Indiana Tribüne, Volume 20, Number 35, Indianapolis, Marion County, 22 October 1896 — Page 2

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Grfcim Taglily miö Lonmagv, D?lSzlte.Trib2?e" foftet durch oenXr&aet. i Cent per Ooche, die Sonntag Tribüne" ? Ctl pcx Docht. Beide lufacnne IS Cent tt Cents pn flnt. pct VoK nerhald be tuot 3fcht4t U orauZbe,ahlz pn rJar. OflUf i 13 Cstfr llladaw S.rah5. Iaii.napoliS, Znd.,22 Oktober Lv. Znr Neform der Franenkleidun.z. Der iki'Verlln abgehaltene internationale Frauenconzreß hat sich cl.ch mit der Reform der weiblichen Kleidung beschäftigt, ohne freilich b? stimmte Vorschläge zu machen. Am Oeilgehendsten sprach Dr. Spencer über das interffante Thema und zwar bezeichnet er die Frauenkleidung alä ein noch bedeutsames Hinderniß für KZ: Bewegung derFrau in der Frauentoaung Fast alle weiblichen Kleidungsstücke verurtheilte er aus practischen, gesundheitlichen und moralischen Gründen. Zunächst der Kleiderrock, der den freien Schritt der Leine hemmt und als Staubfänger wirkt. Er müsse nach allen Seiten fußfrei werden, mindestens 4 Zoll vom Erdboden ab. Die Unterröcke, welche das 16. Jahrhundert erfunden habe, damit .die Frauen leichter recht breite Hüften heucheln können, seien durchaus zu verdammen. Noch mehr das Corset. An einer Kreidezeichnunz der medicäischen Venus demonstrirte Redner die Schädlichkeit des Corsets. .Wer zählt die Völker, kennt fcic Namen, die' alle zum Corsetkrieg kumen?- und doch, wie wenig ist tiotz allen Schreibens und Redens erreicht! Noch viel zu wenig wird beachtet, daß daö Mieder namentlich durch die Last der Röcke enger wird. Für die jetzige Generation wird aber das Corset doch nicht zu entbehren sein, da die Rückenmusculatur derselben zu schwach geworden ist; wenn die weibliche Jugend durch allseitige LeibesÜbung gekräftigt wird, kann sie auch deZ Corsets entwöhnt werden. Das Hemd in seiner jetzigen Form hat weniz Berechtigung, zu empfehlen ist die englische Combination. Vielfach zu hoch sind die Hacken der Schuhe. Das Haar sei möglichst einfach und oizne Brenneisen zu behandeln, als Le dcckung sei ein weicher Filzhut oder ein kappenartiger Hut zu emvfehlen. Endlich wendete sich der Redner noch gegen Haarnadel, Schleier und im zweckmäßige Mäntel. Die Ausführnn. gen fanden lebhaften Beifall. Noch reicher indeß gestaltete sich der Ap. vlauö. als Frau Sera Prölß geendet. Sie gab zu, die jetzige Frauenkleiduni 1 ti hnV : hKtr Itf A nnrfi nfnnh rrflf'l 1 schön. Der Kleiderrock werde stets ein i. .!YCf-n-..:i in ivwwfc ytubitiwi m v I ' r Symbol der weiblichen Hilflosigkeit und Abhanaigkeit bleiben. Habe lyr doch einArzt yesat, er glaube an kein: Frauenemancipatlon, so lange die Frau noch rumkrabbeln" müsse, um ihre Tasche zu finden. Die heutiqe Mode verursache eine solche Steifhaltung der Glieder, daß man schließlich, der Darwin'schen Theorie zufolge, an die Geburt fteifarmiger Kinder giern bm könne. S)ie Männertracht sei ja entschieden practischer, schön und astbetisch aber sa sie nicht. Darum dürfte auch -die neue Frauentracht nicht nach der Art der jetzigen Männertracht gestaltet werden. Das Costüm der Radlerin erscheine ja ganz practisch und chic, es sei aber auf den corrumpirten Corsetgeschmack zugeschnitten.' Als die sundeste und entsprechendste Tracht sei die sogenannte Königin Luisen-Tracht anzusehen, abzesehen von der Decolletirung. Die Rednerin empfiehlt die Errichtung eines Ateliers als Versuchsstation für eine vernünf tige Frauentracht. In der Discussion wandte sich Frau Dr. Med. Kraiewska (Bosnien) gegen das Corset. Staatsrath Chatiseian (Tiflis) . beleuchtete die Kleidung! frage ' von der climatologischen Seite.' Fräulein Bona Pei se? (Berlin) empfahl die moderneRadfahrhose, sie setze jeden Unterrock und mache das Corset überflüssig. Die letzte Sprecherin. Fräulein Karsien (Berlin), gab wehmüthig zu. daß die Frau noch allzusehr Sclavin der Schneiderin sei. Unsere Indianer. Qie groß ist die Zahl, von Onkel Sam'S rotyhäutigen Pflegebefohlenen und in welchen Theilen der Vereinigten Staaten sind dieselben ansässig 1 Diese Fragen werden wohl oft genellt, aber nur gelten beantwortet und darum soll in Nachstehendem eine gekrängte Uebersicht über die Indianerbevötterung unseres Landes gegeben werden.- Die Bundes behörden theilen die Rothhäute in. zwei Klaffen, für welche die Lesteuerung als einziges unterscheidendes Merkmal gilt, und dem zufolge kennt das Gesetz civilisirte d. h. besteuerte und wilde d. h. unbesteuerte Indianer. . . Im Ganzen beläuft sich die Zahl aller Ureinwohner der Vereinigten Staaten zur Zeit auf etwa eine Viertel Million, von denen 60,000 der ersten und . 190,000 der zweiten Kategorie angehören. In dm eigentlichen .JLdianerterritorium gibt eö 66,000 Rothhäute, welche ihre eigenen Stammesregierungen ' haben und auf welche die Bundesgesetze nur hinsichtlich des V. St.-Bürgerrechtes Anwendung finden; ; diese Indianer haben wedei daLStimmrecht noch dürfen sie in irgend einer Weise an politischen Angelegenheiten Theil nehmen, auch ist ihnen nicht gestattet, sich von ihren respectiven Stationen zu kennen. Außer diesen -leben im Jndia-ner-Territorium 8000 Rothhäute.

welche keineigene Stammes regierung. halfen hergestellt, auch ohne jede 'Ver5acn' un tn den anbeten .rtitoilf i nina, bie üoticcn von oefälliqer

leoen .i,tuu noianer, namnaz tu ytciu Jtcjxtö-;v,uw vöovu civilisirte). in Arizona 16.000 (1500 vilisirte) und in Oklahoma 5600 (10 civilisirte). . Die übrigen Indianer der theilen sich auf fast alle Staaten der Union So gibt et beispielswekse in rn . t cn : . nr rrr o rv . . . ' i

5V?2 fci'T ir TMn uu ucuciuimcu , .tMuiUt ei., wllq. iin ihn-nm vor. Das am bäufiastea

officiellen Bericht sämmtlick) als civil: sirt bezeichnet werben, und Illinois hat gar nur einen einzigen Indianer, über dessen Civilisation" das amtliche Document schweigt. In New York (meist auf Long Island) leben 23 civilsirte Indianer, ausschließlich der über den Staat verstreuten, theilweise civilisirten und der auf besonderen Reservationen ansässigen Roth däute. Die Angehörigen der .Sechs Nationen" zählen 5200 Köpfe. Ferner hat Main: 559. Massachusetts 424, Rhode Island 180, Connecticut 228, New Jersey 94, Vermont 34, New Hamvshire 16, West Virginia 9, Nord-Carolina 1514, Süd-Carolina 173. Alabama 759, und Mississippi 2036 Indianer. In Florida finden sich nur noch sehr wenige von den einst sehr zahlreichen Ureinwohnern und in Texas beläuft sich ihre Zahl noch nicht einmal auf 700. Verhältnißmäßig zahlreich sind die Indianer in den Pa-cisic-Staaten. California hat ihrer 15.000 (11,000 civilisirte), Oregon 4200 (1200 civilisirte), Nevada 5000 (3500 civilisirte), Utah 2400 und Washington 10,000 (4000). In allen Trans - Mississippi - Staaten finden sich ebenfalls Rothhäute, so in Montana 10,000, aber aus dem OhioThale sind sie fast ganz verschwunden. In Ohto leben nur noch 200, in Indiann 300 und in Kentucky 100. Der officielle Bericht vergißt auch die Rothhäute nickt, welche mit den Gesetzen in Conflict gerathen sind und sich hinter schwedischen Gardinen" befinden, ihre Zahl beläuft sich auf 184. Ein Todtenseld auS der Steinzeit. Funbe aus ber Zeit, wo der Mensch, noch unbekannt mit den Metallen.seine Werkzeuge, Waffen und Schmucksachen aus Stein, Holz, Knochen, Horn und Muscheln mühsam verfertigen mußte, traten in den Rheinlanden bisher nur vereinzelt und Zusammenhanglos auf. Auch steht die aus Unkenntniß stattgefundene Zerstörung des in den 60er Jahren am Hinkelstein" bei Monsheim aufgefundenen Grabfeldes dieser Periode gewiß nicht vereinzelt da. Der Wormser Alterthumsverein hat sich daher ein großes Verdienst erworden, indem er den durch Zufall dargebotenen Spuren nachgehend, eine größere Anzahl (69) unversehrter Gräber aus der jüngeren Steinzeit.der sogenannten neolithischen Periode.aufdecken ließ und 'nach Anstellung forgfältiger Ermittelungen über die Art der Bestattung, Lage und Z.hl der Beigaben für die Bergung fämmtlicher Fundstücke Sorge trug. Die Nachforschungen sind zwar noch nicht völlig abgeschlossen, trotzdem ist der vorlaufiae Beric'l. den Dr. C. Kochl im Auf-

trage des Vereins unter dem Titel Neue prähistorische Funde aus Worms und Umgebung" abgestattet und durch 20 Tafeln Abbildungen erläutert hat. in bohem Grade geeignet, sowohl den bisherigen Stand der Forschung in mancher Beziehung zu b.'reichern, als auch weiteren Kreisen ein anschauliches Bud des Culturzustan des jener frühen Periode zu vermit teln. Das beschriebene Grabfeld liegt unterhalb der sagenrelchen Stadt Worms auf einer hochwasserfreien Er höbuna 200 Narbs vom Rhein ent fcrnt. Das Antlitz ber in Erbgruben ziemlich dicht nebeneinander bestatteten Todt:n ist nach Nordosten gerichtet. Ihr Korper hat entgegen der bisher:gen Annahme eine ausgestreute Lage, nur der eines alten Mannes, dem seine Lenossen, wie der Versasser meint, aus Pietät die frühere Art der Bestattung haben zu Theil werden lassen, zeigt die Stellung eines liegenden Hockers. Die besonderen Beigaben der Manner, unter denen Waffen gänzlich fehlen, bestehen aus größeren Steingeräthen: durchbohrten - Aexten, Meißeln und Flachbeilen aus Kieselschiefer, Vasalt oder Syenit gefertigt, kleinen Steingeräthen (Schaber, Messer) aus Feuerstein hergestellt. Wetzsteinen, Schleifsteinen, Röthel, gelbem und rothem Eisenocker zum Tätowiren. Einige hatten am Halse Muschelschmuck oder Anhänger aus Thierzähnen. Bei den Frauen kommen größere Steingerätbe nur vereinzelt vor, häufiger dagegen Messerchen und Schaber aus Feuerstein und als Symbol ihrer häuslichen Thätigkeit ein, zwei oder drei Handmühlensteine? auch die, Mädchen waren mit dieser Spende schon bedacht. Als Halsschmuck trugen sie Muschelperlen und Anhänger von Thierzähnen oder durchbohrten Muschelscheibchen, an den Armen Eberzähne, drei oder mehr Ringe von fossilem (versteinertem Hirschgeweih), durchbohrte Muscheln und Steine. Um in letzterer Veziehung kewen Irrthum aufkommen zu lassen, wollen wir gleich hinzufügen, daß der Steinschmuck, den iine'Dame trug, aus drei Ringen von. grauem Syenit am rechten und drei Ringen von blauem Syenit am linken Ober arm bestand. .Immerhin legte die Herstellung dieses nach unseren Vegriffen bescheidenen Schmuckes dem zärtlichen Satten oder Bräutiaam jener Tage große Opfer an Geld (Geldeswerth) oder Zeit auf. Fast alle Gräber waren überdies mit einem oder mehreren Thongefäßen ausgestattet, die wegen ihrer großen Anzahl und Mannigfaltigkeit einen interessanten Einblick in Vt Leistungsfähigkeit der damaligen Keramik gewähren. Sie sind sämmtlich .ohn e Drehscheibe her.' gestellt, aber gut gebrannt. Henkel sind noch nicht vorhanden, mehr oder utniciz stark hervortretende Ansätze dazu vertreten ihre Stelle. Bezüglich dcr Bearbeitung sind d'ej.'r.ign, tr.tjiU ler Wahrscheinlichkeit nach als Kockaeschirre gedient hatten,, roh in.d unbeft imS :mm r,.:. vortrefflich, ornamentirt. Von .de? r i r 41, l ji iik - R, & w - w - -j Färbung mit Rötel und Eisenocker abgesehen, besteht dieVerzierung in einem SvÜem von geraden, gebogenen und gebrochenen Linien oder 'Punkten; Kreise. Spirale und Wellenlinien komcz

gewandte Motiv sind schraffirte Drnecke, die sich an ein um die Mitte des Bauches laufendes Band aufwärts und. abwärts ansttzen; fehlt dieses Band, so entsteht eine rautenförmige Musterung. Die lief, eingeritzten Linien oder Puncte sind mit einer weißen

Pasta ausgefüllt, wodurcy vie ttrkung desOrnamentes sehr erhöht wird. Als bedeutsamer, technischer Fort schritt ist noch hervorzuheben der Ge fäßfuß oder Standring. Im Allge meinen haben die alsBeigabe verwand ten Töpfe unten einen runden,' kessel fnrmigen Abschluß, stehen also au ebenem Boden nicht gut. Ein bestimm ter Tvvus aber, eine Reihe schön orna mentirter Becher umfassend, der für die neolithischePenode hier zuerst nachgewiesen ist. hat schon einen vollständig ausgebildeten Standring, der, an den runden Bodentheil ansetzend, seine Wandung nach mnen kehrt. Ueber die Äeit. welcher das zu Wormö ent deckte Gräberfeld angehört, gehen die Meinungen zur Zelt noch weit ausem ander. Der Verfasser glaubt, das drit te 5kabrtaulend v. Cbr. dafür in An svruck nebmen zu können. Vielleicht bieten neue Funde, die noch ausstehende Untersuchung der Schabet u. a. wener Anbaltspunkte. um diese für die Ent wicklnngsgeschichte unserer Vorfahr wichtige Frage ihrer Entscheidung nci herzuführen. Die Hochzeit eiutS yidschiprinzen. Newa in Fidschi war kürzlich der Schauplatz emes großen Festes, der Hochzeit des Prinzen Tui-Sawai, der zugleich die Stelle eineS Gouverneur? ? i . rr ' (Ölt. ! - jlli Die tsingccvicucu vuu iiu vm nimmt. Er vermählte sich mit Adivuikaba. der Tochter von Raw-Timoce, dem Sohne von Cakobau, letztem Kö niae von Nidfchi und Nichte des reich sten und bedeutendsten Häuptlings der Insel. Von allen Seiten waren die Eingeborenen zusammengeströmt und mehr als 6000 wohnten den Feierlichleiten bei. Äur Bewirthung dieser Menge waren 600 Schweine und 300 Schildkröten geschtachtt: woroen. tfu das tteltmabl batte man eine Art Krippe, 200 Fuß lang, 2 Fuß breit und 4 ftufc tief, aufgeschlagen. Sie war bis zum Nande mit Taro gefüllt, worüber die gebratenen Schweine kreuzweise lagen. Die Festlichkeit i a . r t- . v -c -I 11 . oauerie juny itagc uno iiocuuu tu lich wurde diese Krip:e mit Lebensmitteln gefüllt. Die Hochzeitsfeier beganq L ! C.P T- L . W.- sClmm - oamil, vag ein jeoer iauu uct suv neborenen. von ibren Häuptlingen ge führt, zum Festplatze marschirte, wo sie ihre Hochzeitsgeschenke darbrachten. Diese bestanden m Matten. Tappa und Bananen. Tausende von Matten und Tausende von Yards Tappa, den auS Bast gewebten Zeugen, wurden aufgehaust und Bauanen ganze SchlssSla düngen. Allein die Eingeborenen von Vaiulele brachten über 2000 frucht schwere Vananenzweige. Um ihr Ge schenk anmuthig n die Augen fallen zu lassen, hatten sie ein 60 Fuf$ hohes m rüst gebaut, das ganz mit Bananen zweigen behängt und mit flatternden Tappastreifen verziert war, eine der reizendsten Trophäen, die man sich vorstellen kann. Da der Kirchenraum des der Trauunasceremorne die Menschen natürlich nicht alle faßte, so war auf emem freien Platze ein mit rostbaren Matten geschmücktes Zelt errichtet, daö einen sehr hübschen Anblick gewährte. Für die europäischen Zuschauer waren Sitze vorhanden, wogegen alle Emge borenen rund uinher an der Erde hock ten. Der ganze Weg vom Hause der Braut und des Bräutigams biö zum Zelte war mit weichen Matten, bedeckt und mit Blumen bestreut. Katuepeli, der Onkel, der Braut, führte das Brautpaar mit den nächsten Ander wandten zum Altar, wo die Trauung von Missionaren der Wesleyanischen Kirche vollzogen wurde. Die Braut, eine großäugige Südseeschonheit, trug ein Gewand, zusammengesetzt . aus äußerst fein gewebten Matten und eine seidene Schürze, der Bräutigam ein weites Gewand, eine Art Toga aus Tappa. Nach vollzogener Trauung wurde das junge Ehepaar nach seiner zukünftigen Wohnung von dem ganzen versammelten Volk geleitet. Dann kehrte Alles zum Festplatze zurück, wo die Tänze unaufhörlich 5 Tage und 5 Nachte fortdauerten, in denen sich ein Stamm nach dem anderen bis zur Erschopsung ablöste. Gefährliche Kranken.Qeglüknng. Seit einer Reihe Jahre ist es in verschiedenen amerikanischen Städten Brauch geworden, Blumen an Krankenbetten in Hospitälern und auch anderwärts, wenn die Kranken arm sind, zu bringen, und gewisse Damenvereine machen sich dies zur speciellen Aufgabe.Dieser, an sich recht hübscheBrauch kann jedoch auch bedenkliche Folgen haben, wenn dabei nicht die nöthige Vorsicht seiiens der Kranken und ihrer Pfleger geübt wird. Auch manche Personen, welche auf eigene Rechnung folch: Blumen in ihrem Schlafzimmer halten, kennen diese Gefahr noch nicht genügend. ' - : Unlängst ereignete sich ein beachtenswerther Fall dieser Art im Osten unseres Landes. . Es wurde ein Kistchen kalifornischer Veilchen, welche in feuchtes Moos gepackt waren, in einem Krankenzimmer, geöffnet und aufbewährt. Da die Nacht sehr kühl war, so wurden die Fenster geschlossen. Am nächsten Morgen war die betreffende Patientin fast todt infolge hysterischer Krämpfe und theilweisev Lähmung. Schon-der deutsche Dichter.Freiligrath hat einen 'ähnlichen, noch weitergehenden Fall in .Der Blumen Rache" sehr poesievoll geschildert. Dabei gibt , eö viel: .andere beliebte Blumen, deren Duft noch weit gefährlicher ist, als der. jenioe von Veilchen. Blumen in Krankenzimmern können geistig und. körperlich sehr wohlthatig wirken und sind unter allen Umständen in den Schlafzimmern vonReconvalescenten empfeblenswerth, aber nur Ui sniem Zutritt ttiner Luft.

DentsSs OokalkackriSten.

äyürmncu. Altenburg. - Der Herzog von Sachsen-Altenburg, hat. die ihm gelegentlich de? Feier' seines 70. Geburtstages von der Landschaft zur Verfllgung gestellten 50,000 Mk.zur Errichtung eines Genesungsheims bestimmt. ' Eisen ach. Hier wollte ein ausWärtiger Unternehmer einen naturwissenschaftlichen Experimental - Lortraz für Schüler halten, wozu sich mehrere Hundert Kinder mit ihrm Lehrern eingefunden hatten. Sie mußten aber, ohne den Vortrag gehört zu haben, nach Haus gehen, da die Bezirksdirection den Vortrag untersagt hatte, weil kein Bedürfniß für denselben vorliege. . . . ' Frankenhausen. Die Eisenbähn, von hier, nach Sondershausen wird normalspurig gebaut werden; zu den Baukosten der Linie gewährt Schwarzburg-Sondershausen 125.000 Mark und Schwarzburg-Rudolstadt 25,000 Mk. als unverzinslichen,, nicht rückzahlbaren Zuschuß, an Preußen, welches die Bahn bauen wird. Ger a. Der in alten Zeiten an der Straße zwischen Saalfeld und Gera wohl am meisten aufgesuchte Fuhrmannsgasthof, die sog.. .Eichfchenke-, liegt seit Erbauung der Gera-Eichich-ter-Vahn ganz verwaist und wird jetzt auf Anordnung, der Schwarz burg-Rudolstädter Regierung niedergerissen. Freie Städte. 'Hamburg. Die Hamburger Polizei kann sehr gemüthlich sein. .Der aus Hamburg ausgewiesene ; englische Arbeiterführer Tom Mann berichtet in einem englischen Blatte über seine Erlebnisse in Hamburg. Er beschwert sich nicht über die Behandlung, die ihm zu Theil wurde, rühmt vielmehr die Hoflickkeit und die Zuvorkommenheit der Hamburger Polizei, deren Beamte ihn als Gast betrachteten, mit gutem Bier und , zartem Beefsteak versorgten, schließlich sogar eine Rundfahrt durch die Stadt mit ihm machten und auch ihre amtlichen Obliegenheiten in rücksichtsvollster Weise erfüllten. Seine Beschwerde ist nur dagegen gerichtet, daß man ohne Angabe von Gründen die bereits ertheilte Erlaubniß in einer Versammlung von Hafenarbeitern zum sprechen, zurückzog, ihn auswies obpohl er kein Gesetz verletzt hatte und ihn daran hindertf.sich aus preußisches Gebiet zu begeben. - s - ' Mnllenbllrg. Fried land. In seltener k?rperlicher Rüstigkeit und Frische feierte der Sattlermeister Fr. Paul semen 90. Geburtstag. Er - ist her älteste Bürger Friedlandö. Vor mehreren Jahren wurde ihm daS Ehrenbürger recht der Stadt verliehen. Malchin.' Im Laufe des Som merS waren wiederholt Zigeunerfami lien hier, die u. a. in einem hiesigen Gold und Silberwaaren Geschäfte Lestellungen auf Schmuckgegenstände machten, deren Betrag sich nach Hun derten bezifferte. Theils ließen die Zigeuner diese Waaren gegen Einsendung des Betrages sich nachschicken. theil wurden sie von einem Zigeuner trupp abgeholt.' Kürzlich wurden wie derum größere Bestellungen gemacht. namentlich an silbernen Ketten und goldenen Ohrbummeln. Oldenbnrn. ! Lohne. Am hiesigen Bahnhose wird-demnächst wieder em größeres Etablissement errichtet werden. Die ffirma ftr. Bramlaae und Co. l?lnba ber Fr. Taphorn) hier hat dort einen großen Complex Land angekauft, um eine neue Korkfabrik darauf, bauen zu lassen, weil die bisher benutzten Fa brik- und Lagerräume schon lange Nicht rnehr für den Betrieb ausreich ten. Welche Bedeutung die hiesige Korkindustrie hat. beweist wohl, daß allein die betreffende Firma einen täglichen Versandt von 150.000 Stück Korke hat. Sachsen. Dresden. DaS Konigl. preußische Kriegsministerium hat dem. hiesigen Allgemeinen Turnverein- durch das Artillerie-Depot Magdeburg eine Anzahl franzosischer Lanzen aus dem letzten Feldzuge zu Uebungszwecken für die Fechtabtheilung des Vereins überweisen lassen. Die Lanzen werden dem Verein eine Anregung - zu weiterem Streben auf dem Gebiete der ritterlichen Fechtkunst bieten und gleichzeitig dürften sie ein selten schöner 'Schmuck des neuen Fechtbodens sein. : A n n a b e r g. Die . hiesige Bürger schaft.hat daö 400ZahrZae Bestehen der Stadt gefeiert. DieStadt wurde gegründet, als m den hiesigen Bergen große Schätze an edlen Metallen gefunden wurden. Der ehemalige Silberreichthum ist längst erschöpft, der Bergbau verfallen. Aber an seiner Stelle hat sich t'mi sehr umfangreiche Großindustrie entwickelt, die Annaberg und Umgegend zu einer der wichtigsten Städte des sächsischen Ekportgewerbs gemacht hat. Bekanntlich ist . hier besonders die Posamentenindustrie heimisch. R e p p e n. Dem hiesigen Ortsrichter Unze ist eZ gegluckt, den von der Gendarmeriebehörde schon längst gesuchten Einbrecher Schrapel, welcher in den Amtshauptmannschaften .Döbeln, Os chatz und Großenhain's ein ' Diebeshandwerk betrieben hat, zu verhaften,, als derselbe abermals Nachts bei ihm (Unze) einen Diebstahl ausführen wollte. Sch.. der bereits 8 Jahre Zuchthaus verbüßt hat. hatte 6 Dietriche, 2 Bohrer etc. bei sich und einige Stunden vor seiner Verhaftung beim Gemeindevorstand. Rüdrich in Reppen die C?emeindekasse gestohlen. Wendischfahr-e. Hier hatte kürzlich ein Kind eine Stecknadel derschluckt. Da sich bei dem Kinde sehr bald die heftigsten Schmerzen einstellten, 'wandte sich .die. Mutter an emen Arzt. Durch ein ganz einfaches Mittel, ohne irgendwie operativ emzugrei en, gelang es demselben glucklicherweie, den -gesahrlichul.? Gegenstand nuZ F 3 Slv:3 Korxn & entfernen.' Eil " v ; 'l

verordnete tüchtige Porttsnen Sauer-

kraut. Schon am daraussolgendm in den hiesigen Ortsarrest einSeliefe7t. T?.e hatte das Mittel Erfolg. Auf wo er seine That unumwunden ewgcnatürlichem Wege gelangte die Nadel, stand. -in Sauerkraut eingehüllt, wieder an'ö Stuttgart. Einem ' Schüler Tageslicht. ; j des hiesig:n Conservatoriums. wurde i.;-..C.C ATrr nii2 si!t. cm t. r . n

vytufc;;ugu;uw pqiai. Mainz. Gegen den Inhaber eines hiesigen offenen "Ladengeschäfts ist Anklage wegen , unlauteren Wenoewerbs erhoben worden, weil der be- - treffende Kaufmann an seinem Schaufenlter die weitbin sichtbare Bezeiü ! nung hatte anbringen lassen: VerI e t! ii .lt n!. rr iauy zu uraocupccicn . juz Konkurrenz hat nun m dem fraglichen Geschäste Waaren erheben lassen, wobei festgestellt wurde, daß der Verkäufer nicht zu Fabrikpreisen verkauft, sondern daß er denselben Nutzen von feinen Waaren zieht, wie jeder andere Geschäftsmann. Die Bezeichnung an dem Schaufenster sei daher .eine unrichtige und dazu berechnet, die Kunden glauben zu machen, daß man bei ihm billiger einkaufen könne. , Obt r - Jngelheim. Hier ist die Weinernte so reich, daß trotz des niederen Preises der Trauben aus dem Frühburgunder Herbst allein 120.000 M. gelost wurden. Wormö. Mit den Arbeiten zum Bau der festen Straßenbrücke über den Rhein, insbesondere Herstellung der Erdlöcher - für ' die Landpfeiler, wurde begonnen. ' Äsaß-Lochnngen. Kayseröberg. ! Der Vahnbe dunstete Hermann der Kaysersberger Thalbahn fand die Summe von 9581 Mark in einem Eoup6; daS Geld war in einer gewöhnlichen Handtasche. Der ehrliche Finder lieferte sewen Fund sogleich ob; als Eigenthümerin wurde eine -Frau allS Velfort ausfindig . gemacht. . Barern. Amberg. Die Amb. Volksztg." berichtet .folgendes Curiosum: Ein Brauer außerhalb der Hollertau baute selber Hopfen. Er war aber mit seinem Product nicht zufrieden, Derkaufte dasselbe an einen Händler und lauste nach Ewiger Zeit -echte". Hollertauer Waare. Wie war aber der Mann erstaunt, als er denSack öffnete und in demselben sein Messer fand, welches er seit einigen Wochen verloren und vermißt hatte. Bei näherem Zusehen erkannte er, daß er wiederum einen eigenenHopfen bekommen hatte, elbstve.rständlich viel theurer, als er zenselben abgegeben. ' Asch. Hier wurde auö Anlaß des LSjährigen Bestehens des VeteranenVereins ein Kriegerdenkmal unter entsprechenden Feierlichkeiten enthüllt. Buchau. Bei Sattenbeurm wurden die Ueberreste zweier sich kreuzenden Romerstraßen freigelegt. Be!m Schüssen - Ursprung, der Wasserscheide zwischen Donau und Rhein, wurden viele werthvolle Funde gemacht: Geweihe, Rennthierknochen, Waffen etc. ' . F u r t h. Hier entstand beim Füllen eines sog. Cisternenwagens mit Benzin .in der Benzinfabrik von Schütte & Landsberg eine furchtbare Eiplosion. Alsbald standen die ganzen Fabrikgebäulichkeiten in Brand. Die Nürnberger. FUrther und eine große AnzahlLandfeuerwehren waren am Brandplatze erschienen. ; München. Die.neue Privatstadtpost -Courier" wurde neulich eröffnet. Zur , Beförderung sollen Postkarten, Kärtenbriefe, Drucksachen und Waarenbriefe innerhalb des Stadtgebietes gelangen. Die Unternehmer sind die Inhaber der : Stadtpost. Nürnberg, Böttcher & Co. 74 uniformirte Briefträger werden den Verkehr verMitteln, darunter für die entfernteren Strecken 16 Radfahrer. Sie sind sorgfältig ausgewählt und müssen Caution stellen. - . Rhempfalz. Germeröheirn. Der verstorbene Bezirksarzt. Dr. Eppelöheim war im Besitze einer. Käfersammlung, die bet Kennern einen Wertb von über 10.000 MJl: hatte. Die reichhaltige Sammlung wurde, in den letzten Tagen an einen .Liebhaber in Wien verkauft, und zwar für 6000 M. i Speyer Zur Anschaffung von Feuerwehrgeräthen wurden vom königlichen bayerischen Staatsministesterium der Pfalz 13.000 M. überwiesen. Die Summe ist in Zuschüssen von 20 bis 200 M an die Gemeinden vertheilt worden. . ' : W a l d m o h r. Auf der Grube -Nordfeld" fand eine Explosion schlagender Wetter statt, durch welche drei Bergleute schwer und ein Bergmann leicht , verletzt wurden. . '.i - 'WüttttOberg. . Pfu klingen. 'Das Wetter gestaltet sich immer mehr und mehr zu einer wahrenCalamität; nicht nur daß auf unserer vom Uracher bis zum Tübmger Oberamt' reichenden, nahezu arößten Markung im Lande an den sernerin Berghängen noch zahlreiche Sommerfrüchte stehen und lagern, sondern nun hat auch noch der von der Alh herunterbrausende Föhn auf den sogen. Holzwiesen. ,dem ausgedehnten Wiesenplan unterhalb des Giebelberges, westlich der Wann,' die letzte Hoffnung auf das Oehmd so ziemlich ver nichtet. mdem er-den größten Theil desselben in .blc Lüste Hortwirbelte. eutllngen. Unter zahlreicher ro i&.is!, c . . wnycmijuHa tvulve ver im Aller vezi '.1 v.33 ivmwv vn llil-illCl vCTlj fst CA Vfcr- vsl .C. rr 1 iu vtiuiücnc ttornni j

ctenra.'y voms Bantlin hier zu Grabe tm roV,iaorer oocy ues von o emem getragen. - i Provinzler gefallen lassen muß!" . NuderSbe?g. Neulich Nachts! Vom Regen in die Traufe, vom Sonntag auf Montag, geriethen Emil: -Ich bin gestern Abend beim zwei ledige Burschen im .Stern- in Tanzen mit ffräulttu Clara hingefallen. Mannenberg mit einander in Streit, und jetzt ist sie böse auf mich. Weißt der sich dann auf der. Straße weiter Tu nicht, wie ich mich plausibler Weise rniwickelte. ! Der- 18jährige Dienst, entschuldigen könnte? . Oskar: .Sag' knecht Gustav Wieland sah ein, daß er, ihr, Tu hattest einen Rausch gehabt.dem 27jährigen Liegelarbeiter Chri- Eine musikalische s? siian Noth nicht gewachsen sei. und m i l i e. -1. Student: Gehst Du r,-. v8&.r t.r . - . x.... : w:. im.:t iit -

ftttna itiaijuiu x,cicir;oiie em .gtöBCä. grotmeiser und stiefc ,3 s?nm m..-; w . vVibiU fene tltzt constatirte. daß an ein Wf. . n.i. .'r i . ' lj i - J.i - .VZJ:Z7Z:l,v

Brotmesser und stieß es seinem Gegner ! Student: Ich? .. Nein, meine Leut' in, den Unterleib, so daß. die Einge! sind mir viel zu musikalisch: Mama weide bervortrsten. Vpt fTf?nt-' s&Ifiöf ht Äitker rn,Zn, fpihim m

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aus seiner Wohnung seine kostbar; Violine, eine echte Guarneri imÄerthl osn m., gestohlen. Der Einbruchödiebstahl geschah,' während de: zunge Mann sich auf. einer Ferienreisk befand; auch. seine Wirthin und dai Dienstmädchen waren in der Zeit des Diebstahls verreist. Trotz eifrigste, Nachforschungen hat die Polizei nock keine Spur des Diebes, der offenbai von dem ungewöhnlich hohen Werth des Instrumentes Kenntniß Hatte. OestMich-Ungaru. Innsbruck. Die Landessäcu. larfeier wurde im Hose der Kloster, kaserne mit der feierlichen Weihe der historischen Kriegsfahnen und der U:Vergabe des von der Kaiserin gespendeten prachtvollen Bandes für dik Springesser Sturmfahne durch ' di: Erzherzogin Alice eingeleitet. An dem Vorbeimarsch der Schützen in der Hofburg betheiligten sich über 10,000 Mann mit mehrmals 80 Musikcorps. Das Löwenbräuhaus . beherbergte an 600 Schützen ' und Veteranen Auf jeden Diann kamen außer den Fleisch, speisen auch' drei Knödel. Der MünchenerTourist Joseph Kirchbauer, ein Mann vsn 50 Jahren, wird seit dem 19. August - vermißt. - Damals wurde er noch in Innsbruck gesehen Wahrscheinlich . ist er bei einer Berg. Partie in eine Schlucht gestürzt. ; Prag. Der Kaiser genehmigtt die Uebernahme .' der hiesigen MalerAkademie in ' staatliche Verwaltung, sowie ihreUmaestaltung in eine Kunstacademie mit . vem Unterricht in beiden Landessprachen. .. Schweiß Bern. In dem hiesigen Magazin der eidgenössischen Kriegsverwaltung ezplodirte neulich eine Granate alten Systems im Augenblick,' als man in Gegenwart des Inspektors Bleuler die Ladung herausnehmen wollte. Der Jnspector, und ein Beamter wurden verletzt.- Eine'- Dame auS Gent stürzte auf dem Falpenflöh bei Thun ab und. blieb todt. Rheineck. Der Bau einer Drahtseilbahn von . Rheineck nach WalzenHausen scheint keine verfehlte Speculation gewesen zu sein. Trotz deS abscheulichen Sommerwetters wurden im Monat August 11.322 Personen aus derselben befördert, welcher Verkehr eine Einnahme von 4661.70 Francs brachte. Kanton Walliö. -Die Oe. erreich. Molkerei - Zeitung-, schreibt, daß es in- manchen Gegenden der Schweiz üblich sei, den Käse 20, 30 und mehr Jahre aufzubewahren. Besonders in Kanton Wallis.ist dies der Fall, wo auch die Sitte herrscht, den am Geburtstage eines Kindes gemachten Käse erst bei dessen Leichenchmauö verzehren. ES existiren dortelbst Käse, die gegen 200 Jahre alt ind, und es gelten alte Käse über--aupt als Zierde einer Hauswirthschaft. .Dr. Müller in Bern untersuchte einen beglaubigt 160 Jahre alten Sahnenkäse. Derselbe enthielt noch .2z Pr. Wasser und hatte einen auffallend milden, an Milch erinnernden Geschmack. Dr. Klenze selbst be wahrte ein Stück von einem Käse auf, welcher beinahe 80 Jahre alt und dabei nicht harter war, als alter Tabak. MtrzeS Oerfayren. Die Ehescheidung in Birma geschieht in folgender. Weise: Wenn zwei Ehe leute sich scheiden lassen wollen, zündet jeder Theil eine Kerze an und der, dessen . r ,w a ri erze zuerii rneoergeorannr DcriQBl s)QUs und s)oi und nimmt nicbtS mxi sich als die leider, die er auf dem Leid nagt, vuies andere gehört dem m diessm Zufallsspiel gewinnenden Theile Selbstbewußt. Gast: Was ziehen Sie vor? Einen Kuß oder em Trinkgeld?" Kellnerin: Ein Trinkgeld!- Gast: .Sie ha. ben einen schauderhaft schlechten Ge schmack!Berechtigter Ein wur f. Thierbändiger (der im Hotel logirt, Morgens): Das war eine schöne Nacht! Man kann sich ja in Ihren Betten des UngezicfetZ nicht erweh ren!- Wirth (höhnisch): Na, Sie scheinen mit auch ein netter Thierbän diger zu sein!" oceln gar nicyts. Welche von diesen Damen allen, Herr Frei, würde Ihnen am besten gefallen?" Ich bedaure recht sehr!", versetzt Herr Frei, Ich verstehe rein gar nichts von Malerei!" ' " : Un ter Hagestolzen. A.: Wie magst Du denn diese Frau heira then, die sich, schon 14 Tage nach der Hochzeit von ihrem Mann scheiden ließ? B.: Ja eben deßwegen ich will auch einmal nur 14 Tage verheirathet sein!Guter Grund. WaS, Herr Doctor, Sie sind für die Fraueneman cipation?- Gewiß, denken Sie sich, wmn meine Frau selber Dc:tor gewor den wär, hätt sie mich doch nie geheira thetl" Ein Kind der Zeit. Hanö (zu seinem Vater, von dem er wieder einmal ordentlich Schläge bekommen): .Du scheinst aam m veraessen. daß ick ein geborener Berliner und du nur auS der Provinz! ES ist schrecklich, waS sich Tt m mt Xtf m v ' r.?l X 1 . ' in .ynuqisserient z Student: . .A? T?m moin Pf T z " " v w vutvv stmr spielen Klavier und Papa blöst mir i v ' . v - - ', . ; .

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