Indiana Tribüne, Volume 20, Number 29, Indianapolis, Marion County, 16 October 1896 — Page 2

Znviana Tribüne.

ErscheiM Täglich und Somttag Die tlzUche .Tribüne" kostet durch den Träger J Cent, per Woche, die SonntagS-.Trlbüne-I Cent per Woche. Beide iufaxnat ti dentS ket es Qentt per Vouat. Per Poft außerhalb U .fttbt zfchi in oranbe,hluz ' pi .Zahr. onui 18 eüd labama Gitabt. Indianapolis, 3nd., 16 Oktober 1896. uS der Hölle der Industrie. Der Mensch benöthigt viele Dinge, die nur unter Lebensgefahr oder mit fortgesetzter Schädigung der Gesundheit herzustellen sind. Bei ihrem Gebrauch pflegt man selten darüber nachzudenken, daß die Fabrikation morderisch ist. Von einigen Judustriezweiqen allerdings weiß auch die breitere Oeffentlichkeit, wie viele Gefahren bei ihnen droh?n. So z. B. ist es wohl allgemein bekannt, daß die Manipulation mit Phosphor die fürchterliche Krankheit Nekrose zur Folge hat. Die Herstellung von Phosphorzündhölzenv ist zum Glück beträchtlich zurückgegangen, in einigen Ländern ist sie ganz verboi:n, so in Dänemark, wo PhosphorZündhölzer nicht einmal als Gebrauchsgegenstand von Vergnügungsreisenden eingeführt werden dürfen. Lekannt auch sind die bösen Bleivergiftungen und die Fürsorge für die Arbeiter in Phosphorfabriken und Farbwaarenfabriken hat nachMöglichleit den Uebelständen abzuhelfen versucht. Vor Kurzem hat nun die Wochenschrift Neue Zeit" eine Reihe sachverständiger Artikel über andere gefähr liche Betriebe gebracht, Artikel die elö objective Darstellungen der betreffenden Verhältnisse beachtet werden dürsen. Der Verfasser beschäftigt sich mit den Arbeitern in Pulve,fabriken, mit den Dynamitarbeitern, mit den Chlorkalkarbeitern, mit den gesundheitlichen Verhältnissen der Arbeiter in den Theerfarbenfcckriken. Man kann seine Ausführungen nicht anders als mit tiefer Bewegung lesen. Leider fehlt uns der Raum, auf die fachmännischen Belehrungen, die da in reicher Fülle geboten werden naher einzugehen. Einiges davon sei aber doch in Kürze mitgetheilt. Die Arbeiter in den Pulverfabriken werden durch den unaufhörlich sich entwickelnden Staub mit chronischem Katarrh, Entzündungen und Verletzungen der Lungenspitzen, namentlich aber mit der Gefahr von Ezplosionen des. Pulvergemisches ode? des Kohlenstaubes bedroht. Daß Arbeiter bei Pulverezplosionen , meist nicht durch Zerreißung leiden, sondern weit häufiger langsam an den Folgen umfangreicher äußere? oder innerer Verbrennungen au Grunde gehen, steht erfahrungsmäig fest. Man hat die Veobachtung gemacht, daß Arbeiter im Augenblicke der Explosion reflectorisch im Schreck eine tiefe Einathmung machen und so die heißen Pulvergase tief in die Lungen hineinziehen. Der Verunglückte stirbt nach wenigen Tagen ohne nennenswerthe äußere Verletzung infolge von Versengung der Athemwege meist an eintretendem Lungenödem (Geschwulst). Die Gefährlichkeit der Pulverindustrie hat die Festsetzung besonderer Unfallverhütungsvorschriften seitens der Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie Deutschlands veranlaßt, die vom Reichsversicherungsamt genehmigt worden sind. Leider - aber werden diese Bestimmungen oft nicht innegehalten. So ist vorgeschrieben, daß die Fenster der Gebäude, in denen die Fabrikation stattfindet, stets geschlossen und mit ganzen Scheiben versehen sein sollen und daß sich, während das sogenannte Läuferwerk im Gange ist. Niemand in diesen Räumen aushalten soll. In einem solchen Läuferwerk befanden sich aber bei einer Explosion nicht nur der Pulverarbeiter, sondern auch der Vater des Unternehmers und ein junger Mensch, die mit der Fabrikation nicht das Geringste zu. thun hatten. Alle drei Personen, erlitten so starke Verbrennungen, daß sie binnen 24 Stunden starben. Die Explosion . war wahrscheinlich dadurch erfolgt, daß durch die zerbrochenen Fenster Sand hineinflog. Die Verbrennungen durch rauchschwaches Pulver sind besonders furchtbar, weil sie nicht explosionsariig, sondern als strahlenförmigeStichflammen ihre Verheerungen anrichten. Unter Umständen .tritt erst nach wochenlangen entsetzlichen Schmerzen der Tod ein. ' Der Tageslohn betrug nach der Anaabe desGewerbe-Jnspectors für Niederbäyem im Jahre 1894 für erwachsene' männliche Arbeiter 2 Mark bis 3 Mark 50 Pfennig, für erwachstn! weibliche Arbeiter 1 Mark bis 1 Mark 40 Pfennig. Diese Lohne sind verblüffend niedrig. ' ' Auch in den Patronenfabriken sind sie nicht höher. Hier werden meistens Arbeiterinnen beschäftigt. Nach den Mittheilungen des Aufsichtsbeamten für Köln-Koblenz sind in der Patronenfabrik bei Siegburg mehrfach Er'krankungen von Arbeiterinnen an Hys!.'.rZe und Epilepsie beobachtet worden. Die Arbeit 'ist wegen der. fortwährend beanspruchten Aufmerkscrm keit und der anstrengenden Fingerthätlgkeit bei an und für sich nervös reizbaren Personen- sehr angreifend und befördert Schwindel und Athemnoth. Die Erkrankungen bei den Patronenarbeiterinnen haben in den letzten Jahren . außerordentlich zugenommen. Die Zahl der Krankentagc ist bei den 2910 betreffenden Arbeiterinnen in der Zeit von 1883 bis 1891 von 8.4 auf 14.6 gestiegen;, es ist das die bei Weitem höchste Zahl von Krankentagen, die bei einer Klasse von Betriebskrankenkassen vorkommen. Was die Dynamitarbeiter betrifft, so kommt zur großen Gefährlichkeit bei Herstellung und Verwendung dieses Fabrikats noch dessen außerordentlich große Giftigkeit. Das d'tttroglycerin wirkt schon bei der Berührung

mit der Haut. Daö Bespritzen tonn der Stellen hat zuweilen schnell den Tod des Betroffenen herbeigeführt. Bei manchen Arbeitern tritt Abstumpfung gegen die giftigen Wirkungen ein. aber wenn die Arbeit ein bis zwei

Wochen ausgesetzt worden ist. ist. neue Gewöhnung nöthig. :5Die lauvemWicklung ist enorm. . Der ganze Fabrikationsraum ist mit dichtem grauem Staub angefüllt, dessen Schädlichkeit durck seinen Koben GeKalt an Kieselsäure besonders groß wird. Nach einem Bericht der Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie Deutschlands, Sectwn Rheinland und Westfalen, sind in den Sprengstofffabriken dieses Bezirks allein in den dreieinhalb Jahren vom 1. October 1885 bis 31. März 1889 41 Todesfälle durch Explosionen verursacht worden; in sämmtlichen anderen chemischen Fabriken dieses Bezirks kamen in derselben Zeit überhaupt nur 30 gewaltsame Todesfälle vor. Scharf zu tadeln ist, daß in. den Dynamitfabriken die Akkordarbeit eingeführt wurde und Geldstrafen vorgesehen sind. Okgl:!chdie geringste Unachtsamkeit im Augenblick zahlreiche Menschenleben vernichten Zann, ist doch der Arbeiter durch dieZ Lohnsystem auf möglichste Beschleunigung der Arbeit angewiesen. Andererseits führt das Strafgeldersystem zu verhängnißvollen Verheimlichungen. Ein Bericht des Fabrikinspectors für Chemnitz bemerkt ausdrücklich, daß das Arbeiten in Stücklohn die Veranlassung zu zwei Explosionen gewesen sein kann. Im Bezirk Köln-Koblenz mußte die Aufsichtsbehörde infolge einer Explosion die Beschäftigung junger Leute unter zwanzig Jahren in diesem gefährlichen Betriebe verbieten. In der betreffenden Fabrik hatte die Direction vorgeschrieben, gefrorenes Dynamit solle durch Körperwärme derartig ausgethaut werden, daß die Arbeiter die geforenen Patronen eine Zeit lang in den Hosentaschen tragen mußten. Auch das verbot natürlich die Behörde, alö sie davon erfuhr. Bei der Einfüllung des Zündsatzes in die Zündhütchenkapseln, was mit der Hand geschieht, verunglückten etwa 83 Procent der Arbeiter. Zwar gibt es Lademaschinen, durch die die Handarbeit wegfällt, aber es besteht für die Arbeitgeber kein Zwang zu ihrer Einführung, obwohl die Berufsgenossenschaft es wünscht. ,. Die Zustände in den Chlorkalkfabriken und' den Theerfarbenfabriken sind beinahe noch schlimmer. Auch hier gibt es Herstcllungsmethoden, die eine Verminderung der Gefahren mit sich bringen. Aber leider fehlt abermals der Zwang zu ihrer Einführung, und so sind es nur wenige Fabriken, die sich ihrer bedienen. Künstlich erzeugte Mißgeburten und Monstrositäten. Schon vor einigen Jahren haben englische Gelehrte teratogenetisehe Versuche vorgenommen, d. H. Mißgeburten künstlich zu erzeugen versucht. Dieselben beschränkten sich darauf, durch Schütteln von der Ausbrütung unterworfenen Hühnereiern oder durck ähnliche Proceduren den im Innern des Hühnereies sich abspielenden embryonalen Entwickelungsproceß in abnorme Bahnen zu lenken und auf diese Weise Monstrositäten zu schaffen. Ueber ähnliche Versuche hat auf der in Frankfurt a. M. abgehaltenen 63. Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte Prof. Born (Breslau) einen höchst bemerkenswerthen, wir möchten fast sagen epochemachenden Vortrag gehalten. Dem besagten Gelehrten ist es nämlich 'gelungen, bei Amphibien monströse Dvppelwesen künstlich herzustellen. Die betreffenden Versuche, mit denen Vorn seit etwa zehn Jahren beschäftigt ist. hat er an Larven des grünen Frosches borgenommen und zwar zu einer Zeit, da sich die Rückenrinne (Wirbelcanal) eben geschlossen hat, Kopf und Schwanz als stumpfe Knospen her vortreten und das Thier etwa stecknadelkopfgroß ist. Er verfuhr in der Weise, daß er zweien solchen Larven, die sich in einer schwachen Kochsalzlösung befanden, je einen oberflächliehen. Schnitt beibrachte und sodann durch Nebeneinanderlagern und . Zusammenbinden der winzigen Larven ein Verwachsen herbeizuführen suchte. Dieser Verwachsung stellen sich manche Schwierigkeiten entgegen, so vor Allem der , Umstand, daß die auf der Nahrungs suche befindlichen kleinen Thiere sich häufig in entgegengesetzter Richtung bewegen, was eine Trennung der beiden künstlich mit einander vereinten Organismen zur Folge hat. Von 200 Zusammensetzungen sind ungefähr 30 bis zur Metamorphose oder durch diese hindurch gelangt. Auch sind die durch das Zusammenwachsen erzielten Coinbinatlonen ' außerordentlich mannigfaltig; bald werden Doppelindividuen erzielt, 'die nach Analogie der bekannten siamesischen Zwillinge ode? der doppelköpfigen Nachtigall nur ganz oberflächlich mit einander verwachsen sind, bezw. durch Hautvereinigung zusammengehalten werden; bald gelingt es Doppelindividuen zu produciren, bei denen eine wirkliche Verschmelzung der entsprechenden beiderseitigen Körpertheile stattfindet. Man muß bei der anatomischen Beurtheilung der in der besagten Weise künstlich erzielten Monstrositäten sich verschiedene Fragen vorlegen, nämlich 1) ob und bis zu welchem Grade die Blutgefäße der Einzelthiere mit einander communiciren. Es ist nämlich beides möglich: eben sowohl daß. bei dem' Doppelwesen die beiden Gefäßsysteme getrennt bleiben und nur durch Entwickelung von Anastomosen eine beschränkte Verbindung der beiden GefäßsysZcme erzZelt wird und 2). daß eine, innige Verschmelzung der Körper beider Lebewesen stattfindet, - welche Letztere jedoch nicht so weit gehen darf, daß nicht wenigstens ein vollständiges Herz und ein vollständiger Darmcanal für das Doppelwesen erhalten bleibt, da eine noch weiter gehende Verschmelzung bczv. Reducirung der besaaten Or-

gane die Fortexistenz des merkwürdigen Doppelgeschöpfes unmöglich machen würde. Beim Anfügen des 2 h2 mn 'TfctfrfS.nn den

ViUlVUll, n " w Körper des anderen beobachtet, man Gefäßentwickelungen, die denjenigen entsprechen, welche man- bei gewissen m py..".(ri. v . 3 crn r-&r m fc eicyivuiuen uc ;uiuiuyni ö obachten Gelegenheit hat. Man sieht wie die Gefäßentwickelung mit dem Wachsthum -des betreffenden Körpertheiles gleichen Schritt hält. Auch einZusammenwachsen der beidenKöpfe nach Art des durch die Mythologie bekannten Janus-Kopfes. stellenweise sogar ein Zusammenwachsen der beiden Gehirne wurden beobachtet. In solchen Fällen, wo das eine Wesen besser ernährt wird wie das andere, sieht man. wie das eine Thier im Wachsthum fortschreitet, das andere aber im Wachsthum zurückbleibt. Man kann unter solchen Umständen bisweilen beobachten, daß der größere Frosch den mit ihm verwachsenen kleineren auf dem Rücken trägt, während er selbst auf dem Bauche schwimmt. Em Zusammenwachsen verschiedener, wenn auch verwandter Species, wie z. B. der Unke und des grünen Wasserfrosches zu erzielen, ist Born bis jetzt nicht gehingen. . LandvirtHseiastttcheö. Die Aufbewahrung des Getreibet. Das Getreidekorn ist kein lebloser Körper, sondern ein Organismus, welcher sich gewissermaßen in schlafendem Zustande befindet. Schon geringe Feuchtigkeit genügt, um es zum Keimen Auswachsen zu bringen; auf der anderen Seite kann zu große Erwärmung der Körner ein Dumpfigwerden im Gefolge haben. Darauf und noch auf viele andere Umstände muß bei derWahl der Aufbewahrungsräume für Getreide Rücksicht genommen werden. . Bei Erbauung oder Verwendung der Kornhäuser ist zu beobachten, daß dieselben sich nicht an feuchten. Stellen oder in der Nähe übelriechender Orte befinden; ferner sollen sie, der Feuersgefahr wegen, nicht zu nahe an anderen Gebäuden gelegen sein. Ueberhaupt hat es als Hauptregel zu gelten, daß der Aufbewahrungsort des Getreides vollkommen trocken sein muß. Mit Rücksicht darauf soll man das Kornhaus so bauen, daß seine lange Front nicht nach jener Himmelsgegend gerichtet ist, von welcher erfahrungsgemäß feuchte und regenbringendeWinde kommen. Aber auch gegen Süden soll dieselbe nicht liegen, da sonst an heißen Tagen das Innere des Hauses zu sehr durchwärmt tox. Als Bedachung empfiehlt sich am zweckmäßigsten ein gutes Schindeldach, welches, wenn gut gearbeitet, am zuverlässigsten Regen und Schnee den Zutritt verwehrt. Der Fußboden muß ebenfalls gut gearbeitet sein und keine Ritzen und Fugen aufweisen. Mit großem Vortheile ließen sich hier Cementböden verwenden, doch erhöhen diese bedeutend die Baukosten, man wird sich daher in der Regel mit aus glattgehobelten Dielen Planks oder Flooring verfertigten Böden begnügen. Besondere Aufmerksamkeit ist auch der Lüftung der Getreidehäuser zuzuwenden, denn auf de ren richtiger Anwendung beruht die Erhaltung des Getreides in diesen Räumen. Das ruhende Getreidekorn gibt fortwährend Feuchtigkeit an die umgebende Luft ab, diese muß daher häufig gewechselt werden. Zu diesem Zwecke bringt man an verschiedenen Stellen der Längsfronten einander ge genüberliegende, verschließbare Oeffnungen an. Dieselben dürfen jedoch nur in solcher Höhe über dem Boden gelegen sein, daß die Zugluft über das Getreide selbst, welches man in der Regel 2 Fuß hoch aufschüttet, streicht; um Vögeln und sonstigen Thieren dasEindringen zu verwehren, sind sie mit Holz- oder Drahtgittern zu versehen. Die an der Oberfläche liegenden Getreidekörner werden zunächst und leicht einen Theil ihrer Feuchtigkeit verlieren, da sie stets von frischer Luft umweht werden. Anders ist dies jedoch mit den tiefer liegenden Schichten. Die Körner beginnen zu schwitzen, erwärmen sich, da der in ihnen vorgehende Lebensprozeß ein Oxydationsprozeß ist, und würden schließlich modrig, dumpfig 'und unbrauchbar werden, wenn durch Umschaufeln und Wenden nicht Sorge getragen würde, daß abwechselnd immer andere Schichten an die Oberfläche gelangen.. Sehr feuchtes Getreide muß mit Rücksicht darauf gleich nach dem Einbringen nur sehr flach aufgeschüttet werden. Brutapparate. ! In der Nähe großer Städte wird dem künstlichen Ausbrüten der Hühner mehr und mehr Beachtung geschenkt. Würden die Hennen auf Commando brüten, so würden wohl wenig Jncubators benutzt werden; denn die Henne ist und bleibt die beste Brptmaschi-, ne. Aber die Hennen sind eigensinnig; sie warten bis die warme Frühlingssonne ihnen sagt, daß die kleinen Kücken nicht Noth zu leiden haben.' Unsere großstädtischen. Feinschmecker wollen dann aber schon 2 3 Pfund schwere Spring-Chickens auf dem Tische haben und bezahlen gerne , 25 bis 30 Cents das Pfund für solche Thierchen. Es läßt sich da also ein schönes Stück Geld verdienen, und der menschliche Spürgeist, der den Geldquellen überall nachforscht.hat die J)'6U zerne Henne" erfunden. In den Vororten großer Städte, wo Handwerker und Arbeiter ihre Heimstätten mit einem Stückchen Land daneben haben, bietet sich für diese Art Hühnerzucht, die ja von Frauen und größeren Kindern besorgt werden kann, die beste Gelegenheit; es kann damit ein schöner Schilling Geld in die Haushaltungslasse geliefert werden. Um von vorneherein die Erwartunavn des Anfängers nicht zu hoch zu spannen und ihn später vor bittern Enttäuschungen zu bewahren, sei gleich bemerkt, daß, wrnn er von 100 Eiern 75 Kücken erhält und von diesen 60 Stück groß bringt, er außerordentlichen Erfolg und Glück bat, Vte. er.

sayrene Züchter möaen bessere Resultäte erzielen; die größte Mehrzzhl erreicht obige Zahlen nicht. . Zu Bruteiern sollen nur frische Eier genommen werden, nicht älter wie eine Woche; haben die Eier 5 6 Tage in der Brutmaschine gelegen, so kann man. hält man dieselben vor ein hellbrennendes Licht, deutlich erkennen, welche Eier klar" und unfruchtbar sind; diese müssen entfernt und die leeren Plätze in den Eierkästen der Ma. schine dürfen nicht wieder aufgefüllt werden. Will man anfänglich die Brutmaschine in Gang setzen, so zündet man schon am Abend vorher die Lamve in der Maschine an.- nachdem man die Pfanne mit Wasser gefüllt bat. Am nächsten Morgen wird das Thermometer 101102 Grad zeigen. Die Eier sollen von allem Schmutz mit lauwarmem Wasser sorgfältig ge reinigt werden. Auch die Maschine, besonders wenn sie schon vorher benutzt wurde, muß sehr sorgfältig gereinigt werden; dann erst lege man die Eier hinein. In den ersten zehn Tagen halte man die Wärme auf 100 102 Grad; es dauert so die ganzeBrütung vielleicht einen oder zwei Tage länger, aber die Kücken sind um so kräftiger. In der zweiten Hälfte der Brutzeit kann man die Wärme einen Grad stärker werden lassen; man lege das Thermometer auf die Eier und zeigt es am 18. Tage vielleicht 105 Grad, so schadet es nichts, die höheren Grade kommen nicht von der Lampe, sondern die Kücken in den Schalen erzeugen . schon einige Grad Wärme. Ob man die Pfannen von Anfang an mit Wasser füllen soll, liegt wohl an der Gegend. In einer trockenen Gegend ist es jedenfalls nothwendig, während in einem feuchten Klima es nur in der letzten Hälfte der Brutzeit nöthia ist. Wird zu viel Feuchtigkeit in der Maschine erzeugt, so scheint es, als ob dadurch die Hühnchen zu groß in der Schale werden, daß sie sich nicht bewegen können, um dieselbe aufzupicken und sie kommen daher im Ei um. Die Eier müssen jeden Morgen sorgfältig umgedreht werden; man übe hierbei jegliche Vorsicht, daß dieselbcn nicht ge rüttelt oder an einander gestoßen werden.. Auch sollten die Eier jeden Tag abgekühlt werden, indem man die Maschine einige Zeit offen stehen läßt. Wie lange dies geschehen soll, hängt von der Größe der Eier und der Temperatur ab. die im Zimmer herrscht. Jin Winter ist jedoch keine besondere Abkühlung nothwendig, da dann die Eier während des Umdrehens genügend abgekühlt werden. Junge Pferde. Trotz des überall zu Tage tretenden Strebens nach verbesserter Pferdezucht werden doch in der Behandlung der jungen Pferde die allerschlimmsten Fehler gemacht. Dazu gehört in erster Linie der, daß man die jungen Thiere viel zu früh zu anstrengender Arbeit gebraucht, während ' dieselben doch rechtlich vor dem vollendeten dritten Jahre nicht arbeiten sollten oder höchstens nur zu ganz leichten Arbeiten verwendet werden dürfen. Die ganze Arbeit bis zu diesem Zeitraume sollte nur - den Zweck verfolgen, das junge Thier auf das -spätere Arbeiten vorzubereiten, dasselbe an das Geschirr zu gewöhnen. Zu letzterem Zwecke dreht man das junge Pferd wohl in seinem Stande herum, hält ihm etwas Heu vor und läßt von der Person, die es gewöhnlich füttert, unter stetem Zureden das Geschirr auflegen. Läßt das Thier dies ohne Widersetzlichkeit geschehen, so wird es wieder mit dem Kopfe nach der Krippe gewendet, und erhält zur Belohnung etwas Futter. Sollte es sich aber sehr schreckhaft und widersetzlich zeigen, so wende man ja keinen Zwang an; sondern fahre so lange fort, bis sich das Thier das Geschirr willig anlegen läßt. In den meisten Fällen werden nur einige Tage erforderlich sein, um diesen Zweck zu erreichen. An das eigentliche Ziehen gewöhnt man das Thier am besten in oer Weise, daß man auf freiem Platze die Stränge deS Geschirrs von einem oder noch besser jedes Ende von einem Manne so halten läßt, daß das geführte Thier genöthigt ist, etwas zu ziehen Nach und nach lassen sich die Beiden mehr und mehr ziehen, und endlich legen sie sich sogar zurück und stemmen gegenan, so daß es demThiere einige Anstrengung kostet, sie fortzubringen. Auf solche Weise, mit einem ruhigen Pferde zusammengespannt, gelingt es schon in einigen Tagen, das Thier soweit vorzubereiten, daß es ohne Gefahr an einem Wagen und später an Ackergeräthe gespannt werden kann. Man wendet auch folgendes, sehr einfache Verfahren an: Hat das junge Thler im Stalle erst das Geschirr angenommen, so befestigt man hinter demselben an jeder Seite eine Rolle, über welche die Stränge des Geschirrs laufen, an deren Ende ein kleinerer Sack mit Sand oder Steinen hängt. Die Stränge dürfen nur so lang sein, daß das junge Thier, - wenn es zum Fressen an die Krippe tritt, die an den Enden, der Stränge hängenden Säcke in die Höhe ziehen muß. Allmälig kann man das Gewicht der Säcke vergrößern. Auf diese Weise gewöhnt sich schon in kurzer Zeit das Thier an das Ziehen, so daß eö dann unbedenklich neben einem älteren, ruhig und sicher ziehenden Pferde angespannt werden kann.' Sorgfältige und besonders ruhige Führung ist selbstverständlich nöthig; auch sollte ein Wagen gewählt werden, an welchem sich keine Ketten, oder anvere, Geräusch verursachende Gegenstände befinden, um das Thier nicht zu erschrecken. In der ersten, Zeit beschäftigt man das Thier nur eine, höchstens einige Stunen täglich, .niemals aber darf das Arbeiten so lange fortgesetzt werden, bis dss Thier ermüdet ist. Mit dem Kräftigerwerden des Thieres kann auch mehr von ihm verlangt ' werden Länger als einen halben Tag zu ar, beiten, sollte man von einem Thiere vor dem 4. Lebensjahre aber nicht der langen. Bei solchem Verfahren er zieht man Pferhe, die viele Jahre nutz n. w ,

Vom Jnlande.

Die einzigen Quecksil öerminen von. Bedeutung in unserem Lande sind im Staate Calisornia belegen. ; ' " 7 Colleges für Farbige, 3500 farbige Lehrer und 263.803 farbige Schulkinder gibt es im Staate Georgia. Den fünften Platz in der Production von Edelmetallen nimmt Jdaho ein mit $35,201.629 Gold und $1.960,383 Silber. . Ein stetigevund fast gleichmäßiger Rückgang in der durchschnittlichen Zahl der Mitglieder einer Familie wird in den 124 größten Städten unseres Landes beobachtet. Circa 225.000.000 Fuß Holz sind zur Zeit in Marinette und Menominee. Mich., aufgestapelt und vor dem Schluß der Saison dürften die Vorräthe auf iibev 300,000,000 Fuß gestiegen sein. Nach konservativen Schätzungen hat das Holz einen Werth von über $3,000,000. Zu Tode getanzt hat sich die 16 Jahre alte Cora Chamberlain in Cleveland, O. Das Mädchen begleitete nach Schluß der Schule ihre Freundin Genoveva Chambers nach ihrer Wohnung an Wellington Ave. Genoveva setzte sich an das Piano und spielte und Cora tanzte. Während des Tanzens brach plötzlich das Mädchen todt zusammen. Cora war mit einem Herzleiden behaftet und ein Herzschlag hatte ihrem Leben ein Ende gemacht. BekneipteSpatzeningroßer Menge gab es neulich in St. John's, Mich. Dortselbst hatten zwei Burschen Weizen in Alcohol eingeweicht und denselben alsdann auf dem freien Platz am Gerichtsgebäude ausgestreut. Gierig fielen die Spatzen über den Weizen her, dessen Genuß sie bald in ein Stadium hochgradiger Trunkenheit versetzte. Die Burschen erlegten über 400 Spatzen, für deren Tödtung sie die gesetzmäßige Prämie erhielten. Eine höchst merkwüroige Hochzeit fand neulich in Atlanta. Ga., statt. John C. Conley. einer der reichsten Bürger der Stadt, lag auf dem Sterbelager und wollte, daß seine Tochter Katie sich mit ihrem Bräutigam Eugen Lewis. einem jungen Advocaten, sofort verheirathe. Conley war kaum gestorben, als Katie ihrem Vater die Augen zudrückte und einen Geistlichen kommen ließ, der sie mit ihrem Eugen ehelich verband. Die Leicbe des Vaters war noch warm, als Katie das Jawort lispelte. Die Frau des alten Conley war mit der Ceremonie einverstanden. Bei derselben fehlte es nicht an Blumen, welche auch zum Begräbnisse verwandt wurden. Ein amüsanter Vorfall spielte sich dieser Tage in Portchester, einer . Vorstadt von New Jork ab. Während William Coffey sich nach Sonnenuntergang auf seinem Fahrrad tummelte, wurde er von einer schnell fahrenden Kutsche in einenBach, der mehr Schlamm als Wasser enthielt, geschleudert. Mühsam arbeitete sich Coffey auf's Trockene und wüthend stürzte er sich auf den Kutscher, um denselben nach allen Regeln der Kunst zu vermöbeln. Zum großen Gaudium der Augenzeugen kugelten sich Beide auf dem Rasen und als sie, vollständig erschöpft, von einander abließen, stellte es sich .heraus, daß Coffey seinen Hausarzt, attackirt hatte. Nunmehr verflog sein Grimm schnell und eine fldele Versöhnungsfeier brachte den Austritt zum Abschluß. Der Ruhm Alt-Heidel-bergs, das größte Faß der Welt zu besitzen, lst m den letzten Jahrzehnten bekanntllch mehrmals verdunkelt worden. Neuerdings ist auch in Fresno, Callformen. ein Faß gezimmert worden. welches in seinen Verhältnissen den Heidelberger Weinbehälter nahezu um das Doppelte übertrifft; denn während das Heidelberger Faß 42,000 Gallonen Flüssigkeit zu fassen vermag, ist das kalifornische Riesenfaß groß genug, um 72.000 Gallonen zu umschließen. Einige Rechenkünstler, die nit ihrerZeit nichts Besseres anzufanzen wußten, haben bereits ausgerecht tet, daß. wollte man allein die Außenwand des Fasses, den Deckel und den Loden desselben nicht eingeschlossen mit Zehndollarscheinen bekleben, daw 18,748 Stück erforderlich wären, d'ß ferner 7233 Männer in dem Faß platz hätten . und was dergleichen Spintisirungen mehr sind. In der Weltstadt New York zibt es einen sechsjährigen Jungen, der vobl mehr als irgend ein Anderer dacauf Anspruch erheben kann, ein Coscnopolit genannt zu werden. Der unze. welcher das Licht der Welt in New York erblickt hat. führt zwei Namen, yatty Ford und Chin Wing Chong. Er ist de? Sohn einer Amerikanerin deutscher Abkunft, welche mit dem Chinesen Ah Fong verheirathet war' aber einen Jrländer Pat Ford zum Hausfreund hatte, und letzterem verdankt der Junge, der durchaus nichts MonFisches an sich hat, sein Dasein. Der kleine deutsch - amerikanisch - irische Chinese Chin Wing Chong ist jüngst vpn Ah Flnq für dieSumme von $500 ;n einen reichenLandsmann, der inNew gork ein kaufmännisches Geschäft betreibt, abgetreten und von diesem gdoptirt worden, Demnächst soll er nach China gesandt werden, um dort gu einem tüchtigen Geschäftsmanne ausgebildet zu werden. ; Was Zürich für Russe?, .nd Göttingen und Heidelb5:g für die Amerikaner sind, das ist Jobns Hopins'" in Baltimore für die Japaner. Das neue Semeste? hat der Universität .iren neuen Studenten aus Japan ge .acht. ' . Das Ackerbau-Devarte-nnt siudirt jetzt die amerikanischen iltpflanzen und wird über dieselben ,'innen Kurzem ein voluminöses Bück eraZgeben. Den Werth des Werkes ;u erhöhen." werden den einzelnen Aufsäken coloririe Bilder, fowie ein Verzeichniß der . Gegenmittel für die einzelnen Gifte beisegeben werden.

Vom Vuölandc.

In Pforzheim ist der dreifache Kindesmörder Ruf nach längerer ärztlicher Behandlung für unkeilbar geisteskrank erklärt worden. ' DerinVompimUnteri n n t h a l bedienstete 45jährige Senner Pechriggl wurde dieser Tage auf kiner schneebedeckten Höhe zwischen Hinterriß und Vomp erfroren aufgefunden. Die Leiche wurde mittelst Kraxen zu Thal gebracht. In .Dillendorf. Amt Vonndorf, wurde. bei der Fundamentirung einer Stützmauer eine Tropfsteinhöhle entdeckt. Am Wege von Dillendorf befindet sich ein Schacht, der sich zu einer betrachtlichen Höhle mit herrlichen Tropfsteingebilden erweitert. V e i Livorno ist die Segelbarke Costanza" des Barons Jacona di San Giuliano untergegangen. Der Baron. Schwiegervater des großen sicilianischen Rheders und Jndustriellen Jgnaz Florio, kam mit dem begleitenden Seemanne in den Wellen um. In Venedig hat sich kürzlich eine Gesellschaft zur Vermiethung von Wasserfahrrädern und zur Beschaffung von Tretmotorbooten bildet, um nunmehr die Ausübung des Radfahrsports auch auf den Wasserstraßen der Lagunenstadt möglich zu machen. Ob aber die Klingel der Wasserradler den Ruf der Gondoliere aus den Canälen der alten Dogenstadt verdrängen wird, ist wohl sehr zu bezweifeln. Die beiden belgischen Genie Osficiere Hauptmann Tournay und Lieutenant Messens hatten von Antwerpen aus eine Ballonfahrt angetreten, wobei sie nach dem ZuyderSee getrieben- wurden. Vergeblich uchten die Luftschisfer, auf der Inel Schokland zu landen, sie wurden mmer weiter nach Norden getrieben, der Ballon sank, und da der Ballast ausging, entledigten sich die Osficiere ihrer Kleider. Auch das nutzte nichts, und schließlich blieb den Luftschiffern nichts übrig, als sich in's Wasser zu stürzen. Sie wurden von Fischern aufgenommen und nach.Lemmer in Friesland gebracht. Der Ballon ist verloren. Der Dom in Erfurt. eines der wertvollsten Denkmäler go thischer Baukunst in Deutschland,- wird 'iner weitgehenden Reparatur unterzoaen: die Kosten dafür belaufen sich auj 300.000 Mark. Die Arbeiten werden m . . :n. T!i.l 03N zernner zuuinelitl ucicutt. sine recht . aop erblich t" Ueberraschunq wurde vor einiger Zeit der Bauerntochter Barbara Pfeuffer von Michelfeld zu. Theil. Sie ließ durch ihren Bruder in der Schardtschen Wirthschaft in Michelfeld eine Flasche Bier holen. Nachdem sie einmal getrunken, bemerkte sie zu ihrem Ent setzen in der Flasche zwei todte Mäuse. Das Mädchen ekelte sich derart, vatz es krank wurde. Frau Schardt kam weaen der Sache vor das Schöffengericht Da man ihrer - Wirtbaftsführung im Allgemeinen zedoch das beste Zeug niß ausstellte, erfolgte Freisprechung, bei der es aber der Amtsanwalt nicht bewenden ließ. Er ergriff Berufung, und Frau Schardt wurde vom Landgericht Würzburg zu zehn Mark verurtheilt. Großes Aufsehen erreg t die Amtsenlsetzung des bisher!gen langjährigen Verwalters der Hainer Hütte, Actiengesellschaft Schneider in Liegen, durch den Aufsichtsrath dieses Hochofenwerkes. Die Ursuche bildet eine Fälschung von Bilanzen mehrerer Jahre; es werden Beträge von 50, bis 100.000 Mark genannt, die in der letzten Bilanz unrichtig nachgewiesen sind. Man glaubt aber, daß der Verwalter die Fälschungen nicht begangen hat. um etwa vielleicht hinter sich gebrachte Gelder zu vertuschen, sondern um das Hochofenwerk in Betrieb zu halten und seine Stellung zu sichern. Bei der schlechten Conjunctur der letzten Jahre brachte die Hainer Hütte nicht nur keine Ausbeute, es hätten sogar von den Actioflären, wären die Bilanzen richtig ge? Wesen, bedeutende Zuschüsse geleistet werden müssen. Schneider fürchtete nun offenbar, daß, wenn letzterer Fall einträte, die Actionäre das Stillstehen des Werkes beschließen würden und er seiner Stellung verlustia eben wecd Be,PalmiinCaZavrien ist der Brigant Monterolso, einer der ältesten Räuber Italiens, dingfest gemacht worden. Schon 1858 wurde er loegen schweren Diebstahls zu 19 Iahren Kerker verurtheilt, entfloh aber schon ein Jahr darauf aus dem Gewahrsam und beging in Sicilien eine Reihe von Raudthaten, für die ihn 1864 das Schwurgericht von Caltanisctta zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurtheilte. 9joch zweimal erlitt er Verurtheilungen zu mehrjährigem ZuchtHaus wegen Raub und Körperver-' letzungen, hat aber von allen diesen Strafen nur einen Theil abgesessen, da ihm stets die Flucht gelang. Die letzten Aahre machte er die Einöden Calabnens unsicher und belastete sein gewissen mit anderen Verbrechen. E i n e b i l d s ch ö n e R e p r as e n t a n j i n der Pariser Halbwelt spielt in dem fashionablen Seebäh pstende eine große Rolle. Sobald sie am Strande oder in dem Kursaal erscheint, ist sie von Herren umschwärmt, aber auch die Augen der Frauenwelt sind bewundernd und neidisch auf sie' gerichtet; stets ist sie von einem Diener begleitet. Diese Schöne trägt die entzückendsten Gewänder allerneuester Mode und die herrlichsten Geschmeide; alle Locale reißen sich um den Besuch dieser Reklamedame. Weder die Toiletten noch die Geschmeide gehören ihr. sie stellt sie nur aus. Ein Pariser Schneider' und ein Pariser Juwelier haben sich im Verein mit der Leitung des Ostender Spielclubs zu dieser Ausstellung verbündet. - Der die Reklamemdame begleitende Diener ist ein Beamter des Juweliers, der die Geschmeide und Edelsteine zu überwachen

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10 Diese stnd Jahre.

einzelnen Fassen Rheumatische und Neuralgische Schmerzen, Lenden- und Huftcnrcißcn den menschlichen Körper durckrasten. Si. Vakobs 3cl

kurirte diesclben. Keine Prahlereiz dieses sind sichere, bewiesene Thatsachen.

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