Indiana Tribüne, Volume 20, Number 26, Indianapolis, Marion County, 13 October 1896 — Page 3
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Die Breitenbachs. N -man von HanS Richter. (Fortsetzung.) (Sur, gut. das Beste! Ein Mann gleich Ihnen ... die Kleine müßte ja mit Blindheit geschlagen sein. Und nun lassen Sie uns in den Park hinuntergehen, wo wir ja die Damen an treffen werden." Seit dem Ausmarsch der Dragoner waren etwa zwei Wochen verflossen, während derer Schüttlau sich tiglich in Langenfelde eingestellt hatte, so daß sich Bötho veranlaßt fühlte, von seinem Vater eine Zurechtweisung des Grasen zu verlangen, welche nun freilich eine aanz unerwartete Wendung nahm. Der völlig zufriedengest-llte Hausberr verwickelte Frau von Rechen in ein lebhaftes Gespräch, so daß Minnie auf den Grafen angewiesen blieb, der unermüdlich alle Facetten seines vielfach geschliffenen Geistes und Humors alikern ließ. Ein seltsames Paar, der hochgewars'sene, sarcastische, feine Ari siokrat und das schlicht anmuthige, kindlich reine Mädchen! Wie er auch vlauderte und scherzte, er lockte den rosiqen Lippen doch kein Lächeln, kaum ab und zu ein gleichgültiges Wort ab. .Gnädiae belieben heut übler Laune zu sein! Muß ich mich als die sich ihrer Schuld allerdmas rncht oewutzte Ursache betrachten?" . Durchaus nicht, Herr Graf; auch bin ich gar nicht übler Laune." Und dennoch so schweigsam? Sch spreche ja stets nur, wenn ich Veranlassung dazu habe." Welche meme Gesellschaft Ihnen leider nicht giebt. Sie todten mich." Sie scherzen!" Bitterster Ernst! Ich gäbe zehn Jahre meines Lebens darum, ein Wort von Ihnen zu hören, ein einsaches. ganz kurzes Wort auf eine Frage, welche an Sie zu richten es mein Herz sckon länast dränat. Nur der Mutö fehlt dazu. Man mag ein ganzer Mann sein und dennoch zögern, in die Urne zu greifen, in welcher die Entscheidung über Leben und Tod liegt." Minme schritt rascher .vorwärts, ohne zu antworten. Erst an demHeckenzaun des Parkes holte der Gras sie ein. .Minnie!" flüsterte er leidenschaft lich und has'e nach ibrer Hand. Mit flammenden Augen wich sie zurück. Herr Gras!" Er batte nun doch ihre Hand gefaßt da tauchte jenseits der Hecke eine pilesengestalt mit noch zugendnem, verwittertem Antlitz auf, blickte mit drobendenAugen aus das ausemanoerfahrende Paar und ruate an der ledernen Fuhrmannskappe. Guten Tao, Herr Borchert!" rief Minni . . . iie batte den seltsamen Mann noch nie so gern erscheinen sehen gls in diesem kritischen Augenblick. Wie geht es dem Herrn Doctor fragte Michael Borchert mit seiner xauhen Stimme. .IÄ hoffe gut .... ich habe lange feine Nachricht von ihm." ' Minnie, Minnie!" schallte von wei. tem her die Commandostimme des Ma ors. . , Darf ich bitten, mein gnadiges Fräulein?" ... der Graf bot ihr den Arm. in welchen sie ihre Fingerspitzen legte, so daß sie kaum den (Ion verukirien. Nock einmal nickte sie dem Fuhrmann freundlich zu, der indeß die sen Gruß nicht zu bemerken schien, r paffte unbewegt aus. seiner kurzen Pfeife. Der Postbote hatte einen Brief für Minnie gebracht. Lucy schrieb, daß eZ m Ostende namenlos langweilig " sei; auck Nava amüsire sich nicht besonders: e'r sehne sich nach seinen Comptoirs und Werkstätten, und was Mama anoeireffe.'s? sei sie ja an jedem Orte der Erde die gleiche. Unter diesen Umständen stehe die baldige Mckkehr bevor. Pa p habe noch einen Geschäftsabstecher nach B. geplant, wo in den letztenMa n'övertagen die großen Officierrennen stattfinden ... ob der Onkel Major und der Herr Vetter Botho sich nicht erbitten lassen würden, dazu ebenfalls nach B.- zu gehen? Es wäre gewiß reizend. die erste Begegnung an einem dritten Ort . . . Natürlich gehen wir," sagte der McZor sehr bestimmt . . . Minnie hatte den Brief vorgelesen und nur einige guf den V rasen 'bezugliche Neckereien unterdrückt . ". . Eugen hat jq Misanthrop'angemeldet. Was meinen Sie, Her? Graf?'' ?kcb scklieke mich unbedingt an. i Minnie war ein wenig errathet : sie . m W mm , m m . .souteEugen fruyer als sie genosst, wiedersehen ... das Herz schlug ihr scyneuer. . Stor Maior und Schüttlau entwar fen sofort einen Reiseplan, suchten Gnritn und Kursbücber bervor. über legten, stritten, notirten und kamen schließlich Lberein, wie dies gewöhnlich geschieht, alles der Zukunft und dein.' Zufall zu überlassen. Irgend, ein Geschäft zwang den j ..f.a. grasen, fruyer als gemonti, uufj brechen. Minnie verabschiedete ihn mit eisiger Kälte. Bald darauf erschien Bythg. dessen düstere Züge sich ein wenig zu erhellen schienen, als er ienen nicht mehr be merkte. Auf des Majors Bericht von seinem seltsamen Erfolge, begnügte er sieb au antworten: Wenn Minnie in dieser Verbindung ihr Glück in finden
geoenrr, so muß es uns natürlich fern bleiben, ihr irgendwie entgegentreten zu wollen." Das meine ich auch," versetzte der Major nachdrücklich, wir müssen sie sogar anspornen, ermuthigen, rasch zuzufassen. Nicht zum zweiten Male bietet sich das Glück dar." Ein verächtliches Lächeln kräuselte Qothos Oberlippe. Ja, ein reizendes Glück . . . zwei
; Menschen, welche nichts gemeinsam ha i ben als ein bißchen äußere Sckrnnbeit ! machte mich lachen, wenn nicht leider die meisten Ehen aus diesem oder einem ähnlich albernen egoistischen Grunde geschlossen würden. Sie sind auch danach wie das Volkswort sagt. Pah! . . . Etwas anderes. Ernsteres führt mich heut so früh herauf, Vater. Seit etwa vierzehn Tagen blieben des Doctors Briefe aus. Ich wen dete mich heute an Freund Ernst und erhalte zu meiner Bestürzung dieNachricht, daß jener bereits seit vorigerWoche spurlos verschwunden ist, nachdem er vorher mehrere Abende ausgegangen war. Ein Unglllcksfall oder Werbrechen scheint ausaeschlossen, da er seine sämmtlichen Effecten mit sich genommen hat." Also durchgebrannt, regelrecht durchgebrannt! Da soll doch gleich" ' . " - i , - der wilde Soldatenfluch fchien kein Ende nehmen zu wollen. . . . Da haben wir unseren Dank und 'ne nette Blamage obendrein! Schließlich taucht er gar in den nächsten Tagen wieder hier auf herrliche Aussicht!" . Ich gestehe, daß dies mir gerade das Erwünschteste wäre. Doch wage ich kaum darauf zu hoffen, fürchte viel mehr, er ist in Berlin in schlechte Gesellschaft gerathen, von welker er sich loszureißen nicht mehr die Kraft be sitzt. Ernst hat es bisher unterlassen, die Hilfe der Polizei in Anspruch zu nehmen, und frägt nun in dieser Hin sicht um unsere Meinung an." Die Polizei?" donnerte der Major, ein Breitenbach gesucht wie ein flüch tiger Verbrecher . . . warum nicht gleich Steckbriefe mit dem besonderen Kennzeichen: ist der Bruder des .Majors Breitenbach auf Langenfelde? Oder Anschläge an den Litfaßsäulen, wenn ich Nicht gerade zum Landtage dort bin! Es war das letzte, was wir für ihn gethan haben; mag er verkom men in dem Schmutz, ohne den er nicht mehr leben kann." Botho schüttelte den Kopf. Auch an uns liegt die Schuld. Wir hätten ihn nicht von seinem Kinde trennen dürfen. Ich sehe das zetzt mit nefern Bedauern ein. wir nahmen ihm damit den letzten Halt " So!" siel der Major grimmig ein. Das schuldlose Kind sollte also entbehren und schließlich untergehen mit dem dem" er schien nach einem häßlichen Worte zu suchen. Dein Bruder!" Nein und zum tausendsten Male nein, nicht mehr mein Bruder, weniger mir als der erste beste Vagabund, den der Huf meines Pferdes mit Koth be spritzt." Botho erhob sich, Ich gehe jetzt, um Dich ruhiger werden zu lassen, lieber Vater. Magst Du ihm zürnen, so schwer Du willst, es giebt doch nichts in der Welt, was den Äruder ganz vom Bruder zu tren nen vermag. Ein unlösliches Band fes seit die von einer Mutter Geborenen aneinander. Ein Fünkchen Liebe bleibt stets zurück, welcher Groll euch auch scheidet, und mehr als das: heilige, un ablösbare Pflichten und Rechte. Du selbst hast sie bereits anerkannt. alsDu Minnie unter DeineObhut nahmst, Du wirst sie auch ferner üben." Ich denke gar nicht d'ran." Du wirst es später, wenn Deine Erregung verraucht ist . . . in einer ein samen stillen Stunde vielleicht, in welcher Eure gemeinsame Knabenzeit, so manche Episode Deines Lebens, welche von brüderlicher Eintracht verschönt wurde, wieder in Dein Gedäcktniß tritt. Habe acht, daß es nicht zu spät geschieht und Dir nichts anderes übrig bleibt, als zu klagen und b'tter zu bereuen. Du weißt es, Vater: Liebe. Treue, ftmm fcft aelten mir we nig mehr als der Schall der Worte, den der leiseste Lufthauch davon trägt. Ich habe sie gesehen und kennen gelernt in allen Gestalten, diese hohen Gefühle, welche den Menschen der Gottheit naher bringen." wie die unverbesserlichen Idealisten sagen , . , pah, LUge, Heu chelei. im günstigsten Falle ein flüch tiger Rausch und Selbstbetrug. Nur im Bunde de? Familie können und müssen sie vereinigt gelten, zwischen Kind und Eltern, zwischen Geschwi stern. Du selbst, Vater, findest Dein Glück in dem brüderlichen Ver h'ältniß Deiner Söhne" Das liegt doch aber ganz und gar anders," warf der Major ein. Er war bereits ruhiger geworden; niemand überzeugte ihn leichte? als Botho. Was follen, was können wir für. den Unseligen noch thun?" Unsere Pflichtsder Erfolg steht al lerdings nicht bei uns." Einen bestimmten. Vorschlag möch te ich boren," werde Ernst bitten, mit allen möglichen Mitteln den Verbleib des Armen auszuforschen, und dann nothigenfalls selbst nachVerlin reisen, ihn heimzuholen." Der Major sah einen Theil seiner Luftschlösser rettungslos in sich zusammenbrechen. Es war etwas in ihm, was seinen Widerstand gegen diesen ihm so unbequemen Vorschlag läbmte . . . ein scharfer Ruf des Gewissens. Meinetwegen," sagte er rauh, doch Minnie bleibt im Schloß. Darüber, entscheidet sie selbst und ihr' Vater. Vorläufig brauch sie von alledem nichts zu erfahren." Ganz meineAnsicht, und nun komm zu ihr; sie hat qncn Brief von Lucy Bergmann, welch Dich übrizenZ be stens grüßen läßt, Mit einem Seufzer der Befriedigung richtete sich der die Versammlung über-, wachende Polizeilieutenant empor. In dem riesenhaften Saale hatten sich einzelne. meist noch erreat diskutirende
Gruppen gebildet, welche, sich - langsam den geöffneten Ausgängen zuschoben. Ein schwerer Dunst lagerte über der brausenden Menschenmenge; : mundfertige Kolporteure boten Broschüren feil. Man batte wieder einmal über das
i Gespenst der Jetztzeit, die sociale Fra--gc gesprochen, und wie -sich unter den Zuhörern die Arbeiterjacke neben den schwarzen Gehrock und dem eleganten Sommerjacket zeigte, so war auch die Rednerschar aus den verschieo.-nsten . Elementen zusamr.iengewürf'.lt gewe sen. Oeffentliche freie Discussion" htte auf den rothen Zetteln an den Litfaßsäulen gestanden. Alle möglichen, Parteien waren verireten und durch ihre Redner bemüht gewefin, ihre allein selig machende Weisheit d?n Gegnern einzupauken Antisemiten und , Sozialdemokratin, Freisinnige und Unabhängige, Anarchisten und bcqeisterte Anhänger dcs Herrn von Egldy. Scharfe Worte waren gefallen, '.:'uchtige Hiebe Worthiebe na:liilich nur ausgetheilt und zurückg:geb:n wrden. Es war dem Polizeili:uicnant wahrlich nicht zu verargen, 'aß e: ein leises Gott sei Dank" in d.n Bart brummte. ' Der letzte Redner stand noch aif der Tribüne, eine etwas schlottrige, bactlose Gestalt mit ungesund qeröthcten Zügen und fieberhaft leuchtenden Augen Doctor Reinhold Breit.bch. Nun fuhr er mit der Hand durch das schweißfeuchte Haar und stieg mit müden Schritten die Stufen hinab bin Saal ... es war wieder ein Migerfolg gewesen; man hatte ihn kaum ongehört und ihn schließlich ourch Zischen und Lachen mundtodt gemacht, so daß der Einberufer die Versammlung schloß. Nur zwei Männer erwarteten ihn, der eine so groß, erschrecklich magermit einem sommersprossigen narbenzerfetzten Gesicht, der .mdere klein, schwarz und fett. Undankbares Volk, blödsinnige Hammelheerde", empfing de: erste den Doctor. Lassen Sie sich's nicht anfechten, verehrter Herr Doctor", fuzte der zweite hinzu. Ob sie sich auch jetzt die Augen zuhalten und die Ohren . v.'rstopfen, so muß doch schlichlich die Wahrheit siegen ... was sagen Sie, Professor?" Ich bin ganz Ihre? Meinung, lieber Galow. die Weltgeschicht: hat sie bisher stets bestätigt.' Aber vor allen Dingen wollen wir ein Glas Vier ninsen." Natürlich!" sagte dieser mit einem den Gewohnheitstrinker verrathenden Lecken der Zungenspitze an der Oberlippe ... es sah aus. als schlürfe er im Geist bereits das berauschende Go tränk. Der Professor" und' Galow aal men ihn in die Mitte. In einem nab:n Restaurant niedern Ranges Destille nennt es der Berliner Volkauno wurde eingekehrt. Wäbd jene ein frugales Abendessen verzehrten, be gnügte sich der Docior in langen k.astigen Zügen zu trinlen. Seine tfiiccn unterliefen mit Blut und seine ünablässig am Henkel des Glases auf- und niederfahrende Hand begann zu zit' tern. Botho hatte recht gesprochen: es war ein verfehltes Experiment, diese Sendung nach Berlin. Anfänglich hatte es dem Zohx sehr gut behagt in dem vornehm UU len Hause im SW. D'v Vormittags conferirte er mit dem Verlcgcr und seinen beiden Mitarbeitern 'er eine ein junger Universitä!sdol.cnt, dc? andere ein grauköpfiger, schüchternerPri. oatgelehrter dann arbeitete er in der Familie des Verlegers, vo sich fast täglich Gäste aus geleb-t.?n und litterarischen Kreisen zwanglos z.sammcnfanden. Dieser anregende T'er?cdr. die Arbeit, die Briefe Minnies u-id Bohos ließen keine Versuchung an . ibn herantreten, so daß schließlich derVereaer. der nie einen derartigen Eharac:. ter kennen gelernt hatte und leine? Freundes Mahnungen gar nicht 'mehr begriff, ihn scherzend auffarberif, ar dem öffentlichen Lehen der W Üsiad' doch 'ücht gänzlich mit Nißachiung vorüberzugehen. Es war ein böser Rath, und Reinhold Vreitenbach trug Bedenken, ihm zu fola?n ... er kannte sich. Zum Un, gluck nolhte ibn die Erkrankung des Privatdocenten, denselben in seiner Wohnung aufzusuchen. Auf dem Rückwege widerstand er den lockenden Wirthshausschildern nicht mhr, und mit dem ersten ttase hatte ihn das verderbliche Gift wieder völlig in feinen Bann geschlagen. Von nun an entschuldete er sich des Abends mit Erinüd"" und schlich, sobald er unbemein zu sem glaubte, durch denDienstboteneingang davon. Er fieberte vor Gier nach dem Alkohol, er trank, . um sich zu betauben, sem Gewissen emzuschläfern, sich wieye.r in phantastische Hoffnungen zu verlieren. Aus einem dieser helmlichen Ausflllge traf er mit einem Studiencollegen zusammen einem verbummelten Genie, einem Mann ohne jeden sitttichen Halt, der sich lange Jahre inAmerika herumgetrieben hatte und dort an einem College Professor gewestn zu sein bchauptete. Jetzt slug er fich mit Privatstunden und Gelegenheitsdichtungen mehr schlecht als recht durch. Der Doctor, der stets willig die , gemeinsame Zeche bezahlte, fand in ihm einen scheinbar begeisterten Anhänger seiner socialpolitischen Ideen . . . nun faßte ihn auch der zweite Dämon seiues stib? (Fortsetzung folgt.) ,it tzchade Als ich Sie im Mai schbazierte. Sah ich. ach. uf äner Bank. Gott, wie scheen, im Parke sitzen ' Aene Maid so hibsch un' schlank. Wie ich Sie dann im December , Wiederum de Schielle sah, , Här'n Se. nee, 's war doch zu schade, Saß de Jungfrau nich' mehr da
S?k propizczcttlng. (Berliner Eerichtsscene). Machen Sie mit mir wat Sie wol-
len, ich weeß ja doch, wie't kommt. Bisher is noch allens injetroffen. Hier steht et jeschrieben." Sie entnahm dabei einem kleinen Buche einen bedruckten Zettel von Spielkartengröße und hielt ihn zum Richtertisch hinüber. Vors.: Der Zettel geht uns gar nichts an, beantworten Sie meine Fragen vernünftig. Sie sind die eheverlassene Adelheid Bürger? Angekl.: Eheverlassen eijentlich nich. Mein erster Mann hauchte nach dreijährige jlückliche Ehe feinen irdischen Wandel aus, un mit meinen zweeten habe ick mich in Jüte auöeenander jeeinigt. Een Mann, der drinkt? Lieber keenen, Herr Jerichtshof. Aber mir is et schon als sechzehnjährijet Mächen prophezeit wor'n, det ich drei Männer kriejen Werde. Bisher is noch allens injetroffen. Vors.: So weit wären wir denn jetzt. Sie haben seit dem vongen Herbst dem Kellner M. die Wirth schaft geführt? War da denn was zu wirthschaften? Angekl.: O ja, er ist ja vor vier Jahren verheirath jewesen un hat ne Wirthschaft und een kleenet niedlichet Mädchen. Un schändlich is et von ihm, det er mir wejen so 'ne Kleinigkeit anzeigt, wo ick für ihn un sein Kind jesorgt habe wie 'ne Mutter. Den verstorbenen Frack von meinen selijen Mann hat er vollständig ufjedrajen. als er draußen in die JeWerbeausstellung die schöne Stellung kriegte, un nu lohnt er mir so? Aber ick wußte et ja. hier steht et jeschrieben: Sie schenken einem dunklen Herrn Vertrauen, Sie müssen sich vor ihm hüten, da er Sie hintergeht." Det is er, bisher is noch alles injetroffen. Vors.: Jetzt verstehe ich so nach und und nach. Sie sind wohl bei einer Kartenlegerin gewesen? Angekl. : Da bin ick ooch jewesen. aber dieser Zettel hier is von eenen unschuldigen kleenen Vogel, der eene Italienerin iehörte, unter taufende rausjezogen. Det war im Mai, als ick mit d:t Kind draußen in die Ausstellung bei ihm war. Un er hat noch selbst den Iroschen an die Italienerin bezahlt. Un ick jloobe dran, denn bisher is noch alles lNjetrossen. Vors.: Nun meinetwegen. Der Kellner M. hat Sie am 1. August entlassen? Angekl.: Jawohl, ick hatte keenVertrauen mehr zu ihm. Vors.: Sie sollen nun verschiedene ibm aebörige Sachen, hauptsächlich Bettzeug, mitgenommen haben. Angekl.: Det wollte ick erst waschen. Vors.: Dieser Einwand würde sich hören lassen. wenn Sie ihn gleich erhoben hätten, so haben Sie dem Cnmmaloeamten gegenüber aber geleugnet. Angekl.: 5lck habe eenen zu jroen Schreck iekriegt, als er bei mir rinkam. Er hatte ooch eenen schwarzen Bart un so dunkle, feurige Oogen. Sollte der vielleicht der dunkle Herr sind? dackte ick, den Du keen Vertrauen schenken derfst? Denn bis zetzt ist noch alles introffen., Ooch hier von den unanienehmen Brief, det is natierlich diese Vorladung jewesen. Un denn hier oben, da stehen die drei Zahlen, die vor mir bedeutungsvoll sind, eene 17. eene 8 und eene 19. Un am 17. August hzbe m die Vorladung jeknegt, un heite. wo ick Termin habe, is der 19., det stimmt alles janz jenau. Vors.: ?ka. das ist bockst merkwür dig. Nun behauptet der Kellner M. aber ferner, daß Sie seine Betten aufgetrennt und Federn herausgenommen haben, die Sie dann m Ihre eigenen Vettenstopften. Angekl.: Det is mir vollständig neu, aber in mein linket Ohr hat es heite Morjen so jeklungen. det bedeitet immer, det man wat neuet zu hören kriegt. Vors.: Haben Sie die federn genommen oder nicht? Angekl.: Nee. Hier steht ooch in meine Charakterbeschreibung: Du bist eine sogenannte gute Seele und liebst es nicht, dich mit fremden Federn zu schmucken. Vors.: Sie sollen ?lhren früheren Brodherrn ferner arg betrogen haben, indem Sie fmgirte Ausgaben anschrieben. Angekl.: Ick habe det immer nick so ienau ienommen mit det Anschreiben, indem ick doch dachte, er würde mein dritter Mann wer'n. Als ick denn' von ihm wegjing. da habe ick det so aus'n Jedächtniß nachjetragen. Da habe ick wohl eher zu wenig als zu vielle anjeschrieben. Vors.: Das werden wir ja von dem Zeugen hören. Aber nun wird Ihnen noch eine recht bösartige Sachbeschädigung vorgeworfen. Was haben Sie mit dem Oelbild derFrau M, gemacht? Angekl.: Herrje doch, da konnte ick ooch nich vor. Ick wollte seine. Wohnung doch in eenen sauberen Zustand verlassen, un da habe ick denn och det Oeljemälde jereinigt', det er doch seine Freude daran haben sollte. Wie konnte ick det ahnen, det die Farbe den Terpentin un den Salmiakspiritus nich verdragen könn te? Sie is aber noch vollständig zu kennen, wenn man sie schon bei Lebzeiten jekannt hat. Aber in der Prophezeiuna stand' sckon. .... Vors.: Lassen Sie uns in Ruhe Mit Ihrer Prophezeiung. Sie sollen gerade aus Rachsucht und Bösartigkeit gehandelt haben. Angekl.: Nee. det hob ick nich. Ick kann nich mehr' thun, als det Bild wieder ufmalen zn lassen, ick kenne eenen Maler, der det sehre propper macht, Vors.: W werden jetzt die Zeugen hören. Die Beweisaufnahme läßt kemm Zweifel daran, daß die Angeklagte sich des Diebstahls und der Sachbeschädigung schuldig gemacht hat. Als die ns,?snts das auf drei Monate GeFehlt CueÄ Lebenskraft in gerd ei nem k heil eure Systems, oder ist euer Nervenlystem zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welch' Unache ? Theilt mir eure ffehler mit und ich will euch gerne schreiben wa mir am Reisten dalf, da ich amd Hilfe nothwendig hatte, fferner sede ich auch ftei datz Steppt eine einfachen HauSittlS, das tS rettete. , 'Verschiebt nickt aus Qorgen, vaS ihr beute thnrr ' 1t OchrriM unter ?eischlu5 einer
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