Indiana Tribüne, Volume 20, Number 36, Indianapolis, Marion County, 23 October 1896 — Page 1

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Editorielles

Seit mehr alö sünfundzvanzig Iahren haben die Arbeiter um die Erlangung eineö Lohnsatzes gekämpft, der hinreichen sollte, um ihnen und ' ihren Familien die Szistenz zu fristen. und nun werden sie von den Verfech - tera der greipragung aufgefordert, sich ihnen anzuschließen, um mitzuhelfen, - die Kauskrast deS Arbeitslohnes -um

die Hälfte zu verringern! .Die Ar-. änderten Verhältnissen 'zurechtzukombeitölöhne nach Gold bemissen men. . Für den Arbeiter wird dann waren im Vergleich mif jenen im Jahre aber daS Leben so theuer werden, daß er

1860, als wir eine gesunde Currency hatten, 1863 um ungefähr 24 rozent gesunken, um mehr als 19 Prozent im Jahre 1864 und nahezu um 44 Prozent 1865, als unser Geld entwerlhet war. DieS fallt um so schwerer in die Wagschale, wenn man erwägt, daß dieS zu einer Zeit sich ergab, in der Hunderttausende von Arbeitern vom Coneurrenzfelde abgezogen waren, weil fle im Felde standen und zu einer Zeit, in der die Regierung Unsummen von Geld sür KriegSvorräthe verausgabte; trotzdem giebt eS keine Periode unserer Geschichte, in welcher, wie in den Iahren 1861 65, der Lohnsatz -so rasch und so lies gesunken. Die Ersahrungen, welch: die Republik Chile mit entwerthetem Silber machte, sollten unseren Arbeitern zur Lehre dienen Nach sorgfältiger Prü. fung der dortigen Lage schrieb der amerikanische Gesandte : ES ist eine feststehende Thatsache, daß in Chile, wie in allen anderen Ländern, denen eine ähnliche finanzielle Erfahrung (die Silberwährung) zu Theil wurde, die schlimmen Folgen der Geldentwerthung am schwersten auf jenen Klassen lasteten, welche am tot nigyen im Stande waren, die Bürde zu tragen" ' (SchatzamtSlekretär CarliSle ) Es ist die stetige Klage der Silberleute, daß das Fallen der Preise ein Uebel sei und daß mit Einführung der Silberwährung der Preis deS Silbers so in die Höhe gehen werde, daß der jetzige Silberdollar an Metallwerth dem Solde gleich sein werde. Gesetzten Falls diese Folge würde eintreten sie wird zwar nicht eintreten, aber nehmen wir an, sie würde was wäre dann für die Silberschwärmer gewonnen? Wenn der Preiö deS Silbers wirklich derart K m I ln oie voye at ni, rönnen oo oie Preise der anderen Waaren Nicht steigen, eme Prelöjtelgerung wäre doch nur möglich, wenn der Werth deS Silberdollarö sinkt. Wie wäre also dann den Fannem geholfen, welche ihre schlechte Lage den niedrigen Preisen zuschreiben und erwarten, daß die Silberprägung ihnen höhere Preise bringt? Bliebe denn, wenn der Silberdollar seinen gegenwärtigen ZirkulationSwerth behielte nicht alleS beim Alten ? Wer würde dann also durch die FreiPrägung gewinnen alS die Besitzer der Silberbergwerke und die Inhaber von Silbermiuen-Aktien ? Auf der einen Seite also versprechen die Silberleute dem Farmer ein Steigen der Preise, auf der andern dersprechen sie dem Arbeiter und Geschäftömann . ein Steigen deS SilberPreises bis zur Rate von 16 zu 1. Beides kann nicht zu gleicher Zeit kommen, eines schließt unbedingt daS andere auS. Also muß nothwendiger Weise eine von den beiden Bebauvtunaen falsch sein. Falsch ist natürlich die Behauptung, daß daS Silber im Preise steigen werde. Wenn aber nicht, welches 3nteresse hat der Bergwerksbesitzer an der Freiprägung ? Wenn wir sagen, Silber werde nicht im Preise steigen, so meinen wir damit, eS werde nicht dauernd steigen. - Wir sind sogar der Ueberzeugung, daß mit der Einführung der greiprägung daS Silber im Preise noch weiter fallen wird. Aber alles daS wird nicht so mit einem Schlage kommen, zuuächst wenn die Freiprägung ins Leben tritt, wird allerdings der Preis deS Silbers etwas steigen, denn die Nachfrage wird so groß werden, daß der Bedarf nicht so sort befriedigt werden kann. Jeden falls wird man glauben, daß daS so kommen werde, und daS genügt für ein sofortiges Steigen deS Preises. ES genügt aber auch für eine sofortige stärkere Inangriffnahme der Silberpro duktion. Wenige Monat nur werden vergehen und der Markt wird so mit Silber überschwemmt werden, daß der

Preis desselben noch tiefer sinkt als je

vorher. In diesen wenigen Monaten aber hat der Bergwerksbesitzer sein Schäfchen geschoren, innerhalb dieser wenigen Monate, wird er Millionen einheimsen. Nachher wenn der Preis deS Silbers wieder stark gesunken ist, dann schließt er seine Minen wieder, er hat ja doch genug zum Leben und ist nicht einmal im Stande seine Zinsen zu verzehren. Die ganze übrige Welt aber quält sich weiter, um unter den gevor dem grauen Elend steht. ImMllsljrichlen. Inland. Wetterbericht. Wolkige Wetter mit Regenschauern heute Nacht und Samstag. Kälter Samstag. Gestrige Temperatur: 8 Uhr Morgen, 44 Grad, Minimum 42 Grad, Negenfall0 04. Anhaltende Begeisterung. Richmond,22.Okt. Nach einem gesunden Schlaf von 1 Uhr 20 Min. heute Morgen, um welche Zeit er seine letzte Rede in Tissia beendete, bis 8 Uhr 30 Min, wo er in Greenville sprach, war Herr Bkyan erfrischt und in guter Beschaffenheit, um inHoosierdom zu sprechen. Der Waggon, in dem er schlief, stand über Nacht in Urbana Eine Gesellschaft von mehreren Hundert Personen kam heute -Morgen in Bradford Junction an den Wagen und )tm . 5 9 W wollte ven anvttaien leyen. um 8 Uhr 30 Min. wurde Greenville erreicht, woselbst Herr Bryan zu einer großen Versammlung 20 Minuten lang prach. Großer Enthusiasmus zeigte sich in der Versammlung und seine Rede betreffend den.Silber-Dollar und den 53 Centö-Dollar wurde mit großem Beifall aufgenommen. M un ei e, 22. Okt., Herr Bryan prach gestern Nachmittag tn LouiSville, Ind., vor einer Versammlung von mehreren Tausend Personen. ,, Deutsche Kapital. Washington, 22. Oktober. Der venezuelische Gesandte Andrade hat Nachricht erhalten, daß seine Regurung tn Beullchiano eine Anleihe von 50.000.000 LolivarS (Z10.000,000) gemacht hat und daß in Caracat eine deutsche Bank mit großem Kapital gegründet wird. Herr Krupp, der Ka noneakönig von Essen, ist Präsident der Compagnie welche Venezuela daS Geld geliehen hat. ES ist dieS dieselbe Compagnie, welche die 179 Meilen lange Eisenbahn von CaraeaS nach Valencia baute. Früher-wurden alle Unternehmungen mit englischem Kapi tal ausgeführt. Daß die vorsichtigen deutschen Kapitalisten große Summen in. Venezuela anlegen wird alS ein Beweis für die Sicherh.it deS LandeS betrachtet. Grausamkeiten auf den Philippinen. San Fr an eiSeo, 23. Okt. Die auS Hong-Kong eingetrosscnen Zeitangen enthalten haarsträubende Einzelheiten über die Grausamkeiten, die von den Spaniern wie von den Gingeborenen aus den Philrpinen begangen werden, Grausamkeiten, gegen die die in Cuba verübten an Bedentung ganz verschwinden. Einer dieser Vorfälle ist folgender: Die Spanier hatten in einem der Gefechte mit den Insurgenten eine Anzahl Gefangene gemacht und um den Aufständischen ein abschreckendes Beispiel zu geben, zwei der Männer den Leib aufgeschnitten, die Eingeweide herausgezogen und die blutigen Körper an einem der Thore von Manilla aufgehängt. Eine Anzahl Eingeborener entschlössen sich, furchtbare Rache zu üben, übersiel in der nächsten Nacht die Wohnuvg eines spanischen Offiziers, der mit seiner Frau und 12 Jahre alten Tochter in einer der Vorstädte von Manilla wohnte, und schleppten die drei nach einem nicht sehr entfernten Wald. Dort schnitten sie dem Offizier vor den Augen seiner Frau und Tochter die Haut in Streifen vom Leib und kreuzigten ihn zuletzt, indem sie seine Hände und Fuße rr.it ihren langen Messern an einem Oauci festnagelten. '- Cit ließen dann ihre Outh an der

Frau und dem Madchen auS, die vor

den Auge deS sterbenden Gatten und VaterS von der entsetzlichen Bande geschändet und zuletzt todt am Platze zurückgelassen wurden. Die Svanier aeben fiä die aröbte I T , - Mühe, zu verhindern, daß daS AuS land Kunde von diesen Scheußlichkei ten erhält und eS ist Thatsache, daß alle 'nachdem Ausland gehenden Briefe ge.öffnet werden. . Sie haben sich besonders Mühe w geben, die Thatsache zu unterdrücken, 'daß in einer einzigen Nacht 38 Sefangene in einem der unterirbischlN Gesangnisse erstickt und verdurstet find. Der Turnverein in P'o r tland. ; P or lan d, Ore., 22. Okt.: 3m engeren Kreise feierte gestern Abend der Portland Turnverein, der unter den deutschen Vereinen PortlandS'eine tonangebende Stellung einnimmt,-sein 25iährigeS Stiftungsfest in der prachtig geschmückten Turnhalle. Turnn C. Kirchner hielt die Festrede und legte dar, wie der Turnverein während, seineS 25jährigen Streben? die geistige und körperliche Ausbildung semer Mitglieder und der Kinder derselben befördert habe. Nach dem Schluß der Festrede rief der Festredner folgende Ehrenmitglied auf die Bühe,um ihnen ihre Dplome zn überreichen: .JukuS Krumbein, Henry Weinhard, Sotlfrjed Caftendieck und Peter Hagner, waS unter großem Beifall vor sich ging. Auslanv. SS soll Ernst gemachti?erden. H a v a n a, 22. Okt. DaS Wetter hat sich während der letzten Woche'geklärt und man sieht deshalb entscheidenden Feld-Operationen mit den'Jnsurgenten entgegen. Der. Diario de la Marina" be merkt im Laufe eines geharnischten Leitartikels über die Regierung der Ber. Staaten: Nach Beendigung der Revolution in Cuba und auf den Phi-lippinen-Jnseln wird Spanien einen Entschädigungsanspruch gegen die Ver. Staaten erheben, weil e die Organisation von Flibustier-Exveditioven innerhalb seiner Grenzen nicht. vrhindert hat." Die Insurgenten haben zwischen LoS ApaluSeio und Paso Real, Provinz Pinar del Rio, zwei Brücken gesprengt und dadurch großen Schaden angerichtet. Bei LoS ApaloS, Pinar del Rio, wurde eine furchtbare Ezolofion gehört. -, ,, , - ES muß annerfch werden. London, 22. Okt. Die Zeitungen find darüber einverstanden, daß dem Abfluß von . Gold nach Amerika ein Ende gemacht werden muß. Die St ZameS Gazette" sagt : Nach Anficht von Sachverständigen haben selbst bei der jetzigen Diskonto - Rate die Versender keinen Vortheil, so daß möglicherweise in New Iork von solchen Personen eine Prämie für Gold be- - zahlt wird, welche über die politische Lage so nervös geworden find, daß sie daraus bestehen, Gold aufzubewahren ES ist dieS bei der allzugroßen Sicherheit der Republikaner, Bryzn zu schlagen, eine auffallende Thatsache. SS ist serner klar, daß daS schnelle Steigen der Weizenpreise den Amerikanern be deutend behilflich ist, europäisches Gold hinüberzuziehen, und wenn die Direk toren der Bank eine noch weitere VerMinderung der Reserve gestatten, sr kann man mit Sicherheit darauf rech nen. daß daS Ditconto morgen steigt.", Ankunft des Brautpaares. Rom, 22. Oktober. - DaS Krönprinzliche Brautpaar ist heute hier aus Bari eingetroffen. Die Königliche Familie, die Behörden und eine neu--gierige Menschenmasse empfingen die Angekommenen mit üblichem Pomp, Jubel und Lärm. Deputationen von Vereinen mit Musik und Fahnen waren zahlreich erschienen. Die Prozession zum Quirinal, dem Kgl. PalaiS umfaßte 20 Staats - Carrossen und ein Kürassier -Regiment. Sine Kanonensalve gab den Publikum, als die Prozesfion sich in Bewegung setzte, daS Zeichen zum Beginne endlosen Hurrah. schreienS. 2a dem Gedränge der.100.00 Menschen auf den Straßen vurdenBieletödtlich gequetscht und getreten. ,

Sin lustiges HochzeitS-

Andenken. Bari. 22. Okt. Die Proklamation der Stadtbehörde auS Anlaß der gestrigen Anwesenheit deS Kronprinzen mit seiner montenegrinischen Braut zur katholischen Taufe verdient der Mit- und Nachwelt erhalten zu werden; eS lautet : Bürger von Bari ! ES ist Sure Pfi cht, die Straßen von allem unan ständigen Schutz zu reinigen. Gebrauchtes und zerlumpte Linnen muß von den Fenstern entfernt werden. Kleine Kinder dürfen nicht nackt auf der Straße umherlaufen. Ziegen,- Kühe, Hühner und Betrun kene müssen in geziemender Enlfernung gehakten werden. Droschken. Kutschern ist daS Tragen zerlumpter Livreen verboten; eö wird ihnen angerathe'n, wenig gebrauchte Polizeiuniformen zu borgen. Lßt dieS geschehen und unsere Bürger werden sich ihrer Vorfahren würdig zeigen. Dann wird unsere Stadt für die Begrüßung der Braut Seiner Kgl. Hoheit geschmückt sein." allerlei. Vas Hasenpanier "vor Kranichen hat kürzlich der Brückenaufsehe? Ralph Hamlin auf der Alamedamarsh b k San Francisco ergriffen. Der Mann bemerkte einen riesigen Schwärm Kraniche, von denen die meisten mit ausgespannten Flügeln eine Art Tanz und mit ihren Schnäbeln einen Scheinkampf auf führten. Neugierig näherte sich Hamlin den Vögeln, bis er von zwei der größten Kraniche plötzlich angegriffen wurde, so daß er von seinem Gewehr Gebrauch machte. Aber kaum hatte e? den Schuß abgefeuert, als die ganze Schaar einen gemeinsamen Angriff auf ihn unternahm. Nachdem Ralph vergebens versucht hatte, sich, die Vögel mit dem Gewehrkolben vom Leibe an halten, floh tt nach seiner Hütte, die er, abgesehen von ewigen seitens seiner Verfolger ihm appsicirten schmerzhaften Schnabelhieben, ohne sonstige Besckädigung erreichte. Die gefiederten Sieger hielten sich noch eine Zeit lang bei der Hütte auf. stiegen dann, wie auf ein gegebenes Zeichen, in die Höhe und verschwanden in den Lüften. Der irische Gärtner, verein beabsichtigt im November daö Ereigniß der Einführung der Kartoffel in Irland vor 300 Jahren durch eine Kartoffel - Ausstellung und eine Conserenz ulDublm zu feiern. Ist doch die Kartoffel die letzten 200 Jahre hindurch das Hauptnahrungsmitte! der irischen Bevölkerung gewesen. Im Jahre 1596 pflanzte Sir Walter Raleigh in dem Garten semer Villa bei Youghal, in der Grafschaft Cork, die Kartoffel zuerst in Europa an. Das Haus steht noch und ist im Innern ge nau so, wie es zur Zeit Sir Walters war. Dem Besucher wird noch jetzt die Stelle gezeigt, wo Sir Walter Raleigh diö ersten Knollen in den Boden senkte. EinsonderbareöAbenteuer hatten zwei Harztouristen, ein älterer Herr und ein junges Mädchen, unweit Blankenburg. Dort hat der Kattenstedter Förster aus Anlaß der bevorstehenden, Kaiserjagd neben dem Wildgatter die' kleine Bucht mit FangVorrichtungen versehen. Ein Tritt auf eine Schnur genügt um das Wild alsbald in eine Falle zu bringen. Be saater Herr und die Dame nun hatten auf ihrem Spaziergang Wild sehen wollen und waren unter der aufgeklappten Thur in den als Falle dienenden umgatterten Raum gegangen ; dabei waren sie, da die Fangvorrichtüng ihnen unbekannt war, auf die Schnur getreten und saßen dann schwapp! . drin in der großen Mau sefalle. Zum Glück hatte der Förster um diese Zeit den Einfall, einen Boten nach der Falle zu senden, damit dieser nachsehen solle, ob sich etwas gefangen habe, und so konnten denn die Beiden bald aus ihrem Gefängniß be freU werden. Von einem sonderbaren Neiseunternehmen, daS sich .GambrinuSzug nach den Quellen in Vavern und Böhmen" nennt, bringt daS Cirkular eines Lerrn August Schröder Kunde. Dieser plant demnach.' Ansangö November von Berlin aus eine Bierreise im Großen nach Leipzig, Culmbach, Erlangen. Nürnberg München, Pilsen und sonst noch einten. der Güte ihres Stoffs halber berühmten Bierdörfern- zu veranstal ten, und wirbt bierdurstige Seelen als Theilnehmer mit folgenden lockenden Worten: Sämmtliche Brauereien, deren Besuch in Aussicht genommen ist, werden den Gambrinuszug freudig begrüßen und bewirthen, an allen Orten werden ihm Feste veranstaltet werden, und Land und Leute bieten die wunderbarsten Naturstudien. (!)! Je größer nun die Betheiligung ist, umso interessanter und billiger wird sich die Reise für den Einzelnen gestalten. Daö übrige Programm .ist eine Phrase deS Paragraphen H.

Nervöse Erschöpfung Seseiligk durch Ar. Mes' Mme. obaltende Zerrüttung Ui Nervensystem dennputzt nicht nur daö Sehiru nnd die geistigen Fähig

rnteu. sondern fuhrt auch ,ur Erkrankung lebenk. wuJttger Organe. Tu gesährkchfte dieser wdirecte ixvigen oepeyt einem rgriffenwerden Ui Herzen. Diese war der Fall mit Red. VL F. Sursake, Fawne River. Ind. r schreibt: , .vor vierzehn Jahren hatte ich einen leicht Schlag ansall. Ueberardeiruvg führte nervöse Erschöpfung herbei. Ich ronrde nngnncra nervös und die An ftrengung bei öffeurlichn Svrechen vnursachte frp Vodsen. welches mein Lesen bedrohte. Ich gebrauchte zwei Flaschen Dr. Milei' New Heart Sure für meine Herzbeschwerden und zwei Flaschen Dr. Miler Sie ftorative Nervine für raeme Nervösität nnd im besser als ich jemals wieder ,a fein erwartete. Ich kann ftundealanz fprecheu ohn u ermüden oder von Herzklopfen befallen zu werde, wie dies früher der Fall war, nnd ich fühle mich Ihnen , Dank verpflichte!.' Zn haben bei allen Slvothekern. Dr. Miles' Stach über Herz, und Nervenleiden srei Per Post. Dr. Uüea Medical Co., KI k hart, Ind. Dr. Mileö' Heilmittel machen gesund. E&7 Daö neue Gebäude der Indiana National Bank sieht seiner Bollendung entgegen. Die Direktoren erwarten, am 1. Januar einziehen zu können. Herr J.P (ZiriS svriSt beute Abend in de? Coluvia Galle. Jedermann eingeladen ?m Probate Geriöt wurrt Lewi Bisbov unter 5100 Bürflsckaft zum Administrator der Naölassensckaft deS V,?fftt?b,n,n Martin . Binkley ernannt und Martba A. ssbandler unter 9iWstVfr zur blassenschaktSverwalterin M l?ia,ntbumö der Verftorbenen.JameS W S bandler. Vereinen Catarrb b eilen will, muß mit dem Blut anfangen Sood'ö Sarsavarilla beseitigt die Ursacke diese Uebel und Bellt Katarrb dadurch, daß sie daö Blut reinigt. Hood'S Villen wirken milde aber vasch und sicher auf die Leber und den Magen. 25. CZ3 Herr Willard Nicholö, 277 N. Delaware Str . starb gestern Morgen im Alker von 82 Jahren. Ein Schlaganfall machte seinen, Leben ein Ende Herr Ri5ots p-ar einer der Sltesten Zeitungsschreiber der Stadt, denn söon in 1859 war er Herausgeber einer hiestgen täglichen Zeitung. Fraulein Florence Savwood fuhr gestern Nachmittag mit ihrem Vferd und Wagen in die Stadt, kam aber allein zurück. Daö Pferd scheute an der Ecke Meridian und Seorgia Ttr. und brannte durch. Eö rannte aegen einen Telegropbenpfosten und bl,eb todt liegen. Glücklicherweise MUb Fräulein Hao-"d unverletzt. Der . New York Store. (GtaMirt 1853.) Granite Waaren zum Preiö von Blechwaaren morgen. Zum Beispiel: 3 Pint Kaffeekannen 25c, 4 Pint 30e. 6 Pint 39c. Quart Pudding Pfannen 10c. 17 Quart Geschirrschüsseln 49e. No. 7 Theekessel 49c, No. 8, 59c. Mittlere Größe Reiökocher 45c, Größere 69c. 8 Quart Einmachkessel 59c, 10 Quart Einmachkessel 45c. '; Basement. m w Telephon 1259. Unterstützt die

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