Indiana Tribüne, Volume 20, Number 16, Indianapolis, Marion County, 3 October 1896 — Page 1

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Gditonelles

Die Silberleute regen den Klas r r v m , c r ftnhaß ÜN Uttd sie OtDCltCtt M bicfer Richtung nicht ohne Erfolg. Es wäre ' ' 7 lö I weit besser, es würde das Klassenbe wußtsein uud richtiges Verständniß der wirtbschaftlicben Zusammenbänae er-i weckt. Dann ließe sich erwarten, daß eine Klassenbewegung in vernünftiges Fahrwasser geleitet und sich nicht mit dem Silberwahn abgeben würde. Dann würde man nicht gegen die Kapitalisten, sondern gegen das System des Kapita lismus agitiren. Der Berichterstatter der Times" urtheilt über die Lage auf Cuba : Jetzt ist es zu spät, einen Komvromiö mit den Aufständischen abzuschließen und OCn .UvUNerN 1CIOU ÜIC lverigeyenv len . . - c . , rt n i-.t...i.'i... lC4U4 uuuc tuiuuuuuc mu)i uuucyiucu, so lange sie noch irgend etwas mit Spa nicn ;u thun haben. )ie panier müssen entweder Cuba von Kap San Antonio bis Kap Mayfi erobern oder sich mit der Zerstörungspolitik genügen lassen, bis das spanische Schatzamt die Auslagen für den Krieg nicht länger ertragen kann. Dann müssen sie abziehen, wie sie früher aus anderen spanischen Kolonien abgezogen sind. Es ist schwer zu sagen, warum in den letzten Monaten ein so unversöhnlicher Geist über die Cubaner gekommen ist, die dielen Hinrichtungen von Aufständischen haben jedenfalls viel dazu beigetragen; so sind in Havanna und Matanzas Hunderte von Insurgenten erschossen L - Spanien mag ja glauben, daß Ct1Xtm kvftis CWiff f nlii tnX nlyar uv viuiit in uviity uviv zur Unterwerfung haben sie die Cubaner noch nicht gebracht, dagegen den bitteren Haß vermehrt. Eines ist gewiß : so lange die Cubaner Waffen und Munition haben, werden sie den Kamps fortsetzen. Siegt Spanien schließlich, so wird es sich finden, daß Cuba eine hohle Nuß ist. Ein anderer Grund, warum die Cubaner nichts von einem Abkommen mit dem Mutterlande wissen wollen, ist der, daß die Insel niemals wieder kreditfähig werden kann, so lange sie unter spanischer Herrschaft verbleibt. Die Cubaner sagen sich, daß sie nicht allein für die Kosten des eldiuaes. sondern auch später für die Erhaltung einer großen Okkupationsarmee auf kommen müssen. Die Steuern würden Infolge dessen furchtbar in die Höhe geschraubt werden. Das ist die Erwägung, weshalb selbst die Gutsbesitzer daS' Risiko und die Ungewißheit der Unabhängigkeit, verbunden mit der Hoffnung, daß Cuba in nicht unferner i .r i i ... c$ e . ? . ...e sen ai laar ,n oie grope nnion aus genommen wird, irgend einem Vergleich m:t Spamen vorziehen." Recht amüsant ist, wie sich 2ohann Most über die Silberei" ausspricht. Zwar hat die Sprache, welche Most führt, ebensowenig Empfehlenöwerthes, wie seine Agitationsweise, aber man kann ihm nicht absprechen, daß er ein kluger Kopf ist und die Dinge zu beurtheilen versteht. Er sagt: Aber daS Eine will ich sagen, daß die republikanischen Agitationsmichel nahezu geradeso' blödsinnig zu sein lSSeL w Nichts ist nämlich blödsinniger, als die Bryaniten deS Anarchismus, der Umstürzlern u. s. w. zu beschuldigen. DaS brinat dem iilber,ünaiaen him bugg einfach mindestens 100,000 Stimmen mehr, als er sonst erlangen könnte. Hätte ich den Burschen zu be kämpfen, so würde ich einfach beweisen, oap er von Ällem, worüber er schwatzt, 'Ii . . aucy mqi txxit asseevoyne vergeht, ilvuP v" wuis o4ClliW11 ityio wci Snt, et,.: c st. : :xis i Tä (R(aC.. :n . V ; : v lll uv wviuu ii uiiu iuum in irgeno I.;.m öttfcn flslnh, Vpt mU k.-.,.s. -v v. i fufsionsfähig erklärt werden könnte. So aber, wie es die besagten Schafssäckel betreiben, wird nur jeder unzu friedene, aber unklare Mensch veran laßt, erst recht für Bryan zu stimmen. Und ich? nun, Herrgottssakra ment geht doch los stimmt doch silbern". 3ch werde mich dann wenigstenS hintennach köstlich amüsiren können, wenn ich mit meinen zehn Fingern QU oit iüCtyCCtUHy jU VlUUll UUV . nachzuweisen vermag, daß die Hammelheerde, welche auf so absurdes Zeug hereingefallen ist, wieder einmal dasteht,! auf I die Bescheerung zu deuten und wie das Kind vor dem Dr 11

Briiljliiiidji'iiTjicii.

Inland. Wetterbericht. EtwaS wärmere, schön. S Wetter heute und morgen (Sestrtge Temperalur: Marimum 42 Grad, Mmimum 40 Grad. Die Streiker in Leadville. Leadville, Col., 2. Okt. Die Mehrheit der Streiker hat beschlossen, sich biö zum Auögang der Wahl rubia abwartend zu verhalten. Falls Me Kinley erwädlt wird, wollen sie den Streik ausgeben und f. US Bryan erwählt wird, hoffen sie, daß der Preis des Silbers derartig Seigen wird, kaß die Grubenbesitzer ihre Forderungen sofort bewilligen werden. Die Goloetnfuhr. New Fork, 2 Okt. Heute trafen hier $3 000,000 Gold von Europa ein und der ganze Betrag wird voraussichtlich ggen Legaltender im Unterschatzamt hinterlegt werden. Die heutige Sendung bringt die Menge deS in letzter Zeit hier angekommenen GolkeS auf 536 685,121. Wenn man die in San Franc Sco eingetlvffenen Sendungen mttren,r, neu: ncy cer mag auf mehr als $40.000,000. Harris o n geht auf den S t u m p. New I o r k, 2. Oct. Benjamin Harrison bat sich heute bereit erklärt, aus seiner Rückkehr nach Indianapolis zwei Reden zu halten. Er wird am Montag Abend in Rrchmond.Va., und am Dienstag Nachmittag in Eharleftcn, W. Va., sprechen. Die Sturms luth in Ce dar Key. Socksonville, Fla. 2. Oct Erst nachdem die telegraphische Verbindung wieder hergestellt worden, erfährt man, daß unter dem Sturme von Dienstag Ceder Key, ein Stäktchen von 1500 Einwohner an ker Mündung deö Sewanee River, beso' dert schwer gelitten hat. Viele Häuser wurden von den Fundamenten geboben und die Znsassen ertränken. BiS jktzt find die Reichen von 12 Weihen und acht Farbigen aufgefunden worden. Groß ist der Verlust an Menschenleben unter den Fischern in der Umgebung. ES heißt, daß von den 100 Fahrzeugen, welche unterhalb der Stadt vor Anker lagen, 80 zu Grunde gegangen find, von denen jedes 4 bis 10 Mann an Bord hatte. Acht Leichen find bereits an den Strand gespült. Furchtbare Verwüstungen wurden auch in Levy und Alachua County angerichtet, wo 200 Familien obdachlos wurden. 3n Levy County allein kamen 30 Menschen um. Die Ortschaft Fanaing wurde ganz zerstört. Zn Fort Wbite wurden sämmtliche Kirchen, Schulhäuser und viele Brivatdauser zerstört. Hagen Station, 10 Meilen südöstlich von Lake Citv wurde ganz zerstört, und Lake Butler giebt dieser Ortschaft kaum etwaS nach Ueberall kamen Menschen um'S Leben oder wurden verletzt. I a cks o n v i l l e, Fla , 2 Oktober. Spätere Berichte besagen, daß die Nachrichten bezüglich deS Verlustes an Menschenleben in Cedar Key st :rk übertrieben worden find. Positiv s,st steht nur, eah 20 Personen in der Gegend ertrunken find, und daneben fürchtet min, daß verschiedene Mannschaften von Schwammsucher - Fahrzeugen in dem Sturme umgekommen find, doch hat man darüber noch keine Nachrichten. B an krau b in O r e g o n. LaGrande. Ore . 2. Okt. Die erste Nationalbank in Zosepb, Wal

von drei Mannern beraubt, von denen fluten Bekannten erwies. Der Ertrun- k cinc Bande, die nach jeder Zieeiner erschossen, der zweite schwer ver-! kene. welcher anscheinend durch ernen j von Pariser Stadt.- Credit fonwundet ist wäbrend den dritten ein unglucklrchen Zufall um's Leben ge-ier-, Panama-u. s. w. Obligationen wundet ist, während den dritten ern kommen rst. war chon seit mehreren die mit großen Gewinnen heraus-

Usgeovl ver urgrr o,r,v.g.. der Bank befanden sich zur Zeit deS Ueberfalls 4 Kunden. Der assirer ,rc..n .Äf,;f ; ha McCully war genöthigt, rn daö Gewölbe zu gehen,, und als er zurück-.L-i. t! .11 if. .1 V V "..t. kehrte, hielt ihm einer der Räuber ein Schießgewehr vor den Kopf mit der uuuiij(, vi hnvi yuujjuyu ten. welcher die vier übrigen Anwesenden schon vorher entsprochen hatten. Dann mubten fie sämmtlich durch Aufforderung, die Hände hochzuhal 'eine Hinterthür gehen und sich an eine I . . .

Wind stellen, wo fie einzeln au?e. ...... ...

mtöcn - räumte unterdessen ,m Grwö.de und durchsuchte auch alle anderen Be kälter. 3n,mlscken katte sicd da G-

rücht von dem Ueberfall bereits unter ittwer seine eigene Schwiegermutter den ürgern verbreitet, und mehrere StA bew iffaeten sich und w,rttten aus Kem Jgh verlor der 42jährige Chas. Heraustreten der Räuber. Sobald F. Borden,. Mitglied der ' dortigen dies erfolgte, gab Alex. Donnelly auf - Firma Borden & Remington. Großuben Feuer und .öd.ete tlJ& 'kl auf der Stelle, und brachte auch ter beaann er mit. seiner 63 Jahre alten dem anderen zwei Wunden bei. Dem Schwiegermutter eine Liebschaft. Dievritten im Bunde gelang eö jedoch,! ser Tage nun war bereits derHeirathZ

Mit dem ganzen Raube sein Pferd zu. erreichen und davonzusprengen. Ausland. Der Conslikt in Sansibar. Sansibar, 2. Okt. Ein diplomalischer Schritt, welcher zu gespannten Beziebunaen Ziwlseben den biesiaen ...iis. h.,,ts. R..,. nnh 5 internationalen Beziehungen ernster vv.,Ww. Natur führen kann, wurde heute gethan. Bekanntlich hatte der Usuroator des Thrones, . Said Khalid, nach dem omdardement vom 2Z. Auau Zu . flucht im deutschen Konsulat gesichert, und der deutsche Konsul verweigerte die Auslieferung, was zu einer sehr gereizten Correspondenz zwischen England und Deutschland geführt. Heute während der gluth, als das Meerwasser die Mauern deS deutschen Konsu'atS erreichte, wurde Khalid, eSkortirt von deutschen bewaffneten Matrosen, an Bord deS deutschen KreuzerS Seeadler" gebracht, vermuthlich um noch einer der deutschen Kolonien überführt zu werden. Dem britischen Konsul Bafil Cave. welcher in Abwesenheit deS deutschen Agenten und Generalkonsuls A H Hardinge, der zur Konsultation nnch England gegangen ist, die Geschäfte führt, wurde von der Sache erst Mittheilung gemacht, als fich. Khalid an Bord deS Seeadler" befand. Herr Cave überreichte dem deutschen Konsultat einen energischen Protest, zumal die Verhandlungen über die Auslieferung noch schweben, und berichtete sofort nach London. Von Unparteiischen wird daS Verfahren als ein Akt beabsichtigter UnHöflichkeit seitens der deutschen Beamten betrachtet, welcher nicht verfehlen wird, diplomatische Erörterungen herbeizuführen. Ochiffs-Nachrichten. Angekommen in: Boston: Sylvania" von Liverpool. London: Chesapeake" von Philadelphia; Mourne" von Baltimore. Liverpool: Caünthia" von Boston. QueenStown: Lueania" von New Jork nach Liverpool. New Jork: Thivgvalla" von Stettin. Hamburg: Patria" von New Jork; Columbia" von New Jork. ' N e v I o r k : Zaandam" von Amsterdam. m ui m allerlei. Bei der Reparatur seines vor vielen Jahren gebauten Hauses fand der Friedensrichter F. R. Wilson vom Flintstone-Distrikt, Alleghany Co., Md., in demVorsprung unter dem Dache eine große Menge Silber-Mün-zen. 50. 25. 10 und 3 Cents-Stücke. gleiche 6z und 12; Cents-Stücke. Als er die Münzen sammelte, hatte er fast einen Eimer voll. Wie das Geld dorthin gelangt ist, ist ein Geheimniß. CinqrausiaeSWiederfinden passirte unlängst in Newark, N. I., dem Capitän eines Canalbootes berm Baden tauchend auf dem menschl agen Nicht mehr gesehen worden, aoer Niemand, selbst seine Frau nicht, hatte l Sorgen darüber gemacht. Nichtwenigerals66Pro . .7 f.A:.! nnrnTt von Mlwaukee sind Deutsch - Amerikaner. I 1 (.... . . ' M 1 r 1 1 und ores rn ver größte Procenlian von allen Städten unseres Landes. An zweiter SteUe kommt Hoboken mit 56 Procent, dann folgt Davenport mit 46. Detroit mit 42. Buffalo. Cincin1! W fTf--r. 1 i t n rn..l 1 au uno liicociano rnri je w iuichu n New Bork. Toledo. Chicago, St. 11 ? w rn . m w 1 & iti ours uno ewarr varrrri r

. Kopfüber in das Wasser tw: m,sln Mtam

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,. . wHH 7 O o ' erfaßten ferne Hände ernen , laffcm uf diese Weise kam er einem Boden des Flusses lregenden seit ?kabren mit arokem

lchen Lerchnam. welcher sich, an m betriebenen unlauteren Mano-

centf atz zwischen 36 und 33 Procent. 2 Vo'ton find noch nicht einmal 6

Proceß der stimmberechtigten Bürger utsch-Amerikaner und in Worcester Zaum 2 Procent, Der seltene ftaH. dafi ein lrn oe orgr ciigimt ii.uiy gu uccuvcii, ui uic üClüCt fertigen empörten Verwandten sich in's Zeug legten und die Hochzeit vorläufig unmöglrch machten. MitfurchtbarenStürmen hatte die britische Bark Kelverdale-, welche New Fork als Nothhafen anlief, um nothwendige Reparaturen zu machen, auf ihrer Reise zu kämpfen. Die ttelverdale" war von Shrp Island nach Rio de Janeiro bestimmt. Sie . f. r cv,, c -A M r. '5 der 20 Stunden wüthete und dasSchiff furchtbar zurichtete. Die Wellen ain6 haushoch, und was auf Deck nicht MtAr aai Zkl W jrj ImmWa a m . ' '.""7 wuiw stört. Drei Boote wurdm zerschmei tert, und nur ernVoot wurde mit Mühe gerettet. Die Takelage wurdc zerrissen und der Fockmast gekappt. Capltan Palmer ließ das Schiff vor dem Winde laufen. Dabei brach das Steuer und mußte durch ein Nothsteuer ersetzt werden. Es gelang schließlich, nachdem die Wutb des Sturmes einigermaßen nachgtlassen. bis 25 Meilen vor Sandy Hook zu kommen. Dann drehte sich der Wind, und die Bark wurde wieder zurückgetrieben. Schließlich gelang es der braven Mannschaft doch, den New Forker Hafen zu erreiclikn. Ein Meister der Nadel, der 90 Jahre alt ist und seit 70 Jahren an jedem Tage seines Lebens (Sonnund Feiertage ausgenommen) Nadel und Scheere geführt hat,ist der Schneider Wm. H. Smither zu Versailles im schönen Kentuckyerlande. Im BlauqraSstaate gibt es manche angesehene Familien, von denen vier Generationen Kleider getragen haben, die aus Smirher'S Werkstatt hervorgegangen sind. Smither ist mit seiner 83 Jahre alten Gattin Drusilla 63 Jahre verherrathe! und beide erfreuen sich so guter Gesundheit, daß sie daS nächste Jahrhundert zu erleben hoffen. D i e Gemeinde Scheidlo, deren Feldmark Jahr für Jahr bei Hochwasser der Oder überschwemmt wird, verweigert zur Zeit sämmtliche Steuern. Gleichzeitig haben sich die Bewohner des Ortes mit einer Bittschrift an den Kaiser gewandt. Im vorigen Jahre schien den Einwohnern von Scheidlo die Hilfe nahe zu sein, denn ein auf Veranlassung der Kreisbehörde ausgearbeiteter Entwurf, der in der Hauptsache in einer Eindeichung des mit der Oder in Verbindung stehenden Neiskersees bestand, wurde bereits von dem RegierungsPräsidenten an Ort und Stelle geprüft. Der Plan ist jetzt bei Seite gelegt, worüber in dem nothleidenden Orte Niedergeschlagenheit und Erbitterung herrscht. o r meyreren Tagen stellte sich mit freudestrahlendem Antlitz ein Herr aus der Provinz in den Vureaux des Credit foncrer m fllaris ein, um hier die Nummer der PanamaObligation vorzuweisen, auf die der letzte große Treffer von 100.000 Fr. gefallen ist. Der Beamte des Bankinstituts hatte bereits die Obligation geprüft und für richtig befunden, und unser glücklicher Gewinner stand mit weitgeöffnetem Portefeuille und seligem Lächeln da. üm die hundert Tausendfrancs - Billets in Empfang zu nehmen. Man kann sich nun sein Entsetzen und seinen Grimm vorstellen, als der Beamte ibm sehr höflich erklärte. thue ihm leid, den Gewinn nicht auszahlen zu können, da auf die GewinnNummer Beschlag aelegt sei. Der ehrliche Provinziale, em hochangeseher:er und wohlhabender Mann, war über diese Mittheilung, nachdem er sich von seinem Schrecken erholt hatte, im hochsten Grade entrüstet, sich verdächtigt zu sehen, die Obligation auf unehrliche Weise erworben zu haben, und zog mit seinem Bankier zusammen Erkundi- ..... ' . kommenen Nummern Beschlaa legen lassen. Das läßt sich leicht machen und kostet nur 8 Fr. für den Gerrchtsvollzieher. Die Gewinner, die zuerst in Wuth gerathen, bequemen sich, da die Sache sich lang hinziehen kann, schließlich zu einer Verständigung mit diesen Jndustrierittern. die sich natürlich ihr Entgegenkommen gut bezahlen lassen. Nunmehr wird ihnen aber, da sie die ses Mal auf einen Mann gefallen flntz. hir die Kacke nickt rubia einnahm. sondern sie ,ur Nniae brachte. daS. mm 1 mt r c vmwm BWlwW lV)W$k

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Hiesiges.

Die Wettern Union halte im Zahr 1 891 ihre Steuern nicht de,adlr uno sicd dadurch einer Strafe von 50 schuldig gimacht. Der Staat wuree klagbar und CircuitRichter Brown entschied zu Gunsten deS Staates. Die Western Union brachte dann den FjK vor daS Supreme Gericht, daö jetzt daö Urtheil von Richter Brown bestätigte. CO Die Hudent Co von Terre Haute hatte der American Hominy Flake Co. den Gebrauch .inek wichtigen Patents in Vincenneö, 3nd , aber nirgendS ander'ö erlaubt. Die Gesellschaft hatte eö aber hier benützt und wurde daher von der Hudent Co. verklagt. Bundeörichter Baker enrschied, daß der American Hominy Co. alle daraus erzielten Gewinn an die Hudent Co. bezahlen müsse. Alle die durch die Ammoliakexplofion in der Schmidt'schen Lrauerei Verletzten befinden sich aus d,m Weg der Besserung. Bei Herrn Zohn Nieder, 353 Oft Morris Str., mußte eine silberne Röhre in die Luktrötzre eingesetzt werden, da eine gefährliche Entzündung der Luftröhre eingetreten war. aber auch er soll sich, wie uns versichert wurde, auf dem Weg der Besserung befinden. Die Brauerei ist wieber in vollem Gang. lU Geschieden wurden heute : melia Litzinger von Leopold Litzinaer; John Bündle von Maggie Bundle; 3da Stradley von Albert Stradley; Henry Levm von Elizabeth Levin; Vaisey Euöley von Edvard Euöley: Alpharatka Joung von Zaeob Joung; Oora Edwards von 3ohn Edwards; iary E. Humann von Zohn F. Human; Annie Steinberger von August Steivberger; Nellie E. Henderson von ,1rank Henderson; Pearl Roberts von ZameS Robert. Eine wichtige Entscheidung für Wirthe gab daö AppellationSgericht. Der Fall kam vom.Lawrence Co. Circuit Gericht. Adam Johnson hatte den Wirth Thomaö Reath für den Verlust seineö Sohne ans Schadenersatz verklagt. Der Zunge hatte von dem Schankwärter Reath'ö geistige Getränke bekommen und hatte in der Trunkenheit sein Leben verloren. DaS AppellationSgericht entschied, daß der Eigenthümer der Wirthschaft verantwörtlich sei, gleichviel ob der Vater der pekuniären Unterstützung durch den Sohn bedürftig sei oder nicht. - Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand r ' greifend und andere Körpertheile Hood'ö Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzfluß. Hood'ö Pillen wirken vorzüglich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfweh. 25. Eine Schadenersatzklage, für 55000 von Anna Abdon gegen die Stadt, wurde in den letzten Tagen in Zohnson Co. verhandelt, wohin der Fall verlegt worden war. Die Frau war in eine Kieögrube der Big Four an Highland Place gefallen und hc.tke sich verletzt. Die Geschworenen entchieden den Fall zu Gunsten der Stadt, indem fie die vorgelegten Fragen zu deren Gunsten beantwortete. Für den Fall der Berechtigung eine SchadenersotzeS setzte die Zury denselben auf Z100 fest. R. B. F Peirce. der Receiver eer Toledo, St. Louis & KanfaS City Ry. Co. reichte gestern ein Gesuch für ernen EinhaltSdefehl gegen die Clinton Nat. GaS & Oil Co. und die Zndiana Nat GaS & Zlluminating Co von Frankfort, Ind. ein. Der frühere Receiver Galloway hatte einen Kontrakt für die Beleuchtung der Werkstätten etc. abgeschlossen, den die Gesellschaften nicht halten wollen. Sie verlangen eine Erhöhung deö Kontraktpreiseö. Der Fall wird am 14. Oktober verhandelt. . CTod nn rrn Cc3si rn. Saloon u. Billiard-Hall 0. 81 Oft Qastinzto OK. JoKn T?oitachor, Cl?it

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