Indiana Tribüne, Volume 20, Number 15, Indianapolis, Marion County, 2 October 1896 — Page 2
SnDtono Tribüne.
Erscheiut Täglich und SonntagV. ' Die tägliche, Tribüne- kostet durch Ken TrZzer J Cent per Woche, die eonntagS.Trb2ne'S kextl per Woche. Seide lufacwni 15 Cents $itx 65 Cents per Viat. Prr Poft außerhalb de &nlt ugeschickt im VoraZbethluz I? pci 'Jar. Ofltt. 18 Süd Vlabama Straße. Indianapolis, Ind., 2 Oktober 1896. DaS letzte Vombenattentat von . , . Barcelona Der Justizbehörde inBarcelona ist eZ nunmehr gelungen, das ganze anarch! stischeComplott, welches den am 7.Jun! in der Hauptstadt verübten Bombenanschlag zum Zwecke hatte, aufzudecken und die an demselben betheiligten Thäter, Mitschuldigen, Helfershelfer und Hehler abzufassen und zu überführen. Das Untersuchungsdossier, welches noch nicht abgeschlossen ist, umfaßt bereits über 800 Seiten. .Die Zahl der in 'Folge dieser 'Affäre inhaftirten Anarchisten beläuft sich auf 296. Der Hauptthäter des im Juni auf die Frohnleichnamsprocession in der Calle Cambios Nuevos verübten Attentats ist ein Italiener. Namens Tomas Scheri Forsati. Seine am stärksten compromittirten Mitschuldigen beißen Antonio Noguss und Jos6 Molas. Scheri, wie aus den zahlreichen Verhören, denen er und seine Gesinnungsgenossen unterzogen wurden, ' hervorgeht, ist Communist und Terrorist, fanatischer Anhänger der Pcopaganda durch die That, geschworener Feind eines Jeden, der höher steht als er. Er war die Seele der catalonischen Terroristen und betrieb mit Eifer das Einsammeln von Geldern zu Propagandazwecken." Bei einer im April d. I. abgehaltenen geheimen Versammlung der Dynamitapostel wurde den AMirten Antonio Nogus, Jos6 Molas und 7 anderen die Summe von 716 Pesetas eingehändigt mit dem Auftrage, 87 Orsinibomben,' zu 8 Pesetas das Stück, anzukaufen. Die Anarchisten glaubten nämlich, am 1. Mai würden die Socialisten in Barcelona große Ruhestörungen heraufbescbwören und sie gedachten die Gelegeneit, bei der die ganze Polizei mit der TZiederherstellung der Ordnung beschäftigt sein würde, zu benützen, um an allen Enden der Stadt Dynamitbomben zu legen und zum Platzen zu bringen. Dieser furchtbare Plan gelangte jedoch nicht zur Ausführung, weil am 1. Mai die Varceloner Socialisten sich durchaus ruhig verhielten, und die Polizei sämmtliche Straßen und Plätze ' streng überwachte. Im Uebrigen entledigten sich blos NoguZs und Molas .in Rechtschaffener Weise ihres Auftrags; die übrigen verjubelten das ihnen anvertraute Geld. Die beiden Vorgenannten setzten sich m Verbindung mit dem Schlosser Juan Alsine, welcher die Summe von 45 Vcsetas in Empfang nahm und dafür sich anheischig machte, 9 Orsinibomben zu liefern. Er pellte zunächst 3 Bomben her und händigte sie den Anarchisten Noguss und Molas ein. Von diesen 3 Bomben waren 2 geladen und zum Gebrauch fertig: die dritte war leer. Nun erhielten Molas und Noguös vom Centralcomüe derTerroristen den Austrag, die Sprengwerkzeuge s bald als möglich ihrem Zwecke entsprechend in Anwendung zu bringen, und die beiden Männer verfielen auf den Gedanken. der von den Gesinnungsgenossen als prachtvoll befunden wurde, nämlich während der am 4. Juni stattfindenden Frohnleichnamsprocession, unter den an derselben Betbeiliaten. ein nie at Blutbad zu veranlassen. Zu dem Behufe inspicirten Nogus und Molas sorgfältig die Strecke, auf welcher der Durchzug der Procession erfolgen sollte, und nachdem sie das Terrain gehörig studirt hatten, beschlossen sie, in einer in der Calle San Justo gelcgenen Kneipe Stellung zu nehmen und von dort aus die beiden geladenen Bomben zu schleudern. Am 4. Juai stellten sich die Dvnamitmenschen in genannter Kneipe ein und warteten die Ankunft der Procession ab. Nogus der die Bombe in seiner Wohnung aufbewahrt hatte, brachte dieselbe in seinem Kittel eingewickelt. Es hieß nunmehr die Mordmaschine im. geeigneten Augenblicke zu schleudern. Die zwei Anarchisten konnten jedoch nicht einig werden. Noguös, meinte es sei genug, daß er die Bomben die ganze Zeit im Hause behalten und schließlich auf den Schauplatz drr ins Auge gefaßten Explosion gebracht' habe; Molas soll ein Uebrigcs thinvu. dieselben schleudern. Moles aber wollte davon nicht hören und meinte, der andere möge dieseOpcration verrichten. Während sie nun hin und her stritten, war. die Prozession vorübergezogen. Nun fürchte Nogu6s, Molas möge ihn verrathen und trug die Bomben in die Calle de Fivelles, wo er sie . unweit der Cathedrale in einen Kehrichthaufen steckte, in welchem sie kürz darauf entdeckt wurden. Am folgenden Tage saßen gegen 7 Uhr Abends Molas und Noguös auf einer Bank der Avenue de Gracia. als der oben erwähnte Scheri sich zu ihnen gesellte und über sie spottete, weil sie den Muth nicht gehabt hatten, die Bomben zu schleudern. Der Italiener sagte, wenn man ihm eine Bombe der schaffen wolle, so werde er sie -schon wirken lassen; Nun meinte Noguös, er besitze noch eine allerdings leereBombe. Das Gespräch wurde immer lebhafier und zuletzt wurde ausgemacht, daß Scheri am Sonntag Vormittag in der Wohnung Nogu6s' sich einstellen werde, um das Weitere zu verabreden. Am Sonntag, 7. Juni, vereinigten sich Scheri, Molas und Noguös in der Wohnung des' letzteren. Molas hatte Dynamit gebracht, und die drei Männer bewerkstelligten die gefährliche Operation, die Bombe mit Dynamit und Kugeln zu füllen, und mit Zündröhren und einer Lunte zu versehen. Nachdem die Bombe zum Gebrauch fertig war. wickelte Scheri sie in ein LeiinngSblati ein, so daß das Ding einer
Flasche ahnlich sah, und enifernie sich. Er beschloß, sich an der Ecke der Calle Arenas und Calle de Combios Nuevos aufzustellen. Dort, unter dem Thoreingang der Gastwirthschaft von Mataro, erwartite er " bei Sonnenuntergang den Vorüberzug der Prozession, der sogenanntenOctavprocession. Nachdem der unter einem Baldachin das Sanctissimum tragende Priester vorübergegangen war und die nachfolgenden Civil- und Militärbehörden vorbeikamen, glaubte Scheri, letztere würden zur Erde niederknien und warf seine Bombe, deren Lunte er mit seine? brennenden Cigarre angezündet hatte, auf die Straße unmittelbar hinter dem Baldachin. Die Bombe fiel geräusch los zur Erde und Niemand bemerkte dieselbe. Die Behörden knieten jedoch,
entgegen der Annahme Schen s. nicht nieder, sondern schritten langsam vorwärts und als die Lunte abgebrannt war. befanden sich an der bedrohten Stelle blos einfache Gläubige, Leute aus dem Volke, zumeist Kinder und brauen. Wie man weiß, fielen de Ervlosion etwa 20 Menschenleben zum Ovfer. Nachdem Scheri die Bombe geschleudert hatte, lief' er ungesehen durch den Hof der vorerwähnten Gastwirthschaft und gewann über denStall kletternd ein Gäkchen. worauf er nach der Plaza de Palacio lief. Dort nahm er die Pferdebahn nach Gracia, wo er wohnte. Auf der Plaza de Pa lacio vernahm er den Knall der Bombenerplosion. In seiner Wohnung angekommen, speiste Scheri seelenvergnügt zu Nacht ir Gesellschaft seiner Concubine, ber Wittwe des erschossenen Anarchisten Vorras. Erst zwei Tage später wurde er als verdächtig verhaftet. Aus den Verhören seiner Spießgesellen schloß der Untersuchungsrichter, Oberst Mar zo, auf die Schuld des Italieners. Dieser hat dann die eingehendsten Ge ständnisse gemacht. Die Zahl der m die Affare verwickelten Anarchisten be trägt 67. Die Uebrigen sind anderweitiger Vergehen überführt. Scheri, Molas, Nogues, Alstne und zwei An dere werden vor ein Kriegsgericht ge stellt und alle? Wahrscheinlichkeit nach erschossen werden. Scheri ist 27 Jahre alt und ist in Marseille von nahem schen Eltern geboren. Seit seinem 16. Jahre führte er ein unstätes. ausschweifendes'Leben. Er besitzt eine ver hältnißmaßig große Bildung und beherrscht die spanische, die französische, die italienische und die englische Spra cke. Er machte seine Studien in Mar seille. Seine Spießgesellen sind unge bildete katalonische Arbeiter. AuS dem Innern Chinas. Die englische Reisende Mrs. Bishop, die besser unter ihrem Mädchennamen Jsabella Bird durch verschiedene, auch ii.'s Deutscht übersetzte Werke bekannt geworden ist, hat eine große Reise in's Innere China's und zu dem Volke der Mantsze unternommen, über welche sie in einer Shanghai Zeltung berichtet hat. Sie fuhr am 10. Januar 1896 von Shanghai aus den Nangtsenang aufwärts bis Wanhsien und reiste von b in einem Tragsessel nach dem bei nahe über 300 englische Meilen ent fcrnten Pao-ning in Szetschuan. Durch die kohlenretche Landschaft mit einer feindlich gesinnten Bevölkerung wanderte Mrs. Bishop nach Kuany sien am Nordwestende der großen Ebene Tscheng-tu. Hier wurde die muthige Frau vom Pobel gesteinigt und trug eme Kopswunde davon, mt eist nach ihrer Rückkehr gänzlich heilte. Voller Verwunderung spricht sie sich über die hohe Cultur, große Fruchtbar keit und reiche künstliche Bewässerung dcr Ebene Tscheng-tu aus. Kuanhsien liegt am Fuße der Gebirge und ist das Centrum . des Handels für das nördliche Tibet. Von hier aus ging die Reisende den Minfluß aufwärts. den die Chinesen als den Quellsluß des angtsekiang betrachten, nach Weitschau und dann nach Li-fan-ting am gleichnamigen Flusse: Trotz aller Hindcrnisse, welche die chinesischen Behorden ibr in den Weg legten, gelang es Mrs. Bishop. von hie? aus in dasLand der halbunabhängigen Mantsze vorzudringen, welche Tribut, an China zahlen, aber von einigen Häuptlingen regiert werden. Sie schildert diesesVokl als schön, mit kaukasischen Gesichtszügen, ganz verschieden von den Chinescn. Sie wohnen in hohen, kastellartigen Steinhäusern und fast jedes Dorf besitzt einen drohen, viereckigen Thurm. Alle sind eifrige Buddhisten, sie waren freundschaftlich und gastfrei, was der Reisenden nach dem feindlichen Benehnen der Chinesen wohl gesiel. Ihr Land ist eine Mischung von Schweiz und Kaschmir. Mrö. Bishop folgte dem Li-fan-ting (einem Nebenfluß des Min) bis zur Quelle in den Tsukuschanbergen, kreuzte einen ca. 14,500 Fuß hohen Paß und stieg in das Thal des Ronqkai hinab, der ein Zufluß des Großen Goldflusses ist. Da alle Brücken über den Rongkai infolge von Streitigkeiten zwischen den Stämmen abgebrochen waren, konnte die Reisende nicht nach dem 14 Tagereisen entfernten Ta-tschien-lu .an der Poststraße nach Lhasa gelangen. Das Land in dieser Gegend war reich an Gold und Salpeter, die Ströme flössen als smaragdgrüne Cataracte" dahin. Durch die Tscheng-tu.Ebene und den Minfluß abwärts erreichte Mrs. Bishop Kiatina und dann das schöne Land von Tschung-King. Ueberall, so klagt d:s Reifende, wurde sie feindlich von den Chinesen aufgenommen. Die Kinder trugen, rothe Kreuze aus grünem Grunde als Amulet gegen die Fremden LandwirthscyaftlicheS. Eingesäuertes Maisfutter. Auf einer Versammluna von Milcherei Besitzern des Staates Wisr?.. t v. m rn iuaii ivuiDs uoer vie ersUllerung von Maiö., Enfilaae ??olaendes aesagt: Die Eraebnisse. torf rnr durck den Gebrauch irgend eines bestimmten Fut4..:ii.r3 r . wuiuci9 erzielen, zzangen. von so vieuuti umstanden ab,. daß Niemand im Swde ist. den Werjb tmtä solchen
xomttv festzustellen. Da muß man mit
der ganzen Umgebung, dem Charakter der Kuh dem Zustande, in welchem sie sick. befindet, ihrem Verhältniß zu. der i Zeitdauer, während welcher sie Milch gegeben hat, dem Stalle, in dem sie sich Idefindet, der Person die sie füttert. : der Futterungsmethode u. s. w. verßraut sein und keiner kann den Werth dieses oder jenes Futters genau beurtheilen, da hängt das eine vom andern ab. In einem bestimmten Falle wurde Mais - Ensilage von 4$ Acres folgen dermalen an Milchkühe verfüttert: Es war der erste Silo, welcher von dem betreffenden Farmer erbaut wurde; er hatte in der Sache also keine Erfahrung und ging mit schweren Be denken an den Bau desselben. Er hatte etwa.40 Kuhe, von denen die meisten Milch gaben und in guter Verfassung sich befanden. Zum Oessnen des Silos wurde ein Tag gewählt, an dem es chneue und stürmte, denn er wollte, nn Falle, daß sich die Ensilage als ver ault und verdorben erweisen sollte. dieses Ereiqniß ohne Zeugen feiern. Doch semeBesurchtungen waren grunv los. Es wurde nun genau Buch darü ber geführt, wie viel Getreide mit En silage zusammen an so und so viel Kühe verfuttert wurde. Der Werth des Getreidefutters be lief sich auf 5120: das daneben ver fütterte Heu mochte einen Werth von 580 haben; also zusammen eme Sum me von 5200. Nachdem nun die Ensi läge vollständig verfüttert war, stellte sich heraus, daß nach Abzug der $2(X) für das verfütterte Getreide und Heu em Ueberschuß von 460 an Butter aeld verblieb ; gewiß ein sehr annehm barer Preis für die Mais-Ensilage von ih Acres. Es soll nun nicht hiermit behauptet werden, daß dieses das alleinige Resul tat des Ensilage - Fütterns und nicht ein Theil des Erfolges auf Rechnung der Heusutterung und auf die Geschick licbkeit im Futtern zu setzen wäre. Die Thiere waren vortreffliche Milchküche, Butter stand ferner hoch im Preise der Farmer erhielt etwa 35 Cents pe? Pfund in zenem Wmter . Das an bert aber alles nichts an der Thatsache, daß er für jeden Acre Mais, der als Ensilage verfüttert wurde. 5100 .-l -? r.iL ?n r.; m . kroiell. tocu jener Jen lsi sern vertrauen in Ensilage nicht erschüttert svorden. Geheimnisse des PferdeHandels. Die Kniffe und Schliche beim Pfer dehandel sind zahllos und bilden eine eigene Wissenschaft . Man braucht gar nicht einmal die groben Betrügereien wie Färben, Marken der Zähne, Psesfern" usw. in Betracht zu ziehen. Hier wollen wlr nur einige der nicht ge sedlich strafbaren Hilfsmittel anfüh ren, die der Pferdehändler anwendet um seine Thiere in das beste Licht zu stellen und sie mit Vortheil loszuschla gen. Der Pferdehändler in der Stadt giebt schon etwas auf einen guten Stall; seme Pferde nehmen sich da des ser aus als in einer schmutzigen, finsteren Bude. Also genügend Licht; wo möglich sovielOberli derKäufer beim Eintritt geblendet wird; Fehler werden da leicht übersehen. Deshalb müssen auch die Wände hellweiß sein. Dann wird dafür gesorgt, daß die Pferde, möglichst bunte, saubereTcken tragen, weil auch diese das Aussehen der Tbiere erhohsn. Größte Hauptsache ist natürlich die Reinlichkeit der Thiere. Sie werden deshalb täglich mehrere Male geputzt. Ebenso wird der Pflege der Mahnen und Schweife große Aufmerksamkeit geschenkt. Diese werden gekämmt, oft auch geflochten und dabei auch wohl bunte Bänder angebracht, damit das Vferd noch vorthei'lhafter aussieht. Die 5)ufe werden sehr sorgsam gepflegt und blank gewichst, schon deshalb, weil man es dann nicht so genau sieht, wenn etwaige Risse in den Hufen künstlich verklebt sind. Ein wichtiger Grundsatz bei den Pferdehändlern ist auch der, die Pferde vorne höher zu stellen als hinten, weil sich dadurch das Pferd im ganzen besser präsentirt. Die Pferde erscheinen dadurch länger, gerade im Rücken und Kreuz, die ganze Gestalt wird runder, beleibter und eine Menge Fehler an den Beinen werden meyr verdeckt. Es wird auch dafür gesorgt, daß der Gang hinter den Pferden, von dem aus die Thiere besichtigt werden, tiefer liegt, als die Pferde selbst, weil auch dadurch das ganze Aussehen des Pser, des eni bedeutend besseres ist, alö wenn der Zuschauer höher, steht. Das Füttern wird ganz nach bestimmten Regeln ausgeführt. Die Pferde erhalten nur kleine Portionen dafür öfter täglich zu fressen. Sie gewöhnen sich infolgedessen daran, beständig zu knabbern und zukauen; dadurch erhält der eintretende Käufer den Eindruck, lauter muthige. gesunde Pferde vor sich zu haben, weil sie so lustig und so aut bei Appetit sind. Ferner wird, um die Pferde recht munter erscheinen zu lassen, noch em vesonderer Kniff angewendet. Jedesmal wenn gefüttert werden soll, wird durchKlopsen an der Futterkiste oder dergleichen den Pferden ein Signal gegeben; sie verstehen sehr bald und zeigen sich sehr munter, sobald sie dies Geräusch hören. Tritt ein Käufer in den Stall, so ertönt recht auffällig dies Signal und der Ausdauer freut sich, daß die Threre alle so munter sind. Gerade mit der Fütterung wird aber auch mancher ickwere Unfug von Pferdehändlern verübt. Der unschuldigste ist gewiß der. den Thieren Kochsalz .in das Futter zu streuen. Viele Händler aber verwenden Antimon, noch andere Arsenik, weil letzterer bekanntlich in kleinen Gaben verabreicht, em rasches Beleibtwerden der Pferde bewirkt. Natürlich fallen Thiere, welche auf diese Weise künstlich aufgefüttert worden sind, sofort ab, wenn pe rn andere Hände kommen und Nicht mehr das Gift erhalten. In der Nahe des Staues emes leden Pferdehändlers findet i"ich auch gewöhnlich ein Platz, auf dem die Pferde voraefübrt werden. Auch sorgt er dafür, daß alles zum Vo?theil seines SandelS elnaenatet ist. Reaen m dur j
Pferdehändler beim Mustern sehr angenehm; auf-einem schmutzigen Platze werden viele 'Fehler an den Beinen übersehen. Der Händler sucht auch im Freien .sein Pferd stets so zu stellen, daß es vorne höher wie hinten steht. Durch Schläge auf besonders empfindliche Stellen, durch Drücken in der Nierengegend, auch durch besondfrs geschicktes Reiten bringt er es außerdem fertig. Pferde mit allerleiSchwä--chen und Fehlern als tadellose Thiere erscheinen zu lassen und selbst Leute, die sich für gewiegte Pferdekenner halten, werden dadurch betrogen. Selbst in dem Nebeneinanderstellen und in der Aufstellung zweier Pferde Weiß der geschickte Händler seinen Vortheil wahrzunehmen. Ein gutes Pferd Wirft gewissermaßen seinen Abglanz auf ein mindergutes und ein gut eingefahrenes Gespann wird oft verkauft, trotzdem das eine Pferd sehr minder werthig ist. Die Hauptsache beimPferdekauf aber bleibt schließlich immer ein großerAuf wand von Redekunst. Der Pferdehändler darf, wie man zu sagen pflegt, den Mund nicht w die Tasche stecken. Gypsdüngung. Seit der Zeit, als in unserem Lande Benjamin Franklin seinen Nachbarn den Werth der Gypsdüngung besonderö für Kleefelder vor Augen führte, ist fchon oft darauf hingewiesen wor-
den. daß der Farmer seine Wiesen, Weiden und Kleefelder kaum billiger und besser düngen kann, als durch Bestreuen mit Gyps - Landplaster. Zur rechten Zeit und in der rechten Weise angewendet, wirkt der GypS wie ein Zaubermlttel auf das Wachs thum des Klees; es ist der sicherste Weg, ern arnmches Kleefeld emporzu bringen und eine gute Heuernte davon zu ernten. Welcher Farmer hat aber wohl zu viel Heu? Aber nicht bloß für Klee eignet sich der Gyps als Kopfdüngung; er giebt gleicherweise einen vorzüglichen Dünger für Erbsen und Bohnen. Zum Ausstreuen wählt man am besten einen trüben, windstillen Tag, wenn recht bald Regen zu erwarten ist; auf einen Acre verwendet man 150 200 Pfund. Wer auf seinen Kleefeldern noch nie Gyps als Kopfdüngung verwendet hat, versuche es jetzt einmal im Hetbste auf seinem neuen Kleefelde, oder wenn in nördlicher Gegend, wo bald stärkere Froste dem Wachsthum der Pflanzen ein Ziel setzen, versuche es zeitig im nächsten Frühjahre, sobald das Land ausgethaut und die Pflanzenwelt zu . rc . r l . . i , c s neuem eoen erwacyi; eiwa ansangt April. Besonders vortheilhaft wirkt der Gyps auch nach dem erstenSchrntt; der Nachwuchs wird dadurch außecordentllch gefordert. . Nach angestellten Versuchen ist der bei Fort Dodge, Ja., gewonnene GypZ einer der besten m diesem Lande. Um Verwechselungen vorzubeugen, sei dv rauf aufmerksam gemacht, daß der zum Dungen verwendete Gyps Landpla ster verschieden ist von dem Pla ster, der beim Häuserbau zum Bekleid den der Wände gebraucht wird. Interessante Vergleiche. Um sich dadon zu überzeugen, ob Hennen auch dann gut legen, wenn man die Hähne von ihnen ferne hält, hat ein Züchter Versuche angestellt. Es stellten sich die Kosten der Erzeugung von Eiern in einem üübnerbause. mit 8 Hühnern ohne Hahn, vielleicht 30 Procent niedriger, als bei emer gleichen Anzahl Hennen mit einem jungen Hahne. Ein anderes Hühnerhaus, in dem kein Hahn gehalten wurde, brachte wahrend der ersten drei Monate un gefähr den gleichen Mehrgewinn ein, gegenüber einem andern Hühnerhause, in dem ein Hahn gehalten wurde. Nach dieser Zeit trat die uole Gewohnheit auf. Federn zu fressen und die Produktion von Eiern verringerte sich; 1 T m r rl aoer oas lesammrergeonln an iziern in 8 Monaten war für zedes Huhnes haus gleich groß . In beiden Hühnerhäusern ohne Hahn, begannen die Huhner um ein bis zwei Monate früher zu legen, als in den Häusern mit Hahn. Das Federfressen trat gewöhnlich dann auf, wenn längere Zeit dasselbe Futter ohne Abwechseluna und ohne aenuqendelelsch Nahrung gegeben wurde. Dieselbe Gewohnhelt entstand aber auch durchLan, oewelle bei solchen Hennen, denen Fut ter verabreicht wurde, das in anderen Geflügelställen befriedigende Resultate gab. Wenn den Hühnern Gelegenheit geboten wird, auch in beschränktem Raume em Stauboav zu nehmen und wenn Rüben oder Kohl aufgehängt sind, an denen die Huhner nach Lust herumpicken können, wird das Federfressen nicht leicht entreißen. . Das etwas enge Zusammenhalten der Thiere, das bei jedem Versuche bei dem man über das verbrauchte Futter genaue Rechnung fuhren will, nothwenl Llg Miro, oeeilisluyi viclvollilion von i . . i!.nw...i: . Eiern immer meyr oder weniger ungünstig. In den Hausern ohne Hahn wurden ebenso viele Hennen brütig wie in denen mit Hahn, Wo also die Eier nicht zum Brüten verwendet werden, . 7 . . TL ' tu es vorlyellyail, leiNk yayne zu taten. Vom Jnlande. Ca. 50.000.000 Dfund Avrie kosen und in dieser Saison tn Calisor nien aeerntet worden. In erner Kohlengrube in 5azelton. Va.. ist Elektricität für die bisher im Betriebe benutzten Maulthiere substituirt worden. 1050 Meilen in einem Wagen legte ein Farmer aus Süd-Da-kota zurück, um alten Freunden in Coldwater. Mich., einen Besuch abzustatten. "Seitens der Bürger von Portland, Ore.', wird geplant, von ibrer Stadt nack dem 54 Meilen entsernten Mount Hood einen Bicyclepfad zu oauen. Merkraürdiae Cavriolen machte ein Blik auf dem zu den Sandwich Inseln gehörigen Eiland NaaZehu. Während eine Eingeborene mit pm Mrell ilner Kud vumasttat Mi.
tovtete ein Wetterstrahl die letztere. Netz die Melkerin unversehrt und machte dann dem Leben eines Hundes ein Ende. . . Ein Walfisch, welcher sich in die Henderson Bai verirrt hatte, ist endlich erlegt worden nachdem man Tage lang Jagd , auf ihn gemacht hatte. Der Körper des Ungethüms wurde auf ein Flachboot geschafft und zur Ausstellung nach Seattle, Wash., gebracht. Der Walfisch ist 50 Fuß lang und 10 Fuß breit in der Mitte. Die Schwanzflosse ist über 10 Fuß breit. ' , , - Auf entsetzliche Weise kam in Orange. Mass.. der 75 Jahre alte H. H. Whitney um's Leben. Das Pferd eines bei ihm abgestiegenen Besuchers erfaßte ihn im Stalle mit den Zähnen, schüttelte den Greis hin und her, wie eine Katze eine Maus, und trat dann mit allen Vieren auf dem Greise herum, denselben so entsetzlich zurichtend, daß er verschied, ehe man ihn noch recht aus dem Stalle wegbringen konnte. Graf Stirung. der Sprosse eines blaublütigen Hauses in Mecklenbürg - Schwerin, langte auf dem Dampfer 'Karlsruhe" in Begleitung einer jungen Dame in Hoboken an. Ev fuhr nach New York zum, Pastor Schneider und ließ sich da mit der jungen Dame trauen, worauf das Paar nach Hoboken zurückfuhr. Es heißt. . . r- r l rr- . . ' 1
baß der Junier zu ause vie mnm liauna der gräflichen Eltern zur Heirath nicht bekommen konnte und mit der jungen Dame, welche eme autzergewöbnliche Schönheit ist. durchbvannte. Nun soll die Welt am 1. October untergehen, wenn sich die Prophezekung des reichen Farmers W. W. Gouche, der in Berrien County. Ind., ansässig ist, erfüllt. Der verrückte Häring hat feine Besitzungen, die einen Werth von ca. 550.000 hatten, rn vollwichtige Goldstücke umgesetzt, dieselben an einem geheimen Orte versteckt und für sich einen eisernen Sarg beschafft, in dem er den Tag. des von ihm vorausgesagten Erdkladderadatsches ab zuwarten gedenkt. Merkwürdiger Weise ist der Mann noch in dem Wahne befangen, daß er nach dem Weltuntergang seine Schätze in das Jenseits wird mitnehmen können. AlsjüngstausBerlindie Nachricht kam. daß vier Skatbruder m dem Fesselballon der dortigenGewerbeAusstellung - einen solennen Skat gedroschen hatten, wurde vielfach angenommen. daß damit der letzte Platz, auf welchem dem Spiele aefröhnt werden könnte, erreicht worden wäre. Diese Annahme hat sich aber falsch erwiesen, denn in Jersey City haben mehrereGeschworene sogar im Berathungszimmer Skat gespielt. Der Richter Hudspeth hielt -deshalb den Herren eine oerbe Strafpredigt und sprach die Erwartuna aus. dan ibm die Sckuldigen, wenn so etwas wieder vorkomme, namhaft gemacht würden, damit er sie wegen Verachtung des Genchtshofes" ordentlich in Strafe nehmen könne. ScheußlicheZustände scheinen in den Verbrecherlagern des Staa.tes Arkansas, in denen die Sträflinge schwere Arbeiten zu verrichten haben. zu herrschen. Aus West's Camp' waren zwei farbige Uebelthäter cnt wischt, doch wurden dieselben bald wieder eingefangen. Zur Strafe wurden sie furchtbar durchgepeitscht und schmiedete man eiserne Ringe um ihren Hals, welche durch einen Kettenstrang !l C . 11 . ! l irrn ver ugciiciic, vie sie an einem Bein sowieso nachzuschleppen hatten, und mit einem zweiten um ihre Taille befestigt waren. Beide Stränge wurden so fest angezogen, daß die unglücksichen Wichte den Kops nicht zu heben vermochten, sondern gebeugten Nackens ihrer schweren Arbeit nachgehen mußten. Damit noch nicht genug, betranken der Aufseher sowie einige Wächter sich auch noch viehisch, hielten eine Art Scheingericht ab und verurtheilten dieselben Neger zu einer nochmaligen Durchpeitschung, die denn auch sofort mit teilflischer Brutalität vollzogen wurde. Der rettende Engel" erschien hen Unglücklichen nicht lange darnach tn der Person des Zuchthaus - Auditeurö Mills, welcher gekommen war, um das Lager zu inspiciren und ihnen, pls er ihrer ansichtig geworden, zunächst einmal dje Ringe vom Halse nehmen ließ und wenige Tage später bei der Sitzung der Zuchthausbehörde in Little Rock die sofortige Entlassung ihrer wetszen Peiniger durchsetzte. Da von, daß die brutalen Kerle in Anklagezustand versetzt wurden, verlautet bisher Nichts. Aufderelektrischen Stra ßenbahn in Biddeford, Me.. wird in eigenartiger Welse ern Telephon . gebraucht, um mangelhafte Verbindungen in den Geleisen m ermitteln. Wäh rend ein Wagen langsam dahinfährt,' jri c r ' . , ' ' sprich! ein in oemseioen sitzender Mann unaufhörlich in einen Telephonavparat, der durch die Schienen mit einem im Kraftgebäude angebrachten Empfänger in Verbindung stebt. So lange der Mann am Empfänger den im Wagen sitzenden Beamten sprechen hyrt, ist die Verbindung, in Ordnung; tritt C.- . T1 t x. . ' flucc eme Hrnciüjxcgung ein, oann befindet sich der Wggen an einer Stelle, wo die Schienen nicht verbunden sind. ' In Weizen erstickt ist der 10 Jahre alte Harvey W. Fogle, ein Sohn des in Ladiesburg, Carroll County., M., wohnenden ffarmers Fogle. Der Knabe hatte in dem Ge-treide-Elevator don A. D. Birelv & es : rn.i . . r. ' . vo u reizen gcipicii, als ein Schacht geöffnet wurde, um einen Waggon zu füllen. In Z?olae dessen wurde der Knabe nach der Oeffnung hingezogen, und als sein Körper dann plötzlich dieselbe verstopfte. -bemerkten die Arbeiter, was geschehen. Sie eilten sofort zur Hülfe, doch war der Knabe bereits erstickt, ehe es gelang, ihn heraus zu ziehen, da unaefäb? 1000 Bushel auf ihm lagen. Auaen. Mund und Ohren des Unglücklichen . i cm rt. roaren mii reizen gemut. ' .3C?rsfifinctbffMi s, 3frtffit. CUslarrtttsbifern ir . ki ram ' 9 ( - 'T -Wt m a m . zLLo, kvj w i-saictnctca et.
Vom Auslande.
Des Dichters MusauS setzte directe Nachkommenschaft ist jetzt mit'dem Tode von Frl. Mathilde Musäuö. welche im Alter von 72 Jahren verstarb, verloschen. In der Nähe des TrajansBogens bei Maktar ist ein alter römischerBrunnen entdeckt worden, der ausgezeichnet Trinkwasser in großer Menge enthält. Die umwohnendenAraber veranstälteten zur Feier des herrlichen Fundes eine zwei Tage lang dauernde Fantasia. Im Alter von 120 Iahren starb in Trzemeszno, Prov. Posen, die Hospitalitin Frl. Metzekiewicz. Sie ist als Unterthanin des früheren Königreiches Polen geboren, war Zeuge der Grundsteinlegung der dortigen katholischen Pfarrkirche, die vor drei Jahren das hundertjährige Jubiläum feierte und erfreute sich bis zum Tode verhältnismäßig guter Gesundheit. Weaen Soldatenmikhandlung wurde der Unterofficier Remmers vom 26. Artillerie-Regiment in Oldenburg zu 4 Monaten, wegen W .4U , j 'temelds der Artillerist Lubben von demselben Regiment zu 9 Monaten estungsyast verurtyeUt. Lubben hat te in einer Anaeleaenbeit falfch ae schworen. 5ln 5?olae dessen war der Artillerist Mohrmann mit Inbegriff anderer Vergehen zu 3z Jahren ZuchtHaus verurtheilt, nach 14monatlicher Haft aber wieder entlassen worden. Vordem Amtsgerichte München I. Abtheilung A für Civilsa chen. erschien ein Beklaater in Bealei tung seiner Frau. Vom Amtsrichter befragt, was Letztere wolle, da sie doch nicht verklagt sei, erwiderte die Frau schlagfertig: Für mein' Mann red'n. der hat kem' Schneid net, mit dem konnt ma ansanga, was ma möcht!" Der Frau wurde bedeutet, daß dies Nicht angebe, weil der Beklagte selbst anwesend sei. Letzterer erklärte nun. daß er sich unwohl fühle und seiner Frau Vertretungsvollmacht ertheile. Aus emen vlelsaaenden Blick der Ge mahlin verließ der Mann das Zimmer. Mit großer Beredtsamkeit vertrat die rau die (bacye ihres Mannes und erwirkte richtia ein obsiegendes Urtheil. Stolz erhobenenHauptes verließ sie den &aai. JndemDorfePebmarsh bei Halstead erschok der warmer Collis seinen Aufseher Cockerill. Dann scylug er mit semem Gewehr aus den Unglücklichen los und schnitt ihm den Kopf ab. Den Kopf legte er in einen Eimer und trug ihn fort. Vorher yatte Eollls schon eine eiserne Stange nach seiner am offenen Fenster siebenden Schwester - geworfen. Als der Schutzmann Cook Collis mit seinem Eimer sah. rief er aus: Sie haden emen Mord begangen r . Wirklich?" antwortete Collis. DaS thut mir leid. Ich werde Ihnen einen Kuß geben." An der Geistesgestörtbeit des Mörders besteht kein Zweifel. Er war vie ganze acht aus Mord ausgewesen. uus ver mim semer Mutter batte er mehrere Hunde und eme Anzahl Hühner erschossen. Ein freches Gaunerstückchen ist in Marseille verübt worden. Neulich Nachmittags um 5 Uhr. also oei yeuem Tage und reger Geschäftseil, lauten vier Manner am. Haufe ?o. 40 der verkehrreichen Strafe lparadis, die im Herzen der Stadt liegt. Der eine ist mit der Schärpe des Volizeicommissärs umgürtet, der iweite in Polizei-Uniform und die beiden andern in schwarzem Gehrocke. Der Commissär fragt nach dem Stockwerk. Wo Fräulein Jullien wohne, und läutet an deren Wohnung. Die Nachbarn lind beim Anblick der öffentlichen Gexalt neugierig zusammengelaufen, und der Polizeicommissär gibt in Abwesenyeit der Bewohnerin, bei der Haussuchung abgehalten werden soll. Befehls die Thür aufzubrechen. Die vierMänaer treten ein. schließen die Wohnung ymler sich ab und .verlassen ewige Zeit darauf wieder das Haus. Als Fräulein Jullien später nach Sause kam. stellte sich heraus, daß Diebe Polizei gespielt und die Summe von 3000 Francs sowie zahlreiche Sckmucksacben gestohlen hatten. Einederbedeut end sten und kostspieligsten Stadtbahnen der Welt, die Glasgow Central, ist jetzt MtvM. Die Linie, deren ganze Länge 7 Meilen beträgt, hat 6 Meilen Tunncls'von denen der arökere Tbeil l-ach der in England unter dem Namen cuc jrnü cover" bekannten besonderen Art d:r Stollenvortreibung unter )en Hauptstraßen vrni Glasaow anae. legt und durch Sandlager, die vom Wasser des anstoßenden Clydeflusses ourchtränkt sind, geführt werden mußte. Die Anlagekosten der Bahn sind aicht bekannt geworden, dock wird vffen zugegeben, daß. wenn die große sur den )öau verantwortliche Gesellchast.die Caledonian Railway", gleich zu Anfang gewußt hätte, was der Bau kosten würde, das Unternehmen nie begönnen worden wäre. Die Vorarbeiten. die Verlegung der Canäle. der Gas- und Wasserröhre, der elektrischen Leitungen u. f. w.. haben eine Ausgabe von rund 300.000 Pfund Sterling erfordert. Wie auch das Ergebniß für die Actionare sein wird, den 700.000 Einwohnern von Glasaow bietet die neue Bahn große Vortheile, da sie nicht allem die Uebersullung der Centralstation verhindert, sondern auch neue unterirdischeVerkehrslinien durch und um die City in verschiedenen Richtungen ermogliwen wird. . Als Urheberin eineß großen Schadenfeuers, das im Dorfe allenyagen bet pandau stattfand, ist ein 16 Jahre alteS Mädchen ermittelt und nach Svandau in , Unterfuchungshaft gebracht- worden. Die Brandstifterin, Tochter eines Fabrikarbeiters in Spandau, Hedwia Wolter, diente bei dem Schneidermeister Gor gas und hat dessen Scheune angezündet, weil sie von ihrer Dienstherrin wegen nachlässiaer Arbeit ermähnt, und auch wohl gezüchtigt worden war. DaS von ihr angefachte Feuer hat mehrere
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