Indiana Tribüne, Volume 20, Number 21, Indianapolis, Marion County, 8 October 1896 — Page 2
Snvtana Tribune.
Erscheuu Täglich vnd Somaags .c tägliche Tribüne kostet durch den Träger J dtnth per Woche, die Sonntags-.Tribüne-? CextZ per Ooche. Leide ins raw 15 Cents ilct CS Cent! per Vtonttt. Per Poft tzerizalb de, ?ttdt ugeschickt i VrauIbe,ahlnz V pe, .Zahr. Oflui 18 eüd rllabama etratzt. JadwNJpoliö, 3nd., 8 Oktober 1896. Otr Phonograph im Wahlseldzug. Zu den Dingen, welche in unserer jetzigen Präsidentschafts - Wahlcampagne eine größere Rolle zu spielen berufen sind, als in jeder frühern, gehö ren auch Phonographen, auch ohne daß dieselben im directen Dienst irgend einer der politischen Parteien zu stehen brauchen. Wahrscheinlich haben Phonographen, deren Aussteller es nur daauf abgesehen haben, dem Publicum möglichst viele christliche Linsen auf ländlichen Jahrmärkten und bei sonstigen Gelegenheiten zu entlocken, ebenso wie die unmittelbar von Parteieldzugsleitern in Dienst gestellten In strumente dieser Art Heuer in vieleniÄegenden bedeutend dazu beigetragen, dak das dortige Publikum in ungewohnlichem Maße mit den AuLlassungen der Präsidentschafts - (Kandidaten vertraut ist, unbeschadet des Einflusses telegraphischer Zeitungs - Berichte?stattung. Für viele Menschen bedeutet das naturgetreue phonographische Anhören einer Rede mindestens doppelt so viel, wie ihr Lesen in kalter Druckschiift. Wie schon angedeutet, bietet die Ausstellung von Phonographen, welche politische Reden sowie auch CampagneLieder enthalten, für gar manchenFafit" eine ziemlich angenehme und wenig mühsame Art, Monate hindurch schönes Geld zu verdienen, und die Handhabung dieser Instrumente hat man sich ja sehr leicht angeeignet. Auch die Gesellschaften, welche die Phonographen herstellen, scheinen direct die günstigeren Geschäftsgelegenheiten auszubeuten, sei es mit oder ohne Verbindung mit denArrangements politischer Mache. Bilden solche PhonographenAusstellungen einen Theil wohlberechneter Campagne Vorkehrungen und werden demgemäß kostenlos dem andächtig lauschenden Publikum geboten, so können sie natürlich erst recht einen großen Zulauf finden, und zumal im Verein mit der Schaustellung vonStereopticon - Bildern, wie sie neuerdings ebenfalls aufgekommen ist, können sie schließlich zu einer wesentlichen Umgestaltung oder Vermannigfachung unserer Wahlcampagnen beitragen. Diese Neuerung kann die Fakireordentlich mit höherem Stolz auf ihren Beruf erfüllen und allgemein den lehteren einen etwas höheren gesellschaftlichen Rang verleihen, wenigstens in Wahlcampagne - Zeiten. Erscheinen doch diese Leute mit ihren Schwatz Echo - Maschinen sozusagen wie eim Art moderner volitischerArtil. -lerie, und die Phonographen mit der an denselben befindlichen Tubi können sehr wohl die Illusion von Ge schützen erwecken. Aus vielen Landestheilen wird gemeldet, daß die Zahl dieser Artillerillen", welche sich mit der Ausstellung von Phonographen in ländlichen Di stricten beschäftigen, sei es auf eigen Faust oder im Dienst Anderer, in be ständigem Zunehmen begriffen sei, un demgemäß auch das Absatzgebiet de, betreffenden Fabricanten sich fort unt fort'vergrößere. Es dürfte noch lang, .dauern, bis diese Art tendenziöser Un. terhaltung den Reiz der Neuheit allge. mein eingebüßt habzn wird, und su mag daher noch in mehr als einem Wahlfeldzug tüchtig ziehen bis al. lenfalls die Phonographen spottbillig geworden sein werden, und einTaschen. Phonograph, den Jeder auf eigen, Hand überhall mitnehmen und dann jederzeit zur Belustigung von Freun, den aufdrehen kann, eine noch gewöhn, kichere Sache geworden sein wird, all heutzutage ein Taschen - Photogra. phie - Apparat. Davon sind wir ab jedenfalls noch ein gutes Stückchen entfernt. Was wohl ein Demosthenes und tn Cicero zu phonographischer Allgegen. wärtigkeit und Unsterblichkeit gesagl haberr würden! Die Deeimaluhr. Der ehemalige Unterstaats-Sekre tär der Colonien, Abg. Etienne, ha! die Absicht, beimWiederzusammentrit! der französischen Kammer einenGesetzentwurf. betreffend die Anwendung des Decimalsystems auf die Zeitein. theilunL, einzubringen. Die Stundi von 100 Minuten zu je 100 Sekunde wird bekanntlich als eine rationellen und einfachere Eintheilung ang:sehen, deren Anwendung blos durch die Ge wohnheit verzögert wird. Wissen schaftliche Gründe gegen die Decimal uhr liegen nicht vor. Die sranzösisch Presse zeigt sich im Allgemeinen bei Idee des Abg. Etienne günstig unr verweist nicht ohne Befriedigung aus das metrische System, das von Frank reich aus die ganze civilisirte Welt er obert hat. Was die große Revolutiov hinsichtlich des Metermaßes gethan das erst ein halbes Jahrhundert nach dem ersten Antrage Talleyrand's in der Constituante von 1790, am 1. Ja nuar 1840, für ganz Frankreich obli gatorisch eingeführt wurde, das könnt die dritte Republik für die neue Zeit Messung thun, die selbstverständlich nur nach einer allgemeinen Vereinbar rung eingeführt werden könnte. Du beste Gelegenheit, die geplante Reform anzubahnen, würde die Weltausstel lung von 1890 bieten, und da tonnt! es leicht geschehen, daß die Regierung die Initiative zu einem internationa len Congresse ergriffe. ZweiDriHeldeSaesamm ten Lehrpersonals !n den Ver. Staaten gehören dem weiblichen Geschlecht an. .
Die Llliblfabrik.
Ein Alibibeweis ist bekanntlich selbst in jenen Fällen, in denen er nicht dazu nothwendig' erscheint, um von irgend einer Person das Interesse desStaatsanwalts und des Untersuchungsrichlers abzulenken, manchmal sehr schwer zu erbringen. Natürlich gestaltet sich die Situation um so schwieriger, wenn es sich darum handelt, einen Alibibeweis nicht blos zu construiren, sondern auch zu erdichten. Wie nun aus Paris berichtet wird, besteht in der SeineMetropole ein Unternehmen-, welches man wohl am besten Alibifabrik" nennen müßte. In einer jener schma-. len Gassen der inneren Stadt, an denen Paris ebenso reich ist wie Wien, hat die für Lebemänner wie überhaupt für Individuen, welche Grund haben. zu einer bestimmten Zett Nicyi zuause zu sein, so überaus wichtige Jnstitution ihre Bureaus. Sie sind jedenfalls nicht besonders umfangreich, aber cxis dem kleinen unbedeutenden Zimmer werden alltäglich nach allen Windrichtungen Briefe verschickt. Die Inhaberin des Bureaus, eine alte Da-, me mit wenig Vertrauen erweckendem Gesichte, erklärte einem Journalisten folgendermaßen den Zweck der Jnstitutton und die Art und Weise, in welcher sich das Bureau seiner Pflichten erledigt. Sehen Sie. mein Herr, in Paris giebt es viele Leute, denen daran viel gelegen ist. zu einer bestimmten Zeit nicht in Paris zu sein." Nehmen Sie z. B. folaenden Fall: Sie haben irgend welchen Grund, zwei Wochen lang in Berlin zu lein", wollen aber doch in Paris bleiben. Sie sagen Ihrer Gnädigen: Ich reise für zwei Wochen nach Berlin" und lassen sich von ihr meinetwegen sogar auf den Bahnhof begleiten. Sie besteigen den Zug und fahren bis zur nächsten Station. Dort steigen Sie ruhig aus, warten den nächsten nach Paris verkehrenden Zug ab und kehren wieder nach Paris zurück. Sie begeben sich dorthin, wo Sie eben zu thun haben, unterlassen es jedoch nicht, uns vorher aufzusuchen. Sie übergeben uns ein aus Berlin datirtes Brieflein an die Gnädige. Wir snden den Brief unter doppeltem Couvert an unseren Agenten in Berlin und binnen kurzer Zeit erhält die Gnädige Ihr Schreiben und ist entzückt über die Liebe ihres ManneS. der sich sofort beeilt hat. ihr aus der Fremde zu schreiben. Unser Wahlspruch lautet: Schnelligkeit. Vertrauen. Discretion. Ehre Ja. meine liebe Frau.- unterbrach sie der Journalist, ich kann mir aber auch lebhaft die Reversseite der Medaille vorstellen. Nehmen Sie an: meine Frau sagt mir heute, daß ihre Schwester in Dijon . . . - Ich verstehe.? antwortete die Beschützerin der Alibiliebber. aber, mein Herr, wir können nicht blos das starke Geschlecht bevorzugetl. Wir arbeiten für den. der uns bezahlt.Und wie stehen Sie zur Polizei?" ..Nicht gut, doch das genirt uns wenig. Jetzt kann sie uns nichts mehr anhaben. Unser Kundenrreis ist gesichert...Unsere Baumwolle in Deutschland. Daö Septemberheft der Consalarberichte enthält ein Schreiben des Bundesconsuls I. C. Monaghan inZhemnitz, welcher auf den starken Verbrauch amerikanischer Baumwolle im deutschen Reiche hinweist und besonders öetont, daß der Absatz einen bedeutend größern Umfang erreichen würde, falls die deutschen Fabrikanten und die amerikanischen Pflanzer mit einander in directe Verbindung gebracht und die Verkäufe ohne Mittelleute abgeschlossen werden könnten. Die großen deutschen Fabriken fnachten ihre Käufe auf den amerikaNischen Märkten früher selbst und dies würden sie wohl heute noch thun, wenn ihre berechtfertigten Wünsche Hinsichtlich Verpackung und Qualität die gebührende Berücksichtigung gefunden hätten. Seitens der Deutschen wird gleichartige Waare verlangt und die verlangte Gleichartigkeit laßt sich ihrem Dafürhalten nach nur dadurch, daß die Ernten der verschiedenenStaaten von einander gesondert gehalten werden, erzielen. Aus diesem Grunde begehren sie entweder nur in Arkansas gewachsene Baumwolle oder solche aus Georgia oder Süd Carolina, für gemischte Waare dagegen haben sie keir.t Verwendung, da die ungemischten Sorten sich besser verarbeiten lassen. Diese Forderungen ließen die amerika:üschen Baumwollen - Händler, Hon denen die deutschen Fabrikanten bik zum Jahre 1890 kauften, nicht nur dollständig unbeachtet, sondern sie verpackten auch die Waare schlecht, ja sie mischten nicht selten Sand unter die Baumwolle, um das Gewicht zu erhöhen, sandten schlechte anstatt guter Waare, trotzdem letztere bezahlt wurde, und scheuten nicht einmal 'vor Fälschungen- von Frachtbriefen, auf Grund deren Zahlung geleistet wurde, zurück. Diese Uebelstände und häufige Verluste, die ihnen aus Fahrlässigkeit der Amerikaner und verzögerten Ablieferung erwuchsen, veranlaßten die deutschen Fabriken. ihre Käufe bei Zwischenhändlern in Liverpool, Bremen und Hamburg, die ihnen bessere Garantien boten, zu machen. Diese CommissionsHändler haben kein besonderes Jnteref. se daran, ob sie amerikanische, indische oder egyptische Baumwolle verkaufen, da sie von der einen wie der anderen die gleichen Gebühren beziehen; da aber die Deutschen die amerikanische Waare mit argwöhnischen Augen betrachten, bevorzugten die Händler indische wie kgyptiscbe Baumwolle und flus diesem Grunde' hat der Verbrauch dieser letzteren seit dem Jahre 1890 in Deutsch, land zugenommen. Hieraus ist erfichtlich, daß die amerikanischen Pflanzer sich bei den Baumwollenhändlern in Cbarleston. New Orlean?, Mobile, Memphis usw. dafür zu bedanken ha-1 den. dak der Vlpsatj iyrer iwaaxt n Deutschland abgenommen ' hat, unV die amerikanischen Händler müssen t sich selbst zuschreiben, daß ein bedeutender Tbeil des GescbäkjZ Mm '
Händen an" europäische Concurrmten übergegangen ist. Aus einer Tabelle, welche der Consul Monaghan seinem Berichte beigefügt hat, ist die von 1890 bezw. 1889 datuende Zunahme desLerbrauchs mdischer Baumwolle in Deutschland ersichtlich. In den Jahren von 1880 bis 1883 schwankte die Einfuhr aus Indien nach Deutschland zwischen 135.612 Ballen (1880) und 190.244 B. (1888) im Jahre 1831 ging sie auf 76.656 herunter für das 1889 stieg sie auf 353.056 Ballen und für 1890 auf 500.598 Ballen. Die höchste Ziffer erreichte sie im Jahre 1894 mit 611.893 Ballen, während sie für 1895 wieder auf 445.813 Ballen fiel. Die Einfuhr eayptischer Baumwolle erscheint in der Tabelle erst mit dem Jahre 1891 mit 55.960 und erreichte im Vorjähre mit 143.603 Ballen ihr Maximum. Dieses Wachsthum der Einfuhr indischer Baumwolle in Deutschland hätte sich wohl verhüten lassen, wenn die amerikanischen Händler den Wünschen deutscher Kunden Rechnung getragen hätten. Allein trotz des erhöhten Verbrauchs indischer Baumwolle in Deutschland sind die deutschen Fabrikanten immer noch gute Kunden der
amerikanischen Baummouen-Psianzer. Außer der indischen Baumwolle importirte Deutschland im Jahre 1L80 452.287 Ballen aus den Ver. Staaten und 127.444 Ballen über England, wovon wahrscheinlich ein guter Tbeil aus den Ver. Staaten stammte. Im Jahre 1885 betrug der directe Import aus den Ver. Staaten 483.887 Ballen und 216,519 Ballen über England; im Jahre 1890 1,251.446 Ballen aus den Ver. Staaten und 86.721 über England, und im Jahre 1895 2.310.284 Ballen aus den Ver. Staaten und 34.040 über England. Die Gesammt einfuhr (indische, eoyptische und amerikanische Baumwoll) stieg von 877.151 Ballen im Jabre 1885 auf 2.933.705 Ballen im Jahre 1895. die Zunahme betrug also rund 340 Procent. Die Tabelle laßt erkennen, welchen riesigen Aufschwung die deutsche Baumwollen - Industrie während der letzten Dekade in Deutschland genommen hat, und beweist, daß die Emancipation des deutschen Handels von dem englischen und der englischen Schifffahrt immer vollständiger wird. In jedem der letzten achtziger Jahre kamen noch mehr als 200.000 Ballen Baumwolle überEngland nachDeutschland, dagegen hatte die Einfuhr via England in den Jahren 1893 und 1894 vollständig aufgehört und im ;ahre 1893 ttixue sie nur 34.040 Ballen. Die gewattigen Quantitäten amerikanischer Baumwolle gelangen in deutschen Schissen nach Deutschland. Zum Untergang ptf Ittyf, Der Ostasiatische Lloyd- ijt in der Lage, einen von amtlicher Seite stamwenden Bericht zu veröffentlichen, in welchem die Vorgänge bei dem Untergange des Iltis- ausfübclich geschildert werden. Wir geben diesen Bericht in seinem wesentlichen Inhalt nachfolgend wieder: - Am 23. Juli um 4 Uhr Morgens ging das KanonenbootJltis- bei stet gendem Barometer und Ostwind von Stärke 2 von Tschifu in See, nachdem an den vorausgehtndenTagen bei leichten östlichen Winden und Stillen daö Barometer bei normalem Stande regelmäßig täglich Schwankungen Marimum 12 Uhr Vorm. und 12 Uhr Nachts, und Minimum 4 Uhr Morgens und Nachm. gezeigt hatte. Der Himmxl war bedeckt, es fiel etwas Regen. Unter Dampf und Segel wur de gegen Mittag Weihaiwei' Passirt und gegen 5 Uhr Rachmittags die N.. O.-Spitze der Schantung - Halbinsel gerundet. Der Wind hatte allmählich aufgefrischt, es wehte dort aus S.-5). mit Starke 7, so daß die Sturmsegel gesetzt waren. Von hier nahm das Kanonenboot in Sichtweite der Küste einen zu dieser etwas parallelen Kurs. Das Schisf arbeitete in dem vorbändenen Seeganz ziemlich stark, doch nicht mehr wie bei früheren ähnlichen Gelegenheiten. S. M. Iltis- hatte sich immer als ein gutes Seeschiff erwiesen, wie namentlich der letzten Besatzung noch von einer im letzten Jahr von Kode nach Schanghai bei stürmischem Wetter ausgeführten Reise recht wohl in Erinnerung war. Es regnete zeitweise sehr heftig und der Wind war allmählich noch etwas stärker geworden, aber die Maschine arbeitete gut. sie hatte dem Schiffe seit dem Auslaufen von Tschifu am Morgen ein Geschwindigkeit von 7 Seemeilen verliehen. Gegen 10 It)r nach dem Segelbergen wurpe sie auf langsame Fahrt" gestellt. Etwa eine halbe Stunde später war Plötzlich eine starke Erschütterung zu verspüren, dasSchiff hatte gegen emen Felsen gestoßen und saß auf ihm , fest, ohne daß vorher in Folge der herrschenden Dunkelheit etwas von der gefährlichen Nähe des Landes zu bemerken gewesen wäre. Das Schisf war leck geworden, Maschinen und Heizraum liefen schnell voll Wasser; dem auf Wache kommandirtem Personal gelang es noch rechtzeitig das Deck zu erreichen, ebenso wie die zur Kyje liegende Freiwache sich schnell auf ihre Mqn'överstation stürzte. Das Schiff jft, soviel sich hat feststellen lassen, durch einen sutzerge wohnlich starken, nach R.-W, setzenden Strom auf das kleine Felsenriff getrieben worden, welches sich wenig süd, lich von der als Flat Rocky Point" fo den Seekarten bezeichneten Spitze der Sankau Bay etwa 9 QttmtlUn nördlich von dem LeuAthurm auf der S.O.-Ecke der Halbinsel Schantung aus der See emporhebt: Die heftige Brandung warf daö Schiff nun fortgesetzt gegen die scharfen Kanten des Felsens und lockerte so die Haltbarkeit seiner Verbände. Der größte Tdil der Mannschaft hielt sich auf dem achternen Theil deö Schiffey auf. wo der Commandeur, Capitän, Lieutenant Braun, und der wachtha, bende Offizier, Lieutenant ' px &ti, Prasse, auf der Commandobrucke stan, den. Raketen und Leuchtsterne wurden abgefeuert, un in d:mDu7.!:l dn
Nacht die Aufmerksamkeit am and zu erregen und Hülfe herbeizuschaffen. Doch war keine menschliche Rettung mehr möglich, die See schlug schäumend über das Deck und sehr bald begann das Schiff auseinander zu brechen. In diesem Augenblick der höchsten Gefahr rief der Commandant die dem Untergange geweihte Mannschaft auf und brachte mit ihr zusammen drei Hurrahs für den Kaiser aus. um auf diese Weise vom Leben Abschied zu nehmen. Das Hinterschiff löste sich von dem Vordertheil, indem der Heizraum in feinem vorderen Ende durchbrach. Die Masten stürzten über Bord, zerschmetterten die Commandobrücke und schlugen den Rest der Reeling ein. Die meisten Leute waren mit ihren Ossi zieren auf dem Achterschiff geblieben, als hier der Oberfeuerwerks - Mcat Raehm das oft gesungene Flaggenlied anstimmte und die übrige Schaar mit ihm einfiel in das Lied von der Flagge schwarz, weiß, roth! Sein Schlußvers lautet: Und treibt des wilden Sturms Gewalt Uns an ein Felsenriff, Gleichviel in welcherlei Gestalt Gefahr droht unserm Schiff; ' Wir wanken und wir weichen nicht, Wir thun nach Seemanns Brauch. Getreu erfüll'n wir unsre Pflicht Auch bis zum letzten Hauch, Und rufen freudig sterbend aus. Getreu bis m den Tod: Der Kaiser und die Flagge hoch, Die Flagge schwarz, weiß, roth!" Der Sang verklang in dem heulenden Sturm, das Hinterschiff begann zu schwanken und stürzte um, Alles, was auf ihm gewesen war, mit sich in die Tiefe reißend. . Nur zwei Mann wurden von der See weggespült und erreichten nach langem Schwimmen die Küste. Das Vorschiff war auf dieSeitt gefallen; es kebrtc seinen Boden der Brandung zu und gewährte den wenigen Leuten, welche vorn geblieben waren Schutz gegen die See. Einer von ihnen wurde am folgenden Tag, als man sich ein Rettungsfloß zimmern wollte, weggeschwemmt und gelangte glücklich an Land, die Uebrigen muß ten weitere 36 Stunden ohne Nahrung abwarten, bis ein chinesischer Sampan zu ihrer Rettung herankam und sie unter eigener Lebensgefahr abholte, nachdem sich der Seegang etwas gelegt hatte. Die Einwohner des nahen Dorfes Tschuntau nahmen sich menschenfreundlich der Schiffbrüchigen an, versahen sie mit Kleidung, Speise und Trank. Ein englischer Missionär verband die Wunden der Verletzten. Deutsche Lokal-Nachrichten. Groschcrzogthum Hessen. B o d e n h e i m. Ein Unglücksfall hat sich hier ereignet. Der Maurer A; Becker fiel nämlich, als er einen Kübel mit Mörtel eine Leiter hinauftragen wollte, rückwärts hinab, wobei ihm der Kübel derart den Kopf zerschmetterte, daß er alsbald an der erhalteNim Verletzung starb. Der Verun glückte, der die Heiden Feldzüge von 1866 und 1870 mitgemacht hatte, wurde von seinen Kriegskameraden zu Grabe gebracht. . Darmstadt. Hier beging Dr. Marr das Fest seines 25jährigen Amtsjubiläums als Rabbiner der hies. israelitischen Religions -Gesellschaft. Aus diesem Anlzß wurden dem Jubilar zahlreiche Glückwünsche und Geschenke in seiner Wohnung überreicht, welche Zeugniß davon ablegten, in welch' hohem Ansehen der Jubilar in seiner Gemeinde steht. Mainz, Jean Möller, Obermälzer in der Malzfabrik des Hrn. Martin Moritz Mayer feierte neulich sein silbernes Jubiläum. Zu Ehren des Jubilars hatte dessen Prinzipas eine wirkungsvolle Feier veranstaltet, wozu noch die Lhrigen Mälzer geladen, waren und ihn auch mit einem werthvollen Angehinde erfreuten, Sachsen. Dresden. Die Chefs der BMsirma Ed. Rocksch Nachfolger, die Herren Peter Spreckelö und Viktor Hahn, vereinigten zur Feier ihres 60jährigen Geschästsjubiläumö mehr als 150 Be rufsgenossen und Geschäftsfreunde. Vertreter der hohen Finanzwelt, hervorragende Persönlichkeiten aus Ge lehrten- und Künstlerkreisen, Vertreter der Presse u. s. w. zu einer gleich vornehmen wie fesselnden und anziehenden Festlichkeit in den prachtvollen
Räumen des Europaischen Hofes . Leipzig. Im Elsterfluß wurde her Leichnam, eines weißgekleideten Mädchens aufgefunden. Er ' wurde als derjenige einex I8jährig:n. in L.Linhentzu wohnhaften Plätterin recognoscizt. Das Mädchen war wider Willen seiner Eltern bei einem' Tanvergnsigm sewesen, hei Nachhausekommm von den Eltern ausgezankj worden und war direkt, ohne yon deq nacheilenden Eltern eingeholt werden zu können, in den Fluß gesprungen. Nrederlötznitz. Joh. Gutzeit, der bekannte Kleiderheilige-, scheint Schule zu machen. Hier wohnt ein Musiklehrer, der unsere Waldungen und die Straßen der benachbarten Ortschaften in einem höchst fonderbaren Costüm durchstreift. Ohne Kopfbedeckung, mjj'sonnengehräuntem Gesicht und vollem, strupvigem Bart, nur mit einer kurzen Jacke, und einer bis an die Kniee reichenden Hose zweifelhafter Farbe bekleidet, phne Weste, dazu barfuß, häufig die Stiefel oder Schuhe in der Hand tragend so wandelt der Sonderling, bei dessen Anblick man sich eher in die Wildniß versetzt glaubt, umher. Im Dorfe Stiebitz ist die mit Erntevorräthen gefüllte Scheune des Besitzers Zieschank niedergebrannt. In Walddorf blühte beim Hausbesitzer Schmidt ein japanischer Hortensienstock in ziemlich 200 Trauben. Derselbe wurde beim Einmarsch der Preußen'am 16. Juni 1866 gepflanzt, hat somit über 30 Jahre Lebensdauer jinter sich. ..
Javern.
A m b e r g. Das am 22. Juni d. I.über den Metzger Jos. Persch aus Neustadt W.-N. wegen Gattenmordes verhänate Todesurtheil ist von demPrinzRegenten bestätigt worden. Die Bestätigung wurde dem Verurtheilten durch eine Gcrickiscommission. verkündet. Persch war vollkommen gebrochen, als er von Gefängnißbediensteten aus der Zelle geholt wurde, um der Publications - Commission vorgeführt zu werEr nahm die ihm die letzteEntscheidung über .sein Schicksal bringende Eröffnuna ur'tc? heftigem Weinen entgegen und erbat sich die Gewährung einer 24 - ständigen Gnadenfrist. Die Vollstreckung des Urtheils fand Freitag den 11. September Morgens 6 Uhr statt. Persch starb reuig und' gefaßt. Augsburg. Frau Dr. Völk. die Wittwe des großen Patrioten undParlamentariers Joseph Völk. feierte neulich ihren 70. Geburtstag. Aus diesem Anlaß erhielt die allverehrte Frau aus Friedrichsruh folgenden telrgraphischen Glückwunsch: Im Andenken an Ihren verewigten Gemahl, der einer der eifrigsten Förderer unseres nationalen Werkes war, bitte ich Sie, meinen Glückwunsch zum 70. Geburtstag freundlichst entgegen zu nehmen, v. Bismarck.H e n g st b a ch. Bei derVernehmung hat die 12 Jahre alte Frida Jsemann gestanden, daß sie beim Spielen die kleine Ebersold erschossen hat. Merkwürdig ist, daß das Kind noch nach der That die Leiche ein Stück weit von der Thür hinweggezogen und deren Kleider und Haare geordnet haben i soll, hiernach verriegelte es die Thür ' und setzte sich in's Wohnzimmer. Die ! Section der Leiche der Ebersold ergab, daß dieselbe mittelst einer Ladung Vogeldunst erschossen worden. Bemerkt sei noch, daß die Familie Jsemann eine sehr geachtete ist und daß die Mut- ' ter der Kleinen sehr bedauert wird, da schon vieles Ungemach über dieselbe hereingebrochen ist. München. Ein amerikanischer Staatsbürger. Max Tafelmeier, der vor 15 Jahren München, während er noch militärpflichtig war. verlassen und nach Amerika ausgewandert war, wurde hier, wo er auf Besuch weilte, auf Veranlassung der Militärbehörde verhaftet. Im hohen Alter von beinahe 82 Jahren ist dahier der rühmlichst bekannte ehemalige Professor der Musikschule und kgl. Kammersänger a. D. Dr. Martin Härtinger aus dem Leben geschieden. Die Krisis des deutschen Theaters ist beendigt. Man sagt, daß zwei Private eine Million Mark dazu hergegeben hätten.' Nhcinpfalz. Kaiserslautern. Der seither älteste Mann unserer Stadt, der frühere Depotverwalter und als Amtsgerichtsdiener in Obermoschel pensiojiirte Franz Günther st nach nur kurzem Leiden gestorben. Er hat ein Alfer von über 91 Jahren erreicht und erfreute sich bis zur jüngsten Zeit noch einer großen Rüstigkeit. . P i r m a s e n s. Pirmasens bewirbt sich um das sm nächsten Jahre stattfindende Kreisturnfest des 10, deutschen Turnkreises (Pfalz. Baden, Elsaß.) Mit den ersten Vyrberathungen wurde bereits begonnen. Zweibrücken. Die hi:sige Strafkammer verurtheilte den Bierbrauereibesitzer Albert Schieber aus Mittelberbach zu 200 Mark Geldstrafe. Derselbe war angeklagt. 1892 1895 das Bier verfälscht und zu dessen Herstellung andere Stoffe als Malz und topfen, nämlich Natron ' und Biercouleur verwendet, sich dadurch also gegen das Nahrungsmittel- und Malzaufschlag - Gesetz vergangen zu haben. Württemberg. . Marbach. Hier entschlüpfte Nachmittags ein 13 - jähriges Mädchen aus Kleinäspach. das wegen Diebstahls im Gerichtsgefängniß in Untersuchungshaft war, durch das Eisengitter am Fenster des Arrestlokals, sprang etwa drei Meter hoch in den Garten herab pnd flüchtete in her Dichtung gegen Rielingshausen, In der VZähßldefBug.mühle sprang das Mädchen in die Murr, wurde aber auf ihre Hilferufe von einem Müller aus dem Wasser eezogen und dem sie verfolgenden Stationscommandanten übergehen. 'er die Freiheitslustige, wieder hinter Schloß und Riegel brachte. Mergentheim. Oberlehrer Gauaele an der kathl. Volksschule dahier beging sein 50 - jähriges DienstJubiläum. Aus diesem Anlaß erfreute den Jubilar der Sängerkranz, dessen ! Director er sieben Jahre gewesen, mit deinem Ständchen. Auch brachte das Stadtraths - Collegium Namens der Stadt die Glückwünsche dar und überreichte dem Gezierten als Zeichen der ! Anerkennung für seine 23 - jährige l v'.r?.. "t"ir.ii ' . r.t r: n . hiesige .yaiigicil ein anjcgnfuca iefchenk. M u n d 1 1 h i i m. In der hiesigen Josenhanns'schen Schloßbrauerei wird in allernächster Zeit ein Electncitatswerk erbaut werden, has emestheils zur Beleuchtung der Vraüeret selbst (ca. 120 Glühlampen), anderntheils zur Abqabe von Strom für Licht und Kraft an Private. Geschäftsleute etc. für vorläufig 200 Lampen dient. Stuttgart. Der hiesige große Buchbinderstreik ist beendet und überall wurde die Arbeit wieder aufgenommen. da die Principale sämmtliche neuerdings aufgestellten Forderungen hewilligt haben, ßs wurde somit bewilligt: neunstündige Arbeitszeit an Stelle der seither zehnstündigen, 15 Procent Zuschlag bei Uebezzejtarbeit der Arbeiterinnen, Bezahlung der vom Geschäft angeordneten Feiertage, sowie der Weihnachtstage und deS Neujahrstageö. Baden. B r e t t e n. Der 16. Februar 1897, als 400. Geburtstag Philipp Melanch thon's, ist nunmehr endgiltig ausersehen als Festtag zpr Grundsteinlegung für das auf dir Geburtsstattz Ms? lanchthon's am Narktplsjz p 'Ctttta
in spatgothischem Stile errichtet werdende Gedächtnißhaus. Löffingen. Hier fand die Krie ger - Denkmals - Enthüllung statt. Die Häuser waren ohne Ausnahme schön beflaggt und bekränzt. Gegen Unadingen und Seppenhofen - Rothenbach waren Ehrenpforten errichtet. Dem Festzuge schritt die treffliche Lösfinger Stadtmusik voran. Hieran schlössen sich folgende Vereine mit Fahnen: Bachheim, Bräunlingen, Bubenbach - Oberbränd. Dittishausen, Döggingen, Ewatlingen, Friedenweiler, Göschweiler, Lenzkirch. Röthenbach mit Musik, Vöhrenbach, Münchingen, Neustadt, Biesingen, Seppenhofen und Unadingen. Achtzehn Festjungfrauen folgten. Bürgermeister Küster hielt die Festrede. Der Vorstand des Militarvereins Löffingen, Thoma, dankte dem Vorredner, den Mitgliedern des Stadtraths und dem Bllrgerausschuß für daö Zustandekommen des Denkmals. Für den Abend war ein Festbankett vorgesehen. Das Denkmal kostet 3300 M. M a n n h e i m. In Untersuchungshaft befindet sich seit einiger Zeit, die Frau des Vuchdruckereibesitzers Theob. Wendling unter dem Verdachte der Beihilfe zum betrügerischen Bankerott. Wendling. welcher sich bei dem über sein Vermögen verhängten Concurse in der Schweiz aufhielt, ist von dort verschwunden. Md sbach. Fabrikant Dr. Heinrich Propfe in Mannheim, welcher Eigenthümer deö Schlosses in Binau ist. hat aus Anlaß deö 70. Geburtstages des Landesfürsten dem Großh.' Bezirksamt dahier zu Gunsten bedllift'ger Gemeinden des Bezieks Mosbach die Summe von 2000 M. zur Verfügung gestellt. ' Oesterreich-Ungarn. Budapest. Der GummiwaarenHändler Samuel Radicz in Budapest ist mit Hinterlassung von 50.000 Gulden Schulden von Pest verschwunden. Er hatte eine Geschäftsreise angeblich nach Wien, Prag und Berlin angetreten, ist aber, wie die Polizei eruirt hat. an keinem dieser drei Plätze gewesen. Die Familie vermuthet einen Selbstmord. Karlsbad. Ein von bier nack
Prag aufgegebener Geldbrief mit 20.000 Gulden, der in Verlust gerathen war. ist hier unter seltsamen Um ständen aufgefunden worden. Man fand den Brief unter einem Holzstoß in der Nähe des Gasthauses .um Elysium-. Der Brief war geöffnet und enthielt noch 19,700 Gulden. 3wei Postbeamte, die verdäcktia er scheinen, den Brief bei Seite geschafft zu haben, wurden verhaftet. Komotau. Zwischen Komotau und Deutsch - Kralupp ging em Wolkenbruch nieder, der zwei Eisenbahnbrücken zerstörte, infolgedessen der Versehr gesperrt ist. Uuch in Sebastiansperg. Krima - !kfeudors und ReitzenHain hat das Wetter Schaden anaericb. tet. Es folgte Schlag auf Schlag. In Reitzenhain schlug der Blitz m em, Klammernfabrik , und sollen für ca, 10.000 Mark Klammern verbrannt sem. Wien. In der Affaire des Post. Sparkassendiebes Friedrich Schneider, der vom Landäericbt München I weaen persuchten Diebstahls zu 6 Monaten Vesanantn verurtdem wurde, tbellt . das N. W. Tagbl. mit. daß di, Schwester Schneiders, sowie sein Bruder, ein Graveur, die wegen Verdacht? der Mitschuld tn Hast genommen waren, wieder auf freien Fuß gesetzt sind, da sich ihre Scbuldloslakeit erwiesen hat. Friedrich Schneider selbst wird, , nachdem er m München e Strafe verdutzt hat, an unsere Gerichte ausge liefert werden. Schweiz. Bern. Am - Wetterhorn verunglückte infolge Bruches einer Schnee brück der Engländer Vetjeham der Morgens früh mis einem Führir von sri . "irc '' " ' pnncciroaio yuigeorocyen war. A)er Abgestürzte,' der ohne Begleitung 'im Kotel Bär in ßZrmdelwalh 'weilte, ist todt. 27 Familienväter aus dem . rj?;n.i rr. "f. -er r jcijapucitn zorie ienyoiz peauo en, jn der Pah der' bisherigen Ortchaft tzänh zu erwerben, um daselbst unter Mithilfe dßs Bundes und deH siantons eine neue Heimstätte unter dem Namen Neu - Kienholz zu errzchten. Luzern. Dieser. Tage hat diy Einweihung deö neuen Ferienheims der Stadt Luzern auf ' der Würzenalp stattgefunden, das seinEntstehen einem privaten Initiativ - Comite und freiwilligen Gaben in der Hohe von 43.000 Francs verdankt. Der einfach ausgestattete Bau bietet Raum für 83 Schulkinder. . U r i. Bankier Kaufmann in Basel ist seinen Verletzungen erleq?n: die j Tochter ist. w!e wir gemeldet, schon zuvqr geworben, elpe waren mit emem Fuhrwerk ßei Ggschenen verunglückt. Zpg' Einer lobenswerthen Thas können sich die Belocipedrahrex von Zug ' unh La erfreuen. Letzthin jnachten 14 Radfghrer sine Ausfahrt nach Baden, Zwischen Bxemgartelj und Künten erblickten sie ein in rasendem Galopp daherfahrendes Fuhrwerk, in dem ganz allein ein kleines Kind saß. Der Vater war vorher abgeworscn worden. Sie stiegen ab, bildeten mit den Rädern Barriere, einer der Beherzten sprang vor und dem Pferde in die Zügel und brachte das scheue Thier zum Stehen. Dem zum Tode erschreckten Bateic wurden Kind, Pferd Uttd Wägen 'unversehrt zurückfl'ebfqKt. ' -r'öpn feüz Wegear beilern, die währeny klneS"ßeftigZn GewittM pnter zinenl KirschhWm fxf Herbyrn Schutz gesucht haisen, wurden, durch Blitzschlag href ßetöhtzj; die gn? dern drei sind schwer verletzt worden. Der 44zährige Kaufmann Andre Faure aus Grenoble stürzt bei einem Ausflug auf den RachaiS infolge eines Fehltritts auö ' einer Höhe von 1000 Fuß in eine Felsschlucht, wo mit zerschmettertem Schädel aufgefunden wurde. Das Unglück ereignete sich por den Augen der löjädrigen Tochter und eines Bruderh deZ Verrznalückten.
Zyettes und Gebratenes. o Lei kaltem Wetter rerlanqen rcir fette Nahrung um daö Blut zu wärmen. Gedratene entbält am meisten Fett, und zuviel reichhaltige Nahrung erzeugt Magen-Beschwerden.. Jeder dieser Bescblrerden folgt Appetitlosigkeit. Jn jedem dieser Falle dringen Dr. Augutt König's Hamburger Tropfen eine Veränderung zur Erleickterung des Magens herror, kräftigen die Leber, reinigen da Blut, siellen den Appe tlt wieder her und kurireu vollständig ein unpaichek Systnn.
Kli 8 ? Disease cornmonly comes on with slight Symptoms, which when ncglected increase in extent and gradually grow dangerous. "ZZZVT:. ? RIPANS TABULES "TLÄr!.0'.h:: T RIPANS TABULES " CÄ, "Sr:..0.'.7.0.! RIPANS TABULES rorS...!ü. RIPANS TABULES Ripans Tabnlos Regnlate the System and Preserre the Health. flSg2SSSSKS&SSiS21 Vrr . . t1 mw asJ t0 tae
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