Indiana Tribüne, Volume 20, Number 38, Indianapolis, Marion County, 25 October 1896 — Page 5

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GffenerLchreibebneföes Vhilyp öauerampser. OprrirM iksk by the Certna Prrtl St PIt C. Mein lieber Herr Redatti?när! .' . . , .vw I in ft,mh,,r, fijB SÄ cv,üx s:.ha k.. ii An sangs Yen " , ich'S ! nit so e!stra ge gliche m die t ant Uontrie amer so bei und bei hen ich doch genohtist, daß es nit so iwwel in Deitschland is, als wie die mehrschte Mensche denke. Sell U gut genug, mir hen in die Juneited Stehts e freies Kontrie, awer was is die Diff? Die ganze Freiheit in Amerika is. daß mer von en Bank - Pr:ssedent sage derf, er wär e Skaundrel, wann er mit fufzig Dausend Dahler ausgeschkippt is; un ton mer von den Pressedent odder von einigen annern popplik Afsissers saze derf. se wäre no ?utt; biseidS däS dnf mer noch an den orte Tschulei so viel schuhte, wie mer will und sich so viel. Auge aus--und Limbs. abschuhte,- wie .mer zu sp'h bot: : dann dnf vier fcii Denksgisfin Terkie esse, wann mer een Hot, und fei nelle derf mer wohte. Un das is au, roas es mit unser Libberte is. Putti niehr hatt ich noch eens vergesse, näm llch mer derf auch m die Junelteo Stehts so viel fluche un schwöre, wie mer will, UN for all die Freiheite muß mer Täkses bezahle, daß en Hund jam mert. Wenn ich sage, Takses bezahle, dann will ick damit sage, daß sell nor sor die arme Leit meint. Die reiche Leit odder die obber Ten, wie mer uff deitsch sagt, die hen so viel EkSjuhses, daß se gar keen Täkses u bezahle brauche, wann se nit den' Weg fiehle. In Schermennie do is es disferent. Do werd keen Differenz gemacht un Anne wern eksäcktlie defelwe Weg getriet, wie die Reiche. Die Lehberers sin in die alte Kontrie auch noch lang nit so schlecht ab, wie mer denkt. Die Leit effe dort ihr Miet un ihr Reibrot un trinke ihr Bierche dabei, blos daß es nit so viel koste duht un n!t so eckspensis is, wie m Amerika. Wann en Mann in die alte Kontrie eenS schmoh ic will, dann schmohkt er se: Slgahr, un wenn er's nit erfordern kann, dann stofst er sich sei Peip un das is all. Ich hen's forst Nebt in Deitschland gegli. che, un ich wär auch noch for e Zeit lang da aebliwwe, wann ich nit'en Brief von die Lizzie. was mei Altie is. gekriegt hatt. Die Lizzie is homsick nach mich un dann kann se'S auch nit mehr mit die KidZ stände. 5?or alle Dinge macht ihr der Karlie e gut Diebl s is die böckste Seit, daß ick vidder heim komme, dern gewissermaße sin ich doch eniwea der Aatter. Wisse Se, Herr Redaktionär, ich gleiche auch nit, die Kids immer zu wispe, awwer wann un dann geht's doch Nit Mltauö e Licken. Wie ich den Brief resieft hen. do ben ich reiteweg mein Tronk gepäckt un sin nach Hamburg for uff daö Boot ?n gehn. Der Stiemer sollt am neckste Lag starte, awwer tch sin gleich uss daö Schiff gange, for mich e'gute Kabbin a'iszupicke. b'kabs ich wär unner keine Z'rkumsten-eS P-idder in daö St'eretfch . i . . ti rrry t . r. i . m acirarorrcu. !05te ico us oas zool komme sin. do Hot gleich neckst zu den chmohkstaa en Tronk gestanne un uf den Tronk Hot en Feller gesosse un Hot w eem fort unner sich geguckt, -wie en Tschicken . Dies. Ich hen gedenkt, waZ iö dann die Mätter mit den? un sin dann.e koppele SteppS nie? gange. Ich hen en gute Guck an en genomme un Schie Miß! waZ warn . Ce denke? Es war der WedeLwei ler ! Bei Gasck! ick war'n w Dobt se'ch?e?rt, wie 'ch ln Widder ges:kn hen Erst hen ich mtendet, den Feller zu kille, bikahs ich warn zu mähd an ihn. Dann awwer hen ich mein Meind getschehnscht un ich hen gedenkt: Nosser, hen ich gedenkt, der Wedesweiler is doch nit gut genug, v,n mich gekillt zu werde, do werd, sei Altie schon dazu t:nde. Ich sin en gepähst und hen geLckt, als wann ich en gar nit nohtisse deht. Do rehst er uff eemol sein schlechte Kopp un ruft: Philipp, altes Kameel. kenst De mich dann rtit?" Wie ich gehört hen. dab er so freindlich zu mich getahkt Hot, well, do konnt ich nit helfe.Jch hen mich erum gedreht und hen geballert: 'Wedesweiler!- Un do is er üffaetschumpt un m e Minnitt sin mir uns 'um-de Hals gefalle un hen uns gekißt, wie alles. Wei. ich hen greine gemißt vor lauter Bergniege, denn im Herze sin ich meim alte Freind doch Nil-mähd gewese. No, no, was Hot mich daö awwer gefreit! Ich hen mich doch viel getruwelt gehabt, wann ich auch nicks davon gesagt hen, d:nn wznn mer eemol zehn Jahr lang sei Bierche bei. denselbe.Saluhnkieper-kause duht, dann is mer so gut wie verheirath mit m " - ' Wedesweiler un dann hen ich ihm noch

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10 en tann un manchmal noch mehr, rurze save er ;aciiiuuuy .Ja. bist Dü'S dann werklich?- hen ich sichtlich der ihnen , vorgesetzten -Gekfrant. 'ckiukr VZnal Knnt tr kickte. . ? - '

en Kitz gewwe, daß eS geknallt Hot wie net . murmelte ver zaron rnen, en Kännen-Kräcker. Awweruf eemol, Ich kann Ihren Geschnryo? nicht do iS mich Widder alles eingefalle, Du ganz theUens- versetzt der Graf, Falmiserablicher Kerl, Du, ode? wie mer haire.' Die Sauce behagt ini? ganz Dich heißt.- hen ich gesagt. iDu bist und ga? nicht!- ' x x 1 ' wohl uf Dein Weddmgtripp mit Deine KrneN verneiate lick und beuate sich

zweete Frau, blste nit?- For Pittie Sehk.- Hot er do zu. mich .gewispert. schott ab.' Wenn mei Altie etwas von die Geschickt, schmelle duht.' dann war ?em i 34 min. mt, it v" wwiu woll . un sell war en M dreck Drtci von Mi, awwer u .yor oocq denselwe Wea aefieylt un for' den Rie m w l l. rvy I en hast Du gar kem Blknetz, Mahd zu ein. Ich bin nor froh, daß. es den cm. 3 mir nH srfrrn nsf f! ÖfÄt i y ivuirnv U. .. f ,n rirf wn l& vofi mei Altie IiieaL.

zm. In Dtn Sites Do Hol gewänne, r'q sollt hurriopp macht un heimkomme un sollt mich nit so lang mit Dich. bei die

alte Schachtel aufhalte. Mit die alte Schachtel, do Hot sie die Ehntie gemeint. Well, mihbie, do Hot's en " LÜmp. also Du bist in gchÄalhtt Mnn. Mich Host Du auch noch unjtiuijj uciuiuci juic vijiiiip DDi nnanii Krach gewwe! Die Ehntie Hot gesaqt: S mach! Wiff TtXTr nfctt wie enaus!" Se Hot e paar Farm nd inseit gerufe un Hot en die Orde JtW..W UlUUfc l)UVU4 l OVU UtViVtfc . tu . l" "l sutc un vor en oie ,roer SW.mZch au ZU . schmeiß, 23 Galle! die hen awwer ihr Bißneß verstanne. Eener Hot mich bei den Kaller kriegt un der Annere weiter hinne unne un baff! draus war ich. Dann sin se mich nach un hen mich verhammatscht, daß ich von Tapp tu Toh geperreleist warn. Wie se dorch warn mit mich, do hen se mich in die Menuhrpitt geschlenkert un dann sagte se: Nicks for ungut. Mister Wedesweil?r!" un sin Widder an ihr Arbnt. Ich sage Dich. Phil, ich hen geguckt, wie en Hznniedomper in die Samstag Nacht. Wie ich do gefiehlt hen, kann ich gar nit sage. Ich sin nach die Well gekrahlt un hen mich gekliehnt. Dann sin ich fort un hen mich e Schiffskahrt ze:auft un vas is all." Well ich muß age, ich hen nit e bische sarrie ger:.Cf C ls' . vuuijs itq cn Olls oie namnoze !lrt von dene Bauern mei Wicks aekriegt un' der Wedesweiler hat nit zu mich gesiocke. Wedesweiler,- hen-ich gesagt, newwer Meind daö.' so was ls schön ganz 'annere Leit gehäppend. Mir wolle Widder uffmache un Widder gute Fremde sein. Allrecht.- sagt der Wedesweiler un dann' sin mer in die Stadt gange un hen unser Bereinigung zellebreht, daß mer gedenkt Hot, nir hätte uns . m sechs Hunnert Johr nit mehr gesehn. Mit dicke Köp) sin mer uf das Boot un hen ich grad noch Zeit gehabt, mein Brief zu mehle. dain sin mer eingeschlofe un hen geschnohrt wie die Kälwer. v Womit ich verbleiwe ; Jhne Ihr lieber Philipp Sauerampfer.. ' - Ein vuell. ' Humoreök vor Charles Modselct. Man langte auf dem Kampfplatze an. Er war ein großer, glänzender und - prachtig ' ausgestatteter , Speisesaal. Die Tafel war mit auserlesenem Geschmack gedeckt,, doch man sah nur zwei Gedecke, die Gedecke der bei den Gegner. i ' Gründe der Convenienz zwingen mich, diese beiden Gegner mit dem Namen Baron Ernest und Graf Falbaire zu bezeichnen. Diese beiden Herren waren vollendete Gentlemen, alle Beide standen in der Blüthe der Manneskrast ; sie waren geistreich, tapfer, elegant und besaßen jene Dosis englischer Originalität, die hart an Spleen streift. Am Abend vorher hatte im Club einer dieser Männer, welcher will ich nicht sagen, den Andern schwer beleidigt, und zwar so schwer, daß ein Duell für unerläßlich gehalten wurde. Da sie Beide sowohl mit dent Schwert wie mit der Pistole gleich Bedeutendes leisteten, so verschmähten sie ! diese' gewohnlichen Waffen, sondern beschloss:n sie waren beide Gourmands in deS Wortes verwegenster Bedeutung sich in einem Diner zu schlagen. Man sollte der Eine 'vor dem Andern ohne Unterbrechung essen, und zwar so lange, bis einer der beiden Gegner kampfunfähig war. Auf den ersten Blick erscheint ein solches Duell lächerlich, - aber man glaube' mir, es kann' fürchterlich werden.'. ; Zu den Waffen, meine Herren !" riefen die Zeugen. Bei diesem Signal setzte sich die beidrn Gegners nachdem sie einen Gruß miteinander gewechselt. Die Zeugen hatten an einem Nebentisch Platz genommen, von dem sie alle Phasen deö Kampfes beobachten konnten. ' - . - ES wär sechs Uhr Abends. . ... ' Um zwölf Uhr war daS Diner, daö aus drei exquisiten kleinen Diners bestand, beendet, ohne daß Einer vor dem Andern einen Vortheil aufzuweisen hatje. Die .Zeugen gäben dem Oberkellner ein Zeichen und .'befahlen: .Deckm .Sie ab, laden Sie zum zwei.ten 'Male . ' i Auf der Stellt wurde ein zweites Diner-, servirt, daS dem ersten vollständig ähnlich war. Dieselben großen Portionen, dieselben schweren Weine. Diesmal wurde die strenge Haltung der beiden Gegner etwas gemüthlicher. Die Unterhaltung war ihnen nicht untersagt; zuerst hatten sie nur einen bescheidenen Gebrauch davon5 gemacht; doch dies,? zweite Act des Dramas löste ibnm. die Zunce. Auf einige Worte einfacher "Höflichkeit folgten I Diese. Hammelkeule ist ausgezeich gZesem Ausspruch. Einige Augenblicke st machte de? Graf Falbaire fole Bemerkung; Wenn'Sie nichts L.. ftt fflaton: so lassen i! den Vafijte jetzt und nehmen dafür , Mer La Tou? Blanche." . ' . m. Sie wünschen. Herr Gras! rft s:n,'r , die Vor I h&l&h U MI W ' - " speise des jttzigm zu sein, und die Zeugen ,singm an,' sich mit bestürzter Zt? , IWH : ,U. WM rMJä wwm. a !? 5. iw 5yv

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'"aw'ohl! Soüpiren wir!" 'wieder - FipIt Naron Krneit. "": -

Der Fall war vorhergesehen. Die Suppen, die kalten Braten, die Krebse -und der Hummersalat folgten auftin . . . L ' 1 frt'.! '--!'' ancer uno wuroen mn yemmein. Portwein und Champagner begossen. Das Souper wurde lebhaft, ja sogar etwas geräuschvoll; doch daS mußte so sein. Das Duell nahte sei ner Entscheidung. Jeder der Kämpfer spielte seine Trümpfe aus und beobachtete dabei scharf sein Gegenüber. Ernest aß mehr, aber der Graf Falbaire aß korrekter. - Man bemerkte übrigens bei Beiden, daß sie nach einer bestimmten Methode speisten und die Tradition der alten Meister glänzend aufrecht erhielten. - ':" Jeder schien seines Triumphes 'gewiß: trotzdem färbten sich die Wangen des BaronsErnest ein wenig; der Gras Falbaire bemerkte es und sagte: Wünschen sie, vatz vas Fenner geöffnet wird. Herr Baron? es scheint Ihnen ein wenig heiß zu sein.Ernest warf ihm emen fürchterlichen Blick zu, und das Diner wurde fortge setzt. Zwei Zeugen hatten dem Schlummer nachgegeben, die andern Beiden wachten. Man hatte das Adkommen getroffen, sich von Stunde zu Stunde abzulösen. , ..... ' ' Plötzlich wollte Ernist. llyZangen'zu singen doch die Wache habenden Zeugen unterdrückten diese Äeschniacklosigkeit, die wohlweislich- aus demDrogramm gestrichen worden -röär,-und zwar aus dem Grunde, weil das' Singen die Verdauung befordert. t 'Uebrigens sah man deutlich, daß Ernest. heftig gegen den ersten Rausch ankampfte; seineBlicke suchten einen Stutzpunkt und ein leichtes Zittern bewegte seine Hände. ) Sie geben den Kampf auf?-' fragte der Graf Falbaire.- . Ernest lachte aezwunken und leerte statt jeder Antwort dre! Glaser Champagner. DerGraf- folgter.jmit der größten Ruhe seinem Beispiel ...Plötz- . 0 rr. !' ri . illl) uoerzog eme eicyenoiaiiejvas esicht des Barons, er legte einen seiner Ellenbogen auf den Tisch uno versank in düsteres Träumen. ' Nachdem: der Graf ihn einige Minuten beobachtet hatte, fragte er in kaltem Tont: Wollen Sie sich, entschuldigen?" Nein! Frühstücken wir'?' ' versetzte Ernest. -;;-f . . ' -A. .N' Bei diesem unerwarteten , AuSruf sprangen die Zeugen .entsetzt in. die Höhe, beriethen' sich ' einen Augenblick und kamen dann' ' den Wünschen der beiden Gegner nach. Der . Tag . war angebrochen, die Sonne war aufgegangen, ein herrlicher Tag zum Frühstücken. . . . Ernest schien seine vollen Kräfte wiedergefunden zu ' haben, er stürzte sich mit Mannesmuth auf die, Austern, machte sich' , an .die Chateaubriands begoß das Ganze mit Sauterne.- Der Graf Falbaire folgte ihm Schritt für r. ' 1 1 r. f - n . it t . ; ozriii, oqne cic Qcruigjic3 utuc zeigen. ' . -i Dann kam ein Augenblick! wo das schöne Feuer Ernest's erlosch; an. die Stelle der . Ueberlegung '.?tral ' " eine wilde Wuth. , Er, aß, . öhiie 'zu sehen, ohne zu hören, ' und. Mit '.üherträglichen Knall sielen die Kinnbacken, zusammen. . ' !'-'' ; Das dauerte so. viS gegen Mittag. Um Mittag versuchte Ernest, sich zu erheben, um einen Toastäuf-die unterirdischen Götter auszubringen; doch daS sollte ihm verhängnißvöll werden. Er wankte und. fiel der Länge nach unter den Tisch. ! Man wartete einige SekiÄden, doch nichts ließ sich hören, die Erde gab ihr Opfer nicht mehr heraüj.'' j -1 ; Nun erklärten die Zeugen emstun mig, der Ehre wäre Genüge gethan. Die beiden Segner . hatten 'achtzehn Stunden hindurch gekampft.!'" Der' Graf Falbaire', 'aß" aber noch immer.' - ' ; ' ; . . .1 1 1 1 4 Vom Fache.' Theäterdirector (zum neuen' Mitglied, de?: Truppe): Sind Sie vertraut mieden Gebräu cken der Bühne?-' - Schauspieler: Ich denken Also erst Vorschuß. 'sonst spiele ich heute Abend nicht.' t Jetzt sind Sie wohl 'überzeugt,' daß ich Zkein Neüling bin?- . i'.i:?Der Sündenbock. Mann: Ich weiß wirklich nicht, woher Karl die Ungezogenheiten hat. Frau: Weder von mir noch von Dir hat erste geerbt. Ich glaube immer, daS hat er von seiner Amme, die nicht viel taugte. Karlchen: Na ja, da haben wir's: ,Jch krieg' die Schläge' und die Amme war schuld! . : . - Netteö Verlan ge n; Va. gabund (zum Richter): I möcht gern ein ordentlicher 'Mensch werden, eZ mußt sich halt jemand iissl um mich annehmen.-. Richter: Wenn Jbr eS mit Eurem. Vorsatze ernst ! meint, so werde ich sehen, was sich niüchen läßt, doch sagt, mir,, was ick dazu beitragen ioll?-, , Vagabund: Lassen i Sie mich ludiren!" - '-1 v; i , . F a u U Ä u S ? e d Nichte?: Sie sind angeklagt, den Bäckermeister Kipfelhuber m mörderischer Aösicht in den Stadtgraben geworfen zu' haben! Angeklagter: Nur auö de lautersten Absichten geschah 'det. Alle.' meine Fremde am Stammtisch - haben .Me dallchen, der eene dies, der andere daS. Nur ick habe nischt! Det Uzen heerte nich uff! Na ick denke.jetzt werde ick euch kommen. Ich lauere uff de Stra ße in de Nacht und da kommt der Dicke hier. Halt, denke ick,' da könntste dir de Rettungsmedallje verdienend "Ick schmeiße ihn in'n Stadtgraben ober da kommt ooch schonst - de? Polezeie?, jrade als ick ihn retten will! 'Na. Herr Jerichtshsf, wenn ses jetzt noch ibers Herz bringen kennen, mir, so'n strebfamen Bürger zu verdonnern,' 'denn dhun se mir leid,' " '.' , - ' "

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