Indiana Tribüne, Volume 20, Number 13, Indianapolis, Marion County, 30 September 1896 — Page 2

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December, stattgefunden, insofern als die' Zahl der Arbeitslosen im Juni wohl die kleinste im Jahre, und im December zweifellos die umfangreichste war. Es ergaben sich danach bei der Verufszählung vom 14. Juni 1895, also im Sommer 193,979 Arbeitslose, und zwar 144.604 männliche und 49.375 weibliche. Diese vertheilten sich auf Altersstufen, wie folgt: ' B,n vk.nnlich Weiblich 14 20 Sauren 24,595 li;433 2030 . 43.549 17,910 30-50 48,042 11,493 60-60 . 15,409 4,490 60- 70 . 9,382 2,933 70 Jahren und mehr..... 3,627 1,106 Davon naren ledig 73.993 34,661 verheirathet 64,336 5,506 vervittwet und geschieden 6,225 9,202 HaushaltungSvorstände waren .......7.' 61,639 12,122 Zu ihrer Haushaltung gehörten 4 " - Ehefrauen. 47,662 Kmder unter 14 Jahren. 81.094 7,505 sonstige Angehörige 12,457 1,764 Wegen vorübergehender Arbeitsunfähigkeit waren beschäftigungslos 76.127, aus änderen Gründen 117.852 und zwar von letzteren seit 1 Tag 1360. seit 27 Tagen 10.185. seit L 14 Tagen 24,372, seit 1528 Tagen 12.212. seit 2990 Tagen 25.563, seit 91 Tagen und mehr 11.059 und seit unbekannter Zeit 26.170. Erheblich größer war die Zahl der Ar beitslosen bei der Volkszählung vom 2. December, also der Winterzählung. Ohne Beschäftigung waren 553.676, davon 386.686 männliche und 166.990 weibliche Personen. Sie vertheilen sich auf folgend Altersstufen: - o - Männlich Weidlich 14-20 Jahren 64,551 37,608 2030 . ' '..V..:...:' 109.633 54,207 80-60 , 131,793 42.294 C0-70 . 72.903' 30,219 70 Jahren und mehr..... 7,751 2,662 Davon waren ledig 176,189 101,581 verheirathet.... 193,383 33,526 vervittwet und geschieden 17,109 31,883 HauShaltungsvorttände waren l,vlö Lv,vl4 Zu ihrer Haushaltung , gehörten Ehefrauen 153,142 Kinder unter 14 Jahren..- 237,804 24.822 sonstige Angehörige..... 36,011 4,979 Wegen vorübergehender Arbeitsunfähigkeit waren beschäftigungslos 144.973, auö anderen Gründen 408.703. davon seit 1 Tag 11.341. 27 Tage 51.495. .8 14 Tage 115.141. 1528 Tage 73.982. 2990 Tage 92.881, 91 und mehr Tage 30.607. seit unbekannter Zeit 33.256 Personen. Es würde darnach die Zahl der Arbeitslosen bei - der . Sommerzählung 151. bei der Winterzählung 4.26 Procent der Erwerbsthätigkeit betragen haben, oder wenn man die Rechnung auf die Gesammtbevölkerung bezieht: bei der Sommerzählung 0,62 (bei der männlichen Bevölkerung 0.93, bei der weiblichen 0.32). bei der Winterzählung 1,74 (bei der männlichen Bev'ölkerung 2.47, bei der weiblichen 1,03). Der Unterschied zwischen den Ergebnissen der Sommer- und der Winterz'ählung ist im Wesentlichen in der Jahreszeit begründet, - indessen .nicht ganz, da bei der Winterzählung nur nach dem Hauptberufe gefragt war, vielleicht in einigen Fällen aber die Arbeitslosigkeit auf denNebenberuf bezogen sein wird,, so daß eine Anzahl von Arbeitslosen zu Unrecht verzeichnet ist. Auf die verschiedenen Berufsabtheilungen entfielen: Landwirthschaft. Gärtnerei Forstwirthschaft und Fischerei 28.343 bei.der löeruss- und 170.769 bei derLZolkszählung:Jndustrie. Bauwesen, Bergbau u. s. w. 106.075 bei der Berufs- und 262.283 bei der Volkszählung; . 'Hcyibel und Verkehr 22.053 bei der Berufs- und 33.456 bei der Volkszählung; häus liehe Dienste und Lohnarbeit wechselnder Art 32,277 , bei deriVerufsund 76.353 bei der -'Völkssählung ; Hof,- Staats,- Guneindedienst,' freie Verufsarten 4771 bei der Berufs und 5830 bei der Volkszählung. . , r; i i4 ; ' i ' "-;" r-- r: ' Künstliche Tiamänten. Künstiche Diamanten sind zwar keine Neuigkeit, aber alle weiteren Versuche derer, die sich mit ihrerHerstellung beschäftigen, haben'.Anspruöhauf allgemeines Interesses jumslv'ennsie.von so maßgebender Stellt ausgehen. 'wie fcon Henri Moissan in Paris. Dieser ausgezeichnete Forscher, der fast in jeder Woche, irgend eine Notiz oder größere Arbeit ,vzn Werth cuV. seinem Laboratorium ' in ' die Oeffentlichkeit bringt, hatte schon.in den Jahren 1893 und 94 nachgewiesen, . daß man den Kohlenstoff in der Form von Diamant erbalt, wenn man Suß'eisen schnell er J . r i , Al 1 m i. kalten lank. .Jer uegi eine neue'eiye. von Versuchen vor, bei welchen er lld Mit Mengen von Gußeisen - zu . epur noch schnelleren Erkaltung. fuhrtealS w.v. , vr?.a tnitri sviwft"

Vtl VCU tUyttfclt. v4w 'i erreicht, daß ein Tröpfen don flüsigem Eisen. .chdchZhTZ, it&&n .,7,? ?a 5jBMtf X

Ofen mit Kohlenstoff gesättigt hatte, von einer gewissen Höhe fallen gelassen wnrde, in ein Quecksilberbad, hineinfiel und sich in diesem plötzlich abkühlte. Der elektrische Ofen hatte zu diesem Zweck im Boden eine cylindrische Oesfnung von 6 Sentimeter Weite. Die Elektroden hatten 5 Centimeter Durchmesser und die positive war in der Achse von einem cylindrischen Canal von 8 Millimeter Durchmesser durchbohrt, in welchem sich ein langer Eisenpfropfen beliebig vor- und zurückbewegen ließ. Der Ofen stand auf zwei Gestellen, darunter ein eiserner Topf, der eine 10 Centimeter hohe Schicht von Quecksilbei und darüber eine doppelt so hohe Schicht Wasser enthielt. Man ließ nun einen elektrischen Bogen an mittels eines Stromes von 1000 Ampere und 60 Volt. Nach 23 Minuten wurde der Eisenpfropfen in der positiven EleZtrode langsam vorwärts bcwegt. das Metall nähert sich dem Bogen. schmilzt, beladet sich rasch mit Kohlenstoff und fällt dann in sehr regelmäßigen Kugeltropfen ab. Diese glühenden Kugeln, fallen in den Topf hinunter, dringen : schnell durch die Wasserschicht bis auf das Quecksilber hindurch, in dem sie infolge dessen hoher Wärmeleitungsfähigkeit sehr rasch erkalten. Wenn der Versuch einmal im Gange ist. können auf diese Weise durch fortgesetztes Vorschieben des Eisenpfropsens mehrere Kilogramm Eisen yertropft werden. Unter dem Schrot, das nun zwischen der Queck silber- Und der Wasserschicht schwimmt, findet sich einerseits eine Anzahl von Kugeln oder abgeplatteten Ellipsoiden. die eine regelmäßige Fösm besitzen und vollkommen gleichartig sind; iyrDurchmcsser beträgt ungefähr 1 Centimeter. zuweilen auch nur 45 Millimeter. Andererseits finden sich unregenmäßige Gestalten, die beim Herabfallen zerschäumt sind, sie schließen kleine Hohlräume ein, lassen sich leicht mit dem Hammer zerschlagen und enthalten Kohlenstoff nur in der Form von Graphit. nicht in der von Diamant. Die regelmäßigen Kugeln dagegen enthalten Diamanten, theils schwarze, theils durchsichtige, letztere in sehr kleinen Crystallen, die zuweilen große RegelMäßigkeit zeigen. So erhielt Mosn z. V. ein Oktaeder, dessen Seite im Mazimum 0.6 Milimeter lang war. Die Cryställchen ritzen Rubin und haben den Glanz und das Aussehen fc3 Diamanten. Durch eine andere Anordnung des Versuches wurden noch größere Tropfen von 23 Centimeter Durchmesser erhalten, doch hatte das Experiment in diesem Falle keine eigentlichen Ergebnisse, da die Quecksilberschicht nicht dick genug gewählt war und die Kugeln daher auf dem Grunde zersprangen. Moissan hatte die Einrichtuna getroffen, daß er durch den Boden des Gefäßes hindurch das Hineinfallen der glühendslüssigen Tropfen beobachten konnte, die Kugeln schienen mit Gas gesättigt und zerspranaen aus dem Boden des Gesäßes wie ein Meteor mit einem slmtenschußähnlichen Knall. Auch' konnte die Erkaltung noch mehr beschleunigt werden, wodurch eine noch größere Ausbeute an Diamanten erzielt wurde. Dieser Diamant war von Graphit in kurzen Krystallen begleitet. Zuweilen zeigten sich wieder ' gute Krystallbildungen ' . -tN Ä.njti:--

theils von vollkommener ujuiih leit. theils mit dunklen Einschlüssen. Solche Verunreinigungen nennt der Franzose crapauüL (Kröten); sind sie in großer vorhanden, so veranlassen sie dieEntstehung des sogenannten schwaczen Diamanten. Moissan hat ebenfalls in den letzten Wochen die schwarz; Diamanten vom Cap und aus Brasilien untersucht. Diese Einschlüsse sind nach Moissan eine Varietät des Kohlenstoffes, die von der des Diamanten verschieden ist. Er nahm einen schwarzen Diamanten von ungefähr 2.5 Gramm, der einige kleine durchsichtige Zonen auswies, hüllte ihn in ein Stück Leinwand und legte ihn auf einen Amboß, wöer'mit einem ftarnrner zerschlagen .wurde. Der Stein sprang beim ersten Schlag auZeinander und zeigte sehr schatse oktgedrische Spaltungsrichtünqen. . Das Ganze wurde in einem Mörser zu einem feinen schwarzgrauen Staube zerstoßen und dieser nun unter dem Mikroskop untersucht. Auch die kleinen einzelnen Fragmente des Staubes enthielten jedes noch zahlreiche .Kröten Dann nahm Moissan 1 Centigramm des Staubes in eine Glasröhre und erhitzte den Jnbalt in einem Sauerstoffströme bis auf eine Temperatur, die sich 200 Grad unter der Verbrennungötemperatur des Diamanten hielt. Nach ungefähr einer halben Stunde zeigte sieb ein schwaches Entweichen von Kohlensäure. das bald aufhörte. Nach dem Erkalten hatte die Substanz ihre graue Farbe verloren, war völlig weiß geworden und zeigte auch unter dem Mikroskope "keine Kröten Die schwarze Materie des schwarzen Diamanten verbrennt also im Sauerstoff zu Kohlensäure bei einer Temperatur, die erheblich niedriger ist als die Verbrennungstemperatur des Diamanten, worauf der Diamant durchsichtig wird und das Experiment gelingt; ein größeres Bruchstück eines schwarzen Diamanten entfärbt sich unter gleichen Bedingungen , nicht. Moissan untersucbte ferner noch die diamantführenden Sande Brasiliens. In diesen fand sich ebenso wie am Cap Diamanten von mikroskopischer Kleinheit, die den künstlichen durchaus entsprechen. Sie sind sowohl ; schwarz als ' durchsichtig und in beiden Fällen von Graphit bezleiiet. Unser großer Büchermarkt. ' Wir 'stehen in der Jahreszeit, in welcher Ernteberichte aller möglichen Art an der Tagesordnung sind. So mag denn auch einmal von der heurigen amerikanischen Bücher-.Ernte" ein. wenig .die Rede sein, da sich gewiß Quch.viele deutsche Leser für einen kleinen Einblick in die speciell amerikanisckfL'Meratur oder Büchermacherei un'settrTage interessittn. Es ist ganz angemessen, ? sich diesen ' Einblick oder Ueberblick wün .erViULUÄnitem .Wf?'., .1 ,i9b -räa&'Yf atftl

Denn der bedeutendste .Theil der schrifistellerischen Productionen wird zwischen jetzt und Januar- auf den, Markt gebracht und im Voraus ver kündet; fast alle wichtigeren Werkes welche in amerikanischem Verlag erscheinen, pflegen in .diesem Theil deS Jahres dasLicht der Welt zu erblicken; das ist beinahe zu einem ungeschriebenen Gesetz bei unseren Verlegern geworden. Man kann auch von unsere BücherErnte sagen, daß sie reicher ausgefallen ist. als je zuvor; die flauen Zeiten scheinen wenig abschreckend auf die amerikanischen Autoren und Verleger gewirkt zu haben, abgesehen von der poetischen Productton. Nachstehende Angaben sind dem Drnl" entnommen, einer der officiellen Zeitschriften aus dem Gebiet der amerikanischen Literatur und Bücherhändlerei, und können, wie immer, als sehr verläßlich gelten. Wessen Beruf es ist, alle die neuen literarischen Erscheinungen durchzusehen, und sei es auch nur flüchtig, den muß freilich beim Blick auf die Lifte des .Dial" eine wabre Gänsekaut

überlausen, und verzweifelnd mag es ausrufen: und da verlangt man von der Kritik auch noch, daß sie gründlich sein soll!" Für den durchschnittlichen Leser jedoch, welcher auswählen kann, was ihm beliebt, können diese Ankündigungen nur angenehm erregend auf den geistigen Appetit wirken. Die Titel der Bücher aufzuzählen, wäre an dieser Stelle nur eine sehr undankbare und langweilige Aufgabe, und bald genug werden ja die betreffenden Liebhaber an den Schaufenstern oder auf den Sckautiscben Lbraenua Gelegenheit haben, sich jeden einzelnen aum des Bucherwaldes zu betrachten. So sei es denn hier an einem Ge-sammt-Ueberblick genug. Daö besagte Verzeichniß aller amerikanischen Bände. welche in diesem Svätberbst erscbeinen sollen natürlich wird dasselbe nocy av und zu Ergänzungen erfahren enthält rund 900 Titel, während es im vorigen Herbst im Ganzen nur 700 waren. Sonach ist eine Zunahme um nahezu 30 Procent zu verzeichnen. Man kann diese Erscheinung verschiedenartig deuten. Es läßt sich ein Glaube an einen zunehmenden Ge-! schmack des amerikanischen Volkes für Literatur daraus lesen. Schlechte geschäftliche Zeiten können in mancher Beziehung lähmend auf die literarische Production wirken, in anderer Beziehung aber dieselbe sowie das Interesse des Publikums an ihr sogar fördern, besonders zur Zeit von Nationalwahlen. Niedrige Preise der Bücher haben wohl das wenigste damit zu schaffen; denn im Allgemeinen sind die Preise neuer und sich in anständiges Gewand kleidender Werke bei uns keinesWegs zurückgegangen, wenigstens nicht in diesem Jahre nnd auch nicht in der Zeit unmittelbar vorher. Ob die Schriftsetze-Maschinen etwas mit dieser erhöhten Production zu thun haben? Stellenweise mag ihr Einsluß sich einigermaßen geltend gemacht haben. Es mag noch ausdrücklich HinzugesüM sein, daß alle diese, bis jetzt angekündigten Werke absolut neu sind, und keine neuen Ausgaben alter Werke sich darunter befinden, es sei denn mit verändertem Inhalt. Auch darf bemerkt sein, daß nur wenige der Werke, welche auf den Feiertags-Tisch geworfen zu werden pflegen, schon in diesem Ver?eichniß vorkommen. Die Zahl der letzteren ist allemal ein so bedeutender, daß man getrost die Gesammtvroduction. für die Zeit bis Neujahr, auf 1200 beziffern darf! Jene 900 Werke werden aus den Pressen von 51 amerikanischen Verlegern hervorgehen 9 Firmen mehr als im vorigen Jahre und die Durchschnittszahl für jeden Verleger ist. demnach von 17 auf 18 Werke gestiegen. Ein Verlagshaus hat sogar 100 neue Bücher ankündigen lassen. Wie schon angedeutet, ist die poetische Production zurückgegangen, und überhaupt ist das Verzeichniß devDichtungswerke ein kürzeres als gewöhn lich. Dagegen sind Reise- und andere beschreibende Werke ungewöhnlich stark vertreten; desgleichen kommen Weltgeschichte. Wissenschaft und Pädagogik gut weg. Bücher über religiöse Gegenstände sind nur wenige von besonderer Bedeutung angekündigt. Selbstverständlich ist die politische Büchermacherei eine ziemlich starke. Nach den Titeln und Verfassern darf, im Vergleich mit Productionen früherer Zeiträume, die Annahme gewagt werden, daß sich die amerikanische Bücherproduction im Ganzen an innerem Gehalt bessert, also auch in dieser Hinsicht der Fortschritt zu seinem Rechte kommt. Erster kalifornischer Schiffsverkehr. Nachdem schon öfters von der Vergangenheit ' des atlantischen SchiffsVerkehrs die Rede gewesen, mag auch der ersten Fahrten nach der GoldstaatKüste die man freilich von dieser Seite damals noch lange nicht kannte einen Augenblick gedacht sein. Ganz bestimmt läßt sich nicht angeben. welches das erste Boot war. das in den Hafen von San, Francisco zu geschäftlichen Zwecken einlief. Das erste aber, über welches ein geschichtlicher Nachweis vorhanden ist. war der Eagle". im Jahre 1816. Derselbe war ein englisches Boot, unter dem Befehl von Capitän Mlliam Davis. machte indeß seine Fahrt von Boston aus und berührte u. A. auch die Sandwich - Inseln und Alaska. Das Waaren - Cargo, welches der Eagle" mit sich führte, war eine förmliche Offenbarung für die kalifornischen Eingeborenen, besonders was die Kleiderstoffe anbelangte. Zahlungen wurden namentlich in Häuten, Fellen, Talg. Seife und Fischen geleistet, und man kam mit diesem Gelde sehr gut aus. zDer J5agle1 widmete sich, vorwiegend dem Handel mit See-Otter-Fel-len und machte glänzende Geschäfte; denn damals waren diese Thiere an unserer Pacificküste und zumal in der Bai von San Francisco sehr reichlich 4" YWttiAuf ZsttWabt M

dteseö Schiff weNeinetnnahme von t ungefäyr525.000-. Natürlich regte das den 'Mitbewerb. lebhaft an, und ohne Zweifel wurde durch diesen Handel der'San'Franciscoer Hafen zum ersten Male der großen Welt bekannt. ? Dieser Handel war aber zum großen Theil ein Schmuggelhandel. An den mexicanischen Häfen wurden hohe Zölle gefordert indeß drückten die BeHorden gewöhnlich das eine Auge zu, und der Schmuggel bewegte sich daher Itets in gemüthlichen Bahnen!

Europäische Aundschau.: Provinz Brandenburg. Berlin. Sieben unversorgte Kinder hinterlaßt der 40 - jährigeModtlltischler Ernst Schurig, der sich in secier Wohnung Exerzierstraße 21 erhängt hat. Nahrungsnoth ist die unmittelbareVeranlassung zu dem Selbstmord gewesen; freilich hat sich derUnglückliche auch lohnende Arbeit durch seine Neigung zum Trunk selbst verscherzt. In gleich trauriger Lage bleibt die Frau des Maurers Blankenbürg in Nieder - Schönhausen zurück, der im dortigen Forst erhängt vorgefunden wurde. Auch er hmialäßt sieben Kinder. Dem Prinzen Viktor von Italien ist vom Kaiser in Breslau der' Schwarze Adler - Orden verliehen worden. Der Ruhm, der älteste Bewohner Berlins zu sein, wird dem alten Prenzler streitig gemacht durch die Wittwe Frau Charlotte Brehmer. Am kommenden 8.. Februar wird sie 103 Jahre alt. Frau Brehmer ist am 8. Februar 1794 zu Frankfurt a. O. geboren. Seit nunmehr 66 Jahren wohnt die Greisin in Berlm, die letzten Jahrzebnte bei ihrem ältesten, jetzt 70-jäh-rigen Sohne in einem Hause der Kafianienallee. Bis heute erfreut sie sich der besten Gesundheit; sie hat dreiSöhne, zehn Enkel und zwanzig Großenkel. Königsberg, Nm. Das hiesige, besonders im Sommer viel besuchte Schützenhaus mit seinem hübschen Garten, welches schon in den letzten Jahren mehrfach den Besitzer gewech selt hat. ist jetzt wiederum in neueHände übergegangen. Es ist für ca. 60.000 Mark von dem Brauereibesitzer Hermann Falkenthal hier gekauft worden. L a n d s b e r g a. W. Die Reg'erung hat die zwangsweise Abtragung der gepflasterten städtischen Wartheanläge unterhalb der Brücke angeordnet. Mit der Arbeit ist bereits begonven worden. Provmz Ostpreußen. Braunsberg. Eine interessante militärische Uebung fand in der Umgegend von Braunsberg statt; es galt, die Bahnstrecke zwischen Böhmenhösen und der Stadt vor dem Feinde zu schützen. Einige Schwadronen Allenst'einer Dragoner bildeten den Feind. Längs dem Bahngeleise waren Posten unsres Bataillons aufgestellt, um den Feind zu beobachten. Unter dem Schutze i'r Nacht soll es den Dragonern doch gelungen sein, die Bahngeleise provisorisch zu zerstören. . G o l d a p. Von der Stadt Goldap ist durch Großfeuer ein ganzer Stadttheil zerstört worden. . I n st e r b u r g. Großes Aussehen erreqt hier die plötzliche Verhaftung des Directors am Schlachthofe. Braun, welche nach einer unvermutheten Cassenrevision erfolgte. Es soll sich um fortgesetzte Urkundenfälschungen und Unterschlagungen handeln. ! Provinz Westpreußcn. ' L e m b e r g. Im Jagdrevier des Grafen Fredo in Wybranowka. Bezirk Bobrka. wurde der Förster Panek von einem Jagdtheilnehmer. einem hiesigen Studenten der Medizin, in Folge eines unglückseligen Zufalles erschossen. Der Thäter stellte sich sofort selbst dem Gericht, wurde aber nach dem Verhör auf freien Fuß gestellt. ' R i e s e n b u r g. Bei dem letzthin abaebaltenen Schützenfest errang die Konigswürde Schützenwirth Richard Kuß. Erster Ritter wurde Klempnermeister Vardohn. zweiter RitterSchnei. dermeister Liedtke. i T h o r n. Die Stadtverordnetenversammlung hat zum Stadtbaurath den Regierungsbaumeister Schulze von der Wasserbauinspection Hierselbst mit 24 von 25 Stimmen und zum unbesoldetenlStadtrath den Fabrikbesitzer Tilk gewählt.' ! T u ch e l. Der Cantor Julius Hailer aus Labischin ist von der hiesigen Synagogen - Gemeinde als Cantor hierher berufen worden und vom Regierungs - Präsidenten zugelassen worden. i Provinz Pommern. ' D a v e r. Große Ausregung herrscht in unserer Stadt wegen einer größeren Anzahl plötzlich eingetretener Erkrankungen gleichmäßiger Natur und habm die angestellten Untersuchungen ergeben, daß dieselben eine Folge des Genusses von verdorbenem Fleische sind. Mehr als 30 Personen liegen bereits darnieder und ist deren Zustand ziem lich bedenklich. ! D r a m b u r g. Bei dem diesjährigen ' ; Königsschießen . der hiesigen Schützengilde wurde der beste Schuß für den Kaiser abgegeben. Nunmehr ist bei der Gilde zur Freude ihrerMitglieder die Nachricht eingegangen, daß Se. Majestät die dadurch erlangte KLnigswürde bei der hiesigen Schützengilde angenommen hat. Stettin. Die diesjährige Provinzial - Lehrer - Versammlung findet am 6;, 7. und 8. October in Stolp statt. Die Einladung zur Theilnahme an derselben, welche sich an sämmtliche Zweigvereine, an die gesammte Lehrerschast Pommerns, sowie an alleFreunde der? Schule und des .Lehrerstandes richtet, ist bereits ergangen. I Vroviuz Posen. Jntroschin. In dem zum hiesigen Polizeidistrikt liegenden DorfePa-koklqw-wrr emk?neueta.iha!ischk.KirO ch, lgedauk ?MeudaM iexf,rdulichm V ittel sind theils urk-?d.en-:3utS he !rn, Grafen v..Czarlleckhe!lS-durch B iträge der GemeindemUglieder auf. bracht worden.'i J31 si

K r o t o f ch t n. Kürzlich wurde in Raciborowo die Wachtbude des ObstPächters Pajewskr durch ruchlose Hand in Brand gesetzt ..".Die in derselben schlafenden beiden 7 bezw. 3 Jabre as ten Söhne des. Pächters fanden in den Flammen ihren Tod. - Posen. Gegen das Rauchen Zugendlicher Personen hat der hiesige Po-' lizeipräsident eine Verordnung erlassen, wonach allen jugendlichen Personen, sofern dieselben sich nicht in Begleitung Erwachsener befinden, daö Rauchen ' auf den öffentlichen Straßen untersagt werden soll. Wahrscheinlich werden die jungen Leute stets ihren Taufschein bei sich haben müssen. Provinz Schlesien. Breslau. Im Polizeigericht des .Breslau Fremden- und Intelligenzblattes" ist zu lesen: Zugeflogen ist am 19. August dem Sadowastryße Nr. 45 wohnenden Kaufmann Fritz Mangelsdorf ein weißer Hund mit braunem linkem Ohr und der Steuermarke No. 1060." Der fliegende Hund muß von Sumatra oder einer anderen der indischen Inseln gekommen sein. Briefen. Ein netter Wächter scheint der erst vor einigen Monaten von der Gemeinde angestellte NachtWächter Dulski in Loszewo zu sein. Schon seit einigen Wochen wurden in der Ortschaft nächtliche Diebstähle verübt. ohne daß es gelungen wäre, den Dieb zu ermitteln. Letzthin Nachts wurde nun dieser Wächter dabei erwischt, als er gerade von einer Gartenbleiche Wäsche entwendete und nach Hause schaffen wollte. Bei der vorgenommenen Haussuchung fand man mehrere gestohlene Sachen vor und D. gestand, dieselben entwendet zu haben. Er wurde verhastet. . G l e i w i tz. Wegen Defraudation begangen an den Hultschinsky'schen Hüttenwerken, wurde der. Schichtmeister Langer zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt. Die Werke sind um ca. 10.000 Mark geschädigt. Provinz Sachsen. Egeln. Ihr- dreißigstes Stiftungsfest beging die hiesige freiwillige Feuerwehr. An der Feier, die inCominers und Ball bestand, nahmen auch Vertreter dev Feuerwehren von Bahrendorf, Cochstedt. Schneidlingen und Staßfurt Theil. Beim Commers wurde für 30-, 20-. 15- und 10jährige Dienstzeit die Dienftauszeichnung einer Reihe von Kameradenüberreicht. Die Auszeichnung für 30 Jahre Diensie in dev Feuerwehr erhielten die Kameraden A. Cloß und W. Hübler. H a l b e r st a d t. Endlich, nach nunmehr 13 Jahren ist nach Vollendung des Baues unserer neuen Domthürme der hohe Baumzaun, der den östlichen Theil des Domplatzes bis jetzt eingeschlossen hatte, abgebrochen worden, so daß der majestätische Dombau sich dem Beschauer nun wieder in seiner ganzen Größe und Pracht zeigt. Der von Fremden viel gesuchte, sagenhafte Lügen- oder- Teufelsstein ist gleichfalls wieder zugänglich geworden. Der herrlich belegene.von zwei stattlichen Kirchen und sonstigen sehenswerthen Gebäuden umgrenzte große Domplatz gewährt jetzt wieder seinen früheren großartigen Anblick. Magdeburg. Karl Einecke in Magdeburg-Neustadt hat anläßlich des in Aachen abgehaltenen Congresses der Allgemeinen Radfahrer-Union einen Record Magdeburg-Aachen aufgestellt, und zwar hat er die 500 Kilometer betragende Strecke in der. Zeit, von 28 Stunden 15 Minuten zurückgelegt. Provinz Schleswig-Holstcin. . Flensburg. A. F. Petersen. königlicher Eisenbahndirektor, ist hier, 68 Jahre alt, verstorben. Der Heimgegangene hat die größte Zeit seines Wirkens und Schaffens in unserer Stadt verlebt. ' H a d e m a ? s ch e n. Ein vollständigev Raub der Flammen wurde das Gewese des Landmannes Stecher zu Ganzenbeck bei Röst. Fast sämmtliches Inventar, die bereits geborgene Ernte und die gesammte Habe des Knechts verbrannten mit. Stecher soll sehr mäßig versichert haben. Krempe. Dem mehrfach erwähnten John Ahsbahs in Paris ist für die seinen Heimathsgemeinden in den letzten Jahven zugewendeten bedeutenden Stiftungen und den dadurch bethätigten Wohlthatigkeitssinn der königliche Kronenorden dritter Klasse verliehen worden. , N i e b ü 1 l. In unserem Orte ist die Errichtung einer Pfennig-Spar-lasse beschlossen worden. Dieselbe wird voraussichtlich am 1. Octobev ihre Wirksamkeit beginnen. Provinz Hannover. Lee r. Einen netten Burschen fing unsere Polizei in der Person eines Gymnasiasten aus Chemnitz. Derselbe hatte ohne elterliche Genehmigung eine Excursion nach Holland unternommen und war. nachdem er seine Baarschast Verzehrt hatte, hierher, zurückgekommen, um seinen Vater telegraphisch um die Einsendung von 50 Mark zu ersuchen. Der Vater sandte das Telegramm an die hiesige Polizeihund als der Bur sche sein Geld bei der Post in Empfang nehmen wollte, wurde er festgenommen und vorläufig, in das Polizeigewahrsam gebracht. Er aab als Grund seiner Entweichung eine ihn drückende Schuldenlast von 2800 Mark an.' Die 50 Mark wollte er zu einer Reise nach Straßburg benutzen, um dort einen Freund zur Hergabe weiterer Geldmittel zu bewegen. L ehe. Unser schöner Stadtpark hat in den letzten Wochen ein herrliches Columbus-Denkmal erhalten, das von einem hiesigen Einwohner, B. v. Glahn, geschenkt worden ist. Seinen Platz hat das Denkmal auf einem kleinen Hügel erhalten. Auf zwei gewaltigen Granitblöcken, die auf zwei Bronceplatten die Inschrift .Colum-bus-.und ein Bild von dem Schiffe 'St..Maria--zeigen.' erhebt- sich die Jt Jk r ' m es l ... .

yenMVne uceiiaur. s,L,ouim-.i huS.' demit wallendem Mantel', im. Sturck'riar'gestellt L "Das von emem iertteMüintt-Werk-

statt ausgeführt. Zur Zeit wird das

yerriicye Denkmal noch mit emem geschmackvollen Gitter umgeben. : . ? L ü ch o w- Ein zehnjährige: Knabe in dem Dorfe B.,' der seiner Zeit von einem Wagen überfahren wurde, bat an.' die Berufsgenossenschäft die Bitte gerichtet, dir Zahlung 'der ihm zustehenden Unfallrente bis zu seiner Volljährigkeit einzustellen, da dieselbe jetzt von seinem Vater in Empfang genommen und vertrunken werden würde! Provinz Westfalen. Bochum. Neulich ertrank der Maschinist Ernst Schneider auf dem hiesigen Schlachthofe im soa. Kühlschiff. Schneider muß jedenfalls in einem Schwindel- odev Ohnmachtsanfall in den Apparat gestürzt sein. Das Wasser stand nur einige - Centimeter hoch. Dem hiesigen Gerichtsgefängniß zugeführt wurde der Raubmörder Slotter. welcher den 16jährigen Lehrling Klesfermann kürzlich tödtete und beraubte. Horde. Einige 90,000 Mark zu viel erhobene Steuern muß die Stadt Hörde in Westfalen auf einmal den Interessenten zurückzahlen. Das ist fast die Hälfte deS Etats des ganzen Jahres. Zunächst hat die Stadt nach einem Erkenntnisse des Oberverwaltungögerichts dem Professor Dr. Scheibler in Charlottenbuvg, der für die Jahre 1892 93 und 1893 94 je 15.000 Mark Communalsteuer gezahlt hat,' diesen Betrag wieder herauszugeben, da nach diesem Erkenntnisse Herr Scheibler in Hörde völlig steuerfrei ist. Ferner ist ein Betrag von 10.000 Mark bereits an einen Herrn Schlutius, der ebenfalls zu Unrecht eingeschätzt war. zurückgezahlt worden, außerdem aber hat die Stadt in erster Instanz den Proceß gegm den Hörder Verein" verloren, der das nette Sümmchen von 55.000 Mark Mark zurückverlangt. M ü l h e i m. Bankier Leo Hanau dahier hat anlaßlich der glücklichen Operation eines seiner Kinder eine Summe von 20.000 Mark gestiftet, deren Zinsen alljährlich dazu verwandt werden sollen, armen, leidenden Kindern den Aufenthalt in einer Sommerfrische zu ermöglichen. Rheiuprovinz. Duisburg. Eine Anzahl hiesiger und auswärtiger Herren geht mit dem Plane um, in Duisburg ein Solbad zu errichten. Das Bad nebs Kurhaus soll am Kaiserberge erbaut werden. Die Bergbau-Actien-Gesellschaft Altstaden wird sich zur Abgabe der Sole versieben. E lberfeld. Daß ein Kind ohne Augen zur Welt kommt dieser seitsame Fall von Mißbildung ist hier in den letzten Tagen vorgekommen. Einem hiesigen Privatsekretär wurde ein Mädchen (das 12. Kind) geboren, bei dem zwar die Augenhöhlen vorhanden sind, die Augen abev vollständig sehlen. Ein hinzugezogener Augenarzt erklärte, daß ihm ein ahnlicher Fall in seiner langjährigen Praxis noch nicht vorgekommen und seines Wissens auch in der ärztlichen Wissenschaft bisher noch nickt beobachtet sei. E s s e n. In der Krupp'schen Gußstahlfabrik kam man einem Verrath von Fabrikationsgeheimnissen auf die Spur, dessen sich ausländische Angestellte' schuldig gemacht haben. Infolge dessen wurden sämmtliche ausländischen Beamten und Arbeiter entlassen. Geheimrath Krupp hat aus Anlaß der Anwesenheit der Kaiserin eine neue milde Stiftung im Betrage von 300.000 Mark in's Leben gerusen, zum Zweck der Errichtung eines Reconvalescentenheims auf dem AItenhof für wiedergenesende Arbeiter. Geheimrath Krupp wird in derColonie Altendorf zwei Capellen (eine evangelische und eine katholische) auf seine Kosten erbauen lassen. Provinz Hcsscn-Nassau. Arolsen (Waldeck). In unsern Waldecksch:n Forsten und zwar in der Gegend von Hemfurth haben sich kürzlich ganze Rudel von Hirschen gezeigt, unter welchen sich sogar Sechszehnender befinden. Das Hochwild soll an den Feldern schon beträchtlichen Schaden angerichtet haben. Borken. Einen guten Fang machte kürzlich der . hier stationirte Gensdarm.Herr Ackermann. Vor mehreren Wochen waren aus der Strafanstatt in Ziegenhain 2 Sträflinge entsprungen. Den einen, Namens Jakob Diehlmann aus Düsseldorf, welcher nur mit Hemd und Hose bekleidet war, nahm der Gensdarm in dem ziemlich abgelegenen Dorfe Stolzenbach gefangen. schloß ihn und überlieferte ihn dem hiesigen Gerichtsgefängniß. Frankfurt. Hier sind zwei Kinder im Müllermain ertrunken, daS vierjährige Söhnchen des Möbelschreiners Balles und das fünfjährigeSöhnchen der Wittwe Müller, beide in der Grubengasse wohnhaft. Die Kleinen batten am Main gespielt und waren dabei in's Wasser gefallen. Am Ufer fand man ein Wägelchen mit Pferdchen, vor-das sie sich gespannt hatten. Bei den sofortigen Nachforschungen wurde der kleine Balles gesunden, er war aber bereits todt. Hter hat sich die 'in einem Hotel am Hauptbahnhof wohnende, in den 30er Jakren stehende Frau Dr. Schwalb aus Detmold -mit einem Revolver erschossen. Das Motiv der That ist unbekannt. . Hyperbel. Sergeant ;2Was hüsteln Sie denn die ganze Zeit, Müller, ist Ihnen ein Commißlaib in die unrechte Kehle gekommen?" Rücksichtsvoll. Herr: ..Auch das Uebermaß des Glückes kann tödten." Lieutenant: Arij ja fatal!. ..werde dann nie Heirathsantrag machen kön nen!" . Boshaft. Verliebter: Heut' nacht 12 Uhr bringe ich meiner Angebeteten ein Ständchen." Freund: Du wirft doch Deinen Regenschirm nicht vergessen?"- ' - i e img5e zä h l t. Banir? - 38o .Mntennderlöichctor? .Städter: Dasweißich nicht dummer,Bauerv." Bauer: So? Bist denn Du noch nie wnk'ä'wöei- t::

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