Indiana Tribüne, Volume 20, Number 27, Indianapolis, Marion County, 14 October 1896 — Page 3

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Die Breitenbachs. R.'man von HanS Richter. (Fortsejung.) Du mußt in die Okffentlichkeit treten; der Erfolg kann Dir gar nicht fehlen. Deine Gründe sind ja so schlaend. Deine Berechnungen fo fonnenklar, daß auch der Dümmste sie bsgrei fen muß. Wie aber kann die Welt da von erfahren, wenn Du wie ein Murmelthier in Deiner Bude hockst! Du bist zu Höherem geschaffen, als Dich um ein Lumpengeld für einen knauserigen Verleger abzurackern, bist es der gesammten Menschheit schuldig, das rofce völkerbefreiende Werk endlich zu beainnen." So lockte und drängte der Versucher, und nur der Gedanke an sein Kind liek Reinhold Vreitenbach noch zöqern. Da traf ein Brief Borcherts ein. der in kurzen Worten meldete. Minnie sei jedenfalls die Braut des Lieutenants Euen; er habe das Pärschen sich im Walde küssen gesehen. Eine grimmige Wuth faßte den vom Alcohol erregten Mann . . . also das war die heimliche Absicht in der scheinbaren Großmuth! Der wieder zurückaedränqte Verdacht wurde nun doch zurWahrheit:man stahl ihm seinKind, wie man ihn um alles andere betrogen hatte! Auch Minnie, auf welche er so fest nebaut. verließ ihn! Ein hübsche, 5?ant verdrängte ihn aus ihrem Herzen. Nun war alles zu Ende; er hatte keme Verpflichtungen mehr. seinerseitsWort Ziu Balten. Noch an demselbenAbend cntwlch er mit seinen wenigen Habseligkeiten. Ein Unterkommen fand er bei dunProfessor". der im Norden der Stadt mit dem Agenten Galow zusammen hauste. Wovon diese beiden lebten, blieb dem Doctor zwar em Räthsel: es war ihm auch ziemlich gleichgültig. Er hatte selbst sckon zu oft dieses Zlgeuncrdasein geführt. Vorläufig bestritt er den gemeinsamen Haushalt aus seinen eigenen bescheidenen Mitteln, und die beiden anderen schienen dies als selbstverständlich zu betrachten, waren sie doch die ersten und bisher einzigen Jünger seiner neuen Lehre. Der Professor schob seinen geleerten Teller, zurück und putzte die Gläser seiner Brille, indem er sagte: Weißt Du, was uns fehlt, Doktor?" förmlich erschreckt fuhr Neinhold Breitenbach aus seinem dumpfen Grü beln auf. EineAzt, diese hartenSchadel weich zu schlagen." Nein, der nervus rerum Geld! Geld um die Reklametrommel zu rühren. Geld umReporter undJnterviewer. zu bezahlen, Geld, um selbst Säle zu miethen. Geld, um auch in derProvinz Propaganda zu machen. Geld für profcssionsmäßige Schreier, mit einem Worte viel Geld!" Dies dürfte kaum ausreichen." erwiderte der Doctor mit einem schwachen Lächeln und öffnete sein mageres Beutelchen, in welchem sich nur noch ei nige Markstücke b:fan5cn. Dein Bruder ist reich!" Schweig' von ihm", lnirschte jener. und sein Gesicht sarbte sich dunkelcoth. Wenn je ein Mann den Bnidentamei schändete, so that er es. Der mir der Nächste, der treueste Helfer sein sollte.? wurde mir zum verderblichsten Feinde. Schweig, schweig, ich kann nicl:t:, davon hören." Der Professor blinzelte Gilow mit den Augen zu. worauf Dieser sich erhob. ain Büffett einen Coar.a: forderte und hier stehen blieb. Der andere fuhr, nun den Kops Vorbeugens, ml gedämpfte Stimme fort: Es kann mir'wahrhaftig nicht in den Sinn kommen. Dich zu einer Versöhnung veranlassen zu wol len. Ju Kreuze kriechen, wo man sein gutes Recht zu lorde:n hat sin Narr, der es thut! Und Dir steht ein Rechr zu: Du hast eZ kürzlich verrathen. als Du ein w:niq scharf gekneipt hattest. Dein Bruder hat Dich-bei der Erbtheilung betrogen. Es lttgt ja klar auf der Hand ... wie !onnt5 er sor.st heute ein reicher Mann, Du ein Vroletarier sein! Ueberdies sprackst Du von etem zu Deinen Gunsten abgefaß ten Nachtrag zu dem Testament Deines Vaters. Wo ist derselbe aeblieben? Un terschlagen. um Dich .Deines Erbes zu berauben! , . - - f. . - Wohl, wohl!" nickte der Dccior. Ich war damals zu jung und barmlos noch, um mein Recht zu erjlrcl ten." ' . Ganz recht !Uns beiden war ja einst die Welt nur ein idealer Tummelplatz der Geister, wo zuletzt Weisheit und Gerechtigkeit siegen. H:ut sind xoit tines besseren belehrt. Die reiche Ungercchtigkeit siegt; dem Armen verschließen sich Thore und Ohren. Thu' Geld in

Deinen Beutel" ... das alte Lied! Galow ist Jurist, übergieb ihm dieAn gelegenheit! Ich wette, er holt etwas heraus, und nicht wenig. Ein gerissener Junge, mit allen Hunden gehetzt, wie man bei uns sagt. Nur mit Mitteln lassen sich Erfolge erreichen; sie sind Dir sicher, sobald Du nur willn." Es stehen mir ja keinerlei ZÜelveisk zur Verfügung. Ueber die SaYe ist längst Gras gewachsen ' Aum mindesten scheut ein so großer Herr doch den Scandal, vom cigenen Bruder der Erbschleicher:! bezichtigt zu werden. Galow setzt ihnlDaumschrauben an. Und dann Du säetest mir einmal, in dem Arbeits- r:nd Sterbezimmer Deines Vaters sei biS . ' ' 1lrt f. rtr, ' ... . - Irli.j ' ; U

aus den heutigen Tag alles unveran dert geblieben. Sollte sich da nicht ir? aendwo ein Blättchen Papier, ein kurze Notiz finden, auf welche .Du D'.ine Rechte zu stützen vermagst? EL muß Dir doch ein leichtes sein, unbeertt m

das Schloß und zu jenen unbcwohaien Gemächern zu gelangen und " Du, Du!" stieß der Doctor blassend hervor und erhob halb entsetzt, , valv oroyeno oeloe ganoe. mz$s) o;n kein Dieb." r . t . c. . fr. i . V ' Du bist es Dir und Deiner Tochter schuldig, Dein Recht zu suchen", sagte der Professor" mit Nachdruck, und selbst wenn Du Dich auf nicht aewöhnlicke Weise in den Besitz des LeWeismittels setzst. darf man Dich noch lange nicht des Diebstahls esch:ildcn. . .... . . J r . ebes kleinliche Bevenlen mu z:uagedrangt werden bei emcm wnu aleich dem unseren. Weißt Du. was die Schotten auf ihre Fahnen, die dsVild einer die katholische Kirche öeoeuienden Frau trugen, schrieben, als si? gegen Enaland ins Feld zogen, um dieVerbindung der unmündigen 5löniginÄ?aria mit dem ketzerischen Sohne .i)e.nrichs VIII. zu hindern? Afflietne sponsae ne obliviscaris! ' ermesset der betrübten Braut . nichi! Deine Braut ist die gesammte Menschheik. welche unter der Last une:t,'2'.;.lch gcwordener Gesellschaftsv.'rhäÜnisse yi sammenzubrechen droht. G:denke r.'s Elendes, das Du linderst, M Du Deine Pläne in der Allgemeinheit zu verbreiten und in Wirklichst umzusetzen vermagst " in anschaulier Breite floß der Redestrom des jungenaewandten weiter. Glänzende Zulunftsbilder rollten sich auf vor dem geistigen Auge des Doctors, dessen Gesicht allmählich m nervöse .Bewegung gerieth. Der Dämon seiner Schwärmerei packte ihn, das reichlich genossene Bier wirkte nicht miirder. Der Professor" sah sich bercitd als Sieger, da legte sich eine schwere Hx.id auf die Schulter Reinhold J.eiienbachs. und eme tiefe Stimme svr(.ch: Guten Abend. Herr Doctor, haben Sie ein Viertelstündchen für mich übrig?" Bedaure, der Herr Doctor sind au aenblicklich beschäftigt!" rief der Professor" m der Sorge um semen Ecsola dazwischen, doch Breitenbach war berelts aufgesprungen und starrte itv Ankömmling wie ein Gespenst an. "Michael Vorchert!" ' Der Fuhrmann nickte. Indem er die Mütze abnahm und mit der Hond über das struppige Haar strich. Selt drei Tagen suche ich vic in Berlin. Herr Doctor. Heut Ab?ny end lich sah ich Sie m der Versammlung. dock ein Schutzmann hielt mich an, dem wohl mem Gesicht Nicht gefallen mochte, und als ich mich endlich legitimiert hatte, waren Sie längst verschwi.ndc:k. so daß ich schließlich mir Nicht anders zu helfen wußte, als sämmtliche Locale in der Umgegend durchzugehcn." Sie haben mir geschrieben ich danke Ihnen . . und nun suchinSie mich sogar in Berlin auf," murmelte der Bestürzte. Was ist geschehen?" Der .Professor" hatte semenFreund herangewinkt, und beide versuchten nun, den Doctor mit sanfterGewult an sich zu ziehen, doch ebenso schnell deckte ihn Borchert mit seiner Riesengestalt und sagte in drohendem Tone: Wir kennen uns und sind gute Freunde, der Herr Doctor und ich. und da wir miteinander zu sprechen haben, was keinen dritten kümmert, so lassen Sie uns ruhig gehen." Mit nicht mißzuversteh:nderGcbacde' stemmte Borchert die riesenyaftcnFausie in die breiten Hüften und fah die beiden Abenteurer von oben l 5 unten in einer Weise an, w:lche sie veranlaßte, ohne ein Wort der Erwiderung hinter den nächsten Tisch zu flüchten. Dann faßte er den Doctor unter den Arm und zog ihn mit sich fort. Es handelt sich um Fräulein Ümnie!" Minnie, meine süße, einzig geliebte Minnie!- wiederholte der völlig willenlos gewordene alte Main. Am folgenden Abend lag der Doctor Reinhold Breitenbach in dem aroßen. schweren Gastbett fernes Freundes Michael Borchert zu Langenfelde. Unbemerkt waren sie in das inbc des Dorfes gelegene stattliche Gehöft gelangt. Durch die dünne Holzwand drang das sonore Schnarch :n daS Hausherrn im alten Gebälk klopfte der Totenwurm . . . schlaflos wälzte sich der Doctor hin und her. Es kann nicht Wahrheit sem, wa ich Ihnen geschrieben habe", hatteBorcbert ihm gestern gesagt. Wohl hat der Lieutenant Ihre Tochter geküßt, wie man nur eine Geliebte küßt; nrn aber soll sie an den Drenziger Grafen verkuppelt werden, 'an einen Mann, der nicht werth ist. ihr die Schuhriemen zu lösen. Eine Taube in denFänaen eines Habichts. Er wird sie tödten oder verderben, wie er verdorben ist. Retten Sie sie. ehe es zu spät ist. Im Schlosse g?ht sie zu Grunde." ' Noch, viel, viel hatten sie varuoer aesvrocken. ?kn Reinbold Breitenbach erwachte das väterliche Gefühl mit stürmischer Gewalt. Sein Kind war sie doch, sein unantastbarcö Eigenthum. das man ihm nicht vorenthalten durfte. Ein dunkler Schatten huschte an der Wand hin, ein zweiter und dritter, als schöben sich riesenhafte Schlangen an dem unverhängten Fenster vorüber ... entsetzt fuhr Breitenbach empor, Das scharfe Mondlicht ließt ihn deut: lick Uhtn. er muöte sich täuscht ha ben: nur die glatte weiße Wandsläche, vas kable Fenster starrre lvm imgc aen. Zurücksinkend srblon er die Augen von neuem und versuchte einzuschlafen. Eine Art dumpfer Betäubung befiel irnu Sein ßen klovfte zum Jerspringen, so gewaltsam, daß ihn jederPulsschlag wie ein Stich schmerzte. Sein ganzer Körper überzog sich mit kaltem Schweiß und in dem brennenden Hirn wirbelten bunte, tolle, peinigende Ge.danken. Nicht Traum, nicht Wachen die Bilder der vergangenen Jahre zoam an dem fiebernden Geiste vorüber. ICfr.fa. Ed. wieder als beaeitterterStu.

oenr, er fpracy vor großen Versammhingen, hörte das Klatschen, das'Johlen und Zischen; er stand mit seiner Braut vor dem Altar und dann wieder an ihrem Sarge; er fühlte sich ' noch einmal gehetzt von Ort zu Ort, verhöhnt, verlacht, getäu sinnend, ringend, und darbend . . .'unsägliche Qual! Alle Muskeln seines Korpers spannten fich, den entsetzlichen Bann abzuschütteln, doch nicht die geringste Bewegung vermochte er auszuführen, bis er endlich mit einem Ruck empor-

fuhr ... es hatte am Fenster geklopft. Eine wabn-' ergriff den Mann; mit weitgeöffnetenAugen starrte er nach dem Fenster, mit angehalte nem Athem lauschte er . . . nichts regte sitf. endlich eine kleine schwarze Gestalt, einer Maus vergleichbar, husckte über die S'" andere folg ten, eine endlos kribbelnde Reche, und in der Fer fchwebte eine sattenhafte weiße Gestalt, auf welche diese zahllose Mauseschaar emviang. Die (destalt streckte flehend die erhobenen Arme nach ihm aus. sie trug MinniesZüge. nur entstellt in grenzenlosem Schmerz; immer wieder sah sie ihn an, und in ihren Augen las er den VorWurf: warum ließest Du mich von Dir, warum hilfst Du mir nicht? Und immer dichter umwogte das Mäuseheer die Schwankende, zerrte an ihrem flatternden weißenGewande und kroch an ihr empor. Eine Hallucination, sagte derDoctor mit zusammenschlagenden Zähnen, aber der Fieberwahn unterdrückte die erwachende Vernunft. Noch einKlopfen, erst rechts, dann links, auf allen Seiten schließlich, leise und taktmäßig dazwischen ein verzweifelnder Wehruf Minnies Stimme! Der Doctor sprang aus dem Bett und fuhr m die Kleider. Das Grausen jagte ihn die Treppe hmab; er lief, und neben ihm huschten die Mäuse und vor ihm schwebte die Schattengestalt seines Kindes; er lief ziel- und bewußtlos querfeldein, durch Hecken und Busch zuletzt, bis plötzlich die wuchtige dunkle Masse des Schlosses Langenselde vor ihm auftauchte. Es fuhr wie ein Blitz durch das GeHirn. Da, da ruhte er folgenlos, der ihm nun auch das Letzte zu rauben gedachte, der ibn betrogen und bestohlen. ihn m Armuth und ms Elend gestürzt hatte . . . sein Bruder! Die Mäuse verschwanden, aber etwas anderes begann vor seinen brennenden Augen zu tanzen, gleißendes Gold, das Gold, das jener ihm vorenthielt, das Gold, das sein Eigenthum war. deen er bedürfte, seine weltbewegenden Pläne zu verwirklichen. Dis einzelnen blitzenden Stücke schwammen zu einem gewaltigen, schimmernden Strome zusammen. leUmtende Garben sprühten davon umher, m sem Herz. seine dern. sie mit sengender Gluth füllend. Er ballte die Fäuste und knirschte mit den Zähnen ... es war nichts Menschliches mehr in ihm. nur noch der Instinkt des Raubthieres. Wie ein solches schlich er am Gemäuer , entlang. Aus seiner Knabenzeit wute er am Giebel des westlichen Seitenflügels ein nie benütztes Pförtchen. dessen Schloß sich mittels einer Messerklinge öffnen ließ. Nach kurzem Tasten hatte er es gefunden; der Hellglanzende Vollmond leuchtete ihm. Wie früher schob er die Klinae seines Taschenmessers zwischen Pfosten und Thür. Nach einigem Biegem und Drucken wich der Riegel zurück. Laut kreischend drehte sich die Thür in den verrosteten Angeln. Erschreckt blick.e der Doctor um. sich ihm war. als babe das Knarren die gesammte Schloßbewohnerschaft erwecken müssen. Doch nichts regte sich, als die leise im Nachtwind rauschender Bäume; der Flügel war unbewohnt, urd der Nachtwächter schlief wie gewöbnlick ?.iit seinem Hunde zusammen in dem entfernten Pferdestalle. Geheimnißvolles Dunkel gähnte dem Eindringling entgegen, doch das fock' ihn nick't an. eise schlich er auf.denZehensxitzen durch die hallenden Flure, über Treppen und Treppchen, er kannte ia jeden Winkel. iede Biegung, jede Stufe. Endlich stieß er eine Thür auf. Eine drückende Luftwelle schlug ihm entgegen, der eigenthümliche Moderduft eines seit Jahren nicht bewohnten Gemachs. Er ging an die Fenster und b die Vorhänge auseinander; fast taghell sie! das Monblicht herem. wrni faßte ihn doch ein Schauder ob seines Thuns. Da stand der riesenhafte Schreibtisch des Vaters. Noch lagen vergilbtePalxere zerstreut daraus umher, neben dem Tintenfaß die Gänsefeder, in dem Aschenbecher eine angerauchte Cigarre. Darüber hingen mehrere Bilder, der ernst und vornehm blickende Vater mit dem eisernen Kreuze der Befreiungskriege, die früh verstorbene anmuthige Mutter, ein Pastellbildchen. zwei sich umschlungen haltende blondlockigeKnaben darstellend ... und dieses letztere war es, das die aufdämmernde Besinnung wieder zurücktrieb und den Unseligen aufs neue in wahnsinnlodernde klammen sekte. (gortseKung folgt.) . ,, DurangoS berühmter Eiscnberg. Die verschiedenen amerikanischen Untersuchungs - Commissionen politischen Characters, welche derzeit unsere Nachbarrepublik Mexico unsicher ' machen, sehen sich nebenbei auch 'allerhand nichtpolitische Merkwürdigkeiten im Lande der Azteken an und schildern dieselben. William E. Curtis, welcher zu emer dieser Commissionen gehört und sich besonders durch seine panischen Correspondenzen b:kannt machte, widmet neuerdings dem Eisenberg von Durango eine Skizze, aus der nachstehend Einiges hervorgehoben i. Man bat schon von manchen Städ ten gesagt, daß sie auf Fels gebaut seien; aber Durango, die Hauptstadt des gleichnamigen mencarnschen Bun . desstaates, ist Wohl die einzige auf dem Erdball, von der man sagen kann, daß sie auf Eisen gebaut ist! Innerhalb der Stadtgrenze erhebt sich der weltberühmte Eisenberg; eine

gediegene , Masse Metalls von einer -1 - u " t t '

üuceiicn ange. örei Liertelmeilen ; Breite und 640 Fuß Höhe; man beberechnet, daß G0 ti 70 oder gar 73 " Procent dieses Metalls chemisch rein seien, was als ein wunderbar günsiiges und sonst nirgends in diesemMaßstab vorkommendes Verhältniß gelten kann. Von der Grundlage dieses interessanten Berges aus scheint sich die Eisen-Ablagerung nach allen Richtungen in einem Umkreis von drei oder vier Meilen zu verbreiten, dabei aber immer tiefer hinabzusinken, bis auf der anderen Seite von Durango Diejcnigen, welche Brunnen graben oder Schachte für irgend welche Zwecke anlegen, in derselben Weise auf Eisen

stoßen, wie anderwärts auf Grundfelsen, und eine Lage gediegenen Eisens erst 75 bis ICO Fuß unter dem Boden anzutreffen ist. Der Eisenkörper erstreckt sich aber offenbar noch bedeutend weiter; seine Grenzen kennt indeß bis zum heutigen Tage kein Mensch. Sichtbar ist jedenfalls Eisen genug, um die ganze mexicanische Staatenpublik auf immer damit zu versorgen, und man glaubt vielfach, daß das ganze Lager allein die Welt auf ein Jahrtausend hinaus mit Eisen versehen könnte! So etwas läßt sich weder beweisen, noch widerlegen; es ist aber schon bezeichnend genug, daß eine solche Versicherung nicht als phantastisch betrachtet wird. Merkwürdig ist auch die Thatsache, daß sonst im Umkreis von 1000 Meilen kein einziges Eisenlager vorkommt. Während Mexico reichlich Silber und. . wie versichert wird, auch reichlich Gold hat, findet man blos in Durango und im Staat Hidalgo verkaufsfähiges Eisen. Dieses und die Steinkohle sind, was das allgemeine Vorkommen betrifft, nur sehr wenig vertreten. desto größer ist aber der rein örtliche Eisenreichthum,' und desto auffallender! . . Wie man sich unter solchen Umständen die Erscheinung des Eisenberges erklären soll, darüber streiten sich Gelehrte und Laien noch immer. Manche stellen die verlockende Theorie auf, daß derselbe ein ungeheures Meteor gewcsen und in vorgeschichtlichen Zeiten von einem in Zersetzung begriffenen Himmelskörper auf die Erde herabgestürzt sei. die sich damals noch in ziemlich weichem Zustand befunden habe. Das Meteor soll sich ziemlich tief eingewühlt, sich über einen großen Flächenraum hin ausgebreitet und sich dann allmälig mit Erdreich bedeckt haben, ausgenommen im Centrum, wo es sich zu einem Gipfel erhoben habe. Andere Geologen wiederum erklären diese Theorie für abenteuerlich und unsinnig und sprechen einfach von einem vulkanischen Ursprung des Be?ges. Indeß hat man sonst gar keine Anhaltspunkte für stattgefundene untcrirdische Explosionen in der Umgegend entdecken können, und wenn der Eisenberg auf solchem Weg das Licht der Welt erblickt" Kaben sollte, so muk sich die Erde wunderbar rasch wieder geschlossen haben, ohne daß irgend ein Riß, irgend eine Narbe zurückblieb. Andererseits scheint die erstere wenn auch kühneTheorie. den streng örtlichen iyaracter des Elsenberges besser zu erklären geeignet zu sein. Jedenfalls jt Die iMge Nicht fo leicht zu erledlaen. at docd auck seinerzeit uns großer deutscher Naturforscher Humboldt es nicht gewagt, ein Urtheil daruoer abzugeben, obwohl er behufs Studiums derselben mebr als tausend Meilen weit auf einem Maulthier geritten war. Absolut aewik ist es. dak nirgends anderswo eine solche Metallmasse eristirt. und es läßt sich mit Bestimmtyelt voraussagen, daß früher oder spater der Eisenbera von einer aroken Menge Stillöfen und Fabriken umgeoen sem wird, veyufs würdiger Ausnutzung dieser großartigen GeleMyell. Man steue stcy sämmtliche IWtn - Ablaaerunaen des Staates Pennsylvanien zu einem einzigen Berg vereinigt oder sämmtliches Erz im Superiorsee-Lande auf einem einzigen Haufen geschichtet vor. und dann mag man halbweas einen Bearisf von diefer Großartigkeit haben! Seltsamerweise ist aber bis jetzt diese Naturaabe ara vernachlässigt worden. Cin einziger Ofen mit zwei Schloten, eine GieKerel und eme Maschinenwerkstatt erbeben sich au? dem Bergrücken, standen aber in den letzten ev ;;c; v v " . t i agcii mußig uno wcroeu uocryaupi r.- r ! , o.:i .r (Ofuu eil langet ocl1 uuicycwuuijiy betrieben. Die von Herrn Hunting!on unaeleate Internationale Eisenbalm" nack Duranao bat die dortiae Industrie mebr ertödtet. als fördert. und zwar wegen der niedrigen Kosten der Umfuhr amerikanischen iLlsen. Dabei waren schon die svanischen Eroberer auf diesen Berg aufmerksam zey i ..... t . c v ii cr macyi moroen uno yalien em Aus-kundfchafts-Escorte hingesandt, je doch ibm keine besondere Beacktuna mehr geschenkt, als sie hörten, daß es r-:,t .-t . ... ; . r ruc uivoiiüciocrg icar, wie jic jiuj cuiuii beten. Dennoch kiibrte die Entdeckung von Silber in der Nachbarschaft 1559 zur Gründung Durangos. einer der ältesten Städte auf dem amerikanischen Continent, deren Glanzzeit aver erst noch zu kommen hat. A G'fpSble. Da luagat mal die Weible a(n). Wie s' schmunzle' thuan und lächle'. Was thuan da in der Zeitung stah'n. Für ganz verrückte Sächle'? Eslachet ebe' alle btid', Die alte Lies und 's Resle. Und händ äll' zwo! die größte Freud': 's ist ebe' halt a' G'späßle! . Kaufe Muüo's Seft Haoanra 5.!,,. Fehlt Euck Lebenskraft in irged ei nem ?bl eures Svstems, oder m euer Ster venhstem zerrüttet durch unweise Lebensart oder iraenv welch' Ur'acbe ? theilt mir eure edler mit und ich will euch gerne sckrnben va mir am Veisten balf, da ich auck tzikfe rotbmendia batte. ferner sede ch auch frei da ecpt eines einfachen Hausmittel, da? miS rettete. Vnscbiebt nit auf Vorgen, waS Kr b"te thun sollt. Schreibt unter eischlu einer 5n4efmarke sü, RüsAntort att Tb-maZ Olater. V. O. Oor 7Ss, ZZalama oo Z2q.

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