Indiana Tribüne, Volume 20, Number 33, Indianapolis, Marion County, 20 October 1896 — Page 2

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Die tägliche TrtbÜNe" kostet durch den Träger J (Xcntl per Woche, die 4oxmtafl..rf6üne"8 Zt per Woche. Leide usanine IS SentS ,de, 65 SentS per rlsnat. Per PoK außerhalb de tdr ,gschiZt oraube,hlunz V ptt laU. ' Onus 18 Süd ttladarn Satzk. Jadi.napottö, Ind.. 20 Oktober 1896. Unsere unstschulen. Zu den Zeichen des SpätherbstZ gehört auch die Ueberschwemmung unseres Publikums mit Reclame-Bläti-chen, welche keineswegs etwas mit den Wahlcandidaten zu thun fcjtti, sondem die fast gleichzeitige Eröffnung aller wirklichen und angeblichen Kunstfchulen in unserem Lande verkünden. Es mag auch für die deutsch-amerika-Nischen Leser von Jnter:sse sein, einige Augenblicke bei diesem Gegenstand zu verweilen. Man berechnet nach den zuverlässigen Daten, daß zur Zeit rund 10.000 jurnjc Männer und Frauen in diesen Kunstschulen, mit und ohne Gänsefüßchen. in den Ver. Staaten studiren. (M?n den, ebenfalls in neuerer Zeit sehr zahlreich gewordenen amerikanischen Musik - Eonservatorien" sei hier nicht die Rede, sondern nur von der bildenden Kunst.) Diese Zahl mag Manche überraschen, welche stets nur von dem entsetzlich nüchternen amen kanischen Dollarlande" reden. Wie groß die Anzahl der Schulen selbst ist, darüber liegt bis jetzt keine Gesammtstatistik vor, aber schon die in unseren wichtigeren Grobstädtcn verbreiteten Dialoge liefern ein: recht stattliche Liste. Wie geht es indeß mit den Aussichten dieser Kunst beim allgemeinen Publikum? Ohne Zweifel sind einige jener Zehntausend hochbegabt, ja das Feuer des göttlichen Genies brennt in ihnen, obgleich es sich nicht ganz so vollendet zum Ausdruck bringen mag. wie das in manchen Ländern mit viel älterer Civilisation etwas häufiger der Fall ist; bildet doch selbst das eifrigste tu dium der Früchte fremder Civilisation noch keinen genügenden Ersatz für unmittelbare eigene Erfahrung. Jene Wenigen nun werden sich ohne Zweifel Berühmtheit erringen können, mit oder ohne Hilfe von Weltausstellungen, und sie werden es wohl auch zu einem bescheidenen materiellen Erfolg bringen, der sich freilich noch lange nicht z. V. mit demjenigen erfolgreicher Kaufleute vergleichen läßt. Indeß, wenn auch die Kunst von jeher nach Brot geht-, an ihren clasfischen Lieblingsstätten nicht minder, als bei uns, so soll doch der Mammon nicht den höchsten Lohn der Kunst und besonders nicht das höchste Kriterium ihres Erfolges und Werthes bilden. Das in Betracht gezogen, darf man jenen Wenigen sehr gratuliren; sie stehen auf der höchsten Sprosse, die sie in ihrer Profession überhaupt erreichen können! Kein Mitstrebender auf diesem Theil der Weltkugel hat es je höher gebracht oder wird es sobald höher bringen, und reich gewordene Kunst jünger gibt es ja auch anderwärts nur em kleines Häuschen. Aber wie steht es mit b:n vielen Anderen? Eine etwas größere Anzahl, darunter hauptsächlich weibliche Kunstbeflissene, bringt es niemals zu irgend einem praktischen Resultat; immerhin aber können ihre Errungen- , schaften dazu beitragen, ihr eigenes Lebensideal zu bereichern und ihren Haushalt zu verschönern. Es sieht zu hoffen, daß keine dringlichen PflichtAnsprüche nothwendigerweise darunter leiden. Die riesige Menge der Uebrigen jcdoch. es ist fast grausam, von htr.m zu sprechen. Man täusche sich nicht darüber, daß 99 von 100 amerikanischen Jungen und Mädchen, welche einen solchen Pfad eingeschlagen haben, und mit höchst seltenen AusnahmeFällen auf den Verdienst ihrer 5)ände angewiesen sind, nicht das Feuer göttlichen Genies in der Bruft lodert. Mögen sie sich auch an Intelligenz und Geschmack mehr oder weniger über die allgemeine große Masse erheben: das hat mit der vorliegenden Frage noch nichts zu thun. Und ist es nicht ein mitleiderregender Anblick, zu sehen, daß alle diese darauf versessen sind, große Maler oder Bildhauer zu wer.den? Mit dem Genie ohne materiellen Erfolg ist es schon so eine Sache"; aber dieses findet immerhin einen gewissen Trost in sich selbst. Doch wo es sogar an diesem gebricht? Solche Talentirte, aber Genielose thäten wohl viel besser, wenigstens mit ihrem Fachstreben bei der gewöhnlichen Menge auszuharren und ihren Seschmack dort auf die geschmackvollere Gestaltung so vieler Dinge des prosaischen Lebens anzuwenden! Anö sterbende Geyser? Eine betrübsame Kunde kommt aus dem Vellowstone Nationalpark und wird als wohlverbürgt bezeichnet, nämlich: daß die heißen Springquellen oder Geyser des Parks anhaltend an Stärke abnehmen. So versichert wenigstens Herr W. W. Wylie. welcher mehr Jahre in diesem Nationalpark zugebracht hat, als jeder Andere, und zu einem halbwegs verläßlichen Uu theil fähig sein sollte. In diesen Geysern besitzt unser Land eine bedeutendere Attraction, als Vielen bekannt ist; denn sie sind sowohl an Anzahl wie an Thätigkeit die hervorragendsien der Welt, und im Vergleich mit ihnen erscheinen sogar die berühmten Gsyser von Island und Neuseeland nur unbedeutend, von den japanischen und sonstigen kleineren , Geysern gar nicht zu reden. Hunderte von Geysern enthalt die Z):llowstone Regien; die 5,auptgrupden derselben liegen im Oberen V?den am Fire-Hole-Fluß. Am bekanntesten unter ihnen ist ,Old Faith-

I ful geworden, so benannt wegen großen Regelmäßigkeit seiner Thätig., keit. Alle 45 Minuten bat derselbe einen Ausbruch, welcher fünf Minuten anzuhalten pflegt, und dabei wird eine, dmvfend fceifcc Wassersäule von 100

bis 150 Fuß Höhe emporgetrieben. ! (Die Springsaulen Des fronen uen sers von Island erreickm im äußersten Falle eine Höhe von 120 Fuß). Sehr V . . m r bemerkenswerty x aucy ver regier The Giantess", dessen Haupt-Wassersäule zwar nur 50 bis 60 Fuß hoch steigt, aber aus ihrem Centrum schießt noch ein kleinerer Strom reichlich 250 ftun emvor. Dura? aroke UnreaelMäßigkeit der Kraftentfaltung zeichnet sich der Geyser e &aur aus; denn die Höhe seiner Springsäule schwankt zwischen nur 10 und 150 Fuß; auf dem Höhepunkt seiner Eruptionen aber macht er ein besonders schreckliches Getöse, und der Boden ringsum wird wie von einem Erdbeben erschüttert. " Viele sonstige merkwürdige Belspiele ließen sich noch anführen. Erwähnt sei noch das männliche Seitenstück zu der (Sianteft-, nämlich der Giant", welcher in der That m Riese in der Ausdauer ist. Denn er spielt eine bis 3z Stunden lang anhaltend und.bringt es auf eine Säule von 140 bis zu 200 Fuß. Nicht zu verachten ist auch der Bhive", welcher eine Säule von mehr als 200 Fuß emportreibt, derenWasser nicht in das Becken zurückfällt, sondern sozusagen in Atome zerstaubt. Aber eS scheint, wie gesagt.daß diese Herrlichkeit in hoffnungslosem Niedergang begriffen ist. Hr. Wylie erklärt, daß im Vergleich mit der Zeit vor 16 Jahren im genannten Oberen Becken nicht mehr, als die Hälfte der damaligen Thätigkeit noch vorhanden sei, und der Rückgang sich langsam, aber stetig fortsetze! ES sind jetzt 26 Jahre her. daß die Gevser im ?)ellowstone-Park wissenschaftlichen Beobachtungen unterworfen werden. Diejenigen von Island und Neufeeland werden schon seit 100 Jahren wissenschaftlich beobachtet und auch in ihrem Falle hat man eine Abnahme der Kraft und Thätigkeit constatiren müssen. Neue von irgendwelcher Bedeutung scheinen sich nicht mehr zu bilden. Vielleicht werden, wenn es einmal mit diesen NaturPhänomen ganz und gar vorbei sein sollte, die Herren Gelehrten eine Art Leichenschau" über dieselben abhalten und sich dann über die eigentliche Ent-siehungs-Ursache der Geyser einiger werden, als sie es bis heute sind. ,b d tphnu knNvkdm snFF FFFedFF Connecticuts schwarze Gouver eure. Das ist ein Titel, über welchen vielleicht auch viele Kenner der amerikanjschen Geschichte den Kopf schütteln. Daß der Staat der hölzernen Mus, catnüsse und hölzernen Schinken" je mals wollköpfige Gouverneure gehabt. mag sogar vielen seiner elgenenBewohnern sehr überraschend klingen, es sei oenn, van man icywarz vios trn bildlichen Sinne nimmt und es aus das politische Glaubensbekenntniß der Gegenpartei anwendet. Um solche politische schwarze Schafe handelt es sich jedoch hier nicht. Connecticut hat thatsächlich eine ganze Reihe erwählter Gouverneure von schwarzer Hautfarbe besessen, ob gleich dieselben mit der Staats-Regie rung nicht in ausgedehnterem Maße zu thun hatten, als die Zigeuner-Kö-nige oder der scige Mormonen-KLnig Strang mit der Landesverwaltung. Schon vor den Tagen des amerikanischen Revolutionskrieges und auch späterhin bis mindestens zum Jahre 1S20 war es bei den in Connecticut lebenden Pickaninnies Sitte, jedesmal am Sanstag nach dem regulären Tag der Staatswahlen eine Wahl unter sich abzuhalten und einen der Ihrigen zum Gouverneur $u erküren. Ueber den Ursprung dieser merkwürdigen Sitte läßt sich leider nichts Bestimmtes mehr ermitteln. Der Erwählte war ge wohnlich, wie wir aus einem selten ge wordenen Werkchen erfahren, ein Mann von achtunggebietendem Aeuße ren, stark, fest und doch von 'großer Beweglichkeit, rasch zum 'Befehlen. Entscheiden und Bestrafen." Keineswegs war dies eine leere Würde; son dern diese. Gouverneure waren that sächlich unter Ihresgleichen Herrscher, die sich ihrerseits mit einem militärischen und richterlichen Stab umgaben. Mehr noch: Auch die Weißen erkanntet: in den Colonialzeiten allgemein diese Art Regierung und besonders die von ihr ernannten schwarzen Richte: an, wenn es sich um Fälle handelte, an denen Schwarze betheiligt waren, und übergaben gewöhnlich farbige Sklaven, die ein Vergehen begangen hatten, einem dieser' Rassenrichter.' Sie konnten sich das leisten: denn vor diesen Richtern , kamen oft die Schuldigen noch schlechter weg. als in den gesetzlichen Gerichtshöfen! Nach der Abschaffung der Sklaverei inConnecticut verkrümelten sich allmalig auch die schwarzen Gouverneure." Die Kunst der Bienen. Ein russischer Forscher. Herr G. Kogevnikow aus Moskau, hat die Frage einer Untersuchung gewürdigt, ob die Kunst, Waben zu bauen, von den Bienen erlernt, oder ob sie der Ausfluß eines angeborenen Instinktes ist. Wallace schlug bei Bienen vor, die Bienenlarven aus den Zellen zu nehmen und die ausgeschlüpften Bienen abgesondert in ew qroßes Treibhaus mit zahlreichen Blumen zu setzen, und dann zu beooacyten, waö für Waben sie bauen. Kogevnikow hat nun allerdings unter so schwer erfüllbaren Bedingungen Versuche- nicht angestellt, sondern er nahm einen leeren Stock mit sechs Rahmen in ein Zimmer, durch dessen Fenster die Bienen späterhin beständig ausfliegen konnten. In diesen Stock stellte er vier Rahmen mit gedeckelter Brüt, die nahe vor dem Auskriechen stand. Außer der gedeckelten Arbeits-bienen-und Drohnenbrut befand sich in dm Sabea auch ein: Anzahl nc3

ungeoeckeiter Larven, sowie zwei gcdeckelte und eine ungedeckelte Königinzelle. Im Ucbrigen enthielt der Stock wn2 nvr3 4nm Woblero.eben eines

Schwarmes erforderlich ist. Bei der , Aufstellung des Siockes befand sich in j ihm keine einzige erwachsene Biene, L - . i er r.i. v. I aber losori nacy oem uinicgcn un. Rahmen kroch unter seinen Augen das erste junge Vienchen aus der Zelle. Am nächsten Tage fand zcogevnnow aus allen seinen Rahmen junge, schwache, kaum kriechc'.ide Bienchen. Ihre erste Arbeitsleistung war die Deckelung der ungedeckelten Weiselzelle. Tags darauf, am sechsten Tage nach der Einstellung. war eine Königin ausgekrochen. Bekanntlich dulden die Bienen nur eine Königin im' Stock; eine zweite wird entweder todtgebissen oder sie zieht mit ihren Anhängern aus, der Stock schwämmt dann. Es waren, wie vorher bemerkt, noch zwei Weiselzellen im Stock, die eine, die ein wenig ausgebissen war, schnitt Kogevnikow heraus, und vier Tage später war die zweite Weiselzelle von den Bienen selbst vernichtet, d. h. sie hatten, ohne einen Begriff vom Leben in einem Bienen stock zu haben, so gehandelt, wie Bienen gewöhnlich in diesem. Falle handeln. Als fast alle Brüt ausgekrochen war, stellte Kognv?.ikow in die Mitte, des Stockes einen ganz leeren neuen Rahmen ohne Wachsstreifen, und nach zwei Tagen war an ihm eine kleine, vollkommen richtige elliptische Wabenzungc fertig gebaut. Die genaue Untersuchung ergab, daß die Bienen mit ihren ersten Versuchen in der Baukunst schon auf der Höhe der Kunst standen. Noch beweiskräftiger für den angeborenen Instinkt der Bienen ist ein ähnlicher Versuch von Wl. Buthewitsch. Student des landwirthschaftlichen Instituts zu Moskau. .Er zog die Bienen in einem besonderenStocke, in dem es keine alten Bienen gab. und setzte dann die ausgekrochenen Thiere in einen anderenStock mit leeren Rahmen, auf deren oberen Brettchen jedoch ein kleiner Längsstreifen aus Wachs sich befand. In diesem Falle hatten die Bienen nicht einmal Waben vorAugen, nach denen sie hätten bauen können, und doch war das Endergebniß dasselbe. Besonders auffällig war es nun, daß die jungen Bienen, bevor sie in den leeren Stock gesetzt wurden, während sie auf den Waben saßen, in denen sich die junge Brüt befand, eine Weiselzelle zu bauen anfingen. Nimmt man auch an, daß der Anblick fertiger Zellen den jungen Bienen bei der Erbauung neuer Waben von Nuben sein könnte, so bleibt dock die Frage offen, woher sie den Begriff der Weiselzelle nehmen. Auf Grundläge dieser Beobachtungen, hält sich Kogevnikow zu d?rBehauptung berechtigt, daß die junge Bienen, ohne jegliche Beeinflussung durch die alten, vollkommen regelrechte Bauten ausführen können, und daß' das Beispiel und die Belehrung bei dem Zustandekommen dieser so verwickelten Arbeiten gar keine Rolle spielen. Ueberdies belehrt das Aussehen einer Zelle noch nicht über die Bauweise und außerdem, wenn es sich um Erlernen handelte, dann müßten die ersten Bauversuche unvollkommen ausfallen; aber gleich die erste von den jungen Bienen erbaute Wabe war ein Muster der Vollkommenheit. Die Fähigkeit, Wabenhauten auszuführen, ist also den Bienen angeboren, College itojic. Interessante statistische Resultate be. züglich der späteren Lebens- und Berufsstellung academisch gebildeter Frauen in den Vereinigten Staaten hat der Präsident der Western Reserve University und des Adelbert College zu Cleveland in Ohio. Dr. Charles F. Thwing, in einem Artikel d North American Review- veröffentlicht. Sei nen Nachforschungen zufolge heirathen von den weiblichen Grabuateä" der amerikanischen Universitäten und Col-' leges 55 Procent, so daß sich also die Befürchtung, die früher wiederholt geäußert wurde, daß die College Womm" die öffentliche einer häuslichen Carriere vorziehen würden, als unbegründet erwiesen hat. Ungefähr 4000 Frauen sind, wie der erwähnte Fachmann weiterhin mittheilt, Graduates von Hochschulen für Frauen, wohl ebenso viele kommen von solchen, die zugleich Männern und Frauen geöffnet sind. Davon heirqthen also ungefähr 5000. Die übrigen 3000 widmen sich zumeist der Lehrthätigkeit in den unteren Schulen und, wenn auch in geringerer Zahl, den Hochschulen. Ewige lehren sogar in den Hochschulen für Männer. Im Ganzen sind gegenwärtig 735 Frauen im Hochschullehramt thätig. Davon haben aber einige keinen academischcn.Grad si erworben. Aus dem letzten Census der Vereinigten Staaten geht hervor, daß von den Predigern 1235. von-den Advocaten 203, von den Aerzten 4555 weiblichen Geschlechtes sind. Davon waren jedoch nur wenige College Women". Von den weiblichen Aerzten der Vereinigten Staaten ist nur eine verschwindend kleine Zahl in Hochschulen gebildet, im Ganzen vielleicht nur 200. Unter den etwa 1800 Frauen, die Mit glieder der Collegiate Alumnae As sociation", des Vereins von Hochschul, angehörigen, sind, befinden sich nur 34 Aerztinnen. der juristischen. Praxis, dem Predigtamt und' der Journalistik hat sich eine noch geringere Zahl derselben zugewandt; in dem Vereine sind nur etwa ein halbes Dutzend weibliche Prediger, Journalisten und Advocaten. Wenn man die Namen der ,Graduates" von Frauenhochschulen während der letzten 25 Jahre durchsieht so findet man. wie der Präsident Thwing feststellt, daß nur wenige derselben Berühmtheit erlangt haben. In Appleton's Cyclopaedia os American Biography" (publirirt in den Jahren 1886 89) finden sich unter 16,000 aufgeführten Namen die von 633 Frauen. ' Davon sind 320 Schriftstellerinnen, 73 Sängerinnen und Schauspielerinnen, 91 Künstlerinnen. 63 ErMieterinnen. 14 MiMonarinnen. 13 &?lii:i: 23 n:idn b:roiscb:r lz

ten." 21 wegen httvorragenoer philanthropischer Thätigkeit. 3 wegen commercicller Bedeutung. 1 infolge ihrer Leistungen im Krankendienste, 1 wegen solcher m der juristischen Praxis aufgeführt. Von diesen 633 Personen haben nur 19 eine Hochschulbildung, und zwar sind von den 320 Schriftstellerinnen nur 9 College Women"; von den 91 Künstlerinr:n nur 1, von den Schauspielerinnen 1, von den Erzieherinnen 7, von den Missionarinnen 1. So ist es klar, daß das College Woman" bis jetzt nicht zur Berühmtheit gelangt ist. Präsident Thwing hofft jedoch, daß

diese Verhältnisse sich in Zukunft noch . " w ' v: .xrx..rc.r. anoern rönnen, oa ja uiz uuyiuymuu dung für Frauen erst feit Verhältnißmäßig kurzer Zeit möglich ist. Von den 633 Frauen, die in Appleton's Cyclopaedia aufgeführt werden, hat die Hälfte geheirathet, darunter einige der berühmtesten. Frauen in öffentlichen Stellungen bleiben meist unverheirathet, da diese mit der Stellung als Frau und Mutter unVereinbar ist. Interessant ist ferner noch folgendes Ergebniß der Ausstellungen des erwähnten Fachmannes. Fast alle bedeutenden Frauen, die nicht Graduates" 'sind, wurden durch ihre Schriften berühmt, sie gehören dann meist der älteren Classe der Frauen an. Weibliche .Graduates" dagegen, die berühmt geworden, haben sich meist im Lehrfache ausgezeichnet. In den letzten 20 Jahren haben sich die College Women" von dem großen Gebiete der Literatur ferngehalten; die Zahl der Bücher iraendwelcher Art, die sie chneben, ist sehr gering, llcorigens ind auch aus den amerikanischen Hoch'chulen für Männer keine aroßen Auoxtn hervorgegangen, wenigstens waZ die jetzigen Novellisten anbelangt; von den großen Historikern dagegen und den Poeten, welche zum R;'me der amerikanischen Literatur zuerst beigetragen, waren fast alle Graduates wie Präsident Thwing bemerkt. Derselbe fällt übrigens am Schlüsse seiner Ausführungen noch im Allgemeinen über den Nutzen der modernen Universitätsbildung der Frauen trotz der theilweise befremdenden Statistik das Urtheil, daß sie als vollkommen befriedigend erachtet werden müsse, da sie die amerikanischen Frauen zur höchsten Thätigkeit nach den besten Methoden und mit den günstigsten Resultaten befähige, Unheimlichst Naubpflanze, So gut wie man von Raubthieren spricht, läßt sich auch von Raubpflanzen reden; es gibt deren nicht wenige, und manche fpielen eine geradezu unheimliche Rolle für andere Angehörige der Pflanzenwelt, sie sind die reinfien' pflanzlichen Raubmörder! Bon den Schauergeschichten über gewisse Pflanzen, welche sogar Menschenleben bedrohen sollen, sei hier ganz abgesehen, wie überhaupt von allen Beziehungen des Pflanzenreiches zur Men-schen-und zur Thierwelt. Jene Pflanzen,. welche nachweislich kleine Thiere sozusagen verschlingen, sind noch harmlos im Vergleich zu dem nächstehenden Pflanzen-Jndividuum zu nennen, dessen Verbrechen viel heimtückischer sind, obwohl sie sich ausschließlich puf die Pflanzenwelt selbst erstrecken. Wenn die Pflanzen tropischer Wäsder. besonders auf den westindischen Nachbar - Inseln, Bewegungsfreiheit hätten, so würden sie gewiß die furcht? harsten Anstrengungen machen, sich der wilden Feigf zu erwehren oder vor ihr in jeder Gestalt zu fliehen. Sie gehört zur nämlichen Familie, wie die. ebenfalls bös angeschriebene Benyane. und ihr langer, schöner lateinischer Gelehrtenname kann auch nicht zur Verbesserung ihres Rufes beitragen, an kann sie als pflanzliches Seitenstück zu jenen Schlangen betrachten, welche ihre Opfer umschlingen und zerdrücken.' aber sie verfährt dabei viel langsamer und folglich grausamer. Mit Schmarotzerpflanzen ist die vorliegende lance nicht zu vergleichen.denn diese lassen ihre Opfer doch am Leben. Im Uebrigen gehört sie zu den seltensten Geschöpfen ihrer Art. Man will wissen, daß ihr Same, wenn er auf gewöhnliches Erdreich fällt, stets resultatlos dahinstirbt, und daß er nur dann zu Wachsthum gelangen kann, wenn er auf einem Felsen, oder einem Zaun oder auf einem anderen Baume, wo keine Spur von Erde oder irgend welcher äußerlichen Feuchtigkeit vorHanden ist, ein Ruheplätzchen gefunden hat. -Manchmal verhelfen ihm Angehörige der Vogelwelt unbewußt dazu. Das mörderische Treiben dieses Verbrechers von Anbeginn mag an einem Beispiel erläutert sein, das übrigens noch in verschiedener anderer Weise denkbar wäre.' Angenommen, irgend ein hungriger Loael nimmt eine der Früchte der vildfeme welch: U7g fä.r diGrcße einer Aprikose erreicht in den Schnabel, fliegt damit auf einen benachbarten Baum und läßt sich dort auf einen der obersten Aeste nieder, um die Frucht behaglich zu verzehren. Eines der Samenkörner bleibt auf dem Aste liegen. Unter dem Einfluß warmer Sonne, und da die Atmosphäre feucht, wenn auch die Lagerstätte noch so trocken ist. beginnt das Samenkorn nach einer Weile zu keimen. Winzige zarte Vlättchen schießen, nachdem sie ihre dünne Hülle gesprengt haben, empor. Sehr unschuldig und nur Hilfesuchend sieht das pflanzliche Verbre-cher-Baby" aus. während eZ seine feinen Aermchen in die Höhe streckt, während gleichzeitig seine spinnenartigen Veinchen nach unten und zur Seite tasten, um irgendwo einen festeren Halt zu gewinnen. Der gastliche Riese deZ Waldes fühlt noch gar nichts davon, was für ein Ungeheuer an feinem Busen kriecht und ihm das sichere Werderben. bereitet. : Bald sendet die Feige einen Stengel aufwärts, . und ihre Wurzel findet schließlich den Erdboden, vielleicht 80 oder 100 Fuß unter ihrer Ursprungsstatte. Das maa noch so lancc dauern.

die Pflanze kann nicht umkommen; denn die Atmosphäre bietet ihr reichlich Lebensmaterial. .Hat aber die Wurzel einmal den Boden erreicht, dann geht es noch schwunghafter mit ' ihrem 'lIc:chsthum nach allen Seiten. Es senken sich noch andere lange Ausläufer nahrungsuchend zur Erde herab. Dies kann ganz frei geschehen; mit der Zeit aber gewöhnen sich alle diese Ausläufer oder Fangarme daran, sich unmittelbar an den Baum anzuschmiegen und in Windungen bequem hmab. zusteigen. Das schreZl ehe Veihäinniß des Vaumriesen ist jetzt in seinen Umrissen klar sichtbar. Immer zahlreicher werden die Wurzeln und Stengel, dem Polyp da oben wird immer mehr Nahrung von unten zugeführt, und derselbe wird fürchte? lieh". Längst ist nicht mehr die Rede davon, daß er sich blos behauptet: er greift seinen Gastgeber mit unglaublieher Macht an, immer vielfacher den Baumstamm umschlingend und pressend. Ein Kampf auf Leben und Tod ist jetzt im Gange, aber das Ergebniß desselben kann keinen Augenblick zweifelhaft sein! Wenn man in Waldesstille lauscht, so ist es Einem manchmal, als ob man sozusagen die Rippen des Opfers krachen höre. Schritt für Schritt kömmt der Tod und die Zersetzung des großen Baumes. Ast um Ast und endlich der ganze Stamm fault und zerfällt, und an ihre Stelle ist das raubmörderische Gewächs getreten, welches noch die todten Ueberreste umschlungen hält, bis dieselben in Stücke fallen Mitunter erlangt dieses Verbrecher!sche Gewächs auch seinerseits einen gewaltigen Umfang. Beiden eingeborenen Menschenkindern ist es übrigens nicht gerade verrufen; denn aus seinem weichen Holz lassen sich sehr gut Bowlen, Löffel und andere Geräthe anfer-tiaen.

Negerfrauen-Tanitarinm Im Herzen unseres Südens ist eine Anstalt, ' die einen bemerkenswerthen Schritt in der Weiterentwicklung unserer Afro - Amerikaner und ihrer besseren Hälften" bildet und die erste ihrer Art ist, in der Gründung begriffen: ein von farbigen Frauen zum Besten ihrer eigenen Rasse zu schas fende Heilanstalt' in New Orleans. Der Zweck dieses Sanitariums besteht zunächst tarin, daß hegüterte Farbige Gelegenheit haben in einem PrivatInstitut dieselben Privilegien der vollendetsten modernen wissenschaftlichen Behandlung und Pflege zu genießen, wie sie anderwärtsWeißen zutheil werden können, ferner ausschließlich farbige Krankenpfleger und Wärterinnen heranzubilden und farbigen Medicinstudenten und Aerzten die vollkommenen Vortheile einer regelrechten Hospi tal-Praxis zu bieten. Indeß werden auch Abtheilungen für freie Behandlungen bedürftiger Rassengnossen eingerichtet, sodaß dieses Unternehmen wollköpfiger Neuer Frauen" einen entschieden philanthropischen Charaeter trägt und bei entsprechendem Erfolg den Farbigen nach außen hin zu schmeichelhafter Anerkennung gereichen könnte. Es sind lauter feingebildete farbige Frauen, die hinter dieser Gründung stehen, und viele von ihnen haben amerikanische Universitäten absolvirt. Sie sind zu einer Organisation vereinigt, welche sich The Phylles Wheatling Clubnennt, und an deren Spitze Frau Sylvania F. Williams, eine angesehene Lehrerin, steht. Das Gebäude der medicinischen Facultät der New Orleans University" (für farbigt junge Leute) ist theilweise für diesk Anstalt zur Verfügung gestellt worden, und alle weiteren Bedürfnisse sollen ausschließlich durch private Subscription gedeckt werden, wobei man natürlich die milden Gaben des Weißen nicht zurückweist. Bis jetzt hat das Unternehmen eine vielverspre, chende Aufnahme gefunden. Erwähnenswerth ist noch, daß die besagte medicinische Facultät", welche dieser Gründung so eifrig entgegenkommt, in der nächsten Session eine Graduantin aufweisen wird, dir erste Frauensperson überhaupt, welche im Staat Louisiana ein ärztliches Diplom erhält. Solcherart wird also einer Afrikanerin in der Metropole des Südens eine Profession eröffnet, die bisher allen weißenFrauen daselbst verschlossen geblieben ist. Natürlich bilden sirt die intellectuellen Führe: der Farbigen darauf gar nicht wenic, ein. , j Auf dem Leineflussl bei Limmer kenterte ein Boot mi! üsbenJrfaffen; fünf retteten sich durck Schwimmen. Bankier Ruprecht ertrank U7d der Wirth Bartels starb an? Gebirs.'!aa. " , in neuer elser i st laut Mittllung aus Island in der Nähe des alten Geiser, bei Haukadel entstanden. Die warme Quelle springt in Zwischenräumen von 10 bis 20 Minuten, und der Strahl ist ebenso hoch, wie der des alten Geiser?. I n M u r n a u saßenneu, lkch Abends Oberst von Jouvin und seine Frau am Markte auf der Altane, als diese plötzlich brach. Beide Perso nen erlittm je einen gefährlichenSchen kelhruch mit Knochenzersplitterung. Frau v, Jouvin ist den Verletzungen bereits erlegen. Auch das Befinden des Obersten ist in Anbetracht feincZ Lebensalter von 70 Jahren besorgnißerregend. eramaccainder Prodinz Catania hatten jüngst die Karabmieri einen Zusammenstoß mit Briganten. Den Anlaß dazu bot eine hohe Geldforderung, die von den Brigantcn an einen reichen Grundbesitzer von Centuripe gerichtet war. . Statt das Geld an die im Briefe angegebene Stelle zu senden, schickte der Herr die Karabinieri, die am Orte angelangt, auch nicht lange auf die Bande zu warten brauchten. Es ent'orännte natürlich ein heftiger Kampf, ein Karabiniere wurde verwundet, ein Raubgeselle getödtet und die beiden andere entkamen unter d:m Schujj der Nait

Ein Stahlroß für fünfundzwanzig Personen unglaublich und dennoch wahr. Schon das Vicycle für Zwei fetzte uns in Erstaunen, ' und das Sextuplet wurde, als es zu-' erst sein Erscheinen machte", für ein

acytes Weltwunder gehalten, aber nun kommt das Stahlrad für 25. Die Herstellung hat die Herald Cycle Co. übernommen und der Austraggeber ist der Nynuke Bicycle Club von Brooklyn. Der Club hatte anfangs Schwierigkeiten, eine Firma zu finden, welche die Ausführung übernehmen wollte, bis sich schließlich die Herald Cycle Co. bereit erklärte, fü: 5600 das Riesenvelociped zu bauen. Andere Firmen hatten erklärt, die Herstellung würde mindestens $2(XX) kosten. Das Velociped wird eine Länge von 25 Fuß haben und die Räder werden 30 Zoll im Durchmesser erhalten. Man Mit aus eine Schnelligkeit von 80 Meilen per ! stunde; dagegen wurde selbst der Empire State E?preß" nicht aufkom men können. Je zwei Fahrer werde Seite an Seite sitzen. Das Totalgewicht des Velocipcds für 25 Personen wird nur $0 Pfund betragen. Eine hervorragende" Familie im buchstäblichen Sinne des Wortes sind die -Taggarts in Newöurgh, Orange County, .N. I. , Der illnaste Sohn dieser . Familie. Vfxanl Leslie mit Namen, bewarb sich dieser Tage um Anstellung im New Yorker Polizeidepartement. Nachdem er sein Anliegen auf Anstellung vorgebracht, wurde er dev körperlichen Untersuchung unterworfen. Groß genug war er: 6 Fuß 10z Zoll; aber nicht schwer genug: er wog nur 193 Pfund. Nach dem Polizeireglement über körperliche Befähigung hätte er füv seine Größe 10 Pfund schwerer sein müssen. Enttäuscht -ließen ihn die Aerzte ziehen. Taggert versprach aber, bald mit dem vorgeschriebenen Körpergewicht zurückzukommen. Taggart stammt aus einer Riesenfamilie; der Vatev maß bei Lebzeiten 6 Fuß 2 Zoll, die Mutter ist 5 Fuß 8 Zoll groß. Er hat noch.6 Brüder und 3 Schwestern, und zusammen haben sie eine Höhe von 53 Fuß 7 Zoll. Die Brüder sind alle über 6 Fuß groß, während ihr Körpergewicht zwischen 225 und 298 Pfund variirt; von den Schwestern messen zwei je 5 Fuß 9 Zoll und Vit dritte ist 6 Fuß groß. Taggart hat bereits einen Bruder in der New Yorker Polizeimannschaft. Von officieller Seite wird folgende . Warnung erlassen : Man hüte sich vor dem Ankauf N000 dreiprocentiger Virginia StaatsVonds, Emission 1882, einlösbar in 1900 und zahlbar in 1932; Coupons, zahlbar am 1. Januar und 1. Juli. Unterzeichnet H. H. Dyfon, zweiter Auditor, Staatsschatzmeister." Eine eigenthümliche Geschichte wird in Verbindung mit diesen Bonds erzählt. Die zustehenden Staatsbeamten von Virginia vergaben seiner Zeit den Contract zum Drucken der Bonds an die Kimball Bank Note Co." Die Hälfte der bestellten Bonds mochte wohl schon gedruckt fein, als der Contraet plötzlich rückgängig gemacht , und der Amerjcan Bank Note Co." übertxagen wurde Im Zorn ließ die Kimball Bank Note Co." alle Bond? drucken und den Staatsbeamten zu schicken, welche indeß die Annahme verweigerten. Da die Kimball Bank Note Co einGleiches that, wurde da5 Packet, welches die Bonds enthielt, nach Ablauf eines Jahres von der Erpreß Co." an den Meistbietenden verkauft. Hin und wieder sind solche werthlose Bonds erfolgreich an den Mann ciebracht worden. Der Mitinhaber der Frankenthaler Eisengießerei F. ' H. Gettert. Herr Fritz Geirrt, suchte seinen Tod in den Wellen des Rheins und wurde in Worms gelandet. Unheilbares Leiden soll ihn zu der That bewogen haben. Sehr tief blicken läßt eine Anzeige, die Johann Bayer von Wüstenselbitz in der MünchbergHelmbrechtser Zeitung" veröffentlicht. Gie lautet: Zur Anzeige, daß sich meine Frau Barbara, geb. Weiß von Ottengrün, seit 12. August verlaufen" hat; wer sie findet oder gefunden hat. soll sie fest behalten," -Ein tragisches Duell fand in Savigliano bei Turin statt. Der Lieutenant Zemos vom 17. Capallerie - Regiment Caferta fühlte sich durch einen Zeitungsartikel, den der Journalist Vinardi in der in Turin erscheinenden .Luna" veröffentlichte, beleidigt. Die Folqe war ein Zweikämpf auf Säbel. Beim ersten Gange erhielt der Offieier einen Stich in di: Brust und war nach wenigen Augenblicken eine Leiche. Astende hat als SpielHölle Monaco länqst überflügelt. In Monte Carlo beträgt der höchste Ein.satz auf einer Nummer des Roulette 180 Fr.; in Ostende kann man bis 300 Fr. nehen, und man hat berechnet, daß ein einziger Coup 200,000 Fr. Gewinn bringen kann. Bei dem Trente et Quarante .ist der höchste Einsatz 12.000 Fr., aber die Croupiers lassen einen Zuschuß von L000 Fr., ja sogar für die großen Gegenspieler 25.000 Fr. auf einen Wurf zu. Während man in Monte Carlo mit Gold spielt, läßt man in Ostende die Spielmarken, deren Werth bis zu 6000 Fr. geht, gelten: gewisse bekannte Persönlichkeiten haben bei der Spielbank unbegrenzten Credit. Kürzlich haben vier Spieler zu gleicher Zeit den -höchsten Einsatz 12,000 Fr. auf jeden Wurf gesetzt, was niemand beachtete, während in Monte Carlo alle Spieler sich erheben, wenn der Ruf ertönt: Ein Herr spielt das Maximum!" Leider giebt sich in der. diesmaligen Badezeit gerade das schöne Geschlecht mit einer wahren Leidenschast dem Hazardspiele hin. Die Halbwelt ist natürlich sehr stark 'vertreten. Die großen russischen Spieler erscheinen erst im September. DieSäle sind zu eng geworden; nur die großen Spieler können noch einen Stuhl erhaschen; die mittlere Classe der Spie' ler ist gezwungen, ihre Goldstücke stehend zu verlieren. Und das geschieht öffentlich, unter den Augen der bel isch:n O:hord:n!

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