Indiana Tribüne, Volume 20, Number 49, Indianapolis, Marion County, 5 November 1896 — Page 1
a a I H As 0 rlC AA rlO US A A AA s5 w w viy w iv o o V Office: No. 18 Süd mabatna Strafen Indianapolis, Indiana, Donnerstag, öen 5. November 8)6. Jahrgang 20 No. 49
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Frenzel Brothers, No. 1 West Washington Strahe, (Merchants National Bank.)
Ein europäisches Departement. Wechsel, Creditbriese und Postanwei-
sungen aus alle Städte Europas. Schissöfcheine nach und von Europa. An- die Greenbacks ganz und gar zuruckzuund Verkauf ausländischen Geldek. ziehen. Man wird auf daS Beispiel
3 Starb : Herr TbeodorHolly. gestern Morgen im Alter von 76 Jahren uud 27 tagen. Da regräbniß findet am Freitag Morgen, 6. ovnnder, um S Uhr, vom Trauerhause, N. 99 lak Etraße.uod m 8.20 Uhr von der St. Marie irche, statt. Qeorge Hermann ZeichenbeftatteV, Office : 26 Süd Delawareftr. Kralle : 120, 122, 124, 126, 128 Oft Pearlftr elevbon II. Offen Tag und Nacht. Freundlich eingeladen sind alle diejenigen Leser, welche 299 Süd Delaware Str passiren, dem HDHÜ2Z einen eiuq avmautn unu xqic av r r n V :t 1" "Nickel?" und "Oimes" umzusetzen. Ein gute? GlaS Bier, feine Liquöre uno guie Cigarren nnven .mm bei THEO. DIETZ, 299 Süd Delaware Straße. tosr Ban- csi Spar-Vsrgin E 2. . . . Neue Aktien werden zeden Sam. staa ausgestellt. S.lträg. 25c per Woche. - Keinen Verlust beim Austritt. - sn,,rn,H ünMn, snii. Bermtttelt günstige An.eihen. Keine Abschätzungsgebühren. eriammmng am,rag . - rw w I IM Deutschen Hans. Albert S. Metzger. Präsident. Armin Bohn. krerär. Carl L. Lieber. Schatzmeister. Moderne Schuhe für Damen, Herren und Rinder in größter Auswahl und zu den billig ften Preisen, in dem allbekannten, zu verlässigen Schuh -Laden von EI. MODE, 93 Gst Washington Str. Der 4- 4g I EöOOVöUlASöA m. m rrv rC- 9 . . j ül UTOaigtrxgion vir.
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RIALTO
empfiehlt sich dem Publikum durch seine nanzinftitut daö Recht der Banknoten- erwiderte den Schlag und zerbrach davorzüglichen Waaren. Alle Sorten auögabe besitzt, sondern bei uns ver- bei die Augengläser Drehmann'S. Der . . . ... ir i f r v r m ii c n. v . ir.. , f . i.". . r " t i v . t
einheimischer und importtrten Cigarren und eine große Auöwahl von RaucherNrtikeln. u atntiattn Riifvriifi bittet 9 1 ' ' I Achiller NoMler.
bitorielles
Mit dem Siege, den sie errungen. fällt den Republikanern eine große Aufgabe und eine schwere Verantwortung zu. Zwar wird aller Wahrscheinlichkeit nach, jetzt da die Furcht vor der Silberwährung verschwunden ist, daS geschäftliche Vertrauen wieder aufleben und der Geschäs.Sverkehr wird sich nach und nach bedeutend heben, aber damit ist die Sache nicht abgethan. ES handelt sich jetzt für die Republikaner um die Lösung zweier fiSkalischer Aufgaben und von der Lösung derselben wird eS abhängen, ob daS in den Banken aufgestapelte Gold wieder flüssig wird und in Zirkulation kommt, oder nicht. Es wird davon abhängen, ob nach wie vor daS Schatzamt als Agent für die Goldkäufe der ginancierö zu fungiren hat, oder nicht. Die erste dieser fiskalischen Aufgaben ist die Beschaffung genügender Einnahmen für die Regierung, welche gegenwärtig mit einem Defizit arbeitet. Die Einkommensteuer wäre dazu wohl ausreichend gewesen, aber da das Ober, oenckt eine Kinkommensteuer für unUM fi. ,Q .st stn . ' ... .. , m. I lUiUl Ullllll llllU 14 VllltlU. LUli hselbn Ansicht wie flfi aß eine Einkommensteuer die gerechteste aller Steuern ist, und daß die Entscheidung deS Gerichtes allen vernünftigen RechtSgrundsätzen entgegen war, aber daS Gericht hat anders entschieden und dagegen läßt sich, so lange nicht der Tod Lücken in den Gerichtöbof reißt, nichts machen, denn die , i . t r Bundeirichter kttdn auf Lebe,,, nannt, und hangen nicht dm Au,. j j""? ' e.,.i n.ch., nd..n i ii ii n r ii " . . r , t teIrgend ein Ersab aber muk für die i - ' - ' i Einkommensteuer gefunden werden. re a in. r n en i v r I m nj mic. in ut rw viiBniinn tiin rrt i n n m 1 fi tii rw m mwm ia iir ;u,.Ö U, a aqc ongrinc , Nq"ge 8 . . . ... I nncn I Wa, den Schuh ie, Sch'mle, der Soldenlziehung betriff,. s wird vtk ,iitirullliu vrr srcrnvuu, llucrHaupt vorgeschlagen. Wäre dieö daS einzige Mittel, so würden wir eS be- - j - -i u sürworten, trotzdem dadurch die Ne gierung deS ZinSgenusseS aus die ganze Summe der ausstehenden Greenbacks verlustig ginge. Die Zurückziehung der Greenbacks wäre nämlich ohne die Ausgabe von Bonds nicht möglich, aber eS Ware mmerbin besser, die Sache auf einmal abzumachen, als stets neue Bonds zur Erhaltung der Gold reserve auszugeben. Allein eS giebt noch ein anderes I Mittel. Nehmen wir als Beispiel die großen europäischen Emissionsbanken : die Bank von England, die deutsche ReichSbank, die Bank von Frankreich u. . w. ajicc gropen Vaniinniluie wissen sich vor dem AbZlusse von Gold L....X f&mU K.W CCStSf 4t 0 ri-t. f. ca i:nü..i. 0U(Cj lttyUtyUlity vi mmmvmii schützen. Wir haben in Amerika feit e Mulme iiiicicnuiuuuic. vo iu viti uiui I 1 f.ii. cu r Km :n wie dort, daß ein einzige großes Fllyel na, oie,es uca)i au v" von Banken. (Nebenbei bemerkt, man muß nicht den Irrthum begehen, die Bank von England, die deutsche ieiqsoanr eie. sur vleglerungVlniillUle zu halten, eS find yrivatinftitute, die cd ' t m r m t" m . . M ? i .
unsere Nationalbanken auch ) ES be
steht aber noch ein anderer Unterschied. Die europäischen Emissionsbanken sind gesehlich verpflichtet, ihre Banknoten in Gold einzulösen, unsere Nationaldanken sind aber nur zur Einlösung ihrer Noten in gesetzlichem Gelde derpflichtet. Gesetzliches Geld sind aber Silberdollarö und Greenbackö auch Unsere Nationalbanken können ihre Noten in Silber oder Greenbacks einlösen. Würde man sie nun ebenfalls, wie die europäischen Emissionsbanken verpflichten, ihre Noten in Gold einzulösen, so würde zwar nicht so viel Gold umlaufen, denn die Nationalbanken müßten ihre Reserve in Gold halten. aber sie müßten ähnlich wie die europäischen Emissionsbanken ihre Gold reserve schützen und sie könnten ihre eigene Reserve nicht schützen, ohne damit zugleich die deS Schatzamtes zu schützen. Wie die Dinge liegen, glauben wir freilich, daß mehr Geneigtheit besteht, von Frankreich und England hinwelsen, welche kein RegierungS-Papier-geld haben. Auch daS deutsche Reich hat nur ganz wenig RegierungS-Pa-Piergeld, nur 50 Millionen Mark. Aber selbst dann toird eS nothwendig werden, die Banken zur Goldeinlösung zu zwingen, denn Greenbacks gäbe eö keine mehr und Silber böte keine genügende Deckung. Unter allen Umständen aber muß der Möglichkeit deS bisherigen Verfahrens unsere Regierung zur Beschaffung von Gold zu zwlngen, em Ende gemacht werden. DieS und die Aufhebung deS Desi' zitS im LandeöhauShalte bilden die zwei großen fiskalischen Probleme, welche jetzt zu lösen sind. Präsident Eleveland hat die deS übliche Proklamation zur Feier DanksagungStageS erlassen. Irahlilllchilhleil. Inland. Wetterbericht. Kälteres, wolkiges Wetter heute Nacht. Schön Freitag. Gestrige Temperatur: 8 Uhr Morgens, 38 Grad, Minimum 38 Grad. DaS künftigeRepräsentant e n h a u S. Washington, 4. Nov. Die bisherigen Berichte über die Congreßwählen ergeben, daß die Republik, er im nächsten Unterhause eine Majorität fi'fifo lnrbn tnTfi f?A fii I v v t , vtwf 17 ivwm, v. Ut CStjtii)feit ltt Nachrich'e noch ,j fln56v ,,,,. i-i, Wahl. zweifelhaft aoi) ttiä)i 6t(ann, M, m fest, eaß 193 Republikaner, es Demo- . v . v m m v . irairn uno .1 'jjdduiiiicti una iinaD . - ai ütYamt sinb Unh stl imytll jst mchtö Näheres bekannt. ' SRrtsfiinrtfn A ffinh I f M ... .VV. VM. huHifanifchen Gonotefi . Eornile He. , $r5Af- hrt tr.rtrStt onn ff dk,,jknisck nd. demkea,ifch.n Hauptquartier ird jedoch behauptet, die republikanische Maiorltät im nächsten Hause werde nicht über 14 betragen. Die Popo kraten behaupten, 150 Silberleute und 20 Populisten im Kongreß zu haben. Ausland. Sollte zur Warnung dienen. Berlin, 4. Novbr. Die Stadt Nordhaufen befindet sich in hochgradi ger Aufregung über ein Vorkcmmniß, welches wiederum von einem Ange hörigen deS OssizierSstandeS provozirt worden ist. Der Reservelieutenant Assessor Drehmann versuchte auf dem im r cm r , c. svege naq seiner Zwoynung in oer Weinlaune eine in einer HauSthüre (1.111 0 A M A ... ttM.MaM .M llim i 4((UV( uUUi( jU UUiU(Ut(Ut HJlll gUUl Schutz der Dame, seiner Frau, herbeil .:k.. s. e.. crci c cz v i ciictiucu nuu uiunn outi uti i vtt I 11 seroelieutenant an; der Kaufmann mag un8iant9 flU9w ap die Scherben der Gläser jenem in die Augen drangen. Ein Auge ues sosor auS und daS zweite ist derartig assizirt I . r cerv ri..f. f.f- G i oap auer ZWaoriqeintlqreir naq oouig 'Erblindung eintreten wird.
WaSEuropa über daS Wahl
resultat denkt. Wien, 4. Nov. Die Neue Freie Presse" sagt über daS Resultat der Wahl in den Ver. Staaten : ES ist zweifelhast, ob McKinley im Stande sein wird, die Schutzzollpolitik aufrecht zu erhalten, nachdem er sowohl von Protektionisten alö auch Freihändern erwählt worden ist." B erlin, 4. Nov. Dr. Otto Arend, der Herausgeber der Deutsche Wochenschrist" und ein prominenter Füher der Bimetallisten, sagt : Ich habe die Nachricht von der Erwählung McKinleys mit Betrübniß vernommen. Die Niederlage der Silberbewegung in den Ver. Staaten wird ohne Zweifel eine ungünstige Wirkung auf die bimetallistische Bewegung in Deutschland und im übrigen Europa haben. Dennoch verzage ich nicht. Die Bewegung wird nicht lange verzögert werden." Die deutschen Zeitungen hatten heute Morgen keine Nachrichten über daö Resultat der Wahl, nur, der Anzeiger" bringt fünf Zeilen, in welchen er McKinleys Sieg verkündet. Heute Abend haben viele der Zeitungen kleine Leitartikel über die Wahl. Berlin, 4. Nov. Die Neueste Nachrichten" sagen : Gerade so wie die Demokratie während der Administration EleveandS den Schutzzoll nicht aufhob, sondern denselben nur ein wenig ermäßigte, werden auch jetzt die Regublikaner den McKinley Tarif nicht wieder herstellen. Sie müsse sich den Wünschen der einflaßreichen Kreise ihrer eigenen Partei ügen." Die VolkSzeitung" sagt : " DaS Resultat der Wahl wird zu dem allgemeinen Wunsche der Europäer führen, daß Amerika, und am meisten wahrscheinlich Massachusetts, sich beeilen wird, Waaren aufzuhäufen, bevor der neue Congreß den Probi-bitionS-Tarif wieder einführt. Eine kommerzielle Krisis wird die amerikanischen Fabrikanten ergreifen." L o nd o n, 4. Nov. Eine Depesche der Preß Association" von GlaSgow agt, daß dort die allgemeine Anficht herrscht, daß McKinle'y Erwählung den britischen Exporthandel temporär ganz gewaltig beleben werde, um Waaren zu importiren, bevor MeKinley ins Amt kommt, weil dann höherer Schutzzoll eingeführt werden würde. London, 4. Novbr. Evening Standard" drück seine Befriedigung über die Niederlage deS FreisilberKandidaten auö, trotzdem McKinley der Vertreter einer Politik sei, welche darauf auögehe, die Häfen der Ver. Staaten britischen Waaren zu verchließen. R o m, 4. Nov. Der Wahlaussall n den Ver. Staaten wurde von der hiesigen amerikanischen Colonie mit großer Freude aufgenommen. Paris, 4. Nov. Die Wahl in den Ver. Staaten erregte hier großes Interesse. Le Paris" meint, dab Europa wenig Grund habe, sich zu freuen, da McKinley'S Sieg die Inauguration einer extremen Schutzzoll - Politik bedeute. Für die Bimetallisten Europa'S sei die Wahl ein harter Schlag. TempS" glaubt, daß die Thatsache, daß die Gold-Demokraten die Ursache der Erwählung McKinley'S gewesen, ihn daran verhindern dürften, sein Taris-Steckenpferd zu reiten. SchilsS-Nachrilyten. Angekommen in: Southampton: Lahn" und New Fork" von New Jork. New I o r k : Trave" von Bremen. QueenStown: ..Germanie" von New öork nach Liverpool. Neue BiSmarck - Enthül, l u n g e n. L o n d o n, 4. Novbr. Der Correspondent deS Standard in Wien meldet : Die Neue Freie Presse hat zwei sellos unter Inspiration von BiSmarck ein weitere? wichtiges StaatSgeheim niß enthüllt : Sie behauptet, Anfangs deS ZahreS 1876 habe Rußland beim Fürsten BiSmarck angefragt, ob Deutschland im Falle 'eineS Angriffs Rußlands gegen Oesterreich auö dem Grunde weil die russische Armee der Unthätigst überdrüssig sei, neutral
bleiben werde. BiSmarck berief zur
Antwort den deutschen Botschafter auS St. Petersburg ab, und machte Oesterreich von dem Vorschlage Mittheilung. Die Folge war, daß die KriegSwolke weiffr östlich über die Türkei sich entlud. allerlei. cr iziDDit von a m e r i k sNischen Zweirädern ist in andauernder Zunahme begriffen und bewcrthete sich ur den Monat Auaust dieses wahres aus $35,895, beziehungsweise die er'cn acht McTate m diesem Jahre auf 2.449.260. Davon ainaen für 8915.257 nachGroßbritannien, für $492,113 nach Canada, für 8187.556 nach Britisch - Australien, für $109,653 nach Frankreich und für $5856 nach China. Die Suvreme Court deö Staates Florida hat das Sheats-Ge-etz. demzufolge es als eine cnmmelle Handlung betrachtet werden sollte. wufee und farbige Kinder m derselben Schule zu unterrichten, für unconstitutionell erklärt. Dasselbe war aeaen dortige Missionsschulen gerichtet, die von nördlichen Kirchengemeinden unterbalten werden und den monda'er Gesehgebern ein Dorn im Auge waren. Eine in unserem Lande neue Einrichtung, derBriefbestelldienst in Landdistricten, soll demnächst m Franklin County, Mass., versuchsweise eingeführt werden. In aenanntem County werden mehrere Routen von je zwölf Meilen Lange eingerichtet werden, auf denen an Wochentagen je einmal täglich Briefbestellung und Einsammlung von Briefen etc. stattfindet. Dieser Briefbestelldienst wird vorläufig bis zum 1. Juli nächsten Iahres in Kraft bleiben. Weibliche Einbrecher und Straßenräuber haben schon wiederholt von sich reden gemacht, allein auf das Prestige, die ersten Aus breche? ihres Geschlechts zu sein, dürften Nellie White und Mary McLaughlin mit Fug und Recht Anspruch machen können. Die beiden Holdinnen bemerkstelligten ihre Flucht aus den Tombs in New Aork, nachdem sie vorher noch ein der Matrone des Gefängnisses gehörendes seidenes Kleid annectirt hatten. Dasaukerordentlichhohe Alter von 109 Jahren hat die kürzlich in Fltchburg. Mass., verstorbene Frau Andre Berube erreicht. Die Verstorbene war am 4. Juli 1787 in St. Andre, Que.. geboten, von wo sie im Jahre 1837 nach Massachusetts gekommen war. Die Langlebigkeit ist übrigens in der Familie der Verstorbenen sehr häufig. Ihre beiden Großväter z. B. wurden 115. resp. 105 Jahre alt, und ihr m Marlboro wohnhafter ältester Sohn sieht auch bereits im 87. Lebensjähre. .VomGewissengetrieben, kam neulich in New tyoxt ein gut gekleideter Mann in das Zollbüreau und wünschte eine kleine Angelegenheit betresfs unbezahlter Steuern zu bench tigen. Er reichte dem ihn überrascht ansehenden Zollbeamten eine $100Note hin und forderte eine Quittung für diesen Betrag. Ihr Name?" fragte der Cassirer, worauf die Antwort erfolgte: Kein Name, machen Sie, bitte, m Ihrem Buche nur eme Vermerkung über das empfangene Geld: ich brn m dieser Angelegenheit nur der Vermittler." Das Geld wurde entgegengenommen und dem Gewissens - Fonds einverleibt. Vor Schreck gestorben ist Fräulein Julia F. Gallaher, die Schwester vonJoseph E. Gallaher, des Aufsehers des Gerichtsgebäudes in Ellicott City, Md. Ein Geistesgestört er, Namens Michael Crowley, der m der Nähe des Gefängnisses wohnte, versuchte, mit einer Axt und einem großen Stein bewaffnet, in das Zimmer des Frl. Gallaher einzudringen. Auf ihre 5)ilferuse eilte der HilfsSheriff Geo. M. Gearheart herbei. und ihm gelang es, jedoch erst nach heftigem Ringen mit demManne. denselben zu entwaffnen und in eine Zelle zu bringen. Frl. Gallaher war in so hochgradigen Schrecken versetzt, daß ihr Tod kurz darauf eintrat. ' DaS freie Ausschenken von Bier oder sonstigen alkoholhaltigen Getränken beiFestlichkeiten ig laut einer gerichtlichen Entscheidung der obersten Instanz von Massachusetts als gesetzwidrig erklärt worden. Dies gilt für alle Clubs oder Vereine, die keine Licenz für den Verkauf von berauschenden Ertränken besitzen. Das Supreme - Gericht entschied einstim mig. daß kein Bier frei vertheilt werden darf ohne behördliche Bewilligung, andernfalls es vor de.M Eketze als Gemeinschaden (common nmsance) betrachtet werden muß. In der gerichtlichen Entscheidung heißt eö ferner, zur Ueberführung des beklagten Vereins sei es nicht nöthig, nachzuweiscn. daß der Verein ausschließlich oder leuptsächlich zwecks Ausschanks von Getränken gegründet wurde; es genüge vielmehr der Nachweis, daß der Ve tränke - Ausschank einer dn Zwecke des VeremS war,
Eine unsinnige Wette hat ein Menschenleben gekostet. Der Gemeindediener von Herkheim bei Nördlingen prahlte, eine Blutwurst auf einmal verschlucken zu können. Eine solche wurde ihm geschenkt, der Mann versuchte jedoch vergeblich, sie hinunter zu würgen, erstickte vielmehr auf gräßliche Weise. Alle Rettungsversuche waren erfolglos. Die goldene Hochzeit feierten in Milzig die Auszügler Martenke'schen Eheleute. In der katholischen Kirche sollte die Einsegnung des würdigen Ehepaares vorgenommen werden. Doch dazu sollte es nicht kommen. Plötzlich, beim Ankleiden, wurde der 79jährige Greis vom Schlage getroffen und verschied. Der Pfarrer mußte nun statt derHochzeitsmesse eine Trauermesse abhalten. vtaä) einem eben erschienenen Bericht des Handelsamtes sind auf den Eisenbahnen des Vereinigten Königreichs im letzten Jahre 1024 Personen um's Leben gekommen. Davon waren nur 83 Passagiere und nur 5 von diesen 83 kamen durch Zugunfälle um's Leben. Die Zahl der getödteten Bahnbeamten war 442 und der Rest.449. fällt unter die Rubrik andere Personen", die SelbstMörder und Personen einschließt, die bei Bahnübergängen überfahren wurden. Verletzt wurden 4021 Personen, nämlich 1109 Passagiere. 2654 Bahnbeamte und 258 andere Personen". Außerdem sind in denVahnhöfen. aber nicht durch Züge. 66 Personen umgekommen und 5297 verletzt worden. Diese an sich gewaltige Verlustliste verliert viel von ihremSchrecken, wenn man bedenkt, daß im letzten Jahre, abgesehen von Abonnenten, nicht weniaer als 929,770.909 Personen die britischen Bahnen benutzten. Es kam darnach im letzten Jahre ein Todesfall erst auf 11L02.059 Passagiere (1894 auf 7.789.854) und eine Verletzung auf 833.337 (1894 auf 780.319) Passagiere. Den militärischen Fesselballon in Thorn hat ein Sturm vernichtet. Der Ballon war auf dem linken Weichselufer in der Nähe der
Schloßruine Tybow station'.rt und mit voller Füllung verankert worden. Als der Sturm den Ballon erfaßte, erwies sich die vorschriftsmäßigeVerankerung, bestehend aus Sandsäcken und Tauwerk, als nicht wid:rstandsfähig genug; der Ballon hob sich und wurde den Schienenstrangen der Bromberger und Posener Bahn zugetrieben, die ganze Verankerung mit sich schleifend. An einem Doppelpfosten der Bahntelegraphenleitung blieb der Ballon mit semem Gestrange hangen und platzte. Hierdurch wurde der Bahnkörper vor einer Zerstörung bewahrt. Wäre der Ballon bis über die Schienen getrieben worden, so wäre ein Unglück unausbleiblich gewesen, da die nachschleifende Verankerung des Ballons das Geleise hätte aufreißen können, wodurch der Bromberg-Verliner Zug. der in demselben Augenblick vom Hauptbahnhof abgelassen wurde, sehr gefährdet worden wäre. Ein Mann wurde in das Netzwerk des Ballons verwickelt und konnte nur mit Mühe aus seiner gefährlichen Lage gerettet werden. LJ? Die aktiven Damen des Männerchors geben heute Abend ein Cinch-Party" in den Räumen der Männerchor Halle. W e n n i h r e i n gutlö Mittel h:ben wollt Euer Blut zu reinigen die Nerven zu starren und die Constltution zu kräftigen, gebraucht Hood's Sarfaparilla. Gebraucht nun Hood'S. So od'S Pillen beilen Breckreu. Kopsschmerzen auö dem Magen und Unveroaulichrett. EO Harry Fisher, 21 Jahre alt und ChaS. MeDade, 37 Jahre alt.ge riethen gestern Abend in der Nähe von English'S Hotel in eine Schlägerei. Beide waren schlimm zugerichtet alö sie verhaftet wurden. Aergert Dich Dein Auge so reibe es nicht aus, und werfe eS nicht von Dir, taubem wende Dich an TccFv c-c UM fco. ccZ-A ... SülAHW fb - OPTICIAN- -CO tll riu r-m .ii .... . . N.rLffn.l. UtNUON nöiiit INDIANAPOUS-IND. s man Dir für Deine Auge das nöthige Sla nsernar. ununqe ugen werven Ichmerii. eingesetzt. . Q r i l l s n werden nach den besten Methoden den Suaea an pabt. h m d i für Harzer SäarieBSgel in vollem Gesang. SvoltoSael. iaja icn und alle Ttrn BSaet. sowie kkafiae. FischgiodeS. quaria, Spottvogel surrer, ttM'rtiuir, ogeaauien :c. Goldsische, 2 für 25 CentS. Der beste und billigste Platz für gute und ge,unoe ogei, unaje . ogi.
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