Indiana Tribüne, Volume 20, Number 27, Indianapolis, Marion County, 14 October 1896 — Page 2

Znviana Ärivüne.

Erschewt Täglich nud Sonmag Die tlzttSe Trtdüne kostet durch en TrKzer J 8tti per Woche, die SontazS..Trbüne'I ecxtf per ZSoche. eide ufatr IS ffnttf der ti Gents pn L?at. Poft außerhalb dn tdt zgtschicki t Voranbe,Thlunz P pe sJaU. onut 18 eüd Slladama Stratze. Sndiznapoliö, 2ud.,14 Oktober 1896. . ine Ehronlk im FelS Ueb:rauZ zahlreich sind die Spuren, Kelche die spanischen Eroberer im äußersten Südwesten unseres Landes zurückgelassen haben, und an reichem Material, zur Geschichtsforschung cjc bricht es dort nicht. Unter all' den dielen historischen Denkmälern erregt unstreitig ein gewaltiger Fels, der von den Spaniern El Morro" (das da stell) genannt wurden welcher aber bei den heutigen ": Grenzern Jnscription Rock- heißt, das größte Interesse. Inmitten der wilden Mesa?, welche die uralte Heerstraße von den Sieben Städten von Cibola" nach dem Rio Grande flankiren, erhebt der mehrere tausend Fuß lange Felskoloß sein stei nernes Haupt 215 Fuß hoch, aus einiger Entfernung gesehen einem rieft gen Castell vergleichbar, wie es Menschenhand noch nicht gebaut hat. Allein seine wilde Schönheit ist es nicht, welche ihn so interessant macht; er hat vielmehr einen historischen Werth, wie kein anderer Fels. In seine steilen Wände eingegraben sieht der Wänderer Namen und Daten, welche wichtige Marksteine in der Geschichte des Landes bedeuten und welche die Kunde von den Zügen der kühnen- spanischen Eroberer der Nachwelt übermitteln. Diese Chronik im Fels datirt über 300 Iahre zurück, doch weist sie den Namen des Fray Marcos von Nizza, welcher New Mezico im Jahre 1539 entdeckte, noch nicht auf, denn dieser kam nur bis etwa 40 Meilen von El Morro, auch Cororado, der das Canon des Colorado entdeckte und bis in das jetzige ndianerterritorium. Colorado sowieKansas vordrang, hat den Felsen nicht gesehen, da ihn sein Marsch einige Meilen südwärts vorüberführte. Allein nach Coronado hat jeder Pionier, der nach New Mexico führte, im Schatten von El Morro campirt, denn dort allein findet sich Wasser im Umkreise von einer Tagereise. Die steil emporragenden und glatten Wände von El Morro weisen denn auch die Namen und Inschriften von Generationen auf, die lange ehe die Engländer nach der neuen Welt kamen, , gelebt haben. Aus drm Inhalt und der Ausführung der Inschriften ist zu erkennen, daß sich unter den Conquistadores. viele hochgebildete Männer befanden, die ihreStudien aus den berühmtesten Instituten der alten Welt gemacht hatten und die,, von Abenteuersucht oder Wissensdurst getrieben, in die von Columbus ent deckte neue Welt gezogen waren. Die älteste Inschrift dürfte aus dem Jahre 15L0 datiren und von einem gewissen Pedro Romero. der zu Chamuscado's kleiner Heldenschaar gehörte,. herrühren; die wichtigste ist aber unstreitig diejenige' von Juan de Onate, dessen Vater die ersten großen Silberminen in Nord - Amerika und die größten, die jemals auf unserem Continent gefunden sind, entdeckte, nämlich die Bonanzas von Zacataas. Juan de Onate gründete im Jahre 1583 die erste Stadt in New-Menco, die zweite in den Ve??inigten Staaten, welcher er den Namen San Gabriel de los Espanoles gab. Im Jahre 1605 gründete er Santa F, nachdem er im Jahre vorher mit einer Handvoll kühner Männer. vom nördlichen NewMezico bis an den Golf von California gezogen war. Auf dem Nückw?q von dieser gefährlichen Expedition schnitt er in El Morro die Inschrift ein : Hi zog vorüber der Commano:ur Duan Juan de Onate am 16. April .1605.- Auch der tapfere General Diego de Vargas, dessen Kämpfe während der Pueblo - Rebellion zu den bedeutendsten Kriegsthaten in der Geschichte Amerikas gehören, hat sich in vcrChronik von El Morro verewigt. Auf seinem ersten Zuge schnitt er mit seinem Dolche folgende Inschrift in den Fels: Hier war der General Don Diego de Vargas, welcher für unsern eiligen Glauben und für die königlich: Krone von Spanien ganz New - Mexico cuf eigene Kosten eroberte, im Jahre 1692 Nicht, weit davon befinde sich die Visitenkarte- des Capt. Jun de Arecruleta, der im Jahre 1636 vom Gouverneur zur Unterdrückung eines Zunc - Aufstandes abgesandt war. , Zu den schönsten Inschriften, deren Ausführung die Schreibkunst des. 17. Jahrhunderts erkennen läßt, gehörten diejenigen des . Gouverneurs Don Francisco Manuel b Silöi Nieto, welcher im Jahre 1629 300 Meilen marschirte, um die Zunc - Mission zu gründen. Eine derselben lautet: Der sehr erhabene Gouverneur und Capitän, General der Provinzen von Ncw Mezico, für unsern Herrn d:n König, zog hier vorüber auf der Rückkehr von den Zunc - Pueblos am 20. Tage des Juli im Jahre 1629. Er bellte den Frieden unter ihnen he? auf ihr Ersuchen, da sie als Vasallen seiner Majestät um diese Gunst baten, und sie erklärten ihre Unterwürfigkeit von Neuem. Alles dieses that er mit der Weisheit, dem Eifer und der Klugheit eines echt christlichen, gewissenhaften und tapfern Soldaten." Des ersten ZuncMissionärs, Franz Francisco Letrado. der im Februar 1629 von den Zuncs hingeschlachtet wurde, geschieht in :iner vom 23. März 1632 datirten Inschrift des. Soldaten Lujan Erwähnuna. Auch Äer erste Bischof, 'oelcher in das zetzige Gebiet d:r VereinigtenStaa, ten kam, Dr. Don Martin Elizaecochea de Durango hat sich an ElMorro mit einer Inschrift, die das Datum des 28. September 1737 aufweist, derewigt. ' ' ' ' Der Raum verbietet die Aufführung noch weiterer Inschriften. vom höchsten

historischen Interesse, nur soll noch er. wähnt werden, daß der erste Amerikaner, dessen Visitenkarte El Morro aufweist, der Lieutenant und spätere General Simpson war der dort' im Jahre 1843 vorüberzog.' - :

Ein amerikanisches Lourdes. ftn im Norden unseres Conti nents. etwa 20 Meilen unterhalb von Quebec am St. Lorenz-Strom ist das Jahrhunderte alte Dörfchen Ste. Anne de Beauprs belegen, welcyes mu ug und Recht auf den Beinamen eis amerikanisckie Lourdes" Anspruch erheben kann.. Aus allen Theilen der Dominion Canada und der Äeremigten Staaten pilgern alliahrlich Hunderttaulende von aläubiaen Katholiken dorthin, darunter viele Tausende, welche von emer Wallfahrt zu dem Heingtbum der .La Bonne. St. Anne. die Heilung ihrer körperlichen Gebrechen erhoffen. Trotzdem der eme eisenbahnverbindung mit Quebec, besitzt, ist eine Reise dortbin doch mit mancherlei Unbequemlichkeiten verknüpft. Für die eigentlichen Wallfahrer werven V , . ''' ! vejonoere Piigerzuge ? arrangiri, iwuy ren der gewöhnliche Tourist . die Reise auf den fahrplanmäßigen Zügen machen kann. Schon die ffahrt von Quebec nack St. Anne de Beauvrö' bietet des Interessanten sehr viel, denn die Eisenbahn zieht sich durch eine an lanoschaftlichen Schöuheiten reiche Gegend bin und übersckreitet den wundervollen Wasserfall von Montmorenci, der die weltberühmten Nlagarasalle nocy um lOOftufc an Sähe übertrifft. Am Fuße und an den Anhängen der Berge präsentiren sich m romantischer age Dörfchen in so pittoresker Lage, daß die aan Scenerie ein Stückchen amerikanische Schweiz genannt werden könnte. Die Hauser sind klein, aver überaus sauber 'und die Form ihrer Dächer erinnert an schweizer BauernHäuser; englische Schiebesenster sind nirgends zu sehen, die Fenster öffnen sich vielmehr, wie in Deutschland und Frankreich, nach innen. Auf den reichen Kleefeldern weiden Herden von stattlichem Rindvieh, und überall gewahrt man behaglichen Wohlstand. Nachdem man die Stationen L'Ange Sardieu, Chateau Richer und BeauPort, deren Namen Erinnerungen an das Neu-Frankreich-. längst entschwundener Tage wachrufen, passirt hat. fährt der Zug in den kleinenBahnHof von St. Anne de Beauprs. Die Geschichte des Heiligthums der .La Bonne Ste. Anne" ist über zwei Jahrhunderte alt. Als einstmals zu Anfang des 17. Jahrhunderts Cretagorische Fischer auf dem unteren St. Lorenz-Stroin ihrem gefahrvollen Gewerbe oblagen wurden sie von einem furchtbaren Sturm überrascht und in ihrer Noth gelobten sie der hl. Anna, der Mutter der Jungfrau Maria, eine. Kirche zu bauen, wo immer sie an' Land , kommen würden. Die Fischer wurden gerettet und errichteten eine schlichte Kapelle von, Holz, die noch heute steht. Di: gegenwärtige Basilika, in großemMaßstabe nach einem aus dem Jahre 1660 stammenden Kirchlein gebaut, mißt bei einer Länge von 152 Fuß 64 Fuß in der Breite und hat die stattliche Summe von 5200.000 gekostet. .Sie gilt für eines der prächtigsten Gotteshäuser in ganz Canada, auf dessen Ausschmückung zahlreiche namhafte Künstler ihre besten Kräste verwendet haben. In der Mitte der Basilika erhebt sich auf einerSäule von weißem Marmor die Kolossalstatue der hl. Anna und dort befinden sich die Reliquien, welche. St. Anne de Beauprs zu dem berühmten .Wallfahrtsort gemacht haben, nÄmlich ein Fingerknochen der hl. Anna., .welchen der erste Tischof Laval noch zur eit der französischen Herrschaft dorthin brachte, ein Tbeil des Handgelenks der genannten Heiligen, welchen Papst Leo XIII. der Basilika geschenkt hat. und, Gestein aus der Grotte, in.welcher die hl. Anna der Mutter des Seilands das Leben gab. Am Eingange de? Basilika thürmen sich in zwei Pyramiden, welche die Höhe von elf Stockwerken haben, Unmassen vcnKrücken. Stäben u. s. w. auf, welche dort von Pilgern zur Erinnerung an ihre Heilung zurückgelassen sind und an denWänden. Nnd schier unMliae Mar mortafeln angebracht auf denen die Namen der Geheilten u. s. w. zu lesen sind. Da der Wallfahrtsort von Gläubigen aus allen Theilen der neuen Welt besucht wird, predigen die Redemptoristen.' denen das Heiligthum anvertraut ist, in der englischen, französischen, deutschen, italienischen, holländiscken. vlämiscken und svaniscken Sprache. Hinter der von den bretagnischen Mischern erbauten Kavelle ist die ;scala sancta" zu, sehen, die heruge treppe, welche eine getreue, in Holz ausgeführte , Nachbildung der marmornen Treppe ist, welche um das Jahr 326 von der Kaiserin Helena aus Jerusalem nach 'Rom gebracht wurde. Die Zahl der Pilger, welche Tiahx aus. Ttahx ein nach St. Anne be SWu pr6 wallfahrten, ist enorm; im Jahre 1894 waren es lbrer 200.000. im verflossenen Jahre 250,000 und in diesem Jahre dürfte die Zahl das dritte Hun-i.-ti r v ? jt veiliauieno erreichen . . Verschollene Künste. In den lekten Monaten sind öfters Berichte durch die Presse gegangen, wonach es diesem oder zenem Erfinder wirklich oder angeblich gelungen ist, ein in altersgrauer Zeit bekannte, aber verloren gegangene, .wichtige. ; Handwerkskunst wiederzuentdecken. Sicherlich dürfen wir solche Wiederentdeckuagen hoch schätzen, und wir können ja gar nicht sagen, wie viele neue" Entdeckungen überhaupt blos Wiederentdeclung:n sind,, ja ob sich Nicht Alles im Leben, eingerechnet die sämmtlichen vorgeschichtlichen Zeiten in verschiedenen Theilen der Welt, einfach wiederholt! Dem ungeachtet dürfen wir nicht übersehen, daß vieleKunstverrichtungsKenntnisse, welche im- Besitz früherer Geschlechter waren, uns aan, uud aar.

vleuelcyr sttr immer, verlogen gegangen sind. Daß die Zahl dieser groß sein

muß. erkennen wir schon aus ueoerresten früherer Cultur, und noch mehr andere Künste sind wahrscheinlich svurlos verschollen und vergessen. Die sogenannte alte und neue- Welt besaß ohne Zweifel henug solcher jetzt verschollenen Kenntnisse. Als Cortez. der schwer veramworiÜ&t svanische Eroberer, nach Mexico kam. fand er bei den so hochstehenden Azteken eine ganze Reihe solcher Künste in der Baukunde und m ver ceiauurgie vertreten, und leider sind uns darüber fast nichts als einige dürftigeAndeutungen geblieben. Bekannt ist namentlich das Beispiel von dem Härten des Kupfers bis zur Harte (unv eschmeidigkeit zugleich) ves semen tables. Qbwobl mehrere Erfinder in den letzten Monaten behcuiptet haben. daß sie gleichfalls das Kupfer vollkommen nach Azteken - Weise härten und verwenden könnten, steht der Beweis hierfür noch aus! Es ist vies ein verlockendes Problem, welches ersinderische Köpfe fort und fort beschäftigt. sodaß man woyl eme ia?iuRiiaje völlige Lösung desselben erhoffen darf, aber wann! Einstmals waren die Indianer mit der Kunst vertraut, Schwert- und andere Klinaen mit Gold einzulegen. Auch dafür ist das Recept verloren gegangen, und wir wüßten wohl gar nickts von der Sacke, wenn wir nicht noch einige derartige Schwerter und

Dolcbe gefunden hatten, welche vereole Kunde ablegen von dem ehemaligenBesitz eines Geheimnisses, solche Klingen zu verschönern, ohne und das ist natürlich die Hauptsache dabei ihre praktische Brauchbarkeit irgendwie zu beeinträchtigen. Auch die, aus deutschen und anderen Heldengeschichten bekannte Kunst, zerbrochene Schwertklingen wieder zusammenzuschweißen, derart, daß sie ganz wie frisch geschmiedet aussahen, und die Härte des Stahles nicht im Geringsten gelitten hatte, ist verloren gegangen. Noch in der Mitte des vorigen Jahrhunderts war ein Schmied in einem Dorfe von Wales darauf vertraut; er nahm aber das Geheimniß mit in's Grab, obwohl ihm große Summen für die Bekanntgabe desselben geboten worden waren. Die Baumeister unserer Zeiten hätten ein ungeheures Interesse daran, zu wissen, wie die alten Römer ihrenMörtel gemacht haben! Es ist Ersteren ebenso wenig möglich., solchen Mörtel herzustellen, wie zu fliegen. Würde diese Kunst wicderentdeckt. so erhielten wir damit wenigstens eine Gelegenheit. Gebäude aufzuführen, welche Jahrtau. sende währen, ja welche so lange bestehen können, wie der Stein selbst. In vielen Fällen immerhin wurde von dieser Gelegenheit ohne Zweifel Gebrauch gemacht werden. Der Mörtel der alten Römer ist heute, nach Jahrtaufenden, so hart, daß eine Feile kaum irgend einen Eindruck auf ihm machen kann, und so dauerhaft, daß die mit ihm cementirtenSteine zu verfallen begannen. während der Mörtel seine unveränderlicheFestigkeit bewahrt. Etwas Aehnliches dürften auch die südamerikanischen Jncas von Peru gekannt haben. Wir können auch keinen Porcellan mehr machen, wie man ihn früher gemacht hat, und dieses Recept ist, neöst manchem anderen, erst in den letzten zwei Jahrhunderten verloren gegangen. Auch ist es bekannt, daß in bei Malerei, wie in der blos industriellen Farben-Berwendung verschiedene wichtige Künste unserer Menschheit abhanden gekommen sind. Es gibt z. B. Gemälde. welche nachweislich vor beinahe 2000 Jahre gemalt wurden, und deren Farben, namentlich die rothen, beinahe noch ebenso frisch sind, wie sie ursprünglich gewesen sein müssen. Ein ähnliches Geheimniß besaßen noch ein Ban Dyke und einRnbens. Aber heute? Sechzig Jahre, ohne Zeichen entschiedener Verschlechterung, bildet schon eine lange Dauer für ein modernes Kunstbild. Und da doch einmal von derKunst die Rede ist: Die heutigen Geigenmacher wären sehr glücklich, wenn sie wüßten. wie früher ein gewisser Firniß gemacht wurde! Das wirkliche griechische Feuerkennen wir nur noch dem Namen nach. Aber ein Trost: Es ist uns auch die Kenntniß raffinirter. furchtbarer Giftmischerei zum guten Theil verloren gegangen! Europäische Hiundschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Das Landgericht ver urtheilte die Bankdibe Bowers ud Alexander, welche am 24. Juni 1895 bei dem Berliner Kassenverein 4000, Mk. gestohlen hatten, zu je fünf Iahren Gefängniß und fünf Jahren EhrVerlust. Der Gerichtshof sprach in dem Urtheil aus, der Diebstahl grenze so nahe an Bankendiebstahl, daß das höchste Strafmaß am Platze erscheine. Aus Liebesgram hat sich die HausVerwalterin Marie Bender, eine Geisin im Alter von 70 Jahren, vergiftet. Sie hatte zu einem erst 30jährigen Manne eine unaussprechliche Neigung gefaßt und machte ihrem Leben gewaltsam ein Ende, als sie annahm, daß ihr Schatz sie verlassen habe. F o r st. In der E. Schmidt'schen Tuchfabrik verunglückte kürzlich der Fabrikwächter G. Laake aus Berge dadurch, daß er aus einer Höhe von etwa 10 Fuß von dem Fabrikdampfkessel stürzt und zwar derartig unglücklich, daß der Tod fast unmittelbar nachher eintrat. Groß-Kölziq. Durch die Ausführung der Bahn Forst-Weiß-Wasser, sowie der Chaussee Forst-Noß-dorf-Kölzig ist ein Theil des von Groß-Kölzig nach Smarso führenden öffentlichen Weges überflüssig geworden und soll auf.Jocksdorfer Domi-nal-Feldmark eingezogen resp, hierfür ein Theil des herrschaftlichen PrivatWeges freigegeben werden. Provinz Ostpreußen. Jnsterburg. Der Jnsterburger Tatersall wird demnächst auf dem vom Verein erworbenen. Grundstücke )

in der ÄäynyosilraLe"eroftn?t wetden. Inzwischen sind Verhandlungen mit dem hiesigen Dcagistrate bchufs ErWerbung eines anderen Terrains zur Herstellung eines geräumigen Reitplatzes angebahnt worden. Wie verlau-

tet, ist das zu Lenkeningken gehörige Dreieck neben der Jnfanterie-Kaferne und der Actien-Brauerei I. H. Bernecker in Aussicht genommen. Königsberg. An den hiesigen drei Gymnasien sind in letzter Zeit etwa 11 Primaner wegen Theilnahme an verbotenen Schülerverbindungen entlassen worden. Ein großer Theil derselben erhielt außerdem das cotisiliuni abeundi. Lyck. Neulich ereignete sich auf der sogenannten amerikanischen Luftschaukel auf dem Vieh- und Pferde-flt-f..!. .!.!. l muiiifiugc ein ucuuucnuct ungiucxs fall, indem der Tischler-Geselle D. in beträchtlicher Höhe aus der Schaukel herausstürzte und sich mehrere Knochenbrüche zugezogen haben soll. Der Verunglückte wurde nach dem Kreislazareth geschafft. Provinz Westpreußen. K o n i tz. Im hiesigen Gymnasium sind über hundert Schüler von einer contagiösen Augenkrankheit befallen. T y o r n. Von der durch Genuk von Pilzen vergifteten Arbeiterfamilie in Slessin sind zwei weitere Personen, im Ganzen nun fünf gestorben. P a p a n. Hier wurde der Kürassier Jagodzynski Abends von Bauernknechten überfallen und mit Forkenstichen so schwer verletzt, daß er nach kurzer Zelt starb. Provinz Pommcm. Eolberg. Durch königliche Ordre ist dem hiesigen Bürgermeister Kümmert die Befugniß zum ferneren Tragen der Landwehruniform abgesprechen worden. Kümmert hatte seinerzeit den Social-Demokraten die Benutzung des Saales im Eolberger Strandschloß zur Veranstaltung einer Wahlversammlung gestattet. Greifen ha gen. Die von der Staatsanwaltschaft gegen den vor mehreren Monaten verhafteten Pastor Hermann Rauh 'aus Eladow erhobene Anklage lautet auf Unterschlagung im Amte, schwere Urkundenfälschung und einfache -Unterschlagung. Rauh hat mittels Nachschlüssels aus einer Kasette für etwa 40,000 Mk. Werthpapiere entwendet und bei deren Versilberung die Unterschriften zweier Mitglieder des Gemeinderaths gefälscht. , K ö s l i n. Von den Fischern des hiesigen Bezirks sind in der Zeit von Anfang Januar bis Ende Juni d. I.. soweit es sich hat ermitteln lassen, folgende Fangergebnisse erzielt worden: Lachse (rund) 13.200 Stück, Seehunde 2 Stück. Tümmler 54 Stück. Störe 456 Stück. Häringe 23.560 Stiegen. Dorsch 7100 Stiegen. Flundern 192.200 Stiegen. Der Gesammtwerth dieser Fangergebnisse beziffert sich auf etwa 231.000 Mark. Das Ergebniß ist im Ganzen günstiger als das des vorigen Jahres, insbesondere soweit der Fang von Lachs und Stör in Vetracht kommt. Vrovmz Posen. Bromberg. Der Ausstand der Flößer nähert sich seinem Ende. . Ein Theil der Leute hat bereits die Arbeit wieder aufgenommen, nachdem ihre wichtigsten Forderungen bewilligt worden waren. K o l m a r. Der Ober - Präsident hat auf Antrag des Ausschusses zur Errichtung eines Kreis - Kriegerdenkmals sich mit der Hinausschiebung des Ziehungstages für die Lotterie bis zum 20. März 1897 einverstanden erklärt unter der Bedingung, daß auf ettraiges Ansuchen bereits nachweisbar vor der Veröffentlichung der Veränderung des Ziehungstages gekaufte Loose gegen Rückgewähr des Preises zurückgenommen werden. Der Vertrieb der Loose tfl auf die Kreise Kolmar. Ezarnikau. Wirsitz. Wongrowitz und Obornik beschränkt. Posen. Dem commandirenden General des 5. Armeecorps, v. Seeckt, wurde vom Kaiser d,er Schwarze Adlerorden und vom Kaiser von Rußland der Weiße Adlerorden verliehen. Provinz Schlesien. B r e s l a u. Während der Kaisertage waren viele internationale Taschendiebe thätig. An dem Tage des Einzugs des Zaren wurden zwei Russen und vier Ungarn auf frischer That ertappt und festgenommen. Emer dieser Taschendiebe trug 7000 M. bei sich. Während der Beleuchtung wurde einer Amerikanerin im Gedränge ein Diamantschmuck im Werthe von 5000 M. und dem Polizei Inspektor einer oberschlesischen Stadt eine gefüllte Börse entwendet. Hier wurde gegen den Redacteur Gerhardt von der socialdemokratischen Volksmacht" verhandelt, der der Beleidigung angeklagt war, weil er bei Besprechung eines Duells zwischen zwei Officieren in Berlin, woHei der Beleidigte getödtet wurde, von Raufbolden sprach. Der Staatsanwalt beantragte 600 M. Der Gerichtshof verurtheilte ihn nur zu 20 M., indem er ausführte, daß der Zweikämpf ein schwerer Mißstand sei und die Presse die Pflicht habe, die Mißstände zu rügen. Hay y au. Das von dem Officiercorps der Cavallerie - Division A. kürzlich auf dem Manövergelände veranstaltete Rennen verlief bei sehr gllnstigem Wetter leide: nicht ohne Unfall. Bei dem zweiten Rennen stürzte bei dem Nehmen eines Hindernisses Lieu tenant Graf von Kanitz von dem 4. Dragoner - Regiment mit feinem Pferde und trug eine schwere Gehirnerschütterung davon. Dem Rennen, das sonst glänzend verlief, wohnten auch Prinz Victor von Italien, Graf von Turin, und der General der Cavallerie Edler von der Planitz bei. Eine nach Tausenden zählende Menschenmenge hatte sich zu .Fuß. zu Wagen und per Rad Ungesunden. H i r s cb b e r g. Der Titel OberBürgermeister ist dem Ersten Bürgermeiste? Richter verliehen worden. . Provinz Sachsen. . Erfurt. Im Innern der Bahnybtheiluna für Nichtraucher .ist be

rannmcy aus emem ichmalen Blechstreifen die Inschrift: VERBOTEN- angebracht. Große Heiterkeit erregte kürzlich dieThat eines Witzboldes, den wahrscheinlich die Langeweile geplagt .hatte, unter den Reisenden, denn die, obigen Worte waren in FR.VI7CHEX ERBETEN umgeändert. Sah man genauer hin, so bemerkte man zwischen den beiden Worten auch noch in kleiner Schrift .100.000 M.", ein Zeichen, daß der Heirathslustige etwas große Ansprüche an seine Herzerwählte stellt. Halle. Ein Lepra - Fall ist m der hiesigen medicinischen Klinik constatirt worden. Der Erkrankte wurde während eines längeren Aufenthaltes auf den Molukken mit dem Aussatze angesteckt. Provinz Schleswig-Holstcin. Glückstadt.- Ziemlich umfangreiche Bauten sind in diesem Sommer in den Deichen der Kremper- und Wilstermarsch vorgenommen. Bei 5lven-

fleth ist die Stöpe massiv ausgebaut und mit eisernen Thoren versehen und zu Hollerwettern die Schleuse durch den Elbdeich neugebaut worden; mit der letzteren Arbeit allein ist ein Kostenaufwand von 70,000 M. verbunden. H o l t e n a u. Der Bau der Kohlenstation am Südeingang des Canals hat in den letzten Wochen bemerkenswerthe Fortschritte gemacht. Das gesammte Terrain ist geebnet und betonirt. In neuerer Zeit ist man bei dem Fertigstellen des Sockels der Einfriedigung sowie Aufstellung der Umschließungsplanke beschäftigt. Kiel. Für das Löwe - Denkmal, welches bekanntlich seinen Platz .am Düsternbrooker Gehölz, dem Hohen-zollern-Bad-gegenüber, erhält, ist mit den Fundamentirungsarbeiten begonnen worden. Provinz Hannover. Hedemünden. Der Fehlbetrag in der hiesigen Kämmerei - Kasse beläuft sich, wie verlautet, auf 10.519 M. Derselbe foll nunmehr von dem damaligen Rechnungsführer eingezogen werden. Wie die Entstehung des Deficits möglich war, wird die eingeleitele Untersuchung festzustellen haben. Hei ligen loh. Der Miethsmann Scheibe des Gutsbesitzers Wm. Pape zu Adelhorn war mit einem Gespann des Gutsbesitzers Pape auf dem Wege von Barnstorf nach Hause begriffen und hielt vor dem Kramer'schen Wirthshause an, als durch irgend eine unbekannte Ursache die Thiere scheuten und wegzulaufen versuchten. Der schnell herbeieilende Fuhrmann faßte zwar die Pferde noch am Zügel, konnte sie jedoch nicht mehr bändigen. Sie rissen sich los. und der eine der beiden Gäule versetzte dem Fuhrmann einen derartigenHufschlag auf die Brust, dajj der Mann augenblicklich zusammenbrach und ihm das Blut aus dem Munde quoll. Aerztliche Hilfe war vergeblich. Der Unglückliche, welcher in der Vollkraft der Jahre steht und verheirathet ist, starb bald an den erlittenen Verletzungen. K l. F r e d e n. Hofbesitzer Heinrich Jordens Hierselbst verkaufte sein am Steinkamp belegenes Grundstück. 90 Mnraen. für den Preis voo 105.000 M. an die Kalibohr - Gesellschaft Vereinigte Hannover". Provinz Westfalen. D o r t m U4l d. Auf der Münsterstraße verursachte der elektrische Strom der Straßenbahn einen schweren Unfall. Eine Guirlande löste sich von einem Häufe und siel auf die elektrische Stromleitung, so daß das Ende bis zur Erde reichte. Der Besitzer des Hauses sprang hinzu, um den Draht auf die Seite zu bringen, erhielt aber im selben Augenblicke, da der Draht der Guirlande die elektrische Verbindung hergestellt, einen solchen Schlag, daß er zurücktaumelte. Der Leiter eines zweispannigen Fuhrwerks konnte leider nicht rechtzeitig gewarnt werden. Eins der Pferde traf der elektrische Strom am Halse, so daß es zusammenknickte und nach wenigen Augenblicken verendete. Das andere Pferd wurde nur verletzt. Eine Frau, die vorher auf den Draht getreten war, wurde zu Boden gerissen. Ruhrort. Eine Anzahl Hamburger Kaufleute hat sich vereinigt, um eine neue Dampfer - Linie zwischen Hamburg und dem Rhein zu gründen. Einstweilen sollen drei Dampfer in Fahrt gesetzt werden. Das erste Schiff ist auf der Hamburg Werft und Maschinenfabrik von I. H. N. Wichhorst im Bau begriffen; sein Name wird Ruhrort" sein. Der Dampfer wird nach der höchsten Klasse des Germanischen Lloyd aus Stahl erbaut sein. Rhcinprovin Breyell. Eine besondere Leistungsfähigkeit legte der hiesige Schützenverein Diana" an den Tag, indem derselbe auf dem internationalen Schießwettstreit au Abrle-Rirtel in 0&pr4 HHMZ. ' i :i3 s' m tfm'jMiu- nif.ii "'V-M ü iii : ;;:!:: L ""l 1111 ii-U:::ii; -l.il:r .-t- :t:

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Holland sämmtliche fünf Preise errang. E l b e r f e l d. Hier hielt der Verband' der Rheinisch-Westfälischen Cigarren Abschnitt - Sammel - Vereine zur Unterstützung armer Kinder seinen Verbandstag ab. Der Verband zählte im vorigen Jahre 6051 Mitglieder und erzielte eine Einnahme von 28,688 Mark, womit 2131 arme Kinder unterstützt werden konnten. Aus Cigar-ren-Abschnitten wurden 219 Mark, aus Staniol 151 Mark, aus den kleinen Automaten 3431 Mark, ausSpieluhren 631 Mark erzielt. Seit Bestehen des Verbandes wurden 25.019 arme Kinder mit einer Ausgabe von 231.432 Mark unterstützt. . Wesel. Von den 115 Compagnien des 7. Armeecorps hat die 5. Compagnie des Jnfanterie-Regts. Nr. 67 in diesem Jahre den Kaiserpreis für bestes Schießen errungen. Die zwei besten Schützen hatten 65 Ringe, die folgenden 54 Ringe u. s. w. (die höchste Zahl von Ringen, die erreicht werden kann, ist 60). Als Auszeichnung wird jeder Mann der Compagnie auf dem rechten Arm ein vergoldetesSchild tragen, das zwei gekreuzte Gewehre, umgeben von einem Eichenkranz und überragt von der Kaiserkrone, zeigt. Auch sollen mehrere Ehrengeschenke gestiftet worden sein. Provinz Hcsscn-Nassau. Frankfurt. Stadt - Schulrath Vornemann - Frankfurt a. M., der an dem deutschen Fortbildungsschultag in Leipzig theilnahm, wurde während einer Rede vom Gehirnschlage getrofsen und war fofort todt. Mehrere Frankfurter Angestellte der Taunusbahn erhielten aus Anlaß ihrer 25und 35jährigen Dienstjubiläen Gratificationen von ganzen 30 und 60 Mark. (Immer nobel!) Ein Lehrling aus einem hiesigen Handlungshaus, der auf Grund gefälschter Quittung 10,000 Mark erhoben hatte und geflüchtet war.wurde im Kölner DomHotel durch die Criminalpolizei verhaftet. In seinem Besitze fanden sich 9000 Mark vor. In der Frankenstraße wurde ein radfahrender Agent, welcher dort einige hübsche Touren ausführte, von einem Herrn angeredet, welcher dem Radfahrer sein Compliment ub r seine Fixigkeit machte. Dann bat der Herr den Agenten, ihn auch einmal das Rad besteigen zu lassen, um dem Meister der Radfahrerkunst auch seine Fertigkeit zeigen zu können. Der Agent, geschmeichelt durch die ihm zu Theil gewordene Anerkennung, stellte dem Unbekannten bereitwilligst sein Rad zur Verfügung. Dieser benutzte es jedoch nicht zur Ausführung von künstlerischen Leistungen, sondern zu dem profanen, allerdings sehr einträglichen Zweck, schleunigst damit fortzuradeln. Selbstredend war der Agent außer Stande, dem Ausreißer zu folgen, sodatz dieser auf dem BZcycle entkam. Wiesbaden. Der frühere englische Schatzkanzler Sir William Harcourt ist zur Consultation des Prostssorö Dr. Pagenstecher hier eingetroffen und hat im Hotel Rose- Wohnung genommen. Freie Städte. Bremen. - Zwei Leichen, die in der Nähe desWaldschlößchens im Bürgerpark aus den Wasserzügen geborgen wurden, sind agnoscirt. Der junge Mann ist ein Schuhmachergeselle aus -dem Kreise Holzminden, der hier gewohnt hat; das Mädchen ist seine Braut, ein Dienstmädchen von hier. Letzteres hat ihren Angehörigen einen Brief zugeschickt, worin sie ihren Entschluß, mit ihrem Bräutigam zusam-' men in den Tod zu gehen, kund gibt. Mittelst zusammengeknüpfter Hosenträger und Strumpfbänder hatten die Beiden sich fest zusammengebunden. Die Unmöglichkeit, in nächster Zeit zur Ehe zu kommen, was den Umständen nach namentlich für das Mädchen nothwendig gewesen wäre, scheint die Beiden in den Tod getrieben zu haben. Der englische Arbeiterführer Tom Mann und der Engländer Wilson, welche hier öffentlich reden wollten, wurden vom Bremischen Senate ebenfalls, wie vorher aus Hamburg, ausgewiesen. Die Schiffsbau- und Maschinenfabrik Bremer Vulcan" hat von Seiten der DampfschiffereiGesellschaft der Nordsee die Lieferung von weiteren acht Dampfern von 106 Fuß Länge zugeschlagen erhalten. Der Vufam" hat jetzt insgesammt 16 Dampfer für die genannte Gesellschaft im Auftrag. Ein schlechter Trost. Beamter: (welcher von seinem Vorgesetzten einen Verweis erhalten hat) Wenn ich mit der Nase auf den nächsten Maskenball gehe, erkennt mich niemand." Abgewinkt. Kablkövfiaer

Bewerber: Fräulein Rosa, wollen Sie mich erhören?" Dame: Aber Herr rni.:.- ' x . 1. , . jjiwi, uu vm oocy gar nia)l mono luania' ' ., -ki 5 Dieses ist der allerbeste der gemacht wird.

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