Indiana Tribüne, Volume 20, Number 16, Indianapolis, Marion County, 3 October 1896 — Page 3
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Die Breitcnbachs.
Roman von HanS Richter. (Fortjetzung.) Mit festen Schritten verließ er das Zimmer, ohne ihres flehenden Rufes zu achten. Draußen verweilte er einige Augenblicke regungslos, wie betäubt, ganz blaß und mit blutleeren, fest zusammengebissenen Lippen. Erst als am anderen Ende des langen Eorridors der alte Johann auftauchte, kam ihm das verlorene Bewußtsein zurück. Johann, bringen Sie mir doch etwas Selters!" rief er jenem zu und erschrak fast über den eigenthümlichen, boblen Klana. mit welchem der bochafr wölbte Flur seine Stimme wiederhallte . . - rr . . . wie aus einem ?raoe hervor tönte es. Der Gedanke verliek ibn nickt: er sprühte ihm mit den Kohlensäurebläschen des Selterswassers ins Gesicht und grinste ihn aus den Wirthschaftsbüchern entaeaen. in denen er zu rechnen versuchte. Die regelmäßigen Zahlenrelhen sahen aus wie vle welchensteine auf den quadratischen Gräberabtheilungen eines Riesenkirchhofes. Er warf das Buch bei Seite und stutite den Kopf m die Lande was war es. das ibn mit einem Male bei dem Begriff Grab schaudern ließ? Sen er seme Llebe und mlt lhr sem inneres Lebens und alle seine Hoffnungen begraben, hatte ihm das Dasem nur eme Last aedaucht. Die er emzig um der Pflicht willen ertrug, der Tod jeden Schrecken für ihn verloren. Alleinstehend, ohne sein scharf ausgevraates Pfllchtaefuhl wäre er langst zum Selbstmörder geworden. . . ihm schien za die Welt doch nur em Ztran-ken-und Narrenbaus. voll von Uebeln. Sckmerzen. Soraen. getäuschten Hoffnungen vergeblich verschwendeten Mühen. von tyovichten Phantastereien, aroteslen Einbildungen und krankhaften Gefühlen, eine jämmerliche Traqicomödie . . . ein Possenspiel, das nicht zum Lachen ist. Und nun vlöklick aab es ein aebeimnikvolles Etwas, das ihn an dieses verachtete, gehaßte Dasein band. . . Vergebens wiederholte er halblaut mehrere Male seinen Lieblingsspruch, der in aroien Buchstaben von einem über feinem Schreibtisch angehefteten Blatt auf ihn herab sah: Hast einer Welt Besitz du dir gewonnen. Sei nicht erfreut darüber es ist nichts! Und ist dir einer Welt Besitz zerronnen. Sei nicht in Leid darüber es ist nichts! Vorüber geh'n die Schmerzen wie die Wonnen: Geh' an der Welt vorüber es ist nichts! Doch des alten Anwari Soheili traurige Weisheit mundete - diesmal nicht, uoch that sie ihre Schuldigkeit. In semem Herzen war eme fremde Saite angeklungen, silberfem und kaum vernehmbar und d:nnoch nicht zum Schweigen zu bringen, schmeichelnd und lockend wie ferner Glockenton, der dem einsamen Wanderer plötzlich das Märchen dev hoffnungsfreudlgen Jugend in das Gemüth zurückzaubert. Zum Teufel in wildem Zorn gegen sich selbst fuhr er empor und riß mit beiden Händen gn den Rockknövfen, um sich Luft zu schaffen hatjen ihn denn diese zärtlichen, süßen Augen von neuem behext, sollte das wahnwitzige, todtbringende Eom'ödienspiel noch einmal beginnen? Hollische? Zauber, der ihn umspann war seme Manneskraft machtlos dagegen geworden? ' Er riß das geheime Fach seines Schreibtisches aus, griff hinein und zog dieHand leer zurück ganz recht. er hatte ja das kleine Bild und die wenigen Briefe verbrannt, damals als er von Berlin fortging, und hatte gemeint, auch sein Herz sei ein solches todtes Häufchen Asche geworden. Und nun? Wieder stützte er den brennenden Kopf in die aufgestemmten Arme und blickte halb schmerzlich, halb grimmig auf den weisen Spruch des großen Pessimisten. Wenn sich nur mit Weisheitsregeln alles weise gestalten, klären und aus der. Welt schaffen ließe! Wenn mit der Verachtung der Liebe auch deren Dasein schwände! Schlangenhaupt im Heiligenschein, Wurm im Kelch der Rose, Gift im Honig, und im Wein Tödtsiche Narkose. .' sehr wahr, Herr Doctor Hermann ßingg. doch nun das Rezept dagegen, heraus damit, wenn Sie es wissen! Mit einem wüthmden Auflachen liß Botho Breitenbach seine schwere Jaust auf die Tischplatte niederfallen . . . .um ein Weib, lächerlich, einfach lächerlich und doch! Um ein Weib, jenes Weib, hätte er vor Jahren die ganze Welt in die Schranken gefor dert. ' Bei einem Rennen war er ihr durch einen bekannten Officier vorgestellt worden. Wie seltsam ihn sofort ihr erster Anblick ergriff, das Kinderlächeln auf den frauenhaften Zügen, der sinnige, zartlichtreuherzige Ausdruck der großen blauen Augen, die züchtige Zurückhaltung in ihrem ganzen We2 .i p i pi m tnr Bann ira? er ne osle; m eellschaften, und ' eben ihr erblaßten bm die 'strahlendsten 'Schönheiten. Ihr Ruf wär tadellos, sie galt füv - - ' rfar--UlP unbedeutend, nur fr gauoie oas ucyi fte. reinste,' echj weibliche Gemüth in. hr zu entpeckeNf eme Perle unzer oen. aüsendin vergnügungs- und gefall üSttgen- Weibern. - Der Gatte, ein eleganter Officier und großer Sports mann, sonst vollkommen unbedeutend, fand seltsamerweise Gefallen an dem ernsten, nachdenklichen Juristen, der Vie .ihm aleiöaültZa wordene .Frau
I zu beschäftigen wußte, so daß er selbst unaebindert seinen kleinen und großen
Passionen nachgehen konnte. Bald war er täglicher Gast im Rechenschen Hause. Frau Hermine zeigte sich plötzlich allen gesellschaftlichen Veranüaunaen abbold. Am traulichen jtainiiicuci ließ it iuf vvu jwnyu vorlesen, oder plauderte mit ihm über allerhand ernste und lustige Sachen, just wie es kam. Und unmermehr erkannte er, wie gleichgültig die beiden Gatten nebeneinander hergingen, wie Hermine nach einem höheren geistigen Leben strebte, dessen der hübsche Ritt. Meister schlechterdings nicht fähig war. Eines Tages küßte dieser sie scherzend sie wehrte ihm mit einem verlegenen. scheuen Lachen und einem ängstft c r: .c r.. r.x. ra-ic... lich flehenden Blick auf Botho, der. daneben stehend, fast aufgeschrieen hätte in unendlichem Weh. Die so ganz natürliche eheliche Zärtlichkeit zerriß mit jäher Gewalt das Dunkel, in welchem sich sein Herz wiegte: er liebte Hermine, er liebte das Weib eines anderen, eines Mannes, der ihn als Freund be handelte. Bon Entsetzen gepackt eilte er davon und schwor sich zu. das Rechensche Haus nie mehr zu betreten. Der Rittmeiste? sprach mehrere Male bei ihm vor . . . .meine Frau langweilt sich zu Tode ohne Sie. so kommen Sie doch! Sie sind uns beiden bereits unent behrlich geworden meine Frau schmollt eine ganze Woche lang mit mir, wenn ich Sie nicht mitbringe . . . Sie und immer sie!. Es schüttelte ihn wie Fieber, und dieser platte Genußmensch, der nicht ein Athom ihres Seins zu verstehen und zu würdigen vermochte, durchbohrte sein Herz mit dem unabänderlichen ewigen meine Frau " Er widerstand, und entschuldigte sich mit Unpäßlichkeit. Arbeit und ähnlichen Nothbehelfen. Er widerstand soaar. als sie selbst schrieb. freundschaftlich vorwurfsvolle, liebe Worte .... er durfte sie nicht mehr sehen. Abends freilich schlich er heimlich stundenlang um ihr Haus und spähte hinauf nach den Fenstern, hinter denen sie weilte, die semes Herzens hehre Göttin und eines anderen Weib war. In schlaflosen Nächten zermarterte ev sem Herz m wildester Eifersucht und schmiedete die wahnsinnigsten Pläne, sich die Geliebte zu erringen. Emes Taaes traf er sie im Tmeraarten: es war zu spät auszuweichen . ... wie fest ihre kleine Hand die seine drückte, wie seltsam der Blick der blauen Kinderaugen in seinem verstörten, abgehärmten Antlitz forschte! Sie dürfen mich Nickt mehr so lange verlassen, lieber Freund." sprach sie mit ihem wehmüthigen Lächeln. Ich habe ja niemand als SU!" Vas nahm ihn wieder gefangen. Er ging zu ihr wie zuvor. Bisweilen sprachen sie über Liebe und Ehe. und nun hörte er aus ihrem eigenen Mun de, wie schwer sie die Dissonanz zwischen sich und dem oberflächllchenMan ne, dem sie in jugendlicher Uebereilung und Unerfahrenhelt die Hand gereicht, empfand, wie seelisch unbefriedigt sie sich fühlte. nicht mit klaren, dürren Worten, aber doch deutlich zwischen denselben . . süßes berauschendes ist für sein Herz, das unter ihrem seltsa men, tiefen Blick selig und verzweifelnd erschauerte. Und dann kam em Abend sie sa ßen allein in ihrem Boudoir, und er fragte sie auf ihre Klagen, weshalb sie auf kein Glück mehr hoffe da fielen von ihren bebenden Lippen die Worte: Weil ich Dich liebe!" Wie wahnsinnig hatte er sie dann an sich gerissen und einen brennenden Kuß auf ihre Lippen gepreßt; sie entfloh m das Nebengemach, ev kehrte wie im Traum nach Hause zurück ... sie liebte ihn, sie liebte ihn, der Himmel hatte sich ihm aufgethan und ein Engel war zu ihm herabgestiegen . . . Am Morgen schrieb er ihr: ihre Ehe, welche von jeher eine Lüge gewesen, müsse gelöst werden, sie selbst sich na türlich sofort von ihrem Gemahl tren nen. Die Antwort erfolgte umgehend. Komme zu mir!" Nuv widerwillig gehorchte er; es widerstrebte seinem geraden Sinn, das Haus des Mannes, welchem er die Gattin zu rauben gedachte, noch einmal zu betreten . . . Rechen freilich wurde darüber gewiß nicht unglücklich, im Gegentheil, vielleicht kam ihm die Scheidung ganz willkommen. Das letzte Mal! schwor er sich zu, als er dieTreppe emporstieg, und diesmal sollte er sein Wort nicht brechen. Welch eine widerliche wüste Scene! Noch in dev Erinnerung daran ekelte ihn: auf der einen Seite maßlose Leihenschaft, die unerbittliche.nichts scheuende Entschlossenheit des bis auf den Gipfel der Entschlossenheit getriebenen Mannes, auf der anderen feigeSchw'äche, Zögern und schließlich das Wort: unmöglich! ... Der Spott der Welt, die ganzen äußeren Verhältnisse, die Kampfe mit Eltern und .Geschwistern, die entsetzliche Prozedur, der Zorn des wenn auch ungeliebten Gatten tausend Gründe füv einen, wohlfeil wie Brombeeren, nichtig gegenüber wahrer Liebe, bestimmend für ein verstohlenes kokettes Spiel! Er raste umsonst; er flehte, drohte, beschwor vergebens! Die Welt und die Verhältnisse sind mächtiger als wir; laß uns als Freunde neben einander leben, zusammen daö Glück träumen, das wir nicht genießen dürfen! . . immer und immer dasselbe. Abweisung und Verlockung zugleich, bis er die sich an ihn Klammernde mitGewalt von sich stieß. Noch einmal schrieb 'es!' Die Antwort war die gleiche: sie ttebe ihn, doch sich von ihrem Gatten zu trennen, vermöge sie nicht; sie habe Botho geliebt, seit sie ihn zum ersten Male gesehen und werde nun sein Bild bis zu ihrem Tode im Herzen tragen, ihn nie von sich lassen, nur sein Weib könne sie nicht werden. FrivoleFalschheit. erbärmliche, feige Schwäche sondergleichen glaubte sie denn, auch eines eckten Mannes Liebe
sei ihm nur Spielerei, Zeitvertreib gleich ihr! Einen Augenblick dachte er daran, Rechen zu fordern. Unsinn! Nicht dieser, er selbst war der Verräthev. der Ehrlose! Ihm allein gebührte die Kugel, ihm und ihr, die um den Preis ihrer Frauenehre mit ihm gespielt hatte. Bevor er diesen unsinnigen Entschluß auszuführen vermochte, traf ein Brief aus Langenfelde ein. der die schwere Erkrankung des Vaters meldete. Das Gut war heruntergewirthschaftet, Eugen nicht so geartet, es jetzt oder später zu übernehmen. Im Begriff aus dem Leben zu gehen, sah er sich vor schwere Pflichten gestellt. Nicht freudig, doch gefaßt übernahm er sie, und in rastloser Arbeit hatte er sie er-
füllt, ein Dasein h?nd, das er verachtete. Die Wunde war wohl vernarbt, doch seinHerz nicht genesen, sein Lieben zu Ende Zu Ende . . . aus!" wiederholte Botho Breitenbach laut den letzten Gedanken in der bunten Reihe seiner Erinnerungen. und mit düsterem, entschlossenem Lächeln blickte er auf das Blatt über dem Schreibtisch: Vorüber gch'n die Schmerlen wie die Wonnen: Geh' an der Welt vorüber es ist nichts! Als der Major außer Gesichtsweite des Schlosses war. hatte er mit bedeutend veränderter, ungleich sorgenvollerer, Miene dem Braunen die Sporen gegeben und den Weg nach dem etwa eine halbe Stunde entfernten Ncudeck eingeschlagen. Weithin am Ufev des großen Stromes dehnten sich die riesenhaften Holzlager, die Schneidemühlen, die Schmieden, Werften und sonfügen Zubehöre des gewaltigen Etablissemeris. das Bergmann binnen kurzem aus dem Nichts geschaffen hatte. Hohe Schlote bliesen dunkelfarbige Rauchsäulen in die sonnige Morgen tust, Pfeifen schrillien, Maschinen keuchten. schwereHämmer klangen, und dazwischen knirschten die Sägen der Gatter durch die ächzenden Riesenstämme. Es kribbelte wie in einem Ameisenhaufen , und jeder diese? ungezählten Hunderte fcharrt dem klugen Geschäftsmann frisches Gold zu dem aufgehäuften Mammon," dachte der Major, als er an dem hohen Drahtzaun entlang ritt; Teufel auch was können da ein paar tausend Mark bedeuten!" Das Wohngebäude lag am Ende des Grundstückes, durch einen großen, mit vieler Kunst angelegten Garten von den Arbeitsstätten getrennt, ein anspruchsvoller Rokokobau, von welchem der Baron, behauptete, es gäbe darin kein einziges Zimmer mit vier geraden Wänden. Seiner Gemahlin hatte indessen der Plan des berühmten Berliner Architecten gefallen, und nun stand das Haus da wie aus emem Steinbaukasten zusammengefügt, ver schnörkelt, bunt und protzig. Der Baron sei in seinem Arbeits kabinet, meldete der sehr geschmackvoll gekleidete Diener. Major Vreitenbach zog den gewalti gen grauen Schnurrbart noch ein wenig länger aus, als könne er dadurch das nervöse Zucken seiner Mundwinkel verberaen. (Fortsetzung folgt.) Aas lviderrufene pcrdict. Eine Criminalgeschichte. In Meanville war der Tag der Gerichtssitzung. Ein distinguirt aussehender Fremder, welcher Tags vorher in der Stadt eingetroffen und im Löwen - Hotel abgestiegen war. äußert? den Wunsch, der Verhandlung beizuwohnen, und da er sich als Marinecapitän vorstellte, wurde ihm ein guter Platz im Verhandlungssaale angewiesen. Es war ein Raubmord, der eben in Verhandlung stand. Der Angeklagte, Thomas Wilson mit Namen, stellte alle Schuld in Abrede und erklärte, er sei ein Matrose und zur Zeit des Verbrechens auf See gewesen. Aber die Wucht der Beweise war eine geradezu niederschmetternde. Nach einer kurzen Berathung der Geschworenen verkündete deren Obmann das auf Schuldig" lautende Verdict. Der Vorsitzenve richtete sodann den Formalitäten gemäß an den Angeklagten folgende Worte: Angeklagter, Sie haben das Verdict der Jury vernommen. Haben Sie noch Etwas zu bemerken, bevor das Todesurtheil über Sie ausgesprochen wird?" Der Angeklagte besann sich eine Weile, dann erwiderte er: Es ist traurig, wegen Nichts gehängt zu werden, aber ich kann Nichts dagegen thun. Thatsache ist, daß ich mich zur Zeit, als der Raubmord begangen wurde, im Kampfe mit Sklavenhändlern an der Goldküste befand, aber wie soll ich das beweisen?" Wenn es so ist. entgegnete der Richter,. dann müssen Sie Freunde und Kameraden gehabt haben.um derenZeugenschaft Sie sich bewerben konnten und die Ihr Ailibi nachweisen konnten." Der arme Mensch blickte wie träumverloren um sich, plötzlich richteten sich seine Blicke starr auf den Fremden aus dem Löwen - Hotel. Dann erhob Wilson langsam seinen Arm, zeigte nach dem Fremden und sagte mit vor Erregung bebender Stimme : Dort sitzt ein Herr, der für mich sprechen kiznnte wenn er wollte." ' ' Ds.r Richter "wandte sich an den Fremden. Kennen Sie den Gesängenen?" fragte er. .Nein, mein Herr, ich habe ihn nie im Leben gesehen." Der Gefangene seufzte tief auf, dann fagte er: Es ist gut. Eapitän Sharpe. Sie wollen mich nicht kennen. Herr Richter, lassen Sie mich also zum Galgen führen." Der Richter wandte sich nochmals an den Fremden, dessen dunkler Teint
b'z?ugte, daß er sich lange in tropischem Klima aufgehalten habe. Sind Sie in der That Eapitän Sharpe?" Ja", lautete die Antwort. Der Angeklagte scheint Sie also
wirklich zu kennen und ich sehe- mich, obwohl das Verfahren bereits geschlosi sen ist, dennoch veranlaßt, Sie als j Zeugen zu vernehmen." I Eapitän Sharpe wurde beeidigt und sodann ertheilte der Richter dem ! Of f 1 v rr - r uuücuagicn oie isnauoniR, prägen an ihn zu stellen. Sind Sie -nicht Eapitän Sharpe, der Commandant des Schiffes Geler"? Das bin ich." Und war ich nicht Einer Ihrer Leute?" Gewiß nicht, ich habe Ihr Gesicht nie vorher in meinem Leben geschen Zr Angeklagte schickte einen verzweifelten Blick zum Himmel, fuhr mit seinen Fragen fort: ErinnernSie sich nicht desKampfes mit einem Sklavenhändler, wobei Sie in große Lebensgefahr geriethen und nur mit Mühe gerettet wurden?" Dessen erinnere ich mich." Woher kann also dieser Mann Kenntniß davon haben?" ..warf der Richter ein. Sehr einfach," entgegnete der Zeuge. Die Sache stand in den Zeitungen." Eapitän Sharpe," rief nun der Angeklagte laut und' im Tone der Verzweiflung, Su wollen mich also nicht erkennen, ihren alten, treuen Steuermann, der Ihnen das Leben gerettet hat? Ich sprang dazwischen, als das Schwert des Sklavenhändlers auf Ihr Haupt niedersauste, und mir hätte es bald den Schädel gespalten. Sehen Sie diese Narbe hier (er neigte den Kops und zeigte eine haarlose Stelle an demselben) und sagen Sie, ob Sie mich jetzt noch immer nicht kennen?" Athemlose Stille herrschte im' Gerichtssaale, Alles sah gespannt auf Eapitän Sharpe und den Angeklagten. Ersterer starrte eine Weile sprachlos auf Wilson, dann schlug er sich vor die Stirne und rief: Ist's möglich? Dann sind Sie also Bob Wilkins, mein alter Steuermann? Warum führen Sie aber jetzt einen anderen Namen?" Ich bin Bob Wilkins und habe dem Gerichte nur einen anderen Namen angegebei, um meinen Angehörigen die Schande zu ersparen, einen der Ihr!gen am Galgen zu wissen. , Jetzt aber sagen Sie, Eapitän, Sharpe, ob Sie mich noch immer nicht erkennen?" Eapitän Sharpe sagte Nichts, sondern begab sich zu dem Gefangenen, nahm ihn an der Hand, führte ihn zum Gerichtstische und sprach mit Thränen in denAugen: Meine Herren! Es muß hier in der That ein furchtbarer Irrthum obwalten. Dieser Mann ist thatsächlich Bob Wilkins. mein alter Steuermann, doch die Namensverschiedenheit und sein verändertes Aussehen haben mich ihn nicht sofort erkennen lassen. Jetzt aber erkenne ich ihn und ich danke dem Schicksal, das mich zufällig hierhergeführi, um für ihn Zeugniß abzulegen und meine Schuld an ihn zu bezahlen, indem ich ihm gleichfalls das Leben rette. Er kann den Mord nicht begangen haben, denn er befand sich mit mir noch auf hoher See, als derselbe geschah. Er ist nicht mehr schuldig, als ich es bin." D ie Scene, welche nun folgte, hatte nichts ihresgleichen je zuvor in einem Gerichtshause. Als endlich Ruhe eintrat, wendete sich der Richter an die Jury und sagte: Gentlemen, ich denke". hier liegt ein Fall vor, in welchem Sie Ihr Verdict in nochmalige Berathung ziehen dürfen." Ist schon geschehen", entgegnete prompt der Obmann, unser Verdict lautet jetzt: Nicht schuldig." Dies war das Signal für einen neuerlichen Ausbruch von enthusiastischen Hochrufen. Und als Bob Wilkins und Eapitän Sharpe das Gerichtshaus verließen, hob man sie auf die Schultern und trug sie im Triumph in das Löwen - Hotel. Die Begeisterung, mit welcher man noch nach Wochen von Eapitän Sharpe und seinem wackeren Steuermann Bob Wilkins in Meanville sprach, würde ziemlich abgekühlt worden sein, wenn man das Gespräch gehört hätte, das sie bei der Abreise aus der Stadt im Ei senbahncoupe führten. Sind uns gut aufgesessen, die Esel! Was. alter Lump?" sagte Eapitän Sharpe zu seinem Schützling. Dr hast aber auch Deine Rolle brillant gespielt. Du Hauptgauner", entgegnete der Freigesprochene. Ohne Dich hätte ich baumeln müssen. Denn den Raubmord hat ja doch niemand Anderer begangen, als meine Wenigkeit, aber erwischen werden sie mich nicht mehr." Der goldene Pudel. In diesem Jahre werden es 150 Jahre, daß der Gasthof zum Goldenen Pudel" zu Harbke gegründet ist. Im Jahre 1740 errichteten die Adligen der dortigen Gegend den Jagdorven zum Goldenen Pudel." Dieser Orden hatte den Zweck, bei den Jagden die nötb'ien Vorsichtsmaßregeln im Gebrauch der Schußwassen zu beobach, ten. die Jagden in einer bestimmten Ordnung abzuhalten ' und besonder? Regeln bei der Festtafel innezuhalten. Im Schlosse zu Harbke befindet sich heute noch eine seidene Fahne mit den eingestickten Namen derOrdensmitglieder. Bei der Tafel kreiste ein mächtiger kunstvoller Becher, dessen Deckel ein gplW? Pudel nert. Der Ernst deS Feblt EnS LebevSkraft in irgend einem kbeil eures Systems, ode? ist euer Ner venlystem zerrüttet durch unweise Lebensart oeer iraend welch Ur'ache? . Theilt mir eure HlUx mit und ich will euch gerne schreiben wa mir am eisten balf, da ich auch Hilfe -otbmendia hatte, ferner seide ich auch ftei a. aa Ot .. , a. 1 aa r m 'ii.va a a ca 7ict eine nnsalyen aunriei, og? mich rettete. Verschiebt nirbt aus Morgen. waZ t beut thun sollt. Schreibt U'tcr Veischluß einer Vriefmarke für Rack.Änrvort.k IfcsjS
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Tlie T wentietli Century, eine auZaeiünete Wochenschrift, welche fortschrittlich a'sin' ten L fern fthr ,u emvfeb len ist. Ji der Tendenz zwar sozialitti ch. werden doch arrtrt orlschnttlich Theorien' darin mvarteiisch besvrk'chen. Van besteZe direkt bn der urndolät ?udUsra1ns Oo.. 19 Lstor Vlace, Ne )QL.
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