Indiana Tribüne, Volume 20, Number 47, Indianapolis, Marion County, 3 November 1896 — Page 2

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Ersözenll iuuc mu omttag. Die tZaliche..Tr,öane" festet durch den Träger J (Jcnti, per Woche, die EonntagSTrkoüne ?etS per 13o4r l?etde juf aren IS Cents $Ux ti Cents tietttonat. Per Post außerhalb de, .tatst ,ug?1chi!kt t orauSbkjkilung k? pe, Jar. vffte,, 10 Lüd lavama Straft Judi nzpuliZ, 7:., 3 ?!od'ber 1896. Katurfchwürmende Modedamen. Mit gewisser Genugthuung kann man auf eine Erscheinung hinweisen, welche immer vielfacher in unserer fashionablm Tamenwelt hervortritt ; nämlich die Erfahrung der Natürlichseit zur Modesache und ein Bestrebcn, die nun einmal unvermeidlichen" Verschönerungsversuche dieser oder jener Art möglichst mit ganz einfachen natürlichen, sogar Uncivilisirten und Halbcivilisirten abgeguckten Mitteln zu fördern. Es ist dies sozusagen eine Parallelströmung zu manchen anderen Bewegungen innerhalb der uiodernen Gesellschaft, die ebenfalls einer NUckkehr zur Natur" gelten und selbst dann bemerkenswerth erscheinen, wenn man sie nur als zeitweilige Manie oder fad" ansehen will. Noch vor wenigen Monaten wurde bei uns über die noch immer in der fashionablen Schürzenwelt (?) vovkommenden Versuche, mit künstlichen Mitteln das Haar zu bleichen, geklagt, und vor den Gefahren der betreffenden Methoden gewarnt, die u. A. auch s-on in manchem Ehescheidungs-Pro-ceß eineNolle gespielt haben, vor Allem aber gesundheitsschädlich nach außen und innen sind. Da kommt jetzt aus den Händen der Modegöttin selbst wenn auch nicht in ihrem Schooß ursprünglich geboren eine Abhilfe, welche verspricht.mit allen jenen HaarPfuschereim endgiltig aufzuräumen, wenn sie die ganze Gesellschaft erobern kann. Und diese Abhilfe besteht einfach in- der Idee, die Sonnenst r a h l e n nutzbar zu machen, wenn man eine interenante Vlondheit des Haupthaares erzielen will. .Sollte diese Gedanke schon früher einmal das Scepter geführt haben, so weiß man wenigstens nichts mehr davon. Für die Gegenwart ist es jedenfalls erst in der verflossenen Saison im Osten unseres Landes von einer Vertreterin jener Classe gefunden worden, die man bei uns seit einigen Iahren Sommermädel" nannte. Diese soll ihre rabenschwarzenSchmachlocken, welche zurZeit und an dem betreffenden Ort unmodisch geworden waren, lediglich durch sehr anhaltende' AusNutzung der warmen Liebesblicke der Mutter Sonne in wunderbarem Grade gebleicht haben. Man hat zwar niemals ein colorirtes Bild dieses glücklichen Sommermädels vor und nach dem Gebrauch" zu sehen gekriegt. Doch fand die Geschichte Glauben, die Manie griff weiter um sich auch nach dem Schluß der fchönen Sommerzeit und mag bald auch unsere Pacificküste erreichen. Die Betreffenden lassen an allen sonnigen Tagen ihr Haupthaar, so oft es angeht, ungezügelt auf den Rücken herniederwallen und suchen noch durch besondere Vorkehrungen die StrahlenWirkung zu steigern. Seeküsten - Gegenden scheinen nainentlich viel mit der Wirkung dieses Verfahrens zu thun zu haben, ja so Kiel, daß man stark zweifeln kann, ob der Erfolg, soweit es einen solchen gibt, nicht etwa zum größeren Theil auf Rechnung anderer Factoren kommt. In der That wird versichert, daß das Ozon der See-Luft ebenfalls etwas damit zu schaffen habe, obgleich nicht ohne Mitwirkung des Sonnenscheines. Es wäre dies ein ganz interessanter Gegenstand sür weitere, sachverständige Untersuchungen. Doch lohnt es sich, noch eine Erfahrungs - Thatsache zu erwähnen. Viele See-Matrosen erzählen, daß die Zahl der hellhaarigen unter ihnen sich zu dcn dunkelhaarigen verhalte, wie 2 oder gar 3 zu 1, und zum guten Theil das Hauptliaar der Ersteren erst durch Seeluft und Sonne gebleicht worden sei. Käme, es aber auf die Sonne allein an, so wäre schwer zu verstehen, warum die Zahl der Blonden in tropischcn Gegenden nicht allgemein viel größer ist, selbst wenn wir unsere Beobachtungen nur auf die Weißen ausdehnen. Doch kommen wiv zurück auf die Modedame-Welt! Trotz der sich bahnbrechenden Natürlichkeits - Schwärmerei ist man in diesen Kreisen nicht in jeder Hinsicht mit den Wirkungen der Sonnenküsse zufrieden, und beklagt noch immer den bräunenden Einfluß auf die Haut. Da und dort, z. B. bei einev Anzahl Chicagoerinnen, will sich zwar auch für Sonnengebräuntheit eine gewisseBorliebe zur Geltung bringen; doch ist es sehr fraglich, ob diese Mode - Liebhaberei jemals eine mehr als locale werden wird. Meistens erblickt man bis jetzt hierin nur eine Verunschönerung der Haut. Früher hatte man allerlei künstliche Mittel angewendet, um diese Verunschönerung" schneller verschwinden zu machen, als dies unter gewöhnlichen Umständen im Stadtleben zu erwarim ist, und noch gegenwärtig wird für verschiedene diesbezügliche Hautmittel gehörig Reclame gemacht. In der allerjüngsten Zeit aber ist auch hiergegen ein ungemein schlicht - natürliches Mittel aufgekommen. Neu ist dasselbe zwar durchaus nicht ; im Gegentheil kannten es schon die alten Römer, und war es wahrscheinlich auch der schönen Cleopatra geläufig; ferner wird es, wie schon Eingangs angedeutet, von manchen Naturkindern oder Halbcultivirten, wenn auch wahrscheinlich nur zu gesundheitlichem Zwecke, geübt. Aber in unserem Gesellschafts - Reich wird es erst jetzt hoffähig: nämlich die SchlämmWaschungen. Sumpf- oder Stromschlamm soll

der beste zu diesem Zweck sein, und es wird verlangt, denselben dick aufzutragen nur in die Augen soll er nicht gerathen und damit die Haut gründlich und gleichmäßig zu waschen

und zu trocknen, bis sich Wärme und Schweiß eingestellt haben. Die Empfindung solchen Schlammes auf Gesicht und Händen wird als eine ganz angenehme, und ähnlich derjenigen bezeichnet, welche durch das Aaselin verursacht wird. Es soll nch empseh len, sogar noch während der Nacht den Schlamm an der Haut zu lassen. Vielen unserer fashionablen Herrinnen der Schöpfung mag die Geschichte etwas gar zu schmierig vorkommen, aber sie werden sich fugen, wenn d:e Mode s.in zwingendes Machtwort spricht. Tral)tgesellschaften-Kricg Wenn die Fürsten rasen, kriegen die Völker Keile", hieß es bei den alten Römern. Und wenn die mo riopole rasen, muß das Publikum Oaare lassen , können wir m unserem gelobten modernen Groß - Freistaat f niiv - fu' Y i lagen, nue gecyasincyen riege 0rax schen unsern großen Corporationen, die ja, trotz, ihrer privaten Oberleitung. infolge ihres ungeheuer ausgedehnten Betriebes den Character öffentlicher Anstalten tragen nur so zusagen mit monarchischer Spitze haben daher ein höchst naheliegenoe Interesse für die Allgemeinheit. Von diesem Gesichtspunkte aus loynt es sich denn auch, das sogenannte Verhältniß r s c nm.n 1 T I Cfs zwischen oer qiern uuwu .cicgraph Co." und der American Bell Telephone Co." etwas mehr zu betrachten. 3m November ist der veruymte Ver trag vom Jahre 1879 zwischen diesen beiden Gesellschaften abgelaufen, und es droht ein Krieg, dessen Folgen noch nicht abzusehen sind. Hinterrücks wird dieser Krieg allerdings schon seit längerer Zeit gefuhrt, und es ist osfenkundig, daß jener Pact nicht eingehalten worden ist, durch welchen angeblich das Telephon- und das Telegraphen - Geschäft auseinander gehalten werden sollten. Gehen wir auf das Jahr 1877 zurück. Damals organisirten einige Beamte der Westeru Union die American Speaking Telephone Co." als einen Ableger der Gold & Stock Te legraph Co.", welche thatsachUch eine der Ünterorcinisationen der erstgenannten Gesellschaft war. Diese neue Organisation bezweckte, die Edison'smen Telephon - Patente zu übernehmen und das Telephongeschäft allenthalben in unserem Lande zu betreiben. Aber die Muttergesellsckaft schöpfte alsbald Besorgniß. daß die neue Gründung zu einem selbständigen Rivalen werden könnte, und machte sich daher daran, sie vollständig unter ihre Fittige zu besonnte. Sie kaufte einen Theil der Actien der American Speaking Telephone Co." und sicherte sich auch die Controlle über die uorigen, indem sie eine Dividende garantirte. Dann begznn sie unverzüglich mit der Anlegung von Fernsprechstellen in den Städten und Ortschaften der nördlichen Staaten. Diese mächtige telegraphisch - telepbonische Organisation mußte zu einer Auseinandersetzung mit der Vell'schen Telephon - Gesellschaft kommen, welche ihrerseits bereit war, in das telepho-nische-Gebiet einzudringen. Dabei hatten beide Gesellschaften in Geschäftsverbinduna. treten müssen, da die Bell'sche Gesellschaft die Controlle über eine Anzahl Telephon - Patente hatte und sich, wie überall, entsprechenden Tribut zahlen ließ. Dies hinderte nicht, daß bald der Krieg zwischen beiden Gesellschaften im vollen Gange war. Die Western Union zeigte sich fähig. Instrumente viel schneller zu liefern, als die Bell'sche Gesellschaft ; letztere entfaltete indeß eine außerordentliche Thätigkeit. Es dauerte aber nicht lange, bis die beiden Parteien zu der Ueberzeugung gelangten, es sei thöricht, einander die Hälse abzuschneiden. So bemühte man sich denn, einen Friedensvertrag zusammenzustöppeln. Das war gar nicht leicht, aber das Genie eines jungen Telegraphisten, welcher heute ein reicher Eisenbahn - Magnat in der Gartenstadt ist, brachte den Frieden auf der ganzen Linie zustande, das beißt, äußerlich. So wurde denn der besagte Pact vom Jahre 1879 unterzeichnet, wonach sich die Western Union auf 17 Jahren aus dem TelephonGebiet fernhalte, und ebenso die Bell'sehe Gesellschaft während dieser Zeit kein Telegraphen - Geschäft für das Publikum treiben sollte; der Western Union sollten gewisse Gebühren für die Benutzung ihrer Instrumente und bestimmte Procentsätze als Vergütung für deren Verzicht auf das TelephonGeschäft bezahlt werden. Es standen noch andere Dinge in den Vertrag, aber davon hat die übrige Welt nie etwas Genaues erfahren. Natürlich traute keine der beiden Hauptparteien der andern über den Weg. Die ersten neuen Mißhelligkeiten von Bedeutung aber brachen vor etwa fünf Jahren aus, als die Bell'sche Linien für den Fern - Telephon, verkehr anzulegen begann, durch welche verschiedene Städte und Ortschaften miteinander verbunden wurden, und zu diesem Zweck die American Telephone & Telegraph Co." begründete, die vom Publikum alsbald die Lona. Distance Telephone Co." benamst wurde. Darin erblickte die Western Union einen Eingriff in ihren vertragsmäßigen Geschäftsbereich. Auch wurde behauptet, daß die Bell'sche Gesellschaft nicht ehrlich in der Zahlung ihrer . erwähnten Procentsätze ' sei. Thatsächlich schnitten die neuen Distanzverkehr - Drähte und das war jedenfalls das Schlimmste der Western Union eine reiche EinnahmeQuelle ab. Die Proteste fruchteten aber nichts. Wie in solchen Fällen üblich", verschanzte sich die Bell'sche Gesellschaft einfach hinter der Erklärung, daß die Lona Distance Co." eine Anstalt für sich sei und ihre Geschäfte nach eigenem

Bclieocn detrelde. :cor etwa Dr Jahren traf die Western Union, welche um diese Zeit eine geradezu furchtbar energische Constructionsthätigkeit eröffnete, auch Borkehrungen für einen Gegen - Schachzug, der natürlich in

einem Eindringen in das Telephon Geschäft bestehen sollte. Aber der Plan kam vorläufig nicht zur Aussuh rung; denn die Western Union gelangte zu der Ueberzeugung,' daß vor Allem auch für eine genugende Kund schaft gesorgt werden müsse, und von dieser Seite ihr Mitbewerber nicht leicht anzugreifen sei! Indeß, aufgeschoben ist nicht auf gehoben, und es läßt sich schwer sagen, wie zetzt, da beim Erloschen des besagten Vertrages ein frisch-fi-fröh-licher" Krieg geführt werden kann, sich die Dinge weiter gestalten werden Vielleicht wird die Geschichte in die Gerichtshöfe getragen; vielleicht wird auch einfach ein sehr lebhafter RatenKrieg geführt, in welchem auch die Postal Telegraph Co." verwickelt wurde. Es mögen daraus Verhaltnisse erstehen, welche, wen: nicht wieder ein Friede zustande kommt, die Regierungs - Controlle über den Te legraph zu einer naheliegenden Mög lichkeit machen könnten! Schlechtes Traube,ljiahr. Bei dieser Ueberschrift mag mancher xictx verwunderte Auqe machen, da er weiß, daß die heurige amerikanische Trauben - Errne im Ganzen schier unheimlich reich ausgefallen ist. sodaß sich zum Theil kaum das Einheimsen gejchastllch lohnte. Aber dennoch machte eine echt ame rikanische Trauben - Gattung eine aus fallende Ausnahme hiervon: nämlich die wichtigen dunkelrothen Catawba Trauben mit ihren dicken Häuten und ihrem interessanten säuerlichwürzigen Beigeschmack, welche in guten Jahren uns gewohnlich so lange treu bleiben. daß sogar noch um Neujahr herum und spater trn Norden unseres Landes em beschränkter Vorrath dieser gesunden Weintrauben fnsch im Handel zu ha ben ist, zu einer Zeit, da sonst in diesen Geaendcn nur eine andere Traubenqattunq, die in Sägemehl ver packten, halbreif aus dem Südwesten versandten langbeerigen Malaga Trauben, frisch im Markte vor kommt. Dieses Jahr aber zeigt sich inmitten der Traubenfulle die seltsame Erschei nunq. daß die Catawba - Traube, wenigstens die guten, wirklich gesunden, herzlich rar sind; an Schund allerdings ist immerhin noch verhältnißmäßig viel vorhanden. Dies ist eine recht betrübsame Erscheinung für eine Traube, dereu aromatischer Wein mit seinem göttlichen Geschmack" unseren Long fellow zu einem schönen Hymnus begeisterte. (Longfellow gehörte freilich nicht zu icnen Amerikanern, welche un ter allen Umständen dcn süßen Geschmack, und Ware er selbst ausdruckslos süß. vorziehen.) Und das ist noch nicht einmal Alles! Von manche Seite eröffnet man uns die trübe Aussicht auf anhaltende Verschlechterung der Catawba - Trauben von Jahr zu Jahr, nach Güte und Menge, bis diese Traube schließlich ganz außer Gebrauch kommen werde. Es wird dies theilweise mit einer Krankheit, welche durch einen geheimnißvollen Pilz verursacht werde, in Verbindung gebracht. Andere wiederum, die gleichfalls als Sachverständige gelten können, äußern sich aber nicht ganz so schwarzseherisch. Sie sagen, mit dem Pilz habe es seine Richtigkeit, indeß könne derselbe erfolqreich bekämpft werden, wenn die Reben dreimal im Jahr mit emem hierfür bestimmten, chemisch präparirten Fluidum bespritzt würden, und gerade dies hätten die meisten Züchter versäumt, obwohl besonders m diesem Jahre das Wuchern des Pilzes durch die Witterung m den CatawvatraubenGegenden (das häufige nebelig-dumpse Wetter in kritischer Zelt) ungewöhnlich begünstigt worden sei. Eine systematischere Pflege könne künftighin dem Unheil wirksam vorbeugen. Hoffen wir. daß das Urtheil der Letzteren sich als das richtigere erweisen wird. MareWhitman als Landeömehrer. Die Erwerbung des reichen, wichtigen Gebietes, welches heutzutage die Staaten Oreaon, Jdaho und Washington sowie auch einen Theil von Wyoming umfaßt, für die Ver. Staaten, bildet ein bemerkenswerthes Capitel in der Geschichte unseres jungen Landes, und obwohl sie vor noch nicht langer Zeit in einem gutgeschriebenen Buch sehr eingehend geschildert wurde, weiß ein großer Theil des allgemeinen Publikums, zuznal in anderen Landestheüen, bis ietzt sogut wie gar nichts darüber. Onkel Sam verdankt den Besitz dieser Gegeiiden eigentlich einem einzigen Manne, und dieser Eine war Marcus Whitman, welcher vor weniger als 60 Jahren als freiwilliger Missionär zu den Indianern des fernen Nordweftens ging. Seine kühne und gefährliche Tour von 4000 engl. Meilen über dcn amerikanischenContinent verdient, allezeit in gutem Andenken bewahrt zu werden, schon an sich selbst. Man mag sagen, daß die Ver. Staaten auch ohnedies früher oder später die Controlle über jenes Gebiet erlangt haben würden; aber es ist nicht zu übersehen, daß auch die Englander Ansprüche auf dasselbe machten, und unsere Regierung nicht so ohne Weiteres anbeißen" wollte. Dr. Whitman sah, daß keine Zeit zu verlieren war wenn Oregon sür die Union erhalten werden sollte ; so entschloß er sich denn zu dem Vorgehen, das ihn besonders berühmt gemacht hat, und mit Entschuldigungen kam er erst, als schon Alles vorüber war. Kein selbstsüchtiger BeWeggrund hat diesen Mann geleitet. 1842 war die Grenzlinie zwischen dem amerikanischen und dem britischen Jnteresse-Gebiet im Nordwesten noch eine gänzlich unentschiedene Streitfraae. Nach dem Vertrag aber, welcher

zuerst 1818 zu Stande kam. galk "es allgemein als Grundsatz, daß dieses Land für die Ersten, welche in genügender Anzahl kämen, um es zu beHäupten und eine Regierung zu organisiren. zur Besiedelung offenstehe. Nun behaupteten die Amerikaner, daß

Capitän Robert Gray. em Bostoner, der Erste gewesen sei, welcher den lachsreichen Columbrnsluß (1792) ent, deckt habe; die Briten aber erkannten dies Nicht an. Indeß hielten die amtrikanischen Staatsmänner es keiner großen Muhe werth.nach Besitz derGegend zu streben. Dies war die Sach laae. als Whitman, der schon seit cini gen Jahren im Nordwesten als Missionär gewirkt hatte, von seiner Wohnung "in Walilatpui (unweit Fort Walla Walla) nach dem Fort ritt, um einem Diner beizuwohnen, welches einigen erst jüngst aus England Ange kommenen gegeben wurde. Daselbst kam es zu einer sehr lebhasten Unter Haltung über jenen Grenzstreit, und die Briten nahmen sich heraus, Dr. Whitman damit aufzuziehen, daß die amerikanischen Staatsmanner so un wissend bezüglich des natürlichenReichthums der Gegend seien ; auch erklärten sie keckllch, daß Vorkehrungen ge troffen seien, eine große britische Colonie dorthin zu bringen und damit den Streit practisch und für immer zu schlichten. Noch ehe die Mahlzeit aufgebrochen war, meldete ein canadischer Läufer, daß eme Expedition von 150 Englandern schon etwa 300 Meilen weit stromaufwärts gekommen sei, der Vortrab von noch vielen Anderen. Rasch entschlossen, und ohne auf das Abreden seiner Familie zu achten, machte sich der junge Patriot fast unmittelbar nach seiner Rückkehr nach Walilatpui daran, seine denkwürdige Tour zu unternehmen. Mit ihm ging u. A. General A. L. Loveioy als Fuhrer, und sodann begleiteten ihn eine Partie Cayuse-Jndianer, die ihm abev schließlich Lebewohl sagten, mit der Erklärung, sie erwarteten nicht, ihn lebend wiederzusehen. Drei PackMaulthiere vervollständigten das Gefolge. Sehr früh (es war der 3. October) und ungewöhnlich streng war der Winter mit Schneesturmen hereingebrochen. Zu der äußersten Ungunst des Wetters in der unwirthsamenGegend kam die damals sehr feindselig werdende Haltung der Blackfeet-Jndianer. Whitman suchte, eine neue Route nach den Mississippi - Ansiedelungen zu entdecken. Nach zehn sturmischen Ta gen begannen auch die Lebensmittel auszugehen, und die Thiere wurden immer weniger controllirbar! Am elften Tage erreichte man endlich das Fort Uncompahgra im spanischen Lande, am Rio Grand. Kurz darauf desertlrte auch noch der Fuhrer, und Whitman mußte nach Uncompahgra umkehren und sich einen neuen suchen. Welter ging der Weg über Strome, die mit gebrochenem Eis gefüllt waren. Bald starrte denUnglücklichen derHungertod in's Gesicht! Man verspeiste den Hund Whitmans und eines der Maulthiere, und noch immer war die Lage eine äußerst drohende. Aber dev Zweck wurde erreicht. Unter vielen weiteren Abenteuern zog Whitman über den Continent bis zur Bundeshauptstadt, überzeugte den Präsidenten Tyler und den Staatsse cretär Webster von der hohen Begehrenswürdigkeit des Oregoner Landes, und wiv sehen ihn an der Spitze inet großen Karawane von 1000 Leuten wieder nach Walla Walla aufdrechen. Das Land der Berhelßuna Ävrde noch rechtzeitig erreicht, und die erKe iegierung organisirt.. Kurz, daraus wuroe ein erirag mii irngiano abgeschlossen, worin das Recht der Ver. Staaten auf das ganze streitig Land anerkannt wurde. Künstliche Menschenohren. Es weiß heute wohl Jedermann, daß es kunstliche Ohren gibt, wenig' stens soweit das äußerliche Ohr in Betracht kommt; aber Viele haben noch keme Ahnung davon, was es mit diesen künstlichen Ohren auf sich hat. und daß es sehr wenig Zweige der wijjen: schastllchen Industrie gibt, die im letzten Jahrzehnt so große technische Fortschritte gemacht haben, wie diese ..Ohr-watschel"-Jndustrie. Man stellt gegenwärtig so vollkommene Nachbildungen der Menschenohren her. daß sie selbst bei ziemlich genauer Prüfung nicht sobald von natürlichen Ohren zu unterscheiden sind! Es steckt aber eine colossale Menge Arbeit in der Geschichte, und sie kommt denn auch theuer genug. Wer sich einbilden würde, daß fertige Ohren sich ohne Weiteres als Ersatz für die na türliche kaufen ließen, nur mit Auswahlung der passenden Größe, de? wäre gewaltig im Irrthum und würde überdies auch von den natürlichen OH--ren und ihren zahlreichen Unterschieden wenig Kenntniß haben. Doch geben wir hiermit einem der betreffenden Fabricanten das Wort: Um solche Ohren zu machen, muß man es genau nehmen, als ob es sich um das Modelliren einer Statue ersten Ranges handelte. Dcnn noch keine zwei Ohren sind gleich, und selbst die kleinsten individuellen Verschiedenheiten müssen auf das Getreueste wiedergegeben werden. Wenn Jemand zu uns kommt, um ein Ohr als Ersatz für ein verlorenes zu erhalten, so nehmen wir einenGruß von dem übrigen Ohr, und wenn noch irgend em Theil des anderen vorhanden ist. so wird auch davon ein Guß genommen, damit das neue Kunstwerkchen genau auf diesen Theil paßt. Nur unsere geschicktesten Ar beiter sind im Stande, nach diesen Gußsormen wirklich lebensgetreue Gebilde herzustellen, die auch die vollkommene Farbe des Fleisches haben. Bildende Kunst und Malerei müssen sich hier vereinigen ; die Ohren werden aus eigens zu diesem Zweck zugerichtetem Kautschuk-Gummi ausgearbeitet und mit der Hand bemalt, obwohl dev präparirte Stoff schon an sich eine Fleischfarbe hat. Dieser Gumm: kann na allen

Richtungen gebogen, gedreht, zusammengeballt werden u. s. w., so daß sich mit dem künstlichen Ohr vollkom. men dieselben Manipulationen vor. nehmen lassen, wie mit dem natürli chen, und auch dann noch nicht Einer unter Tausend den Unterschied erkennen kann! Auch die Stelle, wo das neue Ohr auf den alten Stumpen geklebt wird, ist nachher für Niemand

wahrnehmbar, er mag nocy jo genau hingucken. Alle Windungen. Erhebungen. Senkungen u. s. w. des natürlichen Ohres kommen auf das Geaueste wieder zum Ausdruck. Es sind erst zwei Jahre her. daß die OhrenrsAfcTYrntnn eine solcbe Stufe der Vollkommenheit erreicht hat. und auch . . . ? in dem Grad ver Fieijcyfaroe moim m,n Untersckiede aemacht werden. Für ein solches Ohr werden $100 (pro Stück) bezahlt, und alle erwähnten Umstände in Betracht gezogen, ist ' r ? . i dieser Preis gewiy lern uoermanig yoUr ßAon das Vrä'variren des Stoffes ist keine Kleinigkeit. Wir haben übrigens auch schon Experimente mit anderen Stoffe angestellt, jedoch bis jetzt nichts Besseres finden können. Im vorigen Sommer probirten wir es mit dem Allerwelts - Metall Aluminium, da wir hofften, solcherart ein leichteresMaterial gewinnen zu können. Aber wir mochten es anstellen, wie wir - w c V.lwollten: Das SJtX wuroe vielmehr oc hoitnd schwerer. svr aenannte Vreis ailt übrigens nur für das e r st e Ohr, welches die betresfende Person vei uns maazen läßt. Haben wir einmal die Gußform a . . i f r r" . E von Jemandes yr uno yeoen ne au,, so können wir ihm jederzeit füv etwa 20 ein Duplicat machen (vorausgesetzt, daß es sich um eine erwachsene Person handelt.) mer unsrer undm, der imWesten wohnt, kauft durchschnittlich alle 6 Jahre fünf Ohren von uns. Ich habe wahrhaftig kerne t Ahnung, was er mit allen oieen rm ansänat. denn von schneller na tüvlicher Abnützung kann keine Rede sein : aber er cyeinl t zu oraucven. ? i . irft -r f. (Der Beruf emes wiivweuilcyenano lttnnsreisenden. welchem dieser Vieloh rige nachgebt, mag freilich allerhand gefährliche Geschäfts-Abenteuer mit sich bringen, bei oenen aucy vie yrläppchen eine Rolle spielen.) Unsere meisten Kunden haben ihre Dfrm bei Eisenbabn - Unfällen eingebüßt, oder indem sie irgendwo in die . . f t rrMaschinerie geratyen imo. ie rsteren sind bei Weitem die Zahlreicherm. Dan Jemand, der beide Ohren verloren hat, sich an uns gewendet hätte, ist noch nicht vorgekommen ; em r . r j". . i . i::-r:c -.ici ..i(in ,0101 lOIUUC liu.uiuuj uiui iwvuuui, Obren m kriegen, welche genau seinen trüberen entsprechen. da aber die Möglichkeit eines Vergleiches fehlt, so .a i."-.t:jc c tc:p t.... ? iame es iiuiuiuiu uui iuc uciuu. 5m Ganzen ist die Nachfrage nach diewj J I f t fen Kunst - yren vis ietzt eme veT jms IWama C jX itCsA & 4 Vvfi IIÜCIUCUC. UHU IUI UIUUUC lllUll. UU K unser Geschäft durchschnittlich mehr . - rv, v-.nuvi r ais a) im rcame nerueni. umere ganze Industrie könnten wir daher ..c v.:-r Ou..:. u uiuji uu v.cc.i oivClB üiuiiuciu i. :CiiXX:Clt' .cg g'!!!!!g. riotcllc von S?öf Cchöllaii. vl's-.ruj c;a:i war auf das Angei.'','.. . c überrascht, als er in das Eou- ' d'.s der Schiffn er ihm gönnet hatte. Es besich nur roch ein einziger Reisen;:r in de:.t kleben Raume, und dieser t:az eine Dame, deren Zjlcd;, gra-'vse Formen seinem Kenncraug; iirgirncrn wohlthaten. Von ihrem Gesicht konnte er leider nichts sehen. Sie hielt es unausgesetzt dem Fenster und der voruberfnegenden Landschaft zugewendet, und er konnte nur constatiren, daß ihr goldblondes Haar m emem dichten Knoten am Hinterkopf aufgesteckt war. Eben schlug er das Buch auf. das er sich als Relselecture mitgebracht hatte, da ließ ihn eine Bewegung der Dame in der anderen Ecke aufblicken. Sie mühte sich mit ihren kleinen Händchen vergebens ab, das Fenster m die Höhe zu ziehen, und Rozan legte natürlich sofort sein Buch bei Seite und eilte ihr zu Hilfe. ..Verzeihung, meine Gnädige, ae statten Sie mir, daß ich' Jhnen behilflich bin." Und als er ihr jetzt voll in's Gesicht sah. erkannte er sie sofort. Es war seine ' geschiedene Frau Diana. Sie waren schon seit Jahren getrennt. Er hatte damals den Proceß verloren und er wußte, daß sie sich bald darauf wieder verlobt hatte mit Anatole de Brassac, einem Zemer Freunde. Wie, Sie sind es?" sagte er. Auch sie hatte ihn sofort wiedererkannt, aber sie verlor ihre Fassung nicht und erwiderte mit leichtem, nervosem Lächeln: Es scheint so." Sie fahren nach Luchon?" Sie wissen ja, ich gehe jedes Jahr auf vier Wochen dahin,. nachdem ich bei meiner Mutter war. Eine kurze Pause entstand. Ich war auf das Vergnügen. Jwen zu begegnen, nicht vorbereitet sprach sie dann weiter. Wie kommt es. daß man Sie nirgends sieht? V suchen Sie keine Gesellschaften mehr? Ich lebe jetzt mehr für mich, das hat auch seinen Reiz. Aber Sie sind natürlich überall, in keinem Vallbencht fehlt Ihr Name. Der arme Brassac muß ein schweres Leben haben! Der gute Anatole!" Er suhlt sich als mein Verlobter durchaus nicht so unglücklich, wie Sie nzuneymen fcheinen. Er gehört zu den Vielen, die als Liebhaber reizend und als Ehemänner unerträglich sind. Aber ich will ihm nichts Böses nachsagen, namentlich. da er ja noch gar nicht Ihr Ehemann ist." Nein. Sie äußern natürlich nur Ihre Ansicht als Freund." Wollte ich ihn loben, müßte ich Beleidigungen wahrhaftig zu rasch vergessen." - .Sie aujncn lbm mit Unrecht. An

s i Allem, was gejchehc.i ist, sind Sie ganz allein schuld." In der Unterhaltung waren sie immer vertraulicher mit einander geworden. Zuweilen blickten sie sich an und suchten die altbekannten Züge wieder

zu finden, und Gefühle, die sie längst erstorben glaubten, käinten wieder in ihnen empor. Woran denken Sie?" fragte sie jetzt etwas verwirrt. An dasselbe, woran auch Sie denken." Und das ist?" Wie glücklich wir Zwei noch miteinander hätten sein können und wie viel wir verscherzt haben." Vielleicht," murmelte sie träumerisch. Denken Sie sich, wir hätten diese Reise vor fünf Jahren zusammen gemacht! Wie nett und lustig wäre das gewesen! Denn ich bin ein sehr angenehmer Reisekamerad." Das ist wahr!" sagte sie lachend. Und prac' ch bin ich auch. Ich hätte Sie dieFahrt nicht in einer Tour machen lassen. Wir hätten in Toulouse oder noch besser in Eahors Station gemacht. Wenn wir ankommen, lasse ich ein kleines, hübsches Diner serviren. wie ich es so gut zusammenzustellen weiß " Ihr Programm ist allerliebst!" Er nahm ihre Hand, beugte sich zu ihr und sagte ganz leise: Können wir es denn nicht durchführen?" Sie sind toll!" Aber ganz gewiß. In Luchon erwartet Sie Niemand, nicht wahr? Niemand weiß, wann Sie von Ihrer Mutter fortgereist sind. Niemand, wann Sie eintreffen werden. Sie können ja so leicht einen Tag unterschlagen." Er wollte sie näher an sich ziehen, da gellte die Locomotive schrill dazwischen. Diana machte sich heftig los. Sie sind wahnsinnig! Was fällt Ihnen denn ein?" Diana, wir sind gleich in Eahors! Ich reiche Ihren Handkoffer mit meinem zusammen hinaus und wir können eine Stunde träumen von vergangenem Glück." Lassen Sie mich los! Ihr Venehmen ist unpassend!" Unpassend? Wir waren doch verheirathet!" Unglaublich!" Gaslaternen leuchteten auf und der Zug fuhr langsamer. Plötzlich hielt er mit jähem Ruck, Rozan öffnete die Thür und rief einen Gepäckträger herbei. Hier, lieber Freund, diese beiden Handkoffer; Diana, vergiß nicht Deinen Sonnenschirm!" Diana sah starr vor Staunen, wie der Gepäckträger sich ihre Handtasche auflud und wie Rozan ihr die Hand entgegenstreckte, um ihr beim Aussteigen behilflich zu sein. Komm, mein Lieb." sagte er laut und rief dann dem Dienstmanne zu: Tragen Sie die Sachen zum HotelOmnibus." Ganz leise aber flüsterte er: Sie werden doch kein Aufsehen erregen wollen! Kommen Sie. kommen Sie! Wenn Sie zögern, erkläre ich öffentlich, daß Sie meine Frau sind, mir aber nicht folgen wollen. Es gäbe einen furchtbaren Scandal, aber das wäre mir ganz gleichgiltig." Diana hatte sich von ihremStaunen noch immer nicht erholt. Sie sah den Gepäckträger mit ihren Sachen davontraben und auf dem Perron stand Charles und streckte ihr lächelnd beide 5)ände entaeaen. Sie lackte laut aus W XVWAA f A4 A aT? 1 uuu iiuuy ui ciuc .aiuic. uuu ui9 er sie nun allzu zärtlich an seine Brust drückte, flüsterte sie leise: Nehmen Sie sich in Acht, sonst denken die Leute womöglich, wir wären gar nicht verheirathet " Aus Diana und Anatole de Brassac ist nie ein Paar geworden, aber ganz Paris war auf's Höchste überrascht, als man ein halbes Jahr später erfuhr, daß Diana und Charles Rozan in aller Stille einen neuen Ehebund geschlossen hätten. Darum. Dame: .Sie dllrfen es mir ja sagen, Herr Notar, l;at mein Onkel meiner gedacht? Ich habe ihm während seiner lanaen Krankheit fast täglich vorgesungen." Notar: Vorgesungen! Dann hat er gewiß Ihrer gedacht, denn er hat Jh nen nichts hinterlassen." I m Theaterbureau. Stubenmädchen (zum Theaterdirector): Qier ist die Garderobe des Fräuleins. Sie läßt bitten, ihre Antrittsroue daraus zu Wahlen. Ein Zukunftsbild. Weiblicher Examinator: Herr Candivat, entweder Sie heirathen mich oder ich lasse Sie durchfallen!" Beleidigende Dia n n n 5 Arzt (dcn Puls fühlend): Hm! Hm! Scheint mir lediglich ein kleine? Bierkater zu sein!" Kommerzienrach S'chiefclbein: Wie haißt Bicrkavr?! Erstens hat der Kommerzienrath Schie. felbein kan' Kater, und zweites f r 'n Kater, so hat er 'n bezogen direktvon veuve Liiquot: Bel'm Examen. Professor: ....Wir haben also arfehen hn6 Cäsar, Antonius und Pompejus sich zur Uebernahme der Staatsleitung vereinigten. Wie nennt mnn mm eine solche Vereinigung von drei Männern, qmrnr 5-chmitt: Einen im, qerr 4Zroscnor: ' Xsm Theater. ylk ssn-r Huber, sicht man Sie auch einmal mit Frau Gemahlin in einem Trauerspiel! Warum haben Sie dcnn abcreinen so schlechten Eckvlak oenomnipn? cv. wissen Sie, meine Frau Zann nicht viel vertragen; nach dem ersten Todten gehen wir nach Hause!" Ööcbste VohitTrtr; Bekannter: Ist c5 thatsächlich wahr,' iuu au even erzay!tc,t, daß Du vor. gestern von Stranenräubl'rn nehlimW worden bist?" NiinM. i'i.s, ,: . ' " WIIV IllllllUl opf an; nachdem mir die Kerls Alles avaenommen. baben siV mW nnü n bie SocJcnüfcflefcmüen und imfer sich VCJlÜlli.-- , . ..

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Disease commonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually grow dangerous.

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