Indiana Tribüne, Volume 20, Number 48, Indianapolis, Marion County, 4 November 1896 — Page 2

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Tie tSzlie Tribüne- koster durch den Träger 2 (Senti per Wock-e, die KonntagsTrbüne-S EetS per Wocde. Beide zusau'en IS SentS LZ LentS per risr.at. Per Post auberhalb lt tdt juoe'diiJt tm orauSdezahlung t pe, Iatzr. mtt 10 Cßö lsbams Ttratze. JndinspcliS, 3r.b., 4 Nov'ber 1896. Idyllische Jttstättdc In dem gesegneten Prohibittons ftaate MaZne gibt es ein absonderli ches Gemeinwesen, auf welches daö Dichterwort: J&h erben sich Gesetz und Recht Wie eine efe'ge Krankheit fort durchaus keine Anwendung finden kann, denn dort könnt man das geschriebene Gesetz kaum vom Hörenfagen und Nichter wie Advokaten, Prediger wie Lehrer, Aerzte wie Apotheker, Steuereinschätzer wie ErHeber gehören zu den unbekannten Größen, ja nicht einmal eine Kneipe ist am Orte zu finden. Auf den alten Karten ist die Ortschaft als Jndian Township No. 3" aufgeführt und in dem Eisenbahnstations - Verzeichniß figurirt sie unter dem Namen Norcroß, wiewohl derselbe nicht officiell ist und nur angenommen, um einen Eisenbahn-Hal-tepunkt und während der Jagdzeit eint Post für die Jäger etabliren zu können. Von einer Obrigkeit oder einer Behörde in irgend welcher Form ist nicht die Rede, ein jeder Bewohner kann thun oder lassen, was er will, wenn er nicht mit feinem Nachbar in Conflict kommt. Im Ganzen besteht die Ortschaft auZ etwa 40 Gebäuden, von denen die meisten nichts anderes sind als Blockhütten in der primitivsten Form. Etwa die Hälfte der männlichen Mitglieder der ca. 200 Köpfe zählenden Bevölkerung erwirbt ihren Lebensunterhalt als Holzfäller bezw.Führer, während die übrigen als Arbeiter einer Cpulenfabrik bezw. der Bangor und Arostook Eisenbahn Beschäftigung finden. Zur Jagdzeit stürmen zahlreiche Nimrods aus den Neu-England-Staaten dort zusammen und dann schwillt die Zahl der Bewohner nicht selten über ein Tausend an. Wie wohl das Gesammteigenthum aller siändigenEinwohner mindestens einen Werth von einer halben Million Dollars hat, so ist doch noch keine Steuereinschätzung vorgenommen und von keinem Bewohner auch nur ein Cent Steuern bezahlt worden. Die Kinder wachsen ohne allen Schulunterlicht auf und wenn ein junges Paar eine gesetzmäßige Ehe schließen will, dann muß es eine Reise von mindesiens 30 Meilen machen. Ebenso weit entfernt wohnt der nächste Zrzt und penn Jemand erkrankt, kann er weder ärztlichen Beistand bekommen, noch Arzneien erhalten, denn eine Apotheke gibt es in der Ortschaft nicht. Stirbt Jemand und wollen die Hinterbliebeuen die Leiche in geweihter Erde zur letzten Ruhe betten, dann muß der Todte an 30 Meilen weit transportirt werden. Falls es zwischen den Lewohnern zu einem Streit kommt, so wird derselbe in der urwüchsigsten Weise durch einen Faustkampf ausgeglichen, während dessen die Unbetheiligten nicht blos Zuschauer, sondern auch Unparteiische sind, welche darauf halten, daß ehrlich Spiel" obwaltet. Sollte der Unterlegene mit dem Verlauf und dem Ausgang der Affäre picht zufrieden sein und die Absicht haben, die Angelegenheit vor Gericht zu bringen, so müßte er eine lange Reise unternehmen, ehe er einen Friedens richte? erreicht. Selbst die Jaodaufseher, welche überall im Staate Maine den Jagdfrevlern sehr energisch auf die Finger sehen, lassen die Bewohner der Ortschaft ungeschoren, denn die eventuell beizutreibenden Geldstrafen würden bei Weitem kein Aequivalent sür die Reiseunkostcn u. s. w. bewähren. Soweit bekannt, ist in Norcroß ein einziges Mal ein Beamter auf einer amtlichen Mission gewesen und war der Sheriff aus Dover, der die Berüber eines dort verübten Mordes verhaften wollte. Der Beamte gebrauchte eine volle Woche zur Hinund Rückreise und mußte schließlich unverrichteter Sache wieder abziehen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Mann sich ein zweites Mal zu einer Io vergeblichen Expedition nicht dertehen. Im Uebrigen darf man nicht giern ben. daß die Bewohner auf einer niedriqen Stufe der Moral stehen. In Anbetracht ihrer Beschäftigung und Lebensweise sind die Leute ziemlich gut unterrichtet. Die Eisenbahn vertnittelt ihren freilich unbedeutenden Oerkehr mit der Außenwelt und das Uebrige überlassen sie der Vorsehung. Die Männer sind fleißig und nüchlern, die Frauen tüchtige Hausmütter sowie gute Köchinnen und die Kinder Intelligent und gut gekleidet. In Norcroß herrscht die absoluteste Gleichheit, man weiß nichts von Mu-kicipal-, Staats- oder Nationalwabken und die Politik kann also dort Uu en Charakter verderben.. Im LluSsterbn Die Ereignisse von wenig mehr 15 vier Jahrzehnten haben genügt, um ttner einst in höchster Blüthe stehenden Industrie der Stadt New Bedford dem llussterben r..hezubringen.' Noch in sen Fünfziger Jahren konnte diese Etabt mit Fug und Recht darauf Anspruch erheben, unter allen amerikanifchen Hafen, welche den Walfischfang n größerem Maßstabe betrieben, an erster' Stelle genannt zu werden. In Stx Saison 1863 54 waren nicht weniger als 410 Vedforder Schiffe mit tinem Gesammtgehalt von 132.966 Tonnen auf dem Walfischfang thätig und ihre Ausbeute belief sich auf ca. 163.000 Barrels Thran sowie über ,800,000 Pfund FisHbein. Dann

kam die Panik dcs Jahreö 1857; im Bürgerkriege wurden 30 New Vedforder Schiffe von den Conföderirken gekapert, im Jahre 1871 fielen nicht weniger als 24 Fahrzeuge dem Ocean zum Opfer und zu diesen schweren Schlägen gesellte sich der immer größer werdende Mangel an Walen. Jetzt

kann man an dem sicy memnwm hinziehenden Kai der Stadt an modernden Tauen und rostenden Ketten zahlreiche Schiffe, die einstmals den Stolz der Jankeeseefahrer bildeten, festgelegt sehen. Viele dieser Schiffe liegen dort schon seit Jahren, andere erst seit kürzerer Zeit, allein keine Saison geht vorüber, in welcher nicht ihre Zahl eine Vermehrung erfährt. Die Schiffsrümpfe sind mit Metallüberzügen versehen, um das Faulen des Holzes 514 verhindern, und Segel wie Takelage sind entfernt, so daß nur noch die Masten mit ihren nackten Spieren emporragen wie die knöchernen Arme todter Riesen. Vor einigen Tagen sind wiederum zwei Walfischfänger dort festgelegt worden, die Barken Ganton" und A. R. Tucker", welche nach einer erfolglosen Fahrt von 16 Monaten ohne Cargo in den Heimathshafen zurückzukehren genöthigt waren. Unter den alten Seeleuten derStadt, welche die Blüthezeit des Walfischfanges mitgemacht hatten, gab es manche, welche das Prestige ihres Hafens mit tiefer Besorgniß schwinden sahen, und diese hegten die unerschütterliche Ueberzeugung, daß der Erfolg dahingeschwundener Tage wieder erreicht werden könnte, wenn man in der richtigen Weise zu Werke gehe, d. h. die Schiffe nur mit erfahrenen Leuten bemannen würde. So wurden denn die Barken Eanton" und Jd. R. Tucker" in der vorzüglichsten Weise ausgerüstet und die auserlesensten Leute zu ihrer Bemannung verwendet. Voll froher Hofsnung wurde die Fahrt nach dem arktischen Ocean angetreten, doch entsprachen die Resultate den sanguinischen Hoffnungen auch nicht im-Mindesten. Die Ausbeute war gleich Null und da alle zum Walfischfang geheuerten Seeleute auf Theilung fahren, es aber Nichts zum Theilen gab. kehrten die Leute ärmer zurück, als sie ausführen. Die Kosten der Expedition waren fortgeworfen. Niemand in New Bedford hat mehr den Muth, von einer Neubelebung des Walfischfanges zu sprechen, dagegen werden vielfachStimmen laut, welche verlangen, daß die ganze Flotille nach den Fairhaven Flats" überführt und dort durch Feuer zerstört werde. Das Capital, welches, einstmals im Walfischfang angelegt, sehr reiche Erträge brachte, wird in Zukunft wohl zur Belebung der BaumWollenindustrie verwendet werden und die kräftigen Fäuste, welche früher die Harpune schleuderten, werden künftighin die surrenden Spindeln bedienen müssen. Schlafwagen-Neuerung. Zu den Erfindungen, von denen man sich eine förmliche Umwälzung verspricht, gehören auch die pneumatischcn oder Luftdruck - Betten für Eisenbahn - Schlafwaggons. Bis jetzt sind solche erst in einem einzigenSch!afwagen im Gebrauch, nämlich dem Privatwagen des Vizeprastventen oer Dittsb'ura- und Lake Erie - Babn. I. N. Schoonmaker. Aber das Ergebniß ist ein so hochbesrtedtgendes. vatz man wohl eine baldige allgemeinere Emführung erwarten darf, wenigstens auf vielen der großen Stammbabr.en, be ren einzelne schon Bestellungen dieser Art ausführen lassen. Denn man hat sich bereits wie man glaubt, endgiltig überzeugt, daß solche Luft - Betten nicht nur ebenso praktisch sind, wie die alten betreffenden Vorrichtungen, sondern noch viele Vortheile vor diesen voraus haben. Der Erfinder dieses Systems ist L. F. Ruth, obwohl der Gedanke selbst auch schon von Anderen vorher befürwortet wurde. Aeußerlich unterscheidet sich ein mit diesem System versehener Waggon nur wenig von einem gewöhnlrchen Sitz - Coupe; statt nämlich auf die gewöhnliche Weise gepolstert zu sein, sind die Sitzkissen einfach mit Druckluft gefüllt, welche wesentlich dazu beiträgt, daß die sie benutzenden Personen das Stoßen und Rütteln des sich bewegenden Zuges weniger fühlen. Den Tag über möchte aber Niemand glauben, daß er in einem Schlafwagen fahre, und erst zu geeigneter Stunde wird das Coupe in einen solchen verwandelt und entpuppt seine ganzen Vorzüge. Es lohnt sich nicht, die technischen Einzelheiten des Verwandlungsprocesses hier weiter zu beschreiben. Als einer der wichtigsten Vortheile des neuen Systems wird auch der erklart: daß eö in wenig veränderter Weise ebensogut Dampfschiffen und auch gewöhnlichen Wohnhäusern angepaßt werden kann. Die Kosten sind verhältnißmäs'?- auch nicht sehr hoch. Nutzkand und die Türkei. Das Verhältniß desZarenreichS zur Türkei hat im Laufe des letzten JahrHunderts einen ununterbrochenenWechsei erlebt. Zwischen vier Kriegen, in denen wohl auch westeuropäische Heere zum Schutz des osmanischen Staates bluteten oder drohend bereitstanden, finden sich Zeiten, wo die Pforte nur in Petersburg noch Rettung zu sehen glaubte. Aber auch dann waren einsichtige Moslems stets derBefürchtung. daß die russische Politik als letztes Ziel die Zertrümmerung der türkischen Herrschaft erstrebe und. wieMidhatPascha es einmal ausdrückte, nichts so sehr fürchte, als eine wirkliche Verbesserung des Zustandes in der Türkei. Alexander der Zweite erklärte am 2. November 1876 dem englischen Botfchafter Lord Loftus, er betrachte die Eroberung Konstantinopels als ein Unglück für Nußland und verpfände sein heiligstes Ehrenwort in der ernstesten und feierlicksten Weise, dak er t nicht die Absicht habe. Konstantwovel

zu erwerben. Ebenso ließ das Petersburger Cabinet am 30. Mai 1877 sich hören, daß, wenn der Besitz Konstantinopels in Frage kommen sollte, er keiner der europäischen Mächte zugestanden werden könne. Aber wer die geistigen Störungen kennt, welche die dumpfen Anschauungen der russischen

Masse beherrschen, wer russische Bauern gesehen hat, die laut betend die Straßen Stambuls durchziehen, der weiß, daß in dem Hirn jedes Orthodoxen der Gedanke lebt, der weiße Zar müsse das Kreuz wieder auf die Kuppel der Hagia Sofia setzen. Solchen Empfindungen muß auch der gewaltigste Selbstherrscher Rechnung tragen. Augenblicklich tritt Rußland wieder allen Bedrohungen des osmaNischen Reiches entgegen. Seine Offiziere besichtigen demonstrativ die Befestigungen an den Dardanellen und geben Rathschläge, wie man ihre Vertheidigungskraft erhöhen könne: aber dort liegt das Schloß zu dem eigenen russischen Hause gegen Angriffe von Westen her, und je fester es schließt. um so angenehmer kann es nur dem Zarenthum sein, das den Augenblick noch nicht für gekommen hält, die Maske abzuwerfen. Ununterbrochen arbeitet es an der Vermehrung seines Geschwaders im Schwarzen Meer, und eben erst ist ein kaiserlicher Erlaß bekannt geworden, durch den die Verwendbarkeit der freiwilligen Flotte für den Kriegsfall bedeutend erhöht wird. Wollte Rußland den Kampf um die Türkei aufnehmen, so böte sich militärisch kein Hinderniß für die Besetzung Konstantinopels; allerdings mag die Erwägung der wahrschemhchen Folgen eineö solchen Gewaltstreiches auch recht heißblütige Köpfe zum Abwarten anderer Zeiten bringen. Doch wie sich nun einmal die orientalische Politik Europas entwickelt hat. vermeiden die festländischen Mächte alles, was den gefürchteten Brand zum Ausbruch bringen könnte, und leben dabei von der Hand in den Mund. Für Deutschland, das nichts bei einem Kriege gewinnen kann, ist es jedenfalls das beste, wenn es behülflich ist, jeden Funken auszudrücken, und da man in Konstantinopel diese Haltung wohl versteht, hat die feste. aber maßvolle Sprache seiner Vertreter den Interessen der Menschlichkeit und des Christenthums, die jetzt von Thoren und Hetzern so laut als Schlachtruf erschallen, mehr genutzt. als alle Kreuzzugspredigten. Im türkischen Volk erkennt man dre Zweideutigkeit der russischen Politik ehr wohl; auch die amtlichen Kreise sind sich gewiß darüber klar; aber augenblicklich läßt man aus anderen Rücksichten die Blätter eine Sprache führen, als ob nirgends ein Zweifel an der Aufrichtigkeit des Bundesgenossen bestände. Besonders bezeichnend ist in dieser Hinsicht em Artikel des Jfadam", der sich gegen Angriffe der Philippopeler Zeitung auf Ruß-. land, Frankreich und den ersten russischen Dragoman in Konstantinopel Maximow richtet. Es heißt u. a. darin: 63 steht fest, daß gerade Rußland in erster Linie ein Hinderniß für die Verwirklichung der Verbrecher!schen Bestrebungen ist und daß seine Anstrengungen immer darauf gehen, die Interessen der Türkei zu schützen. Zeugniß davon gibt die den Rechten der Regierung günstige Sprache, die der Zar bei seinem Zusammentreffen mit den Kaisern von Oesterreich und Deutschland führte. Was Frankreich anlangt, so hat die Pariser Presse mitgetheilt, die Regierung bereite einen Gesetzentwurf zu? Verfolgung der armenischen Revolutionäre in Frankreich vor. 'Herr Marimow ist kein Armenier, wie der Mälamat angibt, sondern im Gegentheil ein Freund der osmanischen Regierung und Gegner des Vorgehens der Verschwörer." Und um diese Abfertigung noch zu bekräftigen, ist der Malamat für die Türkei verboten worden. Andererseits werden auch Aeußerungen russischer Blatter wiedergegeben, um die Anschauungen im Zarenreich zu erläutern. So paßt es durchaus, wenn der Petersburger Listok" erklärt, die Armenier erhöben ganz ungerechtfertigte Ansprüche. Sie bewohnten die fruchtbarstenGegenden des Reiches, viele betrköen mit Gewinn Handelsgeschäfte und genössen jeden Vortheil. Wenn sie sich daher von Hetzereien aus bet Fremde verleiten ließen, so machten sie sich tadelswerther Handlungen schulbig. So eine angebliche Aeußerung be? armenischen Katholikos vonEtschmiadzin, die besagt: Wenn ihr eure Interessen wahren wollt, bleibt unter den Osmanen. Beabsichtigt ihr, ruhig zu leben, so findet ihr keine bessere Regierung als die türkische." Aus dem Munde eines Kirchenfürsten, der in Rußland lebt, wo so viel Armenier sich befinden, klingt dieseAnerkennung türkischer Zustände sehr eigenartig. Sie ist aber richtig, wenn man weiß, welche Behandlung die russischen Behörden den Gregorianern angedeihen lassen, weil sic ihnen jeden Gedanken an ein autonomes Armenien gründlich austreiben wollen. Von einer derartigen Vergewaltigung auf dem Gebiet der Kirche und schule, wie sie in Rußland gang und gäbe ist, ist in der Türkei keineRede. und ohne die Wahnwitzigen Wühlereien einer Bande von Verufsverschwörern und Nihilisten würden die türkischen Armenier eine Stellung besitzen, um die ihre russischen Landsleute sie beneiden könnte.. (Köln. Zeit.) Europäische Rundschau. Provinz Brandrnburg. S p a n d a u. Kanonier Barsch vom Garde Fußartillerie - Regiment, der kurz vor seiner Entlassung aus dem Militärverhältniß stand, ertrank in der Spree. Die Stadt hat von der Militärverwaltung ein aus dem siebzehnten Jahrhundert stammendes Festungswerk. die Lünette Schwarzenberg, angekauft; die haushohen Wälle werden nunmehr abgetragen, um Terrain zur Errichtung der Pumpstation sür die. im Bau befindliche Schwemm-

cananianon zu gewinnen. Einen Messerstich in's Auge hat der Anstreicher Paul Kellner von zwei Strolchen in der Nähe von Ruhleben wegen eines versagten Almosens erhalten. Cottbus. Der steckbrieflich ver-

folate Tuchfabricant Ernst Linde ist in Innsbruck festgenommen worden. M i ch e n d o r s. Zu Tode geraver: wurde auf dem Holländer des Mühlenbesitzers Weber dessen 26 - jähriges Dienstmädchen, welches mit den Kleidern in die Welle gerathen und von dieser herumgeschleudert ward. Fürstenwalde. Der flüchtige Arzt Dr. Krüger wird wegen mehrfacber Sittlickkeitsverbrecken an Personen unter 14 Jahren steckbrieflich verfolgt. 5?alkenbaaen. Die bei dem Schmiedemeister Gorgaß bedienstet gewesene 15 - jährige HedwigWolter aus Spandau, die ihrem Dienstherrn aus Racke die Scbeune in Brand gesteckt hatte, wurde zu einer Gefängnißstrafe von neun Monaten verurthettt. Provinz Ostpreußen. Rastenburg. Der HilfsbahnWärter Stobbe aus Paris, welcher sich zur Auszahlung des Monatsgehalts längs der Bahnstrecke nach Hause ging, wurde von dem nach Jnsterburg fahrenden Güterzug überfahren und auf der Stelle getödtet. Heinrichs Walde. Der Besitzer G. aus Bartscheiden bemerkte, daß sein Dienstmädchen Anna Luttkus heimlich geboren hatte. Nach längerem Leugnen gestand sie auch, in der Nacht vorher ein Kind zur Welt gebracht zu haben, welches sie in einen Trankeimer gethan und den Schweinen als Futter vorgefen habe. W i d m i n n e n. Die Wirthschaftsgebäude des Gutsbesitzers Reich sind niedergebrannt. Vier Pferde, darunter zwei werthvolle Remonten, sechs große Schweine und sämmtliches todte Inventar wurden ein Raub der Flammen. Auch ein unversicherter Stall der Wittwe Kaleschke wurde zerstört. Provinz Westpreußcn. D a n z i g. Seine diamantene Hochzeit beging in völliger geistiger Frische das Schneider'sche Ehepaar in Westlich Neufähr. Der aus Scheipnitz im Kreise Rosenberg gebürtige Musketier Friedrich Wilhelm Scheller von der 6. Compagnie des 123. Infanterie - Regiments ist durch kriegsgerichtlichesErkenntniß wegen Nothzucht und Ungehorsams mitEntfernung aus demHeere und 2 Jahren und 8 Tagen Zuchthaus bestraft worden. K o n i tz. Unter dem Verdacht, den Hilfsförster Sommerfeld in Wonzow erschossen zu haben, ist der Lehrer Titz m Wonzow. der im Rufe steht. Wilddiebereien zu verüben, verhaftet und in das Gerichtsgefängniß Hierselbst eingeliefert worden. Provinz Posen. G n e s e n. Der Arbeiter Friedrich Hartmann ist auf dem Wege von Vraciszewo todt aufgefunden worden. Er hat sich anscheinend in der Trunkenheit Abends auf den Weg niedergelegt und ist von einem Wagen überfahren worden. Lissa. Das Dienstmädchen A. Herrmann wurde unter dem Verdacht, ihr neugeborenes Kind umgebracht zu haben, verhaftet. Die Leiche des Kindes ist in einer Senkgrube gefunden worden. Schneidemüh l. In dem Hause des pensionirten Briefträgers Malzahn stürzte die Decke der Küche ein. Die Malzahn'schen Eheleute, welche gerade in der Küche weilten, wurden unter den Trümmern begraben. Die Frau hat schwere Verletzungen erlitten, während der Mann ohne Schaden davongekommen ist. Provinz Schlcswig-Holstein. A l t o n a. Gegen den vielfach vorbestraften früheren Rechtsconsulenten und Makler Martin Meyer und dessen Ehefrau erkannte das Landgericht wegen Kuppelei auf drei Monate bezw. sechs Wochen Gefängniß. Der als Zeuge geladene Opernsänger Heinrich Bötel machte von dem Recht derZeugnißverweigerung Gebrauch. Kiel. Von demSchwurgericht wurde der Arbeiter Herrmann Eick aus Büdelsdorf wegen wissentlichen Meineids zu einem Jahre Zuchthaus verurtheilt, während der Dienstknecht Hans Reimers aus Bargstedt von der Anklage wegen Sittenverorechens frelgesprachen wurde. Neuendorf. Das Toetzke'sche Wohnhaus ist vollständig niedergebrannt. Die Lauenburger Feuerwehr, die rechtzeitig alarmirt war, konnte wegen Mangels an Pferden nicht nach der Brandstelle abgehen, obwohl diese nicht eine halbe Stunde entfernt ist. Süderwisch. Das anderthalbjährige Kind des hiesigen Arbeiters Hermann Haack ertrank bei seinem Großvater in Krumwehl in einerWaslerkuhle. Provinz Sachsen. Reudietendorf. Durch Abstürz von einem Wagen erlitt der 50jährige Fischer Eichelroth aus Molsdorf, der bei dem hiesigen Bahnhofs restaurateur beschäftigt ist. eine so schwere Gehirnerschütterung, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. N o h r a. Aufsehen erregt hier und in der Umgegend das plötzliche Verschwiuden des Bahnhofsrestaurateurs Kahlefeld. Der Gerichtsvollzieher hat alle Pfandobjecte versiegelt. Eckartsberg g. Bei Schloß Weichlingen brannte eine dem Grafen v. Werthern - Weichlingen gehörige Feldscheune, die 13,000 Schock Gekreide und dieRübenktrne von 50 Morgen barg, vollständig nieder, wahrscheinlich infolge Selbstentzündung. Von der starken Hitze sind auch einige Tausend Centner Kartoffeln, die daneben in Mieten lagen, regelrecht gebraten worden. Provinz Hessen-Nassan. Kassel. Rudolf Weidemann, der Besitzer der Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung, in Firma Brunneman und Co. auf dem Königsplatz, hat sich 5uf dem Friedboe erschossen. .

L e n g e r s. Der 50 - jähngeLandWirth Ernst Wenk von hier wurde unweit Wölfershausen in einer Lehmgrübe durch herabstürzende Massen verschüttet. Trotz ärztlicher Bemühung verschied er schon nach 2 Stunden. Wickenrode. Hier erschlug der betrunkene Fabrikarbeiter Brack seine schwangere Frau. Brack wurde verhaftet. Provinz Pommern. Stettin. Neulich wurde hierselbst bei Ankunft eines von Berlin abgelassenen Personenzuges in einemWagen 4. Classe eine in ein Tuch gehüllte Leiche eines neugeborenen Kindes aufgefunden. Die Untersuchung hat ergeben, daß das Kind gelebt hatte und wahrscheinlich von der unnatürlichen Mutter erdrosselt worden ist.

P o l z x n. Kaufmann HermannPiper ist wegen Unterschlagung amtlicher Gelder in Höhe von 11,600 Mark verhaftet worden. Vehlingsdorf. Von einem Pferdetritt betäubt, fiel der Kutscher Blank über einen Baumstamm und brach sich das Genick. Er war sofort todt. Benzin. Die Holländer Windmühle. das Wirthschaftsgebäude und das Wohnhaus der Hofmeister'schen Erben sind ein Raub der Flammen geworden. Nhnnprovinz. Rheydt. Wegen Verbrechens gegen das keimende Leben wurde verurtheilt die Wittwe Heerstraß zu sechs Jabren Zuchthaus, dieHebammen Kullertz und Güttgemanns zu 5 bezw. 2 Jahren Zuchthaus, die Wittwe Flintrop, deren Tochter in Folge der mit ihr vorgenommenen verbrecherischen Manipulationen zu Tode kam, zu 18 Monaten Gefängniß, Fabrikarbeiterin Jansen zu 1 Jahr, Fabrikarbeiterin Druen zu anderhalb Jahr. Fabrikarbeiterin Ringels zu anderhalbJahren, Fabrikarbeiterin Schmitz zu 1 Jahr, Buchhalter Karl Gehnen zu ein halbes Jahr Gefängniß ; die beiden Ehefrauen Johann und Matthias Schiffer aus dem Orte Biesel wurden freigesprochen. Haßlingshausen. Bergmann Möller tödicte im Streit den Bergmann Walbruch durch einen Messerstich in's Herz. . Essen. In der Schwurgerichtssitzung wurde der Tagelöhner Theodor Wollbrink wegen Körperverletzung mit Todeserfolg zu 8 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Er hatte am Abend des 6. Juli d. I. den schlecht beleumundeten Joseph Kühl durch einen Stich in den Hals getödtet. Eupen. Die ausständigen Weber der Tuchfabrik von Leonhard Peters haben die Arbeit wieder aufgenommen. Der Ausstand hat sechs Wochen gedauert und einen Ausfall von etwa 25.000 Mark Löhnen zur Folge gehabt, wovon die Hälfte den Ausständischen durch Sammlungen der Fabrikarbeiter von Eupen, Aachen und Burtscheid ersetzt wurden. Provinz Westfalen. Venninghausen. Der hiesige Bahnhofsrestaurateur Heinrich Borgschulze wurde wegen Nothzucht und Meineids zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt. H e e p e n. Der von seiner Frau getrennt lebende Arbeiter Stieghorst aus Altenburg wurde auf dem Ofen einev hiesigen Ziegelei, wo er jedenfalls in der Nacht warmes Unterkommen gesucht hatte, todt aufgefunden. Allem Anschein nach ist er infolge Einathmung der Kohlendünste erstickt. Provinz Suilcsicu. S l e i w i tz. Nach dreitägiger VerHandlung wurde vom Schwurgericht Die Schichtarbeiterin Caroline Schliwa aus Zabrze-Poremba zu 15 Iahrcn Zuchthaus verurtheilt, weil ste in Ruda und Zabrze-Poremba fünf Brandstiftungen verübt hat. Ferner wurde sie zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt, weil sie am 29. Dez. 1895 in Zabrze-Poremba eine Scheuer des Hausbesitzers Johann Dritt in Brand gesetzt hat. Bei diesem Feuev fanden die Bahnwärterfrau Lronzel, fowie deren drei Kinder den Tod in den Flammen. Neu sorge. Die Besitzung des Stellenbesitzers Libsky brannte vollständig nieder. Dabei hat der Schuhmacher Achter, der bei Libsky auf Besuch war und sich in der Scheue schla- ) .i gelegt hatte, in den Flammen den od gefunden. Provinz Hannover. Hannover. Hier wurde der -lrbeiter Draeger wegen Mordes, be--angen am 12. Juli an dem Maschi--cnmeister Ahrendt von der chemischen Abvik in Linden, nach zweitägiger Verhandlung vom Schwurgericht zum lode verurtheilt. L ü b e n. Der Tischler Jordan aus rummaseln wurde auf der Chaussee wischen Lüden und Küsten von einem nit Möbeln beladenen Wagen, dessen Pferde scheu geworden, todtaefahren.

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'2penburg. Das Seeschiff vjc. B. Cohn", Capitän Poll. ist auf der Reise von hier nach Finnland gesunken. Zwei Mann sind ertrunken. V i l s e n. Die Eheleute I. Bornbusch feierten in bester Gesundheit die goldene Hochzeit. G e e st e m ü n d e. Dev Kaufmann Dieckhoff erschoß während der Hasenjagd in der Feldmark Wchdel durch einen unglücklichen Zufall seinenSchwager Diedrich Witte. Lancnz. München. Morgens um 3 Uhr brach in dem Franziskanerkloster ein Feuer aus, welches das Dach nebst daselbst aufgespeicherten Holz-, Heu- und Strohvorräthen zerstörte. Das Feuer war das Werk eines Brandstifters. Die ruchlose That verübte ein früherer Ministrant der St. Annapsarrei aus Rache darüber, daß er entlassen wurde. Das Kloster erlitt durch den Brand beträchtlichen Schaden. Der Bürgermeister von Sauerlach, ein in den Haberer-Proceß verwickelter, sehr vermöglicher Mann, ist nachdem er beinahe vier Monate in Untersuchungshaft gewesen war, aus dem Gefängniß entlassen worden, jedoch nur auf ärztliche Begutachtung. Von der Tegernseer Gegend wurden wieder zwei Haberer verhaftet. Die Gefängnisse in München, namentlich jenes an der Baaderstraße, sind überfüllt, da fast jeder Haberer in Einzelhaft sitzt. Auch in's Gefängniß nach Erding wurden Haberer abgeführt, da es an Platz mangelte. In der Ortschaft Grub bei Sauerlach sind so ziemlich alle männlichen Einwohner in Untersuchung. Augsburg. In dem in der Nähe Augsburgs gelegenen Dorfe Anwalding brannte das Anwesen des Kinzlcrbauern Vetterle gänzlich nieder. Der während des Brandes wüthende Sturmwind brachte die Ortschaft in große Gefahr, doch gelang es, den Brand auf seinen Herd zu beschränken. Der Brandstiftung drrn-

I gend verdächtig wurde dev Besitzer des abgebrannten Anwesens verhaftet und w dasLandgerichtsgefängniß in Augsbürg eingeliefert. L a n d a u a. d. I. Der verheira thete Melber Dollinger von Gottfrieding wurde von einem Zuge zermalmt aufgefunden. Vielfach wird vermuthet, daß ein Raubmord vorliege, und daß Dollinger auf das Geleise gelegt worden sei. Die Söldnerstochter Maria Seidl in Flöxöd wurde mit einem Holzscheit erschlagen und beraubt. Der Unglücklichen wurde die Gehirnschale zertrümmert. Der Thäter ist unbekannt. Nhcinpsalz. Kaiserslautern. Zwei gräßliche Blutthaten halten alle Gemüther in Aufregung. Wirth Krauß dahier schlug tm Streit seiner Ehefrau die Azt so wuchtig auf den Kopf, daß sie blutüberströmt zusammensank. Der Unmensch wurde verhaftet. Ebenso erging es dem Sackträger Franz Miedreich ni Oggersheim, der mit semem Bruder Händel bekam und im Verlaufe derselben diesem, einem fleißigen Tagner, sein Messer derart in den rechten Schenkel stieß, daß ev fast ver blutet in das Spital verbracht wurde. Er schwebt rn Lebensgefahr. S P e y e r. Im Nachbardorf Bo bingen erschlug in der Trunkenheit der Landwirth Göddelmann seine Mutter. Der Thäter ist verhaftet. Land au. Der erste pfälzische Lehrer, der als Einjährig-Freiwilliger seiner Dienstpflicht genügt, ist der Schuldienstexpectant Wendel Rühling, zur Zeit im 18. Jnfanterie-Regiment stehend. PirmasenS. Die hiesige katholische Kirche befindet sich in einem wahrhaft trostlosen Zustande. Bereits vor sechs Jahren ist ein Theil des Plafonds eingestürzt und ist die Kirche nur mit einem gewöhnlichen Bretterverschlag gedeckt. Außerdem mußte sie mit 31 Baumstammen vor demEinstürz gestützt werden. Vor Kurzem ist die Kirche wegen dev lebensgefährlichen Baufälligkeit polizeilich ganz gefperrt worden. Zur Erbauung einer neuen Kirche ist eine Geldlotterie genehmiat. - Die Linse für das große Teleskop des Observatoriums zu Lake Geneva. Wis.. ist nach Ljjähriger Arbeit vollendet und liegt jetzt in der Werkstätte von Prof. Alvin Clark in Cambridge, um weitere Ordres der Chicagoer Universität abzuwarten Ihre Brennwerte ist 61 Fuß, der äußere Durchmesser der Lichtöffnung 41 3-8 Zoll. Der Kranz ist in der Mitte ungefähr 3 Zoll und an den Rändern 1 Zoll dick und wiegt MS Pfund. Mit dem Eisenlager, in dem die Linse sich befindet, wiegt sie 100 Pfund. Die Kosten der Glasplatten in Paris betrugen M,000 und die Gesammtkosten der Lmse werden auf . JL. r v i i $1UU,WU geicyüizi. werden weggegeben dieses Jahr in werthvollen Artikeln an Raucher von Blackwell'o S $Xc$tem o mßGSi.j Tabak. I Sie werden einen Coupon in jedem Zwei Uk-.zen,BeuteI und zwei Coupon in jedem O Vier . Unzen Beutel finden, kaufen Ei q einen Beutel, lesen Eie den Coupon und sehen Sie, wie Ei Ihren Antheil bekommen. A 0OO0OQOOOOO0O0OOOOOOOOOO

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