Indiana Tribüne, Volume 20, Number 48, Indianapolis, Marion County, 4 November 1896 — Page 3

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Das Magdalenenhaar. Von 3ean Ramean. (Fortsetzung.) A'.öizliÄ a'oer f üoitc er zwei Handflächen an seiner Siirn und zwei !ippen küßten seine Augen. Silvöre, ich liebe Dich!" hörte er Jacqueline sagen. Zugleich schlug er seine Augen auf. Als er aber sah, daß auch die Augen des jungen Mädchens sich mit Thränen füllten, seufzte er: O, mein Gott, was sagen Sie? Was haben Sie gesagt?" Ich sage, daß ich Sie liebe," versehte Jacqueline, und daß ich Ihnen. wenn Sie es wollen, mein Leben weihe." Da schloß er aus's neue die Augen, holte tief Athem, als zöge alles Licht des Himmels in seine Brust, und fuhr dann leise fort zu weinen, ohne daß ein Wort über seine Lippen kam. Bald aber stieß er einen Schrei aus, denn er fühlte das junge Mädchen ohn mächtig in seinen Armen liegen. Fräulein Jacqueline!" rief er. Was fehlt Ihnen? Sie werden doch nicht sterben?... Q mein Gott!...." 'Er hob sie auf seine Arme, trug !sie bis auf den Gipfel des Berges hinauf und lief dann wieder mitten über die Felsen mit ihr hinab, indem er fortwährend rief: Fräulein Jacqueline! Fräulein Jacqueline!" Er eilte weiter, so rasch er konnte; aber tratz der nervösen Ueberreizuna des Augenblicks fühlte er doch seine Kräfte schwinden und mußte das junge Mädchen am Rand des Weges niederlegen; er nahm ein wenig Schnee und rieb damit ihreStirn. aber sie öffnete weder ihre Augen, noch ant wortete sie auf den Ruf ihres Freundes. 0 mein Gott, steh mir bei!" klagte der kleine Grottenbewohner, in Thräneu zerfließend. Dann nahm er sie abermals auf seine Arme und lief zwischen den am Boden liegenden Felsen hindurch nach dem Dorfe hinunter, seiner Grotte zu. Dort finde ich Arzneien." sagte er. und sie wird wieder zu sich kommen." Seine Thränen flössen auf Jacquelines Haar hernieder. Noch zweimal mußte er sie, um Athem zu schöpfen, niederlegen, und währenddessen betete er knieend mit der ganzen Inbrunst semer verzweifelten Seele und mit lauter Stimme, auf daß sich diese noch thränenfeuchten Augen, diese süßen Augen des ersten jungen Mädchens, das ihn liebte, wieder öffnen möchten. Ah. sie öffnen sich!" rief er mit leidenschaftlichemEntzücken. Jacqueline. Sie sind gerettet! O, wie groß ist Goites Güte!" Sie war in der That wieder zu vollem Bewußtsein gelangt und schlang nun lächelnd ihre Arme um den Hals ihres Freundes. Ja. Gottes Güte ist groß." sagte sie, und wir wollen vereint zu ihm beten. Silvöre. vereint bis zum Tode!" Dann erhoben sich beide. Jacqueline konnte wieder gehen, und Hand in Hand, wie sie gekommen waren, kehrten sie zurück, den gukn Berg hinab, indem sie einander wie verklärt zulächelten; denn sie empfanden, daß der Himmel ihnen an diesem Tage Glück und Wonne genug gespendet hatte, um alle kommenden Jahre ihres Lebens damit zu erleuchten und zu verklären. Bei der Grotte angelangt, traten sie ein. und dort fanden sich unbewußt unter dem unwiderstehlichen, gebieterischen Dränge der Jugend und der Liebe ihre Lippen, umschlangen sich ihre Arme. Im selben Augenblicke aber vernähmen sie einen Schrei, und Herr mein Gott! Mein Gott! Was sehe ich? Sie küssen sich!" rief eine Männerstimme hinter ihnen. Der Abb6 Bordes, der ausToulouse zurückgekehrte Abb6 Bordes stand leibhaftig dort und rief nun abermals: Gerechter Gott! Träume ich denn?" Verwirrt fuhren die Liebenden auseinander und beugten ihr Haupt unter den Verwünschungen des würdigen Mannes. Das also sollte ich bei meiner Ruckkehr finden? Das Maulthier in meinem Gemüsegarten und mein Taufkind in den Armen des Eagot!" Und indem er auf die jungen Leute zuschritt, rief er: Ha, ihr Elenden! Ihr Kinder des Satans! Und das. während ich eben in Toulouse einen Mann für dieses Mädchen suche!" Hast Du ihn gefunden, Onkel?" fragte Jacqueline, die nach und nach ihre frühere Sicherheit wiederfand. Ja freilich habe ich ihn gefunden, Du leichtsinnige Dirne du! Und heute noch sollst Du mit ihm zuTisch gehen!" Das ist nicht nöthig! Ich hade, um Dir die große Mühe zu ersparen, selbst einen gewählt, und zwar Herrn Silvöre Montguilhem, den ich lieve und der bei Dir um meine Hand anhalten wird." Diese Erklärung aber versetzte den Abb6, anstatt ihn zu beruhigen, vollends in Wuth. Gerechter Gott! Meine Nichte ist verrückt!" rief er. indem er die Arme gen Himmel hob. Dann ging er einige Augenblicke lan heftia aestikulirend. schnaubend

und prustend aus und av und wischte sich den Schweiß von der Stirn, ohne recht zu wissen, ob es der Zorn war, oder der steile Aufstieg, der ihn in die scn Zustand versetzt hatte. Er besann sich, was er wohl sagen könnte, und dachte an einen heftigen Verweis in der Art des Juvenal, fand es aber schließlich einfacher, seine Pathin beim Ohr zu nehmen und wie ein ungezogenes Kind heimzuschicken. Jn's Pfarrhaus mit Dir, sofort!" schalt er. Und von morgen an wieder ins Kloster, mein Fräulein! Und wenn auch das nicht genügt, so werde ich den Familienrath versammeln, damit Du in eine Besserungsanstalt verbracht wirst! Jetzt marsch, fort!" Herr Pfarrer!" flehte der junge Mann. O thun Sie ihr nichts zu lei de, ich beschwöre Sie!" Da wendete sich der Priester um, kreuzte mit hochmüthiger Geberde die Arme und sagte zu Silvöre: Oho. Du Sohn einer Kropfigen, wer hat Dir erlaubt, einem Bürger von Bigorra gegenüber die Stimme zu erheben? Eagot, Du! Hat man Dir denn nicht gesagt, daß das Zeugniß von fünf Deinesgleichen vor Gericht nicht mehr galt, als das eines einzigen Mannes? Weißt Du denn nicht, daß alle Kirchen des Landes besondere Thüren für die Aussätzigen und Euresgleichen hatten? Daß es euch verboten war, neben ehrlichen Menschen zu wohnen, und ihr bei Todesstrafe ftiehen mußtet, wenn eine Christenseele aus Versehen euch zu nahe kam? Herr mein Gott! Wenn ich bedenke, daß ein Wesen dieser Art sich erlaubt hat, mit meiner Nichte schön zu thun! Warte, Cagot! Ich werde zum Bürgermeister von Aigues-Vives gehen, und man wird Dich wie einen Hund fortjagen!" Silvöre Montguilhem hatte unter diesen Worten sein Haupt erhoben; sein Athem ging kurz und stoßweise, und seine blauen Augen funkelten in unheimlichem Glänze. Herr Pfarrer," sagte er, Sie haben mich stets mit Schmähungen überhäuft, und ich habe sie bis heute geduldig über mich ergehen lassen; jetzt aber rathe ich Ihnen, sich in Zukunft

anständiger zu benehmen! Ich bin kein Cagot; mem Vater Franois Mont guilhem ist gleich Ihnen Bürger von Bigorra und ganz ebenso ehrenwerth; meine selige Mutter, Gracie Armendaritz, war eine Baskin und allerdings mit einem Kröpf behaftet, aber das hat nichts zu bedeuten, und Sie sollten das besser wissen als irgend Jemand! Mein Fräulein," so schloß er, sich zu Jacqueline wendend, die der aute Wortwechsel wieder in die Grotte zurückgerufen hatte, ich habe Ihnen meine Eltern und Verwandten genannt und keine Unwahrheit gesagt; ich bin ein armer Gebirgsbewohner, aber kein Cagot!" Was liegt mir daran?" sagte Jac queline. Ja, wären Sie auch ein Cagot, Silvöre. so würde ich Sie deswegen doch nicht weniger lieben! Und wer auch der Gemahl sein mag, den mir mein Oheim bestimmt hat, ich werde mich weigern, ihn anzunehmen, und niemals einem andern Manne angehören, als Ihnen! Wird mir die Einwilligung dazu versagt, fo werde ich warten, bis ich ihrer entrathen kann! Wenn ich Sie dieses Jahr nicht heirathe, so Heirathe ich Sie in vier Iahren, wenn ich mündig geworden bin, das schwöre ich Ihnen. Silvöre. beim Namen Gottes!" Der Abb6 war wie vom Schlage gerührt. Du Ketzerin! Du Satanskind!" schrie er. Willst Du wohl nach Hause gehen? Wir wollen doch sehen, wer von uns beiden recht behält! Was Dich betrifft, Du Elender, so kannst Du Dir Dein Maulthier, das sich eben anschickte, mein Gemüse zu plündern, als ich zurückkehrte, morgen beim Richter holen! Und Du wirst dann wenigstens wissen, was es kostet, die Rüben des Abb6 Bordes zu stehlen." Der würdige Vormund, der seit den langst vergangenen Zeiten, in denen er seinen Pfarrkindern zu GargoZ die Epistel gelesen, nicht mehr Gelegenheit gehabt hatte, so viel Beredtsamlelt an den Mann zu bringen, trocknete sich abermals die Stirn, nahm eine tüchtige Prise Schnupftabak und stieg dann, noch immer einigermaßen außer Athem, nach dem Pfarrhause hinab, wo Jacqeline schon angelangt sein mußte. Die schlechte Person!" brummte er, während des Gehens vor sich hin. Wie sie mich zugerichtet hat! Aber wir werden doch sehen, wer recht behält! Wir werden schon sehen!" Silvre Montguilhem war allein zurückgeblieben. Er sah den Abb6 hinabsteigen, hörte söine Schritte auf den Steinen des Hohlwegs und auf den Granitstufen widerhallen. Dann ward es wieder still auf seinem Berg, so still wie immer. Silvöre faltete die Hände und blickte zu den stillen Bergspitzen auf. Welch' schönen Traum habe ich geträumt!" murmelte er. Und seine Thränen begannen aus's neue zu flicßen. In seinem Haupte tobte wilder Aufruhr. Alle glücklichen und Unheilvollen Ereignisse dieses Tages schienen sich darin zu bekämpfen wie Streiter in t'odtlicher Feldschlacht, und' Staubwolken aufzuwirbeln, die ihn verhinderten, klar zu sehen. Vergebens suchte er. sich Rechenschaft über seine Lage abzulegen. Bald erschien ihm die Zukunft im rosigsten Lichte, bald düster und hoffnungslos. Schließlich bemächtigte sich seiner eine tiefe, unüberwindliche Traurigkeit, die gleich dem feuchten Nebel, der sich Abends über die Thäler breitet, langsam in alle Falten seiner Seele eindrang und sein ganzes Sein erfüllte. Dies hatten die wenigen Worte deS Abb6 Bordes vermocht, die sich auf jenen Unbekannten bezogen, der Jacqueline heirathen sollte. Wer mochte eS nur sein? Sicherlich besaß dieser Liebhiber Vermögen, Bildung und Geist; gewiß war er vornehm und schön. Würde Jacqueline in seiner Gegenwart

nicht vergessen, was sie hier soeben t nem einfachen Alpenführer, dem Sohn eines Hirten, gelobt hatte? Vier Jahre sind eine lange Zeit! Währenddessen kann man so manchen Schmerz vergessen. so manches Mal seine Gefühle wechseln! Nach und nach würdeJacque-

' line den schönen Bräutigam, den man ihr ausgesucht, den jungen Mann aus Toulouse, der q woyl in oie,em Augenblicke mit ihr unterhielt, liebgewinnen! Und selbst wenn sie ihn nicht liebte, würde sie ihn sicherlich heirathen. um ihrem Oheim zu gehorchen; denn als mittellose Waise war und blieb sie vom Abb5 Bordes abhängig, vorerst als dessen Mündel und später als seine Erbin! Ja. es war nur ein schöner Traum!" sagte sich Silvöre aus's neue, indem er seinen Thränen freien Laus ließ? In der Grotte war es inzwischen dunkel geworden; der scheidende Tag warf trübe Schatten gleich Trauerschleiern darüber hin, die Sonne versank hinter dem Gargos, und die Rosen der Dämmerung lagen entblättert auf den schneebedeckten Gipfeln, während die fernen Berge sich allmählich in malvenfarbene Gewänder kleideten und alles umber unter dem Frieden der Nacht entschlummerte. Ohne das Niesein der Quellen, dss wie verhaltenes Schluchzen klang, hätte Silv'öre glauben .können, die Welt sei nicht mehr vorhanden. O warum war er noch da? Ihr theuren Berge, erhabene Gipfel, geliebte Pyrenäen, werdet ihr künftig dem Herzen des armen Alpenbewohners noch genügen? Sein Haupt zwischen die Hände gepreßt, weinte er heiße Thränen. Sonst pflegte er in den großen Schmerzen seines armseligen LebenS stets Moussus Rücken zu streicheln, ihm klagend sein Unglück anzuvertrauen, und es gewährte ihm dann in dem dumpfen Gefühl seines Elends einen kleinen Trost, wenn er das Schnauben des Thieres vernahm, wenn er hörte, wie es das Heu zwischen seinen Kiefern zermalmte und mit seinen Hufen den harten Boden stampfte. Jetzt hatte er gar nichts mehr; der entsetzliche Abb6, der schwarze Mann mit den grausamen Worten, hatte ihm alles genommen. Er .schritt zu seinem Koffer, griff nach dem Arzneikasten, den Jacqueline zurückgelassen hatte, und nahm ihn auf seinen Schooß. Wie sanft und weich fühlte er sich an! Silvöre schien auf seinem Holze etwas von Jacquelines zarten, lebenswarmen Händen und dem feinen Duft, der ihnen entströmte, zu finden. O. die lieben Finger, die darüber hingeglitten sind! O. der süße Mund, der meinen Mund geküßt hat!" Silvöre schluchzte verzweifelnd auf. Jacqueline!" rief er dann laut in die Nacht hinaus, Jacqueline, werde ich Dich denn nie mkhr wiedersehen?" Ein Echo schien rn der Ferne diese Worte wiederholen zu wollen, dann hörte man abermals nichts als das unaufhörliche Nieseln der Quellen, die ewigen Thränen des seelenlosenBerges. Nein, dachte er, es wäre zu schön gewesen; der Himmel hat mich nicht würdig befunden, dieses Glück zu genießen, und für eine einzige selige Stunde muß ich nun leiden bis zum Tode! Fräulein Jacqueline war zu hübsch und zu lieb für mich Unglückseligen. Haben sich etwa die Mädchen von Gargos je um mich bekümmert? Als sie kam, hatte ich fliehen und ihr sagen sollen: Ich bin ja nur ein armseliger Bursche. ohneBildung und ohne Freude; bleiben Sie mir fern und werfen Sie Ihre Augen auf solche Männer, die schön und reich und vornehm sind, wie Sie! Ich selbst werde mich glücklich schätzen, wenn einst ein armes, jeder Schönheit bares Mädchen darein willigt, mein Dasein zu theilen! Dies alles sprach er in seiner finstern Grotte wehklagend zu sich selbst, während seine Hände die schon vernarbte Wunde auf seiner Stirn, die Jacqueline ihm zugefügt hatte, berührten. O könnte er sie wieder öffnen, diese wohlthätige Wunde! Ja. könnte er sie aufreißen und in ihr wählen, bis mit feinem Blut auch sein Leben dahin tlösse! (Fortsetzung folgt.) Gttscllö. Von H. Herwi. Und Ihr Gatte foll wirklich gar nic)ts .davon erfahren, gnädige Frau, ist es nicht ganz unmöglich, i'.m dir schwere Erkrankung des Kindes zu verheimlichen, wie wollen Sie das nur anfangen?" Es muß fein, mein auter Doctor, es muß fein, er weiß, daß Franzel hustet, fah ihn auch im Schlaf liegen, ntchk ahnend, daß er nur diese wemgen Ruhemomente gab ... wo sollte er die Kraft zum Spielen finden, wenn er von der Gefahr wüßte, . . . und vom heutigen Abend hängt ja fo Viel ab, hier in der großen, kunstdurchglühte? Residenz bleiben zu dürfen, als Erster, als anerkannter großer Künstler, daö ist sein fast, fanatischer Wunsch, ... Gott, Gott, nun trifft das so entsetzlich mit der Krankheit zusammen, ich weiß ja, daß ich mich übermenschlich stark machen, mich vollständig zur Verstellung zwingen muß ..." Sie werden es nicht durchsetzen, ?rau Tosti, wollenSie es mir überlassen, mit Ihrem Manne zu sprechen?" Nein, nein, nein, um Gotteswillen nicht, Doctor, er darf nicht ahnen, daß Sie hier. ... daß Sie besorgt sind . . . Sie sagen ja selbst, es geht ein wenig besser ... so hoffen wir auf Gottes Gnade. Lisa ist treu, nicht wahr, Mädchen, Du weichst nicht von seinem Bettchen, machst Alles so, wie vorgeschrie ben, die Tropfen ... die Compressen . . . ich muß, ich muß ia in's Theater. . ." Und wenn Sie ihm sagen, daß Sie sich selbst nicht wohl fühlen, es wäre keine Lüge ... Sie zittern und beben, Frau Tosti, Sie sprechen wie im Fieber . . . daß Sie sich zur Ruhe begeben müssen...."

Er würde verzweifelt sein, Doctor, glauben Sie mir, ein böses Omen würde es ihm erscheinen, er ist abergläubisch, nur meine Gegenwart bringe ihm Glück ..." Still ... das Kind ... es regt sich . . nein ...es schläft, es athmet ruh:ger . . ." Gnädige Frau," meldete der Diener. Herr Tosti fragt nach Ihnen, der Wagen steht bereits vor der Thür . . ." Gitta, kommst Du?" tönte die so nore Stimme zum Zimmer hinein. Sie flog hinaus, auf den Korridor. Bitte. Geliebter, fahre voran." sagte sie innig, ich habe noch Einiges in der Wirthschaft zu thun .... Du bleibst ohnehin heut noch geraume Zeit in der Garderobe, es dauert lange, ehe der Othello" fertig ist gewiß zwei Stunden, fei versichert, ich bin zur Zeit da . . Du bist so eigenthümlich. Gitta. Du drängst mich fast fort, geht etwas bor. was hast Du im Sinn?" Nichts, mein Franzesko, nichts, o, Du willst wohl jetzt schon Othello sein. . ... wie Deine Augen funkeln, ich muß lachen, amico rnio, wirklich, ich muß lachen . . ." Es klang gepreßt, dies Lachen, aber eö beruhigte ihn doch, er schlang den Arm um die zarte Gestalt des Weibes . . . Addio, Gitta," sagte er, sei zur Zeit in der Loge. Du weißt, ich muß Dich dort sehen, sonst fehlt mir die Ruhe, die Mäßigung, und dann wäre heut, gerade heut. Alles verlo-

rcn.' Sie weiß es. sie ist sich des Opfers bewußt, das sie dem Manne bringt, die Frau und die Mutter haben in ihr einen grausamen Kampf zu bestehen. Noch gönnt sie sich die Zeit, am Bett des einzigen Lieblings zu sitzen, ihn zu beruhigen, das Händchen zu küssen, auf den Athem zu lauschen, immer wieder die Decke auf die abgezehrten Gliederchen zu ziehen ... wie die Secunden schleichen ... oder nein, wie sie eilen, schon schlägt die Uhr die Theaterstunde . . . noch einenBlick, . . . krampfhaft drückt sie die Hände des treuen Mädchens, . . . dann ein Schleier über das blonde Haar, ... der Mantel, die Handschuhe, hin zur Stätte, an der er sie erwartet, sie, seine Muße, seinenAbgott .... Und seine Blicke glänzen, al er das zarte Weib an der Logenbrüstung sieht, als ihr kaum merkliches Lächeln ihn grüßt. Und dann beginnt sein Spiel und weckt Bewunderung und Beifall und wird immer mächtiger und ergreifenda, selbst Gitta wird ihren bangen Sorgen entzogen und schaut entzückt auf den herrlichen Künstler. Welche Kraft, welche Macht, welche Steigerung die Akte hindurch, die Begeistcrung der Menge bricht in hellen Flammen aus, immer wieder und wieder muß er vor den Vorhang, das Spiel ist gewonnen, das Opfer nicht vergebcns gebracht, . . . aufathmend lehnt sich die erschöpfte Gitta in den Sessel zurück . . . er, der Geliebte ist ja jetzt nicht auf der Bühne, ihre Gedanken schweifen in ihr Heim, zu ihrem Knaben. ihre Blicke gleiten müde, nichts suchend, durch die Reihen, da . . . plötzlich wird sie aufmerksam, eine Bewegung entsteht im Publikum . . . dort an der Ecke ... ein Herr wird herausgerufen ... sie nimmt ihr Opernglas . . . kein Irrthum, der Doctor ist's, ihr Doctor .... zugleich der Theaterarzt, der seiner Pflicht folgend, im Schauspielhaus sein mußte. Täuscht sie sich? gleitet nicht sein Blick zu ihr hinauf? . . . mitleidig, sorgenvoll .... und gerade jetzt beginnt die große Scene des Mohren, ... sie will dem Arzt ein Zeichen geben, ihm nacheilen . . . . vielleicht hat er sie verstanden, vielleicht wartet er .... sie ringt die Hände in stummer Angst, ach. es kann ja nicht anders sein, ihr Kind ist kränker geworden, stirbt vielleicht schon in dem Augenblick . . . und nun ein Blick zur Bühne . . . Franzesko scheint ihre Unruhe, ihre Bewegung zu bemerken . . . giebt sie nicht dem Davoneilenden ein Zeichen, springt sie nicht plötzlich auf, eilig zur Loge hinaus . . . großer Gott, was hat das zu bedeuten? .. jetzt fällt eö ihm ein, wie sie schon den ganzen Tag so unruhig war, so zerstreut, wie sie anfangs keine rechte Lust gezeigt, in's Theater zu kommen, ja . . . . und noch mehr .... er besinnt sich, er hat sie Briefchen schreiben sehen, heimlich in Hast Gitta, Gitta," stöhnt er . . . da, sein Stichwort . . er hat es überhört, ihm fehlen die Worte, mühsam zwingt er sich in die Situation hinein, er weiß nicht, was er spricht die Mitspielenden sehen sich verwundert an, doch nun schüttelt er den Bann ab, die wilde Eifersucht, die in ihm wüthet, bricht sich fessellos, ungemessene Bahn, er ist der Alte, nur noch wilder, noch leidenschaftlicher, der Künstler und der Menfch haben zusammen einen Pakt geschlossen, Kuast und Natur lassen die gleichen Empfindüngen hervorbrechen, überwältigend, großartig. . . . Die davon jagende Frau weiß nichts mehr davon, sie sieht nicht mehr die zürnenden Blicke, hört nicht mehr den entfesselten Beifall, sie durchläuft das Foyer, die Gänge, tief zieht sie das Spitzentuch in's Gesicht, dann die Treppe hinunter, nach dem Seiteneingang, sie holt den Doctor noch ein, ... sie fragt nicht, sie sieht ihm nur in'3 Angesicht ... schnell nimmt er ihren Arm. Einen Wagen," befiehlt er . . . hebt die zitternde Frau hinein, dirigirt ihn nach seiner Wohnurq. um nöthige Instrumente zu holen, dann, in sausender Fahrt geht's dem Hause zu. in dem der Tod wartet, die junge Blüthe zu knicken. Franzesko Tosti hat sich kaum Zeit genommen, sein Kostüm zu wechseln, .. die Unruhe ver-bi-t ibn. der aroke ErFehlt Euch Lebenskraft in irgend einem Theil eures Systems, oder ist euer Ner vmsystem zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welche Ursache ? Theilt mir eure Fehler mit und ich will euch gerne schreiben was mir am Weiften half, da ich auch Hilfe nothwendig batte. Ferner sende ich auch frei das Necept eines einfachen Hausmittels, das mich rettete. Verschiebt nicht auf Morgen, was ihr heute thun sollt. Schreibt unter Verschluß einer Oriefmarke für R2ck-Qntort an ThomaZ ClzZz. 3, D,Cc$7w4,!sr.3 c TH.

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Post.Osfiee. Indianapolis, Ind. - Die ndiairn ? ff rwune ist daS einzige Blatt in Jndiana, teth cheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Pwtokratt, vertritt. Alk Organ des Volkes und nicht einer Partei ober Parteiin. teresse käuipst sie unentdzkgt für Freiheit .Recht auf allen G,bieten M Lebens. Die Arbeit deß BeNeS ist die Schöpferin aöeö Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Resgrmen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur uieökkdück enden Last mach. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte es als moralische Pflicht empsinbev Leser der Lndiana Tnböne zu stw DkS reichtzsulge Sonntags - Blatt bietet eine güllr unterhaUeÄden V5kSöffet. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, tes Sonntags blattS Zc, beider zusammen II tts., per Woche oder GW per Monat. Durch die Post versandt, kostet dcS Tageblatt $3, daö Sonntsgöblatt 92 per Sshr, beide zufsrüme 0 in Vsrausbezahlusz. DmMsKchen aller Art werden rasch und billig aus geführt. OintrittSkaröen, Quittungen. GptxQltatiotuü, Nechnungeu, OtsSSstSkarte, OsiesLöpse. LirLulare, Vrogramrus n. s. w. für Geschäftsleute und vereine werde LtschsÄksll Erführt.

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