Indiana Tribüne, Volume 20, Number 39, Indianapolis, Marion County, 26 October 1896 — Page 1

A w 7 xN mN kS TiA KV s& II I I 1 I I All I I 1 I w o w V y w H V Office : No. IS Süd Alabama Straße. Indianapolis, Zndiano, Montag, öen 26. Cktober 1896 I 20 No. 39

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Todes Anzeige. I (5. Hirschman - schied Montag, den 2S. Oktobtr, Morgen 1 Uhr 80 Min. im Alter von 43 Jahren. Die Beeidigung findet Mittwoch, den 23. Oktober, vom Trauerhause, 654 Ost Wa!hing,oa Straße, um 1 Uhr achmittag Patt. Ter Leichengotleödienst mird um 2 Uhr in der ersten deutschen evangelischen Gemeinschaft! irche, Ecke Oft und Re York Etraße, gehalte.r, wozu erzebenft einlade Tte trauernde Hinterbliebene. "3 " " 1

George Merrmam :-?v7 WÄM.. :iwvj ZeichenbeßKtteV, Office : 26 Süd Delavarestr. ?tle : 120, 122, 124, 126. 123 Ost Pearlft, Televbon Q 1 1 . Offen Tag und NocSt Gargain - Verkauf bei C. H. Heine, 79 Vginia Annue. 3 0 Vaar feiner K..os. 4. ?tlurjchuhe für Damen zu 1 1 48 das Paar kosten über' all $1.75 Schulschuhe für Knabm von 50c biZ $1 50. Schmschuye für Mädchen oonrOclnS $1.25. (3 in e so live Schuhe. Vergessen Sie vm Hlotz nicht! 479 Virginia Avenue. Freundlich eingeladen sind alle diejenigen Leser, welche 299 Süd Delaware Str. passiren, dem HD-HO-OeO HDietl 2Z einen Besuch abzustatten und ihre "Nickels" und "Dimes" umzusetzen. Ein guteS Glas Bter, feine Liquöre und gute Cigarren finden Sie immer bei THEO. DIETZ, 299 Sü) Delaware Straße. Moderne Schuhe -fürDamen, Herren und Rinder in größter Auswahl und zu den billigften Preisen, tn dem allbekannten, zuverlässigen Schuh-Laden von M. MODE, 93 Sst Wnsvington ötr. Der 4RIALTO CigarrenladNL 67 Ost Washington Otr. empfiehlt sich dem Publikum durch seine vorzüglichen ' Waaren. Alle Sorten einheimischer und importirten Cigarren und eine große Auswahl von Naucher Artikeln. Um geneigten Zuspruch bittet SltziUer tSmlev Aergert Dich Dein Äuge so reibe r nicht ans. und werfe ti nicht von Dir, l landera ende an $ ÖJU$ MTTED trS A . ü"Z&f I v ri. i-nrvnn v M) - 1 53HPrNM.SCCEMlS0M KClCt. INDIANAPOLIS-IND. B9 man Sir für Deine uze das nöthige 01a anftxttat. stünftiich augta werde ftfjmeTjt ejetzt. Grillen erden ach den teilen Methoden den Luge an vakt. itt O earra rrfftM ui. or ort t ff r;iiilT ud bimmbi, oy Atm I J iihrr tr.wuc(M oll, oö ta !M 1 ea lucmlitirt.wh-c tbr U- Aay oo uib üo tb oic Ey to teara. yay aaa auarni. f I yonr tim. ta ib. wort- Talataaa atifaij aaw Uadad btiny woodarfal wtcmorTt niik Trrtlia. W , atart Toa. No ri&. Toa tau Uiaafi ara aaraiaf ftta Sä to MI per ww aao apwmioa, - - ' - tttala imarlmK. Wieu riratä MMl t im twa Tn w a . s.irMta'" f i V-i 4Ja9V. ai---

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Bmsjliistdjriiljtcn. Inland. Wetterbericht. Schöne Wetter heute Nacht und Dienstag; warmer heute Nacht. Gest rige Temperatur: 8 Uhr Morgen 42 Grad, Minimum 40 Grad. DerWelt-Poftverein. Washington, 25. Oktober. Der General-Poftmeiker Wilson hat den Staatssekretär ersucht, alle N,tionen der Welt einzuladen, Vertreter zu der Sitzung deS Welt.PottoereinS zu senden, welche im nächsten Mai hier stattfindet. Der General-Postmeistir wird den Covgreß ersuchen, einen angemessenen Betrag, etwa $200,00'), für die Aufnahme der Besucher, unter velchen sich die höchsten Postbeamten verschiedener Länder befinden werden. auS zusetzen. Die Conventisnen deS WeltPottvereinS finden alle sechs Jahre statt. Etwa 100 Delegaten werden erwarttt. Durch Dick undDünn. Washington, 25. Okt. DaS populistische Nationalcomite hat durch seinen Vorsitzenden, Senator Kuller. eine Proklamation an die Mitglieder der Bolkspartei erlassen, worin sie dieselben ermähnt, treu zu Bryzn zu stehen und ihm zu folgen, w?hln er sie auch führe. DaS Dokument hedt Bryin als den Vorkämpfer des Volkes in den Him mel und hat auch für Walsvn ein tnar freundliche Worte. Man solle sich durch den Umstand, daß man wei Can didaten für den Posten deS Vicepräst denten habe, nicht entmuthigen lassen Zwischen der Wahl und dem Zusammentritt deS ClectoralcollegiumS lägen noch zwei Monate und in dieser Zeit könne man bei halbwegS gutem Willen alle Differenzen, beseitigen. Org anisirte Arbeit in Deutschland. Washington, 25. Okt. DaS Staatsdepartement hat von Consul George Sawter in Glauchau einen Be richt über die deutschen Gewerkschaften erdalten. Die Union der Handlung, gehilsen, welche erst vor fünfzehn Iah ren gegründet wurde, zählt heute 47,000 Mrtglieder, ist auch amtlich anerkannt und spielt im ganzen Geschäftsleben eine wichtige Rolle. Die StellenvermittlungSagentur dieser Union HU in den letzten zehn Jahren 17,000 Mitgliedern zu Stellungen verholfen und allein im letzten Jahre 1366 Leute untergebracht. Außerdem hat die Union 200 Prozesse mit Erfolg durchgeführt. 3n 614 Fällen wurde bebürstigen Mitgliedern Hilfe gewährt. aS eine Ausgabe von $7259 involvirte. Die Union hat ferner eine Verficherung gegen Alter und ArbeitkUnfähigkeit. Der Versicherungsfonds besteht auS $107.000. Forderungen bezüglich höherer Löhne find mehrfach durchgesetzt worden und ebenso hat man den Prinzipalen bessere sanitäre Einrichtungen zum Schutze ihrer Angeftellten abzunöthigen verstanden. Fusion futsch. Nashville, Tenn., 25 Okt. I Tennesee scheint eS zu keiner Fusion zwischen ten Silberdemokraten und den Populisten kommen zu sollen. Die Anwesenheit und die Reden Tom Watsons haben den Populisten augenschemlich daS Röckgrat gesteift und sie stellen nun Bedingungen, auf welche die Silberdemokraten nicht eingehen können ES werden also wohl in Folge dessen beide Electoralt'cketS im Felde bleiben. Mehrere hiesige Politiker sollen Abschriften von dem famosen Annahmeschreiben WatsonS haben, welches bekannttich von dem populistischen Nationaleomlte unterdrückt wuroe. DaS Schreiben soll ungemein interessant sein wegen eer kräftigen Sprache, deren sich Walson barin bedient. Nashville, Tenn., 24. Okt. Der American" wird morgen einen Brief von dem populistischen Elector 3. H. Burnam veröffentlichen. Derselbe zeigt darin seine Resignation an, weil er, wie er sagt, BryanS Erwahlung wünsche und einsehe, daß eS Bryan schaden müsse, wenn zwei Electoralticket im Felde blieben.

Großes Eisenbahnunglück. S t. L o u i S, Mo . 25. Okt. Heute Morgen, kurz vor 10 Uhr, rannten auf 'v

der St. Louis und San Francisco Ei-

senbadn gegenüber der Station Windsor, ungefähr 13 Meilen von dieser Stadt, zwei Passagierzüge aufeinander und wurden dadmch 9 Personen getödtet und zwanzig Menschen mehr oder weniger schwer verletzt. Die Namen der Todten find: Charles Hohl, Lokomotivführer deS Accommodation-ZugeS, St. Louis. Conrad Kunz, Ezcurfionist, St Louis. Charles Nobles. Ercursioaift, St Louis. W. C. Stromberg, Er.cursionist, St. Louis. Frank HaSler, Heizer, St. Louis. 3. C. BlevinS, Passagier deS Ae-commodation-ZugeS, Beckoille, Mo William Cartwright, Excursionift, St. LouiS. Bernard McKenna, St Louis, Verwalter deS ErfrischungSWaggonö. Mary McKenna, 14 Jahre alt, unterstützte ihren Vater. Der Zusammenstoß fand zwischen der zweiten Abtheilung eineS ExeursionSzugeS und dem Friöco Valley Äecommadationzuge statt und des Unglück entstand, so viel in Erfahrung gebracht werden konnte, durch die Nichlbefolgung gegebener Befehle von Seiten der Beamten deS EzcurfionSzugeS, der bei Spring Park dem Aceommodationzuge ausweichen sollte. Der EzcurfionSzug war der zweite Theil eines SpezialzugeS, welcher nach St. Joseph, Mo , wo die Heimath für alte KriegSoeteranen heute eingeweiht wurde, bestimmt war Auf diesem Zge befanden sich 240 Mitglieder der . A R mit ihren Frauen unö Ktn. oern und derselbe fuhr um 9 Uhr von St. LouiS ab. Nach den Angaben. 3. O. DishmanS, deS Telegraphisten und Stationsvorsteher von Spring Park. sollte der Zag an genannter Station anhalten; er fuhr aber weiter und rannte auf den Aceommadationzug. der mit voller Fabrschnelltgkeit ein stark abfallendes Terrain herabbrauste. Der Zusammenstoß war ein furchtbarer; beide Locomotiven wurden zer lrümrnert und eine Anzahl von WaggonS wurden aufeinander gethürmt Oie Trümmer bildeten auf den Geleisen einen hohen Haufen und auS denselben drang daS Zischen entweichenden DampfeS, welches von den Schmerzen und Angstschreien der verwundeten und geängsteten Passagiere übertönt wurde. Zunächst der Lokomotive teS Excur. sionSzugeS befand sich der Waggon mit Erfrischungen. Barney McKenna fungirte als Schankir'h und wurde dabei von seiner 14 Jahre alten Tochter Mary unterstützt. Beide wurden auf der Stelle geiöctet. Eine Anzahl von Passagieren, mei sten! junge Männer, standen am Schanktische und aßen oder tranken. Fast alle wurden getödtet orer verletzt. Dieser und der nächste Waggon, in welchem sich 60 Passagiere befanden, litten am meisten. Der LokomotivführerHohl, vom Aceomodationzuge, war auf der Stelle todt und sein Heizer. F. Haßler, wurde gefährlich verwundet. Gleich nach dem entsetzlichen Unglück eilten Leute auS allen Richtungen herbei und alle legten Hand an, so daß die Todten und Verletzten bald auS den Trümmern gezogen waren. Doktoren kamen auS den umliegenden Ortschaften und leisteten den Verletzten Hilfe. Bon St. LouiS fuhr sofort der ftädtische Arzt, Dr. Starklos. mit einem Corpö von Asfist nten und einer Anzahl Ambulanzen zur Unglücksszene ab; als sie erschienen, waren ihreDienste aber nicht mehr nöthig. Die Zahl der Verwundeten beläuft sich auf über 20. Ausland. Die Segnungen deS MilitariSmuS. Berlin, 25. Okt. Auf den Militärskandal, in welchem der Lieutenant von Brüsewitz die traurige Hauptrolle spielte, der in einem Cafe in Karlruhe einen Arbeiter erstochen hat und dafür zu 4 Jahren Festung und Ausstoßung aus dem Heere verurtheilt worden ist, ist schnell ein neuer gefolgt. Sin Bauer, Namenß Bauer, hat mehrere Söhne in der Armee, von denen der eine in Smünd in Garnison stand und zum Unterossizier befördert wurde. AlS sein Sergeant von Bauer' Avancement hörte, rief er in einem

Bierhause auS : Ich möchte wissen, welcher Esel von Major Bauer zum Unteroffizier gemacht hat." Für diese Aeußerung erhielt der Sergeant drei Wochen Arrest und

wurde nach Heilbronn versetzt, wo er einen Bruder Bauer'S zum Untergedenen hatte und an demselben durch seine Brutalität sich zu rächen suchte. Der Unglückliche wurde zur Verzweif lung getrieben und erschoß sich schließ lich, nachdem mehrere frühere SelbstMordversuche vereitelt worden waren. DaS Militärgericht, welches den Fall untersuchte, erklärte ihn für einen ge wohnlichen Selbstmord, eine Anzahl Beamte und die Bewohner von Riedlingen haben sich der. Angelegenheit aber angenommen und die Milliardehörden gezwungen, eine nochmalige Untersuchung anzustellen. -i Die inneren Feinde. Berlin, 25. Okt. AuS guter Quelle erfährt man, daß die deutsche Artillerie vollständig reorganifirt wer den soll. Kaiser Wilhelm hat bei den jüngsten Manövern den Bewegungen der Artillerie und der Wirksamkeit ihrer Geschosse besondere Aufmerksam keit geschenkt und auch die Uebungen auf dem Felde von KummerSderf eifrig beobachtet. Der Plan geht dahin, kleinere Feldartillerie Regimenter zu bilden, die Zahl der Offiziere zu dermeh en und an Stelle derjtzigen mehr oder weniger veralteten Geschütze Schnellfeuerkanonen mit großer Tragweite zu setzen. Der Generalftad ist für die Geschütze von der Art Maxim Trotz aller Abläugnungen der Regierungspresse besteht kein Zweifel daran, daß der Kaiser an seinem Programm, einer Vergrößerung der Flotte, fest hält, wie der Admiral von Hollmann ihn in seiner Denkschrift entworfen hat Der Reichstag wird in diesem Herbst um Kredlt für den Bau von zwölf neuen Kriegsschiffen, darunter vier vom größten TypuS, ersucht werden. Die Ausgaben für die Marine sollen im Ganzen um 70 Millionen Mark erhöhi werden. Der folgende Zmischenfall soll sich bei der Vereidigung der Marine Rekruten in Kiel zugetragen haben: Der Kaiser fragte nach seiner üblichen Fürchte Gott und gehorche dem Kaiser"-Ansprache einen Rekruten auS Boyern, waS der AuSdruck Der äußere Feind" bedeute. Der Bayer antwortete: Die Russen. Der Kaiser fuhr fort : Und wer sind die inneren Feinde ? Die Preußen ! antwortete der Rekrut auS Bayern. Von den Eingeborenen überfallen. M o z a m b i q u e, 25. Okt. Major Albvquerque, der Seneral-Gou oerneur, begab sich kürzlich unter einer Bedeckung von 300 Portugiesen und 100 Eingeborenen nach Manical und wurde, während er in Magenta bivouakirte, von 200 MasfiaralloS angegriffen. Die Portugiesen vertheidigten sich wie Löwen und hielten den Eingeborenen gegenüber 22 Stunden lang ihre Position. Schließlich wurden sie durch Wassermangel gezwungen, sich zurück zu ziehen. Die Portugiesen verloren viele Todte und 23 Verwundete, darunter auch der General Gouvernör. Der Verlust des FeindeS war sehr bebeutend. Ochisfö. Nachrichten. Angekommen in: Havre: Lo Touraiae" von New Srk. N e w A o r k: St.uria" von Liverpool; La Bretagne" von Havre. Lizard. Passirt- La Touraine" von New Lork nach Havre. Hamburg: Persia" von New Sork. New Sork: Normania" von Hamburg; MaaSdam" von Rotterdam. m tt m Der ungewöhnliche Fall, daß ein Lebender im Gericht um die Testätigung seines Testamentes nachsuchte, hat sich in Cleveland, O.. ereignet und zwar war der wohlhabende Farmer Robert Gerrard aus Noble, O., der Antragsteller. Der Mann, welcher ein kinderloser Wittwer ist, hat in dem Testament , seine Verwandten nicht berücksichtigt und befürchtet deS halb, dieselben würden dasselbe nach seinem Ableben anfechten, und deshalb wollte er seinen legten Willen nock bei ' leinen Lebzeiten hestätiaen lassen.

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Spartanische Bravou r hat ein junges Mädchen Namens Jo sephme Thomas, die unweit von Mount Airy, N. I.. wohnt, bekundet. Als sie neulichMorgens beimAnkleiden in den einen Schuh schlüpfte, verspürte sie einen heftigen Stich in der Spitze einer Zehe. Beim Nachsetzen entdeate sie emen wmuam BlutfleSen am Strumpf, im Schuh eine schwarz-gelbe Spinne. Innerhalb einer halben Stunde stellten sich heftlge Schmerzen ein und der Fun schwoll an. Die ge stochene Zehe war bereits blau und um die Stichwunde lief es sckwarz an. Fräulein Thomas erkannte die Gefahr, m der sie schwebte und entschloß sich zum raschen Handeln. Sie wickelte eine starke Schnur um das Fußgelenk und mit emem Stuü Holz zog sie die selbe straff, so die Adern sich unierbin dend. Dann nahm sie ein scharfes Messer und trennte die gestochene Zehe mit eiaener Hand hart am Fuß ab. Als schließlich ein Arzt kam, erklärte er. es sei für ihn weite? nichts zu thun übrig, als die Schnittslache zu veibmden. Das Gift sei zweifellos mit dem Blut aus dem Körper gezogen worden. Hatte das Mädchen nicht so energisch eingegriffen, wäre sie wahrscheinlich bei seiner Ankunft bereits außer Beui&i menschlicher Hülse gewesen. Die Spinne bezeichnete er alsein Exemplar einer äußerst giftigen Art. UeberdaöWirkender Zoll-kutter-FIotte lm Berings-Meere wäh rend der diesjährigen Fangzeit fü. Seeottern bat der nach San Diego zu rückgekehrte Zollkutter Corwin" folgenden amtlichen Bericht gebracht: Du Zollkutterflotte, welche während der diesjährigen Saison im Bermqs Meere Patrouillendienste gethan hat. bestand aus dem Wollcoti," Gnnü," .Perry," .Corwin," .Rush" und Bear." Dieselbe patrouillirte eine Strecke von über 79,000 Meilen und mspicirte 182 Mal auf dem SeeotternFang begriffene Schiffe. Der amerikanischen Flotte waren noch drei britische Zollkutter beigegeben. Die fünf Schooner M G. Swan" von Port Townsend, Jane Gray" von San Francisco, Anoka" und Viva" von Victoria und Veatrice" von Vanrsuver wurden beschlagnahmt. Das Iah: 1896 fiel,fiir die Seeottern-Fan-ger sehr schlecht aus. Das Wetter war ungünstig und die Seeottern so selten, daß nur wenig mehr als die Hälfte des Fanges vom Jahre 1893 erzielt wurde. Im Ganzen waren 54 Schooner im Berings-Meere zumSee-ottern-Fange und über drei Viertel von diesen waren britische Schiffe." Nach Auflösung der Flotte wurden der Grant" und der Bear- nach der Station am Puget Sund beordert, die Perry" nach dem Columbia Flusse, der Corwin" nach San Diego und die Rush- nach San Francisco. Sie werden den Winter über an diesen Stationen im Dienste bleiben. Die Rush" wird bis nach Beendigung des Prozesses gegen den Schooncr Sitte" r. Sltka verbleiben, und der Bear wird erst nach Ablauf eines Monats die Reise nach dem Süden antreten. Vor einiaen Taaen wollte ein Dienstbube die Donau be:m Städtchen scyeer an einer sonst passirbaren Stelle durchwaten, um das .e per' zu kolen. Allem die mi Zeit hochgehende Donau riß den des Schwimmenö ganz unkundigen jungen Burschen in sehr tiefes Wasser binein. Zum Glücke hielt derselbe einen leeren aver verpsropsten Bierkrug m der Hand, welcher auch sein Retter wurde. Vermittelst dieses Kruaes vermochte er sich so lange über Wasser zu halten. ms em Mitknecht tkrn mit emen Re chen erfassen und an's Land ziehen konnte, was allerdings ziemlich geräume 3m beansprucht! te. Ueber die heldenmü thige Aufopferung einer französischen Ansiedlern wird aus Neu-Ca-ledonien berichtet: Ein Herr Rouel, der ein Anwesen auf der kleinen Insel Bailly besaß, schiffte sich mit zwei GeHilfen auf seinem 5 Tonnen großen Kutter ein, um nach Neu-Ca?edonien überzusetzen. Die Hinreise ging auch ohne jeden Zwischenfall von statten. Herr Rouel machte in Nounna seine Einkäufe und trat alsdann wohlgemuth die Heimfahrt an. Schon war das Ziel in Sicht gekommen, als eine Sturzwelle das schwanke Fahrzeug zum Kentern brachte und die orei In fassen vor den Augen der am Ufer auf ihre Rückkehr wartenden Familie ihren Tod in den Wellen fanden. Um daS Gräßliche der Lage noch zu erhöhen, traf es sich außerdem, daß die Famili; im Augenblick der Katastrophe von Lebensmitteln nahezu entblößt war. da Alles. waS Herr Rouel für den Unterhalt der Seinen in Neu-Caledo. nien beschafst hatte, mit dem Schif verloren gegangen war. Man kann sich also die Verzweiflung der durch den jähen Verlust des Gatten ohnehin schon in die tiefste Trauer versetzter Wittwe denken. Nichtsdestowenige, verließ ihre Entschlossenheit sie nicht. Mit Hilfe ihrer zum Theil noch irr zartesten Alter stehenden fünf Kinder machte sich die arme Frau daran. Signalstangen zu errichten und Scheiter, Haufen aufzuschichten, die bet Tag un Nacht die Aufmerksamkeit etwa vor. überpassinnder Fahrzeuge auf ihr, schreckliche Lage lenken sollten. Um.

Kopfschmerzen untergraben die Gesundheit. Sie fübren zu Gkdäcbtnitzscbwälbe. Grrnztdeit. Nervö sität uud geiiliger Erschöpfung. Sie beaiiuittgen andere Kranlkritssornic. wie: Fallsucht, Herz, leiden. Echlazsluß. Wabnstnn n. s. u

Dr. Miles' Nervine heilt. r . Fm Statt . Myer, 201 Hanna Str.. Fort Wavne. Ind.. schreibt unterm 7. Oktober 1894: .Ich litt furchtbar an opffchmerzeu. Schwindel, Nückenschmerzen und NenöNtät und mein Zustand wurde beständig scblechter btf man an meinem Leb verzweifelu. WaZ uumer auch versucht wurde, ti brachte nicht die erwünschte Besserung, bi tck mit Dr. MileS' Nervwe anfing. Ich habe fünf Flasche genommen und balte mich jetzt für eine gesund Frau. S möge diesen Brief veröffentliche, wen Sie wünschen und ich lzoffe, daß dadurch das Lebe mancher anderen kranken Mutter gerettet wird w da? meinize. Zu dadea bei allen Lvothekern. Luch über Herz und Nerven frei verschick. Dr. Mlles Mculcal Co., Ellch&rt, Ind. Dr. Nilrö' Heilmittel machen gesund. sonst. Elf öange Tage verstrichen, ciner nach dem andern, und noch im mer ließ die herbeigesehnte Hilfe au! sich warten. Die Noth der darbender Kinder stieg auf's Höchste, sodaß di arme Mutter in ihrem Jammer fasi den Verstand verlor. Da kam ihr dei Gedanke, daß sie, enn sie sich auf ir gend einem schwimmendenGegenstandi festbinden ließe, bei einigermaßer günstigem Winde vielleicht bis zu dei Küste von Neu - Caledonien hinge, trieben werden könne. Und dieser Gedanke ließ ihr keine Ruhe, sodaß sie. als sich nach einigen Tagen die Windrichtung änderte, sich von ihren in hellen Jammer ausbrechenden Kindern auf einen Tisch festbinden und nach rührendem Abschiede mit demselben in's Meer schieben ließ. Und daZ heroische Wagniß gelang! Fünf Viertelstunden trieb Frau Rouel auf der Wellen, da trugen sie dieselben bei den? an 20 Meilen nördlich von Nounna ge. legenen Mont d'Or an's Land. Ihr, erste Sorge waren nun die auf Baillt. zurückgebliebenen Kinder. Es brauch! aber wohl kaum hinzugefügt werden, daß sich alsbald wackere Leute fanden' die nach der Insel übersetzten und du' schon dem Hungertode nahen Kleine aus ihrer trostlosen Lage befreiten. ES lohnt sich, Hood'S Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut brauckt Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, Diph. teritiS ode? Fieber. - Hood'S Pflanzen von den auSoesuchieNenPillen sind sorgfältigst zubereitet. Der New York Store. (Etablirt 1853.) Morgen Spezielle Ausstellung von Nkuen Coprs, Röcken und Anzügen. Viele neue und ezelusive Affekte werden gezeigt. Viele bemerken?werthe Novitäten. Sie sind freundlichst eingeladen zu kommen. Musik von S. bis 5 Uhr Nachmittags. ,U 3 to h-ial Sjrtia M Neue Aktien werden jeden Sarnstag ausgestellt. Beiträge 23c per Woche. Keinen Verlust hin Austritt. Vermittelt günstige Anleihen. Keine Abschätzungsgebühren. Versammlung jeden Samstag Abend Deutschen Hanö. Lllbext S. Oietzger. Präsident. Llemin yohn. ekretär. Gar l v. Lieber, chatzmeip.

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