Indiana Tribüne, Volume 20, Number 22, Indianapolis, Marion County, 9 October 1896 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Somttagy. Die tSzltche .Tribüne- kostet durch den Träger J Centi per Woche, die eonntaaS.Zr(6fine"8 Cent per Woche. Beide lufarar IS Cent oder es Cents per Vtonat. Per Poft uberhali be, tabt ,ugeschit in oraISe,hlun2 V p JaU. onui 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 9 Oktober 1896. Unsere Nüstenvertheidiguttgett.' In seiner letzten Session hat der Congreß bekanntlich ein Gesetz angenommen, in welchem die Summe von 512,000.000 für die Anlage von Küstenfortificationen vorgesehen ist, und seitdem ist im Kriegs - Departement unablässig an den umfassenden Plänen gearbeitet worden, deren Ausführung einen wirksamen Schutz unserer Häfen gegen eine feindliche Invasion bedeutet. Vor mehreren Jahren be reits hatte die Fortifications - ComMission in dieser Hinsicht umfassende Vorschläge gemacht und diese sind von den Chefs des Ingenieur- wie des Gefchützdepartements als Basis der Pläne verwendet worden, deren Ausführung in Kurzem in Angriff genommen werden wird. Bei der Anlage der Fortificationen wird von der Verwendung von Dynamitzeschützen vorläufig abgesehen werden, da nach der Ansicht der Sachverständigen diese Mordmaschinen vorläufig noch zu viel zu wünschen übrig lassen, um die Ausgabe großer Summen zu rechtfertigen Eine Hauptrolle in den Vertheidigungswerken ist den unterseeischen Minen zugedacht, doch werden, wie leicht erklärlich, alle diesbezüglichen Details streng geheim gehalten, denn das Bekanntwerden ihrer Localität, Beschaffenheit etc. szürde dieselben nutzlos machen. Für die Armirung der Forts in den bedeutenderen Häfen werden Geschütze des schwersten Kalibers, darunter die gewaltigen Sechzehnzöller, in ausreichendem Umfange zur Verwendung kommen, doch ist noch nicht beschlossen, wie viele Geschütze in dem Bundesarsenale zu Waterolret hergestellt und wie viele , anderweitig beschafft werden sollen; aller Wahrscheinlichkeit nach werden sehr bedeutende Bestellungen bei verschieden! Geschützfabriken gemacht werden. Da die obenerwähnte Summe nicht mit einem Male disponibel gemacht ist, können vorläufig nur die großen Hasen, wie New York, Boston und San Francisco, oeruasichtiat wer den, doch werden die dort bereits vorhandenen Fortificationen in solcher Weise erweitert und verstärkt werden, um bis auf Weiteres für alle Eventualitäten zu genügen. In kleineren Häfen, wie Savannah und New Orleans, wird vorerst nur der Grund und Boden zur Anlage der Forts erworben .werden; thatsächlich ist dies sogar schon in einzelnen Häfen im Süden auf dem Zege des freihändigen Ankaufes geschehen, während an verschiedenen Platzen Condemnirungsverfahren ein geleitet werden müssen. Bei der Armirung der Fortificatio nen wird das Kriegs - Departement in möglichst ausgiebigem Maße von den alten glatten Geschützen Gebrauch ma chen, da diese zur Abwehr nicht gepanzerter Schiffe wohl ausreichen. Im Fort Monroe befinden sich an 100 montirte Geschütze, von denen die Mehrzahl ein Kaliber von 8 bis 16 Zoll hat, und -diese werden als genügend erachtet, um einem jeden feindlichen Fahrzeuge das Passiren von Hampton Roads unmöglich zu machen. Aehnliche Geschütze in bedeutender Zahl finden sich in anderen Forts und alle diese werden Verwendung finden, wiewohl ihre Effectivität derjenigen der modernen Riesengeschlltze. die aus verschwindenden Lafetten montirt sind, weit nachsteht. Es liegt auf der Hand, daß die Anläge der Fortificationen an der atlantischen Küste, von Portland bis Jacksonville und am Golf bis New Orleans bezw. Galveston, in wenigen Jahren eine bedeutende Vermehrung des stehenden Heeres, besonders der Artillerie nothwendig machen wird. Fast alle Forts werden in der Nähe von Städten errichtet, die heute entweder ohne alle Artillerie sind, oder deren Artillerie zur Besatzung bei Weitem nicht ausreicht; aus diesem Grunde werden mindestens zwei neue Regimenter Artillerie gebildet werden müssen. Sc befinden sich beispielsweise im Fort McHenry bei Baltimore zur Zeit nur 2 oder 4 Batterien, während für die dort projectirten Werke ein ganzes Regiment nothwendig sein wird. Dasselbe gilt von Fort Hancock, Fort Monrok und Boston. Zur Besatzung von Fort Washington am Potomac werden 3 bis 4 Compagnien gebraucht werden und Plätze wie Savannah, Charleston und New Garrison. die jetzt gar keint Artillerie haben, werden von 2 bis 4 Batterien erhalten müssen. Als fein Zeit im Congreß um die Bewilligung der Geldmittel zur Anlage der Küstew Fortificationen nachgesucht wurde, hat man die Nothwendigkeit einer Vermehrung des stehendenHeeres gar nicht in's Auge gefaßt, allein das Kriegs - Departement hat dies bereits in den Bereich seiner Plane gezogen und nach Vollendung der Forts wird der Congreß nothgedrungen seine Autorisation dazu ertheilen und die erforderlichen Mittel bewilligen müssen. In der bereits frühe, durch Räuber berüchtigten Umgebung vonSerres hat sich abermals eine Entführungsgeschichte zugetragen , indem der dortige Grundbesitzer G. Zlatko. Bruder des Lsterr.-ungar. HonorarConsuls Lazaro Zlatko sammt einem Freunde 'von Räubern überfallen unr in's Gebirge geschleppt wurde. Zlatkc ist österreichischer Unterthan und das dortige Lsterr.-ungar. Geieralconsulai hat daher sofort die türkische Re gierung . von diesem Falle verständigt und die Befreiung des Gefangenen ge fordert.' Die Räuber verlangen 500C türk. Pfund Lösegeld. .-,

Präsidenten Spitznamen. Das Volk scheint meistens der Aus. sassung des Dichters beizutreten, daß cn einem Namen gewöhnlich wenig liege, und eben davon kann man daS

Bedürfniß herleiten, noch, pitznamen , welche wirklich etwas besä aen sollen, für bekanntere Persönlich Zeiten und Dinge aufzubringen. Auch viele gewöhnliche Namen sind Zweifelsohne in länastveraanaenen Seiten sol che Spitznamen gewesen; ihre Bedeutung hat sich aber ebenso verwischt.wle ihre Form, und auch wenn dies nicht der Fall gewesen wäre, hätten' sie doch unmöglich auf alle die Nachkommen Derer passen können, denen sie ursprünglich beigelegt worden sind. n unserem Lande ist das Bedurfniß, Spitznamen zu. münzen, offenbar ein überaus lebhaftes, was vieueicyl mit dem positiven Charakter der englischsprechenden Rasse zusammenhängt, welche nicht damit zufrieden ist, über lieferte Namen einfach hinzunehmen sondern sich auch m der Verleihung von Namen fort und fort b e t h ä t igen will. So haben denn auch die sämmtlichen Präsidenten der Wtx; Staaten einen oder mehrere Spitznamen gehabt, schmeichelhafte und andere. Ein Theil dieser Spitznamen aus neueren Zeiten ist freilich einfach durch Schlagworte entstanden, welche während der PrasidentjchastS-ayi-campagne in ganz bestimmter Absicht über die Candidaten in die Welt gesetzt wurden.sei es zur Reclame für die Candidaten, sei es zur Schädigung ihrer Interessen, und hat sich nach dem Sprichwort Es bleibt immer 'was hängen- dauernd erhalten. Die meisten Spitznamen hat unser erster Präsident. George Washington. erhalten, und diese haben lemessalls etwas mit Wahlcampagnen zu thun gehabt. Man nannte ihn den Vater des Vaterlandes", aber auch den Stiefvater des Vaterlandes" (was heutzutage freilich Niemand mehr wagen würde), den Amerikanischen Fabms" (Zauderer), den Cincinnatus des Westens", den -Atlas von Amerika". den Lieblichen Georgius". die Blume des Waldes", den Befreier Amerikas" und den Heiland seines Vaterlandes". Adams der Aeltere war der Coloß der Unabhängigkeit", Thomas Jefferson der Weise von Monticello" und Langer Tom". Madison der Vater der Verfassung", Monroe der Letzte Stulphut", und John Quincy Adams der Beredtsame Alte". Mehrere Präsidenten erfreuten sich beinahe ebenso vieler Spitznamen, wie Washington. Der Name Old Hickorn" für den derdknorriaen Andrew Jackson hat sich am unvergänglichsten bis auf unsere Tage erhalten. Außerdem war Jackson aber das Große Messer und scharfe Messer", der Held von New Orleans", Gen'ral" und Old Hero". Van Buren hieß der Kleine Zauberkünstler", der Zauberer von Kinderhook", der Nachtreter". .Whisky Van". Könia Martin der Erste". Liebes kleines Kerlchen". Politische alte Katze" und Wiesel". Der altere W. ö. arrison war nicht nur Tippecanoe", sondern auch Old Tiv und .Der Wa rnnaton des We stens". Tyler und Polk haben sich in den Spitznamen Aoung Hickory" theilen müssen, und Ersterer war außerdem der Zufallspräsident". Taylor hieß Old Rough and Ready", Old Buena Vista" und Old Zach". Fillmore wurde Der amerikanische Ludwia Philipp" beibenamst. Pierce hieß nebenbei Pusse", und'Buchanan der Junggesellen-Präsident" . Old Pu blic ??unctionary" und Old Buck". Alt und Juna kennt noch den Märtvrervräsidenten Lincoln als Vater Abraham"; außerdem hieß er noch der Zaunpfosten-Spalter", Honest Old Abe". Uncle Abe", bei den Farbigen Massa Linkum" und bei den Sudlandern, welche ihm Nicht zugestehen wollten, daß er das ganze Volk repräsentire, Sectional President." Johnson war Sir Veto". Girant sübrte die Beinamen .Vedingungslose Uebergabe", Die alten drei Sterne", Held von Appomattoz" und Amerikanischer Cäsar. Und so geht es durch die ganze Rei he fort. Hayes war President ile facto", well ihm die. unter den be kannten Umstänöeu unterlegenen Demokraten niemals zugestehen wollten, dan er Präsident von Rechtswegen sei DerBeiname Märytrer-Präsident" ist of ficicu Nicht Lincoln, sondern Garneld zuaeleat worden. Arthur mit sei nen feinen Maniern war der Erste Gentleman im Lande", und Oui Chef". Harrison der Jüngere war Großvaters Hut" und Backbone Ben", und Grover Cleveland endlich heißt der Mann" des Schicksals. Grover" und der Ausgestopfte Pro phet". Daß es dem nächsten, Präsidenten, wer immer er sein mag, nicht an Spitznamen fehlen wird, dafür hat wahrlich die jetzige Wahlcampagne in cualebigstem mafrt gesorgt! ni Landwirtschaftliches. Gebisse für Ackerpferde. Die besten Gebisse für Ackerpferde mx glatte, dicke Trensengebisse mit Mittelaelenk Glatt müssen dieselben sein, weil gewundene, eckige oder ge zahnt: Gebisse eine zu scharfe Einwir kung auf die Lippenfalten, Zunge und aoen ausüben. Diese mögen alle.'.falls als Nothhilfe bei hartmäuligen Pferden am Platze sein, sonst aber durchaus nickte Eine Dicke von drei Viertel Zoll ist' deshalb erforderlich, weil derartige umfangreiche Gebisse von runder oder glattrunder Form den Druck auf eine größere Fläche vertheilen und deshalb milder wirken. Dvmi, Gebisse übertragen beim Gebrauche, den iürns aus den schmalen Theil der un terlade; ihre Wirkung ist eine empfind liche und die Gefabr. dak Verwundungen und Quetschungen der Unterladen elnkruen. dader nabelleeend. Sinö

die Gebisse aber dick, so macht man sie ?ur Verringerung des Gewichtes am besten hohl. Verletzungen und Einschnitte an der Zunge treten sehr'leicht auch bei der Verwendung voü Trensengebissen ohne Mittelgelenk ein, die im-

mer etwas Starres haben und namenllich bei engen Kinnladen oder bei großer. dicker und breiter Zunge un Uebermaß belasten. Trensengebisse mit Mittelgelenk besitzen diese Starre nicht t. f n r JC , ! uno veiauen oie Junge ciqcoucg weniger. Aus diesem Grunde entsprechen sie dem gewünschten Zwecke in viel höherem Grade. Ob das Gebiß daneben zweckmäßig noch eine mittlere Ausbiegung und eine seitliche Abneigung haben sollte, hangt von der BeschassenyZli der Zunge, Laden und Lippenfalten im Elnzelsalle ab. Man kann ,m All gemeinen nur sagen, daß es sich em- . r tu r -..rL? V Cf. I psieyü, aus oie AUsviegung uno aonti gung Bedacht zu nehmen, weil ein gerades Gebiß bei dem Anziehen vornehmlich die Zunge trifft und zu Beschädigungen derselben leicht Veranlassvng giebt. K l e e - G r a s. Vieljähriae Erfahrungen haben gezeigt, daß eine gemischte Einsaat von verschiedenen Klee- und Grassamen im Allgemeinen der Reinsaat von Klee vorzuziehen ist; das ist besonders dann der Fall, wenn der alleinige Anbau einer Kleeart infolge schlechter Bodenund Witterungsverhältnisse unsicher ist und die Erträge in den einzelnen Iahren sehr schwankend sind. Diese Erscheinung beruht ja auf allerlei VerHältnissen. Die verschiedenen Kleeund Grassamen entnehmen infolge ihres verschieden entwickelten Wurzelsystems aus mehreren Schichten des Bodens ihre Nährstoffe, wodurch der Boden eine ' gründlichere Ausnützung erfährt, als es durch den Kleebau allein möglich ist. Durch die ungleiche oberirdische Entwickelung des Klee, bei welchem zarte und niedrige Pflanzen mit üppigen und stärker entwickelten abwechseln und dadurch gegenseitiger Schutz bewirkt wird, ist die Dichtheit des Pflanzenbestandes eine viel größere und somit auch das Ernteergebnis ein besseres, als bei der reinen Einsaat von Klee. Da die verschiedenen Gräser einer Mlschung em verschiedenes Nahrstoss bedllrfniß haben, so ist das Gemenge mit dem Boden verträglicher, es sagt ihm mehr zu. als es die Keimsaat im Stande ist. Dieser Umstand ermog licht auch eine öftere und schnellereWie derkehr de? Klee-Einsaat ohne Nach theil für den Boden, während Klee allern denBoden kleemude macht. Thu rische und pflanzliche Feinde und P rasiten. sowie schlechte WitterungsverHältnisse können dem Gemenge weniger leicht Schaden bringen, als der Reinsaat. Das Heu von gemischten Grijfern ist zwar armer an Eiweiß-Nahr stoffen als reiner Klee, doch aus diesem Grunde ist es infolge seiner übrigen Nähr-Stoffverhältnisse ohne Beifutter zur Verfütterung geeigneter. Klee, mit andern Gräsern in entsprechender Zusammensetzung gemischt, ist andauernder auf dem Lande als Klee allein. Als Nachtheile für Klee-Gras könnte das theure Saatgut angeführt werden, was jedoch bei länger ausdauernden Gemengen ausgehoben wird. Außer dem hinterläßt das Gemenge das Feld nicht in einem für die Nachfrucht so vortheilhaften Zustande als der Klee, und hat oft eine Verunkrautuna des Feldes zur Folge, wenn nicht durch entsprechende Fruchtfolge und Bearbeitung dagegen angekämpft wird. Was die Auswahl der zur Meng saat sich eignenden Klee- und Grassamen anbelangt, so muß dabei Boden. Klima, Preis des Saatgutes. Verträalichkeit de? Pflanzen, anzustrebende Nutzung u. f. w. berücksichtigt werden. Bei der Zusammensetzung der Samen Mischung und des für den Flächenin halt nöthigen Saatgutes ist in erster Linie auch der Procentsak zu besinn men, in welchem die einzelnen Futter pflanzen im Gemenge vertreten sein sollen; weiters ist der Gebrauchswerth Reinheit und Keimfähigkeit der gewählten Sämereien zu beachten unX das Saatgemenge darnach festzustellen rr. . ri r t sr-t vtuz zu osl minraiyen ieegras-)e menge, weil sie nicht richtig zusammen gestellt sind. Die von den Samen. bandlern angepriesenen Gemenge sink deshalb nicht immer zu empfehlen, wel die Mischung sehr oft ohne Beachtung von Klima. Boden und Nutzungszweck gemacht wurde, und eine Ml schung nicht für alle Zwecke passer kann. Die meisten unserer landwirthschaft kicken Versuchsstationen haben mit der schiedenen Klee- und Grassamen-Mt schungen Versuche angestellt usd sind auf Anfrage gerne bereit, bewährte Mischungen, die sich für die einschla gigen Boden- und klimatischen VerHältnisse eignen, den Anfragenden kostenfrei mitzutheilen. Es., wäre zu wünschen, vun unsere Farmer von me sen segensreichsn Anstalten und ihren Rathschlagen einen ausgiebigeren Ge brauch machten. Wenn ma? peiß, wie unbeholfen oft Farmer beim Mischell von Grassamereien sind, un steht, wie sie irvend einen Samen kau fen. der angeboten wird, obne Rücksicht auf Boden. Klima, Dauer, Keimfähigkeit, Echtheit und Reinheit -der Sämereien, zu nehmen, so ist es nicht zu verwundern, daß so häufig ' vhex Mißerfolge geklagt wird. Vor allem ist dem Farmer die Beachtung und häufigere Verwendung einer Grasart empfohlen, die sich überall . ausge nommen in regenannen und sehr war men Gegenden als eines unser beste? Futter- und Weidegräser bewährt hat. nämlich das Orchard-Gras; es sollte in keine? GraSmischung fehlen. Weißer und aelber Mais Die Versuchsstation deö Staates Mississippi .hat 133 Versuche mit 45 Sorten Dent-Korn angestellt, um eine befriedigende Antwort ZU finden au v ' ev tj i rt . : e. . 15 tfRage; gciocr cyjjyjJB Mais die böcksten Erträae? er DaS Resultat .von 75 Versuchen nch 25 weißen Sorten ergaH eine Mrch1 j 1 M f rfV P 4 . fW imnilisernre von 43 nuilln wo uere ! Nährend 03 Ansuche mjt 20 vez5chi?d?

nen gelben Sorten eine Durchschnittsernte von nur 38.2 Bushels pro Acre ergäbe. Diese- Ergebnisse stimmen fast mit denen überein. die bei früheren Versuchen erhalten wurden. Im Jahre Z890 war der Durchschnittsertrag von 17 verschiedenen weinen Sorten 44 6

Bushels vom Acre; wahrenv 15 geive Sorten nur 37.1 Bushels gaben. Im Jahre 1891 gaben 25 weiße Sorten 37.5 Busbels. während 18 gelbe Sor ten nur 34.9 Bushels vom Acre gaben. Im Jahre 1892 gaben li weine or ten 45.2 Bushels. wahrend Dieselbe Anzahl von gelben Sorten nur 40 Bushels vom Acre brachten. )ie größten Erträge wurden also immer mit weißen Sorten, aber nicht immer mit derselben Varietät erzielt. Diese Versuche waren so übereinstimmend und zeigten stets, daß die größeren Ernten immer von den weißen Sorten erzielt wurden; dasselbe Ergebniß weisen die Berichte anderer Stationen über ähnliche Versuche auf. Die betreffenden Zahlen zeigen, datz bei 1267 Versuchen mit 490 Sorten der durchschnittliche Ertraa von 217 weißen Sorten um z ujyels großer war als der von 273 gelben Sorten und daß nur an einer der sieben Versuchsstationen die gelben Sorten bessere Resultate ergeben haben. Äus sechs Versuchsstationen hat eine weiße Sorte den höchsten Ertrag ergeben und von den 31 Sorten, die die Veiten Erträge lieferten, waren 24 weiße und nur 7 gelbe. Auf Grund dieser zatzireiVen, m verschiedenen Staaten unseres Landes angestellten Versuche kann man nun ' r r r ri m CXXl jagen, van. oei jonn glclücn ciim nissen die weißen Maissorten höhere Ernten liefern als die gelben. DerHarlekin Kohlkäfer. Dieser 'Feind unserer Gartengewüchse treibt es gegenwärtig im Staate Ohio besonders arg und ist daher demselben von der Versuchsstation dieses Staates besondere Beachtung zu Theil geworden. Die gewonnenen Beobacht tungen im Zusammenhange mit der Verbreitung dieses neuen Gartenfeindeö ist. der Inhalt des neuesten Zei-tungs-Bulletins genannter Station. , .Der Volksmund nennt das Jnsect gtwöhnlich Ealico-Bug-. wegen seine, eigenartigen.roth und gelben Zeichnung auf schwarzem Grunde., iseine ieolingspflanzen sind Kohl. Rüben. Radiescken. Senf. Meerrettia. Raps. Blumenkohl und ähnliche Pflanzen. Seine ursprüngliche Heimath ist Een-tral-Amerika. besonders Mexico und Westmdlen. Im Jahre 1866 wurde er zuerst in arökeren Massen im Staate Teras und bald auch in Üouisiana beobachtet; man kann also wohl annehmen, daß er schon mehrere Jahre früher, etwa um 1860, in den bereinigten Staaten erschienenist. Mn ?lahre spater be obachtete man ihn in Missouri und 1876 fand man ihn sowohl m Dela wäre wie ln Colorado. Einiae Jahre später zeigte er sich in Maryland und ' - . m i s ivi Wird jetzt auch tmuvttcyen 'cew Jerfen funden. Im südlichen Illinois ist er noch fetten; auch in Jndiana fand man 1890 Larven dieses Käfers und hatte dieser schon großen' Schaden am Kohl in ienem Jahre angerichtet. -' ' Vor ungefähr vier Jahren erschien Zese neue Pest zuerst im slldlichenOhio 'und bat sich seitdem nördlich bis Holmes County ausgebreitet. - Die weißen mit schwarzen Bändern gezeichneten Eier sind etwa ein Zwanzigstel Zoll lang und finden sich in zwei Parallelreihen, etwa 6 in Zeder Reihe; in 3 4 Taaen nach dem Leaen entschlüpfen denselben die. anfänglich sd6wn und arün. sva'ter schwarz gelb und roth gezeichneten Käfer. Die Tbiere stnd. wie alles Ungeziefer, du 'kerst fruchtbar: sie haben in südlichen Gegenden 78 Brüten, also in Ohio jedenfalls 3 . Wenn Zsroft . im Herbst eintritt, findet man noch haufic .halberwachsene Käfer; doch auch diesl J Jft 1 M 1 MO . 'aeben nicht zu runve. fonvern fmoer in Gartenabfall. unter alten Blätter? und Koblstruaken aenüaend Eckuk und sind lustig im nächsten Frühjahr da, um ihre Eier zu legen, so bald sich ihre I I w a Futterpflanzen genügend entwickelt yaven. . . . . . Da die ttwacksenen Röhr Uhr trn Verstands fäbia sind, kann man nur aus Zweierlei Weise die Thiere vernichten. Mgn' tegf einmal im Herbst den Abfall .vom oyl, trunke unh Blatter, aus inen Haufen als einladende Winterquartiere und haben die Calico-Johns sich eingenistet, so verbrennt man die Haufen. Der zweite Weg zur erfolgreichen Vernichtung ist der, 'daß man CM .n. i' . . . ' sur i5Ullerps,anzen ver naser zeitig in? Frühjahr, sorgt, damit sie sich auf diesen sammeln;, sind diese Pflanzen nun von Käfern besetzt, so gießt man Kerysin über dieselben. ,nk fit stA nT beste frühe Futterpflanze dieser Art in ffTurrciT:..! t. t iuiiiif y i uciuuiyii. iuuj ai0 aucq wahrscheinlich weiter nördlich am mtu sten zu empfehlen sein. Vortheilhaft a it r w roare es aucn flcyer.lcy, fruy eine ÄNzahl 'alter Koblstrllnke auszusehen. welche, bald neue Blätter treiben und At Käfer anlocken, um dann ebenfalls mit Kerosia getödtet zu werden. Wie genzoynlich das Ungeziefer unter Se: nesglekchen Feinde hat, die der über mäkiaen Ausbreitung Einbalt athit ten, so findet sich auch in Louisiang ein r..ra w et . ueinc nfcn, roeicnes oie mtt ves Lalico-Bua massenweise zerstört: vielleicht läßt sich' dieses nützliche Insekt wti.. "w:jc . r m. uuu) iucuci uyrnu ciuuicn. jdzt axixat Versuche find von der Verscks station des Staates Ohio in wsf&tt Send von Portsmouty. u.. gemacht tvsren; mit welchem Erfolge, muß die Jett lehtt Vom Jnlande. Z.44 Jahre zählte zusammen" ei Brautpaar, welches dieser Tage in Eumberlsn, Md.. in die Rosenfesseln derEhe geschmied wurde. ir Iyy'' - mr ,.. waren William aas,. i zayre. und Ella Growe. 63 Jahre alt, beide aus Okynoko. W. Va. Rund 750.0fl0 Stück Fahrräder find jn der ersten Hälfte dieses l JabreL cüetn in i& versied:"en S

drtken der Ver. Skaaien 'hergestellt worden, gewiß ein Beweis,' daß das Fahrrad nicht mehr blos 'dem Sport sondern auch practischen Zwecken dient und sich immer mehr als : bequemes Transportmittel einbürgert.

Vttau Heinrich Hayes, un weit Clarksville, Tenn., wohnhaft, befestigte dieser Tage ein Sträußchen in dem Knopfloche ihres Sohnchens mit einer Nadel; der Kleine ging darauf in den Hof, und fing an, Purzelbäume zu schlagen, wobei er so unglücklich zu Fall kam, daß ihm die Nadel in das Herz drang, seinen Tod verursachend. Nur 2z Cents per Pfund haben die Heidelbeerpflücker in d:r Umgegend von ColumbiaFalls. Me.. wehrend der verflossenen Saison derdient, während in früheren Jahren der Preis zwischen 3 und 6 Cents schwankte. Das Pflücken ging indeß so rasch von der Hand, daß beispielsweise zwei Männer an einem Tage vor zwei , Uhr Nachmittags $5 verdienten. Die 65. Wiederkehr ves Tages, an welchem sie einst den Bund r r i c . für vas ueven gefchioen, seierren me ser Tage im besten Wohlsein und im Beisein von zahlreichen Nachkommen sowie Freunden Herr und Frau Jra H. Condit in dem Orte Roseland, N. I. , wo sie die letzten 38 Jahre gelebt daben. .Herr Condit ist im Mai 180 und seine Gattin im September desselben Jahres geboren. DereinzigeTiefsee-Tau cher weiblichen Geschlechts lebt in Baltimore. Md. ES ist dies die Gattin des Capt. Louis Sorcho, welcher ebenfalls ein Tiefsee-Taucher ist und dem Bundes Lebensrettungsdienst früher als Capitän angehört hat. Frau Sorcho hat das Tauchen und Arbeiten im Taucheranzuge vor mehreren Iahren gelernt, als ihr Gatte an der Südküste von Florida Tiefsee-Muscheln und Korallen für mehrere Universitäten sammelte. Der -13 Jahre alte Frank Lenz. Sohn eines Fleischers in Hackensack, N. I., ist auf merkwürdige Weise um's Leben gekommen. Er wurde im Räucherhause, an einem Stricke hängend, aufgefunden und starb bald, nachdem man ihn in's Wohnhaus gebracht hatte. Der Junge war in's Räucherhaus gegangen, um eine Leine zu holen, und fand eine solche, an einem Haken hängend. Am unteren Ende befand sich eine Schlinge. Vermuthlich stieg der Junge auf einen Stuhl, um den Strick herabzuholen, und dabei fiel der Stuhl um und der Knabe gerieth mit dem Kopf in die Schlinge. Er konnte sich nicht befreien und hing eine halbe Stunde, ehe man ihn fand. Der vor einerReihe von Jahren in San Francisco verstorbene Eisenbahnmagnat Charles Crocker vermachte seinem Neffen George Crocker 490.000 Dollars in Bonds der Southern Pacific Eisenbahn - Gesell.n i m.n t. L1' fiasi, mil oer efilmmung, vag vik? selben Zn den Händen von C.' F.Cvocker und W. H, Crocker als Trustees blet ben sollen, bis Keorge Crocker nach? wessen kamt, daß er sich fünf Jahre lang des Genusses von herauschendezj Getränken enthalten hat. Sobald tj diesen Nachwels führen kgnn, sollen die Bonds ihm Übergehen werden, anderenfalls sollen sie den anderen Erben des Testators. den Kindern von C. F. Crocker und W. H. Crocker und Frau Alexander zufallen. Jetzt haben nun die beiden Trustees im Gericht den Antrag gestellt, ihres Trusts enthoben zu werden, weil die Bedingungen des Testamentes erfüllt seien, indem George ßrocker sich vom 22. September 1891 bis zum 22. September 1896 des Ge nusses aller berauschenden Getränke enthalten habe. Sie' wollen deshalb demselben die 4ß0 Bonds aushandigen. und verlangen, daß die übrigen Erben vorgeladen werden, um etwaige Einsprüche dagegen zu erheben, Von Ratten zu Tode gebissen wurde ein zwei Monate altes Söhnchen des Hvn Jsaak Lssche?, in No. 1150 Lowstraße, Baltlmyre.wohnhaft. Die Mutter war auf den Markt gegangen und hatte den kleinen Kna-' ben allein in einem Zimmer im oberen Stockwerk gelassen. Herr Ascher hatte das Kind in seiner Obhut, und - als dasselbe eingeschlafen war, legte er es in ein Bett, worauf ev in den Laden zurückkehrte. Das Kind hatte oft allein in diesem Zimmer geschlafen, und Ascher dachte auch nicht im Entferntesten daran, daß demselben daselbst etwas Schlimmes zustoßen könnte. Kurze Zeit darauf hörte er indessen das Kind jämmerlich weinen. Ereilte, schnell nach obenund als er 'das Zimmer betrat, spyangen dxej große Ratten von dem Bette, auf welchem das Kind lag. herah. Der Vater fand.daß die Ratten das zgrte Fleisch desSauglings vom Kopf, Gesicht und Nacken genagt hatten, und auS mehr als hundert. Wunden strömte das Blut. Er.nahm das Kind in seine Arme und that sein Möglichstes, dessen Schmerzen zu lindern. Schleunigst wurde ein Arzt herbeigerufen, doch starb da Kind, ehe derselbe eintraf. - Der kleinste Weltbürger dürfte Wm. McKinley Roß sein, dessen Eltern zu den Bewohnern von Goat Hill" in Newark, N. I;, gehören. Der' tleine Kerl "ß die größte Attraction des gn Merkwürdigkeiten reichen Stadtviertels ünd'seine Mutter Fraß Harry H. Roß. deren Satti L'eschenßestatter in No. 36 Carside Str. ist, ist die glücklichste Frau in New Jersey. Es ist das leichteste Kind, welches je in dem Moskito - Staate geboren wurde. Als Wm. MkKiny Roß vor 5 Wochen geboren wurde, war tY15 Zoll lang. Drei Wochen später . war der Kleine noch nicht gewachsen, aber er wog 2j Pfund und der größte Theil seines GeWichtes Wrn die Kinderkleider. Jnzwischen hörten Sie Nschbgrn von dem Zuwachs, welchen die Familie erhsltk'n hatte, und die Thür schloß sich nicht por Neuaierigen. . Der Junge ist jetzt '16 Zoll längAch Nnegj 3 Pfund. Das Orakel derNachbarn' ttgs, paß er waHsen und gedeihen' wird, und die'EUeru sind trotz ihrer vorhergehenden . Sech? ganz gMlich zufrjedezr.

: ' . .8mn Auslands In Waldsee bei Speier durchstach ein 19jähriger Bursche der Dienstknecht Josef Zimmermann.- dem ein Jahr älteren Ziegler Georg Semmerle nach kurzem Wortstreite die Halsschlagader. Jn wenigen Minuten starb der Gestochene an Verbluiung. Der Thäter ist verhaftet. Jn Kratzau tödtete der Weber Franz Pischl die Tochter seiner Wirthschaften Namens Anna Hübner durch mehrere Stiche in den Hals, worauf, er sich, selbst in einer Dachkammer erhängte. Das' Motiv der That war hauslicher Unfriede, , da die Hübner mit ihrer Mutter von Pischl wegziehen wollte. Sie hatten'zwölf Jahre im gemeinsamen Haushalt gelebt. Der als Petöfi - Uebersetzer bekannte Schriftsteller Max Farkas, dessen vortreffliche Uebertragung in Aigner's Verlag und im Bibliographischen Institut in Leipzig erschienen ist, erschoß sich im Scudierpark zu Temesvär Und blieb mit zerschmettertem Schädel auf der Stelle todt. - Er hatte in letzter Zeit als. Hauslehrer sein Leben gefristet. Jn, seinen Taschen fand man keinen Kreuzer Geld. - Jn-'einem hinterlassenen Briefe , ersuchte er den Redacteur der Temesvarer Zeitung", Armin Barat, um Verwerthung seines literarischen Nachlasses.' - . . . B ei'demdurch den Bau

der- Niederlausitzer Eisenbahn benöthigten. Abbruch des dem Gutsbesitzer Bachmann in Alt-Herzberg gehörigen Wohnhauses wurden in einem ausgehöhlten "Balken eine Menge ' aus dem 17. Jahrhundert stammende Silbermünzen im Wevthbetrage von ca. 1000 Mark aufgefunden. Unter denftlben befinden sich auch viereckige, und sind dieselben gut erhalten. Die Münzen dürften während des siebenjährigen Krieges hier versteckt worden sein. Das Wohnhaus ist im Jahre 1685 erbaut. ' ' ! Das Mädchen in Gambke bei 'Bremen, welches-'vor etwa zwölf Jahren m: Schlaf . verfiel, verharrt heute noch in diesem Zustande. Jn den ersten Jahren desselben erwachte es noch zeitweilig daraus, später aber nicht mehr. Die Nahrung wird ihm in den Mund gesteckt, worauf es dieselbe wie ein normaler Mensch zerkleinert und verschluckt. Im Laufe dev Jahre haben die hervorragendsten Aerzte und Professoren versucht, die Kranke von ihrem Leiden zu befreien; aber leider hat sich alle ärztliche Kunst als unzulänglich erwiesen. Das unglückliche , Mädchen wird von seinen Eltern und Geschwistern in liebevollster Weise gepflegt. . Eine unbekannte G estalt scheint Friedrich von Schiller in der Kreisstadt Zalenze noch zu sein. Kürzlich feierte dort ein Verein von Malern und Lackirern ein Sommerfest, auf welchem dem. Kunstbedürfniß seiner Mitglieder durch die Aufführung eines Auftritts aus dem nicht ganz unbekannten Stück Wilhelm Tell genügt werdest sollte, dpch wurde' jhm dies edle Beginnen durch der Ordnung strengen Hüte?, plötzlich verkümmerj. Stauffacher rufj en seinen Verbündeten die Worte zu; m? ich ein Ohmann zwischen uns unh Oesterreich, so würde Recht und Gerechtigkeit. So aber ist's unser eigener Kaiser, der uns unterdrückt!" Da sprang ein Gendarm auf die Bühne und rief: Nun aber ist's genug. Schluß, meine Herren, Schluß!" Der Untevlieutenant zur See Manlio Garibaldi, der jüngste Dohn des Generals Garibaldi. wurde vom Mailander Gerichte zu 250 Fres. ßtrafe,"300 Frcs.' Schadenersatz und 80 'Frcs 'Gericht kosten ' verurtheilt. Warum? Während der fflte Garibaldi bekanntlich darin glänzte, daß er die Bourbone'n fchsug, war (Äaribaldi junior hescheidener: er prügelte nur einen qrmen t?qmnns vöyageur, der ich aus Irrthum in der Eisenbahn auf einen GaribaZdi's Platz gesetzt ?atte. windelweich. Der Vaterlandsverrätherifche Commls hatte so wenig Respect vor dem Namen Garibaldi. daß er den Sohn feines Vaters bei Gericht denuncirte. Da übrigens Garibaldi junior, wie seine Brüder und Schwester, vom Staate 10.000 Francs Jahresrate bezieht, wird ihn die Sentenz des Gerichtes nicht gerade ruiniren. Ein merkwürdiger iftmordvrozek hat sich soeben vor em Schwurgericht von Catania abaepielt7'Es'handette ssch um nichts Getinaeres als um die Veraiftuna von 10 Kindern ' durch 'ein Ehepaar Zermo. ft)ie Verhqndliingen stellten Folgendes fest, ds ponj Stanhpunkje des Psychiaters aus im hohenGrde interessant erscheint: Das Eehepaar , hatte drei Söhne im zartesten Alter verloren, und zwar hatte man ihm weisgemacht, die Kinder seien von den Nachbarsleuten verhext worden und an den Folgen davon gestorben. Um sich an den angeb lichcn Mördern ihrer Kinder zu rächen, lockte nun das nette Ehepaar zehn Kinder nach einander in sein Haus und bewirthete sie mit vergiftetem Wein. All' Kinder starben! Vor Gericht trat der Universitc'tsprofessor Dabundo. Direktor der psychiatrischen Klinik in Catania, auf's Energischste für das Ehe. vaar, namenjlich für die Hauptschuld!ge Frau, ein 'und wies nach, daß Gaetana Zermo Unzurechnungsfähigem Zustande sehsndelt yghe. Darauf beschloß der Gerichtshof, die Mgeklagten vorerst zur Beobachtung in'öJrrenhauS zu schicken. Der 38 Jahre alte Fahrskarbejftx Hejnsich'Dick in Dusseldorf tst von 1 dem achtzehnjahriaek Fuhrknecht Josef Wilm erstochen worden, weil letzterer sich von Dick um einen Schluck von dem gemeinsam gesausten Schnaps benachtheiligt .glaubte. WilmS stitss Vkm Bjck em großes Messer mit solcher Wucht in d'enAü'cke daß-die Wirbelsäule durchstochen. wurde und die Messerklinge sich verbog. Äur mit Mühe vermochte der Arzt Dr. HermkeS das Messer aus der Wunde zu.

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