Indiana Tribüne, Volume 20, Number 32, Indianapolis, Marion County, 19 October 1896 — Page 2

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Erscheint Täglich und Eomuag, D'.e tSzliche .Tribüne- kostet durch den Träger l Cent, per Woche, dle eonntaa.Trlbüne'e Ztnt per Woche. Leide lufarweu IS (Stritt e, 85 Cents per Utanat. Per Post außerhalb bet tabt juzefchiSt t rau?be,hlu2 f p' iahr. Offt, 1 eüd Sllabam Straße. Sscunapoli, Ind., 19 Oktober 1896. mmmmmmmmmm"m Vom Jndlaner-Pfcilgift. In je größerem Maße sich auch un feie noch ganz wilden Indianer der modernen Schießwaffen an Stelle i rer ursprünglichen bedienen, desto weniger scheinen die alten Krieger geneigt zu sein, die in ihrem Besitz befindlichen StammesgeheZmnisse über die Herstellung ihrer Pfeil?ifte den Blaßgesichtern zu verrathen, und wahrscheinlich werden die allermeisten dieser Geheimnisse mit den Kennern derselben zu Grabe gehen. Es braucht uns das keir.cn größeren Kummer zu machen, als die bekannte Thatsache, daß auch viele alte Giftmischer Geheimnisse Europas undAsiens verloren gegangen sind. Nichtsdestoweniger dürften die indianischen Pfeilgifte auch noch später siir Viele ein gewisses geschichtlich-ro-nautisches Interesse haben, und es ist !cohl an der Zeit, die wenigen Nachrichten, welche darüber erhältlich sind, für die Mit- und Nachwelt aufzubewahren. Trotz der großen Geheim-tl-.uerei, die so weit geht, daß sie auch Indianer ausschließt, welche nicht zum selben Stamme gehören, und vor noch i;id)t vielen Jahren sich ein Stammeshäuptling lieber den Kopf abgehauen lätie, als ein solches Pfeilgift-Recept dem Häuptling eines anderen Stamries mitzutheilen, ist im Lauf der Zeit doch etliches hierüber in andere Kreise rebrunc.en. Auf Vollständigkeit kann Nachstehendes natürlich keinen unbedingten Anspruch machen; auch laßt sich von Weitem schwer sagen, was an solcken Angaben ungetrübte, nüchterne Wahrheit ist. Immerhin beruhen triefe Mittheilungen, wie versichert, oroßentheils auf Augenzeugniß. Die meisten Gift - Präparate für die Apachen und Piutes müssen die Klapperschlangen liefern, jene hellgelbe geschwollene Gattung in der heißen Älkali-Wüste von Arizona oder dem texanischen Pfannenstiel - Disind", welche als die häßlichste und unbeimlichste Nordamerikas bezeichnet werden darf und für den Apachen r-.icht minder ein Grauen ist. als für den Weißen, in der Wüste von Ari5ona bis zu 6 Fuß Länge und an. der dicksten Stelle einen mfanq von 6 ?M erreicht. Am fürchterlichsten ist diese Klapperschlange im Mitte August l erum. wo sie aus irgend einer Ursache auch abnorm aufgebläht wird, als ob sie mit Gas geladen würde, und am bösartigsten und aggressivsten ist (iräbrend sie sonst die Scheuheit anderer Schlangen theilt). Merkwürdigerweise fürchten sich die Piutes vor dieser Schlange weniger, t die Apachen, welche sonst den Piut?s an Muth über" sind. Trotz ihrer Furcht aber benutzen die Letztern das Gift der Schlange, während sie noch lebt, während Erstere nur oetödtete S Klangen anzapfen". Ein Piute - Indianer, welcher sich cir.cn Borrath Gift für seine Pfeile zulecn will, tödtct in der genannten Jahreszeit eine für seinen Zweck genügendc Anzahl solcher kriechenden Gistbehälter, schneidet ihnen die Köpfe ab und nimmt dieselben nach seinem Zelt. Tort wirft er 10 bis 12 dieser Köpfe in eines der rohgeformten irdenen Gefäße, welche in jedem PiuteHaushalt eine große Rolle spielen. Außerdem fügt er ein Pint voll Taranteltödter" hinzu, wie jene großen baarigen, teranischen oder mexicanischen Spinnen genannt werden, deren Stich jede Tarantel beinahe äugenblicklich tödtet und für jedes andere belannte Mitglied des Thierreichs ungefähr ebenso verhängnißdoll ist. Bon diesen scheußlichen Spinnen verwendet er jedoch nur den Unterleib, welcher fcro Giftsack enthält.. ' Er mischt Beides gut, gießt dann etwa ein Pint Wasser darauf, versiegelt den Deckel des Gefäßes sorgfältig mit feuchten Lehm und schiebt ihn in eine Vertiefung, in welcher ein Bett glühender Kohlen aufgeschichtet ist, tief hinein. Darüber macht er dann noch ein tüchtiges Flammenfeuer, welchc5 er mehrere Stunden lang lebhaft brennen läßt. Endlich gräbt er das Gefäß wieder aus den Kohlen aus; mit einer langen Stange stößt er den Deckel ab, und er wagt sich nicht eher unmittelbar an das Gefäß heran, als bis der ihm entsteigende Dampf sich verzogen hat. Die Piutes behaupten, das Einatömen auch nur der kleinsten Quantität dieses Dampfes bedeute augenblicklichcn Tod! Doch mag das dahingestellt bleiben; die Geschichte ist ciuch ohnedies unheimlich genug. Auf dem Grund? des Gefäßes ist jetzt ein bräunlicher Satz übrig geblieben: das Gift ist zur Verwendung fertig. Aber der Piute ist damit noch nicht gnz zufrieden, er probirt das Gift stets an sich selbst, ehe er es an sein: Pfeile anbringt! Um das zu können, ohne sich zu tödten. macht er mit einem Messer einen Schnitt in den fleischigsten Theil seines Beines, und sobald das herausträufelnde Blut 6 oder 7 Zoll weit am Bein gelaufen ist, taucht er ein Stäbchen in das Gift und berührt damit das untere Ende des Blutstromes: wenn das Gift die richtige Beschaffenheit hat. so verbrennt es das Blut, beinahe wie qlühendesEisen, das man in eine kleine Quantität Wasser bringt, und läuft rasch den träufelnden Blutstrom herauf. Ehe es jedoch die Wunde errei cn kann, hat der Indianer alles vergiftete Blut mit demMesser abgeschabt. Jetzt ist er seiner Sache ganz sicher, und die Pfeile werden in das Gift getaucht. Einfacher geht der Apache zu Werfe. Auch er sucht die Klapperlisanen Staked Plains" zur Zeit

' I auf, da sie am allergistigsten sind ; statt sie aber zu tödten, bringt er du Leber oder das Herz von einem frisch erlegten, manchmal noch nicht ganz todten Hirsch .oder Reh derart vor eine Schlange, daß dieselbe unbedingt dadurch gereizt wird und alsbald ihre .

Giftzähne wiederyott ,n oen unerwünschten Gegenstand versenkt, der rasch eine .roth-schwarze Färbung an nimmt. Sobald der Indianer denkt, daß dieser Behälter aües Gift aufge--nommen hat, das er kriegen kann, nimmt er ihn und hängt ihn in der Sonne auf, bis derselbe so weit gefault ist, daß er beinahe . in Stücken herabfällt. Das Gift probirt er dann in ähnlicher Weise, wie oben geschildert, am Bein oder Arm seiner Squaw, deren auslaufendes Blut schwarz werden und sich rasch in trockenes Pulver verwandeln muß. Fallt die Probe befriedigend aus, so stößt er dann seine Pfeilspitzen in das gift? beladene Herz- oder Leberstück. Ueber pflanzliche Gifte für die Pfeile ist nie etwas bekannt geworden. Tas höhere Ünterrichtswesen in England. Das neueste Heft der Englischen Studien-enthält einen Aufsatz über die Reform des höheren UnterrichtsWesens in England, woraus sich ergibt, daß die 1894 für tte Schulreform eingesetzte Commission nun ihre Arbeiten vollendet und in neun Bänden niedergelegt hat. Von besonderem Interesse ist, daß der Stgat im Jahre 1833 zum ersten Male .durch eine Geldbewilligung von 20,000 Pfund die Pflicht anerkannte, für die Elementarerziehung zu- sorgen, ein Schritt, der später zur Einführung des unentgeltlichen, obligatorischen Elementarunterrichts führte. Jedoch vor 1861 hat der Staat in das von reichen Stiftungen und privater Thätigkeit unterhaltene höhere Schulwesen nicht eingegriffen. Den seitdem in' Leben getretenen Universitatscollegien zu Leeds, Liverpool und Manchester wird ebensowohl als den älteren gleichen Anstalten zu Cambridge, Oxford und London seit 1889 eine JahresUnterstützung von 15.000 Lstr. geWährt. In demselben Jahre verlich nnrfi d?r Staat durck den Technical Insiniciion Act den durch das Gesetz von 1838 neugebildeten Grafschaftsräthen das Recht, eine Steuer für technischen und Handfertigkeitsunterricht zu erheben, und 1890 wurde denselben Behörden der Ueberschuß der Bier- und Spirituosen-Steuern zum gleichen Zweck überwiesen. Bon den 189394 eingegangenen Steuern im Betrage von 750.000 Lstr. wurden 556.227 Lstr. für technischen Unterricht verwendet. Jetzt fängt auch der höhere Lehrerstand an. sich korporativ zu gliedern, und dient nicht mehr als Versorgungsstätte für die GeistlichZeit der englischen Staatskirche. Bei den Directorenstellen überwiegt schon das Laienelement. Auch der naturwissenschaftliche und modernsprachlicheUnterricht hat eine wesentliche ErWeiterung und Vertiefung erhalten. Noch schlimm sieh es nach dem Commissionsberichte mit den nur wenig besuchten GramnjarScliools in kleinen Städten und auf dem Lande aus. Dieselben werden häufig von einem Unternehmer an den anderen verpach. tei und leisten nur sehr wenig. Einen besonderen Aufschwung hat dagegen das Mädchenschulwesen genommen. Privaischulen. meist Vorbereitungsinstitute für höhere Lehranstalten, gibt es in England an 15.000. ' Die pädagogische Durchbildung der Lehrer hö herer Schulen wird beklagt, doch hat sich schon ' durch die Errichtung deö I)ay Training College (Pädagogisches Seminar) in London eine Wendung zum Besseren gezeigt. Auch das Anstellungswesen ist noch sehr der Reform bedürftig. Bis jetzt können die Hilfslehrer von dem Director und dieser von dem Curatorium der Schule ohne Weiteres entlassen werden. Die Commissionsberichte empfehlen einen dem Parlament verantwortlichen Unterrichtsminister (bisher gab es in England noch kein Unterrichtsministerium). wollen jedoch nichts von einem allmächtigen Centralamte mit wohlgegliederter Hierarchie wissen, welches das ganze Schulwesen bis auf's Kleinftc nach einem einheitlichen Schema regiert und somit den englischenUeberlieferungen von Freiheit und SelbstVerwaltung widerspricht. Dem Unterrichtsministeriüm soll ein aus 12 Mitgliedern bestehender Unterrichtsrath zur Seite stehen, wovon vier von der Regierung, vier von den Univers sitätcn ernannt und vier cooptirt werden. Kurz, ein Centralamt mit großer Macht der Anregung und geringer Executive. Localbehörden mit umfasscnder Aufsichts- und wenig Zwangsgcwalt, eine reiche Mannigfaltigkeit an zeitgemäßen Schulen, ohne strenge Classificirung nach Erziehung oder Schulgeld das ist das der Commission vorschwebende Ideal. Qemclnnühlgcö. GegenSpatzen hilft, daß man todte Sperlinge an einen langen Faden bindet und sie so vom Winde hin und her wehen läßt. WasserdichteGefäße.Wenn ein hölzernes Gefäß sehr trocken geworden ist, so kann es das hineingegossene Wasser, um solches aufzuquellen, nicht halten, und man muß das Eingießen oft wiederholen, ehe man seinen Zweck erreicht. Man kommt aber damit bald zustande, wenn man das Gefäß zuvor mit Stroh oder schlechtem Heu vollstopfe, oben einen Stein darauf legt und nun das Gefäß mit Wasser anfüllt; denn wenn auch das Wasser wieder abläuft, so bleibt doch das angefeuchtete Stroh zurück und befördert das Aufquellen des Holzes in kurzer Zeit. . . Entfernung der Kopfschuppen. Um dies zu erreichen, wasche man den Kopf recht fleißig und durck Monate hindurch mit Eigelb und Wasser. Um Tintenflecke aus der Wäsche zu entfernen, bedient man sich statt des scharfen Kleesalzes besser

einer osung von 3(3 Gran Weinstein mit 225 Gran Alaunpulver.- Diese Mischung greift die Wäsche nicht an. Ist der Fleck schon alt resp, nicht frisch, so ist eine längere oder öftere Einwirkung nöthig. Uebrigens bewährt sich dies Mittel auch gegen viele andere Flecke. Um bei vernickelten Gegenständen das .Anlaufen und Blindwerden zu verhüten und um'denselben immer einen schönen Glanz zu erhalten, oenügt es, die Gegenstände einige Sekünden in ein Bad, welches aus einem Theil Schwefelsäure und 50 Theilen reinem Spiritus besteht, zu tauchen.

Hierauf werden die so behandelten Gegenstände in klarem Wasser unter Zusatz von reinem 'Spiritus abgewaschen und in Holzmehl abgetrocknet. Kampherseife zu betet t e n. Mit einem Viertel Pfund destillirtem Wasser kocht man ein halbes Pfund zerriebene weiche Talgseife zu einer dicken Consistenz und setzt dann 75 Gran pulverisirten Kampher. weleher zuvor in zwei Unzen Olivenöl aufgelöst wurde, hinzu, welche Masse man dann zum ßrstqrrm M Porzellanformen bringt. Gegen das Verfilzen der Wurzeln bei Topfpflanzen. Man überziehe die inneren Topfwände mit einer porösen, mit Nährsalzen getränkten Masse. Als Grundlage dazu nimmt man Gips, den man mit 6 Procent der gewöhnlichen Nährsalze als trockenes Pulver mischt, dann mit Wasser zu einem Teige anrührt, mit welchem man die Innenfläche des Topfes überstreicht. Dann läßt man das Gefäß einige Tage' trocknen und füllt es mit guter Gartenerde. ' . Umpfanzen der Topfgewüchse im Herbst. Ohne zwingende Gründe Pflanze man im Spätherbst keine Topfgewächse in ändert .Erde und andere Töpfe, es seien frnn Arten, die im Winter blühen; diejenigen Arten, welche im Wmter ihre Ruhezeit haben oder eine solche nothgetzrungen durchmachen müssen, kommen leichter durch den Winter, wenn sie schon festgewurzelt in ihren Töpfen stehen, . SchwarzeTUllhütezu reinigen. Hüte, die von Staub und Sonne grau geworden sind, frischt man auf, indem man sie unzertrennt mit einem schwarzen, in Spiritus getauchten Tuche. gut abreibt, besonders den Kopf, ob aus Perlen oder Spitzen, ist gleichgültig. Die Barben bügelt man aus der linken ?tite aus. Bewährtes Mittel gegen Wundgehen. Das beste Mittel ge-.-cn Wundo.ehen ist Salicylsäuretalg. Denselben stellt man sich her, indem man 2 Theile Salicylsäure in 5 Theilen Benzoetinktur löst und der Losung 100 Theile Hammeltalg, welche vorher mit 5 Theilen Benzoeharz verrieben sind, zusetzt. Das Ganze wird tüchtig umgerührt und in passende Blechbüchsen oder Dosen gefüllt. Bei Wagenfahrten kann man leicht da-Z Pech haben. Wagenschmierflecken an Mäntel oder Kleider zu bekommen, die sehr schwer weichen. Am besten lassen sie sich entfernen, wenn man sie mit Branntwein befeuchtet, sie damit etwa eine Viertelstunde liegen läßt und sie dann mit Eigelb bestreicht, worauf man sie sanft zwischen den Fingern reibt. Dann werden die befleckten Stellen mit frischem Wasser ausgewaschen, ausgedrückt und wenn die Flecke nicht verschwunden sind, noch einmal wie angegeben, . behandelt. Mit leinenem Tuche wird der Stoff abgewischt und dann an schattigem Orte, getrocknet. Schwarze Marmor platten auf Waschtischen sind viel empfindlicher gegen Flecke als weiße Marmorplatten, und besonders Seifenflecke sind, wenn man sie nicht sofort entfernt. schwer wieder zu beseitigen. Man feuchtet zu ihrer Entfernung feine französische Kreive mit enzm an, streicht eine dicke Schicht davon auf die Flecke, bedeckt sie mit einem beliebigen schweren Gegenstande, um , das Verflüchtigen des Benzins zu . verzögern, und läßt die Masse etwa acht Stunden auf den Flecken. Man wäscht sie mit lauwarmem Wasser ab; sind die Flecke dann noch nicht verschwunden, muß man das Bestreichen wiederholen. Der Herbst ist die richtige Zeit, um sich für den Winter seinen Bedarf an frischen Vetersslienblättern -u besorgen. Man nimmt dazu krästige Wurzeln, schneidet eine fingerbreite Scheibe mit den Blättern ab. stellt sie mit der Schnittfläche nach unten neben einander auf einen Suppenteller, gießt etwa einen Zoll hoch Regenwasser darauf und steÄt sie vors Fenster. Alle zehn Tage, wird man frische Blätter schneiden können. ! Man muß darauf achten, daß daS Wasser rechtzeitig erneuert und' jeder -'Kopf, welcher Spuren " von Fäulniß zeigt, entfernt wird. Man kann übrigens auch Petersilienwurzeln 2 Zoll tief abschneiden, etwas aushöhlen, Wasser hineingießen und aufhängen, sie treiben dann nach unten Blätter. Zm Reiche der Mode. In' überreicher Fülle liegen die HerHst-'und Winterneuheiten vor unsernAugen, und wenn auch der geläuterte Geschmack für herbstliche ' und winterliche Straßentoiletten alle auffallenden Farben vermeidet, fo. bieten doch die verschiedenen Stoffarten mit ihren discreten Farbencompositionen die denkbar reichste Abwechslung. Dabei möchten wir gleich bemerken, daß gestickte und gestreifte Wollenstoffe fast völlig von der Bildfläche verschwunden sind. - - : : ' Einer besonderen Bevorzugung werden sich voraussichtlich die schmal gerippten 6prngles erfreuen- die in Wolle, sowie in Wolle und Sezde mit damascirter Musterung,-mit Punkten, Carreaus u. dergl., doch auch einfarbig erscheinen. Von vornehmster Wirkung sind sie in Schwarz mit goldgelber oder silberweißer Seide, in Dunkelmarine mit Grün und Roth, in Dunkelblau mit schwarz und Goldgelb, in Braun

mtt Grun. Blau, Schwarz u. vergl. m. Die Musterung ist durchweg sehr bescheiden und blitzt oft nur in einzelnen Punkten oder Fäden auf. Gleiche Farbenstellungen finden wir in damascirten Jacquard- und Chinemusiern mit Ripsgrund. Beliebt sind auch blaue und grüne Carreaus, mit feinen Streifen in Roth und Goldgelb durchquert.

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Zu den gemusterten Stoffen gehören ferner Frisestyfse, die jetzt die verschiedenen Crepons verdrängen. Sie sind eintönig in verschiedenem Grün, Dunkelhlau, Braun. Schwarz u. s. w. und von sehr hübscher, reicher Wirkung. Die Veloursfrises mit bunter Musterung in den oben angeführten FarbenVerbindungen zeichnen sich durch ihr volles, weiches, sammetartiges Gewebe ausund dürften sehr kleidsam sein. Sie werden mit einfarbiger Seide und Wolle, doch auch mit solchem Sammet zu Costümen verarbeitet. PgveN-coating, dessen praktische Eigenschaften Über'jtden Zweifel erhg? ben sind, bleibt namentlich für' Ueberöangscpstüme in dunkleren und mittleren Farhennuancen bestehen. Dasselbe gilt von den englischen Stoffen mit verschwommenen Carreaus, die meist aus hqrtwolljgem Glgsgower Gespinnst hergestellt werden. Si sind durchwebt mit Noppen, wolligen Härchen, Mohairschlingen u, dergl. Ebenso beliebt sind die Schottenmuster in Blau und Grün mit Rips, Matelasse-, Himalaja- und Cbeviotgrund. Eine Neuheit, der man großen Erfolg verheißt, sind ruöclie-Stoffe, die sowohl in Schwarz als auch farbig auftreten.' In Schwarz dürften sie viel für herbstliche Promenadenkleider verwendet werden. Ihr: Wirkung ist irotz' der kleinen Musterung durch die eingewebten sofen und dochtartigen Fäden sehr reich untz intensiv, Z)ij bunten mecne-Stoffe sind ehenso wie die schwarzen reliefartig, doch mit schwarzer Musterung auf buntem Kettengarn gewebt; sie erscheinen fast wie eine erhabene Stickerei aus verschiedenfarbigem Grund. eh Winterloden und Winteretamine ind gleichfalls hartwollige, sehr hübehe Gewebe, die ersteren häufig melirt n neutralen Farben.. Die letzteren sind ein geschlossenes, dem Sommeretamine ' nachgebildetes Gewebe in Schwarz und einfarbigen Nuancen. Den Tuchen mit ihrer unverwüstlichen Dauerhaftigkeit 'bewahrt man nach wie vor, und mit Recht, eine große Vorliebe, nur sind sie in diesem Jahre ebenso oft melirt wie einfarbig, und meist in vornehmen, matten Farbenstellungen ziemlich groß carrirt. Man h5.t sie indeß auch nur zweifarbig mit kleinen Blockcarreaus. Die neuen Stoffe entsprechen auch im Aussehen dem Bedürfniß von behaglicher Warme und Widerstandsfähigkeit und bilden mit ihren fein empfundenen Farbencompositionen ein trefflich gewayltes Repertoire für Herbst- und Wintertoiletten. Die verschiedenen gemusterten Sam-met-und Seidenstoffe, die theils zu selbstständigen Toiletten, theils zur Ergänzung dienen, wurden bereits im vorigen Jahre vielfach verarbeitet; für die bevorstehende Saison ist die Idee dieser eigenartig gemusterten Sammetstoffe bedeutend mehr ausgebeutet, und überaus reizvolle Muster treten zu Tage. Man verwendet den Sammet zu ganzen Taillen im Stile Louis XVI., doch auch zu Taillen, an denen die Aermel aus dem Stoff des Rockes bestehen, ferner zu Einsätzen, Garnituren u. dergl. ra. Unendlich verschieoen und Diese Sammete sowohl rn

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varve als auch m Musterung. Bald sind, die Muster zierlich verschlungen oder gewunden auf einfcbigem Atlas

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fctgrund, bald Velours-Ottomane auf Ehinegrund mit Sammeteffecten u. dergl. m. Sehr hübsch sehen auch serpentinartig gewebte Stoffe mit Sammetmustcr u. dergl. m. aus. Die letzteren werden vornehmlich zu ganzen Taillen Verwendung finden. Ebenso hübsch stellt sich Veloursfrise auf Ehinegrund in unbestimmten Farben dar, sowie Chinetaffet mit SammetPhantasiestreifen oder mit Jacquardund Sammeteffecten. Auch mit abschattirten Streifen gezierter Sammet gehört in dies Gebiet. Die Wirkung dieser Stoffe ist wirklich recht reich, und ihre Verschiedenheit gestattet die Verwendung für jedes Alter. Mehr als je ist Seide für Promena-den-, Besuchs- und Gesellschaftskleider beliebt, und auch hier ist die Mannigfaltigkeit sehr groß, obgleich das Gros der eleganten Gesellschaftskleider erst später anrücken wird. Zu Promena-den-und Straßenkleidern dienen nicht allein schwarzer moirö antique. mit kleinen Mustern im Empirestil, oder mit Phantasie- und Blumenmustern in Jacquardgeweben.sondern auch Chinemuster aus Jacäuard Untergrund, kleine Vroches aus Faille- und Taffetrund, oft mit cannelirten Streifen, die bei Wollenstoffen vermieden, bei Seidenstoffen jedoch häufig vertreten sind. Alle diese Stoffe gelten auch in helleren Tönen als Gesellschaftskleider. Dasselbe gilt von der Seide mit Glace-Effecten auf geblümtem Grund, der mit kleinem, aber vollem Muster durchwebt ist. sowie von den zweifarbigen Seidenstoffen, die mit reichem Phantasie- oder Blumenmuster auf schwerem Satin- und Faillegrund versehen sind. In das Gebiet der Gesellschafts-, Theater- und Concert-Toiletten gehört auch abschattirttzr Seidenstoff in neuen Farbenstellungen auf schwerem, damascirtem Faillegrund und helle, in Satin gestreifte Seide aus Taffetgründ mit Jacquardmusterung. So zeigt sich überall viel Neues und wirklich Hübsches.daß wir mit dem Wechsel der Stoffe, der naturgemäß mit dem Wechsel der Jahreszeit zusammenällt, vollkommen zufrieden sein dllren. Englische Costllme sind und bleiben für die Uebergangszeit am beliebtesten; besonders reizvoy ist das in Figur 1. Das Kleid aus beigefarbenem covert-cttut ist mit braunem Sammet gegiert und der Rock mit solchen Schräastreifen zu beiden Seiten der Vorderbahn und am unteren Rande versehen. Die Jacrentaille umschließt ein Vlusenchemisett aus beigefarbener Seide, das unten ein Gürtel, oben ein Stehkragen aus Sammet begrenzt; letzterer ist mit Schlingen und Perlmutterknöpfen zusammengehalten und mit einem weißen Tuchkragen mit spitz verlaufenden Ecken versehen. Die hinten mit Faltenschoß gearbeitete Jacke ist vorn mit Sammet und Knöpfen geziert. Oben gestalten sich die Sammettheile zu breiten, eckigen Ueberschlägt, auf denen zackig geschnittene Tuchtheile ruhen. Die mäßig weiten, bis zum Ellenbogen anschließenden Keulenärmel haben Aufschläge aus Sammet mit großen Perlmutterknope'en. Für den Hut aus otterbrauner Chenille in Form ekner Wagnermützeist zur Garnitur beigefarbenes Seidenband und ein braunes Flügelpaar gewählt. Ein reizvolles Ensemble bildet die Toilette (Figur 2) aus graugrünem Popeline mit gleichfarbiger, plissirter Tasfettaille und Sammetgarnitur. Am Rock ist der Vordertheil durch abgestufte Sammetpatten abgegrenzt, die von schonen.grünlich schillernden Perlmutterknöpfen gehalten werden. - Die Taille wird von einem breiten Miedergürtel aus Sammet umschlossen, über den sich vorn von den Schultern ausgehende Sammetbretellen legen, die am Taillenschluß gekreuzt, von einem Knopf gehalten werden. Vorn und hinten ziert die Taille ein Passemente-rie-Ornament aus grürgoldig schimmernden Perlen, die auf schwarzer Gaze ruhen. Die anschließenden Aermcl aus Taffet sind mit Querfalten versehen , und haben-am Handgelenk ein grünes Gazeplisse. Ueber die Schultern fallen breite, pattenartig geschlitzte Epauletten, die .niit Perl-, passementerie umrandet sind und von Sammetpattcn. die unter den Vretellen hervorkommen, gehalten werden. Den breiten, faltigen Stehkragen zieren feitwärts volle Rosetten aus plissirter Gaze. Der runde Hut aus grünem Filz hat eine breite Sammeteinfassung und als Garnitur nur schöne, graugrüne Straußfedern.die von Perlornamenten gehalten werden.

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Die dritte Abbildung veranschaulicht einen Herbstpaletot mit Schnur-, Verzierung. Dieser Paletot, der -aus braunem Tuch besteht und mit Seidenfutter versehen ist, liegt hinten an, vorn , dagegen lose, und ist, vorn und hinten, sowie auf dem zackigen,' großen Kragen und den Aermeln reich mit schwarzer Schnur verziert. Der Paletot ist vorn längs des Schlusses mit Knebeln ausgestattet und wird durch einen Umlegekragen von braunem Sammet vervollständigt. Sehr kleidsam und vornehm ist der runde Hut aus weißem Filz mit hinten aufgeschlagener Krempe (Figur 4). Der mit einer schmalen, schwarzen Sammetrolle begrenzte Hut ist von einer breiten, englischen, mit Applicationen gezierten Tüllspitze verhüllt, die sich bis zu dem Ra?de zieht und hinten, wo sich vom Kopfe aus ein Tuff schöner weißer Straußfedern erhebt, in reichen Falten auf die Krempe legt, unter der daselbst drei volle Rosetten aus gezogener rosa Seide ruhen. Brillant in der Farbenstellung und apart in der Form ist der Hut (Figur 5). Einem kleinen, sehr zurücktretenden Köpfchen schließt sich eine, vorn ziemlich breit vortretende, Krempe an, die, wie der Kopf, aus violettem Spiegelsammet besteht und vorn stark gewellt ist. Sie wird auf der Außenund Innenseite von Schra'gstreifen aus hell getöntem Sammet begrenzt; hinten, wo die Krempe aufgeschlagen ist, sowie auf de Mitte des Hutes befinden sich große, rosettenartige Schleifen aus schattirten Sammetschlingen. Inmitten derselben ruht ein großer, metallisch schimmernder Vogel von blauschwarzer Tönung.aus dessen aufgebogenen Flügel- und Schwanzfedern zwei seine, gebogene Federn empor-ragen.

Die Gletscher der Schweiz. Die Masse des Gletschereises in der Schweiz ist eine ungeheure. Etwa ein Zwanzigstel des ganzen Landes ist mit Gletschern bedeckt, und wenn wir die durchschnittliche Tiefe derselben gleich 50 Akcter annehmen, was eher zu niedrig als zu hoch gegriffen ist, da für verschicdene größere Gletscher eine Ticke des Eises von 300 bis 400 Meter nachgewiesen wurde, so ergibt sich eine Eismasse von 4 Billion Metercentner. Zum Transport dieses Eises brauchte es ?incn Güterzug, her. wenn jeder Wagen mit der Maximalbeladung von 10.000 Kilogr. befrachtet wäre, 1250 mal um die Erde herumreichen würde, und auf der Erde wären nicht genug Menschen für den Bremserdienst aufzutreiben. Auch die Entfernung zwischen Erde und Mond würde nicht genügen, denZug in seiner ganzen Länge aufzustellen; sie wäre 13 mal zu klein. Hingegen ließe sich derselbe ziemlich genau um die Sonne herum legen, so daß der Locomotivführer und der, Bremser auf dem hintersten Wagen noch mit einander Verkehren könnten. Angesichts dieser Zahlen erscheint der Wasserreichthun, der Flüsse in der Schweiz im Sommer begreiflich. - 15 tn y e: rer 'es Mißver st ä n d n i ß ist ans einer Schöffenge-richts-Sitzung zu Danzig zu berichten. In der Strafsache gegen B. und Genossen wegen Körperverletzung berief sich die Mitangeklagte Ehefrau auf das Zeugniß einer Nachbarin. Wissen Sie, wie die Frau heißt", fragte der Richter. Rem", lautete die Antwort. Ja, aber dann können wir die Zeugin doch nicht laden lassen, wenn Sie nicht einmal wissen, wie sie heißt." Nein, Herr Rath, ch bitte, die Frau zu vernehmen Aber ich sage Ihnen doch, daß wir Niemand laden können, den wir nicht kennen. Sie sagen ja selbst, daß Sie nicht wissen, wie Ihre Zeugin heißt." Herr Rath, die Frau heißt Nein" und steht draußen auf dem Corridor." Ach so!" Die einfache Todesan. Z e i a e des Barons onatban Auauste Sarget de la Fontaine auf seinem rh l r i m , . Ä ' anoiin amlng ve la Fontaine bei Pessac, Departement Gironde. bildete dieser Tage den Gesprächsstoff in den verschiedensten Gesellschaftskreisen Frankreichs. Dieser Träger eines der ältesten Namen feines Landes war nicht nur als eifriger Royalist, ; vielfacher Millionär und Besitzer zahlreicher.'über ganz Frankreich zerstreuter Güter, Schlösser und Villen bekannt, sondern machte in diesem Frühjahr viel von sich reden, als er, der 84jährige Grcis, die blühende, 26jährige Opernsängerin Henriette Lavielle, besser bekannt unter ihrem Bühnennamen Vialla, zum Altar führte.. Er hatte die Künstlerin, eine stattliche, üppige Erscheinung, im Badeorte Royat kennen gelernt, wo sie während ihres Urlaubs von der Oper in Verviers am Casino engagirt war. Ihre künstlerische Ausbildung hatte sie in ihrer Vaterstadt Bordeaux erhalten, wo sie mit sechs Geschwistern und ihrer Mutter in den traurigsten Verhältnissen lebte. Ein mitleidiger Gesangslehrer nahm sich des talentvollen Kindes an. Durch eisernen Fleiß gelang es der aufstrebenden Künstlerin, sich eine geachtete Stellung in der Theaterwelt zu erringen und ihrer Familie aus der bedrückten Lage zu helfen. Sie war mit Leib und Seele Künstlerin und die Antwort auf den Antrag des greisen Barons, dessen Bedingung das Aufgeben der Bühne war, wurde ihr nicht leicht. Sie hatte aber ihren Entschluß nicht zu bereuen, als Morgengäbe erhielt sie Tags daraus das einen enormen Werth repräsentirende Weingut Chateau Larose", das erste Frankreichs, und eine Million baa; während ihrer Mutter eine andere Be sitzunq in der Nähe von Bordeaux zu. gewiesen wurde. Nach nur fünfmonatlicher Ehe sieht sich jetzt die junge Baronin im Besitze eines Vermögens von 25 bis 30 Millionen. Bald zenug wird wohl ihr elegantes Hotel im Quartier St. Germain das Ziel der heiraths- und mitgiftlustigen Sennesso lZorö sein. - - Laufe ülzZ?9 J33 Cztzzzt T ---

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