Indiana Tribüne, Volume 20, Number 31, Indianapolis, Marion County, 18 October 1896 — Page 1

A W vr O M rlO A 0 12 Vy iy ly w b W v Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Zndiano, Sonntag, Den 8. Oktober 1896. IM gut SO No. 3 l

1

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Sozialistisch. Sängerbund. Sonntag, den 18. Oktober '96, Groszcs Conzcrt mit humoristischen Aufführungen in der Mozart - Halle ! Snfang 8 Uhr. Eintritt für Herr und Dame 25 Cent. Jede weitere Dame 16 CentS. Schwoba Kirbe

gegeben bor dem

Iküvh UMiMks's in der Mozart-Halle, am Montag, 19. Oktober 1896. Eintritt : Herr und Dame 50c. Jede weitere Dame . . 26e.

Zur Aufführung kommt: Der schwäbische Gemeind rath von Buaba norbuS wtrd o e G l ud Silber frage rledigen.

George MerrmanE

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SsichenveftMsV, Office : 26 Süd Delawareürl Ställe : 120, 122, 124, 126. 128 Oft Pearlfk Televbon Offen Taa und acht

IrlllillWllljleil.

Die Weltausstellung - Be- ' richte werden demnächst von dem betreffenden Comite fertig gestellt werden. Washington. D. D., 17. Okt. Präsident Palmer von der World'ö Fair Commission und seine College vom Comite für Berichte traten heute hier zu einer Sitzung zu sammen, welche mehrere Tage währen wird. 2a derselben werden die Berichte, die dem Präsidenten und dem Congreß übergeben werden sollen und eine vollständige Ueb,rsicht über die Ausstellung enthalten werden, fertig gestellt werden. Die Berichte find sehr umfangreich. So umfaßt der Bericht der Preisrichter - Bekörde allein 25 Bände von je 800 Seiten und der des General-Direkt:? '0 ände.

Der Stc Chic der filb den ?. . j

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jndiana. iAt. Die Führer

jjen Camvagneha-

ausgegeben Illinois

...5. ;anen, feit der groben

: ' 0 iOnfttatioti am Ckicago-

. ;"jti SilberenthufiaemuS zu ouvernör Ältgeld nio leine gne nächsten Dienstag e, öffnen

.oll der Versuch gemacht teeiden

. .tigftenS den Gouvecr.ö' zu teilen

Senator IoneS giebt privat zu. daß

der Staat für die Ältbersemokraten

verloren ist und verläßt sich vunmehr

auf Jadiana und Bkrchigan. Von Nächster Woche an soll du Campagne

ja Inöiana energisch aufgenommen

werden. Natürlich heißt eS auch, daß

die Silberminenbefitzer bald Geld

schicken würden, um die Campzgne zu

betreiben. -

Sin Ziegeltruft soll in der

nächsten Zeit in derWind-

ftadt ins Leben gerufen

.werden.

Chicago, 3ll., 17. Okt. Unter

den Wahrscheinlichkeiten der nächsten

Zeit, befindet sich auch ein Ziegel-Truft

I Mehrere der bedeurendsten Ziegelsir-

men hier in der Stadt sollen einen

derartigen Trust zu gründen beabfich-

tigen. , Man will eine Corporation

aller Ziegeleien im Lande mit einer zeatralgelegenen VerkausSagentur in Chicago bilden. Dieselbe soll die zu fördernde Qualität reguliren und den

Preis bn Ziegeln gerade so festsetzen.

j wie die KohlencomdinaNon. Die Z e -

gelfabrikanten sollen dem Trust rhr Eigenthum überschreiben und dafür Aktien nehmen. Man beabsichtigt die Organisation mit $2.500 000 zu kapi-

talisiren, mit einem ArbellSkapltal von ungefähr 5200 000 beim Beginn deS Wirken der Organisation. Später will man daS Kapital erhöhen. ES heißt, daß 70 der Zkkgelfirmen der Stadt ihre Bereitwilligkeit e klärt haden, dem Trust beizutreten und ein Aufruf für erne Versammlung ist zu diesem Zzieck erlassrn worein. ,, Z6 0,000 gefunden. Cbicago, 17 Okt. Gegen 560.-

000 .in EisenbahnbondS und andere

Papiere find hier im Saratoga Hotel

in einem Kosscr gifunden worden, wel

cher vor etwa drei Jahren als Pfand für Bezahlung einer Kvftrechnung von 533 von einem Mann kurz nach der Weltautstellung zurückgelassen wurde.

der sich als George Craft auS Pbiladelpdia regiftnrte. Sämmtliche Papiere find auf den Namen 3. Lawrence

Schooleraft ausgestellt, dessen Mutter

angeblich in Plum Forge, Va . woh-

nen soll. Die Dokumente find dem

Polizeichef Badenoch übergeben worden, welcher die Untersuchung eingeleitet hat.

Hl

Dr. Kayser geht. Die Re.

sig nation deS Leiters deSColonialamteö angenommen. Berlin, 17. Okt. DaS Kessel, reiben gegen den Direktor deS Colo

uialamteS, Geheimrath Dr. Kay'er.

dessen Beginn vor einigen Tagen ge. m'ldet wurde, ist. beendet.' Dr. av

er hat jetzt den Abschied erhalten, um

welchen er schon im Frühjahr, gleich nach der PeterS-Affaire, eingekommen

war.

Seine viele? Gegner triumphiren

und ve, künden laut, daß sie eS waren.

die dem bureaukralilchen Fedeifuch

er" den Dienst verleideten. Freilich

treten auch Freunde euf, die sein Slre.

ben und seine Thätigkeit auf colonia lem Gebiete anerkennen, sogar loben.

indem sie darin dem Urtheile W'ß-

mann'S folgen, der noch jüngst Kay ser'S Verdienste in Bezug auf die Or. ganlsirung der deutschen Colonien nerd

loS anerkannte. Wie dem auch sei,

Dr Kayser ist gegangen; ob wegen der

Angriffe, unter denen er in letzter Znt. besonders in Angelegenheit der beiden

Schröder zu leiden hatte, oder weil er

nicht mehr höchsten Ortes" wohlgefällig war, ist gleichgültig. Auch über

die politisch Todten nihil nist bene". Ueber seinen zukünftigen Nachfolger kann zur Zeit noch nichkö Bestimmtes gesagt werden, aber die Befürchtung

liegt nahe, daß nun daS militärische Element in der Colonial-Verwaltung

Oberwasser erhalten werde.

hiesiges.

Die Irrleb'en der Gilbet' lmte.

Im English Opernhaus fand gestern Zlbend vor gut gefülltem Hause der an-

gekündigte Voitrag btt Herrn Carl

Schurz statt. Das P? blikum begrüßte den gefeierten Redner mit rauschendem Beifall.

Herr Hermann Kleber stellte den San

mit einigen einleitenden Worten vor,

in welchen er sagte, daß schon viel über

die Sllberfrage gesprochen worden sei. daß die Lehren der Sllberleute auch

bei vielen Leuten, welche eine Um

stürtzung der Ordnung herbeizuführen

suchen, Eindruck gemacht habe. Er

überlasse eS aber dem Redner deS

Abends die Irrlehren der Silberleute

näher zu beleuchten.

Herr Carl Schur, führte dann die Zuhörer nach Me;4o und schilderte die

dortigen Zustände und den Werth eineS

mexikanischen Dollars, der ebenso wie

der unserige von der Regierung ge-

prägt sei und doch nur den halben

Werth habe. Der Unterschied sei der,

daß unsere Regierung mit dem Ver

sprechen ihn mit dem Golddollar gleich-

'.werthig .zu halten dahinter stehe, die

M'Zkanische Regierung aber nicht. Fre'präqung wäre also nichtS weiter als d,e Nepudiation oder Verläugnung eines gegebenen Versprechens.

Herr Biyin vermöge v,el, er-könne 20 Reden an einem Tag halten, aber

er kö..ne auS 49 nicht deren 100 machen. 3a eingebender Rebe erklärte Herr

Schurz, daß Freiprägung nichts weiter

als betrügerischer Bankerott unserer

Nation sei.

Weiter führte der Redner auS, daß

Freiprägung eine Aenderung der Werthmittel mit sich bringen müsse,

aber daß eS kaum möglich sei sich eine

Vorstellung davon zu machen, waS für eine Calamilät die Freisilberprägung

Mit sich bringen wurde. Große

Schlachken hätten plötzlich Dynastien

gestürzt, aber die Welt habe noch nie ein Schauspiel gesehen wie daö, daß

eine große kommerzielle Nation über Natt ihr Werthmaß von

von 100c aus 60c herabsetzte und da würde, wie der Rebner auS-

ührte, staust .den, im Falle Bryan er-

wählt wurde. DaS Gold wurde von

allen, welche im Besitz von Leaal

Tender Noten" wären über Nacht aus dem Schotzimt gezogen, so daß der Regierung nichts übrig bliebe, als in

Silbtk ihre Verbindlichkeiten, zu zah-

en Und waS würde die Folge sein ?

Verlust deS Kredits, Stagnation oller

Geschäfte und gänzlicher Stillstand von

Handel und Wandel. Und wem in der ganzen Gesellschaft rürde eS nützen.

ragte der Redner, nur dem Sheriff

und dem Wucherer.

Auö den sonderbaren Versprechun-

gen, weiche die ilverleuke oen rn

britern zu machen wagen, erwähnte der

Revner die Proposition alleS zu ver-

heuern und das Geld zu derbllligern.

Zur Illustration erzählte der Redner eine kleine Geschichte auS dem Leben

ineS Arbeiters. Fritz, ein fleißiger, üchtiger, sparsamer Arbeiter kommt

erneS AbenbS nach HauS und seine Frau zeigt ihm alle die Einkäufe,

welche sie mit dem Gold machte, wel

ches er ihr gegeben hatte und sagte

hm, wie viel sie für daS Mehl, die

lerdekstoffe etc. bezahlt babe.

Fr'tz erklärte darauf, daß allrö zu

billig sei, die Preise in die Höhe müh-

en , so habe er in einer Bryin Verammlang gehört. Seine Frau legt hm dann eine Menge Fragen vor, so

daß Fr tz einsieht, daß er sich selbst den

HalS zuzuschnüren im Begriff stand und das will er sich denn doch zuerst überlegen.

Der Redner gi'bt daher den Zu

dörern den Raih. sich die Sache mit

hren Frauen zu überlegen, denn was

oft der Verstand der Verständigen nicht sieht, da ahnet in Einfalt ein kindlich

Gemüth'

Herr Schurz zeigte dann, daß da-

durch, daß die GreenbackS im Werth

sanken, sich zwischen den Zähren 1361 bis I86S die Preise für die Lebenödebuiftt'sse um 117 Prozent steigerten, öle l'öüne aber nur um 43 Prozent. New Farker Blätter Kälten vamal den

Arbeliera allen Ernstes geraihen, sich een Feschgenuß abzugewöhnen, und damals sei doch rbeit sehr gesucht gewelen, da sich bunderltau'enve von Männern im Krieg befanden.

ES 'ei wahr, daß sich gegenwartig

viele Arbeiter außer Arveit befänden, aber diejenigen, welche Arbeit Härten seien nicht so schlicht gestellt, davo"

zeugten die Bauvereine und die Svardanken, welche Einzahlungen von 1800 Millionen Dollar zeigen, und von denen 9jlO die Ersparnisse von Arbei-

lern bildeten.

Die UterftützungS - Gesellschaften

weißen ein Vermögen von 365 Millivnen Dollars auf und sollen diese, so

fragte der Redner, um die Hälfte be raubt werden ?

Dem Farmer soll aber die Frei-

Prägung nützen, denn daS Verbrechen

von 1873 'ei auch daran schuld, daß

die Wrzenpreise sielen.

Man habe zwar versucht, dem Far-

mer in verrünftiger Weise zu erklären,

daß die Maschinerien, die verbesserten TranSportationSmöglichkeiten etc. an

dem Preisrückgang schuld seien, aber die Sllberleute behaupteten doch steif

und sek, deß es nur das Verbrechen

von 1873 gewesen sei und nun sei der

Weizen rücksichtslos genug in die Höh

zu gehen, während der Silberpreis

stetig sinke. Glaubt aber der Farmer nicht, daß er selbst darunter leiben wird, wenn alleS noch einmal soviel kostet und die Konsumption oder den Verbrauch sei-

ner Produkte sich bedeutend verringern

wird. Zum Schluß sagte der Redner, daß

er vor 40 Iahren an der Campagne

von Fremont Th.il genommen habe

und es sei ihm seither schon oft ver-

gönnt gewesen, zu deutschen Lindöleuten zu sprechen, er babe aber ibnen

ßXT Der Leichnam der Frau Garver wurde gestern Voimiltag um 9 Uhr

vom !eichendeltalter Hermann auS, '

nach (5romn Hill gefahr.n. gü, f

Wagen folgten im Zuge. Die un glückliche Frau wurde neben ihrer Mukter beerdigt. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Ctgarrenspitzen bet Wm Macho. 199 Oft Wastnnaton Ste

DaS Wangener Mestl.

Eine eigenartige Stellung unter den

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iui men .ceLliö NIMM! oer von

islsmrrftt fiTnntf Qnrrt ttt St tn,

, . e äixvvtiii v.t., w w noft.nie etwas gesagt, von dem er gen seines besonderen Eröffnunascere

nicht überzeugt gewesen sei, daß eS moniells in weitem Umfange bekannt

wahr war. und berühmt ist. In der Mtttagsstun-

(t iirtfc n !. i,..f.,f 5... versammeln sich Bürgermeister und Er habe noch nie versucht andere fiw

i .. , , 7, v wi iwhi ar.w Rathschläge zu geben, w,e die besten, z Consessionen, die Lehrer und Lehrerin-

vxt ixqrc des oeullchen Namens liege nen mit den Schulkindern und selbst-

fiflO n DsliflflSÄ ! I r-J rJ hr H MV if ämII

Großer

Mäntel - Verkauf

rhm am Herzen. Die Deutschen seien

d,e ersten gewesen Gut und Blut zu

retten, sie seien für eine ehrliche Re

gierung und ehrliches Geld.

Er werke alt, sagte der Redner und

möchte sich gerne auS dem öffentlichen

Leben zurückz ehen und eS würde sei

nen schöneren Lihn für ihn geben, a!S

dahin die Gewißheit mit sich zu neh. men, daß auch in dieser Campagne der gute Name der Deutschen hoch gehalten

werde, bitte, sehen Sie zu, daß d.eseS ganz und voll geschehe.

Nach der Versammlung stattete Herr

Schurz dem Deutschen HauS noch ei-

nen kurzen Besuch ab.

verständlich eine Unmasse von ortsein

gesessenen Bürgern mit zahlreichenGäflrt aii8 V.v 1T.itvi Vt.v

.t , m , . i.tt tuua vfcv uuiutvuiiu uu viut opfern all cl galt daS Vaterland zu Mktplatze vor dem hübschen alten

Lrunnen. Nach einer musikallchenEmleitung der ZZeier erinnert dann der Herr Maire an den historisch interessanten Ursprung dieses Volksfestes. Die Gemeinde Wangen hatte nämlich in der Feudalzeit jährlich einen Bodenzins von 600 Ohm Wein zu entrichten, bis zu der Aufhebung dieser Abgabe im Jahre 1793. Unter derResierung Ludwigs XVIU. machten nun einige hohe Beamte den Versuch, die Gemeinde Wangen zur Herauszahlung des seit 1793 rückständigen Bodenzinfts zu veranlassen. DieGemeinde aber sprengte gegen diesenErpressunzsv'rsuch tinen Proceß an, der rolle 7 Jahre kau nie. von 182027. Am 2. Juli letzteren Jahres erst wurde durch denCafsationshof zu Paris das Urtheil deS Colmarer Tribunals bestätigt, das zu Gunsten der Gemeinde ausgefallen war. Dieses Ereiyniß wurde in der Gemeinde mit Hellem Jubel begrüßt und mit der Spendung von Freiwein an die Bevölkerung gefeiert. Zum Andenken an diesen für die Gemeinde iedeutsamen Vorgang wird an der löblichen Sitte festgehalten, daß alljährlich am Meßti-, wenn der Herr Bürgermeister seine Festrede vollendet- hat und den Hahn am Brunnen aufdreht, statt des Brunnenwassers guter Wem berausquillt. Dieser appetitliche Gebrauch ist wohl mit der Hauptgrund, wesbalb die Wangener mit einem wahren Stolze von den Herrl'chZeiten ihrel Wangener Meßtis" erzählen.

Dke Varade der Silberdemo:

kraten.

Die Demokraten ließen gestern Abend

eine.Demonstration vom S'apel. Die Hülste eritmarlchirenden' waren

naben unter 18 Jahren. Die Parade

dauerte etwa i Stunde, trotzdem nur

zwei Mann in einer Reibe marschi'ten.

Die Parteifükrer ritten hoch zu Rosse am Anfang der Parade, dahinter

marschirten verschiedene KlubS, und

dann kamen etwa 50 JungenS im Alter von 18 wahren mit BicvcleS ctnd'r

Den JungenS folgte der bekannte Gray

Club.

Die Herren trugen Cylinder-Hüte.

und einige ungezogene Straßenjunqenö erlaubten sich die Bemerkung zu

machen : "I would like to have a

chew off of that plug' Dem Groy

iSlub folgte ern ganze Brigade Straßenjungenö zu Fuß Ein Feuerwerkwagen lieferte die nö hige Jllum'nanon für die Parade. Der EntbufiaS

muS war groß. d. h. auf Seiten der

Republikaner, denn den Namen Bryan

hörte man nur selten oder gar nicht.

Nach der Parade bielt Herr G. F.

Williams in der Tomlinson Halle eine

Rede über die Silberfrage. ES ist kaum nölhig weil'? auseinander zu s tzen was der Redner sagte. Erik eben nicht anders als alle anderen Sil-

berredner. Er denunzirte alle BankierS und verdammte in seiner Rede t. ' U a an v nm

oic oieigevlagre zuau Tiraye. INscheinend vergaß der Redner vovftän-

d,g die Silberminenbesitzer und die

Silbersp kulanten Die Halle war gut besetzt. 1 Angeblicber Naubanfall. John Walsh wurde gestern Abend

gegen 9 Uhr in betrunkenem Zustand, mit verschiedenen Kopfwunden, an dem

Big Four Uedergang der Bett Eisenbahn gesunden.

Er gab an in Boston zu wohnen,

und auf der Reise nach dahin zu sein.

Angeblich wurde er von zwei Männern um 1ö00 erleichtert, aber seiner Klei dung nach zu urtheilen, ist eS zweifelhaft ob er jemals 11600 besessen hat. Man nimmt an, daß er ein Tramp ist und von seinen Genossen durchgeprügelt wurde. Man brachte ihn in'l stadtische Hospital.

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In Amsterdam soll jetzt ein Niesendiamant geschlissen werden, derselbe Stein, der vor einigen Iahr:n in der Jagers-Fonteyn-ttne in der Cap-Colonie gefunden wurde und 971 Karat wiegt. Zwar wird der Diamant durch das Abspalten der unreinen Stellen und dukch das Schleifen beträchtlich an Gewicht verlieren, aber auch dann werden der KoiVInor" (106 Karat) und der Orlow" (194 Karat) noch Zwerge gegen ihn sein. Der Diamant ist bisher von der Lank von England aufbewahrt. Jetzt hat die Metz'sche Schleiferei in Amsterdam einen besonderen Raum bereitoestellt, in dem der Stein geschliffen "werden wird. Die Arbeit wird anderthalb Jahr dauern und durch einen Diamantschleifer Namens Barends vorgenommen werden, der schon 15841885 einen Diamanten von 457 ?Tfii aelilr'kn bat. Dem Kaiserlichen M uf 1 rn in sTrtnflftn4tnnhT tft litristrA

(I b u ta iit v.ituti.iiivf t v4gttif eine Anzahl Thontafeln auÄ der zwei- ' ten oder dritten Dynastie von Ur und ' der ersten Dynastie von Babylon von

einem Beamten gei.cyentt woroen Darunter befindet sich eine, welche für die alttestamentliche Geschichtöforschung von größter Bedeutung werden wird. Sie enthält nichts Geringeres als einen Brief Königs Hammurabi (des Amraphel der Bibel) an den König Sin-idinam von Larsa (ist gleich biblisch Ellasar), in welchem der bisher von den Assyriologen in der Keil-söirift-Literatur vergeblich gesuchte König Kedorlaomer, der 1. Mosis Cap. 14 in Verbindung mit Abrabam gebracht ist, erwähnt wird. Die VerLffentlichung der Tasel ist in den nachsten Wochen zu erwarten. Im Princeß - Theater zu London wird gegenwärtig ein nach dem Französischen bearbeitetes Melodrama von R. Sims aufgeführt, in dem als Sensationsscene eine Flußschleuse auf der Bühne dargestellt wird, die plötzlich berstet und eine Wasserfluth über die Bretter entsendet, so daß die unglückliche Heldin des Stückes

beinahe ertrinkt. In Paris gerieth

seiner Zeit bei einer Ausführung tfefa Dramas außer der Heidin auch noch das gesammte. Vchefterpersonal in wirkliche. Lebensgefahr, denn eö wurde w.irkliche' Wasser in der Schleuse geKraucht und entleerte sich plötzlich infolge fehlerhafter. Construction in un

programmmäßiger Weise über- die.

Wood'S Villen ll.il,n BreSrei,.

Kopfschme aul dem Magen und Köpfe der Musiker weg in den yrche-, ' r -''I ft.rrmtrn "

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