Indiana Tribüne, Volume 20, Number 25, Indianapolis, Marion County, 12 October 1896 — Page 2

Zndiana Frwüne.

Erscheint Täglich uud SouLtag Die tägliche Tribüne lostet durch tn Träger i dtnti per Woche, die eonntagS.Trttane'I Eet per Woche. Leide ins acnne IS Cents der 6S CentJ per Renat. Per Poft außerhalb de, ?ttbt ,ugeschit Im oraubethlunz pe, fJr. omt 18 Süd Vladama Straße. Sndimapoliö, Ind., 12 Oktober 1896. - Bei süßer Slrbeit. Die Zucker-Pflanzungen von Coul siana und Cuba und das Treiben auf ihnen sind schon öfter geschildert toorden, während über die ZuckerrohrFelder von Georgia und Florida austoärts nur sehr wenig bekannt ist. Thatsachlich spielen die letzteren aber eine immer wichtigere Rolle, was namentlich von Florida gilt. Der gelegentliche Besucher dieser Staaten bekommt freilich nur höchst selten etwas von der Zucker- und Molasse-Fabrica-tion zu sehen, da die betreffenden Schauplätze weit ab von den allgemeinen Verkehrspfaden liegen und nur auf Wegen erreichbar sind, die Niemand zum Vergnügen einschlägt. Beinahe jeder Pflanzer im südlichen Georgia hatte vor den BürgerkriegTagen seinen eigenen ZuckerrohrStrich nebst seiner Mühle" dazu. Was er da an Zucker und Molasse herstellte, war nicht gerade ersten Ranges, genügte aber für den häuslichen Bedarf und für den beschränkten Verkauf oder Austausch. (Nicht selten wurde aus derselben Quelle ein vorzüglicher Rum geliefert.) Als nach dem Bürgerkrieg diese Plantagen in die Brüche gegangen waren, dauerte es. lange, bis die früheren Besitzer und die ehemaligen Sclaven wieder Ordnung in das Chaos brachten, aber es ist allmälig gelungen. 'In Georgia ist die ZuckerIndustrie heute zu einem sehr großen Theil in den Händen von Negern, was eben daher kommt, daß früher alle damit verbundene materielle Arbeit ausschließlich den Sclaven überlassen worden war. Aus diesen wie aus den Florida'er Zuckerfeldern ließen sich viele malerische Bilder nationalen Lebens liefern, die keinesvegs in jeder Beziehung mit denjenigen auS Louisiana übereinstimmen würden. In ersteren Gegenden sind noch heute die ursprünglichen Arbeits - Methoden vorherrschend. In gewisser Beziehung .sind die natürlichen Verhältnisse in Georgia für den Anbau ds Zuckerrohrs günstiger, til in Louisiana. Denn in letzterem Staat macht das schwere und feuchte Erdreich es fk nothwendig, drei oder vier Maulthiere, sür jeden Pflug zu verwenden um den Boden für die erste Anpflanzung umzubrechen, und da der AbWässerung wegen zwischen den Reihen eine tiefe Furche gezogen werden muß, so wird nicht wenig werthvoller Boden sozusagen vergeudet. Das ist in Georgia nicht nothwendig. Und während in Louisiana das Rohr alle drei oder vier Jahre erneuert werden muß. reicht in Georgia, sowie in Florida, eine Anpflanzung sieben bis neun Jahre auZ. Der Ertrag im Creolen-Staat beläuft sich auf etwa 1000 Pfund pro Acre, in Georgia dagegen, wenigstens in der Nähe von Savannah, 1500 bis 2000 Pfund. Es kommt auch häufig vor, daß noch Welschkorn zwischen die Reihen des Zuckerrohrs gepflanzt wird; da letzteres im November, ersteres aber schon lange vorher eingeheimst wird, so gibt das meistens eine ganz verträgliche Kameradschaft. Eine glorreiche Zeit bricht für die Farbigen an,- wenn das Zuckerrohr zum Schneiden fertig ist. Sie wird damit eingeleitet, daß die altmodische Zuckermühle, nebst Fässern. -Kesseln u. s. w. sauber und blank geputzt werden. Bald hört man in der Mühle wieder das einförmige Geträbe des Maulthieres immer nur eines welches sich in demselben Kreis herumdreht, der schon seit vielen Generationen tief aufgerissen ist. Es ist gewöhnlich ein Thier von ehrwürdigem Alter und paßt gut zu dem phlegmatischen Neger, .welcher es bedient. Ein starker Hauch' alter Volkspoesie ruht auf dem Ganzen. Der graue, schaumige Zuckersaft sieht bei seinem ersten Erscheinen nichts weniger als einladend aus; er wird indeß von den Plantagen-An-gestellten so oierig ' getrunken, daß man es nöthig findet,, das kostbare Fluidum streng zu überwachen. Der Saft,, der zuerst in den Trichter unter den Walzen läuft, "wird nach einm Faß geleitet, das oben mit einem rauk.cn Zeugtuch bedeckt ist, welches als Sieb dient, und dann kommen die verschiedenen Siede - AbschäumungsProcesse; die nöthigen Feuer werden einfach aus den Abfällen des Rohres genährt.. Für die Molasse schwärmen übrigens die Farbigen am meisten, mag sie auch noch so unrein, aussehen; diese Molasse besteht aus den flüssigeren Theilen, welche bei der Verwandlung des Saftes in eine nur halbflüssige und dicke Masse übrig bleiben und in besondere Behälter abträufeln. Geht es schon bei der Arbeit lustig genug so erreicht die Fröhlichkeit am Schluß der Zucker-Bereitung ihren Höhepunkt. Storni gibt es gewöhnlich einen allgemeinen Feiertag mit ällen möglichen tollen Lustbarkeilen, die man sehen muß, um einen Begriff von ihnen zu erhalten! . In allen .diesen Gegenden ,ist auch das Kauen oder Saugen des ZuckerrohrS allgemein im Brauch und bildet, bei Arm und, Reich oft einen sehr annehmbaren Ersatz für weniger gesunde Kaustosfe. . In der Eisengießerek ' Eintrachtshütte bei Beuthen kippte ein Gießwagen infolge eines -Deichselbru--ches um, wobei sich 15 Centner flüssiges Eisen ins Wasser ergossen. Hierdurch entstand unter heftigem Knall eine Explosion. Drei Personen wurden schwer verletzt und das Dach des Eebäudes fortgerissen.

(Or!gwal?rresxdet.1 Streiflichter von der Gartenstadt. Chicago, in nervöser Zeit. Ob es irgendwo in unserem gelobten Lande gegenwärtig mehr Leute gibt, als hierorts, welche sehnlichst wünschen, daß die ganze Wahl und Qual schon mehrere Wochen, oder noch besser Monate hinter uns läge, weiß ich nicht, bezweifle es aber stark. Es hieße, Vogel-strauß-Politik treiben (sogar ungerufen erscheint das leidige Wort Politik"!), wollte ich noch versuchen, eine papierne, mit allerlei launigen Schnörkeleien bemalte Wand vor der Thatsache aufzurichten, daß der Gartenstädter in diesen - kühlen Herbsttagen ganz bedenklich warm über' die Streitfragen der heurigen Campagne geworden ist, und alles Andere bei ihm derzeit eine herzlich geringe Rolle, spielt, beinahe so gering, als ob seine Lrtlichen Angelegenheiten sich in 'geradezu idealem Zustande befänden! Nicht einmal auf die Sauberkeit ihres Kleides wirft die Jungfer Chicago auch nur noch einen flüchtigen Blick, geschweige denn auf die Sauberkeit ihrer Sitten. Es muß gewiß schon s e h r arg geworden sein, wenn sogar, der gartenstädtische Localpatriotismus, der sonst bekanntlich keinem anderen in der Welt etwas nachgibt, von der Politik so gründlich aufgesogen wird, wie das Wasser vonSchwämmen.wofür sich jetzt ein geradezu abschreckendes Beispiel in dem Umstand bietet, daß sogar der große Chicago-Tag (9. October), statt das Schauspiel eines in pyramidalem Stolz geeinten Volkes zu zeigen, vielmehr nur zu möglichst starker Entfaltung der verschiedenen parteipolitischen Streitkräfte gegeneinander herhalten muß! O du ganze WeltausstellungsHerrlichkeit, bist du nicht einmal mehr in der Erinnerung vorhanden? Im Einzelleben tritt die politische Nervosität theilweise noch unheimlicher hervor, als im Gesammtleben, und mehr als jemals verbindet sich mit der Leidenschaft auch die Furcht und zum Theil sogar die Verzweiflung. Und in directem Zusammenhang damit steht die jetzige Zunahme der Selbstmorde in dev Gartenstadt! Im Gegensatz zu früheren Selbstmord - Epidemien dahier.welche ich Ihnen zu schildern Ve?-. anlassung nahm, zeichnet 'sich die derzeitige zum ersten Male dadurch aus, daß ihre Opfer meist keine armen Teufel und unmittelbar Nothleidende, auch keine Helden von Familien-Tra-gödien sind, sondern hervorragende und bis jetzt in behäbigen Umständen lebende Geschäftsleute, die lediglich Wahlcampagne - Bangemachereien der einen oder der anderen Sorte allzu tragisch nahmen und durch unbestimmte, aber um' so schrecklichere Angst vor künftigem Unheil einsach verrückt wurden. Auch einige biedere Deutsche befinden sich darunter. Nicht alle von dieser Epidemie Ergriffenen haben die Reise in das Jenseits angetreten; Etliche begnügten sich damit, nach dem dunklen Erdtheil oder sonstwohin weit weg sich zu verziehen; für Andere wiederum öffneten sich gerade noch rechtzeitig die Jrrenhaus-Pfor-ten! Ja Manche wandeln noch in ganz gewöhnlicher Weise unter ihren Mitmenschen umher, und jeden Augenblick

I kann eines der genannten Verhängnisse über sie hereinbrechen; ein Psychologe wie Lombroso würde vielleicht schon jedem Einzelnen dieser sein Verhängniß von der Stirn ablesen. Das ist ein trauriges Capitel; aber es gehört nichtsdestoweniger zur Tagesgeschichte. Die Nennung von Namen werden Sie mir wohl gütigst erlassen, obwohl es sich meistens nicht um obscure Dutzendmenschen handelt. Zum Glück haben auch diese Tage ihre heiteren Seiten, die sich u. A. in zahllosen . ungewöhnlichen Wahlwetten äußern. Chicago leistet in dieser Beziehung Grandioses! Manche dieser Wetten sind freilich ri ebenso bedenklichen Charakters, wie die obenerwähnten Erscheinungen, und ich kann mir z. B. kaum vorstellen, daß es in dem Oberstübchen der Beiden ganz normal aussieht, welche vereinbart haben, daß. je nachdem der Lieblings - Präsidentschaftscandidat des Einen oder des Anderen verliert, der Eme sich den ganzen Kopf mit GoldFluidum, oder der Andere mit SilberFluidum anstreichen und seinen solcherart geschmückten ' Scalp eine bestimmte Zeit vor der Mitmmschheit herumtragen muß. Da fehlt doch wohl weiter nichts mehr, als eine Wette auf Tbeeren und Federn und eine Selbstmord - Wette, und ich zittere 1 .1. Clt. . - -t.ti.jt . rni f r r icüci nugeilviill vor oer ayrcyemlichkeit, auch von einer solchen zu vernehmen, zumal das Excentrische im Innern jedes echten Chicagoers von Haus aus zu schlummern scheint. Das ist einer der - wenigen Punkte, worin Neu-Paris- sich mit dem alten Paris stolz vergleichen darf. Zu bewundern ist die unerschöpfliche Erfinderischkeit auf diesem Gebiete, die sich zedesmal, wenn die Geschicke der Nation auf dem Spiele stehen.- in neuen grotesken und tollen Einfällen bethätigt, als ob es in solchen Zeiten überhaupt nichts Wichtigeres zu erdenken gäbe. Die Menschenkinder, welche sich nicht mehr rasiren oder nicht mehr waschen wollen, bis der Bannerträger (oder vielleicht auch die Bannertragerin) ihrer Partei gewählt sein wird, gehören auch in der Gartenstadt zum vergessenen alten Eisen, ebenso wie die Schubkarren- und ThurmbesteigungsWettbolde; und neue Wett-Schrullen tauchen so zahlreich auf wie die schwa,zen Trauben. Manche dieser Wetten sind weniger ihres , ungeheuerlichen Charakters, als vielmehr ihres cul!urund sittengeschichtlichen Interesses alber 'entschieden bemerkenswerth. ' Wenn z. B. ein fashionables amerikanisches - Eheweib sich allen Ernstes verpflichtet, gewisse häusliche Arbeiten ein volles Jahr hindurch an Stelle ihres Herrn Ehegemahls, zu verrichten, als da sind: das Feuer anmachen, das Brennholz verkleinern, die Kohlen herbeibringen und horribile dictu auch die Asche, aussieben, falls der ,

iyr nicht genehme Präst'senkschaslSCandidat gewählt werden sollte, so läßt dies ziemlich tief blicken. Natürlich hat auch der Herr Gemahl eine Gegenverpflichtung eingehen müssen: er wird ein volles Jahr lang nach der etwaigen Erwählung des gegentheiligen Präsidentschasts-Candidaten alles Waschen und Bügeln für die Familie höchsteigenhändig, zum ersten Mal in seinem Leben, verrichten! Wetten von Gatten gegen Gattin sind überhaupt in Chicago etwas sehv Häufiges geworden.und auch die alleinstehenden Evastöchter betheiligen sich flott an allen möglichen und unmöglichen Wahlwetten. Selbstverständlich ist auch das .Neue Weib" dabei zahlreich vertreten. Sie hütet sich freilich, sich auf Wetten der obigen Art einzulassen, sondern ihre Verlust-Pfänder bestehen Vorzugsweise aus goldschnittgebundenen Classikern u. dergl., gerade als ob alle .Neuen Weiber" Chicagos aus Boston zugewandert wären. Auf alle Fälle dürften also dieBuch- und MusikalienHandlungen nicht zu denjenigen Geschäften gehören, die nach den Wahlen zu leiden 'haben; auch eröffnen die obengenanntenWetten erfreuliche Aussicht auf mächtige Hebung der Weiß-Wäsche-und der Schneidergeschäfte nach dem 3. November. Also doch etwas Trost! Ich könnte Ihnen von Freunden eines guten Tropfens erzählen, welche sich verpflichtet haben, 365 Tage lang nach einer nicht ihrer Erwartung ent.sprechenden Wahl nichts als das allerkratzigste Ginger Ale" zu trinken, oder von Rauchrollen-Gourmands, welche gelobt haben, ebenso lange nur die erbärmlichsten Stinkadores zu rauchen, welche für Geld und gute Worte aufzutreiben sind, oder von Junggesellen. welche, mit einem Placat auf dem Rücken, die Zwillinge ihres Nachbars ein Jahr lang spazieren fahren wollen, oder von Leichenbestattern, welche, wenn es schief geht, verpflichtet sind, in eigener Person 25 Gräber einschließlich ihres eigenen zu graben, u. devgl. mehr.- Doch ich will es bei diesen Andeutungen bewenden lassen. Die letztere Wette 'erscheint mir übrigens als eine höchst sinnige; denn es wird in der That nach dem 3. November Leute genug geben, die sich b e g r aben lassen können. . Bei alledem kommen mir dieseWahlwetten doch noch lange nicht vielseitig genug vor. und ich vermisse z. B. den Chicagoer Alderman. welcher sich verpflichten würde, wenn er die Wahlwette verliert, ein ganzes Jahr lang ehrlich zu bleiben, oder den Straßenreinigungs - Com.nissär. welcher geloben würde, im Verluste ein Jahr hindurch wenigstens den zehnten Theil seiner amtlichen Schuldigkeit zu thun, oder den Häuser-Größmogul, welcher ein Jahr lang, keinen S t e ue r b e t r u g verüben möchte. Das wären Wahlwetten, vor denen ich den Hut abziehen würde; aber freilich.

man darf nicht zu viel verlangen, Nicht einmal bedmaunasweise und von Disteln kann man auch in Präsi-dentschafts-Wahljahren keine Trauben lesen. Vor Kurzem plauderte ich Ihnen von der Mattigkeit vieler Geschäfte und von oer unternehmenden Geschicklichkeit anderer, selbst den bösen WahlWind in ihre Segel zu leiten. Ein Beispiel dieser Classe, das mir in den letzten Tagen aufgefallen ist. möchte ich doch auch nicht unerwäbnt lassen. ftiir die Juweliere fällt bei diesen flauen Zelten besonders wenig ab. und den Hausirern mit den billiasten Cam-pagne-Knöpfen Concurrenz iu ma chen, ist denn doch einigermaßen unter tt)ir edelmetallischen Würde. Dafür sind sie aber jetzt auf eine andere Ausbeutung der Zeitströmung" verfallen. An vielenSchausenstern Chicagoer Jumeliere kann man icfet zierlick aefakte Kaninchenfüßchen finden, mit danebenstehenden Inschriften wie: Getödtet in einem landlichen Fnedhos um Mltternacht bei Neumond am Freitaa. den dreizehnten des Monats, von einem schieläuaiaen. linkshändigen, krumm beinigen Nigger, der einen Schimmel ntt. Das ist durchaus kein schlechter Witz, sondern die Manie, derartige Ka. ninchenfüßchen, offen oder verborgen, als Glücksbringer und Unheil-Abwen-der zu tragen, ein sonderbares Vevmächtniß eines uralten Neger-Voo-dooismus kam in früheren Jahren fast nur in exclusiven Gesellschaftskreisen, besonders unserer BundesHauptstadt, vor. ist abev Keuer aukerordentlich weit verbreitet und scheint namentlich m der Gartenstadt em großes Gefolge zu haben! Viele machen nur aus Ulk mit. Anderen aber ist ti blutig" ernst, und wiederum Ander, nehmen an beiderlet Gefühlen aleich Theil. Es wird miv versickert daß viele Juweliere gerade in diesen Campagne-Tagen schwunghafte Gesckäfte mit solchen Zauber-Kanincken-füßchen machen. Wie. gefällt Ihnen vieles Jayryunvertsenve Culturwahrzeichen? I In ihrem Nichtpolitischen Leben haben die Chicagoer gegenwärtig wieder viel über mörderisch schlechtes Wassev zu klagen, welches besonders zur unheimlichen Vermehrung der gefürchtetsten Kinderseuchen in den letzten Wochen wesentlich beigetragen haben soll. Kaum sind die Klagen über WasserMangel verhallt, so . folgen diejenigen über verseuchtes Wasser auf dem Fuße. Zwischen diesen zwei Plagen torkelt die Gartenstadt beinahe ohne Unterbrcchung hm und her und muß noch froh sein, wenn sie nicht in beide zugleich hineinfällt. Wenn wenigstens der Gambrinussaft und die Milch in Chicago besser wären, so awge das noch an. aber so..'.. Uebrigens ist jüngst ein Chicagoer Aesculapsjünger mit einem gelungenen Vorschlag vor das Publikum getreten, nämlich: für jeden Fall von Diphtheritis und sonstiger Seuche Me Stadt auf Schade n e r s a tz zu verklagen! Wie Sie sehen, geht hiejr wenigstens der Galgenhumor niemals aus. . ' I. R. ' ßcsfe OuCa' .03 Cstssu cf;:."

muixttt g'gen Aberglauben. Welche der obigen Mächte, die ja beide einen so gewaltigen Einfluß auf die Menschenkinder üben und stets geübt haben, ist wohl die stärkere? Dieser interessanten Frage könnte man eine lange psychologisch - culturgeschichtliche Studie widmen, ohne zu einer für alle Fälle giltigen Antwort zu gelangen. Nachstehend aber möge nur von unserem jetzigen Zeitalter die Rede sein, und jene Frage lediglich in Bezug auf das schöne Geschlecht gestellt werden. In dieser Beziehung sind wenigstens Juweliere und andereLeute, welche diefern Gebiete durch ihre geschäftliche oder wissenschaftliche Thätigkeit oder auch vielleicht durch Ansprüche der besserer .Hälfte an ihren Geldbeutel besonders nahe stehen, neuerdings zu der Ueberzeugung gelangt, daß die E i t e l k e i t bei unseren Evastöchtern im Allgemeinen stärker sei. als her Aberglaube. Das heißt man, ein großes Wort gelassen aussprechen", denn weitverbreitet ist ja die Meinung, daß der Aberglaube beim weiblichen Geschlecht viel stärker, als beim männlichen'(ausgcnommen einige bestimmte Berufsarten des letzteren) sei und trotz des Neuen Weibes wohl noch einige Zeit bleiben werde. Und gleichwohl soll die Eitelkeit ihn noch Übertrumpfen? Gewiß." antwortet man von der genannten Seite, und ein ganz sicherer Anhaltspunkt hierfür liegt gegenwärtig in dem weiten Umsichgreifen der weiblichen Vorliebe für das Tragm pon.O palen, trotz der. vielen schrecklichen Unglücks - Prophezeiungen, die sich an diesen Edelstein knüpfen. Es

gibt augenblicklich nicht wenige Damen, welche den Opal nur mit Schauder oder Gruseln tragen. aber sie tragen ihn doch, möge das Verhängniß ihnen immerhin grollen!" Man sagt den Opalen von jeher viele böse Dinge nach, ja wahrscheinlich mehr, als jedem anderen Edelsteine. Sie sollen Verlust des Geldes, der Freunde, der Geliebten, ja sogar des Lebens selbst bringen. Ueberdies werden ihnen noch alle Wirkungen des bösen Blickes" zugeschrieben, vor denen stets den meisten Frauen besonders bangte. Andererseits aber sind die Opale an sich wunderschoneSterne. das muß ihnen der Neid lassen. Und es hat sich die. in sehr vielen Fallen sicher lich begründete Meinung gebildet, daß sie in höherem Maße, als die meisten anderen allgemein zugänglichen 6delsteine, geeignet sind, weibliche Schon heit hervorzuheben. Manche mögen darüber anderer Meinung sein, aber sie sind gegenwartig stark in der Mmderheit. Und so kommt es, daß derzeit so viele Evastochter diese unheimlichen Edelsteine tragen und in Schauder süß lächelnd die . abergläubischen Vorstellungen betreffs - derselben bespötteln. Die Juwellere erklaren, daß die Nach frage nach Opalen zur Zeit größer sei, als sie seit vielen Jahren gewesen ist, trotz der.allqememen Flauheit des Ju weliers - Geschäftes, und daß gleichzeitig die Verwendung der Opale gerade jetzt eine sehr vielseitige geworden sei. Letzteres kann jedem aufmerksamen Beobachter des Sasseieti" - Lebens gleichfalls auffallen. Man trägt diese Opale in Ohrringen (die ja jetzt, wie kürzlich geschildert, wieder eine stark zunehmende-Marne werden). BandHeftnadeln. Fingerringen, Gürtel schnallen, Brochen, an Hüten, ja sogar m Armspangen und Strumpfban oern. lionni soit qui uiai y pense!" Auch werden Operngucker und Lorgnetten (mit den langen Grlf fen) gerne mit solchen Steinen besetzt und verkünden weithin den Triumph der Eitelkeit über den Aberglauben. Auch in Verbindung mit anderen Steinen können Opale oft unstreitig eine herrliche Wirkung erzielen. Diamanten und Opale z. B. lassen sich zu einer äußerst effectvollen Combination vereinigen. Es wird ja wieder vielfach Brauch, jene altmodischen, weit herabhängenden Ohrringe hervorzuholen, welche von Hause aus namentlich bei Zigeuner - Wahrsagerinnen sehr beliebt sind und bei jeder Bewegung ihrer glücklichen Trägerin mitzucken. Wenn solche Ohrringe aus Diamanten und Opalen vereint bestehen, so entsteht eine nach allgemeinem Urtheil von Sachverständigen" bezaubernde Wirkung. Vor solchem Glanz muß alles Bangen weichen, das noch in Vieler Brust sich regen mag! Manche behaupten, die Zahl der Männer, welche heutzutage eingestandener oder nicht eingestandener Maßen ausAberglauben nichts von Opalen wissen wollten, sei größer, als die entsprechende der GesellschaftsHamen. So populär sind die Opale geworden. daß sogar viele Nachahmungen derselben in den Handel gekommen sind und ebenfalls ein großes Publikum finden. ö)enn obwohl die Opale nicht zu den theuersten Edelsteinen gehören, so sind die echten doch für gar manche ihrer heutigen Liebhaberinnen nicht erschwingbar. und natürlich steigert die wechselnde Nachfrage . auch den Preis noch, weiter. Andererseits sind heuer vorzügliche Nachahmungen zu haben. Es wäre schmeichelhaft sür unsere aufgeklärte Menschheit, wenn man die' steigende Liebhaberei für Opale auch mit einem wirklichen Niedergang jenes Aberglaubens in Verbindung bringen könnte, aber es ist nicht wahrscheinlich, daß eine solche Annahme im Allgemeinen von den Thatsachen unterstützt wird. Also wozu sich Illusionen darüber hingeben? Die Velt d,r Duyfessterne Vor nocd nickt scrm vm - , ' -t VHHV bemahe widersinnig . geschienen, voa s? jC 1 . V . ' kS uuiuyii?aixn ouniien lernen zu sprechen, wenigstens sofern solche für Unsereins wabrnebmbar mrn sn. Selbst die entferntesten, nicht mehr für das Telescov. aber nock für m,. tiv-Vlatte des VbotoaravKn trrnfrbn .ren Gestirne im Weltraum offenbarten j r v . llnsona Mittels einer Litvir-

rung. Wenn auch hin und wieder em Weltkörper längereZeit vor seiner thatsächlichen Entdeckung schon von irgend einem Sternkunde-Gelehrten vermuthe worden war, so änderte das nichts an der Sache; lichte Sterne - waren dies doch, und sie wären schon früher entdeckt worden, wenn eben unsere Apparate schon vollkommener gewesen wären. Die wirkliche Entdeckung dunkler Sterne", ausschließlich durch die An-ziehungs-Kraftwirkungen, welche sie üben, wird mit Recht von einer amerikanischen Zeitschrift für einen besonders bemerkenswerthen Triumph der exacten Astronomie neuester Zeit erklärt. Und man findet heutzutage derartige Sterne in bedeutender Anzahl und unter mannigfachen Umständen. Da ist z. B. der unsichtbare Gefährte des bekannten Sternes Procyon, unsichtbar infolge wirklicher Dunkelheit, keineswegs infolge Ueberstrahlung durch seinen hellleuchtenden Kamcraden. Da ist ferner das vierte Mitglied der Zeta-Cancri-Gruppe, die Monde des Fixsternes Algol und des Cephus-Delta und noch allerhand andere Dunkelsterne, die es bereit5 zu einem gewissen Ruf" gebracht haben. Weiterhin gehört in dieses eigenthümliche Reich eine unbekannte Menge Weltkörper. die theils niemals geleuchtet haben, theils wenigstens aufgehört haben, zu leuchten, ja sogar ganze Systeme von in dichte Dunkelheit ge-

hüllten Weltkörpern, noch weit geheim nißvoller für uns, als die Milchstraße! Diese Dunkelsterne können unsere Vorstellungen von der ungeheuerlichen. unausdenkbaren Große des Welt systems noch mehr erweitern, so wenig wir auch über sie bis jetzt wissen. Die Vertheiluna desStoffes m den Sterne Systemen ist eine ebenso interessante, wie schwer zu ergründende Frage. Wir wissen aber, daß wir uns bei Schlüssen auf. die.Massivität, von Weltkörpern durchaus nicht blos von ihrer verhalt nißm'äßigen Helligkeit leiten lassen können. Der Fixstern Sirius, welcher durch seinen auffallenden hellen Glanz so berühmt ist. sendet etwa zehntau send Mal soviel Licht aus. wie sein Trabant, und ist doch nur z w e i m a l sc' massig! Solche Beispiele von Tra banten ließen sich noch in Menge an führen. Auch viele Gruppensterne von ungefähr gleicher. Große zeigen Unter schiede im Lichtglanz bis zu einem Verhältniß von 5 zu 1. und wir wllrden in die größten Irrthümer Versal len. wenn wir die Massivität der Sterne einfach nach ihrer Licht-Erschei nuna beurtheilen wollten. Viele der Dunkelsterne welcher Ausdruck natürlich nur Verhältnißmäßig zu verstehen ist. da man eigent lich nur von verschiedenen Graden von Licht sprechen kann mögen eine ganz gewaltige Masse repräsentiren. und zum Theil ist dies eben infolge der Anziebuna. welche sie auf andere im melskörper üben, schon mit ziemlicher .Bestimmtheit veranscklaat' worden. Jedenfalls gibt es nock Vieles aus die sem Hintergrunde des Weltalls aufzu hellen, und durchaus nicht blos Klei njgkeiten! VomJnlanbe. U m c a. 5,500.000 Pfund ist die Käseausfuhr aus dem Staate New Fork gegen das Vorjahr zurückgegangen und in Canada betrug der Rückgang etwa 1,000,000 Pfund. Eii? goldener Ring, welchen Frau Samuel Carey in East Akunswick, Me.. als Kind vor 35 Iahren verloren hatte, ist dieser Tage von ihrem Gatten auf dem Hofe ihrer Eltern gefunden worden. Die Hummerconserven Fabriken an der Küste von Maine haben für diese Saison den Betrieb, der sehr viel zu wünschen übrig sieh, ein gestellt. Eine lustige Stachelschwein - Jagd fand neulich in SellWood. Or.. statt. Der stachlige Bursche hatte sich in die Straßen des Or? tes verirrt, und bald wurde er von Alt und Jung mit Hunden gehetzt. An. fänglich versuchte das Thier sich durch die Flucht zu retten, schließlich aber rollte es sich zu einer stachligen Kugel zusammen, an .welcher sich manche Hunde die Schnauze blutig stießen. Zuguterletzt wurde das Stachelschwein gefangen, indem man eine Kiste über dasselbe stülpte. Das Thier wog 21 Pfund. Dem F riedenörichter Hemble in dem idyllischen Setauket.' L. I., ist neulich das Malheur passirt, in den heiligen Hallen Themis gründlich verhauen zu werden. William Deckmann aus Setauket hape in der letzten Zeit wenig gearbeitet dafür aber mehr ge? trunken, und im Suff sich . mit 'einem Mann geprügelt. Ein Cgnstabler verhaftete den Ruhestörer und brachte ihn por Friedensrichter Hemble. Der Letzjere verurjheilte Deckmann zu einer Geldstrafe jn Höhe von Z5. Dies erschien dem Burschen zu viel, und ha er immer noch nicht nüchtern geworden war, sprang, er auf die Richterbynk und prügelte den Kadi windelweich. Schließlich wurde Deckmann überwältigt und der Richter verurtheilte ihn wegen Mikachtuna des Gerickts zu 6 Monaten Gefängniß, sowie zur Zahlung von $25 Strafe. Weitblickende Capitalisten unseres Landes sind bemüht, sich die Äustimmuna der russischen Reaierung zurErrichtung einer Schnelldampferlinie zwischen San Francisco und Wlodiwostöck zu' verschaffen. Letzteres ist bekanntlich die wicktiasie Handelsund' Kriegshafen' ? Stadt Rußlands jm sibirischen Küstengebiet upd hat eine ßroge urunst vor Nch, wozu hesonders auch der Bau der transslbirifcken'Eisenbahn, die vermuthlich ihren EndPunkt in Wladiwostock erhalten wird, beizutragen bestimmt ist. Unter solchen Umständen kann eö keinem Zweifel un. terliegen, daß . eine regelmäßige Dampfschiff - Verbindung zwischen San Francisco und Mladiwstn vielversprechende Lukunft bat.

Zwei Sotdatett. Namens George Washington und Napoleon Vonaparte in Baltimore haben jüngst Pensionen erhalten. Ein Blücher und ein Wellington wollen sich demnächst auch noch melden. Ungewöhnlich reich ist in diesem Jahre die Apfelernte in den Provinzen Ontario, Quebec und Nova Scotia ausgefallen. Nach conservativen Berechnungen dürften in ganz Canada an 3.000,000 Barrels eingeheimst werden. Eine eindringliche Lehre für diejenigen Deutschen, welche Amerika als einen Ablagerungsplatz für junge Taugenichtse, verkrachte Ezistenzen und vornehme Müßiggänger halten, enthält der Fall des jungen FreiHerrn Joseph v. Rabeiieck, dessen Vater ein höherer Officier in der preußischen Armee ist. Der junge Mann kam nach New York, vermochte aber keine Arbeit zu finden und, dem Hungertode nahe, ließ er sich dazu verleiten, einer Frau in der Vesey Str. das Portemonnaie aus der Hand zu reißen. Auf frischer That ergriffen, plaidirte er vor dem Richter Fitzgerald schuldig und hätte er eventuell mit zehn Jahren Staatsgefängniß bestraft werden können. Allein die Grandjury hatte ein Einsehen und fügte ihrem Jndictment nicht nur die Empfehlung an denRichter bei. Rabeneck zu gestatten, auf Kleindiebstahl schuldig zu Plaidiren, sondern sammelte auch Geld, um demselben die Rückreise bis nach seiner Vaterstadt Koblenz zu ermöglichen. Richter Fitzgerald entließ darauf Rabeneck mit suspendirtem Urtheil. Er dankte dem Richter unter Thränen und begab sich aus dem Gerichtösaale sofort an Bord eines deutschen Dampfers.

OS ausrast Der19-jährigeledige Zimmermann und Oekonomenssohn Engelbert Kögel befand sich auf dem Heimwege von Hinterreuthe nach Vorderreuthe, als er von einem starken GeWitter überrascht wurde. Jn der Nähe von Wertaö, woselbst der Arme jedenfalls ein schützendes Obdach gesucht hatte, wurde er mitten auf der Straße v3?n Blitze getödtet. Seine nach dem Gewitter zufällig des gleichen Wege! kommenden Eltern waren nicht wenig bestürzt, als sie plötzlich auf die Leiche ihres Sohnes stießen. Der in Pfaffendorf verstorbene Generallieutenant a. D. v. Mertens hat sein ganzes, weit mehr als eine halbe Million betragendes Vermögen durch letztwillige Bestimmung seiner Dienerschaft vermacht. Auf Grund des Testaments waren bereits mehrereVersteigerungen und Verkäufe seitens der Dienerschaft veranlaßt worden. Neuerdings hat sich nun noch em zweites Testament voraefun den, durch das General v. MertenZ gemeinsam mit seiner verstorbenen Ehefrau bestimmt hat, daß das ge sammte Vermögen der Stadt Koblen, zufallen solle. Da an der Rechtsail tiakeit dieser gemeinsamen letztwilliaen Bestimmung der Eheleute v. Mertens trotz des vorhandenen zweiten Testaments nicht zu zweifeln ist, so hat die Stadt Koblenz beschlossen, ihre An sprüche wenn nöthig auf gerichtlichem Wege zu verfolgen. Um indessen auch der letztwtmgen Bestimmung des Ge nerals Rechnung zu tragen, will sie sich mit der Hälfte des Vermögens, da? auf annähernd 800,000 Mark geschätz wird, zufrieden stellen lassen. Die Unsitte. Obstreste aus der Straße wegzuwerfen, hat dem Turnlehrer Frieß in Freiberg inSachsen das Leben gekostet. Durch ein derart achtlos weggeworfenes Obst stück kam derselbe auf der Straße zu Falle und zog sich hierbei so schwere innere Verletzungen zu, daß er nach wenigen Tagen verstarb. Zweitaus end Trauben gn einem Welnstock ist wohl eine be merkenswerthe Seltenheit. Dieser tXY 4 fi . s cv. veinnoa, per ern vor zu Zayren eingepflanzt wurde, steht in dem Garten des Herrn Eduard v. Lade in Geisenheim und Nimmt jetzt längs einer Mauer eine Flache von 60 Quadrat meter ein. Einen scbrecklicken Tod hat ein in der Gemeinde Chatelet bei Angers wohnender Ackerer Namens Gilöert beim Pflügen gefunden. De? Stollen des Pfluges förderte ein Wcspennest zutage, und die wüthenden Thiere brachten dem Gilbert so viele Stiche bei, daß er bald darauf unter großen Qualen starb. Seine Frau, die bei ihm war, konnte ihm keine Hülfe bringen, da sie selbst sich gegen die Wespen zu wehren hatte. DasGrundstückinSosnitza in Oberschlesien, auf dem sich nach den Angaben der unverehelichten Slabon die Mutter Gottes zeigen soll,ist nack einer Verkllauna des Landratbs in weitem Umkreise abgesperrt worden. Wer Andrang nach dem Hause der Slabon war in der letzten Zeit so ge? waltig. daß die. Sendarmen mit blanker Wasse einschreiten mußten, um die Menschenmenge Abzuhalten. Dje Leute widersetzten sich hen Anordnungen der Gendarmerie, dje verschiedene Personey verhaftete. Das Volk will sich den. Glauben an das Wunder nicht nehmen lassen. Was auf deut sche nMhnen nicht Alles versucht wird! 5m Braunschweiger Sommertheater wurde zum eneslz für die komischeAlte, Frau Zoche, zum letzten Male Der Vogelhändler" aufgeführt. Die Vorstellung gewann für denjenigen Theil des Publikums, der Geschmack an bizarren Experimenten findet, dadurch an Interesse. daß.Frl. Schoder an diesem Abend im ersten 'Akte pen Adam, ins zweiten die Briefchristel und im legten die Kurfürstin Märiesanq. VieU leicht erleben wsr'es noch einmal, daß dieselbe Schauspzeterm im ersten Akte den Faust, im zweiten den Mephistos darauf die Marths und zuletzt daZ Gretchen spielt. ' iin ' - NettsLsLQpfeisen, lsuze dentsöe yfeifen, Cisrreaspien bei O. ClzC;o, 1C0 O? C-s.:tcn

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