Indiana Tribüne, Volume 20, Number 20, Indianapolis, Marion County, 7 October 1896 — Page 3

Dr. I. Bühler, 120 Gst WcCnrty Str. Sprechstunden : 8 6U 9 Uhr Vorm. ; 2 bli 3

vhr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abends. Telephon 1446. Gvrechftunde : Sonntag nui Vormittag. Dr. C. N. Schaefer, fSrzt und Chirurg, JJa. 0 Madison Ave., nahe MorriZ Straße. Svrechgnndea: 8 30 Uftr SRoTqen. 5 Uhr Nachmirt'g. 79 Uhr Abend. Televt,on28S. Dr. I. A. Tutclisse. VII ' l l M V ( A4 11 13 1" Bällen und mit escblecbr und Urinkrankhetten. ( xr4 fl . AliAflcfcf(.4i mit ntinhnTtt(i)ttt No. 95 Ost Market Straße. Okstce.Stunden: 9 bis 10 Uhr Vorm. 2 bt 8 nw Wnm SnnittArS ausgenommen. XC1( ..Ht lUWHti v g a " tOon'Jll. C. C. EVERT8, Deutscher Zahn - Arzt. N. Sj Nord Pennsylvania Str. ßat wird aus Wunsch angewandt. ,55 Zähne so gut wie Gold. ES verhindert daß der Gau men mit dem Rubber in 23 rührung kommt, so daß de schädlich, Effekte desselben verhindnt werden. Taps Dental JParlors, 25 West Washington Str.. Ter Nl wtz" Ofiice gegenüber. Dr. THEO. Ä. WAGNER 5o. 93 Nord Delawar, Str. S?chind : 10 Nir Worin.; 1 4 NK ach.; onntag: Uhr rn CZT" Telephon 84. Dr. :Leoni. Bell, Deutscher Arzt, Ecke East und Ohio Straße. praktinrt gemeinschaftlich mit seinem Da: er Dr. uido Vell. OTaitao 10 llüt pr.chftnndkN wa&mitta 4-sl tm i I schwache, nervöse Personen, feylaa von GewillenSbiffen. Scblaflostskeit oder flechte Träumen. Eliederreitzen, Rücken und Kopfschmerzen. Sakarrv. ErrSthen. Zittern. Herz Nopfen.,ngftlichkeit.Unentschloffknhe:t.TrKbflnn N9 erschöpfenden AuSftüfsen. erfahren au dem . z,Zugendsr,und", loit einfach und billig schlechtskrankneitni und Folaen derZuaendsünde SrKadlich geheilt und die volle Gesundheit und der 'rodsinn wiedererlangt werden könn,. San urart Heilverfahren. Jeder fein eigener rzt. chiitt ent ta Stamp und Ihr bekommt da uch versikgelt und frei zugeschickt von der .,?rot Xlfrit mnb Dispensary." 23 gest 11. Str.. Re V '. 5. . DerJgends,eun d in ,ur 2Z Ue, , aucd bet Qt rand'. K o.. 78 Süd P nnfylvinia Strafe, Indianapolis, Jnd , in haben. kMmVMWu Injektion. Eine permanente Kur , -v.'.w v"."" . . - w 5 der. yr!algilen saue ron onorrgsa gaii l!garai,ttrl in von s o i age; in, &5 C3 CnsfW tctUarrimrae eirie frei mit ied,r lal&t. I?ai hin Flecken. Verhört Strikluren. Heilt Tripper und Herauf, m i tti i 5n. Vrgt poilxkern fcajtt. cenaim rpn ?ur i.uu. s ;an reiftre: UALYDOR M FG. CO.. LAHCASTCR. OHIO. COPYRIGHTS. CA! I'OCTAIN A PATENT f Tor prompt niwer aod an bonet opinion, wrlt to MUNNdc CO., wbo liaT bad du-It flfty rean xpcrtcoo In tbe rtent bnsineM. Communlc. Itu itrlctly confldentiKl. A Ilondbook of Information concrnin i'atrnti and bow to ot tXa tbeno ent fre. Also catalogue of mechao. teal and acientlOc boobs ent free. f Patent taken throasb Munn Sc Co. reeefr fciai Boticcintbe SriertlBc Ameriraa and Uu ar trougbt wldelf beforethe publlcwttheut eoct to tba Inrentor. Thu talradid paper, tnaad recklr. elwiantly Uloatrated, ba by fax tha tarrast ftrculatioa. of anr tcientiflc work In tbf irorid. Z irnr. Pample cpies ent fr. " BnU4!nr Edition, montblr. i50 a jear. 8tngl oif iiiH eent. crerrnumber contama ban tffuj plate. tn eolora. and pboiovraDba of cew toqa&v wrtb piaoa. enaDiin bunden to bow tb tti deatsn and eure contra ta, Addresa 4;iIN & du. Ncv VOUB , RiUtlUW. AT Sach . Material. T.F. SMITHER. Händler in SiedachMerta: Z und 4pln eqd, Roog wasserdichte Elzeettng, feuer feyrnr vlzalt , gilu Strohgippe. Dach und r?r;all. Farbe ,c. zc. Oisice: 189 KJeft QirijUi) Ctrabe. Telephon 861. D a ch d e ck e r e i. Sahige nd verantwortlich? Dachdecker. Sie. ttcher. Tlwidäd und ilsovite AsplzaltTächer. Zlll rte SapinlionDScher it bestem vka tertal. Office: No. 169, ; Sard : 180 W. Marylkndstr. Telephon 861. Indianapolis, Jn. Zermalmten vnd ganzen Cokc zu isbez bei der Ivä'polis Ösis Co. Alo5jl!i Frey, (014 Froedorn 5 Right.) ' Kötary Public, Translator, Correspondent etc. No. 196 Elisabeth Stret Taie Blakt St. Crt,

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Die Breitenbachs.

Roman von Hang Richter. (gortjetzung.) .Lieben Sie denn nicht Ihren Bruder. 5)lbren Vater?- fragte sie mitleibig; werden Sie nicht von ihnen geliebt?" .Das ist wohl etwas anderes , wlch er aus; Bande des Blutes, welche solange halten, bis der Egoismus sie svrenat oder das Schicksal sie zerreißt. Und das ist ja auch nicht die Liebe, nach welcher wir haschen, nicht die Jugendgluth, an der wir Thörichten öirn und Herz verbrennen, die besten Kräfte und Gefühle vevgeuden.bis endlich die bittere Erlenntnitz reist, daß Treue nur bei wenigen Auserwählten wohnt und Glück fast nie bei echter Liebe. ..." er ballte die Hand und ließ sie auf den Tisch fallen. Als wolle er den tLmorua semer imoxtt verwischen, fuhr er alsdann rasch fort: Ich setze voraus, daß Sie auch hierin widersprechen werden, liebe Cousine, und, da ich dle Beweise sur meineAnsichten abermals schuldig bleiben muß, gestehe ich Ihnen schon jetzt alles zu, was Sie wünschen." Das nenne ich aber emen Streit sehr bequem ausfechten," warf der Doctor ein. Damit gäbe ich mich auf keinen Fall zufrieden. Minnie." Diese antwortete nicht. Die in ihr bereits angeregte Ahnung war zur Gewißheit worden: Botho hatte ei nen Roman erlebt, der ihm sein Glück raubte und damü seden wenerenGlauben an das Gute in der Welt und er Kar doch selbst so aut! Wie leid that er ihr, wie gern hätte sie ihm geholfen! Botbo zoa seme Ciaarrenwsche und bot sie dem Oheim. Bitte es ist der einzige Luxus, welchen ich mir erlaube. Jmportirt?" Echt!" Ueber Nichtigkeiten spann sich das Gespräch weiter, bis Botho ausbrach.' Der Mond stand bereits am dunkeln Nachthimmel. als der Doctor und Minnie ihren Gast bis zur Chaussee beamteten. Hierbei erinnerte sich Minnie, daß Eugen noch immer nicht zurück war. Es verdroß sie. ohne daß sie eigentuch wußte warum. Wenn nicht moraen. komme ich doch in den nächsten Taaen wieder", saate Botho zum Abschied und schüttelte den beiden die Hand. Ein outer Junge!" brummte der Doctor. .Kann ein Mann aut sein, der nicht an das Gute auf der Erde und ein besserrs Jenseits glaubt?" .E5 fcbe nt dock, so. obwobl es idm ter Äebnte nickt aleick thäte, und so on mich schon falsche Freunde betrogen, diesem Manne müßte ich vertrauen. und ich thäte recht daran. Mtnme hatte das gleiche Empsmden, antwortete jedoch nicht. Schweigsam räumte sie den Abendttsch ab. Dann lag sie noch sinnend im Bett wach, bis der Husschlag eines Pserdes aus der Chaussee erscholl. btt meinte ein leises Singen zu vernehmen: Gute Nackt, du mein herziaes Kind und lächelnd schlief sie ein. Die Ernte hatte besonnen und Botho ritt und lief vom frühen Morgen an bis zum Sonnenuntergang auf den weitgedehnten Feldern umher, als kenne er keine Ermattung. Die Arbeiter schütt?!t,n die Köpfe: er reibt sich noch aus, und das alles ohne oie rechte Freude an der Arbeit, die er doch sonst zeigte. Es ist nicht richtig mit ihm. Die Leute saben scharf. Aus Bo tbo lasteten Sorgen, ganz abgesehen von der noch immer nachzitternden ErrL . . ? o M..ei-.. . rcgung, in weicver Termines uuiuu cken ihn hineingetrieben. Die Ernte entsprach den gehegten Erwartungen nicht, mußte sogar zum großen 2yrn als weit unter dem Mittel stehend gelten. Es war dies doppelt schlimm. da er, durch des Vaters Geldbedürfniß aufmerksam gemacht, nun doch mit semen bisherigen Grundsätzen georocken hatte. ' Er borte von unbezahlten größeren Rechnungen, von Wechseln sogar es erschreckte ihn tief, weniger die Verlegenheit an sich selb t. als vie Frage: was war aus den reichen Einfünften hes Gutes, welche er sorgsam aufgespeichert glauhte. geworden? War der Vater, ein heimlicher Berscywenoer. und w welcher Weise? Als Landtaasabgeordneter brachte der Major alljährlich einige Wintermonate w Berlin zu. Nur hier könnjen yie großen Summen geblieben sein. Die Diners mit den alten arneraden und den großen reichen Herren aus dem Qerrenbause. welche sich ja auch schließlich ein Couvcrt zu dreir. rrr . ' " WI. yig 'cyil silguoen iguiuli, wie .cycutervreise der Maior mußte jeden Abend wenigstens einen-Opernakt oder ein Ballet sehen und nahm naturucy nur Fremdenloge dazu seine Ungewandtheit in jeglichen Geschäfts- und Geldangelegenheiten, die ihn zum Opfer zedes schlauen Speculanlen werden lieft, trok seines bramarbasiunden Auftretens, hin und wieder wohl auch em Spielchen. . . Botho abnte. wie es gekommen war. ... um das eine Loch unbemerkt zu stopfen, wird ein zweites größeres aufgerissen, r batte oft genug beobachtet, wie selbst lebr wohlhabende Bekannte, ohne gerade Verschwender zu sein, doch aus den Geldverlegenheiten herauskainen; es war. als zerranne lehnen. alle$ 'r ... c 'ft1!.'.!. zwischen ocn üiiiätin; " Auch sür Eugen galt W ti . , SStt bubsche Lieutenant kam mit sei n.'sek,?" nttändiaen Äulaae selten aus. Es befanden sich im Regiment sehr reiche Ofsictere, denen mancqe oer unerfahrenen, minder wohlhabenden Kameraden nicht nachstehen mochten, so auch jener. Schon mehr als einmal war Botho ohne des Vaters (und dieser ohne des älteren Sohnes) Wlfz fcn mit seinen ebenen " ielürankte

Mitteln emgesprungen. jedesmal hatte der Leichtlebige ' hoch und heilig Besserung gelobt, und immer wieder meist schon nach wenigen Monaten gerieth er in neue Verlegenheiten, welche seine Carriere gesährdeten. Wohin sollte daS führen? Botho kam täglich nur auf etwa eine halbe Stunde in das Schloß. Jedesmal schwebte ihm die Bitte um völlig klare Einsicht in die Vermögensläge auf den Lippen, ohne daß er sie aussprach. Einmal hielt ihn die heitere, sorgenlose Miene des Vaters zurück, ein anderes Mal Frau von Rechens Gegenwart. Nur selten ließ sie eine Gelegenheit, sich in seine Nähe zu drängen, ungenützt vorübergehen. Jedesmal kam eine seiner Lieblingsspeisen aus den Tisch. Von den anderen unbemerkt, umgab sie ihn mit der ganzen zärtlichen Sorgfalt, deren nur eine liebende Frau fähig ist und welche, so selten ei-

nen Mann ungerührt läßt, weil er weiß, daß es oft leichter ist, einmal ein großes Opfer, zu bringen, als mit nimmer müder Geduld täglich und ohne einen Dank zu ernten auf kleine alltägliche Launen einzugehen. Es schien, als hauche ihre Anmuth und Liebeswürdigkeit einen verschönenden Zauber über das ganze Haus aus. Man wird selbst wieder jung in ihrer Nähe," sagte der Major eines Tages, als ev sie vom - Fenster seines Zimmers aus beobachtete. . Sie. schnitt im Garten Blumen für den Kaffeetisch Botho liebte das. Sich anmuthig auf und niederbeugend glitt die schone Frauengestalt mit vollendeter Grazie zwischen den Beeten dahin. Bisweilen raffte sie das einfache Hauskleid von einem nach türkischer Art gemusterten weichen Stoff, wie es Botho früher stets am liebsten an ihr gesehen ein wenig empor und zeigte, so einen winzigen rothlevernen Schuh. Jetzt schnitt sie eine prachtvolle dunkle Theerose ab und befestigte sie an ihrem Gürtel. Botho preßte die Lippen zusammen . . . wie oft batte sie so die Blumen getragen, welche er ihr als Freund des Hauses bringen durfte! Unvergessen '.och schwebte es ihm vor, und das alte heiße Weh bäumte sich wild in ihm auf. i ! Ah, es verlöt sich doch nicht so eicht, wo tiiimal das ' ganze, volle. starke Herz geliebt! Mit erschrecktnder Deutlichkeit fühlte er es. als Hevmine jetzt, dem Portal zuschreitend, die Augen zu ihm aufhob, diese blauen Sterne, welche sem Leben zu sonnigerHöhe hinaufführen sollten und es in rostlos düstere Nacht verleitet hatten. . Die Brauen runzelnd trat er hastig' vom Fenster zurück. Was ist denn das?" fuhr der Maov, der keine Antwort erhielt, ein wenig unwillig fort. Sieht mir mit-; unter fast so aus, möchtest Du Frau von Rechen schneiden. Sie grüßt herauf und Du dankst nicht. Bedauere sehr ich habe es rnch'. bemerkt." Weil Du so schnell beiseite tratest.' Ich muß es fast für eine beabsichtigte Unhofllchkeit halten, was mir sehr eld wäre. Eine so charmante Frau! Damals von Berlin aus konntest Du nicht Worte genug finden, den ange nehmen Verkehr :n ihrem Hause zu schildern, und nun gehst Du ihr geradezu aus dem Wege. Arm Gewordene sind doppelt empfindlich." Du wirst mir gewiß glauben, Vater, daß mir jede Absicht einer Kränkung fern liegt," antwortete Botho. mit gleicher ' Ruhe. In ihrem eigenen Interesse meine ich völlig correct zu handeln. Unsinn! Laß es ihre eigene und meine Sorge sein, sie vor übler Nachrede zu schützen! Ueberhaupt Du Du notorischer Weiberfeind bildest Dir wohl gor ein, dem kleinen Frauchen gefährlich werden zu können? Sehr gut. . ." Der Major lachte schallend auf und patschete sich mit der Hand auf den derben , Schenkel. . . . Ja. wenn s dev Schwerenother Eugen wäre! Aber der attakirt nach 'ner andern Richtung hin, und mit Dir mein Junge, getraue ich mir s noch aufzunehmen." Ich halte dies für emen meiner ge ringsten Fehler." ; Wahr, sehr pahr! Wer es fertig bringt, dem Weibervolke aus dem Wege zu gehen, soll es auch thun. Spart sich viel Geld, viel Zeit, viel Aerger damit..." Der alte Herr horchte nach dem Nebenzimmer hin, wo das leise Klirren von Geschirr hörbar wurde. Lächelnd deutete er nur auf die angelehnte Tbür , und flüsterte : Du, nun mach' mal Deine Unhöflichkeit gut, sonst glaube ich auch Frau von Rechen nicht mehr, daß Ihr mal so dicke Freunde gewesen seid. Die Antwort blieb Botho erspart, denn Frau 'von Rechen steckte jetzt den hübschen 'blonden Kopf durch die Thürspalte und bat die Herren, zu kommen. Der schwülen Hitze wegest sollte der Kaffee in dem hohen, kühlen Zimmer genommen werden. . Dev Major sowohl wie die Dame waren in heiterster Stimmung. Botho schweigsam, wie gewöhnlich. Mehr als einmal zuckte es m ihm, auszusprm gen und davon zu eilen. . . Der Va ter neckte ihn mit seiner Frauenverachtung. und Hermine : verstand es vorzüglich, in die anscheinend, harmlöstzsten Sätze versteckte Anspielungen, gus die Vergangenheih einzufluchten. Sie schnitzte gewissermaßen Pfeile cntf den gemeinsamen Erinnerungen, die sie ihm mit verführerischem Lächeln und den slrenenyasten Bluren tn das vlu tende Herz schoß und damit die alten Wunden auf's neue aufriß. So hart und fest sein Wille war, er litt darun ter, und ihr entging "es nicht. Es reizte sie. ihre Anstrengungen zu derdoppeln. , Sobald als möglich hrach.Bythy. auf. Der Mazo? tzegltitete ihn durch den Park. 'Apropos, hast Du noch keine Nach richten don Berlin?" '

Doch! Entschuldige meine Vergeßlichkeit!" erwiderte der Sohn und zog einen Brief aus der Brüsttasche. Freund Ernst ist sehr gern bereit.

auf meine Bitte einzugehen, nur erachtet er es, und das ist mir eini- ! germaßen fatal, als unumgänglich, daß Onkel Reinhold zur genaueren Information seine Arbeit in Berlin beginne. Wieso fatal?" Ich fürchte die Großstadt, wo er Versuchungen der zudem leicht mit unzuverlässigen alten Bekannten zu sammentreffen dürfte. . . und was wird während dieser Wochen aus Minnie?" Kommt natürlich nach Langenfelde" brummte der Major. .Was Deine Befürchtungen anlangt na, sie mögen nicht ganz unbegründet sein, doch können wir den den Mann doch nicht auf Schritt und Tritt gängeln wie ein kleines Kind. Wenn er sich den anständigen Erwerb abermals verscherzt, ist's nicht unsere Schuld. Wir haben das Unsrige ehrlich gethan." Man soll den Schwachen nicht in Versuchung bringen." Larifari!". . . Der Major hatte selbst den Gedanken, sich für den Doc tor zu verwenden, in Botho angeregt. Ihm war die Bedingung eines mehr wochigen Aufenthaltes in Berlin durchaus nicht.' unangenehm, weit eher das Gegentheil davon. Vielleicht wurden aus den Wochen Monate, vielleicht sogar die ständige Abwesenheit. Wenigstens würde ich wünschen, aß Minnie ihn begleitet!" fuhr Boho fort. Warum nicht gar! Was. soll das Mädel in Berlin? Bedenke doch auch die Mehrkosten ; sie kann nicht besser aufgehoben sein, als in meinem Hause. In Frau von Rechen hat sie eine angenehme und bildende Gesellchafterm." Botho runzelte die Stirn. Eben diese Gesellschaft fürchtete ev für das unerfahrene Mädchen. Am Parkthor blieb der Mazor steYen. Wann gehst Du nach Quisisana oder wie das Nest sonst heißt?" Jedenfalls noch heut!" Na. denn viel Glück. . . und Minnie kommt nach Schloß Langenfelde. Wärst Du nicht solch ein trauriger Weiberfeind, müßtest Du Dich selbst über die Anwesenheit zweier so anmu higer. liebenswürdiger Geschöpfe reuen. Nun, laß mir wenigstens das Vergnügen!" Sehr gern. Vater!" antwortete Botho sarkastisch und ging grüßend weiter. Was im Grunde genommen ümmerte ihn Minnies Charakteren!Wickelung! Daß sie so treu und fest an dem Vater hing, machte sie ihm achtenswerth und lieb; doch im übrigen war sie eben auch nur ein Weib, das eines Tages so wenig wie jede andere hres Geschlechts zogern wird, emen iebenden Mann um äußerer Vortheile willen, aus Laune, Ueberdruß oder Eitelkeit zu verrathen. Als er am Abend in dem bescheidenen Häuschen erschien und lächelnd den Brief seines Freundes überreichte, wäre ihm Reinhold Breitenbach am liebsten um den Hals gefallen. Dem Unverbesserlichen schwebten sofort wiei t n . .r i r jf. f! rr . sC!. oer glanzenoe usiiruloner gelehrtes Werk, das seinen schon yalvvergessenen Namen in weite Kreise trug: der Verkehr mit bedeutenden Männern, denen er, der als Phantast verschrieene, sich nun an die Seite stellen durfte, der Aufenthalt auf dem großen Tummelplatz der Parteien, auf welchem nun auch seine Lanze wieder emlegen konnte. . . . gewaltig flammte das Strohfeuev der so oft hoffnungslas erloschenen und ebensooft wieder angefachten Leidenschaften auf. Ohne Zögern gab er jedes gewünschte Versprechen, so namentlich: m urengsier Zurückgezogenheit nur seiner Arbeit zu m' Tt l 1 . . o I leoen. nieueiazi mcinic er rs in sem Moment ehrlich damit und wußte nur nickt, daß er diesem Gelöbniß in seinen verschwiegenen Erwartungen bereits untreu wurde. Die beabsichtigte Übersiedelung Minnies nach Schloß Langenfelde entlockte ihm: aber em unzufriedenes Stirnrunzeln ; nur zögernd willigte,er ein, und ebenso zögernd sie selbst. .Es Ware vielleicht gerathener. Papa zu begleiten," sagte sie zu Botho, . , .. rr als der doctor sicy suv einen Augenblick entfernt hatte. . (Fortsetzung folgt.) Iiirlelins Vrautfahrt. Ein Märlein von Wendelin Lederer. ES lebte einmal ein Jünglina mit Namen Zärtelin, der ein ungemein cmpflndsameS Herz belaß, das mit Be zelsterung noch d;e Ideale alter Zelten hegte, wie er sie selber aus Ueberlieferungen poetischer Art kannte. Bei alledc.n ermangelte er nicht eines scharfen Blickes über dermalige Verhältnisse und Menschen und erkannte er insonderö bald die immer mehr auch einreißende Verderbniß unter dem weiblichen Geschlechte, weshalb er dasselbe auch bislang nur mit Mißtrauen beobachtet und gemieden hatte. Nun er aber in die Ja.hre kam. fühlte er dennoch das Bedürsniß nach einem gleichgearteten weiblichen Wesen, das er mit brünstiger Liebe umsahen könne und das sein einsames Haus mit Anmuth und freund lichem Waltendes Glückes schmücken sollte; er wollte nicht länger allein sein und sehnte sich nach einer andern schönen Seele. Doch plagten ihn die Zwei fel, wie er ein Weib nach seinem Wunsche finden, ja, wie sich im Boraus ihrer Tugenden vergewl ern solle, denn keusch und tugendhaft mußte sie sein und durfte nocu kernen mann lichtn Umgang gepflogen haben; sie mußte, wenn nicht Engel, so doch rein wie eine Taube sein. Dieses vorerst bei seiller Wahl zu erfahren, kannte er kein Mittel, da er in den Künsten, die Fra.uen, $ ersyrsAn. unwahre war

wqnM er sich dann tn seiner Htlflosigkeit an einen vielerfahrenen, weisen Mann, den er kannte, und trug dem die Sache vor, wie er sich der Tugend eines Madchens vergewissern könne, daß er sie ohne Besorgniß zum Weibe wählen dürfe. Der weise Mann sann einen Augen blick nach und sagte dann mit feinem Lächeln: Die Sache ist schwierig und es gehört einiges Geschick daiu. Trachte.

wenn Du ein Mädchen gefunden hast, . das Dir geeignererscheint, ihr baldmögj liehst einen Kuß zu geben und frage sie dann recht einfältig, wie Du wohl küssest, ob gut oder schlecht. Aus der Antwort, die man Dir ertheilen wird, wirst Du mit Leichtigkeit ersehen, ob das Mädchen im Küssen Erfahrung hat, also bereits intimeren Verkehr mit Männern genoß. Sie wird sagen: O, Ihr küßt sehr hübsch! oder: Euer Kuß ist süß und dergleichen! Ein ganz unerfahrenes Mädchen sagt nicht so, denn sie kennt nichts ate den Kuß der Mutter, sie wird keine weiteren Unter fcheidunaen kennen: sindest Du ein sol ches, so nimm sie getrost zum Weibe, sie wird ein Ausbund von Tugend sein. Also achte wohl auf die Antwort und erwäge genau!" Zärtelin war glücklich, bewunderte den großen Verstand des weisen Mannes und empfahl sich mit aufrichtigem 'anlez denn wirklich aus diesen Rath hin konnte es nicht fehlen. Erging also hin, nahm alle Kraft zusammen und begab sich auf die Fahrt. Hatte er nun irgend ein Mädchen, das ihm gesiel, entdeckt und deren äußeres Betragen, wie ihre Famihenverhältnisse sein Ideal vermuthen ließen, so näherte er sich und war in Bälde mit seinem ttune bei der Hand. Er erlangte rasch Uebung und pflegte aarn unauffällig zu fragen: Küß' ich wohl so recht, wie küß ich denn? und ühnlickerweise: da erfuhr er denn immer, wie das nicht anders sein konnte, daß er eben ganz .1 a a a. rf- . tieo" iiie oder auch bezaubernd" oder recht angenehm" oder gar scharf". Zärtelin zog sich hierauf mit Anstand zurück und experimentirte wo anders weiter. Er verließ die Hauptstadt und ging in die Provinz, aber mit demselben Erfolge. Er reiste fast em Jahr bin und her umsonst! Man wußte überall seine Küsse zu beurtheilen. Schon trug er sich mit dem Gedanken, alles und damit seine Eheab lckt aufzugeben, als ihm endlich bei einem letzten Versuche das Glück winkte. In einer entlegenen kleinen Garnisonstatt machte er die Bekanntschaft eines zwar schon älteren aber um so liebenswürdigeren Mädchens. Dasselbe bewohnte mit ihrer Mutter ein einfaches Haus m stiller, abgelegener Straße; sie schienen nicht gerade wohlhabend zu' sein und lebten sehr eingezogen, denn man sah sie nie in Gesellschaften, höchjtcns zum Abend aus der Promenade.' Zartelln glaubte alle Umstände semem Unternehmen günstig gefunden zu ha ben. Er näherte sich den Beiden mit Ehrfurcht, wurde herzlich aufgenommen und war bald ihr Begleiter auf der Promenade und gern gesehener Gast im Hause; man erkannte sogleich sein edles Wesen und wußte es gebührend zu schätzen. Seine Hoffnungen stiegen Tag für Tag und endlich rückte er in einem schönen Augenblicke des Alleinseins mit Lydia, so hieß die Geliebte. mit seiner KuLprobe vor. Er applicirte ihn mit Ueberlegung und fragte unbefangen: Lydia, sage mir wie küß' ich denn?" Da lächelte die holde Maid mit aesenktem Blicke und flüsterte: ..Wie die Mutter oder doch beinahe so!" Ha, nun hätte Zärtelin. als er dies vernahm, laut aufjauchzen mögen vor innerer Glückseligkeit, allein, er bezwang sich und rief: Lydia, Engel, willst Tu die meine sein?" Und sie lächelte darauf angenehm und sagte nur: Warum denn nicht?" Die Hochzeit war vorüber, der Tag zu Ende und das junge Ehepaar war endlich allein. In seinem' großen Glücke gedachte nun Zärtelin wieder des weisen Mannes und seines so bedeutsamen Rathes. Wie freute er sich darauf, wenn er ihm und seinen anoe ren wohl neidischen Freunden die Geschichte seiner Brautfahrt erzählen konnte, und wenn er damit bewies, daß eS doch noch Frauen von hoher Tugend gäbe und er eben selber im glücklichen Besitze eines solchen Schatzes sei. Nun sollte auch Lydia alles wissen; er umarmte die Theuere, preßte sie zärtlich an sich, küßte sie mehrmals mit Gefühl und fragte dann: Geliebte, hast Tu nun bereits einen Unterschied im Küssen weg? Sage mir, wie küsse ich wohl letzt?" . . rt Ta lachte die süße Lydia schallhaft und erwiderte: Ach, Tein Kuß schmeckt immer noch wie wenn mich. die Mutter küßte. Nimm mir's nicht übel,. aber Tu mußt Dir künftig ' den Bart stehen lassen, thu mir's zu lieb, ich bitte. Dich, Männi! Ein Kuß mit einem Schnurrbart ist doch ganz was anderes so ein feuriger Husarenkuß" sie hielt erschrocken inne, denn dem guten Zarte lin, ihrem Gemahl, schien, plötzlich sehr übel zu werden. Der- weise Mann," soll, als er die Sache erfuhr, noch' um ein gut Stück weiser geworden fein Ein lieber Gatte. Gatte (ärgerlich): Weißt Tu nicht, too;ich mein Pincenez heute Mittag hingelegt habe?". Gattin: Nein, lieber Mann!" Gatte: Na, da sieht man. wie vergeßlich ihr Frauenzimmer feid." Schmeichelhaft. Fräulein A.: Damit ich weiß, daß in meiner Ehe überhaupt alles nach meinem Kopfe geht, heirathe ich nur einen Schafskopf. Fräulein B.: Na. sei nur unbesorgt, wer Dich beiratbct. munZner sem. . Fehlt Cö Lebenskraft in irgend einem Theil eure OizstemS, oder ist euer Nervensystem zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welch Ursache? Theilt mir eure u;ier it und ich will euch gerne schniben vai mtt am eisten hals, da . ich aua HUse vetsendig datte. Ferner sede ich auch ftei lal ?'pt eint! einfachen HauSittel5, da? mich trete. ?s'.::t ntt quf Nerven. vaS i5r heute 13 SzZt Ochrriit unter Ccijchls:5 ewer Lri;?tr: Zt Zlü'Zrdvscrt an ThomaZ

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