Indiana Tribüne, Volume 20, Number 28, Indianapolis, Marion County, 15 October 1896 — Page 2
Jnviana Tribüne.
Erschewt Täglich uud Somttag, Die tägliche .Tribüne" kostet durch den Träger J Sentl per Woche, die SonntaaZ..Trlbüne'S Centk per lSoche. Seide nfme 15 Cent der 63 GentS per Et sst. Per Poft anberhalb be, ttbt zugeschickt Im VorauZbe,hluv2 f p '.tahr. Oiru! 18 Süd rlladama Straße. Indianapolis, Ind., 16 Oktober 1896. Der Mensch eyne Magen. Braucht der Mensch nothwendig tU nin Mäzen oder kann er auch vhne ihn leben? Die Tage, wo der Magen für die Chirurgie als Rührmichnichtan galt, sind allerdings längst vorüber, aber eine gewisse Scheu, in diesen von Alters her als Mittelpunkt der Ernährung mit besonderer Achtung behanbeltm Korpertheil chirurgisch einzu greifen, hat sich bis in die neuere Zeit geltend gemacht. Trotz der antiseptischen Wundbehandlung mußten immer noch mancherlei Bedenken überwunden werden, ehe sich die Chirurgen bei organischen Krankheiten an den Magen heranwagten. Zu den früheren Anschauungen über die Tätlichkeit der Magenwunden kam noch das Bedenkea von der vermeintlichen auflösenden Eigenschaft des Magensaftes, der von den Wundrändern aus den Magen selbst verdauen sollte. Diese Furcht wurde endlich von Gussenbauer und Winiwarter, als ganz unbegründet nachgewiesen; ihre Thierversuche lehrtcn, daß gutgenähte Magenwunden in allen Fällen günstig heilten. Der reiche Inhalt dieser bedeutungsvollen Borarbeit förderte die MagendarmChirurgie ebenso sehr, wie die günstigen Erfahrungen über erfolgreiche Operationen an der Speiseröhre und am Mastdarm. Ein reicher Gedankenschaß über Operationen am Magen und Darm lag bereits vor. Dazu kam, daß die innere Medicin sich bösartigen Neubildungen am Magen und Darm gegenüber damals ziemlich machtlos erwies, wie noch heute; sie konnte wohl dorübergehendErleichterungen verschafsen, aber bald ward bei' diesen Todescandidaten die Euthanesie mit Morphium eingeleitet. Bereits 1810 hatte Karl Theodor Merrem, gestützt auf einige Thierversuche, vorgeschlagen, den krebsigen Magen herauszunehmen, sein Vorschlag wurde indeß nur als ein kühner Jugendtraum betrachtet. Wenn derMagen fehlte, wie sollte dann der Mensch die Verdauung der Speisen bewirken? Es bedürfte erst Jahre langer Versuche, um nur die Physiologische und technische Seite der Frage zu klären. Es waren wiederum Gussenbauer und Winiwarter, die 1876 durch Versuche an Thieren 'bewiesen, daß die Entfernung eines Magenabschnittes, zum -Beispiel des Pförtners, technisch wohl möglich sei, ohne das . Leben durch den Verlust zu gefährden. Unter den krebsigen Entartungen des Magens ist Krebs des Pförtners am häufigsten, mit 60 Procent, vertreten; seine Wucherungen verhindern den Uebertritt des Speisebreis aus dem Magen in den Darm; ein solcher Kranker muß schließlich Hungers sterben. wenn auch ernährende Klystiere das Leben ein wenig verlängern können. Die Entfernung des Pförtners konnte also oftmals eine rettende Operation sein. Billroth war bekanntlich (1881) der Erste, dem es gelang, mi! Erfolg Theile des Magens auszuschneiden, wenn auch Pean und Nydygier es schon vorher vergeblich versucht hatten. Billroth's Kranke wurden geheilt, und damit war die Ausschneidung des Pförtners endgiltig in die Phih: der berechtigten Operationen aufgenommen; vielfach ist sie hinterher gemacht worden, und man kann sagen, daß, wenn auch die Mißerfolge nicht ausgeblieken sind, Hunderte von Menschen schon diesem Eingriffe ihre Gesundheit und ihr Leben verdanken. Durch weitere Versuche verlor sich der Respect vor dem Magen und der Glaube an seine beherrschende Stellung imVerdauungscanal immer mehr. Man erkannte, daß seine Arbeit nur ein Glied in der langen Kette des Verdauungsvorganges bedeutete, recht viel überläßt er der Galle und den Darm säften, vor Allem aber der wunderbar vielseitigen Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Den Magen ganz auszuschalten und doch die Verdauung ungestört vor sch gehen zu lassen, das war der nächste Triumph 'der Chirurgie. Der Thierversuch mußte auch hier wieder klärend wirken.' F. de Filippi, Kayser und Czerny, Hachon ; und Cavallo, Umberto Monari gelang es, Hunde am Leben zu erhalten, denen der ganze Magen ausgeschnitten war, so daß sie ' durch die Speiseröhre gleich in. den Darm hineinfraßen. Der magenlose Hund nährt sich ganz regelrecht; nur sind seine Verdauungsorgane jetzt mehr auf Pflanzenkost denn auf Fleischkost zugeschnitten. Physiologisch war also die Operation zulässig, überdies hatte auch Billroth schon recht große Theile vom menschlichen Magen mit Glück entfernt, so daß auch die Ueberwindung der technischen Cbwierigkeiten möglich schien. - Maydl beseitigte bei einer die ganze große Krümmung des Maaens einnehmendenGeschwulst mebr ilö die Hälfte und v. Hacker nahm schon über Z des ganzen Magens weg. Reuerdings hat nun Prof. Langenbuch in Berlin bei zwei Kranken eqen ausaeoehnter krebsiger Entartungen d!e Aus. schneiduna des ganzen. Magens, wenigsiens sieben Achtel desselben, ausge führt; nur zwei schmale, Manschettenartige Streifen blieben an beiden Enden stehen, deren Ränder dann einander genähert' und zusammengenäht wurden.' Die eine Kranke, hatte nur zehn Tropfen Chloroform eingeathmet, hatte alle Eingriffe gefühlt, aber nur als Tastwirkung empfunden und war infolgedessen von der Operation, welche 1Z Stunden dauerte, nicht allzu sehr angegriffen. Schon gegen Abend er hielt sie etwas Milch und ' späterhin noch etwas Eigelb und Zucker, was! turchls nicht belästigte. Im Laufez
des folgenden TageS wurde wiederholt flüssige Nahrung gereicht, doch stieg die Temperatur beständig und der. Puls zeigte 160 Schläge, obgleich weder eine Spur von Brustfellentzündung noch sonst irgend etwas an de? Wunde nachweisbar wa?. .Aber schon am nächsten Morgen war die' Temperatur wieder normal und der Puls sank' schnell. Die Ernährung wurde fortgesetzt, am dritten Tage erhielt die kranke schon Fleisch, und als sie nach einigen Wochen das Krankenhaus verließ, hatte sie 22 Pfund an Gewicht zugenommen. Nach dem heutigen Stande der KrebsTherapie erscheint dieBeseitigung eines Magenkrebses nur auf chirurgischem Wege erreichbar, und in dieser, wie in mancher anderen Beziehung darf man an die Chirurgie noch weitere Ansprüche stellen und sie wird sie auch erfüllen. j In KentUtky'S Zauderstadt. Verarmt und vergessen das ist der Fluch, den wilde Speculationswuth über manchen Ort gebracht, der bei normaler Entwicklung einer blühenden Zukunft entgegengegangen wäre. Das Städtchen Middlesboro im Staate Kentucky, welches noch vor wenigen Jahren den stolzen Beinamen Zauberstadt" hatte und welches das Sheffield der Ver. Staaten werden sollte, kann als warnendes Beispiel dienen, denn dort sind über $20,000,000 englischen, deutschen und amerikanischen Capitals auf dem Altar des Speculationsmolochs nutzlos- geopfert worden. Es war im Frühling des Jahres 1887. als die aus englischen Capitalisten bestehende American "Association, Limited", in Bell und Harlan County, Ky., in Lee County. Va., sowie in Claiborne County. Tenn., ausgedehnte Landkäufe vornahm, um in jener Gegend gigantische indufirielle Unternehmungen in's Leben zu rufen. Gegen Ende des Jahres 1883 Latte die Gesellschaft an 65.000 AcreS Wald-, Kohlen- und Mineralländereien in ihren Besitz gebracht und begann mit dem Bau einer Eisenbahn von Knozville nach Cumberland Gap, die den Namen Knoxville, Cumberland Gap &'Louisville Eisenbahn erhielt. Um dieselbe Zeit veranlaßten die Speculanten die Louisville & Nashville Eisenbahn - Gesellschaft zum Bau einer Zweigbahn von Junction City durch Cumberland Gap und gewannen Herrn Alezander A. Arthur, der Birmingham, Ala., gevuhmt" hatte, als Manager ihres Unternehmens. Dieser Mann verstand das Geschäft aus dem Grunde und nachdem er den Plan der Stadt Middlesboro auf dem Papier
entworfen hatte, arbeitete er mit Hochdruck daran, die Ver. Staaten und Europa mit den fabelhaft reichen Na turschätzen jener Gegend bekannt zu machen. In einem eigens zu diesem Zwecke construrrten Eisenbahnwagen wurden zahlreiche Proben von Nutz hölzern. Kohle und Erzen in Übersichtlicher Weise geordnet und unter Be gleitung von redegewandten Agentm im ganzen Lande umhergesandt, so daß Middlesboro bald in Aller Mund war. Im nächsten Frühjahr wurde die vorläufig erst aus dem Papier tu ,'tirende Stadt in formeller Weise in die Speculationswelt lancirt. Anfänglich gingen die Verkäufe von Lots nur langsam vor sich, doch waren bis gegen Ende des Sommers 1883 bereits an 250 Lots zum Preise von $250 ao zesetzt. Dieser Erfolg ermuthigte den Manager zu weiteren Anpreisungen ao Middlesboro und, wenn seine Verheißungen in Erfüllung gegangen wären, hatte man m der früheren Wildniß bald 'überall Eisen- und Stahl werke. Glas- und Möbelfabriken. Gerbereien sowie andere gewerbliche Etablissements gesehen. Die marktschreierischen Anpreisungen fanden Glauben, und nicht blos aus den Ver. Staaten, fondern auch aus Europa, namentlich aus England und Deutschland, strömten Leute nach Middlesbor). in der Hoffnung, dort m kurzer Frist Reich thümer erwerben zu können. Mit der Ankunft der Fremden stiegen die Lots im Preise, und auf der ersten Lffentlichen Landversteigerung, die im Mai 1890 stattfand, wurde der Frontfuß in der Cumberland Avenue mit $350 bezahlt, wahrend $50 für den Front fuß in abgelegenen Straßen als ein niedriger Preis galt. Nun folgte eine Zeit des wildesten Speculationsfiebers, und wo vor einem Jahre noch ,ein Maisfeld gewesen war, suchten an 20.000 Fremde einander bei dem Er werb von Lots zu überbieten. Es ae hörte durchaus nicht zu den Seltenheiten, daß einzelne Grundstücke an einem einzigen Tage fünfzehnmal den Besitzer wechselten und zwar immer mit einem Profit für den Verkäufer. Da es an Hausern fehlte, lebten Tausende in Zelten, wie auch kaufmännische Geschäste unter Lemendächern etablirt waren; ja sogar die Redaction einer Zeitung hatte kein besseres Obdach. Die dritte öffentliche Landversteiae rung, welche im Sommer 1891 stattfand, übertraf Alles, was auf diesem Gebiete je in unserem gesegneten Lande dagewesen war. Frau Arthur, die Gattin des Managers, als Freiheitsgöttin gekleidet und von zwei Musikbanden geleitet, eröffnete mit einem großen Umzüge die Versteigerung, die volle vier Tage anhielt und in deren Verlauf das Speculationsfieber in förmlichen ParozyZmus ausartete. Auf den Hauptstraßen'' drängten-sich Tausende von Menschen, von denen viele tagelang kein Auge schlössen, nur um keine Gelegenheit für einen aünsti gen Ankauf vorübergehen zu lassen. Die Verkäufe gingen bis in die Millionen, von denen ein Theil in baarem Gelde, ein Theil in Wechseln bezahlt wurde; do letzteren sind freilich die meisten nie honorirt worden. Mittlerweile wurde auch mit rastlosera ,Eifer an der Errichtung von Gebäuden gearbcitet und Schaaren von Handwerkem waren sogar Nachts bei elektrischem Lichte thätig, um alle Bestellungen ausführen zu können. Einige. Wochen später biäch eine Feuersbrunst aus, die in Drittel der Stadt in Schutt und Äsche verwandelte: allem diele Cala-
mimt oamvste den Enthusiasmus der Speculanten nicht, und in kurzer Frist wurden bessere Gebäude errichtet' Die von einsichtigen Männern längst befi-rchtete Reaction begann sich im Herbste 1891 bemerkbar zu machen und zwar in eiaenthümlicher Weise.
Es wird behauptet, daß gewissenlose ; Speculanten, welche sich Nicht hatten konnten, ihre Häuser in-Brand steckten. um mit den ersicherungsgeloern oei Nacht und Nebel das Weite suchen zu können. Thatsache ist, daß es in jeder ; Nackt brannte und schließlich die Vcr- ' sicherungs - Gesellschaften alle Policen in Middlesboro cancellirten. Die großartigen industriellen Unternehmungen, welche, der Manager Arthur in seinen Prospecten verheißen hatte, blieben aus, und als im Jahre 1893 die allgemeine Panik Handel und Industrie brach legte, schlössen alle Banken der Stadt ihre Thüren, und von diesem Schlage hat sich Middlesboro nicht wieder erholt. Auf der Cumberland Avenue, wo einst der Frontfuß mit 5500 bezahlt wurde, wächst Gras, und die Straßenbahn ist von vier Fuß hohem Unkraut überwuchert. Die Watts Jron & Steel Works, die über $1.000.000 kosteten, aber nur wenige Monate im Betriebe waren, gehen ihrem Verfall schnell entgegen; das Middlesboro Hotel, einst vom Erdgeschoß bis zum Dache mit Fremden gefüllt, ist verlassen und die Thüren wie Fenster zahlreicher Geschäftshäuser sind mit Brettern vernagelt. Im Betriebe befindet sich nur noch eine Gerberei und eine Brauerei. Trotzdem die Naturschätze in der nächsten Umgegend von Middlesboro unzweifelhaft sehr groß sind, hat Nichts den Niedergang der American Association" aufzuhalten vermocht, und Actien mit einem Pariwerth von $100, die in der Buhmzeit mit $180 bezahlt wurden, bringen jetzt nicht einmal 16j Cents. Das ist das Schicksal der Zauberstadt Middlesboro! Flüchtige BonanzaN,ichihüm,r. Mehr als jeder andere Staat ist Californien das classische Land der Bonanza - Bergbau - Könige oder . . ri - i f ! war es wenigstens emmai zuging aber ist es das classische Land der Unbeständigkeit solcher Besitzthllmer. Beispiele hierfür-sind schon häufig erzählt worden. Ein unlängst erschiencnes Schriftstück, welches den . Vorzug hat, daß es sich auf die amtlichen Acten des San Franciscoer Probatgerichtes stufet, erzählt in trockenen Zahlen und Daten eine ganz interessante Geschichte von Processen und Verwickelungen, welche sich um die letztwilligen Bestimmunaen so vieler berühmten Millionäre herum aufhäuften, und wie schließlich über die gewaltigen Sum men vonGerichtswegen verfügt wurde. Ein Hinweis hieraus ist namentlich angesichts der noch immer im Gericht herumspukenden Fair'schen irvschaftswirren von Interesse. Dieses Schriftstück gibt die Geschichte von 53bedeutenden ErbschaftsTestamenten und der Verfügung über die Gesammtsumme von 173- Millioneu Dollars. (Ein John D. Rockcfeller maa sich freilich beim Lesen einer solchen Zahl spöttisch die Mundwinkel verziehen, und er mag sich sagen: Bah. da habe ich ja allein viel mehr!") Diese Summe vertheilte sich an rund 400 isrien, yeme aoer in ungefähr die Hälfte dieser Zahl pfenniglos, und nur ganz Wenigen .ist es gelungen, ihr Erbtheil noch zu rermehren. Im Durchschnitt erbten in jedem dieser Fälle 10 Personen; doch fiel immerhin in einer Anzahl von Fällen, unter welchen derjenige von Floreme Blythe der bemerkenswertheste war, der ganze Nachlaß an eine einzige Person. Die Einzige war im letztgenannten Fall das einzige Kind von Thomas Blythe, Florence, welche aber erst nach emem berühmten Proceß das Viermillionen-Erbe antreten konnte. Merkwürdigerweise vertheilten sich oft gerade die kleinsten Nachlässe an die meisten Erben; so wurden z. B. die lumpigen H Milliönchen der Kate Johnson von 25 Personen geerbt, während Charles Crockers 22 Millionen nur 6 Personen zufielen, und wie der vier dieser sich jn hie nahezu 12 Millionen oer Mary Ann Exocker gleichmäßig theilten. Solche auffallende Beispiele ließen sich noch manche anführen, und die Schilderung aller in Verbindung damit geführten Processe könnte einen Extra-Band in d'r Geschichte menschlicher Selbstsucht füllen. Unter den wenigen größeren Nachlässen, welche sich nicht sozusagen in ihre Atome .auflösten, sind auch die voar, die ganz ooer theilweise öffentlichen Stiftungen gewidmet sind, worunter die Stiftungen des Deutsch-Amerika?ers Lick und diejenigen von Leland Stanford den ersten Rang einnehmen. Calamity Jane. Die Reihen jener wilden Sestllen. welche dem Grenzerleben im s?rnen Westen einst einen blutigen Stempel aufgedrückt haben, lichten sich immer mehr und bald wird der Letzte dieser Mohikaner" nur noch in den Uederlieferungen eine Rolle spielen. Jn jenen Tagen, als Revolver und Bywiemesser im wilden Westen" souverän herrschten, fehlte es dort auch nicht an Repräsentantinnen des weiblichen Geschlechts. für die das rauhe und ungezügelte Leben keine Schrecken hatte und welche Meisterinnen im Gebrauche der Waffen waren. Eine dieser Amazonen, deren Name seiner. Zeit einen gewissen Klang hatte, ist neuerdings wieder auf. getaucht, nachdem sie eine Reihe von Jahren verschollen gewesen war. Es ist dies Calamity Jane" welche mit ihrem wirklichen Namen Frau Clinton Burke heißt. Das Weib stand in ihrer vollen Glorie, als im äußersten Westen Bigilanten und Desperados um die Herrschaft kämpften und es ein gefährliches Wagniß wax, sich nach den Antecedentjen feiner Nachbarn zu erkund! een. Vor leinen Gefahren. Strapazen oder Entbehrungen deö Grenzerlebens ' teilte Cfefcstfa 2:7.:" vtäi P
vadurQ gewann sie die Bewunderung der wNden Gesellen, mit denen sie in Berührung kam. Mehrere Jahre lang stand sie als Späherin im Bundesdienste und -als solche hat sie an verschiedenen Jndianercampaguen theilgenommen; ihren auffallenden Spitznamen Calamity Jane" erhielt sie in den Kämpfen des Generals Custer gegen die Nez Perc6 - Indianer. Als noch die Sioux sengend und brennend im Nordwesten hausten, fungirte sie in den Black Hills zwischen Deadwood und Custer als Expreßreiterin, eine Beschäftigung, zu welcher mehr als gewöhnlicher Muth gehörte. Später nahm sie unweit Miles City. Mont., Land auf und beschäftigte sich mit der Viehzucht, doch sagte ihrem unstäten Wesen diese friedliche Beschäftigung nicht lange zu. Sie etablirte eine Herberge, in welcher der Reisende nicht blos Speise und Trank erhalten, sondern auch Abenteuer aller Art erleben konnte. Schließlich heirathete sie in El Paso einen gewissen Clinton Burke und darauf verschwand sie von der Oeffentlichkeit. Im verflossenen Jahre tauchte sie wieder inDeadwood auf und zwar als Tänzerin in einem Tingeltangel. Dafür war aber das bejährte, grobknochige Weib, das den größten Theil des Lebens im Sattel zugebracht hatte, nicht geschaffen und sie sah sich genöthigt, sich nach einem anderen Broterwerb umzusehen. Auf Anrathen alter Genossen ist Calamity Jane" jetzt unter die Schriftsteller gegangen und unter dem Titel Life und Adventurcs of C&lamity Jane" hat sie ihre Selbstbiographie geschrieben. welche sie selbst vertreibt und für die sie an den Grenzen der Civilisation guten Absatz findet. Es ist ein gutts Stück amerikanischer Culturgeschichte, welches dieses Weib repräsentirt, eine Späherin und Expreßreiterin, Viehzüchterin und Herbergswirthin, Tänzerin und Schriftstellerin. Ein neuer Geysir auf Island. Wie aus Island berichtet wird, ist dort in Folge der jüngsten Erdbeben eine neue warme Springquelle ent standen. Dieselbe befindet sich in der Nähe des bekannten großen Geysirs und entsendet alle zehn bis zwanzig Minuten einen mächtigen Wasserstrahl von der gleichen Höhe, welcher jener erreicht. Der alte Geysir sowie der Strokkur, der zweitgrößte warme Springquell in dessen Nachbarschaft, sind durch das Erdbeben nicht alterirt worden. Ueber das Erdbeben selbst, von dem der südwestliche Theil der Insel heimgesucht wurde, erfährt man
nun aus den soeben aus Island ein getroffenen Zeitungen nähere Details. Das Centrum der Erschütterungen, die am 26. August Nachts und am 27. August Vormittags mit starken, auch in Rykkavik verspürten Stoßen begon nen hatte und zur Zeit des Abganges der Post noch immer, wenn auch in leichterem Grade, andauerten, ist die Hella , dieser berüchtigte Vulkan, der auf Island schon so viel Unheil angerichtet hat. . Auch diesmal sind, soweit bisher bekannt, über sechzig Gehöfte eingestürzt und viele andere arg beschädigt worden. Am meisten haben die Landschaften Land" in der Rangarvalla - Sysla und Eystri Hreppur" in der Arneß-Sysla im südlichen Theil der Insel gelitten. In der letzteren Landschaft ist u. A. auch der Pfarrhof zu Stori-Nupur, der Wohnsitz des Dichters Pastors Waldi mar Briem, zu einer Ruine geworden; nur die Kirche und eine Scheune sind an diesem Orte stehen geblieben. In verschiedenen Gegenden des Erdbeben gebietes hat sich der Boden gespalten pnd sind Erdstürze vorgekommen. Viele Hausthiere, namentlich Kühe und Schafe, kamen um; doch ist bis her nur ein einziges Menschenleben zu Grunde gegangen, und zwar auf einer der Vestmanna-Jnseln in derNähe der Südküste Islands. Das Elend der obdachlos gewordenen und durch die Viehverluste geschädigten Landleute ist sehr groß und die Stimmung der Isländer daher sehr duster, insbeson dere da sie auf Grund gewisser, bei die em Erdbeben beobachteter Anzei chen, einen neuen und schweren Ausbruch der Hella befürchten. Jn Bezug auf die Stärke des jüngsten Erdbebens behaupten die Isländer, daß sei! dem Jabre 1784 keines von solcher Intensität stattgesunden bat. , ,,- Ppnjschp Lokal-Nachrichten. Oldenburg. . Oldenburg. Sehr gravtrende -insa)ui0lgungen yat die Tochter des Gattenmörders F. Rohde aus Seefeld gegen ihren Vater voraebracht. Danach soll Rohde. der nach seinenAeußerungen nicht wisseil will, ob er bei seinem stark angetrunkenem Zustande den Stich öerübt habe, zunächst, den Versuch gemacht haben, seine Frau durch Erhängen mittelst einer eisernen Kette zu tödten; erst als ihm dieses nicht gelungen sei. habe er zum Messer gegrisfen. Der verhaftete Rohde wird überall als ein roher, gewaltthätigerMensch geschildert. Thüringen. I e n a. Das alte Thüringer Volkslied ist auch gelegentlich des Zapfenftreiches in Breslau vor dem russischen Kaiser von 1500 Militärmusikern vorgetragen worden. Oh der Zar wohl die Anspielung in den Werten: Ach, wie wär's möglich dann, daß ich' Dia lassen kann! Hab' Dich von Herzen lieb, das glaube mir!" verstanden hat. Mühlhausen. Einen (chwqrzen Friseur wird demnächst MllhlhaU' sen aufzuweisen haben. In diesen Tagen traf nämlich ein vom Gouverneur von Wißmann mitgebrachter Neger hier ein, um die Kunst des Rastrens und Frisirens zu erlernen, damit er sie später unter den schwarzen Dandies ausüben fann. Weimar. Em Jubiläum eiaener Art feierte die Thüringische Äerjlche.-rungs-Anstalt, indem kürzlich ' bei Invalidenrenten und 6074 AljerZrenten. die 10.000ste Rente bewilligt und zur Zahlung angewiesen kurd ' "
Sachsen. Dornenreichenbach.' Hier
i V,?nnt,n hif ytTih(hauzslbauT)t bon vv I I y'-' " dem Generallieutenant v. Minckwitz und Gustav Böttcher gehörigen Gütern vollständig nieder. Räthselhafter Weise kamcn in der nämlichen Nacht und in derselben Gegend noch eine Anzahl anderer Brände vor. Um 1 Uhr Nachts brannte eine Strohfeime in der Nähe des Gadegast'schen Rittergutes und um. 3 Uhr früh eine Getreidefeime, welche zu dem sog. Lehmann'schen Postgute gehörte. Jn derselben Nacht wurden in der Umgegend zwei andere Brände bemerkt. Jn Calbitz ist der Gasthof zur Tanne und in Schmorkau die Scheune des Stellmachers und Gastwirths Jentzsch niedergebrannt. Flöh a. Das Personal der BaumWollspinnerei von Geo. Liebermann in Falkenau hatte im hiesigen Gasthof einen Geschäftsball veranstaltet. Betheiligt waren 900 Personen, die freie Bewirthung erhielten. Außerdem hatte der Chef der Firma. Kaufmann Liebermann in Berlin, seiner Arbeitervereinigung, einer Art Consumverein, eine Urkunde betreffend Schenkung zweier Wohnhäuser im Werthe von 20.000 Mark und 2000 Mark baar überwiesen. K ö n i g st e i n. Die Festung KLnigstein soll dem Publikum wieder zugänglich gemacht werden. Es sind zahlreiche Petitionen an die Militärbehörde, namentlich aus Königstein, abgegangen, in denen um Aufhebung des Verbots gebeten wurde. Die Festung soll vom 15. November 1896 an dem Publikum nunmehr wieder zugänglich gemacht werden. iroschcrgthum Hessen. " Vodenheim.' Von Mainz aus ist an alle Stationsverwaltungen der Strecken, über die der Großherzog häufiger fährt, die telegraphische Weisung ergangen, daß die dienstthuenden Beamten bei einer Vorllberfahrt ds Landesfürsten stets in sauberer Uniform Dienst zu thun hätten. Darnach müßten die Uniformen dieser Beamten eigentlich nicht.immer sauber sein. Mainz. Ein Mainzer, Namens K. t, der seit vielen Jahren in Amerika lebt, blieb auf der Durchreise nach ? Berlin einige Stunden hier. Auf dem Bahnhossplatz frug er. ob Dienstleute da seien, die geborene Mainzer wären. Als sich deren vier meldeten, ließ er sie eine Droschke besteigen, in eine nahe gelegene Wirthschaft in der Schottenstraße fahren und dort auf's Beste be-wirthn.-Die Hauptsache war, daß seine. Gäste ihm alte Mainzer Carnevalslieder, wie z. B.: Die Vilzbach ist das sckönste Vertel" vorsingen muß" tcn. Schließlich gab's auch noch ein Trinkgeld. Worms. W?e man hier den Nahrungsmittel-Fälschern zu Leibe geht, war wieder einmal aus der letzten Sitzung des Schöffengerichts ersichtlich. Drei Frauen waren der Verfälschung der Milch durch Beigieben von. Wasser angeschuldigt. Eine der Frauen wurde zu 100, die andere zu 150 und die letzte zu 300 M. oder zu 20, 30 und 50 Tagen Haft verurtheilt. Badern. Augsburg. Hier wurde ein internationaler Gauner Namens Markovitsch aufgegriffen. Im Besitz des Verhafteten fand man eine Menge falscher Legitimationspapiere und Formulare, ferner Revolver und Messer, sowie ein: Leimruthe, vermittelst welcher er Opferstockdiebstähle ausgeübt zu haben scheint. Das Schöffen gericht verurtheilte den Gauner zu 46 Tagen Haft; sodann wird er nach Salzburg ausaeliefert. von wo aus er wegen Einbruchdiebstahls steckbrieflich persoigt wird. M ü n ch e n.Jn den letzten Tagen sind wiederum unaefäbr 30 Saberfeldjreiber gefänglich eingezogen worden. Wettere Berhastungen stehen bevor. Der yls Haberermejster verhaftete Bürgermeister von Sauerlack bot 80'000 Mk. Caution, ist ßher nicht steigelassen worden. Es sind nun so viel? Bauern. Hofbesitzer, Bauernsöhne 'und Bauernknechte aus der Haberergegend eingezogen worden, da& die Wirth Hamicye aae mancher ore in Geobr kommt. Bei der an der Roift etzranttalt Ascdassenbura abaedalte nen Schlußprllfung der Staatsdienst aspiranten haben von 83 Theilneh mern des ersten Kurses 63 die Prü funa bestanden. Von den 62 Staats pienstaspiranten des zweiten Kurses jräten 50 an die Universität München über. Bei 'den an der Universität München abgehaltenen Staatsexamen per orsicandivaten haben von den zu gelassenen Ä4 Candidaten 8 dieHaupt note I und 2 die Hauptnyte II erhal ten. ' ' ' w . Nürnh-erg, ES war beabsichirgt, dahie? Anfangs Oktober ' eine ffc!rJ& 1 . l 1 l rr r ri yuwiiy; VPfCN? UND iIersle-AUS-stellung zu veranstalten. Mij'Rllck ficht auf die der Hopfenernte so ungünstige Witterung wurde jedoch heschlössen, diese Ausstellung nicht qbzuhalten, sondern auf nächstes Jahr zu verschieben. Am 19. Oktober sind es 50 Jahre, daß der Turnverein. Nürnberg gegründet wurde. Es wird eine Jubiläumsfeier am 17.. 18. und 19. Oktober abgehalten. An die sämmtlichen bayerischen Turnvereine sind Einladungen ergangen. Regensburg. Im Walde bei Prüfening fand zwischen einem Ossicier 'und. einem Apotheker ein Duell statt, wozu die Veranlassung das ewig Weibliche?'gegcben hatte. Dem Apotheker wurde ein Ohr weggeschossen. "' 1 Nhkinplslz. D ü r k h e i m. Lei der Versteigerung' der Schaubuden-Karoussel- und Zuäerbudenpläe für den heurigen Wursimarkt wurde.i 2333.80 Mk. erlöst ein Betrag, der seither noch niemals erzielt wurde. Nimmt man nun noch das Platzgeld für die Waarenbuden. die Wurststände etc. hinzu, so dürste det heurige Wurstmarkt an Platzgebühren den "ansehnlichen Jetrag von ca. 3000 Mark eewerftn. iIermersheiri. Lier sÄuz
ein Nachen mit bier Insassen um. Der zur Hilfe eilende Schiffsbaumeister konnte nur noch den Unterofficier Moschel aus Zweibrücken und die Tochter des Schiffers H. Fauthaus aus Germersheim retten, während der Gefreite Fertig vom 2. bayerischen Trainbataillon, aus Amorbach in Unterfranken gebürtig, und das Dienstmädchen des Kaufmanns Heenein Germersheim ertranken. ' Hege lho fen. Hier ermordete in einem Wahnsinnsanfall die 25 Jahre alte Tochter des Oekonomen Silcher ihre Mutter und ihren 12jährigen Bruder. Nach vollbrachter That durchschnitt sich die Unglückliche selbst den Hals und wurde todt über der Leiche ihrer Mutter liegend aufgefunden. Wütttembcrg. Oehringen. Der viele' und anhaltende Regen bewirkte, daß dieOhrn bei Oehringen über ihre Ufer trat; in der Altstadt mußte eine Altbrücke geschlagen werden, um denVerkehr offenzuhalten; in Untersteinbach lief das Wasser auf den Straßen einen Meter hoch. Viele Feldfrüchte, welche noch nicht eingeheimst werden konnten, sind durch den unendlichen Regen dem Verderben auf freiem Felde preisgegeben. Ra statt. Das Kaiser-Abzeichen für vorzügliche Schießübungen hat in diesem Jahre beim 14. Armeecorps die 13.' Compagnie des Jnf.-Regt. v.. Lützow No. 25 erhalten. Die Mannschaften dieser Compagnie tragen während eines Jahres das Schießabzeichen (Reichs-Adler mit Krone) am rechten Arme. Stuttgart. Das hier abgehaltene Sängerfest hat ein Deficit von 15.000 M. ergeben, dessen Deckung aber keine Schwierigkeit machen wird, da ein Garantiefond vorhanden ist. Baden. Aaken-Baden. Richard Pohl. der hervorragende Kunstkritiker und Musikschriftsteller, feierte seinen 70. Geburtstag. Karlsruhe. Das kleine Vermöaen. welches neulick ein Deutsck-
Amerikaner durch Unvorsichtigkeit hier verlor, ein ganzes Bündel Dollarscheine im Werthe von 100,000 M., ist wieder aufgefunden worden. Am vorletzten Samstag fand ein Hausbursche aus der Markarafenstrake die fraalichen Banknoten und lieferte sie bei der Staatsanwaltschaft ab. Die seinerzeit wegen Verdachts des Diebstahls verhafteten Personen, wurden wieder in Freiheit gesetzt. Muggen stürm. Ein frecher Raubanfall wurde auf einen jungen Mann aus Baden - Baden verübt. Auf dem Rückwege von Oberweier nach der Eisenbabnitation wurde der be treffende Mann unmittelbar vor Mua gensturm beim Crucifix von einem unbekannten Individuum mit voraebaltenem Revolver zur Herausgabe seiner Baarschast ausgesocoert, welchem Ver langen der Festaehalte:.e wobl oder übel nächkommcn mußte. Orschweier. üier brannten vier Scheunen sammt Vorräthen und ein Wohnhaus vollständig nieder. Die Betrossenen: Karl Willmann, Anton Obergsell XaverKünle, Thaddäus W'.e bert, sind versichert. UeberllNgen. Neulich Mittags, kllrz nach 12 Ubr. brack im naben Weiler Goldbach Feuer aus, das die Tyonwaarensabrtk von Vugust Thorey zim yett zerstörte. Elsaß-Lothnngen. Metz. Geaen den Leiter der vor etnigen Monaten von einem HerrnScholl rn Metz eingerichteten Vrwatvost ist ei ne Untersuchung eingeleitet worden. Scholl hatte seit einigen Wochen das .Geschäft emem gewissen Seif ubertraa:n. dieser aber batte. statt die Briefe zu befördern, dieselben einfach in den den Keller geworfen. Jn letzterem wurpen bei einer Haussuchung gegen 2000 Briefe' vorgefunden. Viele derselben - ' f . r ." . . iuen erorocyen geroqcirjei - Elywci Bern, An der Flankenfluh bei in yfniicii a v ' xjhbuuui i gut Vjllullges tfn. Inder aus Genf todtgestiiM seit Menfl&...k.l. I kl. II . uywi3vnuwi V" rrs:e oerariige n alücksfall an diesem Orte. Genf. Die Staatsschuld wuchs in oen leVien lg Jayren um'16 Mil lionen. . L u z e r n. Die kantonale Lehrerrr r . r. v Ä Konferenz ipracylcy aus für rwe.iterung der. Taubstummenanstalt Hohenrain zur Aufnahme von Schwachsinnigen., - N e u e'n b u r g. Der HeilsarmeeGeneral Booth hat bei. Chauxdefonds d'en Schweiz erhoben betreten und daselbst die Jnspection seiner Truppen begonnen. ,-1 " Waadt. Auf dem Platze de . la Palude in Lausanpe fand unter freiem Himmel' eine großartige Prötest-Ver-sammlung gegen die türkischen Greuel statt. Es sprachen die Professoren Päschoud und Eznerj, Natiönglrath Boifeau unh Großrath Faueuez. ' Einstimmig schloß sich die ganze. Menge der in Umlauf gesetzten Petition an den Bunhesrath p, Die Änr'egung 'zlj diestt letzteren ist von Herzn Pastor Terrisse von der EgHäe Ithrs in Lausanne ausgegangen. Lurcmburg. - E sch a. d. Alz. Neulich sollte der 20jährige Mineur Wolter Louis von hier aus einer im Ort aen. Qeinzebera gelegenen Gallerie einen mit Minett beladenen Waggonet nach dem Abladeauai befördern. Der Mnen ntnT.ift Wdlte't Kriech zwischen denselben und vr an.Mk MAt.:g!t i ' ' f l pls Äwajiv, juvici lyll! ücr Hlriiscyaoei ierfchmetferf "wurde. V Der Verunglückte blietaus der SM S b e r - tz j cht e .Kürzlich wurde tin dem Ackern Fahe? Miches zssgehoriger, auf dem Banne stehender Strohschober durch eine ffeuersbrunst tnot äschert. Der verursachte Schaden lu nagt ca. l&u Francs. . , , , . C5n sd reis ' Oofl t-Z C:-3 Ktt l OK ke? Oür? ksvft Ui 0. Oelxzedel. CIO 02 r?;C::ti
" - j
Ms?MMMM???Msssss?s??MssN?N?!
ßl) bx:ä t ; r "
S-WWW
fc;
sammmerer Art let5en, und das Nesuitar, wir bekommen Verstopfung. o Es ist ein Zustand welcher durch Dr. Jugoft Kimig's Hamburger Tropfen auf's Wirksamste gel)oien wird, dieselben kurtren prompt die g schwersten Fälle. MMMMMMMMMMM
FEELSICK? Disease commonly comes on with slight Symptoms, which when- neglected increase in extent and gradnally grow dangerous. "'IrlTjZ .H.e...! KIPANS TABULES "äjü:.!:: ripans tabules " rztzz'z ripans tabules rmlT..lT:T". RIPANS TABULES Ripans Tabules Regulate the System and Presenre lho Health. nsST3 asy tD tae t U - X 1
Gives 'S Relief. I BagggaSSSaSSgggaggga Sample Columbia Malle ! Ecke McCarty & Delaware Str. OTTO SCHMIDT, Ggenthr. VerfammlungS-Kalender: Bierbrauer U. Verein, 1. Sonntag im Monat. Südseite Schwaöen-Verein, 2. Sonntag im Monat. Sozialiftische Sektion, 2 Sonntag im Monat. Badischer Unt. Verein, 3. Sonntag im Monat. Sachsenbund, 3. Sonntag im Monat. Preußen U. Verein, letzten Sonntag im Monat. Hermannösöhne. jeden 2. und 4. Montag im Monat, Sozialistisckn Sängerbund, Gesangstunde jeden Dinstag Abend. Preußen Gesangverein Gesangstunde jeden - Mittwoch Abend. Lincoln League jeden Freitag Lbend. 26. Unt. Verein wenn berufen. Gute Getränke und em feiner Luvch KonradHeeß, Saloon, 880 Massachusetts Qvenue. Vefte Getränke und Ciganen. TU U 2T O SBerliner Weißbier in glaschen zu haben bei JÄzgenio Vlleinigs pQcntetx. Telephon 407. JAOOB BOB, Nhein und Sltofel-Weine eigener Iniportation. Rhein S JobanniSberaer. Stemverg abtnet. S Rüdesbeimer Vera. Mailobrunner AuSlese. Mosel' . l HernfaftlerDottor. . WelNe. ZosephShöftr uösese. Absolute Reinheit wird garantirt. 35 87 Süd Selnwnrs Str. Tel. 1ttS9. JFvey, (Old Freedom A.Right.) Sot ary Public, Translator, Correspondent etc. No. 106 Elizabeth Otrot. 1 . Take Blake St. Car. Qczctalxztcn nnD CC 'S o I o li tx W In
ücii'iaollfD Ä2.
ZZeinaß erstickt. So füblcn wir manchmal als eb 12 ein Klumpen trn Halse steckte, schirer ? athmend, sauren vZeschmack. fieberi scben Ecblaf und rnanclmal Schmenen und K rümpfe, trenn wir an
Verdaulichkeit UICS in raTil 10 centa. f?s C e gS2S2SSS2Sa52S25252SZS2SZS?V A niinp TRipn iivaw nsni. M ro öeoota CitAattHt m emmtk BAß FIXTURES DßAirJ BOARDS AND ALI Tin 21ne Drcoo, öopper. Uloko! end oll rtltchcn end I Plntod UtcnoIIOo I C!cs37ood, r.lorblo. for COlQln, Etc CEORCE WM. HOFFMAlio tla Mufiutarr aa4 Frvpriator' r) 20SCATWAMiitroMSTIauiNeu. 9 a THE BAR-KEEFERS' FRIEIID. ru Kssszszszszszssszszszszstsszs: övm Bnkans in Tpvibkke i5 S.tntt ttx fesk. pDnüsiici, Nach tt dem WeOen, Nordwesten, Ci)LDmsviu.r.KWAiBiUfTX Cinaci fa(g) Zeittabelle Sept. tägliche Züge vkNaffen Indianapolis - '?.00 339 1233 Vorm. XaCLm. Xadti - Ljlknft in CbicagS : . . ' 2 YYMittag,. ß 8Üm. 7.2YBm. bfohrtSbixogg - Ullim ll.sOFm 8t3ra KnrftJdlaap'l 7 4Zism 4-i?flm tz.lyLu, Schlaspagen nach Sbicai kan S.Sg bevtt dcftirg.n nxrkku. . . Kürzeste, schnellste und beste Linie. Pullman Büffet Cchlusvagen. Vestibüls, Parlor CarS. Ticket-OMceS: 2 Qest Wasbinatttl Str.. Union Staiuzn, Massachusetts ve, Depot. Geo. W. Hayler, D. y. 3 01 cGINCINNATI r-iiMAOniis rf nri ' ' Ah1 "Jrr: rf!'TIÄFrrrtiT. s, un1"- r iw '""V Ist die keiieitefte vähn käch' ' (voMMo? ' -m-Cafe-uud 0;rtf-G Di:? isUir Cincinnati, Indianapolis Sc Chicago Die beste Linie nach Day ton. Lima. Toledo. Detroit und nördlichen I.Ilcniaan Resorts. Streite verbiunz tn vimcxnnttrt 9xt Ce:d tscQiciKae Washington, Baltimore, ; Philadelphia und Nes üzzl und cSen Pi5t?n siillch. 4 - , j C ' Jfratto beiügltch Rate, tfou't ic wird Oco. O.Havler 0. iiEiiüAiiii liiiee; . X7 C L. Jü C- . w'a r- 7'" - " r-. I -.'' -ll '' I-,'-' n CTt C.
Ripans Tabules ure sold by drurcists, or by mall 1s the price (50 cents a box) is aent to The Rinaas Chemical Comnanr. No.- 10 8DniMSL.NwYnrk.
Ü ,., I
sMlM
Ttöttit tn ver tt. f xtstf'iji 1 ;;i Oc Otttjinatott etxw ttm ftltrnV-Jte tttti (I2e KfrttA ett.") d la itz iXntpa Ctttttji.
ttrr2 c-: .1 r: c
