Indiana Tribüne, Volume 20, Number 19, Indianapolis, Marion County, 6 October 1896 — Page 2
Znviana Zrivttne.
Erscheuu Täglich und SomUagv Die tägliche .Tribüne" kostet durch den Irlzer J (Jentl per Woche, die SontagS.Trlbüne"I Text, per Woche. Bette lufwrae 12 Cent ,de 11 dmt rkonat. Per Post auberhalb de, ?tdt geschickt ix orau?be,ahlunz V pe, 'JU. onut 10 eüd labam SSraße. Indianapolis, Ind., 6 Oktober 189S. US Freund Hains Reich. Vor noch gar nicht langer Zeit war eS etwas sehr Ungewöhnliches, daß gesunde Menschenkinder viele Jahre im Voraus sich den Sarg machen ließen oder aussuchten, in welchem dereinst ihre sterblichen Ueberreste ruhen solllen, und dafür bezahlten, sowie auch für die sonstigen Begräbniß - Vorkeh rangen und -Ausstattungen. Es war ties wenigstens ungewöhnlich genug, daß die Zeitungen alle solche Fälle als Curiosttäten" sorgsam berichteten, und nur die vorherige Wahl des SÖt gräbnißvlatzes kam allgemeiner vor. Das ist bedeutend anders geworden, und ist heute durchaus nicht mehr lohnend für unsere Zeitungen, alle Fälle der obigen Art eztra zu erwähnen 1 Denn jene Gepflogenheit ist zu .einer ziemlich alltäglichen geworden und beschränkt sich nicht mehr auf Personen, welche als Sonderlinge von ezcentrischemWesen bekannt sind. In einzelnen Theilen unseres Landes sind solche Vor - Abonnements bei Freund Hains Hofgefolge gegenwärtig viel häufiger, als das allgemeine Publikum ahnt. Zu Denjenigen, welche die beste Auskunft hierüber geben können, geören natürlich die Leichenbestatter, denn hierzulande kommt es nur höchst selten vor,daßSärge direct beimSchrei ner oder Fabricanten bestellt werden. Hören wir, was z. B. ein San Iranciscoer Leichenbestatter hierüber zu erzählen hat: Es laufen zur Zeit mindestens 200 Personen gesund und frisch, und mit allen Aussichten auf noch langes Leden, in San Francisco herum, welche alle Einzelheiten ihres Begräbnisses schon festgesetzt, ihre Särge ausgewählt und die ganze Zeche" schon bezahlt haben. Beinahe jeder hiesige Leichenbestatter hat mehrere solche Con tracte, und alle diese wurden von Personen gemacht, welche von Jedermann zu den geistig und körperlich normalen gerechnet werden. Manche möchten glauben, das Alr spiele bei solchen Contracten eine 3 le; aber das ist durchaus nicht in -trächtlichem Grade zutreffend. Viel, der Betreffenden stehen in der Blüthe ihres Lebens und sind überdies durch ihre fröhlichen - Laune und sonnige" Gemüthsveranlagung bekannt; dieszeigt zugleich, daß auch das Temperament von keiner besonderen Bedeutung dabei zu sein braucht. Es gibt Leichenbestatt genug, welche sich nachgerade daran gewöhnt haben, solche Fälle zu ihrem regulären Geschäftsgang zu rechnen und zu solchen Maßnahmen geradezu aufmuntern. Warum auch nicht?Schaden kann's jedenfalls nichts, und andererseits sind z. B. schonManche. welche solcherart vorgesorgt hatten, plötzlich irgendwo auf der Straße gestorben, ohne daß Jemand sich besonders um sie kümmerte oder überHaupt ein Interesse daran hatte, sich um sie zu kümmern, und hätten sie die diesbezüglichen Arrangements nicht vorher getroffen gehabt, so wären sie auf dem Potter's Field" verscharrt worden. Vielen mag Letzteres ganz gleichgültig sein, dielen Anderen aber nicht, handle es sich um sie selbst oder um ihnen Nahestehende. Für Jeden, der es sich leisten kann, und keine Familie hinterläßt, scheint mir eine solche Lorsorge ganz vernünftig. Unter diesen Todes - Abonnenten gibt es welche, die in der Genauigkeit aller Arrangements so weit gehen, daß sie sogar die Größe und Form der Zeitungs - Todesanzeigen festsetzen. Meisiens bleiben die bestellten Särge bei den Leichenbestattern stehen; es kommt aber auch vor, daß wir sie nach den Wohnungen der Contrahenten schicken müssen. Wir erfüllen jeden Contract solcher Art getreulich, und sei es nach noch so langer Zeit, außer wenn wir uns selber erst über das Ableben der Person zu unterrichten haben, und zu lange Zeit darüber vergeht. Erst kürzlich'habe ich einen derartigen Contract ausgeführt, der vor 16 Jahren gemacht wurde. Alle Arten Leute. Reiche und Arme, machen solche Vorausbestellungen auf unbestimmte Zeit, und in mehr als einein Fall war dies eine große und durchaus nicht unangenehme Ueberraschung für arme, resp, verarmte Angehörige, die fast in Verzweiflung über die Frage getathen waren, wie sie für ein anständiges Begräbniß des Dahingeschiedenen "sorgen sollten. Dann erschien ihnen der sonst oft verwünschte Leichenbestatter mit seinem Contract beinahe wie ein rettender Engel, und überdies wußten sie jetzt, daß Alles nach den Wünschen des Verstorbenen ausgeführt wurde." Und nun noch eine Neuigkeit, die noch tiefer in Freund Hains Reich eingreift und gleichzeitig dem Gebiet der Erfindungen angehört! In den letzten paar Jahren haben Leichenräuber so viel von sich reden gemacht. Dies hat einen schlauen Kopf veranlaßt, einen Sarg - Torpedo" zu erfinden, für welchen er jetzt um ein Patent eingekommen ist. Diese Vorricktung soll mit dem Sarg und innerhalb desselben in die Erde gesenkt werden und bewirken, daß jeder Unbefugte, der einen solchen Sarg zu öffnen versucht,, durch eine fürchterliche Explosion in Fetzen gerissen wird. was aber dabei aus der Leiche selbst wird, darüber läßt uns der Erfinder völlig im Dunkeln. Oder nimmt er an. daß die bloß: Möglichkeit des Vorhandenseins einei Höllenrnaschine" im Sarg den Leichenräuber von jedem Versuch abschrecken würde? Schwerlich wird dieser Erfindung ein zahlreicher Freundeskreis erblühen!
DaS gröbte Qefchütz. In dem Arsenal zu Watervliet geht ßur Zeit ein für unsere, Küstenvertheidigung bestimmtes Geschütz, , das die gewaltiaste Mordmaschine in der gern zen Welt sein wird seiner Vollendung entgegen. - Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Koloß seinen Platz im ftori Wadswortb erhalten und nach
I v- m..iitn K2 flDntnr flsrrt nTH UCll oticuyuuiiywi via xiiuj tv.v, unter dessen Aufsicht das Geschütz angefertigt wird, wird dasselbe feindliche Kriegsschiffe auf ine Distanz von über drei Meilen mit Projectilen von 2370 Pfund Gewicht begrüßen können. Damit bei der Construction der Mordmaschine keine Fehler gemacht werden, wird der Guß eines jeden Theiles von Major Arnold sowie dessen Assistenten genau überwacht und dadurch die Garantie gegeben, daß kein minverwerthiges Material zur Verwendung gelangt. Das Kaliber des Geschützes, dessen Länge auf 49.67 Fuß bemessen ist.. wird 16 Zoll und seine Tragfähigkeit 16 Meilen betragen; der Mazimaldurchmesser am hintern Ende des Rohres wird sich auf 62 Zoll belaufen; auf eine Entfernung von 2 Meilen wird das Geschoß noch einen Stahlpanzer von L7j Zoll Dicke zu durchbohren vermögen.- Wie bereits gesagt, wird das Geschütz, dessen Eigengewicht sich auf 125 Tonnen belaufen wird. Projectile von 2370 Pfund Gewicht schleudern, und zwar mit einer Anfangsgeschwindigkeit von 2000 Pfund in derSecunde. wozu eine Pulverladung von 1060 Pfund nothwendig sein wird. In den Vundesarsenalen sind in früheren Jahren schon zwei Geschütze hergestellt worden, deren Kaliber um 2 Zoll größer war als dasjenige der zur Zeit in Watervliet ihrer Vollendung entgegengehenden Mordmaschine, welche aber trotzdem mit letzterer keinen Vergleich aushalten können, denn beide haben glatte Läufe und entbehren' vollständig die mannigfachen Verbesserungen, welche die gewaltigen Fortschritte auf dem Gebiete der Geschützfabrication zu Wege gebracht haben. Eines dieser Geschütze befindet sich in Fort Hamilton, und das Andere auf Governor's Island, und keins von beiden hat, den an sie gestelltenErwartungen, entsprochen. Ersteres ist mehrmals abgefeuert worden, und jedesmal wurde durch den furchtbaren Rückstoß die Lafette zertrüm mert. Geschichtliches vom Kaugummi. Die berühmten und in gewisser . .Einsicht auch berüchtigten amerikani- ! fchen Genußstoffe, welche wir unter dem Namen Kaugummi" zusammenzufassen pflegen, und welche bei uns eine so unerhörte Verbreitung erlangt haben, gehören der neueren Zeit an und können, .was ihre allgemeine Popularität und Vielseitigkeit des Aromas anbelangt, gegenwärtig ungefähr ihr Viertelhundertjahrs - Jubiläum seiern. Denn vor 25 Jahren gab es in unserem Lande eigentlich nur zwei Arten Kaugummi, ja strenggenommen nur elne einzige Art. Letztere war nämlich das einfache und regulär gewonnene Pechtannen - Harz (sprnce gurn), und nur dieses wurde zum Kauen in den Läden verkauft, und zwar unmittelbar in der Gestalt, in welcher es aus dem Schoß der Natur hervorging und noch heute eine nicht unwichtige Rolle spielt, obgleich es vor unsern parfümirten Modesorten zum Malträtiren. der Kinnladen bescheidentlich in den Hintergrund treten muß. Als zweite Art Kaugummi in jenen Tagen läßt sich ebenfalls noch das gewöhnliche Schuhmacher - Wachs namhaft machen, welches die Jungen aber nur entweder zu erbetteln oder zu stibitzen pflegten; es war immerhin ein ziemlich harmloser Strff unter sonst normalen Verhältnissen, und da er nur erbettelt oder gestohlen wurde, so nahm sein Verbrauch nicht überHand. Das Kauen des PechtannenHarzes aber führte so wenig zum Mißbrauch, wie es bei den meisten einfachen, unverfälschten, nicht mit besonderen Reizmitteln behandelten Na-tur-Erzeugnissen der Fall zu sein pslegt. Den Anfang der modernen Kau gummi-Jndustrie bildete das Aufkommen des weißen Paraffin-Gummis bei Jungamerika noch heute gerne coal oil ixnm" genannt welcher von allem Anfang an eine große Beliebtheit bei der Damenwelt erlangte, womit natürlich seine Zukunft gesichert war. Dieser Kaugummi war angenehm weich und ermüdete bei mäßigem Genuß die Kinnladen weniger, als das zähe Pechtannen - Harz. Jener wenig einladende Beiname des neuen Gaumenschmeichlers wirkte durchaus nicht abschreckend. Auch dieser Kaugummi bildete nur so halb und halb einen Uebergang zu den berühmtesten Modesorten unserer Tage. Schon entschieden zu der lek teren Sorte aber gehören Tafsy Tolu" und Snappinp Wax", welche durch ihre verführerische Süßigkeit und ihr Aroma sozusagen epochemachend für. die nunmehriae Ricktuna dieser Industrie wurden. Mit ihrem Aufkommen begann auch der allgemeine Genuß des Kaugummis durch Erwachsene, welcher bald riesige Dimensionen annehmen sollte. Dann kamen in ziemlich rasche: Aufeinanderfolge die noch beliebte? gewordenen Sorten, von deren Auf.'äblung bierorts Abstand qenommer. werden kann. Aus der Serstellun dieser Sorten wurden theilweise von den Fabricanten große Reichthümer erzielt, und das beinahe schon in einer einzigen Saison! Auf allerlei Arten fand oder entdeckte man neue Sorten. Der bedeutendste Kaugummi - Fabricant im Osten unseres Landes gerieth folgendermaßen in diesen Wirkungskreis. Als er noch ein armer Hausirer war UND unter den Matrosen an den Xudä entlang Kämme, Rasirmesser und anöere kleine Artikel anzubringen versuchte, betrachtete er eines Taaes.
gleich vielen Anderen, eine .SchiffsLadung mezicanischen chicle guin", welcher eigentlich nur als Ballast zu uns gebracht worden war, aber in der entfernten Hoffnung, daß er vielleicht an Buchbinder und Fabricanten ledeiner Galanteriewaaren für geschästliche Zwecke sich verkaufen ließe; diese 5,offnuna sckien sich indek nicht zu ver-
i wirklichen, und es war schon sogut wie beschlossen, das Zeug wi-der aus die See hinaus zu schassen und über Bord zu w-rfen. Der Hausirer nahm ein Bischen davon in den Mund, fand es sozusagen fauhast", kaufte die ganze Ladung für die bloßen Wegschaffungskosten an und ist heute ein mehrfacher Millionär. Ein Anderer, der es ebenfalls zu etlichen Millionen gebracht hat, war schon viele Jahre Kaugummi-Fabri-cant gewesen, ohne mehr, als ein bescheldenes Auskommen damit zu sin den. Es wollte ihm lanae nicht aelin gen, eine Sorte zu erzeugen, die wieder einmal etwas Neues undUeberraschendes wäre. Da kam ihm schließlich im Weihnachten 1886 ganz von iciütt der Einfall, Kaugummi mit Psesserimnz Aroma Kerzustellen. da er saq, wie be liebt Pfefferminz - Eandö" bei der Kinderwelt war. Er sandte einm Zeitungsherausgeber eine Schachtel solchen Kauaummis als Weidnachts geschenk, was ihm einen unentgeltlichen großen Puss' des entzückten Heraus gebers einbrachte; und es ging auf wärts mit ihm wie mit einem Luft ballon! Gegenwärtig geht- es mit dem Reichwerden auf diesem Gebiet ganz bedeutend langsamer, nicht nur wegen der flauen Zeit, sondern vor Allem in folae der Thatsache, daß der Kauaum mi. welcher vor weniaen wahren bei uns fast ausnahmslos im Brauch war, den Höhepunkt seiner Popularität entschieden hinter sich hat; trotz aller möglichen neuen Attractionen dieser Art ist kein rechter Zug mehr in dieser Gaumenbegluckungs - Industrie. Sol len wir uns darüber grämen? Seltsame Parfümirung. Für die jetzige Jahreszeit komm: zwar die nachfolgende - Mittheilung von einer ebenso seltsamen , wie ein fachen Art. Wohnstuben mit Wohlge rücken zu erfüllen, in den meisten Ge genden etwas zu spät; auch ist es fraglich, ob man überhaupt an diese Mittheilung eine Empfehlung knüpfen soll. Gleichwohl dürsten Viele das Geschichtchen mit Interesse lesen. Unlängst waren bei einem ländli chen Empfang die Gäste höchlich ver wundert über das angenehme Par füm, welches die verschiedenen Stuben durchdrang, ohne daß sie die Quelle desselben entdecken konnten. Es war nicht gerade ein Geruch wie von Aepfelblüthen, auch nicht von Klee oder von wilden Rosen oder Hyacinthen oder von frischgemähtem Heu, und doch ein Bischen von alledem und noch verschiedenen Anderen. Ein chemisch zusammengesetztes Parfum war es al lem Anschein nach auch nicht, dafür er hielt sich der verbreitete Geruch viel zu lange. Kurzum, es war etwas Uncrhörtes in der Geschichte der Wohlge rüche. Die Neugierde stieg natürlich auf's Höchste, und endlich fragt: eine der Anwesenden die Gastgeberin, was für em wunderbares Parfilm sie denn eiaentlich Kente angewendet hab?, nn'o wo solches zu bekommen sei. Da lachte d'e Gastqcberin und sprach: Parfüm? Habe ich gar nicht, schon seit Jahren nicht mehr, ebenso wenig wie Satchet-Pulver. Blumen sind' auch keine versteckt. Der ganze Geruch wird nur durch eine Anzahl Hummeln erzeugt, die ich gefangen und an ver schiedenen Stellen unter Trinkgläsern vertheilt habe. Beim Hin- und Hersummen in ihren Gefängnissen g5ben sie die Gerüche von sich, welche sie im Freien aufgenommen haben. Es ist etwas .Thierquälerei dabei, indeß setze ich nach 2 bis 3 Stunden alle Hummein wieder in TjxtiDtitr Interessantes Stratzenpflaster. Schon allerlei Neues hat Australien unserem X5anoe gegeoen, von oen an-aurub-Lederwaaren bis zum reformir ten Wahlsystem. Es scheint jetzt, daß wir iym bald auch em neues und vorzügliches Straßenpslaster verdanken können. Die Amerikaner selber haben schon allerhand Arten Straßenpflasterung erfunden und andere zu verbessern versucht; aber die Anforderungen der Daueryastigkeit, der Räumlichkeit und der niedrigen Kosten sind doch von keiner dieser Sorten sämmtlich zur Genüge erfüllt. Es wird aber be hauvtet. dak daZ besaate neue Stra ßenpflaster in allen diesen Beziehungen sich aleichsehr auszeichne. Ob dem wirklich so ist. das will man zetzt zunächst in San Francisco festzustellen suchen. Jedenfalls hat sich "Wti iNcu-Süd-Wales) diese Pflasterung bestens bewahrt; dafür bürgt der amerikanische Consul Bell amtlich. Dieses Pflaster besteht der Hauptsache nach aus dem Harz vom Eucalyptus, welcher zu der Familie der Myrtaceen gehört, und die Australier haben ein besonderes System, dieses Harz zu behandeln. sodaß dasselbe aus einem ursprünglich brüchigen, mürben Material, zu einem geradezu wunderbar zähen wird, welches sowohl alle Wirkungen des Wetters wie die Abnutzung durch den Verkehr merkwürdig lange aushalten kann. Der Consul Bell brachte einen solchenHarzPflasterblock nach Calisornien.. mit, welcher schon seit 12 Jahren seinen Beruf erfüllt haben soll und doch erst bis zu einer Tiefe von einem Zehntelzoll abgenutzt ist. Einige der Straßen Sydneys, durch welche sich der stärkste und gewichtigste Verkehr bewegt, haben eine solche Pflasterung. Diese Blöcke erhalten eine Unterlage von CementConcret und werden vor ihrer Einsetzung in Theer getaucht. Ueber das Ganze kommt wieder ein Theer-Ueber-Zug und. endlich deiner Kies.
Man verwende? in Australien das Harz von fünf Gattungen des Eucalyptus zu diesem Zweck (u. A. daS Harz des blauen Gummibaumes und des rothen Gummibaumes.) Da nun in Calisornien nicht weniger als 19 verschiedene Gattunaen Eucalyptus
wachsen, so könnte die Sache hier erst recht aussichtsvoll sein. Augengläser für Andere. Natürlich ist es nichts Neues, daß Brillen und Kneifer auch der bloßen Eitelkeit dienen, und schon allerlei son derbare oder verrückte Einfälle haben sich auch auf diesem Gebiete zur Geltuna bracht, sowohl für das männliche. wie für das weibliche Geschlecht. Doch dienten immerhin dteje Augen aläser zunächst , dazu, daß die betref senden Personen auö ihnen heraus schauen konnten, und waren nicht etwa für Andere zum Hineinschauen eingerichtet. Eine solche Idee ist der allerjüngsten Zeit vorbe halten geblieben! Es mag sogleich bemerkt sein, daß dieser bizarre Gedanke nicht auf ame rikanischem Boden gewachsen, sondern französischen Ursprunges ist. Poch fmdet er bei uns etne zunehmende An zahl Verehrerinnen in der fashionablen Damenwelt. Das männliche Geschlecht hat ihn sich noch nicht zu eigen gemacht, obgleich vielleicht auch manche Duoes dazu nicht übel Lust haben. Diese neuen Augengläser sind nur für wirklich schone und ziemlich regelmäßig gestaltete Gesichter eingerichtet; solche Gesichter können durch dieselben noch schöner oder interessanter" für Andere aussehen, während unschöne Augenpartien durch diese Glaser noch an Häßlichkeit zunehmen. Diese Er findung trägt somit einen recht aristo kratischen Charakter. Es ist dies aber unvermeidlich, denn die Gläser haben eine starke Vergrößerungskraft für die Gestchtspartien. . welche hinter ihnen liegen, und Vergrößerung kann unmöglich immer eine Verschönerung sein! Allerdings ist noch etwas Anderes dabei. Jedes der Gläser hat eine gemisst leichte, azurfarbene Schattirung, derart, daß das Weiße der Augen hinter ihnen jenen berühmten, unschuldscho nen, leuchtenden Anflug von Blau erhält, welcher von Natur auö nur im Auge kleiner Kinder sichtbar ist. Infolge geschickter Schleifung derGlaS linsen werden die Netzhaut und der Augapfel nicht allein vergrößert, son dern erhalten auch die volle, glänzende. juwelenhafte Form, die män sonst nur bei der Fruhmgend und allenfalls in den strahlendenAugen des Genies sieht. Ueberdies erscheinen die Augenwimpern außerordentlich lang. Kurzum, es entsteht ein unter günstigen Umständen zauberhaftes Bild! Der Erfinder dieser Augenaläsei hat wenigstens dafür Sorge getragen (wie er sagt), daß die Augen der Tragerinnen durch sie nicht mehr geschädigt werden, als.es durch gewöhnliche Knelserglaser möglich ist. Ja es wird sogar versichert, daß 'sie für Kurz- oder Schwachsichtige ein großer Segen seien und für jeden Grad von Sehkraft vollkommen paßlich gemacht werden könnten. Wie sich dies mit jener äußerlichen Vergrößerunas - Eigenschaft vereinigen läßt, und noch dazu unter allen Umständen, das erscheint freilich dem Laien Nicht so ohne Wei teres begreiflich! Es kann das Ver trauen des Laien auch nicht gerade erHöhen, daß man die Gläser immer nur wenige Augenblicke unausgesetzt tragen soll. Die zwei Krystalllinsen sind an ei nem goldenen Nasenzwicker befestigt. haben jedoch keine Einfassung, Ej ist Mode, an der emen Linse ein dün nes, schwarzes Seidenband herabhän gen zu lassen, das an der rechten Schulter von einer mit Juwelen besetz ten Nadel festgehalten wird und seiner selts die Glaser halt, wenn man sie herabfallen läßt, was einfach durch ein leichtes Rümpfen des Näschens geschicht. An dem Seidenband können noch Rmge und Perlen angebracht wer den! Auch ohnedies kommt die Ge schichte theuer genug. Ironie des Schicksals. Von A. I. Mordtmanu. Auf einer Fußreise durch Thüringen, wobei ich mich abseits der vlelbetrete nen Touristenpfade hielt, kam ich eines Nachmittags beim Hinaustreten aus einer anmuthigen Waldung auf einen der schönsten Flecken Erde, die ich noch rm 5 , . . aus meiner ueilwanoerung gesunoen habe. Ein besonders anziehender Punkt in dem Gesammtbilde war ein mehr vil-len-als schloßartiges Herrenhaus, das inmitten eines schattigen Gartens zu liegen schien. Ein vorübergehendes Bauernmädchen nannte mir auf meine Frage nach dem Besitzer den bürgerlichen Namen Obermann; dem Herrn gehörten auch, so sagte sie mir, die umliegenden Gefilde, so weit das Auge reichte. Ich näherte mich dem prächtigen Gebäude und schaute einige Mimi ten durch das Gitter, das den Garten von der Landstraße abschloß, hinein, um mich an den sorgsam gehaltenen Blumenbeeten, insbesondere an der Fülle der herrlichsten Rosen, meiner Lieblingsblumen, zu ergötzen. Aus dem Nasenplatze spielten einiaeKinder, lustwandelnd sahen ihnen ein etwa vierzig zahngerHerr und eme um ewige Jahre jüngere Dame zu. Ich war in den Anblick , des reizvollen Familienbildes so vertieft, daß ich nicht bemerkt hatte, wie noch Jemand zu mir getreten war und ebenfalls die glücklichen Menschen beobachtete. Erst ein tiefer Seufzer lenkte meine Aufmerksamkeit auf ihn; es war ein Mann in mittleren Jahren, aber früh gealtert und blaß, dem Anschein nach em Be amter auf Urlaub. Sorge und Arbeit hatten tiefe Furchen in fein Gesicht gegraben. Ich begrüßte ihn höflich und äu-
ßerte: .Glücklich, wer es so. .haben
kann wie die Herren dieses köstlichen Besitzes!" Ja, Sie haben Recht antwortete er und es zuckte schmerzlich , unr.seine Lippen. Wohl, wenige Menschen können sich so glücklich! preisen wie der Besiker von Linderhöhe. Aber wissen
Sie. daß es Herr Obermann eigentlich garnicht von Rechts wegen , besitzt . und daß ein armer Teufel in der Mlt herumläuft, dem es eigentlich 'gehört ?" Der muß sehr edelmüthig . sein, daß er seineAnsprüche nicht geltend macht!" antwortete ich ungläubig. Er lachte höhnisch. .Edelmüthig!" rief er, .Nein, das ist es nicht! Aber das ist eine ganz curiose Geschichte. Wenn es Sie interessirt, erzähle ich sie Ihnen." Das würde mich wirklich interessiren." Also gut. Wir haben, denke ich, denselben Weg nach B. Bis wir hinkommen, ist die Geschichte erzählt." - Wir traten von. dem Gitter auf die Landstraße zurück und mein Reisegefährte, der mir etwas wunderlich vorkam, erzählte: ' , , .Das Herrenhaus da drüben gehörte bor 20 Jahren einem alten halbverrück, ten Filz, der unverheirathet geblieben war und sich von einer alten Dienerin Haus halten ließ. Sie war treu und märchenhaft häßlich, aber ihre Tochter Helene war ein auffallend schönes Mädchen. Der Alte hatte sich in die fixe Idee festgebissen, daß sie nicht heixathen sollte, weil er die Ehe für die Quelle alles Unglück hielt. Wie schön das Mädchen war, können Sie noch an der Frau beurtheilen Sie haben' sie , ? . r in i' ?:tv ja vorym geieyen es in me culog Herrin. Seebohm, so hieß der Alte, hatte drüben m Australien sein Glück gemacht; heimgekehrt raufte er Lmder Höhe und dann erinnerte er sich seiner beiden Schwestern, die er vormals in kümmerlichen Verhaltnissen zuruckge lassen hatte. Beide waren verstorben jede mit Hinterlassung eines Sohnes; Fritz studierte von Stipendien, Julius war Zollbeamter mit 20 Thalern An fangsgehalt. Seebohm nahm beide zu sich, unter der ausdrucklichen Bedm gung, daß sie sich nicht in die schöne Helene zu verlieben hätten ; geschehe dies dennoch, so wurden sie enterbt werden. Das Verbot half natürlich nichts und beide verliebten sich so schleunig wie möglich m die holdselige Helene. Nur war Julius schlau genug, es ich merken zu lassen, . während Fritz so ehrlich oder so dumm war, es seinem Oheim zu gestehen. Der Alte lachte grimmig dazu und sagte: .Schon, mein Sohn, Du weißt ja, was die Folge sein wird. Schreibe es Deiner Narrheit zu." Am andern Tage kam der Notar nach Linderhöhe und jedermann wußte. was das zu bedeuten hatte. , . . Das war im Spätherbste gewesen, und im folgenden Januar starb See bobm. Man telearavbirte es dem No tar und dieser telegraphirte zurück t? werde am nächsten Morgen zur Test mentseröffnung kommen. Während nun Fritz bei Helene saß und das arme Madchen zu trösten be müht war, durchsuchte Julius, vom Teufel habgieriger Neugier geplagt, die Papiere des Verstorbenen in dessen Ar beitszimmer. Richtig kam er denn auch auf ein Couvert,- dessen Aufschrift: .Mein Testament" ihm nicht geringes Herzklopfen verursachte. Zweimal legte er es uneröffnet wieder hin, das dritte Mal siegte die Neugier im Bunde mit der Habsucht. Das Testament war vor Jahresfrist ganz nach den gesetzlichen Vorschriften abgefaßt und vollzogen; es füllte mey rere Folioseiten mit der umständlichen Aufzahlung aller Grundstücke, Geldes Staatspapiere u. s. w. Bei ieder ern zelnen Nummer war der Erbe angegeben immer derselbe Name , dem nur die Verpflichtung auferlegt war, dem Fräulein Helene May bis zu ihre? Verhetrathung eme Rente von 50 hg lern monatlich auszuzahlen. Julius war, erdfahl im Gesicht, in einen Stuhl niedergesunken: der immer wiederkehrende Name war der seines Cousins Fritz; er selbst war um kemex Silbe erwähnt und also hoflstgndig entervk. Niedergeschmettert von diesem ganz unerwarteten Schlage saß er einige Minuten da; dann erfaßte ihn eine.un bändige Wuth; er ergriff das unselige Testament, riß es ' mitten durch und warf es ms Ofenfeuer Stieren Auges sah er zu, wie dieFlammen,daöSchriftstuck ergriffen und m Asche verwände! ten; secundenlang glühten die Buchsta-' ben roth aus, dann verlosch alles und der Luftzug entführte wirbelnd die Aschenslocken. . - Jetzt erst ward Julius inne, daß er sich eines schweren Vergehens schuldig gemacht habe; ahex das hängliche Gefühl, das ihn hierbei " überkam, war rasch beschwichtigt; er beruhigte sein Gewissen mit dem tröstlichen Gedanlen, daß nun eine ehrliche uu? gerechte Theilung des Erbes zwischen ihm und Fritz stattfinden müsse und daß Helene nicht zu kurz komme, dafür würde Fritz schon sorgen. Er gmg wieder an das Fach des Schreibtisches,, dem er das Testament entnommen hatte, und sah. flüchtig die anderen Papiere an, die dort noch lagen; sie boten kein besonderes Jnteresse. ' Plötzlich aber fühlte er sich wie von einem Schwindel erfaßt: odizill zu meinem Testament",.hieß es da auf einem Couvert. Hastig riß er es auf und ein gräulicher Fluch entrang sich seinen Lippen. - Das Kodizill, ebenfalls allen Anforderungen entsprechend, datirte vom November des vorigen Jahres und lautete kurz und bündig: .Ich bestätige hierdurch mein Testament vom L. Dec. 18. . in allen Einzelheiten, mit der einzigen Ausnahme jedoch, daß überall-- wo dort - mein Neffe Fritz Obermann' genannt ist, der Name meines anderen Neffen :Ju, ills Schmidt an dessen: Stelle zu treten
bat." ' ' ' -
Wdxi Julius nicht gezwungen gewesen, sich möglich ruhig zü verhalten, er hätte in tobender Wuth alles im Zimmer kurz und' klein gischlagenl Er ballttdie Fäuste, daßdie. Nägel ?sich in
l. das: Fleisch Umgruben, raufte sich' die 'Haareiund biß sichre Lippen blutig. Äber das hals alleS nichts, feine thörichte Uebereilung hatte' ihn um sein Erbe gebracht. Das Kodizill ohne das Testament wat ' ganz werthlos ; ' zudem konnte, wenn es allein zum Vorschein kam, der Argwohn, das fehlende Testament beseitigt zu haben, nur auf ihn allein fallen ; es blieb ihm nichts anderes übrig, als es ebenfalls zu vernichten. Das Kodizill wanderte in den Ofen wie. das .Testament und Julius lsah. demWshnsinn nahe zu,' "wie eS ver-brannte.-Kaam-fand er in dem Gedanken Trost daß. ihm idöch immer die Halste der Guter bliebe, v 1 ' , Am andern Tage kam der Notar; man 'suchte auf seine Anordnung im Arbeitszimmer des Todten nach dessen letztem Willen aber es fand sich'nichts vor? der: Notar: schüttelte verwundert den Kops -und sagte: . i ,.Jch habe selbst das Testarnent eni Morsen, und' weiß', daß es hier aufbe wahrt worden ist.' "Ich kann mir kaum denken, ' datz Herr Seebohm ! es vernichtet hat.. ES findet sich dielleicht doch noch. MUz gleichviel; Herr Seebohm hat .es alö vorsichtiger Mann in zwei Exemplaren ausgefertigt und eins mir zur Ausbewahrung übergeben." Hier ist es- er zog eS auS der. Tasche , wenn die Herrschaften erlauben, werde ich es vorlesen."' t vNiemand . bemerkte, wie leichenblaß Julius geworden war. Das Testament, genau dem Inhalt des - verbrannten entsprechend,- ward verles en ; .' mitleidige Blicke.' träfen . Ju lius,. aber den eigentlichen Grund der fürchterlichen . Aufregung. . die das convulsivische Zucken V seiner Gesichts zü'ge kundgab errieth doch keiner der Anwesenden.'. Als die Verlesung zu Ende war. blickte der Notar aus und sah Julius. an. .Und. das Kodizill?- stammelte dieser, seiner selbst nicht mächng. .Ein Kodizill ist freilich vorhanden gewesen." sagte der Notar, Julius mit eigenthümlichen Blicken musternd. .Aber hier ist es nicht und ich habe es auch nicht. Es ist nur in einem Exemplar ausgefertigt worden, das im Besitze des Herrn Seebohm geblieben ist. Er muß eS nachher wohl wieder vernichtet haben. Vielleicht fmdet eS sich noch. Andernfalls muß , es bei den Bestimmungen des Testaments sein Bewenden haben." . Man suchte noch einmal nach dem Kodizill, mit besonderem Eifer Herr Julius Schmidt, obgleich niemand bes ser wußte als er, . daß alles Suchen nutzlos sem würde. ' j , Am Tage darauf verschwand er spur, los aus dem Schlosse und derglückliche Erbe Fritz sowie dessen Frau. Helene haben ihn niemals wieder zu Gesichte bekommen. . . . ! Mein Reisegefährte schwieg und ich sah ihn voll aufrichtigen Mitleids an. Er mächte keine Miene, zu leugnen, daß er selbst der uüglückliche'Jüliu.tz sei. .'Et schwieg einige Augenblicke still und begann dann ' wieder: . .Ich habt ein Gehalt, mit dem ich nur eben ausö kommen kann: aber so viel Ersparnis? mache ich doch, daß ich davon alljährs lich' in meiner 'Urlaubszeit 'eine 'Reist bestreiten kann. Dann komme ich hieri rt t - trj. er v : . a ; yer, icoau m oas . iroicve yaiauii, das ick mir berfckmt bade, und ver schwinde wieder unerkannt, wie ich ge kommen bin. DaS ist meine Buße." Mit ben Sabe! tranchirt. Ueber ein Essen bei Sofe in Monkeö negro berichtet ein Reisender Folgen Des: Zwei Manner hatten em ganzes. am Spieße gebratenes Schwein auf die Tafel geschleppt. Der ffürst erbov sich vom Kamin und mit ihm die Ge sellschaft. um an der unter der Last der Gerichte betnahe zusammenbrechend den Tafel Platz zu, nehmen, m deren Mitte das Schwein in seiner ganzen Herrlichkeit ausaestreckt laa. von den Spitzen der Vorderbeine bis zu denen' der Hinterbeine über sechs Fuß lang,' ein wahres Riesenthier. : Der Fürst gab seinem Adjutanten plötzlich ein' Zeichen. Dieser erhob sich und trat vor die'Mitte der Längsseite des Tisches. Nun geschah etwas, was unse renHausfrauen in ihrem eiaenen öelni wenig Vergnügen bereitet hätte: Det zunge ssitter,: eme stattliche! Erscheinunä mit sckwaem Scknurrbart. tbai die vor ihm Sitzenden um etwas Platz) zog emen Säbel,, bezeichnete damit auf dem Braten eine Stelle, holte aus. liek seinen Säbel durch die 'Luft sausen und schlug . mit - einem lebe dak Gchwein auf, der gezeichneten Stelle ..v il. c v cirjtc!iiuuy lies in viz iijajpianc g in ein, 19 daß die Gläser und Flaschen zu klik ren anfingen. Kaum wär dieser, Sieb gefallen, so war der Säbel auch schon wieder tn der. Scheide und der Officier . . . . '' lan aus emem Vlade. als ob nickts ae sieben Ware. das. Ganze war. daS Uüttt eine wtmwThirrf 8 ' Snm wrt 1 " " VTT0WBt WVtf 1 dessen Innern em Puter Aufnahme gesunden, .welchem: wiederum.' eine Schnepfe, die der ftiiist am Naümit,' tag geschossen. im.Magen lag..wurdk tn , ' m -i naaz oenen ranen uaeivrocoen und er schmeate ausgezeichnet. " , . v j, w 7 Ja und Neinregel. . 1 i . , . . : t Zögernd sprich dein Ja!.", und ..Nein!"' Ja!" wirh doppelt werthvöll sein, Wenn Wl im bedaStem - - Und, das Nein!? klingt minder aroi. : Wenn man sah, haß du.daroh - Dir Gedanken .machtest. . -IlMMilMttiAm TM M4 im, lui, TsWi, Ofetat wrnrft Wmr mm. b. iu. I m . Ouwi at tMtMinlL Wbj VyO? loMMflMtrlUllt t?t. VwewiMiMMktUH wii wkrnnr ymm mrm, JL-rwm Wl r'u r. mmmHy mtrmhif ttmmi day.All IM. ffaVi tfcw . m4 Mari ywi. Cu wwk hwittai X tUltm cHm. rT ,,, fc. mm fmlfaum ulUrtM , rsw ui.uimui rii. m .
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