Indiana Tribüne, Volume 20, Number 42, Indianapolis, Marion County, 29 October 1896 — Page 2

Znvisnü Tridüne.

Erschein Täglich uud sssrniagso Die tägliche. Tribüne" saftet durch den Trlger j Senil per Woche, die eonntag-TribSn Cent per Woche. Beide ittfacnse 15 Cent ,d, K Cent! per rkat. Ver Post außerhalb de tubt ugeschit t Vorad,zhluuz V pci fJar. cmt 18 Süd labama Stratze. Jlldinapottö, 3nd., 29 Oktober 1896. Münzen aus unedeln SJlctaütn. Während der hitzigen Controversen über o't Ausprägung von Gold und Silber bzw. dasWerthverhältniß beider Edelmetalle zu einander, welche die Wahlcampagne gezeitigt hat, ist die öffentliche Aufmerksamkeit vollständig von unseren Landesmünzen, die aus unedeln Metallen bestehen, abgelenkt worden. Der Gesammtbetrag dieser Münzen betrug 'zu Beginn diesesJahres nominell $26,000,000, doch läßt sich die genaue Summe nicht an geben, da erfahrungsmäßig bedeutende Mengen dieser geringwerthigen Geldstücke von Zeit zu Zeit verschwmden. Von allen Münzen dieser Kateaorie entfiel der größte Betrag auf die Fünfcents - Nickel, welche, aus 75 Procent Kupfer und 25 Procent ?ttckel bestehend, einen Gesammtwerth von $13.500.000 haben. Diese Mün55N wurden zuerst im Jahre 1866 geprägt und seit dem Jahre 1873 gelten sie zum Betrage von 23 Cents als gesetzliches Zahlungsmittel. Dann kommen die Dreicents - Nickel, deren Prägung im März 1865 begonnen und im September 1890 eingestellt wurde. Insgesammt sind von diesen Münzen, welche 2') Gran per Stück wiegen und ebenfalls aus 75 ProcentKupfer sowie 23 Procent Nickel bestehen, noch keine Million Dollars in Umlauf und auch sie sind nur bis zu einem Betrage von 25 Cents gesetzliches Zahlungsmittel. In der absteigenden Werthscala erscheinen nächst diesen die ZweicentsStücke, die nur in den Jahren von 1801 bis 1373 geprägt wurden und die noch in der Gesammtsumme von $900.000 in Umlauf sein mögen. Sie sind aus Bronze hergestellt, die auZ 35 Procent Kupfer und 5 Procent einer Mischung von Zinn sowie Zink besteht; ihr Gewicht beträgt 96 Gran pro Stück. Von Cincent - Stücken haben wh drei verschiedene Sorten. Am bekanntesten ist der Bronzepenny von 40 Gran gewicht, welcher aus derselben Metallcomposition wie dieZweicents - Münze besteht und auf dessen einer Seite der Kopf eines Indianers zu sehen ist, während die andere den Schild der Ver. Staaten, einen Lorbeerkranz. mehrere Pfeile und die Worte One Cent" aufweist. Von dieser Münze, die zuerst im Jahre 1864 geprägt wurde und die nach Bedürfniß auch jetzt noch geprägt wird, ist ein Betrag von $7.500.000 in Umlauf; gesetzliches Zahlungsmittel ist der Penny bis zu 25 Cents. Ferner gibt es Nickelpennies, deren Prägung vom Congreß im Jahre 1857 angeordnet und sieben Jahre später eingestellt wurde; von ihnen ist eine Summe von über $2.000.000 in Umlauf. Nickelvennn beikt diese Münze. trotzdem sie nur 12 Procent Nickel und 88 Procent Kupfer enthält. Der älteste amerikanische Penny. aus 264 Gran Kupfer bestehend, datirt aus dem Jahre 1792; später wurde das Gewicht auf 203 und schließlich auf 168 Gran reducirt. Wiewohl die Prägung dieser plumpen Münzen im Jahre 1857 eingestellt wurde, war zu Beginn dieses Jahres doch noch von ihnen ein Betrag von $1.562.877.44 in Umlauf. Fast vollständig verschwunden ist der kupferne halbe Penny. der in einem Gewicht von 132 Gran zuerst im Jahre 1792 geprägt wurde; im Lause der Zeit wurde das Gewicht bis auf 84 Gran reducirt und im Jahre 1857 ihre Prägung vollständiq eingestellt. Bon dieser Münze steht ofsiciell noch ein Betrag von $40.000 aus, doch sind' sie der Mehrzahl nach wohl verloren gegangen, da sie im Verkehr gar nicht mehr vorkommen. Theuere? Samen. Alle? schon dagewesen diese zum Sprichwort gewordene Sentenz, welche Gutzk?w in seiner Tragödie Uriel Acosta- dem Rabbi Ben Akiba in den Mund legt, scheint durch die Farmer im Süden des Staates Georgia über den Haufen geworfen werden zu sollen. Leider ist es keine epochemschendc Neuerung, mit welcher die Biedermänner die Welt begli6en' wollen, sondern gerade das Entgegengesetzte, denn .sie tragen sich mit dem Plane, den Samen einer' besonders ' ertragreichen Baumw'nart zu vernichten, damit ihr Anbau in Zukunft ' unmöglich gemacht wird. Welch' verkehrte Welt! Visher haben praktische Landwirthe und landwirthschaftliche Versuchsstationen stets darauf hingearbeitet, durch rationelle Cultur neue Arien von Nutzpflanzen, welche reichere Erträge liefern, zu zie hen, jetzt aber kcmmen die Farmer von Georgia und wollen den Samen einer solchen vernichten. Der Besitzer des angefeindeten Vaumwollesamens ist der Farmer Jackson in Atlanta. 0a., und im Ganzen nennt der Mann davon 18 Bushels sein Eigen, wofür ihm der fabelhafte Preis von $18,000 geboten werden soll. Der Samen hat eine interessante Geschichte. Der Fariner Jackson, welcher zu den intelligensien Landwirthen im Staate Georgia gehört und -der namentlich an der rationellen Cultur der Baumwolle reges Interesse nimmt, erhielt vor einigen Jahren von einem Reisenden ein kleines Quantum Baumwollesamen, das dieser selbst aus dem Innern Afrikas mitgebracht hatte, zum Geschenk. Der Geschenkgeber, ein sehr reicher Mann, hatte sich an einer Afrikaexpedition betheiligt und im dunkeln Erdtheil waren ihm Baumwollepflanzen, welche über 20 Fuß hoch waren, zu Gesicht e.t!sm5len. Der Botaniker der

r. fn, Ms lim Wn"wsgVn Pflanzt wUtnd unstr Mann ew ttma 18 Zoll langes Stück mit daran hkftendkn Sa. ! mmkapstln abschnitt und nach rn j r!,, f,rW Auk .In WeianüaunaS. 1

" . 7;::. 7' .v hr er,, teife ,m "ViÄ,,niT; I sigen afrikanischen Baumwalle ant US 1 m.Jl. .tt. Cl. HJZt Jjiumif uiii nelle Versuche anzustellen, wurde ihm Jackson aenannt und dieser erhielt dm Samen. Die erste Ernte davon ließ nichts zu wünschen übrig und um Samen wie Pflanze auf ihre Widerstandskraft zu prüfen, machte er in diesem Frühjahre auf einem magern und ungünstig belegenen Stück Land eine Aussaat. Trotz dieser Nachtheil!gen Umstände und der ungünstigen Witterung entwickelten sich die Pflanzen vorzüglich und manche Stengel erreichten eine Höhe von 7 Fuß. Die Baumwolle ist von so vorzüglicher Qualität, daß Jackson' 10 Cents pro Pfund osferirt wurden, er aber diese Anerbieten zuruckgeioiesen hat. Bemerkenswerth ist, daß diese Baumwollenart alle Blätter verliert, sobald die Samenkapsel in die ersten Stadien der Reife tritt. Die Farmer im südlichen Theile des Staates Georgia haben nun ein Comite ernannt, das mit Jackson behufs Ankaufs des Samens Unterhandlungen anknüpfen soll, und zu diesem Zwecke ist von ihnen die Summe von $18.000 aufgebracht worden. Sie behaupten, daß der allgemeine Anbau dieser Baumwollenart. die im schlechtesten Boden und unje? den ungünstigsten Verhältnissen so reiche Ernten bringt, die Baumwolle auf einen so niedrigen Preis herabdrücken wird, daß ihr Anbau sich nicht mehr lohnt und der Ruin der Pflanzer unausbleiblich ist. Jackson ist durchaus anderer Ansicht. Er sagt ganz richtig, daß, wenn mit seinem Samen von gut cultivirtem Boden zwei bis vier Ballen vom Acre geerntet werden können, die Farmer in der Lage sind, das mit Baumwolle zu bestellende Areal auf die Hälfte zu reduciren.ohne daß die Ernte einen Ausfall erleidet ; ihr übriges Land könnten dann die Leute mit anderen Feldfrüchten bestellen und mithin ihre Einnahme bei derselben Arbeit verdoppeln. Was der Ausgang des sonderbaren Handels sein wird, ist ungewiß, da Jackson den Samen zu verkaufen geneigt scheint, falls der ihm gebotene Preis hoch genug ist. m m m ZanatotUn schx yje Persicherten. Künstliche Verlängerung des LebenS das ist das Neueste, worauf die grofccn Lebensversicberunas - Gesellschaf . . . . c ten unseres Landes ihr. Augenmerk richten. Es ist nicht etwa ci.'.e ungewöhnliche Anwandlung von Philanthropie, von welcher die leitenden Geister dieser Gesellschaften ergriffen sind, sondern das Bestreben, der vorzeitigenAuszahlung vonV?rsicherungsgeldern nach Kräften vorzubeugen, und zu diesem Zwecke gehen sie mit dem Plane um, Sanatorien für schwindsüchtige Policeninhaber zu errichten, Sie haben die Ueberzeugung, daß die Verausgabung von selbst bedeutenden Summen für diesen Äweck schließlich sehr erhebliche Ersparnisse im Gefolge haben wird, da bekanntlich durch die rechtzeitige Unterbringung Schwindsüchtiger inSanatorien die Fortschritte der gesürchteten Tuberkulose nicht nur aufgehalten.sondern häufig sogar vollständige Heilungen erzielt werden. An den nöthigen Mitteln gebricht es den meistens sehr reichen Gesellschaften nicht und es sollen denn auch alle Errungenschaften der modernen Mfsen schast bei der Errichtung solcher Sana torien in Anwendung gebracht werden. Schon das Bewußtsein, daß ihnen solche Anstalten offenstehen, dürfte auf die Kranken einen heilsamen morali schen Einfluß ausüben. Die Errichtung von VersicherungSsanatorien wird zur mittelbaren Folge haben, daß in Zukunft nicht 'blos vollständig gesunde, sondern auch tuber kulöse Personen zuv Versicherung werden zugelassen werden, um der drohenden Concurrenz der deutschen Gesellschaften zu begegnen, welche dieses System bereits eingeführt haben und ihre Geschäftsthätigkeit auf die Vereinigten Staaten auszudehnen beabsichtigen. Daß dies keine bloße Vermuthung, sondern nahe' bevorstehend ist, hat der Vice-Präsident Halsey von der Manhattan Life Company ausdrücklich besiätigt. Dieses System dürfte schon für sehr Viele, die ihr Leben andernfalls überhaupt nicht versichert hätten, die Veranlassung werden. Policen herauszunehmen, da letztere, dann nicht blos .die Zahlung' gewisser Summen im Todesfälle garantiren, sondern auch ärztliche Behandlung bei Lebz:iten in Aussicht stellen würden. Dem Uneingeweihten ' mag nun die Versicherung tuberkulöser Personen als ein sehr großes Risico erscheinen, trotzdem dies thatsächlich gar nicht der Fall ist. In Wirklichkeit wird jetzt schon Mancher, der mit derSchwindsucht in ihrem Anfangsstadium behaftet ist, versichert, denn dieS zu entdecken ist selbst für einen tüchtigen Arzt nicht leicht. - Ist aber eine Police einmal ausgestellt, dann ist es so gut wie unmöglich festzustellen, daß der Jnhabev schon zur Zeit seiner ärztlichen Untersuchung von der Tuberkulose ergriffen war. . Die Adoptirung des deutschen Systems seitens unserer großen Lebensversiche-rungs-Gesellschaften wird also den Letzteren keine sonderlichen Nachtheile bringen, im Interesse des großen Publikums aber wäre dasselbe mit Freuden zu begrüßen. Wundervolle Taucherglocke Bisher war das ' Tiefsee Tauchen selbst bei den besten Einrichtungen immerhin nicht Jedermanns Sache, sondern zum guten Theil eine Frage der CfrfTsTTrfiM irnh f?TfrtfrirnT (cnTTfft WMy T jj W aber eine neuerdings . gemachte Erfin ; dung -sich überall so aut-' emkükr.l

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intolae dieser Ettmvung einen völligen Umschwung : erleben und, nicht Znaidt ,mUa ?ch'dem NkN koNNkN! 3Vr Erfinder ist ein Australier Na mens I. Vernon Israel. Ueber die erste Probe mit diesem Apparat liegt uns ein Bericht von Capitän Bell, Consul . der Ver. Staaten in Sydney, vor, und ! der Bericht ist derart gehalten, oan man wohl ein baldiges Aufgreifen dieser Erfindung bei uns erwarten darf. Man kann eigentlich diese Vorrichtung kaum noch Taucherglocke" nennen, und die Entwicklung der Verhältnisse dürften denn auch einen anderen Namen mit sich bringen. Die Gestalt wenigstens ist nicht glockenartig, son dern es ist ein Cylinder von 7 Fuß 4 Zoll Länge und einem ebenso großen Durchmesser. Wenn man die Maschinerie zur Seite des Bodens, von welchem sie begleitet wird, schwimmen sieht, so wäre man beinahe versucht, an ein? Straßenreinigungs Walze zu. denken. Innerhalb des äußern Cylinders befindet sich ein zweiter, der einen etwa 10 Zoll geringeren Durchmesser hat, und der Zwischenraum zwischen dem inneren und dem öußeren Cylinder wird zum Füllen mit Wasser benutzt, um die Maschine untersinken zu lassen wozu 32 Gallonen Wasser hinreichen wie auch wieder um sie steigen zu lassen, wenn das Wasser durch Luft verdrängt wird. Des inner: Raum bleibt völlig von Wasser frei, und mit einer Art gabeliger Schaufeln können Muscheln und alles Mögliche aus dem Grunde des Wassers geholt werden, in ' welchen , man genügende Einsicht erhält. Dabei ist man auch gegen gefährliche Thiere der Tiefe geschützt. Es würde an dieser Stelle zu weit führen, die einzelnen Theile der Maschinerie und ihre Wirkung fachgemäß zu erklären. Doch sei noch bemerkt, daß hie Vorrichtung auch einenSteuerungsApparat, und die Fahrenden durch, ih Maschinisten es sn ihre? Hand haben, jederzeit ohne anderweitigen Beistand sich wieder an die Oberfläche des Wassers zu erheben, ohne befürchten 'zu müssen, daß ihnen vorher die Luft ausgeht, und sich alsdann. wnn etwa das Vegleitboot weggetrieben sein sollte, auf den Wogen gsradesa schaukeln lassen können, wie im besten geschlossenen Rettungsboot, das jemals ausgeklügelt worden ist. Für ReserveLuft ist immer so, lange gesorgt, hi? an der Oberfläche neue aufgenommen werden kann. . Vor Allem aber können die Fahrenden da unten, und sei es in einer Tiefe von 1000 Faden, ganz gemächlich essen, trinken, schlafen, rauchen u. s. w. und dabei die vielen Wunder der WasserWelt genießen, so lange eS ihnen beliebt! Unter solchen Umständen könnten am Ende Tiefsee.Ausfluge zur Modesache werden. Durchkreuzte Politik. Bei dem guten Rabbi Simson der kleinen Gemeinde zu Z.. welcher die durchreisenden Talmudschüler gerne gastlich aufnahm, hielt sich nun solch' ein Jüngling schon über 4 Wochen auf, ohne an seine Abreise zu denken. Simscn'eben", fragte daher eines Tages "die Frau des Rabbi, wert) denn der Bocher (Taldmudschüler) noch nix bald wegreisen?" ..Ich weiß es ni?." Simsonleben. sollen wer denn eh so fort den Menschen jüttern, wo mer doch selbst kaum zu essen haben?" ..Heut muß er mer noch eraus", sprach aber mals nach kurzer Pause mit drohender Gebärde die Frau des Rabbi, gleich bei, Tisch muß er mer fort, weil ich komm grod auf e guten Gedanken. Tu werft nämlich heut aufs Essen schimpfen, ich aber will's loben. Gebt er nu Dir recht, schmeiß ich'n heraus, gebt er mir recht, schmeißt Du ihn heraus, und nur so werdn mer'n los!"' Der Rabbi, anfangs dem Plane abgeneigt, willigte zum Schlüsse ein. und. wie verabredet, hub er bei Tische au: Du Sarah die Kräglach (Mehl, speise) sinv schlecht, nicht zum Genießen!" Aber Simson, die Kräglach sind doch e so gut, sie zerfließen doch anem im Mund" antwortete die Frau und wendete sich gleich darauf zum Gaste mit der Frage: Nu Bocher, und uie schmecken Jhne die Kräglach?" Dieser hatte mittlerweile dem Gerichte tüchtig zugesprochen und meinte: ,.We rrt tr si Tflnfnm Ye fi s5n ff fiTftft' 0 VW. w V v7 f viv v VV. W.fcfcV will tch wer Uttt Euch NI? versemoen. Deutsche Lokal-Vdachrichten. llchscn. A u e r b a ch. Zwei Denkmäler werden in nicht zu . ferner Zeit hier erstehen: ein Kriegerdenkmal und ein Denkmal für den . Altreichskanzler Fürsten Bismarck. Beide werden wahrscheinlich aus dem Neumarkt, welcher mit gärtnerischem Schmucke versehen wird, Platz finden. Dresden. Der unglückliche glückliche Gewinner, der Schriftsetzer Schmalz aus Burg, der in der für ungiltig erklärten ersten Lotterieziehung der Ausstellung den Hauptgewinn gewonnen hatte, erhielt gewissermaßen als Schmerzensgeld" für die durchlebte Enttäuschung für die Serie B 100 Freilose. Dieselbe umfassen die Nummern 203.696 bis 203.795. Da nun der diesmalige Hauptgewinn auf No. 203.840. also nur 45 Nummern weiter, entfiel, so hätte Schmalz, wenn er das nächste der ihm offerir ten Nummerpäckchen zu 100 Stück genommen hätte, abermals das große Los gewonnen. Bis jetzt ist von den Schmalz'schen Nummern nur eine mit einem Gewinn von 5 Mark gezogen worden. Ein Soldat deS 139. Regiments hat mittelst Schrittzählers, . r c t . ' . ' O ' - - 99Qf den er während des Dienstes getragen, fcstaeftellfc bafc tx sei Reifen Hailfj

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mandver 1,332,000 Schritte märschirt ist. ' Lichtenhai n. Eine sonderbare Vereinigung, ein Großvater - Club-, besieht in Lichtenhain. Nach altem Herkommen können nur Groß- und Urgroßväter aufgenommen werden. Vor einiger Zeit beaingen die alten Herren das 31. Stiftungsfest ihres Vereins. Oederan. Ein Racheact aemeinster Art wurde m dem benachbarten Falkenau verübt, indem das AbfallWasser vom Wirthschaftsaebäude des Raumann'schen Gasthofes daselbst Nachts durch Arsenik vergiftet worden ist. Es starben infolae dem Guts Pächter Müller sechs Gänse, zehn Enten. fünf Hllbner. zwei Häbne und ?wei Tauben. Weitere Tbiere sind erkrankt und werden voraussichtlich ebenfalls sterben. )50j)hcrzogthum Hessen. Gießen. Das Schwurgericht derurtheilte den ehemaligen Rechner der Stadt Vilbel, Ransch, wegen Unterschlagung von 17.000 Mark zu 4j Jahren Zuchthaus und 5 Jahren EhrVerlust. Mainz. Die Strafkammer des hiesigen Landgerichts verurtheilte die Ehefrau eines Tünchers von hier wegenMajestätsbeleidigung zu sechs Monaten Gefängniß. Die Vertheilte hatte sich beleidigende Aeußerangen gegen die kaiserliche Familie zu Schulden kommen lassen. Oberingelheim. Aus einer neueren amtlichen Zusammenstellung über die Größe des Weinberggeländes in der Provinz Rheinhessen ist ersichtjich, daß da? Weinbaugebiet in RheinHessen während der letzten 25 Jahre um mehr als 50 Procent sich vergrößert hat. Das Gesammt-Areal an Weinbergen beträgt gegenwärtig 53.750 Morgen gegen 33.615 Morgen im Jahre 1874. Das größte Weinberggebiet besitzt der Bezirk Oppheim, nämlich 10.500 Morgen. WormS ist der einzige Bezirk, m dem der Weinbau, abgenommen hat. Oppenheim. Die bisher gelesenen Gartentraubcn, meist sch" Sorten, Burgunder und Rulanver yaben verhältnißmäßig ganz schöneMost gewichte bis 84 Grad nach Oechsle'scher Waage ergeben. Das Gewicht kommt dem von 1894 gleich, so daß. wenn man solches als Maßstab der Qualität nehmen darf, der 5!eue nicht schlechter wird, als der 1894er. So viel Trauben, wie diesen. Herbst, hat man in den. Gärten lange nicht geerntet. Tyünngen. Erfurt. Zu einem heftigen ftampf kam es neulich in früher Moroenstunde im Wartesaal 3. Klqsse des hiesigen 'Staatsbahnhoss. Dort weigerten sich 7 Rowdies. dem Geheiß der dienstthuenden Beamten, den Saal zu verlassen, Folge zu leisten, und verhöhnten diese, sodaß eine Anzahl Rangierarbeiter requirirt werden mußte, die mit derben Bremsknüppeln dazwischen schlugen, weil sich die Zuhälter mit Messern und Schlagrinzen zur Wehr setzten. In der VorHalle setzten sich die Strolche wieder fest und abermals kam es zu einem Zusammenstoß, bei dem auf beiden Seiten Blut floß. Schließlich flohen, die Rowdys. Einer von ihnen brach bald darauf auf der Straße zusammen; die anderen wurden später verhaftet. Weimar. Dem Erbauer deS hie sigen Goethe- und SchillerarchiveZ, Hojbaumeister Minkert, ist Nachtraglich noch der preußische Zronenorden IV. Klasse verliehen worden. Vom Kyffhäuser - Denkmal ist eine recht bedenkliche Nachricht eingetroffen. Bei dem orkanartigen Sturm, der neulich herrschte, wurde wiederholt beobachtet, daß das bekanntlich auf drei Füßen des Pferdes ruhende Standbild des Kaiser Wilhelm in auffälliger Weife schwankte. Bavern. M ü nch e n. Am 5. October fand dahier die Verehelichung des Prof. v, Lenbach mit Freifräulein L. v. Horn stein statt. Zur Hochzeitsfeier waren nur wenige Gäste geladen. Nach dem Mahle reiste das Hochzeitspaar nach dem Süden ab. Vor dem hiesigen Schwurgerichte begann die Verhandlung in dem Proceß gegen den Maurer Johann Berchthold, der wegen dreifachen Raubmordes angeklagt und außerdem zweier weiterer Raubmorde verdächtig ist. Es sind 167 Zeugen geladen. Für die Verhandlungen sind 10 Tage in Aussicht genommen. Vor dem Militärbezirksgericht München wurde ein Mann, der am 24. April 1887 fahnenflüchtig geworden und jetzt bei.'Äelegenbeit der Einreichung eines Verehelichungsaesuches entdeckt worden ist. zu zehn Monaten Gefängniß und Versetzung in die zweite Klasse deS Soldatenstandes verurtbeilt. Der Mann hatte geglaubt, die Sacke sei scbon verjährt. DaS Gericht recknete aber so: die Wehrpflicht dauere bis zum vollendeten 39. Lebensiahre. das der Angeklagte im ?labre 1893 erreicht babe. Von da an laufe die sttnfiäbriqe Veriabrungsfrist. de somit noch nscbt abaelaufen war. Nürnberg. NetteS Wetter! Nach dem amtlichen Berichte der Nürnberzer Wetterbeobachtungsstelle haben in derersten Hälfte dieses Jahres klare Tage enthalten: Der Januar keinen, Februar 6. März 3, April keinen, Mai 2, Juni 3 giebt im Ganzen 14 klare Tage! Dagegen sind in dem halben Jahre stark bewölkte und trübe Tage 131 gezählt worden. Geregnet oder geschneit hat es an nicht weniger als; 113 Tagen. Für Juli, August und September wird wohl die Bilanz noch trüber" ausfallen. Regensburg. Das Vegnadigungsgesuch des k. Walhalla - VerWalters, Premierlieutenant a. D. Hrn. Fleischmann, welcher wegen erschwerter 'Körperverletzung, verübt an dem Walhalla - Aufseher Ried, vom hiesigen Landgericht zu drei Monaten Gefän'gniß' verurtheilt worden war. wurde. abschlägig beschieden. Fleischmann wird darum ' nachsuchen,'--diese seine Strafe, die jz Topft im hingen-

aaau LanVeZgirichtZg'Sfangniß zu verdüßnr hätte, auf einer Festung erstehen zu dürfen und wird ihm dies in Hinblick mf seinen Officierscharacter Zweifel los bewilligt werden. Rheinpfalz. P i r m a s e n z. Hier wurde unter dem Verdacht des betrügerischen Bankerotts der Schuhfabrikant Karl Bär verhaftet. Derselbe gerieth in'Concurs. Die Passiva sollen sich auf etwa 140.000 Mark belaufen, wahrend die Activa ungefähr 8000 Mark betragen. Zwei brücken. Das pfälzische Schwurgericht verurtheilte den ehemaligen Gendarmen Jacob Schäffer wegenRaubmordes an der Lehrerswittwi Heupel von Edenkoben zu lebenslang lichem Zuchthaus. Württemberg. Stuttgart. Wie erinnerlich, war bei den vielbesprochenen studentischen Ausschreitungen im FeldbergHotel auch die erste Verbindung unse-

rer Landeöuniversttat, das Corps Schwaben", betheiligt. Es verlautet nun nachträglich, daß der König, welcher dem Corps als Alter Herr angehört, den Senior desselben zu sich be schieden hat, um ihm Vorhalt wegm des Verhaltens seiner Commilitonen zu machen. In academischm Kreisen eursirt daö Gerücht, daß der König das Corpsband zurückgeschickt habe. G m u n d e n. Herzog Albrecht von Württemberg schoß am 24. & M. auf der Jagd bei Hinstoder einen BrunftHirsch an, welcher sich nunmehr gegen den Herzog und den Jäger wandte. Der Herzog und der Jäger kamen zu Fall. Der Herzog erlitt eine Quetschung des linken Vorderarmes und eine Verletzung am rechten Mittelsinger. Die Verletzungen des Herzogs und des Jägers sind jedoch leichte, KleiningerSheim. Als gutes Zeichen der Zeit dürfte wohl der seltene Fall dastehen, daß die hiesige Gemeinde seit mehreren Jahren ihr Armenhaus an einen Schreiner verpachtet hat, da sich unter der Einwohnerschaft Niemand in derartigen VerHältnissen befindet, daö Armenhaus beziehen zu müssen. So ist die Gemeinde in der glücklichen Lage, anstatt Armenunterstützung zu bezahlen, eine Einnahme zu haben. T o d t n a u. Das Anwesen des Katzensteigerbauern Alois Stetert ist vollständig niedergebrannt. Weingarten, A. Durlach, In. der Scheuer des Oeconomen Karl Hartmann hier brach Feuer aus, welches in einer Stunde dieselbe, sowie die anstoßenden Oeconomiegebäude der Landwirthe F. Heinrich Langendörfer und Lorenz Nikolaus gänzlich zerstörte. Das Vieh konnte gerettet werden, während die reichlich vorhandenen Frucht-, Heu- und Tabakvorräthe, sowie verschiedene andere Fahrnisss derbrannten. Die Eigenthümer sind gut versichert mit Ausnahme des Lorenz Nikolaus. Der Gesammtschaden wird auf ca, 8000 Mark geschätzt, Baden. Karlsruhe. Unser? HauSfrauen müssen künftighin ihre Sonntagskuchen schon am Samstag zum Bäckermeister bringen, weil laut einer Bekanntmachung der hiesigen Bäcker'genossenschaft an den Sonntagen von 8 Uhr Morgens an in den Bäckereien nicht mehr gearbeitet werden darf. K o n st a n z. Eine schöne Feier fand in der Brauerei Somie" statt. Auf Einladung der Firma Reuß & Jtta hatte sich dort das ganze Personal derKonstanzer Zeitung- zu einem Abendessen versammelt. Es geschah zu Ehren des Schriftsetzers Jgnaz Wurfbein, der seit 40 Jahren im Dienste der Konst. Ztg." thätig ist und am 9. Sept. mit der wohlverdienten Medaille für treue Arbeit decorirt wurde. Was der Feier noch einen besonderen Reiz gab. war die Anwesenhcit sämmtlicher bisherigen Princi pale des 65iährigen Jubilars. . 0 b e r k i r ch. Das Gasthaus zum Badischen Hos" dahier ist durch Kauf auf den Vrauereibesitzer Peter (zum Enael) inAchern für die Summe von 58,000 Ms. (einschließlich Wirthschafts - Inventar) übergegangen. Pforzheim. Die Bestrebung des Bezirksamts Pforzheim.)) Kirchweihen ' mehr zusammenzuleqen. hat nur endlich dahingeführt. daß dieselben am 3. oder 4. Sonntag im'October oder 2. Sonntag im November abzuhalten sind, wobei den einzelnen Gemeinden überlassen wurde, unter genannten drei Tagen zu wählen. ' S t r ! ck b a ch. Hier wurde daS silberne Jubiläum deS Reichs-. und Landtags - Abgeordneten Max Reichert begangen, der 25 Jahre lang ununterbrochen denselben Wahlkreis im badischen Landtage vertreten hat. was einzig dasteht, seit Baden eine Verfassung hat. Elsaß-Lotbnngen. Hönheim. Sechs Wohnhäuser und sieben Wirthschaften befinden sich an der Landstraße von Hönheim bis an den Canal hinunter. ' Eine durstige Gegend! - R o m b a ch. Ein . lOjähriger Knabe rettete der Gruben - Vermaltung St. Paul 12 Pferde. Der Kleine gewahrte, daß Rauch aus dem Stalle drang, brach mit einer Stange die Thür auf und befreite die Pferde; der Stall ging vollständig in Flammen auf. W e i ß e n b u r g. Der 'Stadtrath läßt fortan bei den Elementarklassen kein Schulgeld erheben, da der Stadtsäckel die zwei letztcn Rechnungsjahre mit 73,787 M. 85 Pfg.Gesammtüberschuß abschloß. Ocstcrreich-Ullgarn. D u x. In den Dux-Osegger Kohlenöergwerken traten 3000 Arbeiter in den Ausstand. Die größeren Werke feiern. Die Gendarmerie wurde verstärkt. Die ausständigen Arbeiter durchschnitten an vielen Stellen die Telephonverbindungen zwischen ' den Schächten. Abends 6 Uhr stürmten große Arbeitermassen gegen den Nelsonschacht bei Osegg. Die. Gendarmerie schlug die Arbeiter in den Ofegger Wald Zturück. An den'Tbüren .der 1 : 7-' '

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Schachkgebäude fanden sich Zettel ge klebt des Inhalts: Wer morgen an fährt, ist ein Kind des Todes ?le denfalls wird sich die gesammte Berg arbeiterschaft Nordwestböhmens dem Ausstande anschließen. Innsbruck. Am 27. d. M. begann hier anläßlich der Säcularfeier des Beginns der Tirölischen Freiheitskämpfe ein großes Schützenfest. Vormittags wär Festzug durch die Stadt mit 12.000 Schützen und Veteranen, 74 Musikkapellen und 203 Fah- ' nen. Anwesend waren als Vertreter 't des Kaiserpaares Erzherzog Ludwig : Victor unv Die Grotzherzogin von Tos kana. Der Aua war die Einleitunn einem mehrtägigen Landesschießen-, Prag. Wegen der Demolirung im Guttmannschacht, wobei mehrere Personen verwundet wurden, wurden vier Verhaftungen vorgenommen. Die die Verhafteten begleitenden Gendarmen wurden von den Excedenten mit Steinen beworfen. Als sich die Gendarmen zum Schießen bereit machten, flüchteten die Excedenten. Auch in Komotau wird die Situation als bedrohlich gemeldet. In Brüx sind wegen Verdachts der Velbreitung hochverrätherischer Druckschriften 10 Personen verhaftet worden. Wien. Die Stadtgemeinde Volkermarkt in Kärnthen hat einen amtlichen Fleisch-Marimaltarif festgesetzt, dessen Überschreitung den dortigen Fleischhauern unter Androhung von empfindlichen Geldstrafen verboten ist. Dieser Preistaris wird allmonatlich den Viehpreisen entsprechend revidirt. Fleischhauer, welche stch erlaubt hatten, den Tarif mit einem Kreuzer das Kilo zu überschreiten, wurden mit Geldstrafen belegt. Dagegen erhoben die Bestraften Beschwerde, wurden aber abgewiesen. ' Schweiß Baselstadt. Die Vorlage über Einführung der Canalisation würd: vom Volk mit 3713 gegen 1357 Stimmen angenommen. Es stimmten nicht einmal Zweifünftel der Stimmberechtigten. Bern. Der Bielersee hatte neu lich den höchsten Wasserstand, wie er jemals beobachtet wurde, überschritten. Unzählige Jucharten. Reben. Gärten. Aecker und Wiesen standen in sämmtlichen umliegenden Ortschaften 'unter Wasser und waren Wind und Wellen preisgegeben. Emd. Kohl- und Kartoffelpflanzungen. waren von der schmutzigm Fluth bedeckt. Genf, Der Bundesrath hat den Hierselbst wohnenden russischen Schwindler, Anarchisten und Bomben fabrikanten Nakaschize ausgewiesen. Schwyz. Die Volksahstimmung bewilligte mit großem Mehr" die Errichtung einer kantonalen Strafanstalt. Von 13.000 Stimmberechtigten gingen 1900 zur Urne. U r i. Im Forchenwald bei Bürg len im Schachenthal droht eine Kien-Holz-Katastrophe-. Ein gewaltiger Erdrutsch bereitet sich vor und hat schon begonnen, Lurnnburg. V o x h o r n. Hier wurden die dem Ackerer Joh. Haag 'zugehörigen Gebäulichkeiten durch eine Feueröbrunst bis auf's nackte Mauerwerk eingeäschert. Nur ein kleiner Theil der Möbel konnte den Flammen entrissen werden. Der theilweise durch Versicherung gedeckte Schaden beträgt ca. 4000 Francs. Von der Obermofel. Noch nie sah man in unseren Weinbergen eine solche Fülle von Trauben. Die Jahre 1875, von dem 'ein biederer Winzer sagte: Unsern Kindern und Kindeskindern werden wir davon er zählen, und 1893, weinreichen Angedenkens, müssen beschämt die Segel streichen. Ob diese Traubenmasse auch weinreich wird, da gehen vie Meinungen vielfach ausemander. Alcoholreich wird der 1896er. nicht. Mit einem kleinen Mittelwein werden wir unZ wohl begnügen müssen. Hl m Ein seltenes Jubiläum -eierte dieser Tage in Wiesbaden der Schriftsetzer Heinrich Falter, nämlich oas Jubiläum seiner 60jährigen Th'ätigkeit in der dortigen L. Schellenberg'schen Hof-Buchdruckerei. dem Verlag des Wiesbadener Tageblattes". Während dieser lanaen Zeit hat der noch rüstiae Mann, dem schon vor zehn abren das allgemeine Ehrenzeichen verliehen wurde, nur wenige Tage auf seiner Arbeitsstätte gefehlt. In Mailand lebt d erFall Sordoillet wieder auf. Die fran Zösische Erzieherin dieses Namens war im October 1895 vom Ministerium Crispi aus Italien ausgewiesen worden, weil sie, wie es heißt, einer" anaesehenen . Mailänder Familie Unqelegenheiten bereitete, an denen Lbriger.S diese Familie selbst nicht ganz un schuldig war. DaS jetzige Ministerium hat die Ausweisung, die damals in der Oeffentlichkeit viel besprochen und mißbilligt wurde.- widerrufen, und Fräulein Sordoillet ist nach Mailand zurückgekehrt, mit der Absicht, eine Klage auf Schadenersatz geacn dieienigen zu erheben, die Zhre Ausweisung veranlaßt hatten. Das Schwurgeicht in Thorn' verhandelte dieser Tage zum dritten Male in der Dlugimoster Mordangelegznhcit gegen den Stellmacher Kopistecki. Die Schuldfrage wurde verneint und Kopistecki freigefprochen. Er war im Jahre 1893 zu lebenslänglichem Zuchthause verurtheilt worden, da er gemeinsam mit dem 1894 Hingerichteten Käthner Malinowski der 189' erfolgten Ermordüng dcs BaronS lSoltz und des Hilfsjägerö Kath schuldig befunden worden war. Nachdem Malinowski vor ' der Hinrichtung Kopistecki als unschuldig bezeichnet hatte, war 1896 im Wiederaufnahmevörfahren gegen diesen verhandelt worden; . die Geschworenen hatten nun abermals' das Schuldig ausgesprochen. ' der Gerichtshof aber einen Rechtsirrthum zu Ungunsten des Angeklagten angenommen und die. Anaeleaenbeit an, das iekiae Sckwur. tytiqt verwtejen. i

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