Indiana Tribüne, Volume 20, Number 47, Indianapolis, Marion County, 3 November 1896 — Page 4

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Stabtratb.

Die Stadtrathssihung gestern Abend war nur schwach besucht. Stadtrath Clark sehte wieder einmal die Stadtrathömitglieder durch eine Resolution in Erstaunen. Er ist dafür, die Männerchorhalle von Ed. Schurmann zu miethen und schlug daher vor, daß ein Comite von drei ernannt werde, um mit dem MayorS Cabinet darüber zu conferiren. Seiner Meinung nach ist das Gebäude besser gelegen und hat mehr Raum, so daß die unteren Räumlichkeiten vermiethet werden könnten Die Miethe würde dann nicht sehr hoch kommen. Die Resolution wurde dem Comite von Regeln überwiesen. Stadtrath Cooper reichte eine Resolution ein, durch welche der Board of Public Works aufgefordert wird, sich daS Grundstück an der Kentucky Ave. und Maryland Str. anzusehen und womöglich für die Stadt zu kaufen, um eine Markthalle dort zu errichten. Das Straßencomite empfahl die Passirung der vom Stadtrath Cooper eingereichten Ordinanz, welche Stacheldrahtzäune an Straßen derbietet. Eine Ordinanz, durch welche der Name von Garden Str. in Henry Str. verwandelt werden soll, wurde an daS Comite für Straßen verwiesen. - Mozart Halle. Telearap hische Wahlresultate werden im großen Saale der Mozart Halle vom Dienstag Abend an bis zum Schluß der Wahl be'anvt gegeben. Alle Freunde des Hauses sind eznge laden. H e n r y V i c t o r. , m Pottzcigericht. DaS No. 27 N. New Jersey Straße wohnende Spencer'sche Ehepaar wurde gestern auf die Anklage von einer Frau Christ, welche No. 167 W, Washing ton Str. ein Freudenhaus hält, einen Diamantring gestohlen zu haben, der haftet. 3m heutigen Verhör konnte der Diebstahl nicht nachgewiesen wer den und daS Paar wurde entlassen. Nasse Füße werden leicht unbe achtet gelassen. Die Folge davon ist eln schlimmer Husten oder Brustlelden. Gegen beide wende man unverzüglich Dr. Bull'S Husten Syrup an. Ueber all zu habrn zu 25 Cts. die Flasche. WO" Einbrecher drangen in daS HauS der Frau Talbott an Pratt Str. und nahmen $45 mit. WO" Pastor Georg A. Breunig ist Sonntag Mittag in seiner Wohnung, 241 Park Ave., gestorben. WO" 3n der Indiana Kunstschule fing gestern der erste Unterricht an. Die Schule steht unter der Leitung don Wm. Forsythe. WO" Die ganze Polizeiforce und 25 Eztra-Leute waren heute in Dienst. Polizisten wurden in der Nähe der meisten Stimmplätze aufgestellt. Die selben waren angewiesen nur im Falle von Schlägereien einzuschreiten. CrftcS Konzert dcS DoppelqnartettS Frohsinn, Sonn--tag, den 8. November, in NeicbweinS Halle- Eintritt Herr und Dame 23c. WO" Adolph Emhardt, der zwölf jährige Sohn des an der S. East Str. in der Nähe der Lincoln Lane wohnen den Friedrich Emhardt. liegt schwer er krankt in seines Vaters Hause infolge Verletzungen, welche er durch die Ez plosion von Feuerwerkskörpern bei der republikanischen Parade am Sonn abend Abend erhalten hatte. Er befand sich auf einem Feuerwerkswagen, auf welchem an der Pennsylvania Str. ein Neger auszusteigen versuchte, Embardt jedoch stieß ihn heruuter, worauf der Neger eine brennende Cigarre in die Kiste, worin sich daS Feuerwerk befand, hineinwarf. ES erfolgte eine Ezplosion, die den Knaben schlimm verletzte. Er wurde in die Apotheke von Huder gebracht und seine Brandwunden gekühlt. Als die Ambulanz ankam, war der Knabe im Gedränge verschwunden und man fand ihn erst nach Mitternacht an der Ecke der McCarty und Meridian Str. auf der Erde liegen, worauf er nach Hause gebracht wurde.

um, cjssquiu West Washington Straße. 17 10

Die Wabl.

Bis jetzt ging die Wahl sehr ruhig von statten. Die Wähler kamen schon sehr früh zu den Wahlplätzen und biö Mittag war schon über die Hälfte der Stimmen abgegeben. DaS Resultat äßt sich natürlich nicht einmal annähernd bestimmen, doch glauben die Republikaner, daß sie. eine Mehrheit hier erhalten. Heute Morgen um 10 Uhr wurde E. Tine wegen ungesetzlichen StimmenS verhaftet. ES wird angegeben, daß er nicht in dem Distrikt wohnt, in dem er stimmte. fflcut Klagen. Thomas H. Taylor verklagte gestern die Brown-Ketcham Eisenwerke auf $10,000 Schadenersatz. Er wurde beim Bau deö PostgebäudeS in Washngton von einer fallenden Eisenstange getroffen und wurde permanent deretzt. William Higbee verklagte die India napolis Baöket Company auf $5000 Schadenersatz. Am 19. September fiel ihm ein schweres Stück Eisen aus den Fuß. Er hat seit dem nicht arbeiten können. Samuel N. Compton wurde von Etta Mann wegen Verleumdung auf $5,000 Schadenersatz verklagt. Die Klägerin wohnte eine Zeit lang in Compton'S Haus und als sie ausge zogen war, machte Compton in seinem Laden die Bemerkung, daß Frau Mann und ihre Angehörigen nicht sehr edle Leute gewesen seien. Wie ist dieS! Wir bieten einhundert Dollars Be lohnung für jeden Fall von Katarrh, der nicht durch Einnehmen von Hall'S Katarrh-Kur gehellt werden. - F. 3. C h en ey & do , Eigenth., Toledo, O. Wir die Unterzeichneten, haben F. 3. Cheney seit den letzten 15 3ahren gekannt und halten ihn für vollkommen ehrenhaft in allen Geschaftsver handlangen und finanziell behähigt, alle von seiner Firma eingegangenen Verblndllchkeiten zu erfüllen. West & Truax Grobhandels Droguisten, Toledo, O. Walding, Kinn an & 'Kar bin, Grobhandels-Droguisten, Toledo, O. Hall's Katarrh - Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf das Blut und die schleimigen Oberflächen deö Systems. Zeugnisse frei versandt. Preis 75c für die Flasche. Verkauft von allen Apothekern. WO" Die städtischen Aemter und Gerichte waren heute alle geschlossen. WO" General - Anwalt Ketcham reichte gestern seinen halbjährlichen Bericht bei dem Gouvernör ein. Er kritisirt in demselben die Entscheidung des Supreme Gerichts in Betreff des Gesetze von 1885 und führt alle die verschiedenen Prozesse an, in welchen er thätig war und die Kollektionen, welche durch ihn gemacht wurden. Schön und rein Soll daö HauS stets sein ! Die besten Bürsten kaust man bei g. Schmedel, 420 OS MeCarty SrttvWO" Der im Georgia Hotel wohnende P. F. Grissin kam gestern Abend inS Dispensarium und ließ sich ein: Wunde am Arm verbinden, welche er angeblich von einem Manne erhalten hatte mit dem er ein politisches Ge spräch führte. Ebenfalls kam ein 16jähriger 3unge Namens Ernst Alexander in daS DiSpensarium mit einer Wunde am Vor derkopf und einer ziemlich schlimmen Wunde am Hinterkops. Er erzählte, daß ihn drei Männer angegriffen hät ten. WO" Der Staats-Fischcommissä Phil. H. Kirsch reichte gestern beim Gouvernör Matthews seinen halbjähr lichen Bericht ein. Er bedauert in denselben die Einführung des deutschen Karpfens in unsere Flüsse, da derselbe die anderen Fische vertreibe. UeberHaupt konstatirt er eine Abnahme des FischreichthumS unserer Flüsse. Er schreibt dieses den verschiedenen Fabrikbetrieben zu und glaubt, daß Ge setze passirt werden sollen, welche es den verschiedenartigen Betrieben derbieten ihren Abfall in die Flüsse abzuführen. WO" Der Commercial Travelers Bryan und Sewall Silber Club überraschte gestern Abend Mahor Taggart durch Ueberreichung eine? sehr schönen importirten Tafel-Services. Herr P. 3. Kelleher hielt eine Rede, in welcher er sagte, daß der Club fühle, daß er Herrn Taggart seine Anerkennung für viele Gefälligkeiten während der Wahlcampagne schuldig sei. Der Club hätte befürchtet, daß er (Taggart) verschiedenen anderen Führern folgen würde, aber er (Redner) sei glücklich sagen zu können, daß dieses nicht der Fall gewesen sei. Herr Taggart dankte, indem er erklärte, daß es ihm Freude gemacht habe dem Club gefällig zu sein und daß dessen Mitglieder stets im Grand Hotel willkommene Gäste sein würden. Frank MaaS sang ein Lied und N. D. Johnson von Lincoln, Neb. erzählte verschiedene Episoden aus dem Leben BrvanS.

Der Mehlpreis geht in

Domeftic 24 Wiegen Sie 3hr Brot. Nehmen JP3Kr3PCJ3)tJÜ l6Getödtet. Heute Vormittag wurde ein mit mehreren Knaben spielender ungefähr 15jähriger 3unge an der Kreuzung deö Big 4 GeleiseS und der Shelby Str. von einer heranbrausenden Lokomotive erfaßt und sofort getödlet. Der Kopf war tbatsächlich vom Rumpfe getrennt. Der Leichnam wurde nach Whitsett'S Morgue gebracht. in cöruttvcigtli..Ueberiraguttgett Indianapoliö,2. Nov. '96. Berichtet durch die Alex. Metzger Grundei genthums Agentur im zweiten Stockwerk der Odd Fellow Halle, nordöstliche Ecke von Washington und Pennsylvania Str. Rlbecca A. WamSley an David S. Garby und Frau, Lot 537. McCarty's elfte Westside Add. $1,350. Daniel Feehy an Daniel Burton und Frau, LotS 21 und 22, Morton'ö Subd. von Outlot 149. $2.000. Derselbe an denselben, LotS 1 und ?, dieselbe Subd. $5,000. Elihu Scott an Charles Friend, Lot 2, HendrickS Sub., Outlot 99. $2250. Wm. Murphy an Mary Murphy, Lot 5, Fennemanö Highland Home Ad. $500. Wm. Lytle an Wm. Clissord, Lot 8, McKernanS Sub., Wests Erben Ad. $300. Wm. F Heinrichs an Wm. 3. Roach, Theil von Sec. 6, Tp. 15, R. 5. $1500. Derselbe an Helen Roach, Theil derselben Tract. $1150. O. D. Cosler an Mary 3. Hasselman, Lot 21 und Theil von Lot 22, Block 33, Nord 3ndianapoliö. $2000. Uebertragungen 9; Gesammiwerth derselben $29,550.00. - Baupermits. Hugh McDonald, WohnbauS auf Lot 13 in Fletcher'S Add. an Oak Hill, $300. A. H. Wilfon, zweistöckiges Wohnhaus an Ost Washington Str. in Englewood Add., $900. A. S Hampton, Reparatur deS Wohnhauses 340 West 1 Str., $60. H. A. Manösield, Wohnhaus än N.Delaware Str. in Morton Place, $3250. C. B. Oakes, Reparatur der zwei WohnHäuser 1606 und 1608 Nord 3llinois Str., $140. GlaS GlaS. Glas, alle Sorten und Größen in größter Auswahl in Aldags Paint Store, 222 Ost Washington Str. Ö Die County Commissäre haben zwei Klafter Holz bestellt, um die übrig gebliebenen Stimmzettel zu derbrennen. Um 6 Uhr soll es loögehen. WO" Gestern Abend um halb 7 Uhr entstand durch Unvorsichtigkeit ein kleines Feuer in der City Clerks Office. DaS Feuer wurde schnell gelöscht und so ist der Schaden nur gering. Auf der Trambahn. (Münchener Gerichtsscene.) Wegen verübten groben UnfugZ hatte der 50jährige Loderermeister Zranz Xaver X. einen Strafbefehl zu 6 Mark zugestellt erhalten und dagegen Einspruch erhoben, welcher heute zur Verhandlung anstand. Herr X. ist ein grader, derber Mann mit einer zartliln angelaufenen Nase, auf welcher ein goldener Kneifer (allerdings etwas zu weit gegen die Nasenspitze vor) sehr eleaant scht. Das broate Knack", der stattliche Dopelkeanzl-, der gewaltig hervorragende Vauch und die mit Ringen überladenen Finger bezeugen, dak er mit Noth und Sorge nichts zu schaffen hat. Dafür ist er auch woblbestallter Anwesens- und Grundbesitzer und echauffirt sich hoch stens, wenn ihm, wie er selbst sagt, etWas Wider's Hirn geht! Dies war im gegenwärtigen Falle eingetreten, und wegen der lumpigen 6 Mark gönnte er sich das Vergnügen, in einer StrafVerhandlung als Angeklagter zu figuriren. Richter: Warum erhoben Sie WZderspruch. da doch feststeht, daß Sie über Gebühr geschimpft und gelärmt habe):? Glauben Sie billiger oder ganz straffrei wegzukommen, wenn wir Ihre Einwände gehört haben werden?" Angeklagter: Natürli', zum Abhandeln steig i da herauf! Ganz frei mueß i wer'n, koan Heller zahl i für den Zorn und Aerger! Denken Sie, daß Unseroaner. a Mann der mehrer Steuern und Umlagen zahlt, als drei Häuser voller Fretter und Nothnickel, a Mann, sag i, der überhaupt a ganz Trumm vom Staat und der Stadt extra erhalten mueß. daß so a Mann, sag i. net a mal das Recht hat, von der Brust zu sprechen? Mir wär's ja grad gnua, wenn das laute Reden aa no' verboten wär! Da hangen S' nur glei denne Sagfeiler. ThaubeerweZber z'sammt alle Haderlumperinnen richtige Bcißtörb an. Diese Leut san der grobe Uns uL z'wegn denne bin i aus

die Höhe

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Wir kauften einen großen Vorrath ehe daS Mehl stieg und werden fortfahren

Brot, Unzen zu 5 Cents zu verkaufen. Sie keinen Wecken für einen Laib." ,H?Ä0Üi-3'i"U--meiner schön' Parterrwohnung rauö nnd über oane Treppen 'nauf'zog'n. Z'letzt müeßt mer no' aufs Magistrat und a Sprechkarten um a Markl lösen, wenn Unseroaner a mal sich tüchtig aussprecha möcht!" Richter: Das laute Sprechen steht Jedermann frei. Bei einer beliebigen Gelegenheit jedoch derart zu schreien, daß eine ganze Menschenmenge sich ansammelt, das geht nicht und wird als Unwa oder Ruhestörung bestraft." Angekl.: O du lausige, närrische Welt! was braucht's denn hier zu einer Menschenansammlung! Drauß'n beim Matheser hat Oaner an Papagei, der schreit: Hanswurscht. Maulasf. Kameel! und da stellen sich oft hundert Menschen hin und schaug'n alle zum ersten Stock nauf. Wenn der Paperl bis zur nächsten G'meindewahl no' fertig bringt: Wählt's an Kaufensnix" usw., dnn braucha mer koa Wahlversammlung weder im Casino noch in an Bräuhaus. Jetzt grad bei der Bachauskehr da loahnen Hunderte am G'lander vom Pfisterbach und betrachten die Glasscherben und sonstige Raritäten, wo da drunt so malerisch beieinand liegen. Stolpern's auf an lockeren Trottoarplattl und setzen Eahna auf's Pflaster nieder, dann lauft die ganze Stadt z'samma' aber net daß Eahna Jemand wieder auf d'Füeß hilft, koa Spur, wenn's wieder stehen, dann fragt a Jeder recht theile nahmsvoll: Hat's Eahna weh thuan? Rechte Maultasch'n sollt mer denne neugierigen Dummköpf geb'n. Oder wird mer da aa no' wegen der Menschenansammlunq 'straft? Nacher ziabg t ganz auf's Land 'naus!" Richter: Sie wollen die ortspolizeilichen Vorschriften in dieser Richtung nicht verstehen, deshalb kommen wir sogleich auf den gegenwärtigen Fall zu sprechen. Am 12. September fuhren Sie auf der Trambahn, wurden ohne Fahrkarte bei der Controlle betroffen und zur Nachzahlung aufgefordert, was Sie verweigerten, darauf hat man Sie zum Aostelgen gezwunaen, weshalb Sie sodann einen heillosen Lärm verübten. Richtig ist, daß Sie die Fahrt bezahlt hatten, aber die Karte nicht aufbewahrten; deshalb sind Sie auch zu keiner Nachzahlung angehalten worden. Angekl.: Sunst gang' mir meiner Soll nix mehrer ab, als so a arm's Fuhrwerk no um ma Zehnerl z'macha. Zahl'n thua i lieber zwoa Mal, aber net weil's pressirt, sondern weil mer nobliche Leut san, die koan Kloan laufa hör'n! Verstanden? I hab damals an nothwendigen Gang g'habt, und wenn i geh. na fahr i! I hupf' auf d' Tramwei 'nauf, krieg um a Zehnerl so a dünnes mogers Fetzerl, a gelb's, dös sie, i woaß net warum oder woher, a Fahrkart'n hoaß'n. Der Conducteur reißt a Eckerl weg und will mir dös Briefmarkerl in die Hand druck'n; da huest neben meiner a Bua und blast mir mei' Fetzerl weg. Daß i absteig und den Pfifferling holen thua, dös glauben's selber net. I fahr weiter; auf a mal, da springt der Controlle! auf'n Wagen und sagt: Fahrkart'n vorzeigen!" I bin no' net recht klar, g'schieht dös z'wegern Conducteur, oder werd'n die wo fahr'n als Spitzbuam ang'schaugt, die Fetzerl wer'n streng verglich mit 'n Conducteur sein Vorrath, und weil i koans a'habt hab', wird mir ana'schafft, a neuchs Zehnerl z'büchseln. Naaa, Spatz, hob i g'sagt, i fahr um mei'Zehnerl, so weit's geht, und nacher geht's dahin. Der Conducteur mueß selber sagen, daß i zahlt hab, aber 's hat nix'n bedeut', ang'halt'n Haben's, und i hab' außa mlless'n. Daß i mi brettlbroat in's G'leis einastell und mentisch aufdrah, dös is pers6! Mögen Schinaklfahrerei, hab' i g'sagt, schafft's enk doch wenigstens z'erst richtige Billeter an und nehmt's net ausbrauchte Briefwapperl, die schaug'n so arm aus. wia zehn Jahr alteGlllckshafenwurschtl. Oder thuat's dös G'raff'l wenigstens auf d'Nos'n nauf, und ihr braucht nimmer zipfeln und drahn und reiß'n d'ran. Da san doch die alten Klapperkäst'n vom Zechmeister no practischer g'wen, da is nixn controllirt wor'n. Zum Beispiel am Juchhe von so an Holperer, da hätt' der Controlleur z'sammt die Billetfetzerl a Flugpartie macha müeß'n, wenn er an die Pataschär so a Verlanga g'stellt hätt'. Und überhaupt's, warum controllirt's denn? Wegen der Zehnerleinfangerei, sunst wegen nixn. und q'fahr'n wird mir nimmer mit euch, bis Alles elektrisch geht." . . . Richter: Und diese Rede hielten Sie in einem Tone, daß die Leute siehen blieben und daran Vergnügen fanden." Angekl.: Was i red, dös is g'red't! wenn da Jemand steh'n bleibt, nacher strafen's eahm wegen Verkehrsstörung, dös geht mi weiter nix an. Ob die Leut a Vergnügen g'habt ham i woaß net! G'woant hat wenigstens Neambt! Apriko! was i no sagen möcht! a Kind Wenns an Meter groß is, dann kostet's so viel auf'n Tramwei. wia a drei Centner schwaare Millifrau vom Lechl, oder wia a Ries vom Panoptikum, der, nach der Läng g'rechnet, zwoa und a halbet's Billet haben mueßt. Warum geht denn die Berechnung net nach'n G'wicht oder nach der Vreit'n? Wenn zwoa so dicke Frauen einasetz'n, a Jede mit an Marktkorb, und nacher müeß'n sich alle Andern einaschmuggeln und die rutscken um a boanias Zehnerl mehrer I-an unserm auet'n üokvflaüer vea.

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