Indiana Tribüne, Volume 20, Number 46, Indianapolis, Marion County, 2 November 1896 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erscheütt Täglich und Soimtagv. Die :ZgltSe .Tribüne kostet durch den Träger X SentK per Woche, die EonntazS.?rribüne-S CextZ per Woche. Beide .u'avxvx 15 TentS der K5 CentS per rtonai. Per Post außerhalb b ?tdt ,geschikt t orauSb,lhlung V pe, fJar. cres 1 Süd Vlabama Straße. SadiznapoliS, Ind., 2 Nov'ber 1896. Merkwürdige GSnse-Jagd Lei aller ihrer Erfinderischkeit haben unsere amerikanischen Sportsleute wohl noch niemals eine Methode der Wildgänse - Jagd ohne Flinten, wie sie zu den Hauptbeschäftigungen der jungen Leste auf den FalklandInseln gehört, zur Anwendung gebracht. Jene Inselgruppe des Atlantischen Oceans, südlich vom südamerikanZschen Contment, ist den meisten Lesern wohl nur durch ihre Erwähnung bei gelegentlichen Mittheilungen über Südpol - Fahrten bekannt, da sie im Pfade der betreffenden Boote liegt und vorzügliche Schiffshäfen aufzuweisen hat. Ihre Bewohner sind meist englische Colonisten, zum Theil aber auch Spanisch - Amerikaner, da die argentinische Republik längere Zeit die Falkland - Inseln im Besitz gehabt hatte, bis sie vor 60 Jahren wieder in aller Form an Großbritannien zurückfielen. Zweitausend Personen oder darüber mögen auf diesen Inseln hausen, und da die schwimmende VogelWelt in diesen entlegenenGegenden gut vertreten ist, so spielt natürlich auch die Jagd auf diese Vögel eine bedeutende Rolle. U. A. werden die Wildgänse stark gejagt, und als Waffe wenden die jungen Nimrode dabei fast ausschließlich die sogenannte Bolas" an. Wenn man anderswo in der amerikanischen Festland- oder InselWelt etwas irgendwie Aehnliches finbin will, so muß man schon bis zu den Eskimos hinaufgehen, wo man ebenfalls lange vergebens suchen mag. Von Weitem aber kann allenfalls unser Lasso an die Bola erinnern. Wie diese Jagdwafse gegen die Wildgänse gehandhabt wird, daö möge durch nachstehende Schilderung einer solchen Jagd seitens eines amerikanischen Capitäns veranschaulicht sein: Ein junger Gänsejäger kroch langsam zwischen den nassen Grasbüscheln dahin und erhob sich nur gelegentlich auf Hände und Kniee, um vorsichtig nach den großen weißen Schwimmvögeln zu spähen, die auf dem See dahintrieben. Es waren mindestens 50 wilde Gänse zu sehen; manche ließen sich müßig auf den Wellen schaukeln oder senkten ihre keilförmigen Köpfe in das dunkle Wasser., um nach den saktiaen Wurzeln und Fafern zu sucheVdie hauptsächlich ihre Nahrung bildeten; andere wieder standen aus einer kleinenLandspitze, die in den See Kwau5zing. und ihre weißen Formen Ijofcen sich lebhaft von dem schwarzen Morast ab, aus welchem dieses Erdreich bestand. Der Jäger wand das dunkle Wasser aus seinen Kleidern aus und brachte dann seine Bola in Ordnung. Es ist dies eme wvlv i schlinge mit drei Kugeln daran. Die tlewere Kugel nahm er in die rechte Hand, und die anderen ließ er über den linken Arm fallen. Noch immer in gedeckter Stellung bewegte er sich weiter, bis er kaum noch 100 Fuß von den Gänsen entfernt war, jetzt aber lernten wir ihn als ein Wunder von Schnelligkeit kennen. Pfeilgeschwind rannte er tas Gestade der kleinen Insel dahin, und noch ehe die Gänse sich von ihrem Erstaunen erholt hatten, war er mitten unter ihnen. Die Thiere stoben natürlich nach allen Richtungen auseinander, und einige schlugen wüthend mit ihren Flügeln über das Wasser im vergeblichen Versuche, aufzufliegen, während andere sich mühsam in Kreisen in die Luft erhoben. Gegen letztere wandte sich der Jäger, und jetzt schwang er lässig die zwei größeren Kugeln über seinem Kopfe, in etwas ausrecht ge.richtetem Winkel. Immer schneller floger. dieselben aufwärts, bis sie schließlich ganz dem Gesichtskreise entsschwunden waren, während die Lust hon Gänsen wimmelte. In diesem , Augenblicke ließ der Jäger mit einer I eigenthümlichen Bewegung auch die kleinere Kugel los, die er m der ytea ten hielt, und heftig wirbelnd schwang sich die ganze merkwürdige Waffe Ur " z Beinahe, als ob sie mit menschliche? 'Intelligenz begabt wäre, fuhr diese .Vorrichtung zwischen den Vogel- ! schwärm hinein und umwand sie, wie t die Windungen einer langenSchlange; ' manche der Gänse wurden von den Kugeln so schwer getroffen, daß sie iobne Weiteres betäubt berniederstürzlunhnr ten, während bald darauf alle von der 'Kuelschlmge umwunoenen mit emem Male, verzweifelt flatternd, in das ,2iüqCt fielen, au juger rnacic rr . et .r T . cv' 31 1 - . 7 um Beistand eine reiche Beute. Die Kuaeln für diese BolaS werden au den Gelenkknochen von Hornvieh ftrrrttt?Tfl TZVir einen rrhfTPrt Qmrf 17 ü l v v nämlich für da? Einfängen wilder .Pferde, bedient man sich gleichfalls er.ner Scklinae. die sckon mebr an den (Lasso, aber im südamerikanischen Sinft, erinnert, und deren drei Kuaeln auS Stein sind. Die sckon eriwähnten entsprechenden Vorrichtungen .'bei manchen (stammen der Eskimos baben elfenbeinerne Kuaeln. deren El.fenbein cuS den Walroß - Stoßz'ähnm kommt, HUz die Wildgänse - Jagd i i c.r.:.cM.H cm.:r. rx.:.r . Hl ut uqu ucuciuu ;u)tijc u;ciui eine r. r. rr it.! r:jt!i w cr ieccicuc vjig uuuhuiujicu er ituu . r , ... r.? umo nuiL..zx zu nn. , . Die Fluth des Sabine River führten jüngst ungeheuere Mengen tu Wasserhyacinthen bei Orange, Texas, vorüber. Eine schwimmende Hyacintheninsel hatte eine Große voo wndepensd0 Acres. . ..

Der Eierhandel Europas

Für das Nationalvermögen der Länder Europa's hat der Eierhandel eine größere Bedeutung, als man zu vermuthen geneigt sein wird. Den größtenBedarf an ausländischenEiern haben England und Deutschland. England hat im Jahre 1895 über 1j Milliarden Stück Eier im Werthe von über 80 Millionen Mark eingeführt. Etwa 9 Procent aller in den englischen Städten verzehrten Eier stammen aus dem Auslande. Deutschland führte 1893 über 83 Millionen Kilogramm Eier im Werthe von etwa 75 Millionen Mark ein. Fast der ganze Bedarf Deutschlands an ausländischen Eiern wurde von Rußland und von Oesterreich - Ungarn gedeckt. Die Ausfuhr Deutschlands an Eiern überstieg kaum 770.000 Kilo. Einen raschen Aufschwung hat die Eier - Aussuhr Nutzlands genommen: 1870 wurden erst 11 Millionen Stück im Werthe von etwa 2 Millionen Francs in's Ausland gesandt, 1895 dagegen mehr als das Hundertfache, nämlich 1250 Millionen Stück im Werthe von 51 Millionen. Ein großer Theil der für die Ausfuhr bestimmten Eier wird in einer Entfernung von 600 bis 2500 Kilometer von der Grenze aufgesammelt und zu Wasser oder durch die Eisenbahn versandt. Das Einsammeln geschieht auf folgende Weise: Zunächst besuchen die kleineren Händler zweibis dreimal wöchentlich oder auch alle Tage die Güter und fammeln die Eier ein. Dann bringen sie dieselben dem Großhändler, welcher sie verpackt und verschickt. Die Großhändler stehen untereinander in enger Verbindung und üben ein thatsächliches Monopol aus. Seit letzter Zeit wird ein großer Theil der russischen Eier ohne Schale in Blechbüchsen versandt; doch sind diese dann nur zu Bac'.oerk und Aehnlichem verwendbar. Auch die Ausfuhr von Oesterreich - Ungarn ist gewaltig gewachsen und beträgt jetzt zwischen 90 und 95 Millionen Kilogramm, wovon freilich ungefähr ein Drittel auf den Transit der russischen Eier entfällt. Auch in Frankreich übersteigt trotz des bedeutenden inländischen Verbrauchs die Eier - Ausfuhr die Einfuhr noch um mehr als das Doppelte; die französischen Eier gehen zum größten Theil nach England. Die Eier müssen beim Versandt an einem kühlen Orte gehalten werden. Da die Schale porös ist. so macht sich nach einiger Zeit eine Verdunstung des Inhalts bemerkbar. In der ersten Woche ist diese noch ganz geringfügig, in der zweiten bereits merklich und in der drillen Woche sehr bedeutend. Im Winter ist der Verlust durch Verdunstung durchschnittlich geringer alö im Sommer, an heißen Tagen ist diese viermal so groß als an kalten Tagen. Zum Schutz gegen die Verdunstung werden die Eier zwei- bis dreimal in der Woche umgedreht, doch darf dabei das Gelbe und Weiße sich nicht vermischen. da dies die Zersetzung des EiInhalts befördert. Der Preis der Eier ist für das Product aller Länder an sich der-gleiche und richtet sich nur nach der Frische der Waare. Nach einer Statistik, welche die Zahl der Hühner, die Zahl der erzeugten und selbstverbrauchten Eier und den Veri ' v . ... m .t"f i:r, TOHrtTf.. vraucn im xsciiiuuuitj au, uv 7 - - w ..!rjt () ! rungszayt jur aue europairn cuu r nnnifch aebt bervor. dak Rußland in Europa die meisten Hühner besitz! (57 Millionen), nur die Zer. Staaten übertreffen diese Zahl noch um 23 mmZnen. tf Ner. Staaten haben überhaupt die größte Produktion und , r ... CY . tfl . .X. sCiav itrtY) Den gronien Lerorau uuh rmh in der alücklicken Laae. den ganzen Bedarf selbst decken zu können. V ' -r r YYt:fY! . Es werden uoer ö Lunmaiucn tcuu und ebenso viele verzehrt. 90 Stück auf .ttnbf der Bevölkerung. Danach hat Deutschland mit 3z Milliarden Stück den grotztenBervraucy, oocy verzkbrt der Brite, d Däne und der Franzose jährlich mehr Eier als der Deutsche. Am wenigsten Uier Heroen in Italien verbraucht. Die Cholera in Egyvte. Endlich, nach wiederholten Enttau schungen, scheint nun endlich die Cho lera in Egypten wirklich erloschen zu sem. Seit etwa zwei Wochen hat es m Cairo keinen Todesfall durch Cho lera mehr gegeben und es steht zu er warten, daß eine erneute Wiederkehr nunmehr ausgeschlossen ist. Was nun die diesjährige Cholera in Egypten selbst anlangt, so bietet ihr ganzesVerhalten mancherlei Räthsel dar, die noch nicht gelöst sind. Anfänglich glaubten dortige Aerzte an dem äußeren Ver lauf der Krankheit Merkmale unter scheiden zu müssen, die sie zu einer neuen, von der gewöhnlichen asiatischen Cholera abweichenden Krankheitsform stempelten. Aber die genaueren Untersuchungen und namentlich das an Ort und Stelle von Prof. Robert Koch mit größter Bestimmtheit ausgesprochene aeaentbeiliae Urtbeil liefen ein weite res Festhalten an dieser Hrpothese nicht zu. Ausfallend war vor Allem ihre Bösartiakeit und die SterblickkeitSiZffer, die sich während der ganzen Dauer der Cholera auf einer seltenen Hohe er hielt, auch bei Abnahme der Erkran kungsfälle nicht wesentlich unter 90 Procent herunterging, dann auch vor Allem das NichtZustandekommen einer wirklichen Epidemie. Das Nilwasser blieb, nach allen bis zuletzt angestellten Untersuchungen, von jeder Jnfection frei, aber trotzdem spukte das Uebel im ganzen Lande umher. Der Gang, den die Cholera durch Egypten gemacht, schemt derselbe aewe sen zu sein, den die Krankheit bei der letzten Epidemie eingeschlagen hak Der Ausgangspunkt war wieder Damiette, und in zweiter Linie dienten die den Nllmundungsseen benachbarten Dlstricte als erster Verbreitungsherd Um den ephemer-sporadlschen Charak ter der dreijährigen egyptichen Cho lera zu erklären, hat Dr. Kauffmann Professor der Bakteriologie an der medicinischen Schule zu Cairo, eine in hohem Grade überzeuciende Theorie

ausgeneuk. vie auch rn lyrer Nutzanwendung für den Staat in Zukunft von der allerhöchsten Bedeutung erscheint. Nach Dr. Kauffmann hätte die in Egypten gebräuchliche Wasserflasche aus porösem Thon. ..Gulle" ae-

nannt, die dort in Jedermanns Händen ist, hauptsächlich zur Verbreitung ver yoiera veigctragen. Diese porösen Gullen bleiben beständig feuckt und bieten dadurch den besten Boden zur Vermehrung des Cholera-Vacillus dar. Es bedarf nur einmaliger Beuyrung von der Hand emes Choleraranken, um alles Wasser, das die Gulle enthält, für die Dauer ihrer Existenz mit der dichtesten Bacillencultur zu erfüllen. So erklärt es sich, wie es bei sonst tadellos sanitären Bedingungen und bei vollkommener Vacillenfreiheit des Nilwassers möglich gewesen ist. daß wiederholt mitten in den besten Stadtgegenden kleine, aber nur voruvergeyende, oft nur auf wenige Häuser beschränkt gebliebene Anleaunasyerde ent neben konnten. Die Gullen gehen eben aus einer Hand in die andere, und sie sind namentlich in der heißen Jahreszeit zum schnellen Kühlen und auch zum Kühlhalten des geklärten Nilwassers unentbehrlich. ,ie Europäer vevienen sich derselben ganz allgemein. Sie werden iekt ein wachsameres Auge darauf haben. Da I 0 M - . vleieanerkruge äußerst wohlfeil sind. o neyl iyrer häufigen Erneuerung ind der aeleaentlicben 5Zerstöruna der gebrauchten von Amtswegen während' Cholera (z. B. in Eisenbabnzüaen. auf Booten u. dergl.) nichts entgegen. um anderer Bericht über die Choera in Egypten rüat die Unzuverlässigkeit und Sorglosigkeit, mit der von amtlicher (bette bet der Aufstellung und Veröffentlichung der statistischen Angaben, die sich mit den durch die Cholera hervorgerufenen Krankheits- und Todesfällen beschäftigen, voraeaanaen wird. Man schwört auf die' Nichtigett vieler Zahlen, und sie werden ärztichen und nichtärztlicken .eitsckriiten zugänglich gemacht. Erst kürzlich erchlen ein derartiger Aussak in einem hervorragenden deutschen Fachölaite. Man erweckt so in ganz Europa fal,cye vinstcyten und bei dem reisenden Pubkum ungerechtfertigte Besürchtungen. Die folgenden Ausführunaen mögen die Bebauvtuna. dak die amtlichen statistischen Angaben kein Zutrauen verdienen, beweisen. Es ist vetannt, wie auberordentlich schwierig aftftaff, . w: f! V . i; n . i piiituuuycu, juit ic vcrllriigen iaiu tijcyen angaben zu Grunde liegen, 'elbst bei einem geschulten Personale in Europa sind. In Egypten aber wird !in großer Theil der Angaben, aus die ich die Cholerastatistik stünt. von N.irbieren und Hebammen geliefert. Das Gebiet des einzelnen Bezirksamtes ist o groiz. dak er tlb)t beim besten Wilen. der indessen keineswegs immer vorhanden ist. nicht allen Anforderunzen gerecht zu werden vermag, am weniasten zur Aeit einer Seucke. Werner hat Noyers Pascha, der Chef der Sanitat. den Wunfcq ausgesprochen, daß leder zweiselhate Fall sur Cholera erklärt werde. Wenn man bedenkt, welche Umständlichkeiten eine Cholera-Unter-suörnna oft erfordert, wie unanaenebm ferner Autopsien während des heißen Sommers m Ägypten sind, so kann man sich einen Begriff davon machen, wie oft derartige zweifelhafte" Fälle. Die sich, wäre die langwierige und keineswegs angenehme Untersuchung zu Ende geführt worden, nicht als Choerasalle herausgestellt hatten. nun doch ls Cholerafälle eingetragen sind. Was ferner alle vrocentualen Anaaben be trifft, das heißt die Angaben, welche die Cholerafälle im Verhältniß zur Gesammtbevölkerung Egyptens darstellen, so beweisen dieselben auch aus dem Grunde nickts. weil ibnen die 5Uf fern der im Jahre 1882 unmittelbar 1 w-k m l vor vem omoaroement viiexanorlens und dem Beainn der Occuvation aufgenommenen Volkszählung yu Grunde liegen. Diese Jlssern sind ebenfalls unzuverlässig, da eine Volkszählung in Egypten mit den denkbar größten Schwierigkeiten verknüpft ist. Menschen mit Krallen. In einem höchst pittoresken Thale, das den biblischen Namen Zoar führt und m emer an landschaftllchenSchon heiten reichen Gegend im Westen des Staates New York belegen ist, lebt i völliger Abgeschlossenheit von dem geschäftigen Leben und Treiben der großen Welt em Häuflein Menschen, die, gleich ihren Vorfahren, unter einer merkwürdigen Heimsuchung zu leiden haben. Im Volksmunde jener Gegend heißen sie der krallenfingerige oder krallenfußige Stamm, denn threArme und Beine enden meistens m Desormitäten, welche mehr den Krallen eines Raubvogels als den normalen Fingern bzw. Zehen eines Menschen gleichen. Die Wohnsitze dieser Menschen lie gen zerstreut an dem Oberlaufe des Cattarauqus, unweit der Greme zwi schen den Counties Erie und Cattarauaus, und wie jene Gegend noch den wildromantischen Charakter jener Zeit trägt, als die Senecas dort denHirsch und den Bären jagten, so unterscheiden sich auch ihre absonderlichen Bewohner in Nichts von ihren Vorfahren. Woher der Stammvater dieses merkwürdigen Geschlechtes gekommen, ist eine Frage, die Niemand mit absoluter Sicherheit beantworten kann und darum sei hier die Jndianerleqende, welche seme Ab stammunq von einem Neu - Englän- - m -f -f ' f-.-f-l 1.1 ger namens Joiyua ''covoms yzuzuzi, wiedergegeben. Wie die Senecas. in deren Besitz sich heute noch ein sehr altes m t. i c.r rr . CI PUlveryorn nrn vielem tarnen vzm det, erzählen, befanden sich ihre Vor fahren einst zu Anfang dieses Jahr Hunderts auf einem Jagdzuge, als sie in den Bergen nordlich vom Eattarau aus von einem so furchtbaren Schnee stürm überrascht wurden, daß sie em Lager aufschlagen mußten. Plötzlich erschien auf einem abgetriebenenPferde ein Weiner in ihrer Mitte, der vor Erschöpfung zu Boden stürzte, ehe die jungen Krieger ihn ergreifen korbten. Der Lremdlina. welcher für einenFeind

gehalten wurde, sollte an den Marterpfahl geschleppt werden und als man ihn zu diesem Zwecke fesseln wollte, entdeckten die Indianer, daß er anstatt der Finger und Zehen Vogelkrallen hatte. Diese unerwartete Entdeckung erregte unter den naiven Naturkindern das

arönte Entsetzen und sie führten den Fremdling vor ihren Häuptling Dowango, der denMann für einen vom Großen Geijt gefanoien Jauoerer un seine Sendung als einen Segen für den Stamm erklärte. Arlactona. wie der Fremdling vor. den Senecas genannt wurde, kam bald in den Geruch, übernatürliche Kräfte zu besitzen, und Jahre lang lebte er unier oen noianern. bis er eines schönen Tages verfrfiVnrmVi. ' . i ... r. jr. i Wie weit diese Travttion nipruaz ? nii,s,wi",rdiake?t bat. maa dabmgestellt bleiben; unumstößliche Thatsache ist. daß die krallenfingerigen Bewohner des Zoarthales dort seitBeginn dieses Jahrhunderts Hausen. Während sie von der übrigen Bevölkerung jener Gegend in socialer Beziehung gerade . r . i m ..k: rr v. nicht in Acht unv ann geiyan imu, existirt doch ein so starkes Vorurtheil gegen sie. daß ihr geselliger Verkehr nahezu vollständig auf ihren eigenen, engeren Kreis beschränkt ist. Dies hat zur Folge, dafz it melnens nur uiuci rt fcptrrrtfien. woraus slck natürlich eine Vererbung der Deformitäten ergibt. ... . i n i I j". 1 CI Uebrigens imd etc eyieren mi uci Allen gleich. Einzelne von ihnen haben Finger, die wie die Krallen eines Adur& nfriimmt sind: bei Anderen zeigt nur eine Hand oder ein Fuß die charakteristischen Merkmale oes mrnroutuiaen Stammes und hin und wieder sind mm rr i . Ti sogar krallenfingerigen uuern oouständig normal gebildete Kinder geboren. Wiederholt aber ist der Fall vorgekommen, daß die Nachkommen solcher wieder mit Krallen geboren wurden. Trotz der Deformitäten können die Leute arbeiten und sie erwerben ihren Lebensunterhalt durch Ackerbau. Da zwischen ihren zoynlinen und den Städten keine Communication besteht, kommen Fremde nur sehr selten in das Thal; geschieht dies aber wirklich einmal, dann werden dieselben ängstlich gemieden. Zu wiederholten Malen haben juchtigeAerzte sich mit dem Studium dieser .y . . ' r l " , t.f.tl merkwürdigen esormiiaien oesayi, allein noch keiner hat für dieselben eine plaussbel lautende Erklärung abzugeben vermocht und ist wohl anzunehmen, daß die Entartungen erst mit dem vollständigen Ausjterven des siammes schwinden werden. Dafür freilich sind vorläufig noch keine Aussichten vorhanden, denn es ist ein starker, gesunder und fruchtbarerMenschenschlag m - i f rrrt r . it.; . der in fo sonoeroarer uuzt einigesucht ist. Ein Grcnz-Tarock. Humoreske von Arthur Achleitner. So hart der Dienst des GrenzwachPersonals ist. so langweilig ist er auch. Das .tagelange Herumstehen an der Landstraße verdirbt den Humor genau so wie das auf der Passe liegen oben im Gebirg und die Kost, der häufige Fleischmangel, ist auch nicht dazu angethan, die Laune zu emer fröhlichen zu machen. Der einzige Lichtblick im Grenzerdasein in dienstfreien Stunden, deren es wenige gibt, Ware das Kartenspiel, ein richtiger Tarock; doch hapert es auch hierin, da zu einem sokennen Tarock drei Spieler gehören. Nun besteht das Personal des bayrischen Nebenzollamtes in Glashütte an der bayrisch-tirolischen Grenze gegen Achenpaß zu zwar aus drei Aufsehern, die nbev begreiflicherweise niemals zu gleicher Zeit dienstfrei sein können. Es fehlt also immer der dritte Mann zum Tarock, und das ist für richtige Kartler ein beklagenswerther Uebelstand, der sich nur höchst selten beseitigen läßt, wenn zufällig ein Bekannter aus Tecernsce oder Kreuth des Weges kommt, dem es nicht pressirt und der ein Stündchen im Wirthshause weilend sich zu einem Tarock herbeiläßt. Oft passirt das nicht; es heuchelt fogar mancher Passant große Eile, um dem Spiel mit den Stationsaufsehern auszuweichen, weil nämlich die Grenzer im Gcruche außergewöhnlich guter Tarocker stehen und als ferme Spieler fast regelmäßig gewinnen. Das Verlieren mit Sicherheit ist aber nicht Jedermanns Geschmack und bei den Landhechten" schon gar nicht. Daher kommt es, daß die zwei Haupttarocker oft wochenlang vergeblich auf den dritten Partner lauern müssen, zumal sie ja doch nicht mit jedem Vauernburschen spielen wollen. Leider ist es der großen Entfernung der Station von Tegernsee wegen auch nicht angängig, in dienstfreien Stunden' der Tarockleidenschaft in Tegernsee selbst zu fröhnen und an einen Spielurlaub ist nicht zu denken, ganz abgesehen von den Regiekosten einer solchen Luxuspartie. Wegen ihres Lauerns auf den dritten Mann, das Ähnlichkeit hat mit der Spinne, die auf eine Fliege wartet, nannte der Volksmund die Tarocker in Glashütte schlankweg die Spinnen", und in der ganzen Gegend bediente man sich dieses SpchnammZ. w.nn von den Grenztarockern die Rede war. Sonst waren die Spinnen" wohl gelitten, besonders wohl deshalb, weil es noch zu keinem Grenzconflikt gekommen ist, der das Personal in die Lage versetzt, dienstlich unangenehm sein zu müssen. Uebermäßig scharf in - der Grenzcontrolle sind die Svinnen nicht; sie sehen nur zu gewissen Zeiten den Passanten näher auf den Leib. Eme solche Saison" ist die Zeit des Ankaufes von tirolischen Winterloden. Die Grenzbewohner pflegen ihren Be darf an guten Lodenstoffen in Tirol zu decken und selbstverständlich auf die Entrichtung des gesetzlichen Zolles zu vergessen. Bei einem Zollsatz von 1.3? Mark pro Kilogramm wurden die hro ler Loden entschieden zu theuer, daher man bestrebt ist, das gediegene tiroler Fabrikat zollfrei über die Grenze zu bringen. Das hat nun speciell im Herbst seine Schwierigkeiten, well die ' Stoffe dicker als im Frühjahr dahe,

schwerer zu verbergen nnd. Manche Grenzbewohner helfen sich dadurch.daß

sie gleich fertige Lodenkleider kaufen, selbe anziehen und bei Gelegenheit die alten Kleider holen. Wer freilich die Stoffe daheim vom eigenen Leibschnei- j der verarbeiten lassen will, muß die Loden meterweise über die Grenze schaffen und das hat seine Schwierigleiten, weil die Aufseher über jegliche Art des Schmuggels sehr gut informirt sind. Mit der Absicht.für die Gattin einen carrirten Lodenstoff für ein Winterkleid mitzubringen, ist der Bräumeisier von Tegernsee auf flottem Steirerwägel mit einem tüchtigen Gaul voran die Straße zum Achenpaß gefahren und dann hinunter nach Jenbach. Beim Passiren der Zollstation in Glashütte rief er den Spinnen" zu, er werde auf dem Rückweg zukehren, es sollen die Herren sur neue Tarockkarten inzwischen sorgen und das Spielgeld zum Auszahlen herrichten. Vergnügt haben die Spinnen" das zur Kenntniß genommen und dem Braumeister nachgerufen, er solle ja nicht zu spät kommen. Daß der Vierfteder lediglich um Loden zu holen nach Tirol fährt, ist den Spinnen" klar; unklar sind sie sich aber nur. ob sie den Bräuer. falls er nicht freiwillig seine Waare zur Verzollung bringt, dienstlich fürifangen" sollen, denn wenn sie ihn als Konterbandisten behandeln, dann wird der Mann sicher eklig werden und nicht tarocken. Die Spinnen" haben nun aber schon seit fünf Wochen keine Karte mehr in der Hand gehabt! Eine Dienstvernachlässigung ist aber auch nicht angängig. Der eine Aufsehe? meint, man könne schon ein Auge zudrücken, wenn von Konterbande nichts zu sehen ist; nur müsse unbedingt in das Sitztrücherl des Wagens gesehen werden. Hat der Bräuer den Loden nicht darin, so solle er unbehelligt bleiben; wenn aber ja, dann muß er den Stoff verzollen, weil's nicht anders geht. Gedanken an das Zollamt befchäftigen auch den Bräuer beim Einkauf deZ Lodenstoffes, der absolut nicht im Wagen unteraebracht werden darf, da die Spinnenfinger ihn sonst wieder" an das zollamtliche Tageslicht ziehen werden. Wo aber dann den Stoff verbergen? Die Leibesfülle ist an sich schon so stark, daß der Stoff unmöglich noch um den Bauch des Bräuers gewickelt werden kann. Eme Weile sinmrt der Bräuer vor sich hin, dann fällt ihm bei, den Stoss an sem Herz zu drucken und die Joppe fest bis zum Hals hinauf zuzuknöpfen. Frostig ist's ja auf der Heimfahrt, es wird also mcht sonderlich auffallen, daß der Bräuer plötzlich luftempfindlich geworden. Gedacht, gethan! Der Gaul keucht den steilen Weg zum Achensee hinauf, pustet zur Höhe des Achenpasses hinan und zieht das leichte Wagelchen'splelend hinunter auf bayrisches Gebiet. Die Spinnen" lauern fchon auf den Vräu:r, der einen nichts weniger denn christlichfrommen Wunsch für die Zöllner und Pharisäer auf den Lippen hat, den Fluch aber im Bewußtsein seiner Herzenskonterbande hinunterschluckt. Die Spinnen" begrüßen den anfahrenden Bräuer und drängen zum Spielbeginn. Eme Spinne visitirt das Sitztrücherl, indeß der Glashüttenhausknecht den Gaul ausspannt und dem Stalle zuführt. Streng genommen Ware der Braumeister am liebsten staubaus heimgefahren mit seinem Herzensgeheimniß, das gegen den Reichszolltarif No. 41, c, 5. (unbedruckte Tuch- und Zeugwaaren im Gewicht von mehr als 200 Gramm auf den Quadratmeter Gewebefläche) verstößt. Allein das Klügste ist jetzt, mit den Spinnen" zu spielen, einen ordentlichen Tarock zu insceniren, die Grenzer möglichst gewinnen zu lassen. Das macht gute Stimmung, besonders wenn der Bräuer auch noch die gesammte Zeche der Spinnen" berappt. Dann kann er. wie es im Faust" heißt, ungeleitet nach Hause gehn", bezw. fahren. In der Gaststube ist es eine Hitze zum Umfallen; nach echter Bauernart ist im Ofen eingeschürt. als ginge die Jahreszeit bereits auf Weihnachten. Der dicke Brauer stöhnt schon unter der Stubenthür ein Uff" nach dem andern, kaum hockt er hinter einem Maßkrug am Tisch, perlen schon die ersten Schweißtropfen auf feine? kurzen Stirne. Die Spinnen" freilich haben heute keine Bewegung gehabt und sind, vom Rumstehen frostig, um die behaglich warme Temperatur recht froh. Sie drängeln zum Spielbeginn, weil Nachts 10 Uhr der eine Aufseher im Turnus den Außendienst antreten muß und für den Bräuer schließlich ohne Laternenlicht das Heimfahren in stockfinsterer Nacht auch keine Annehmlichkeit ist. Die Karten, richtig neue Karten, werden gemischt, es wird abgehoben. Eichelsieben. Graszehn und Herzaß ir.i:x. mv ctr , . mumiuy uci lauer. m0 gl0l oer Bierversilberer. dem in seiner Zuge".ci,.:i rjc." . . inopslyell icgrom ii zum tochlslgtrq sen. Eme der Spinnen" hat zwar nur vier lausige" Trümpfe in Roth, sagt aber keck und verwegen einen Herzsolo an und gewinnt es, weil der dicke Bräuer durch seine Transpiration viel zu feyr vom (&picl abgezogen ist und 1.1 .c . , . 1 pagi , van. es eme AN hat. Das nächste Spiel gewinnt die an dere Spinne", und wie beabsichtigt. wird der Brauer gehörig reingelegt. Plötzlich wendet sich die Sache, der Bierversilberer bekommt die ganze Hand voll Stecher" in Grün,' die ganze Litanei" geschlossen vom Siebe ner bis zum Aß und die hohe Terz in Schellen. Wenn statt des Karo-Kö-nigs der Zehner da wäre, könnte der Bräuer einen solennen Matsch ansagen c . rn.r. . . V - ' uno pro diclz eine Mark als sicheren Gewinn einstreichen. Hm! Die Spinnen" errathen aus ihren Karten und den unwillkürlichenGesten, daß der Partner ein Bauernsolo" in der Hand haben müsse, doch scheint der rr ..irjc.: , .: .' . vjjuiyciu vuu ciucrn einzigen laii ao zuhängen. ,

Schlau und listig hetzen die Spinnen" und höhnen. Hast keine Schneid' auf 'n Matsch. Bräuer. he?" Und der Biermensch stöhnt: Kreuzsakra, die Hitz'! Uff! Wenn ich wüßt', was liegt!"

Eme Spinne" ruft: Muth hat selbst de? Mameluk!" Jch riskir's! Matsch in Grün, allgemeiner Durchmarsch!" Dröhnend schlagt der Brauer zedes Kartenblatt mit wuchtigem Faustschlag auf den Tisch, länger, immer länger werden dieGesichter der Mitspieler, erregter der Brauer. ie mehr sich das Spiel zuspitzt. Wenn der Karo-Zehner im Skat (Talon) liegt, ist der Matsch gewonnen. Glühend vor Hitze und Aufregung knöpft der Brauer die Joppe auf, schlägt die letzte Karte auf den Tisch und schreit: Gewonnen, der Zehner liegt"!" Im selben Augenblick rutscht vom Herzen des Bräus die Konterbande, der geschmuggelte Lodenstoff 'runter und fällt, die Biergläser umwerfend, auf den Tisch. Oha! Halt, Konterbande!" schreien die Zöllner und confisciren den Lodenstoff. Starr guckt der Bräuer auf die nun ganz dienstlich gewordenen Spinnen", die ihn auffordern, augenblicklich mit auf's Zollamt zu kommen. Aber meine Herren!" Nichts da! Vorwärts Marsch!" Aber mein Matsch?"' ' Jetzt ist ausgespielt! Der Dienst gebt vor!" Mährend der Wirth und die Kellnerin sich vor Lachen über den ReinfaL des VräuerS schier ausschütten, wird der Konterbandist zur Amtshandlung geschleppt und ihm in der Kanzlei der Ernst des deutschen Reichstarifes nebst Strafbestimmung ad hoc klar ge macht. Zahlen heißt es, Strafe sur verunglückten Schmuggel zahlen und zwar sofort. Der Bräuer will gerne den Gewinn aus dem Matsch retten und verlangt sofortige Berappung, auf daß die Strafe nicht gar fo theuer werde. Der Zollverwalter aber erklärt, daß ihn die Tarockgeschichte gar nichts angehe und sich der Konterbandist nunmehr zu trollen habe. Em Fuhrwerk rasselt heran und muß dienstlich behandelt werden. Die Aufseher wallen ihres Amtes, sie haben keine Zeit mehr, sich um denBräuer zu kummern. Verloren, doppelt verloren! Wüthend und fluchend läßt der Bräuer anspannen und fährt mit dem kostspiellg gewordenen Lodenstofs heimwärts durch die finstere Nacht. Das nächste Mal soll sich die Gattin ihren Lodenstoff selber schwärzen". Und der Teufel hole den Grenztarock! Daö Thierreich. Eine Volkszäblung" im Thierreich haben die Mitarbeiter des englischen Zoological Record" veranstaltet, m dem sie eine Tafel zusammenstellten. welche annähernd die Zahl sammtll cher lebenden Thierarten und ihre Ver theilung auf die einzelnen Thierklasscn angeben soll. Saugethiere gibt es danach 2500 Arten, Vögel 12,500, Rep tilien und Amphibien 4400, Fische (fast so viel als Vögel) 12.000, Man telthiere 900, Mollusken 50.000. Armfüßler oder Molluskoiden 150, Bryozoen 1800. Kruster 20.000. Milben, Spinnen und Skorpione 10,000, Tausendfüßler 3000, Insekten nicht weniger als 230.000, Würmer 6150. Seesterne, Seeigel und Seewälzen 3000, Schwämme 1500, Korallen, Medusen und Polvven, Quallen 2000. Endlich die Urthiere der Protozoen 6100 Arten. Zusammen 366.000 verschiedne Arten, wovon also über zwei Drittel Insekten sind. Manche derjenigen Klassen, die heute eine verhältnißmäßig geringe Artenzahl aufweisen, haben in der Vorzeit der Erde eine weit gewaltigere Ausdehnung gehabt, so besonders die Armsüßler, die Bryozoen und Schwämme; auch die Mollusken, die heute nach ihrer Artenzahl den siebenten 'Theil der ganzen Thierwelt einnehmen, besaßen in der Vorwelt eine ganz ungeheure Entwickelung. Das Dnzen im russischen Heer. Eines der in der russischen Presse häufig behandelten Themata ist das Duzen im russischen Heer. Die Rcjervisten treten an. Der Bataillonscommandeur schreitet die Front ab und bleibt vor einem kränklich aussehenden Soldaten von äußerster Blässe stehen. Warum bist Du so blaß, mein Freund?" Ich weiß nicht! ; Bist du krank?" Nein. Herr Major! Wo warst du, bevor du eingezogen wurdest?" An der Universität zu Moskau!" Wollen Sie so freundlich sein, mir zu fagen, wie Sie heißen?" Petzow. Herr Major!" Und welcher Fakultät gehören Sie an?" Ich bin Portier an der Universität!" Durak (Dummkopf), der du bist," schreit ihn der Major an und geht davon. Sorge. Herr (zu einer Freunbin, der kürzlich der dritte Mann gestorben): O, liebe Frau H., ich fühle mit Ihnen den tiefen Schmerz, der Sie betroffen! Daß Ihnen doch alle Ihre Lieben so wegsterben müssen! Wittwe (unter Thränen): Ja,' und der war g'rade so gut, ein Engel gegen die Anderen; wer weiß, wie ich mit dem Rächsten ankomme! Umschrieben. Unterofficier: Einjähriger Müller, ich will ja nicht gerade behaupten, daß Sie ein dummes Gesicht haben, aber wenn Sie in den Spiegel sehen, dann hat der Andere ganz ocwiß ein! Fein. Nichter-.Also Tu, Mayer, gehörst auch mit zu der sauberm Gesellschaft, welche :die vielen Einbrüche verübt hat? .Mayer: Bitte sehr! Ich vm nur Edrenmttatleöl

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