungen schienen aber auf Koch nicht den Eindruck der Erkenntniß seiner Schuld gemacht zu haben, denn der Rittergutsbesitzer erhielt von Koch durch den Apothekenbesitzer Holzendorf aus Wangerin eine Förderung auf Piäolen; er lehnte es aber ab, sich mit dem Falschspieler in ein Duell einzulassen. Die Folge war eine Anklage gegen Koch und Holzendorf, gegen erstern wegen Duldens des Glücksspiels, we gen Falschspiels und Herausforderung, gegenHolzendorf wegen Cartelltragenö. Durch die Beweisaufnahme wurde fest gestellt, daß Koch nur aus Leidenschaft falsch gespielt" habe; er wurde
u 1000 Mark Geldstrafe und wegen er Forderung zu 4 Monaten Festung verurtheilt; Holzendorf erhielt eine Festungshaft von einer Woche. Infolge Genusses einer wegen Erkrankung geschlachteten Gans erkrankte die Gerbersfamilie Grüninger in Reutlingen. Vater, Mutter.zwei Söhne und eine Tochter. Die Mutter ist gestorben. Die übrigen FamilienMitglieder hofft man retten zu können. Ein Skeptiker. (Bei der Erklärung von Schiller'S Taucher-.) ErsierSchüler (erzählt): Der Knappe tauchte mit großer Tollkühnheit in das Meer, um den Becher zu holen Lehrer: Warum war das eine Tollkühnheit? Der kleine Moritz: Weil er doch nicht hat gewußt, ob der Becher war echt!" Sparsam. Wohin, Michel, in aller Früh?" In d' Apobek! Mei' Weib' is krank 'wor'n heut' Nacht!" Ist denn der Doktor Zchc' dag'w'en?" Na! I' hab' da neuli' in da Stadt a' Recept g'fund'n, und des will i' do' vorher mach'n lc.ss'n und probir'n!" ' Ein neues Wort. Wer war denn die Dame, mit der Müller da ging, feine Gattin?" Nein, die ist a verreist, wird wohl so eine Strohwittwerbekanntschaft sein." .Aha. also Surrogattin!lne atve. FrauA.: ... Anpumpen wollte Sie die Schauspielenn? Frau B.: Jawohl.- Und den. ken Sie sich die Ungenirtheit! Drei Monat' die Miethe nicht zahlen, hundert Mark pumpen wollen und Abends im Theater die Naive- spielen hört sich da nicht Alles auf? Reichlicher Ersatz. Frau Huber: .. Aber weßhalb wollen Sie denn Ihre Pepi g'rad' Operettcnsän. gerin werden lassen ste hat ja keine Stimme?!- Frau Mayre: .Aber a' fesche Figur hat s' und nimmt nir ' übel!- 6 I i Aars geladen. Mutter .(zu ihrem Manne, welcher mit dem wölfjährigen Sohn ausgegangen und spät Abends allein nach Hause kommt): Wo ist denn der Junge? Vater (lallend): Der der liegt wahrscheinlich im Scat.
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Q&&$$ 10 Diese stnd Jahre.
einzelnen Fassen Rheumatische und Neuralgische Schmerzen, Lenden- und Huftenrcißcn den menschlichen Körper durchrüstcn. St. Jcrkobs CDol
kurirte dieselben. 5lcinc Prahlerei; dieseS find sichere, bewiesene Thatsachen.
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