Indiana Tribüne, Volume 20, Number 16, Indianapolis, Marion County, 3 October 1896 — Page 2
Jnomna Trtvüne.
Erscheint Täglich und SonMag. Die täglich Xxii&nt kostet durch ,en Xrlger 1 Senti per Woche, bte EontagI.rrlbSe'I 5et per Ooch. Leid, iafxrt IS Sestf et 85 StntM per tX$nU Vx Vft zerhalS d !uit geschi t ,raHie,Khlnz M pci fjar. OsiUii 18 Oüd ZIMaxaa Straße. Jadisnapol, 2nd., 2 Oktober 1L96. I Eallfsrnienb Lbstwelt. Ohne Zweifel .besteht ein gewaltig Theil des heutigen Reichthums des Goldstaateö- in seinen ungeheuira Mengen goldigen Obstes, obwohl sicherlich auch die Zwetschen und andere uichtgoldige Obstgattungen Californiens einen hohen Werth repräsentiren. Obenan unter dem Gold-Obst-stehen die Aprikosen, dann kommen Pfirsiche, verschiedene Arten Goldpflaumen und Orangen. Die diesjährige Aprikosen Ernte CalifornienS wird aLein auf etwa 45 Millionen Pfund geschätzt; das heißt, so viel beträgt das Gewicht d?s frischen Obstes, und diese Menge wird sich in mehr als 4 Millionen Pfund Dörrobst und außerdem in etwa 270.000 Kisten eingemachten Obstes verwandeln, resp, ist schon verwandelt worden, ungerechr.et das consumirte frische Obst. Wenn richt im verflossenenMärz ein beträcht licker Theil dieses Staates von einem schlimmen Frost heimgesucht worden wäre, so würde, verläßlicher Schätzung von Züchtern zufolge, ein GesammtErtrag von mindestens 63 Millionen Pfund erzielt , worden sein! Diese Ziffern gelten, wie gesagt, nur für die Aprikosen. Die Cultur dieser besonders süßigkeitörelchen Frucht kommt auf unserem Continent in b e d e ut e nd e m Maße nur an der Küste des Stillen Oceans vor, und den Löwenantheil davon . hat eben Californien. Dabei ist diese Cultur noch eine ziemlich junge, und man berechnet, daß nach weiteren fünf der sechs Jahren der jährlich: Gesammtertrag von Aprikosen in Californien sich auf mehr als 100 Millionen Pfund belaufen werde! So große Dimensionen auch die californische Pfirsichzucht angenommen hat, so kommt diese Frucht doch viel weniger ausfallend als besonderes californisches Produkt in Betracht; bedeutende Aprikosenstaaten aber außer Californien werden wir wohl auch künftighin in Nordamerika nicht aufzuweisen haben, es sei denn etwa, Arizona und New Mezico erstünden wieder ganz zu ihrer vorgeschichtlichen Herrlichkeit -und. -Pracht! Im Osten unseres Landes werden Aprikosen nur höchst seltea-großtt, alö.-eine .'HickoryNuß gewöhnlichen Umfangs. Nirxends anderswo in der Welt wird heutzutage diese Frucht in so großartigem Maße angebaut, wie in Californien, und das jetzige kalifornische AvrikosenErzeugniß darf über dreimal so hoch veranschlagt werden, wie das der gan'zen übrigen Welt. Gerade im letzten Jahrzehnt sind die Obsthau-Jnteressen Californiens geradezu wunderbar gewachsen, und die Zunahme im , Areal der AprikosenPflanzungen war verhältnißmäßig noch größer, als diejenige der Pflaumen-, Zwetschen-, Pfirsich- und Apfel-sinen-Cultur. Letztere hätte wohl einen noch größeren Aufschwung nehmen können, als sie thatsächlich genommen hat; aber in den letzten Jahren hat das immer noch unbefriedigte Bedürfniß nach irgend einer Methode, Orangen auch in anderer Form, als gerade frisches Obst, in großem Maße nutzbar zu machen, und zu bewahren, etwas hemmend auf die weitere EniWickelung dieser Industrie gewirkt. In neuester Zeit hat man zwar wegen der vorjährigen Orangen-Mißernte in Florida und des infolge dessen wieder gestiegenen GeldwertheS der Apfelsinen weniger von' diesem Prottem gehört; dasselbe wird-aber jedenfalls wieder sehr lebhaft auftauchen, sobald allgkmein in den Orangenländern der Ertrag abermals ein sehr ; reicher sein wird. Die Verwendung als bloßer Orangensaft liefert nicht den gewllnschtcn Gewinn, zumal hier schon längst die Chemie allzustark hineinpfuscht, und solcher Saft, der gar keine Orangen.gesehen hat. zu weitaus niedrigeren Kosten auf den. Markt geworfen werden kann. Aprikosenbäume gab' es 1870 in ganz Californien nur' 1200, während gegenwärtig.' nach amtlichem Bericht der Staats-Gartenbau-Behörde. nicht weniger als '32.500 Acres Landes allein mit Aprikosenbäumen bepflanzt sind. Nahezu 5.000.000 sind in Kalifornien ausschließlich in dieser Cultur angelegt, wobei natürlich auch in vielen Dörr.Häuser und alles andere Zubehör .eingerechnet werden müssen. Entschieden die größten Aprikosenpflanzunaen der Erde sind diejenigen im califormschen County Santa Clara, namentlich -in der Umgegend don San Jose. ' ES ist bemerkmöwcrth. daß Californien auch Hinsichtlich der Größe und. der .Süßigkeit, diese? Frucht immer, mehr alle übrigen Länder zu überbieten scheint. Manche freilich mögen auch bei Aprikosen einen gewissen säuerlichen Beigeschmack vorziehen; von der NberwältigendenMehrhcit der Amerikaner kann man daS sicherlich nichtsagen. ' Jedenfalls hat sich die kalifornische Aprikose, wie so Vieles, was ursprünglich aus anderen Landern hierher kam. zu einem eigenen Typus herausgebildet. " Tausende und Abertausende von Männern. Frauen und'Kinder sind in den verschiedenen Stufen der californ!-schenObst-Jndustrie beschäftigt. Schon das Einheims?N"der Aprikosen erhält Tausende längere. Zeit von der frühen Morgendämmerung bis zum Einbruch ler Dunkelheit in Thätigkeit, und das Einmachen und Dörren erst . recht. Für den Fremden bietet es ein eigenthümliches Schauspiel, -den Blick gleichzeitig über mehrere große DörrHöfe schweifen zu lassen, wo halbirte Aprikosen auf unzahligen Mulden ausgebreitet sind; eö ist fast, als ob die
ganze Landschaft ringsumher mit goldiger Butter überstrichen sei! Einin noch stärkeren Eindruck mag auf den großstädtischen Besucher der Anblick vieler Acres der ganz frischen Frucht machen; nicht unr auf das Auge, sondern auch auf die Nase ist die Wirkung eine unvergeßliche. Das Dörren aller dieser riesigen Massen kann, wenn die Sonne ihre erwartete .Schuldigkeil thut, in zwei Tagen beendet sein. Mit dem Verpacken und mit dem Einmaeben ist es natürlich eine andere Sach. Man kann sagen, daß sich das Letztere in Californien zu einer so Wissenschaftlichen Industrie entwickelt hat. wie man sie sich überhaupt vorstellen kann. Onkel Sam's Söldner.
Im Laufe des verflossenenSommers hat ein solcher Andrang zu den Werbebureaux unserer Bundesarmee stattgesunden, daß die letztere ohne Schwierigkeit auf die gesetzlich höchste zulässige Stärke hätte gebracht werden können. Dies ist jedoch thatsächlich nicht geschehen und zur Zeit gibt es in der Armee einige hundert Bacanzen. aber nicht weil es an sich anbietendem MenschenMaterial fehlt, sondern weil die Recrutirungsofficiere dasselbe mit größerer Sorgfalt, als früher, mustern und nur ganz vorzügliche Applicauten annehmen. Die Ursachen dieses ungewöhnl:chen Andranges sind mannigfacher Art. Einmal treiben die schlechten Zeiten manchen jungen Mann, der sich vergebens nach lohnenderBeschäftigung umgesehen hat, in Onkel Sam's blauen Rock, andererseits hat auch dasLoos derSöldlinge in den letzten Jchren eine bedeutende Besserung erfahren, so daß tuchtigeLeute nach Ablauf iherDienstzeit nicht nur selbst bei der Fahne bleiben, sondern auch Freunde zum Eintritt in das stehende Heer veranlassen. In früheren Jahren war das Loos des Söldners überaus traurig und General Sherman konnte einst mit Recht sagen, daß die Truppen an der Grenze in Erdlöchern und in Hütten, die voll von Ungeziefer waren, hausten. Davon kann jetzt nicht mehr die Rede sein, wie ja die Jndianergrenze selbst zu einem Begriff der Vergangenheit geworden ist. Mehr und mehr werden die Truppen auf großen und gut angelegten Posten concentrirt, deren Kasernen vorzüglich gebaut und mit allen modernen Bequemlichkeiten verseben sind. Der Mehrzahl der Posten befindet sich in der Nähe von großen Städten und nur in einzelnen Forts haben die Soldaten die sengende Gluthhitze von Arizona bezw. die eiügen Blizzards von Montana zu erdulden; im Großen und Ganzen bietet das Garnisonleben nicht mehr die Entbehrungen und Strapazen, welche früher auf der Tagesordnung waren. Die Soldaten werden besser genährt und in die Rationen ist eine größere Abwechslung gebracht worden; bei Vcschaffung der Kleidung wird mehr auf das Klima Rücksicht genommen; die Betten in den Kasernen sind besser und der Sold wird durch Löhne für Ertraarbeiten erhöht. Die Untnofficiere können angenehme und gut bezahlte Stellen in dem Verpflequngs-, Hospitaldienst u. s, w. erhalten. Die Cooperativkantinen ermöglichen den Soldatm manche Genüsse für wenig Geld; Lesezimmer sowie Turnhallen stehen zu ihrer Benutzung offen und für athletische Uebungen in freier Luft sowie andere Unterhaltungen ist in der liberalsten Weise Vorsorge getroffen worden. Die früheren willkürlichen Bestrafungen sind abgeschafft und an ihre Stelle ist ein Codex getreten, welcher die Disciplinarstrafen strenge regelt. Die Dienstzeit ist von 5 auf 3 Jahre herabgesetzt worden und durch das Loskaufsystem wird den Leuten die Möglichkeit geboten, vor Ablauf ihresTermins aus der Armee auszuscheiden, falls ihnen das Soldatenleben nicht zusagt ode? sich ihnen die Gelegenheit bietet, eine gute Stelle im Civilleben zu erlangen. Nach dreißigjähriger Dienstzeit erhalten die Veteranen drei Viertel ihres Soldes außer dem Geldwertbe der Rationen und Uniformen, auch stehen ten im Dienst invalid gewordenen Soldaten die Bundes-Jnvalidenhäuser offen. Auch die höhere militärische Laufbahn bleibt dem gewöhnlichen Söldner nicht verschlossen, falls feine Führung nichts zu wünschen übrig läßt und er die vorgeschriebenen Prüfungen besteht. Schließlich hat me größere Zsrieoserti ;7 keit der Indianer auch die Strapazen und Gefahren, welche Feldzüge mit sich bringen, in hohem Grade : verringert. Zieht man alle Bedingungen in Betracht, so kann man sich nicht verhehlen, daß viele freie Arbeiter ein in mancher Beziehung schlechteres Leben führen, als Onkel Sam's bovs in bhie." In Anbetracht dieser Verhältnisse kann es durchaus nicht Wunder nehmen. daß tüchtige junge Leute in ungewöhnlich großer Zahl sich bereit sinden. in der stehenden Armee Dienste zu nehmen, und daß die Recrutirungofficiere unter den Applicanten eine genauere Auswahl zu treffen in der Cape sind, als in früheren Jährender Fall war. Hyacinthen alö Hindernisse de? Schiffahrt. Die Hilfe des Kriegssecretärs Lamont ist angerufen worden, um. den St. 5kobn's Strom in Florida von einer eigenartigen Plage zu befreien, die v:. r-..;rer c rr uiz cyisssayri aus .et neu ganzem Laufe nicht bloS erschwert, sondern an verschiedenen Stellen geradezu unmöglich gemacht hat. Es handelt sich um die Wasserhyacinthe, welche vor 5 Jahren in ganz Florida noch vollständig unbekannt war.. die aber in dieser kurzen Spanne Zelt zu einer Calamitat geworden ist. welcher die Süiffer machtlos gegenüberstehen. Angeblich Zoll v hübsche' Pflanze von einem Pflanzer Namens Füller, dem Eigenthümer des , prachtvollen Landsitzes Edgewater Grove, der 7 Meilen oberhalb Palatka belegen ist, eingeführt worden sein und anfänglich wurden die schwimmenden Beete mit ihren purrot:: it. , ev in , : . uiucu jiuiicii ovn ,iuuuicu iui.c uvu t Schiffern .bewundernd angestaunt. '
Das KUma Florida's war vem vt deihen der prächtigen Pflanze überaus günstig und kurze Zeit nachdem Füller die ersten Schößlinge von seiner Besitzung nach dem St. John's Strom gebracht hatte, war dieselbe an vielen Stellen zu finden. Daß Füller sich selbst und dem ganzen Staate mit Einführung der Wasserhyacinthe einen sehr schlimmen Dienst geleistet hatte, sah er bald ein. als seine Teiche von der schönen Pflanze vollständig überwuchert wurden. Er ließ dieselben gründlich säubern. allein es war bereits zu spät, um ' . .. W i. 1 ,
ihrer Ausbreitung aus oem oyn s Strom Einhalt gebieten- zu können. Stromauf und stromab, auf dem Acklawaha und bis auf den Bayous bildeten sich schwimmende Beete von Wasserhyacinthen und schon vor zwei Iahren wurde das Kriegsdepartement aufgefordert, energische Maßregeln zur Vertilgung derselben zu ergreifen. Das Departement sandte schließlich einen Agenten zur Untersuchung des Uebelstandes ab. aber als dieser eintraf, hatte die Natur anscheinend das Ihrige zur Reinigung des Stromes gethan. Bekanntlich wurde Florida im Winter 188485 von einem so ungewöhnlichen Froste heimgesucht, daß die meisten Orangenhaine getödtet wurden, und diese starke Kälte war auch den Wasserhyacinthen verderblich geworden, so daß der Agent dem Departement berichtete, es brauche nichts mehr zu geschehen. Aber das war ein verhängnißvoller Irrthum, denn nur der über das Wasser emporragende Theil der Hyacinthen war getödtet, die Wurzeln hatten ihre Keimkraft behalten und bald wucherten die Pflanzen ebenso üppig, wie vor dem Froste. Die Wasserhyacinthe erreicht eine durchschnittliche Höhe von 3z Fuß über dem Wasser und unter dem Wasserspiegel wird sie etwa einen Fuß lang. Von der Wurzel wachsen Fasern, die sich ungefähr ebenso weit ausdehnen und die außerordentlich zähe sind. Diese Wurzelfasern verflechten sich zu einer fchier undurchdringlichen Masse, die weithin das Wasser bedeckt und aus welcher sich die etwa einen Zoll starken und 3z Fuß hohen Blüthenstengel erheben, deren Spitzen Prachtvolle purpurfarbene Blüthen tragen. Dem Auge gewähren diese im schönsten Purpur prangenden, schwimmenden Beete einen herrlichen Anblick, aber für den Schiffer sind sie die schlimmste Plage, die es gibt, denn an ein Vorwärtskommen ist in denselben kaum zu denken. Bei Palatka ist der Strom, der dort etwa eine Meile breit und 40 Fuß tief ist. von Wasserhyacinthen vollständig überwuchert, so daß selbst Dampfboote in den unentwirrbaren Pflanzengeweben stecken bleiben. Am scklimmsten ist die Vlaae für die Seitenrad - Dampfer, da die Hyacinthen in den Schaufeln der Räder hängen hUUn und dieselben zum Stillstand bringen. Der Dampfboot - Besitzer , l 4i . . . 9 P I. E. Xlucas yat oem nriegsiecreiar Lamont Photographien von der Situation, in welcher sich jüngst drei Dampfer bei Palatka befanden, unter-l.r-ktet. Auf den Bildern war nur der obere Theil der Schiffe zu sehen, der i v Cs . . i.C V . k, fe elgeniiicqe NllMps vucgcn vwu vci Hyacinthen ganz verdeckt. Um für bie Fahrzeuge einen Weg zu bahnen, ließ Lucas die Pflanzen mit Aezten und (Z'dntn tntfernen, dock aina dies so langsam, daß die Schifft in drei Stunden kaum 100 Futz weiter tarnen. Aehnlich. wenn auch nicht günz so fsfiiimm. siebt es auf dem aanzen Strome aus einer Strecke von ca. 100 Meilen aus. Ssufar Art und Säge ist vorläufig noch kein Mittel bekannt, mit welch,m man die Hyacinthen entfernen kann, doch werden zur Zeit Versuche mit Ebemicalien gemacht. welche die Pflanzen vernichten, aber den Fischen mcht schaden sollen. , , Vkttmengcbilde au$ Vogelfedern. . Die Herstellung künstlicher Blumen hat verschiedene Verzweigungen, die wenig Gemeinsames mit einander haben. Zu den hübschesten und zartesten künstlichen Blumen aber gehören diejenigen aus Vogelfedern. Es ist dieö noch keine sehr alte und ihrenUrsprung nach speciell amerikanisch?Jndustrie. Ihre Erfinderin stammt freilich nicht aus den Ver, Staaten, sondern aus Canada. Sie war ein junges Mädchen in einem kleinen kanadischen Dorf, als sie auf diese Kunst verfiel. Eine große Blumenfreundin, pflegte sie. alle die Blumen, tvelche im Garten ihrer Mutter wuchsen, in Papier, in Wachs und in Strickwolle nachzubilden, und endlich kam sie auch auf den Gedanken, es mit abgefallenen Gansfedern zu gleichem Zweck zu versuchen. Der Versuch aelana Überraschend gut. und die Ersinderin erlangte darin eine erstaunliche Vollkommenheit. Mit emem Blick für das Praktische, ging sie dieser Kunst bald zu industriellem Zwecke nach, bildete sie noch immer weiter auö und weihte auch ihre sechs jüngeren Schwe stern darin ein. heutzutage haben die sieben Geschwister in der Gartenstadt eine Fabrik, welche besonders Rsjen, Lilien, Veilchen .und Tausendschönchen in riesigen Mengen liefert und sowohl nach jeden Staat der Union tvif .auch nach Europa verlauft. Man kann sagen, daß diese schonen Federblumen der Vollkommenheit fcw natürlicben näher kommen, als alle an deren künstlichen.die bis jetzt angefertigt worden sind! Und das will schon etwas heißen: denn diese Kunst war ja auch mit anderenMaterialien schon anerkennenswerth hoch entwickelt. Den vorliegenden VogelfederN'.Blumen aber scheint, fast ohne Ausnahme, lchts zu den Vorzügen der natürlichen zu .fehlen. als der Duft, und manche, wie die American Veauties- übertreffen an Farbenzlanz beinahe die natürlichen. Kein Wunder, daß sie von pZelen 'Seiten so gesucht sind. Die besagte Fabrik, welche die flauen Geschäftszeiten nicht sonderlich zu fühlen scheint, beschäftigt eme hödeutende Anzahl Frauen und Mädchen. Wobl
leine der Letzteren könnte aber selbst- ! ständig diese Künstindustrie weiierbe- ! treiben. Denn alle ' wichtigeren Processe der Fabrication sind Geschäftsgeheimniß der sieben Schwestern geblieben. und jede der Angestellten wird nur mit einem einfachen Theil der Arbeit bekannt gemacht. Manche dieser Mädchen werden ausschließlich an den grünen Blättern beschäftigt, welche die Stengel schmücken, wieder andere haben ihre ganze Zeit an rothe und lilafarbige Rosen zu wenden, andere an 1 weiße Lilien mit den gelben Staubge-
säßen u. s. w. Aber aucy mu remer 1 & . . y (nf..MM vmwVa vr oer einzelnen lumc iuuivtu Angestellten auf eigene Hand fertig werden können.. Nachdem die Federn in die Fabrik gebracht sind, besteht die erste Arbeit im Sortiren derselben nach ihrer Größe und Qualität ; die größeren und derberen Federn dienen z. B. sür Tulpen, Lilien und die meisten Arten Rosen, die feineren für Veilchen u. s. w. Dann kommt das Waschen der Federn, und schon dieses ist Geschäftsgeheimniß. Und das vielfache Färben und Trocknen der Federn erst recht! Wiederum andere Arbeiten können getrost den Angestellten anvertraut werden, ohne daß diese zuviel erfahren. Die Zahl der Blumen, welche diese Fabrik dem Pudlikum jährlich liefert, beläuft sich in die Hunderttausende! Gemeinnütziges. - EinfacherGlaskitt. Reine Hausenblase wird in Weingeist in einem Wasserbade zerkocht und dieser Kitt dann warm angewendet.' JrdeneGefäßewerden eis e n f e st. wenn man sie einige Male Mit dünnem Leim überstreicht und dasselbe Verfahren mit Leinöl wiederholt, sobald der Leim trocken ist. . Mittel gegen Migräne (nervöses Kopfweh). Neuerdings wird Kochsalz besonders dagegen empfohlen. ngmentlich wenn der Anfall auf Magenstörungen zurückzuführen ist. Rechtzeitig ein Theelöffel (knapp gemessen) mit etwas Wasser verschluckt, wirkt oft in überraschender Weise. G e w a ch st e M ö b e l aus Eichenholz werden an den Stellen blind, wo sie Flecken von Wasser. Milch und der gleichen bekommen haben. Man gibt ihnen ihr ursprüngliches Aussehen wieder, mdem man sie mit emem wol lenen Lappen reibt, den man mit einer dicken Losung von weißem Wachs in Terpentin getränkt hat. Um 'Schuhwerk wasserdichtzumachen, erwärme man Bienenwachs und Hammelfett, bis es flüssig geworden ist: alsdann reibe man es leicht über die Ränder per Sohle wo die Stiche sind. Um Peluchestoffe von Bierund Weinflecken zu reinigen, befeuchtet man einen sauberen weißen Flanellläppen gut mit reinem Terpentingeist und reibt damit ohne großen Druck die befleckten Stellen so lange nach dem Strich des Stoffes, bis die Flecken verschwunden sind. Dann wird -des Stoff, wenn er getrocknet ist. auf der verkehrten Seite mit Wasser befeuchtet und auf derselben Seite gebügelt, wodurch er wieder ein glattes Aussehen erhält, Selbstverständlich muß der Stoff echtfarbig sein, sonst verliert er die Farbe. Woran erkennt man ein gutesLegehuhn? Mancher hat eine Menge Hühner, erhält aber verjhältnißmäßig nur wenige Eier, weil er darüber nicht klar ist, worin die äußerlichen Kennzeichen einer guten Legehenne bestehen, ,und "doch jst es ziemlich leicht, ein gutes Legehuhn von einem schlechten zu unterscheiden. Das beste Zeichen liefern Kämme und Bart. Je dunkler scharlachroth diest m der Legezeit sind, um so bessere Eierleger sind die Hühner, Mittelmäßige und schlechte Legerinnen haben blaßroth gefärbte Kämme und Bärte, wahrend di: Ohrenscheiben schmutzigweiß und gelblichrosaroth sind. 'Ausputzen älterer Bäu? me. Auszuschneiden sind: Alles dürre und trockene Holz, das sich in Folge des trockenen Sommers oder qus anderen Gründen gebildet hat; diejenigen Aeste. die sich reiben, kreuzen oder zu dicht stehen; alle gebrochenen, zu tief hängenden' oder krebsigen Zweige und Aeste; Wasserschossen, die in die Krone hineinwachsen; alle Wurzelausschläge über der Erde, weil sie dem Baume unnützerweise Saft entziehen. , - Entfernung von Stockf.l e ck e n a u s d e r W ä s ch e. Wenn dieselben ganz frisch sind, verschwinden ste wohl bei sorgfältiger Behandlung mit starker Seifenlauge durch darauffolgende Rasenbleiche, meist aber vedarf es anderer Mittel. Am bewährtesten und die Fasern der Stoffe nicht angreifend ist ein Besireichen der Stockflecke mit einer Mischung von einem Löffel Kochsalz, einem Theelöffel gepulverten Salmiak und zwei Löffeln Wasser. Das Bestreichen muß wiederholt geschehen, dann hängt man die Wäschestücke mehrere Stunden in die Luft und wäscht darauf wie gewöhnlich. . ' Trauben in Essjg. Man pflücke die Trauben von den 'Stielen, jedoch nicht so,' daß sie brechen." Dann fülle man EsslZ auf je sieben Pfund Frucht ein Quart Zerechnrt, in' einen Topf, in dem man hereits folgende Gewürze hat: Einen Eßlöffel ganze Nelken und ganzen Zimmj nebst 3 Pfund Zucker; diese Ingredienzien werden eine kurze Zeit lang gekocht, dann lasse man Alles abkühlen, daß die Temperatur eine solche ist, daß man einen Finger hinktnsttcken lgnn. .Dieses gieße man nun über die rauhen, welche nicht gekocht werden dürfen. Ein tf Uz wird über die Oeffnuna des Kruges Ledeckt und letztem an einen kühlen Ort gestellt wo er innerhalb' drei Wo.chen michk gestört vrden darf. ,S a u e r k r d u t "Die Ltan verwandte Hrautköpfe müssen , 'tadellos und Durchaus, sett lfm. yJlan befreit sie von den Strünken und schneidet sie jn Viertel 'Sob.a'nn hobelt ' mau da? ! traut so fein wie nur möglich' wobei
MSN den Hobel über fw pzskwZ 1 . !.," .1 ".
saß legt. Hat man ungefähr einen Eimer voll geschnitten, so vermengt man es mit zwei flachen Händen voll Salz. Manche Leute geben etwas Dill-Sa-men oder Kümmel-dazwischen, doch ist das Geschmackssache.' Man kann auch Kümmel oder Wachholder später beim Kochen hinzugeben, nöthig ist es indessen nicht. Das so gesalzene Kraut wird nun fest in ein gut ausgebrühtes oder eben gerade erst leer gewordenes Weinfaß gestampft, dessen Boden man mit einigen Wachholderkörnern bestreut hat. So fährt man fort, bis das Faß voll ist, schöpft die überfließende Brühe ab. bedeckt das Kraut mit einigen ganzen Blättern, stellt es in den Keller, legt ein leinenes Tuch und einen mit Steinen beschwerten Deckel darauf und reinigt es nach einigen Wochen von allen durch die Gährung entstandenen Unreinigkeiten. Oom Inlands. Ein Aussatzfall ist dieser Tage wieder im Bellevue Hospital zu New Fork entdeckt worden und zwar ist der von der schrecklichen Krankheit Ergriffene ein Deutscher Namens Irederick Fleming. Der Mann, einBäcker von Profession, hat 17 Jahre in Brasilien gelebt und sich dort die Krankheit zugezogen. Selbstverständlich wurden sofort Ansialten getroffen, den Kranken zu sistiren, indem man ihn nach dem Willard Parker Hospital brachte, von wo er nach North Brother's Island überführt und der dort befindlichen Colonie der Aussätzigen
: zugewiesen werden wird, um dort jedenfalls sein Leben zu beschließen, da die furchtbare Krankheit soweit allen ärztlichen Künsten spottet und als unheilbar gilt. Jn der Colonie sind zur Zeit mehrere von der Lepra befallene Chinesen in einem von den übrigen Gebäuden vollständig isolirten Zelt untergebracht und in ihre? Gesellschaft muß nunmehr Fleming den Rest seines Lebens zubringen. Ein eclatantes Beispiel, auf welche Weise ein völlig unschuldiger Mensch Monate lang imGefängniß zubringen kann, kam vor Bundescommissär Alexander in New Fork an den Tag. George L. Jones, ein junger Seemann vom Dampfer Tacoma", war vor längerer Zeit auf hoher See Zeuge, wie ein Matrose Namens Martin Aeskne einen mörderischen Angriff aus den Steuermann George Mosher machte. Der Letztere starb, und der Mörder wurde nach dem New Forker Hasen gebracht. Jones ward von Commissär Shields unter $1000 Bürgschaft für sein Erscheinen zum Proceß als Zeuge gestellt. Jones war in New Fork fremd, feine verwittwete Mutter wohnte in Californien, und ein Bürge konnte nicht gefunden werden. Aus irgend einem unaufgeklärt gebliebenen Grunde hatte Hilfs - BundesDistrictsanwalt Hinman Jones nach dem Rockland County Gefängniß anstatt nach dem Ludlow Str. Gefängniß oder in's Zeugen ? Gewahrsam gesandt, was vor mehr als drei Monaten geschah. Inzwischen hat seine Mutter alle Hebel in Bewegung gesetzt, um ihrem Sohne die so ungerecht vorenthaltene Freiheit wieder zu verschafsen. Es gelang ihr, einen Bürgen für denselben zu gewinnen, und jetzt endlich, nachdem er über drei Monate hinter Gefängnißmauern geschmachtet. wurde er vom Bundescommissär Alefander wieder aus freien Fuß gesetzt. Der junge Mann sah bleich und abgemagert aus und hat 14 Pfun' am Körveraewicht verloren. I n o e m e ! e n o e nT e n e m e n thaus No. 665 Flushing Ave.. Brook lyn. N. Y.. wohnt bei einer Kartenschlägerin. Frau Jouin - mit Namen, welche im Hause als seine Gattin gilt im'.!X.!l .' r -t f in uiriiicyieli iyn aoer nur icviecyl t .ji . k. I . uno recyl oerpslegi, ein armer eun:r, der nur von Zeit zu Zeit Beschäftigung findet und froh ist, wenn er wenige Dollars verdient, um das Gespenst d:s Hungers von seiner Thür fernzuhalten. Dieser arme Teufel ist kein anderer, als Herrmann Liebermonn, der erste Vatte der Frau Klafsky,' der gefeierten Sängerin, die vor einigen Tagen in Hamburg gestorben ist. Liebermann lernte die Verstorbene kennen, als diese fn Salzburg Choristin war; er selbst war damals Procurist eines dortigen großen Geschäfts. Das Paar ging nach Leipzig, wo Liebermann sein ganzes Vermögen der künstlerischen Ausbildung seiner Gattin opferte. Letztere betrat dann wieder die Bühne und brach, Liebermann's Behauptung zufolge, die eheliche Treue, worauf er Mch Amerika ging; zwei der Ehe entsprossene Kinder der Frau überlassend. Letztere ließ sich' später vvn Liebermann jcheideu.' ........ ... Ljeb? unter Deinem Stande, so viel Du willst; aber zum Heiräthen gehört ' ein Regiments-Consent! 2)iest goldene Regel", welche das deutsche Officierscorps von der sogcnannten Ms fo Plebs" fernhält, scheint hier auch zu aelten. Quartiermeister Sergeant William Kenkle, der Schwiegervater des Seconde - Lieutenan:s Clarence E. Long vom zweiten Bun-des-Artillerie-Regiment, ist von San Antonia, Texas, wo auch die Batterie stationirt ist, bei derLang steht, abcommandirt worden, während seinem Schwiegersohn ein halbjährlicherUrlaub' ben er in Fishkill verbringt, ohne eigenes Ansuchen am wUtere sechs Mo1. i...(!l.t ' feUi.oW.. tTl.tJ 11. neue ucuuuyciv iwuiuc. wjtZ mit setzung. erhöht die Unannehmlichkeiten für den tunaen Officier aänz beträcktsich. Ein ungeschNeienes Gesetz in der Armee verbietet ' den Osficieren jedeh gesellschsstlichen Verkehr mit den Unterofficieren. Frsu Lang durfte als W. ' . -. - .1 , j , . ' ;rau oes ieulenanls in Fort Warren bre eemn Eltern nicht besuchen, noch umgekehrt, und du Versetzung desSecgeanten Kenkle kann nur so verstanden jverden, &iß Sang zur Resignation g:zwungen weroen jou, ana, welcher von deutscher Abkunft lind he? Sohn des Cigarrenhändlers I. B. Lgng'ist, heirathete Fräulein Kenkle vor zwei ahen Ende Jum am Tage, an wcl,em er von West Point oraduirte. Seitdem -stehter . sozusagen im Verruf unter den übrigen Officle'ien und fr hat noch keine sechs Monate activen Dienl?.'tt'etban' ' -
So ntus9t Das Londoner Schulamt hat bis jetzt 140 Küchen eingerichtet. wo die Schulmädchen das Kochen erlernen. Von ihren Müttern können sie es allerdings meistens nicht lernen, da diese das Kochen selbst nicht verstehen. Auch Waschanstalten hat das Schulamt gegründet zum Besten der künftigen Hausfrauen. Auch Unterricht in weiblichen Handarbeiten hat die fortschrittliche Behörde eingeführt. Das war für England etwas NeueS. 30.000 Mädchen werden gegenwärtig auf Kosten der Stadt in dieser Weise ausgebildet. Ein Londoner Blatt bemerkt mit Recht, daß es für die künftigeFrau eines Arbeiters doch wichtiger sei, wenn sie einen Haushalt gehörig zu führen wisse, als wenn sie Methusalem richtig buchstabiren könne oder das Alter jedes Patriarchen im Kopfe h'aöe. Das Schwurgericht zu Ongouleme verurtheilte die. 27jährige Ääuerin Wittwe Tafforin aus Montjean w:gcn vielfachen KZnd:smo:des zu 1.5 Jahren Zuchthaus. Die Anzckl. gte hatte ihre vier nach dem Tode ihres Mannes geborenen Kinder in sieden, dem Wasser ertränkt. Die Strafkammer in Coburg verurtheilte wegen gemeinschaftlicher Unterschlagung den Bürgermeister Seidel aus Neustadt bei Cobürg zu 3z Jahren Gefängniß und 4 Jahren Ehrverlust und den Stadtfchreiber Lützelberger zu 9 Monaten Gefängniß, nachdem das erste Urtheil, das auf Zuchthaus wegen Hehlerei gelautet hatte, vom Reichsgericht aufgehoben worden war. EineBaslerFamilieist von schwerem Unglück heimgesucht worden. DerBankiu Rud. KaufmannNeukirch und seine verheirathete Tochter. Frau Otto-Kaufmann. machten am Gotthard eine Wagen-Ausfahrt ; bei Göschenen scheute das Pferd und das Fuhrwerk wurde über einen mehrere Meter hohen Straßenabhang geschleudert. Kaufmann erlitt einen Schädelbruch und sonstige schwere Verletzungen. Frau Otto-Kaufmann brach beide Beine. Der Kutscher kam mit ungefährlichen Verletzungen davon. Die beiden Erstgenannten sind ihren Verletzungen erlegen. JnBayonnehaben jüngst Stiergefechte stattgefunden, deren Ausgang wahrhaft bestialischer Natur war. Sechs vorgeführte Stiere wurden mit Lanzenstichen todt zur Erde gestreckt, und 16 Pferde blieben auf dem Platze. Dabei ereigneten sich drei Unfälle. Ein Toreador verstauchte sich bei einem Sprunge über die Schranken einen Fuß. ein zweiter wurde verletzt, und ein dritter erhielt von einem Stier, der in den letzten Zügen lag. gleichsam als Gnadenstoß, einen solchen Stoß mit den Hörnern in den Unterleib, daß sofort der Tod eintrat. Bezeichnend ist bei diesem schrecklichen Schauspiel, die die Abgeordneten Harriaque, Thomson und Leglise, sowie der Bürgermeister der Stadt an-
wesend waren. nlrzyzewo ist der Vöttermeister Drescher von seiner Ehefrau ermordet worden. Drescher, ein fleißiger Mann, ungefähr 50 Iah re alt. kam aus der Kirche und gerieth mit semer Frau, mit welcher er schon lange in Unfrieden lebt, da diese dem Trunke ergeben.ist, in Streit, weil das Mittagessen noch nicht fertig war. Er zog hierauf Rock und Stiefel aus und legte sich auf's Bett, die Frau nahm unversehens eine Art und versetzte dßm Manne einen Hieb auf die Stirn, so daß der Tod sofort eintrat; sie legte hierauf eine Decke über ihn und ließ ihn liegen. Erst am nächsten Morgen wurde die That entdeckt. Der wohlhabende LandWirth Fücht feierte Mit emem allge mein geachteten Mädchen seine Hochzeij m dem kleinen Orte Piccarme . Un ti den zahlreich erschienenenHochzeitsgästen befand sich der schon hejahrte Landwirth Math. Schon am Mor gen des Hochzeitstages äußerte dieser verschiedenen Personen gegenüber, es müsse heute noch Blut fließen. Ohne jede Veranlassung zettelte Math am Nachmittag einen Streit an, welchen, her Lräutigam zu schlichten suchte. Hierüber erbost, eilte Math nach Hause, olli ein großes. haarscharfesBrodmesser und brachte mit demselben dem jungen Mann so schwere Verletzungen bei, daß der Tod alsbald eintrat. Die Klinge des Messers war abgebrochen und in der Lunge stecken geblieben. Mehrere Hochzeitsgäste, welche dem Bräutigam zu Hilfe eilen wollten, wurden selbst schwer verletzt. Der Mörder, welcher nicht die mindeste Reue zeigte, wurde alsbald verhaftet. Die junge Frau'' liegt schwer krank Darnieder. ' " : ' ' Aus dem Dorfe Mühlberg wird eine ergötzliche Episode gejneldet, welche zwar an die Mär von den sieben Schwaben erinnert, vor dieser aber den Vorzug der Thatsächlichkeit hat. Vier junge Leute aus Erfurt bestiegen, nachdem sie sich zuvor im Dorfwirthshaus gestärkt, den die Trümmer der, Burg Gleichen tragenden Hügel. Oben angekommen, ven senkten sich die Jünglinge schleunigst in die mittelalterische Vergangenheit des Steingetrümmers, sie dünkten sich schließlich selbst als riesige Ritter und einer bn Bier schrie, wie weilandDon Quixote eine Hirausforderung zum Kampf an 'die alten ritterlichen Beherrscher der Äurg über den Platz. Diesen Sireitruf ' vernahm aber der Förster Walter. ' welcher just Jn dem noch benutzten Burgkeller 'zu thun Kath, -jinb sofort 'brüllte er mit Donnerstimme. die an den löewolöen brau'T . t. 5 , ' ... t' . .' i , teno wioeryaule: un. reiche mi psz chivert! Ich komme!" Das war' zu viel für die vier Melden."' ?kn rättnjdem Laufe sausten sie den steilen Aerä, abhang hinah, Perfols von dem tosenden Gelächter des Försters pnh feiner Gehilfen. So endete der Fkhoezu der modernen Reisigen gegen die &tu ster der Ritter von Mllblbera. . - Lause Muüo's vest OadasuF
&fqa?5" ' ; - - i 'fS
ZU allen ZeiteN) Unter alle Umständen, in jedem Hanöhalte ist
das beste V TR3 MARIS
II 1K ? : , Disease cornrnonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase'in extent and gradually grow dangerous. " "ZT. RIPANS TABULES take RIPANS TABULES RIPANS TABULES JJ21TT. RIPANS TABULES Ripans Tabnles Regnlate the System and Preserre the Health. pmSS2222ffia33E: rT . . 1 (One l asy tD tae 1 Gives i QuicE t0 actH ttÜ Ripans Tabules tire old by drttfrgieto, or by mail W XtßitCt M W the price (50 cenU a box) la ent to The Kipan W Chemical Company, No. 10 8pruce St., New York. Sample via! 10 centa.
Coisiüim Halle' Ecke McCarty & Delaware Str. OTTO SCHiMIDT, Eigenchr. DerfammlungS-Kalender z Bierbrauer U. Verein, 1. Conntag im Monat. Südseite, tzchwaben-Verein, 2. Sonntag im Monat. Sozialistische Sektion, 2 Sonntag im Monat Badischer Unt. Verein, 3. Sonntag im Monat Sachsenbund, 3. Sonntag im Monat. Preußen U. Verein, letzten Sonntag w Monat. Hermannssöhne. jeden 2. und 4. Montag in Monat. Sozialisier Sängerbund, Gesangftund zeden Di'nstag Abend. Preußen Gesangverein Gesangstunde jeden Mittwoch Abend. Lincoln LkaMe jeden Freitag bend. 26. Unt. Verem wenn berufen. . Gute Getränke und ein feiner Lunch KomadHeeß, i 930 Massachusetts Nveuue. Beste Getränke und Cigarren. LXJ1TOH. Berliner Weißbier in Flaschen zu haben bei Jlleizgenßo Alleinige Dgenten. Telephon 407. JACOB -. - Rhein- und Mosel-Weine eigener Importation. RKölN i JohanniSberaer. eöteinberger Kabinet. yy. , j RüdeKheimer Berg. Uettte. Malkobrunner Auslese. JXXöfoU Bernkastler Doltor. 4rlVV 1 (C.S,mam Cfm.ul.J. cy Vi-tVIlVfc t l'fUJVila lvelNe. ( Joseprihöfer u,lele. Absolute Reinheit wird garantirt. 35 87 Süd LelnwnrStr. Tel. 1669. für einen Fmnace sür ein HauS & Zlmmerni - ' für ein tzauK mit S Zimmern. - -f 9t 1 1 c n c n ; Hr. Vdil. Skappaport, Heraslgeber der Judisna ?rtbün. - . i' Hr. &. H. Saht. Srocer.87? W. Vkichigan Etr. TWHHDm 100 lkentuckz, Apeuue. . . JJ j., mfmfi nEUÜAW UXKG, 1V7 CUV 'KrrlMsn Cttu Deutscher Oesfersckd, , . . Jiw i, t, t . . . N sirmeff, vcheenn und e2k Crij
Saloon
Cü dwrum' xi
!. Jakobs es,
Heilmittel gegen Schmerzen. ZSZSSS2S3S2S2SSSZSBSZSZS2SZS Ü uKCc InlhU, AUYATi' QltS. BAß FIXTURES OBAIIU BOARDS 1 AND AU, f Tin, zinc, Droöo, Coppcr. ( Nicke! and all Kltchon end i Plotod Utonalln. kl CIß23.Voodt T.larbtOftPor cololn, Etc 5 CEORCE WM. HOFFMAM, olt Maiiftritwr MMt TtoftUto 298 C ast Washington ltiDUMiau t . THE BAR-KEEPERS' FRIEKD. SZ5ZSZSZSZSZSZS2SZSZ5SSZZ:& 3nm Verkauf in Tprklen i5 (Stritt ttt senk. - pHnJLsaiii, Nach L dem Weoen. Nordwesten, (lcmsvnir.KEWABmiCHia!2Rr(c . Zeittabelle 1Z. Sept. 3 tägliche Züge verlassen Indianapolis 7.00 3 33 12 83 Vorn:. Nachm. Naqt Änkunst in Chicago : 1L U0Mittag. 8S0Nm. 7.0Bm. Abfahrt Ebicago H58n ll.fOHm 5 ttmunftnötanop'l 7 iibm 47 8j(3m Schlafzvagen nach Chicago kann im 8.30 Ävevd beftlrgen werde. Kürzeste, schnellste und beste Linie. Pullman Büffet Schlafwagen, Vestlbuls, Parlor CarS. Ticket-Office: 2 West Washington Str., Union Etanon, Massachusetts ve. Depot. Geo. W. Hayler, D. V. V. niNCINNATI llDlANAP0LISlG0if0N.p0 Sjr- CHtC TP' DETROIT . ir otc bcltcltoic Bab ae HiKCDiKiAiril, rntt Cafe und Speise.Car Dienst twljche Cincinnati, Indianapolis Sc Chicago Die beste Lmie ach Dayton. Lima. Toledo. Detroit und nordlichen Michigan Resorts. Direkte Berbtz t EtNnatt oh Vage Vechsetncch . . . Washington, Baltimore, - Philadelphia und fltti Cstf und allen PunAkn südliZ. Information bezüglich. Rate, Roe :c. nrd lbttlt t der . H. D. Ttcket.Osiice, r.ii i k Waidtnato ic btm alten .et tttt.V rs trt y te SJimeian Etr ) und in dir Upio cutiji; y eo. O.Hahler O. Y. , mnitk rytbmr- itart oo. nak. om C-fm ' J-ymr tfnr booriii, ur II yot titr m thu rk. t M Minl;MlM44 krU W i iin to r- vockw lrttuHntnnuTfrwalit , prw-- - n fBMtlWi t ' v . '
y e i H coimm 6ktn am gan( 3
U
MWMM
XK iÄ lol 15
"rt M tti R I ä&fl'" tin ur aWIh,orTrt I I il f lnWy Ny harnen, ms t ?
i llil 1 s" 15 't'r J. iWf w ciO,- r I i 1 1 S 1 I' H iitJ.wk-r V- Amf k 4 1 W 1 W Im II en aiMIk worm. Il.t to V-r.
' r
