Indiana Tribüne, Volume 20, Number 34, Indianapolis, Marion County, 21 October 1896 — Page 2
Znvisna Arivüne
Erschcutt Taglich uud SomUag. Die täzttche .Tribüne kostet durch den Xtljtt j (JcnU per LZoche, die ontaa.Trlbae-I Cents per Ooche. BelU uTare 15 entS tiei u entb per r?,t. Per yoft außerhalb b Uit ugfchit t V,raHie,hlnz V pe, JaU. onv 10 ca Vlabama traße. Indianapolis, Snd.,21 Oktober 1896. Flüssige Lst. Auf der Nürnberger Ausstellung kann man sie sehen; da wird gegen wartlg nach dem Verfahren von Pro sessor Linde flüssige Luft dargestellt und unseres Wissens zum ersten Mal einem großem Publikum vorgeführt. Es ist eine wasserähnliche, bläuliche Flüssigkeit von einer Temperatur von etwa 190 Grad Celsius unter Null. In gewöhnlichen Kochflaschen und Bechergläsern steht sie offen da; etwas Quecksilber, Aether und dergleichen hineingebracht, erstarrt sofort; Kautschuk wird hart und' ganz spröde. Äcehrere Minuten lang hält sich auf diese Weise auch eine ganz kleineMenge der Flüssigkeit, da sie nur langsam die zum Verdunsten nöthige Wärme sich r erschaffen kann. Will man sie etwas langer aufbewahren, so mußman Sorge tragen, daß die Möglichkeit der Wärmeaufnahme auf ein Minimum reducirt wird. Aber, so wird Jedermann fragen, toie kann man denn die Luft verflüssigen? Die Antwort bautet einfach : durch Abkühlung. Wie Wllsserdampf durch Abkühlung flüssig wird, eine Erscheinung, . die , wir beispielsweise beim Anlaufen der Fensterscheiben beobachten können, so wird im Allgemein?n jedes Gas, auch die Luft, bei gelügender Abkühlung flüssig. Der Apparat, dessen sich Professor Linde zur Verflüssigung der Luft bedient, besteht zunächst aus einer ComPressionspumpe, auf deren besondere Construction wir hier nicht näher eingehen wollen. Diese Pumpe saugt die Luft an und comprimirt sie in ein Nohr, das durch einen Hahn, das sogenannte Regulirventil, geschlossen ist. Die beim Comprimiren entstandene Wärme wird zum Theil schon in der Pumpe selbst mittels Kühlwasser beseiiigt, weiter durch, einen besondern Kühlapparat. Dieser besteht aus einem Trog mit Salzwasser, welches durch ewe besondere Kühlvorrichtung auf einer Temperatur von etwa 10 Grad Celsius : 'unter - Null gehalten wird und durch welches das vorhin erwähnte Rohr in vielen Windungen hindurchführt. Bei geschlossenem Regulirventil würde der Druck in dem Rohr bei fortgesetztem Comprimiren fortgesetzt zunehmen; bei vollständig geöffnetem Reguurvenm wurde überhaupt keine Compression stattfinden können. Man hat es nun durch mehr oder minder weites Oefsncn des Hahns vollständig in der Hand, die Luft in dem Rohr auf jeden beliebi gen Druck zu comprimiren. Je weniger man öffnet, um so höher steigt der Druck. In unserm Fall öffnet man den Hahn nur so wenig, daß das mit dem Rohr verbundene Manometer den hohen Druck von 173 Atmosphären anzeigt. Ehe die' comprimirte Lust das Regulirventil verläßt, hat sie. durch das Salzwasser gekühlt, eine Temperatur von einigen Grad unter Null. Infolge der plötzlichen Ausdehnung kühlt sie sich hinter dem RegulirVentil um vielleicht 30 oder 40 oder noch mehr Grad ab. Diese Ausdehnung erfolgt in einem Behälter, in welchem das Mundstück des Regulirveitils luftdicht eingeführt ist. Die abgelühlte Luft verläßt diesen Behäliix durch ein Rohr, welches zur Compressionspumpe führt, wo die sich ausdebncnde Luft ' zualeich mit friscker Luft angesaugt wird. Ehe aber dieses, kalte Luft , führende - Rohr zur Compressionspumpe' gelangt, '. umschließt es das in viele Schlangenwin düngen oelegteCompressionsr'ohr zwischen Regulirventil und .Kühler. , Auf diese Weise wird i?ie comprimirte Luft vordem Regulirventil' weiter abgekühlt ; beim Ausdehnen sinkt also die Temperatur noch tiefer; man.hat also noch kältere Luft "zum Abkühlen der comprimirten Luft; - wieder - sinkt die Temperatur der sich ausdehnendenLuft nr-rij tiefer. So geht die Abkühlung allmälig immer weiter,' bis schließlick) die QerflüssigungStemperatur der Luft erreicht ist. . Es ist selbstverständlich.. daß hinter dem Regulirventil in dem Gefäß,' in welchem die Verflüssigung stattfindet, kein erheblicher Druck mehr herrscht ; n der That , übersteigt . .derselbe nur ganz unbedeutendem etwa' 6 8CentimeterQuecksilberden Atmosparendruck. Man kann daher. . ganz.güt in den Boden des. mehrfach erwähnten Behälters den hals einer der früher besprochenen dopvelwandigen Kochflaschen luftdicht einführefl.und Zn.ihr..die bei der Verflüssigima auftreienden Erscheinungen beobachten. Zuerst macht '. sich die Kohlensaure der Luft bemerklich. Kohlenfäure ist außerordentlich viel leichter zu verflüs sigen,als die beiden Hauptbestandtheile der Lust. Stickstoff, und Sauerstoff ; sie ist deshalb, auch. schon vor dem Regulirventil flüssig. Nach dem Passiren des Regulirventils erstarrt sie sofort, und man beobachtet daher in der Kchflasche zuerst einen feinen Schneeregen von fester Kohlensäure. - Dieser Schnee bleibt aber nicht liegen; rasch verdunsten hie einzelnen Flocken. End lich. nachdem die Pumpe einige Stunden gearbeitet hat, l fließt der erste Tropfen flüssige. Luft an der Innenwand der Kochflasche herunter. Nun echt es rascher, ba die zum Verflüssigen nothwrndige, tiefe Temperatur erreicht ist. und es nur noch darauf ankommt, diese Temperatur konstant zu erhalten, nicht mehr, wie bisher, die Temperatur weiter zu erniedrigen. 2311 tm in Nürnberg ausgestellten
Apparat kann man .in eine? Stunde etwa einen Liter flüssige Luft erzeugen. Die so erhaltene Flüssigkeit sieht milchig aus; es rührt dies von derin ihr suspendirten festen Kohlensäure her. Der in der Kochflasche herrschen7 . ...ii w!a f::rn.U
Dt ajnia reiqi au, uic.uiUlllü"1 mittels eines Steigrohrs,' wie bei einem Syphon settttch-avzapsen uno aus mähr. Kockflasckien u. dral. abziehen zu können. Um die Eingangs erwähnte tlare Flüssigkeit zu erhalten, vraucyr man nur die feste Kohlensäure durch ein gewöhnliches Papierfilter abzusiltriren. Der Einfluß körperlicher Leiden auf GeisteSkrankheen. Tnh bon auken in den' Körper eingeführte Schädlichkeiten Geistesstörunkönnen, ist eine beHVtl f.. " r kannte Thatsache, für die der Alkoholrausch und der Sauserwaynnnn an schauliche Beispiele liefern. Die tagRTfnfTima lebrt weiter, daß im Anschluß an gewisse fieberhaste Krck- . ' . o heiten, wie Typyus, Ajungeneiuauu dung u. f. w. nicht selten vorübergehend ein Irresein sich einstellt; denn Fieberdelirien sind nichts Anderes, als eine Störung der psychischen Thätigkeit. Die hohe Temperatur hatnur wenig . Beziehungen zu den psychischen Erscheinungen, da Phantasien auch vor wie nach dem Fieber auftreten. Diese bei vielen ansteckenden Krankhetten auftretenden Veränderungen im Gebiete des Nervensystems können jedoch nicht als unmittelbare Wirkung der Krankheitserreger selbst ange,ehen tverden, sondern sind durch ihre gist: gen Stoffwechselproducte bedingt, wie Rour und Fersin wenigstens für die diphtheristischey Lähmungen bewiesen haben. Aber nickt bloß die Bacteriengifte können solche Erscheinungen hervorrufen, sondern wir wissen, daß bei einer fehlerhaften Umsetzung unserer Nahrungsmittel im Verdauungscanal neben unschädlichen auch schädliche Stoffe entstehen, die. in's Blut gelangt, das Nervensystem beeinflussen und Unbehagen. Unruhe. Herzbeklemmungen. Angstgefühle, Schwindelanfälle, Schw'achegefühl u. s. w. hervorrufen können. Solche Folgen der Selbstvergiftung pflegen durch Fortschaffung der vermutheten KrankhcltSflösse schnell zu schwinden. Es kann aber auch der Fall eintreten, wo unter einer längeren . Einwirkung solcher Stosse, die z. B. durch Eiweißsäulniß im Darm zu Stande kommen, die Nervenelemente, auch die des Gehirns, sich verändern, deren Wiederherstellung eine gewisse Zeit erfordert, daß in der Zwischenzeit eine Art Geistesstörung besteht. Nach Pich und Sw.eeney wird auch Neurasthenie in vielen Fgllen durch DarmstLrungen veranlaßt, so wie - manche Formen von Epilepsie, Hysterie u. f. w. ES besteht also tm enger ursächlicher Zusammenhang zwischen chemischen Vorgängen des Stoffwechsels und dem Nervensystem. Weit auffälliger aber sind nun die Einwirkungen, die fieberhafte Krankheiten. z. B. Typhus, Scharlach. Lungenentzündung, öiose u. s. w. auf den Geisteszustand mancher Irren ausüben. Die Frage lag allerdings nahe, ob nicht dieselbe Schädlichkeit, die W dem einen Falle eine Krankheit (Fief,Thf.itafiMt. akute und chronische Geistesstörungen) hervorruft, in dem anderen eine bestehende heilen könne. Die neuere Zeit, die durch das Zusammenfassen der Geisteskranken in Anstalten die Beobachtung ungeme'm erleichtert, hat ziemlich reichliches Material in dieser Richtung zu Tage gefördert. Nach Prof. Dr. Wagner v. Jauregg steht der heilende Einfluß des Typhus auf Geisteskrankheiten unzweifelhaft fest; auf Grund seiner Beobach-imn-n fcäll er sick au dem Aussvruch berchtigt: Wenn ein Geisteskranker . ä. fc. Ort P1 in dem ersten Halden Jayr ves enehens seiner Geisteskrankheit von einer der genannten Krankheiten befallen wird, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, daß er dadurch von seiner GeittkSkrankbeit aebeilt wird." Und Prof. Nasse sagt vom Typhus: Jedenfalls kann ich den Typyus, em o univlukommener Gast er auch sonst sein mag. doch nach meinen bisherigen Erfahrun gen nur als denjenigen Krankheits vrocen' anerkennen, der unter' allen akuten Krankheiten in der .günstigen Wirkung aus de Psychosen emen un rrtrtltnm Norrana bebauvtet." Wei tere Beobachtungen haben gelehrt, daß auch noch andere körperliche Leiden Geisteskrankheiten günstig beeinflussen, So erzäblt Dr. Adolf ElzbolZ folgenden Fall: Ein Mädchen. daS schon 13 Jahre lang wahnsinnig war. unv zuletzt ein Krankheitsbild darbot, das einem vollständigen Zerfall, der geistiaen Vers'önlickkeit aleickkam. erkrankte unter langwierigem. und hohem Fieber an' einer Geschwulst' in der Seite, aus der sich mehrere Liter dicken Eiters entleerten.. 'Inzwischen hatte sich eine " f r j& cn..7.v...M.' fc.rt.jc! llüciluiuciiüc ci-uuciuiiy un fiui schen' Verhalten der Kranken vollzogen.Mit dem Einsetzen des Fiebers wurde sie ua'änalicker und freundli cher, sie fand sich allmalig in Ort. Zeit und ihrer Umgebung zurecht und wurde reinlich, die Wohnideen und Sinnestäuschungen., schwanden voll ständig, kurz, sie wurde als geheilt ent lassen, wenn auö nock einzelne Ueber reste der früheren langen , Geistesstö1 i t rung zu . velraqienoe Juge :n tyrem Wesen, zurückgeblieben waren. Einen anderen -Fall, ' der ebenfalls dartbut. daß im Anichluy an Alterungen istu siesstorunaen heilen können, beobacktete Dr. Stenge?. Bei einem unzweifelhaft Verrückten, der nach unseren sonstigen Anschauungen für unheilbar. geli:n mußte, kam eine durch Sturz bewirkte Verletzung eines Fußgelenkes erst nach einer viermonatlichen Eiterung zur Heilung. Kann man folche Heilungen auf andere Wirkung, wie auf die besonderer Stoffe (Proteine oder Toxine) beziehen, die die Eitererreger erzeugen? Mit dieser Auffassung stimmen auch die Beobachtungen Prof. v. Wagners Lberein, der nach Einspritzungen von' Tuberkulin Heilung von Geistesstörungen sah. Sollte, nicht'd'.e Heilkunde' in ibrem
unoanZdaren .Bemühen. Hettmtttel.zu finden, auf diesem Wege der Natur nachgehen, um zu erforschen, wie diese mit ihren . Mitteln Heilungen,' zu Stande ' bringt? Warum sollte die Heilkunst .bei diesem Versuche nicht auch Fingerzeige erhalten, die für die Besserung oder Behebung bisher . für unheilbar gehaltener Geisteskrankheiten sehr wertbvoll wären? Der Bacteriologie winken also auch auf diesem
Gebiete noch besondere Ausgaben. Die BühnenFallkunst. Nickt alle aefäbrlick aussetzenden Vorgänge auf unseren Bühnen werden durch Extra-Vorrichtungen zu voulg harmlosen, gemacht. Mitunter uno vielmehr besondere Kunstgriffe der Darstellenden hierfür erforderlich, und somit kann man sagen, daß dasSchau-spieler-und das Acrobaten-Gebiet v Berufsthätigkeit tyeilweije m emanser übergreifen. Diese Kunstgriffe müssen erlernt werden, wie diejenigen des Acrobaten auch, und ihr Kenntniß gehört zu den Bühnen-Geheimnissen welche von den Lehrern der dramatischen Kunst s?s? kersücktia bewaalt und niemals Mitgliedern der Bühnenprofession bei- . i . ! 1 k. gcvracyi roeroen, wenn man nn vt Berufstreue und Verschwiegenheit derselben sicher ist. Dilettanten werden nie in diese Kenntnisse eingeweiht; um keinen Preis können sie sich dieselben kaufen. Natürlich können unter solchen Umständen auch hierorts nur wenige Andeutungen hierüber gemacht werden. . Von besonderer Wichtigkeit sind die Methoden, beim theatralischen Fallen in bedeutendeTiefe bedenkliche Erschütterungen und Verletzungen , zu verhüten. Unter Umständen kann freilich auf mechanischem Wege jeder Unfall aus dieser Quelle verhütet werden; aber das geht eben nur an, wenn das Publikum nichts davon sehen und seine Illusion nicht beeinträchtigt werden kann. Wo indeh der Absturz sowohl wie daö Ankommen des Körpers sich vollkommen sichtbar vollziehen muß. da können nur die besonderen Kenntnisse der Darstellenden helfen, wenn der realistische Charakter des Ganzen gewahrt werden soll. Bisher wenigstens hat man' keine sonstige Aushilfe hierfür erfunden, die für alle Fälle anwendbar wäre, obwohl auch in dieser Beziehung weitere Jllu-sions-Erfindungen nicht gerade ausleschlossen erscheinen iund vielleicht chließlich de? ganze Theil der schaupielerischen Kunst, welcher in das Gebiet des Acrobats hineinreicht, überflüssig werden könnte.) Der Haupt-Kunstzriff für das sichere Stürzen besteht in einer bestimmten Art der Aufblähung d. h. einer tiefen Einathmung von Lust beim Fallen, wodurch das Gewicht des Körpers ' gewaltig perringert wird. Das ist mit wenigen Worten gesagt, aber nicht so leicht gethan! Keinem Dilettanten ist diese theatralische Art des Sichaufblähens geläufig. Dag:gen verstehen sich ein Sir Henry Jrving. ein Beerbohn Tree. eine Sarah Bernhardt u. A. sehr gut darauf. Es wird versichert, daß bei einigen reali-stischen-Stücken, welche in nächster Zeit das Licht der Bühne erblicken sollen, diese Aufblähungskunst viel wich tiger sein werde, als je zuvor. Außer den Kunstgeheimnissen der engeren Bühnenzucht als solcher gibt es übrigens auch noch andere, welche nur im Besitz einer einzigen oder doch ganz weniger Personen sind. Einige dieser haben den ersten Grund zu ihrer diesbezüglichen darstellerischen Geschicklichkeit ganz anderswo gelegt, als auf den Brettern, die die Welt dedeu-ten.-So hat z. B. das wirkliche Schlachtfeld in etlichen Fällen als Schule hierfür dienen müssen, und mehrere der betreffenden Schauspieler haben ihre unmittelbaren, sehr bedenklichen Erfahrungen auf dem Schlachtfelde. andere wenigstens die Beobachtung derartigerErfahrungen hinterber zu Bühnenzwecken ausgenutzt, öluf solche Weise ist es'Zi. B. einigen Wenigen gegeben, Pas Stürzen von Soldaten, welche durch has Herz oder in den Kopf geschossen worden sind, mit geradezu verblüffender Realistik darzustellen. ES sind allerdings unter diesen Darstellern keine, welche außerhalb der englischen Welt' alS Bühnengrößen ersten Ranges gelten; damit ist indeß nicht gesagt, daß bei der Richtung unseres Jahrhunderts-ende-Geschmackes die Entwickelung der Bühnenkunst nach dieserSeite hin nicht allgemein eine bedeutende Zukunft haben könnte. Für andere Geschlech ter wär? eS freilich ein seltsamer Gedanke gewesen, daß die unheimlichsten Schlacktfeld-Erlebnisse sich nock in Dieser Beziehung befördernd' und.be fruchtend erweisen würde. Aber heute? Europäische Vundschau.Prvvmz Brandenburg. Berlin. Die Berliner GewerbeAusstellung wird mit einem Deficit von etwa L,000,XK) Mark schließen. Di? armen reichen Garantiefondze!chner werden daran glauben müssen. ES sind Seitens der Ausstellungsleitung schwere, kaum glaubliche Mißgriffe gemacht worden. Den weitaus schlimmsten. der geradezu auf eine Mißwirthfchaft deutet, hat man aufgedeckt. . Zu den einträglichsten Geschäften der ganzen Ausstellung gehört der Wirthschaftsbetrieb der beiden ersten Traiteure Berlins, der Herren Adlon (Inhaber der bekannten Restauration Hiller Unter den Linden) und Dressel. Sie haben nicht, allein die bevorzugte Stelle im großen Hauptrestaurant am ?!euen See mit dem großen Wasserthurm inne, sondern noch zahlreiche andere Wirthschaften, die sie meist sehr vortheilhaft 5 weiterocrpachtet haben.' Für diese Verpachtungen allein, haben sie gegen 400,000 Mark eingenommen. Sie selbst aber haben im Ganzen 75,000 Mark gezahlt! Als mehrfache Millionäre dürften sie am Ende der Ausstellung dastehen.' während . die Ausstellung an einem' Deficit franst und viele GaKwirtbe dort kaum auf
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ihre Kdnen ' gekommen "sind. AHIwardt will, wiedie "Berliner Presseerfährt, spätestens in der zweiten Hälfte .des Octöber besuchsweise zurückkehren. um sein Mandat niederzulegen in der Voraussetzung, daß ein j bekannter Großgrundbesitzer des Driesener. Kreises, der auf das Reichstags- . manvat specunrt, sur die Erlangung der Anwartschaft auf dasselbe den i Preis von 15,000 Mark auszahlt. Der Kaiser hat aus seinem Dlspositionsfonds für den niedergebrannten Ort Brotterode die Summe von 60.000 Mark bewilligt. Das Landgericht verurteilte den feit dem 23.März in Haft befindlichen Bankier Paul Berend wegen unordentlicher Buchfuhrung, Unterschlagung und Betrugs zu vierjährigem Gefängniß. Schwedt a. O. Den seltenen Schmuck des Eisernen Kreuzes erster Klasse trägt ein einziger, noch activ dienender Unterofficier der Armee, der Wachtmeister Kettlitz von dem hier garnisonlrenden 1. Brandenburgischen Vragoner-egiment No. 2, Der damalige Unterofficier war am 14. Januar 1871 durch die pfeifenden Kugeln hindurch zweimal zum General von Schmidt geeilt, um ihm wichtige Meldungen zu überbringen. Für diese gefahrvollen Ritte, bei denen er übrigens 24 Meilen in 26 Stunden zurücklegte, wurde ihm das Eiserne Kreuz erster Klasse verliehen. Daraufhin fchüttelte ihm Zn dem großen Manöver bei Jllterbogk 1889 Kaiser Wilhelm II. die Hand mit den anerkennenden Worten: .Sie können sich rühmen, der einzige Unterofficier der großen deutschen Armee zu sein, welcher diesen schönen Orden trägt Provinz Ostprcußcn. , : Vraunsberg. Am letzten Tage des Marövers. welches das erste Armeecorps bei Preuß.-Holland abhielt, wurde ein Soldat durch einen Lanzenstich in die Brust getödtet. ein Meldereiter durch einen Lanzenstich amKopfe schwer verwundet. . H o h e n k i r ch. Einen Raubmord und schwere Blutthaten 'hat hier ein früherer Zuchthäusler, der Arbeiter Cchlaak, verübt. Er drang Nachts in die Wohnung des Käthners Templin und verletzte diesen lebensgefährlich, worauf dessen Frau ihm ihre Baarfchaft von 13 Mark einhändigte und flüchtete. Auf dem Hofe ihres Nachhars Zabel wurde sie aber von Schlaak eingeholt und erschlagen. ' Den hinzukommenden Zabel schlug der Unhold ebenfalls nieder, so daß an Zabel'S Aufkommen gezweifelt wird. Schlaak ist verhaftet. Königsberg. Ein Veteran der alten Fortschrittspartet. Gutsbesitzer Vuchholz-Kuppen, ist gestorben. Er vertrat viele Jahre hindurch mit fforckenbeck'den Kreis Pr. Holland-Moh-rungen im Abgeordnetenhause. Provinz Wkstpreußcn. . D a n z i g. Die in Wiesbaden derstorbene Baronin von Witzleben vermachte 'unserer Stadt 200.000 Mark. Nach zweitägige? Verhandlung verurtheilte das Schwurgericht ' den ' 24 Jahre asten Lehre? Brusz aus Rolstten. der beschuldigt war, im Februar dieses Jahre das Schulhaus zu Rokitten in Brand gesetzt und mehrere hundert Mark Gemeindegelder unterschlagen zn haben, zu drei Jahren und einem Monat Zuchthaus. Brusz, der Pie Brandstiftung und Unterschlagung bestreitet, will die Revision einlegen. K f. - E z y st e. Während der Besitzer Flath Nachts nach Hause ging, wurde er meuchlings überfallen, unmenschlich geschlagen und zerstochen und seiner Baarschaft von 60 Mark beraubt. Den Bemühungen des Bezirksgendarmen Volkmann ist es gelungen, als Thäter den kaum 18jährigen Kreuz, der beim Nachbarbesitzer dient, zu ermitteln. Provinz Pommern. R u g e n w a l d e. Ein Schadenfeuer wüthete im Dorfe Zillmitz. In o:r Scheune des Bauerhofsbesitzerö Ählert ausgekommen, legte es in kurzer Zeit dessen fämmtliche Wirthschaftsgebäude in Asche; das Wohnbaus wurde nur theilweise beschädigt. Ganz niedergebrannt sind aber außerUm das anstoßende Gebest d?s Banernhofsbesitzers Braun und das des Büdners Maaß, Außer den in den Scheunen befindlichen Ernteerträgen und Acker-Geräthen sind eine Anzahl Schweine und Gänse mitverbrannt. ; Stettin. Der 56 Jahre alte Rentier Friedländer aus Stargard, der veiheirathet und Vater erwachsener Kinder ist, hat in einer ganzen Reihe von Fällen abscheuliche Verbrechen an einem sechs Jahre alten Mädchen verübt. Er wurde auf frischer That ertappt und ergriff die Flucht. .Der Polizei gelang hier seine Festnahme. Der Anarchist Machner aus Mainz, welcher in Berlin von der Polizei beobachtet wurde, dann hier vorübergehcnd verhaket wurde und später nach Kopenhagen fuhr, dort aber ausgewiesen wurde, ist bei seiner Ankunft auf dem dänischen Dampfer 'MelchiorHierselbst von verkleideten Eriminölbeamten verhaftet worden.' Die Hoffnung der Beamten, auf dem Damvfer noch mehrere andere : Anarchisten zu ergreifen, ist vergeblich gewesen. ' Provinz Poscu. . tl r o n e a. d. Br. Der Districtsbote Wlsnicwski wurde auf einem Amtsgange auf dem Wege von Falkenburg nach Zolondowo von zwei Strolchen überfallen und durch zwei Revolverschüsse wehrlos gemacht. Die Strolche nahmen dem W. Amtsgelder im Betrage von 801 Mark ab und versetzten ihm dann noch einen Messerstich in die Brust, welcher nur deshalb nicht tcdtlich war, weil das Messer an einemLedergurt abprallte. Jn owraz law. Letzthin entlud sich über unsere Stadt ein überaus heftiges Gewitter, dem um 6 Uhr ein noch stärkeres folgte, das von einem wahren Wolkenbruch und Hagel begleitet war. Courage hat das- Ehepaar L. Nachmann von hier, das neulich nach Amerika abgereist ist. obwohl der Mann 72 und die Frau sogar 76
Kriewa Infolae VilzveroMuna
sind von der Familie Jankowski in Luschkowo auch die beiden Töchter im Alter von 13 bezw. ,12 Jahren gestorben. Gleichfalls daran gestorben ist ein' Kind der Nachbarsfamilie, das eben-' falls von den Pilzen, genössen ' .hatte. Auch dieses Unglück hat also-ebenso wie die Pilzvergiftung, in Slesin bei Rakel fünf Opfer zefordert. Provinz Schlesien. B r e s l a u. Der Nestor der deutschen Astronomen. Geheimrath Prof. Dr. Galle, der feit 44 Jahren dieBslauerSternwarte leitet, beging den 50. Jahrestag der Entdeckung des Planeten Neptun, den er als erster Observator der Berliner Sternwarte auffand, annähernd genau- in der Stelluna. in welcher Leverier's Berechnungen auf Grund den Störungen der Uranusbahn ihn ansetzten. Rector.und Senat der Breslauer Universität beglückwünschten den hochverdienten Gelehrten. und die philosophische Facultät ehrte ihren Senior durch Ueberreichung einer Adresse. Glogau. Ein versuchter Elternmord im Wahnsinn, wird aus Linden hiesigen Kreises gemeldet. Nachts stand plötzlich der etwa 17 - jährigeSohn deö Stellenbesitzers .Pätzold aus dem Schlafe auf. und frug feine durch das Geräusch erwachten Eltern, ob sie seine Eltern wären. Selbstverständlich betheuerten die Eltern ihm offenbar irrsinnigen Sohne, daß er seine leiblichen Eltern , vor sich habe. Nein, Du bist nicht meine Mutter!" schrie der lunge Mensch und stürzte sich mit einem Messer auf die zu .Tode erschrockene Frau, der er sieben Stiche beibrachte. Mit allen ihm zu Gebote stehenden Kräften stürzte sich der Vater auf den wahnsinnigen Sohn, den er aber nicht bewältigen konnte und er wurde ebenfalls durch Messerstiche erheblich verletzt. Nun flüchteten die Eltern in fast bloßem Zustande und über und übe mit Blut bedeckt, auf die Dorfstraße zum Gemeindevorsteber. . der sofort ärztliche Hilfe herbeiholen lieh. Der von dem Vorfall in Kenntniß gefetzte Gendarm begab sich in Begleitung des Dorfw'ächters in das Vatzold'scheHaus, wo nach vielen Anstrengungen der Wahnsinnige gefesselt und spater in das hiesige Gefängniß überführt wurde. Die Verletzungen der Eltern sind wohl schwere, aber glücklicher Weise nicht lebensgefährliche. Proviflz Sachsen. :Egeln. In Bleckendorft wurde am Bahnübergänge der Magdeburger Chaussee Frau Degener von einer vorüberfahrenden Locomotive erfaßt und zur Seite geworfen. Die Frau erlitt oabei einen Schädelbruch, so daß an ihrem Aufkommen gezweifelt werden muß. Sie hatte einen Hund vom Bahnkörper zurückhalten wollen und ist hierbei dem herankommenden Zuge zu nahe gekommen.' , , . Halberstadt.' Letzthin wurden die Bewohner der Unterstadt durch Feuerlärm aus dem besten Schlafe geweckt. Im Gehöfte der Mühlenhoff'schen Fischhandlung ämBurchardithore war Feuer ausgebrpchen, das, dq reichlich Wasser her Holtemme der schnell eingreifenden Feuerwehr zur VerfüMg stand, aus seinen Herd beschränkt erden konnte, so daß nur das Dach and ein Stallgebäude niederbrannten. M e r s e b u r g. : Ernannt ist Civilsupernumerar Günther zu Halle ;um Regierungssecretär. Pensionirt ist Steuerinspektor Müller in Schienditz. Zu Standesbeamten werden bestellt Rittergutsbesitzer Lücke in Trebitz und Kaufmann Huth jun. zu Wörmliß. zum stellvertretenden .Standes-Be-amten Werkbaumeifter C. M. Ganzlin zu Lauchhammer. Provjnz SMv!g-Holstetn. . ! A l ; o n a. Bei der im vorigen Jahre zu Gunsten einer Altersversor-, gungscasse für Hebammen in der Pro-, vinz Schleswig - Holstein veranstalteten Verloosung find rund 26.600 Loose verkauft worden und für diese sind mit einigen anderen Einnahmen, etwas über 24.000 Mark aufgekom inen. Die Ausgaben für Gewinne und Kosten haben nahezu 12,000 Mark betragen, fodaß ein Reinertrag von reichlich 12.000 Mark sich ergeben hat. Ueber die Verwendung dieses Geldes ist ein Beschluß noch' nicht gefaßt worden. j Helgoland. - Für die Küste der Insel Helgoland mit der Düne ist ein besonderes Strandamt errichtet Worden, welches den Namen Strandamt Helgoland" führt und als No. 3 des-Kreises . Süderdithmarschen bezeichnet wird. Die strandamtlichen Geschäfte sind dem lendräthlichenHülfsbcamten, ReMungsassessor Graf N. Bylandt übertragen, der zu ; diesem gwecke zum ' Strandhauptmann ernannt worden ist. R e n d s b u r a. Die Errichtung einer Reichsbankstelle am .hiesigen Platz iÜ nunmebr beschlossene Sache. .Die osessssssssssooessssss mwmi
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! Eröffnung wird boraussichtlich' in Kürze erfolgen. Die verlangte GaranA?.r : n e i. . ä - .
ncmmmMii aus.vie 2llaue von. junj Jahren von einer.'-, Anzahl ' größerer Firmen gezeichnet worden. . . Provinz Hannover.' ; Hä nnove tj Die im Februar d. I. den Herren Th. Tövote in Linden und H. Salzsieder in Hannover durch Beschluß des Bezirksausschusses auf Grund zahlreicher Widersprüche der Gemeinden Ronnenberg, Empelde und Wettbergen versagte Concession zur Anlage einer Kunstdünger - Fabrik in Ronnenberg ist im Recursverfahren nunmehr den genannten Herren vom Minister für Handel und Gewerbe ertheilt worden. Hedemünden. Das Hierselbst auf der Schanze, aus sogenannten Findlingen zurErinnerung anDeutschlands große Zeit errichtete - Krieger-denkmal,-welches hier kürzlich feierlich enthüllt wurde, ist aus . Mitteln des Kriegervereins und der Stadt, vornehmlich aber aus freiwilligen Gaben hiesiger patriotischer Äürf.t'r erbaut worden. Es ist und bleibt ein Denkmal Hedemündens; die nahe Umgegend ist nicht betheiligt. L a u t e r b e r g a. H. Neulich brach im nahen Dorfe Barbis Feuer aus. Die Hintergebäude, sowie der Saal der Stroebel'schen Gastwirtbschaft daselbst wurden ein Rauch der Flammen. Die hiesige freiwillige Feuerweh?, wie auch die Wehren der'benachbartenWrfer waren zur Hülfe gekommen. Prvvim Westfalen. B o ch o l t. Franz Beckmann. der von der Strafkammer Münster inFolge des Spinnerei'- Einsturzes zu 9 Monaten. Gefängniß unter Anrechnung von 3 Monaten . Untersuchungshaft verurtheilt wurde, ist durch Gnadenerlaß die Strafe in Festungshaft, umgewandelt worden. - I ferlohn. Zwei hiesige Bewohner, besser situirt Heute, sinv in dem Landhauser Revier beim Wildern abgesaßt worden. In der Nähe des Westiger Bahnhofes wurden sechsJserlohner Radfahrer ohne jede Ursache plötzlich von einem ganzen RudelBurschen überfallen, mißhandelt und mit Messe.ru bedroht, Rhemprovinz. Düsseldorf. In den letzten Tagen kamen hier wieder mehrere Messeraffairen vor. In der Kasernenstraße erhielt ein Fabrikarbeiter einen Messerstich in den Rücken, in der Neußerstraße wurde bei einer Schlägerei ein Fabrikarbeiter durch fünf Messerstiche in den Kopf verletzt und in der Moltkestraße schlitzte ein 13 Jahre alter Knabe einem löjährigen Brauerlehrling mit einem Messer die linke Seite auf. E u p e n. Der Weberausstand bei der Firma L. Peters zieht immer weitere Kreise. ' Jetz sind auch schon 85 andere Arbeiter dieser Fabrik: Spm ner, Walker, RauherScheerer, Drous seure.. Fadner, Tagelöhner, Stopferinnen ii. s. w, unfreiwillig zum Feiern gezwungen. Diese Lc,i!e sind um so schlimmer daran, als ihnen die Unterstützungen der Weber abgehen. Die Spinnerei von Taste Hierselbst entließ ihre streikenden Arbeiter und ersetzte sie durch belgische.. , Köln. Hier wurde der Inhaber der Central - Versorgungsbank-, Christian Feuser, verhaftet. Der Verhaftete, der früher als Homöopaththätig wari haUe., als das Geschäft nicht mehr gehen wollte, in der Dagohertstraße ein Bankhaus- errichtet pnd suchte nun dusch Zeitungs-Jnse-rate Kassendiener, Kasstrer etc. Den Bewerbern wurden -Cautionen von 10 600 Mk. abverlangt, die auch meiPens gezahlt wurden. Auf diese Art hat Feuser etwa 2200 Mk. erhalten und zu seinem Vortheil verbraucht, ohne daß die Geprellten Stellung oder ihr Geld wieder erhielten. Prvvmz Hcssen-Nassau. Fuldq. Gelegentlich des, Nadfqh-rer-Festes ereignete sich ein hedauerlicher Unfall. Ejn auswärtiger Radsahrer stellte sein Fahrrad, an welchem er in ejnem Täschchen einen geladenen Revolver festgeschnallt hatte, in das HauÄ einer befreundeten Familie. Das Kind eines 'Telegraphenbeamten machte sich. an dem Rad zu schaffen und stieß an dasselbe, wobei der Revolrer sich entlud und die Kugel dem Knoöcn des Beamten in den Unterleib drang. Das arme Kind ist seiner, qualvollen Leiden erlegen, i W a b e r n. Die diesjährige Campagne der hiesigen Actien-Zuckerfabrik wird, wenn der Neubau vollendet ist, demnächst beginnen. Die zur Campagne nöthigen Arbeiter wurden bereits anatnoinmm. - "IM Meerschaurnpfeisen, lange deutsche yfeifen, Cigarren spitzen it., bei Wr. Tluüo.199 OS Oasbinaton Ctr. I WFW o 8 U o o o o 0 I l st o II II o o o st fl tti Jahr in wnthvollen Artikeln an Raucher von SlQoKvOll'O Rechtem VWM Qbak. . 6lc werd tim Coupon in jede Zwei II II II vyt.Vuiu und zwei Cw$oni in jdn vi?UnzButu finden. - aufe Sie
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ES ist unzweifelhaft wahr -daß durch ein vernacdlässiqtes Magenleiden ViliösiM, begleitet on opfsSmezen entftebt. cive weitere Vernachiassigung erzeugtLeberkeidm und schließlich wird daß Blut in Mitleidenschaft gezogen' Zeder veiß oder sollte es visseu, daß Dr. August IKoentg's Hamburger Tropfen ein unfehlbarkö Mittel gegen obige Leide ist.
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