Indiana Tribüne, Volume 20, Number 12, Indianapolis, Marion County, 29 September 1896 — Page 3
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Die Breitenbachs.
Roman von HanS Richter. (Fortsetzung.) Dann ersuche ich Dich ganz !e i ....C1 ... ' inmmi. Dies aucy m uiunfi zu vci meiden ein Seufzer der Erleichterung hob seine Brust, und die Lider preßten sich über die noch soeben in schreckhaftem Forschen auffunkelnden Augen ich will es nicht, daß durch Lüge und Verleumdung auch in unseren Kreis Zwiespalt getragen werde." Warum aber nicht durch Offenheit und gegenseitiges Vergeben und Vergessen jede Differenz lösen?" entgegnete Eugen mit bei ihm seltener Hart näckigkeit. Deine eigenen Worte, lieber Vater, beweisen mir, daß mein Empfinden mich nicht täuscht. Wir Kinder stehen machtlos vor einem peinigenden Räthsel.das die Väter trennt und seine Schatten auch auf uns werfen muß." Unsmn!" schrie der Major dazwischen und schlug mit der Faust auf den Tisch. Ich will das nicht hören, zum Donnerwetter ja,. schweig' mir davon: Lüge ist's, erbärmliche Lüge! Beweist mir's doch!" Und nun völlig blaß, sprang er auf und eilt: in das Haus. Die bürgerliche Mittagsstunde war kaum vorüber, als die Langenfelder Equipage vorfuhr, um Minnie abzu holen. Die Jugend machte doch ihr Recht geltend. Strahlende Freude lag auf dem lieblichen Mädchengesicht; mit einem gewissen stolzen Wohlbehagen schmiegte sich die weiche Gestalt in die Kissen. Hübsch das Haus hüten, Papachen!" rief sie noch zurück. Der Doctor nickte mechanisch und ging, als der Wagen in einer Staubwölke verschwunden war, in sein Arbeitszimmer zurück. Der Sonnenschein fluthete grell über die auf dem breiten Sekretär aufgehäuften Bücher. Zeitungsausschnitte und Excerpte. Auf einem Conceptbogen standen lange Zahlenreihen verzeichnet, doch nur zerstreut irrte des Doctors Auge darüber hin, und seine Hand legte die kaum ergriffene Feder wieder nieder. Den Kopf in beide Häne "V'M. ver suchte er gewaltsam, sein "Denlrn rn die Arbeit zu bannen. Vergebens! mn Entseden fühlte er, wie einiae Tage angestrengter Thätigkeit seilte eifrige Kraft völlig erschöpft hatten! war ihm nicht möglich, auch nur eine Ziffernreihc zu addiren. Geradezu ausgepumpt däuchte ihm sein Gehirn, eine wüste Leere, auf welcher ,in dumpser, schmerzender Druck lag. ES muk aeben, lmricbte er wfl thend in sich binein. und mit kramvs hast gespannten MuSkeln griff er wieoer zur Feder. Mit fiebernden Pulsen begann er zu zäblen: ??Lns und sieben ist zwölf und drei ist fünfzehn und drei ist achtzebn und neun ist ist achtzehn und neun " um oen Preis einer Krone hatte er im Augenblick nicht die Summ angeben rönnen. Der Anfang vom Ende!" murmelte er und starrte mit trübe blinzelnden Augen in den grellen Sonnenschein. Es fröstelte ihn ein so schmachvolles, trauriges Ende so glänzenden Talentes, so mühevollen ehrlichen Arbeitens! und warum? warum? Lag die Schuld denn wirklich nur an und in ihm? Wäre er auch derjenige geworden, der er heute war, wenn er Anerkennung oder doch wenigstens Verständniß gefunden hätte, wenn nicht der eigene Bruder ah. schon der Beginn dieses Gedankens ließ sein Blut wie rasend durch die Adern schießen! Da droben konnten sie jetzt scherzen und lachen und schwelgen, im Genießen vergessen, während er um armseligen Lohn sich das Hirn zermarterte und die Finger wund schrieb. Im Genießen vergessen! Wie ein schwacher glühender Funke räthselhaften Ursprunges in aufgehäuften Brennstoff, fiel dieser Gedanke in des erregten ManneS Seele. Kaum scheint er zu glimmen, dann leuchtet er plötzlich hell auf, breitet sich aus, immer heftiger, immer gewaltsamer, unwiderstehlich. bis alle in Flammen steht. Ein Richt hatte er doch gemein mit jenem Manne, der dem Namen nach sein Bruder war! Eins bot ihm die Welt noch im Genießen vergessen! Schon hatte er den Rock gewechselt, hielt Hut und Stock in der Hand.stand vor der Thür, da wenn Minnie ihn sähe! DaS trieb ihn wieder zurück. Zu spät! Er vermochte den lodern den' Brand nicht mehr zu dämpfen, das brennende, gierige Verlangen nicht langer zu unterdrücken. Früher oder später wird auch Min nie ihn verlassen. DaS Wohlleben wirft schon seine lockende Angel nach ihr aus. Dies ärmliche Häuschen und das glänzende Schloß da droben, der verrufene Vater, welcher sie kaum vo? dem Hunger zu schützen vermag, und der reiche, hochangesehene Oheim, der ihr die Pforte irdischen Glücke? auszu schließen bereit ist der Contrast ist zu scharf, um sie lange kämpfen zu lassen. Verwandte und Freunde haben ihn aufgegeben, waru?i nicht ein schwaches Kind, ein begehrendes Weib? Reinhold Breitenbach befand sich bereits auf der Chaussee. Landleute in FesttagSkleidern schrit? ten der Stadt zu, am Arme den großen Henkelkorb, in dem sie die eingekauften Waaren nach Hause bringen wollen. Behäbige Büraer begannen, 'ihren SonntagsnachmittagS Spa ,ieraana. Nur einige der Landleuttz grüßten den Doctor; die anderen sahen über ihn hinweg oder musterten ihn mit svöttiköer Neuaier. Da kam der dicke Stadtrath Schirr, machet- mit seiner nicht minder behabi rn CBfliKn. Der Doctor und er hatten auf derselben Schulbank gesessen und alS Studenten vik rrnnuic, Bude" bewohnt. Der SwdiosuZ BreitenhaÄ besuchte stetI ditCyllesien.
walzrenv der tubiosuk lSchirmachn stets nur' in der stnetfy ohii aus 1 dem Fechtsaal zu finden war. Der Her? Stadtrath schien plötzlicb7 etwaS unge, mein Interessante an meiner Chaussee Pappel zu entdecken. Er blieb davo? stehen, sah am Stamm-hmauf beklopfte die Rrnde und vertiefte' sich so sehr in diese botanische Untersuchung, daß er den Vorüberschreitenden schlechterdings nicht bemerken konnte. Reinhold Breitenbach lachte scharf auf o FreundschaftSschwüre, o Welt! ' Im nächsten Restaurant kehrte er ein. Mit verletzender Nacdlässigkeit schob ihm der Kellner da bestellte Bier hin. Es kümmerte ihn nichts; er leerte daö GlaS auf einen Zug und bestellte ein zweite, dann ein dritte. Wie daS durch die Adern rann, ein wärmender, belebender Strom, der allen Aerger hinwegspülte! Wie da Gehirn sich dehnte und füllte! Wie jung und frei und park er sich fühlte! Daß er allein an seinem Tischt blieb, während alle anderen sich füllten, daß bisweilen sein Name in höhnischem verächtlichem Tone an sein
Ohr klang waö focht ihn da jetzt an! Kellner, noch ein!" Bedaure, der Herr hat befohlen. Ihnen nichts mehr zu verabreichen." Auch. gut!" Lachend bezahlte er au seinem mageren Veutelchen die Zeche und legte em Funfzigpfennigstuck hmzu filk Ihre Höflichkeit, junger Mann!" ' C war das letzte, da er besaß. Schade eigentlich! Es hätte noch für drei GlaS Bier ausgereicht, und der Kellner hatte Nicht emmal Danke ge sagt. Pack! Halblaut fluchend, überschritt er den Marktplatz. Die Leute wichen ihm aus und sahen ihm dann, stehen bleibend.nach, ein paar Jungen riefen: ,D verrückte Doctor bravo, Docor Breitenbach!" Da, als er im Begriff stand, in ein anderes Wirthshaus zu treten man würde ihm doch gegen Zurücklassung seiner Uhr die Zeche borgen faßte eine kräftige Hand seinen Arm und eine energische Stimme fragte: Sie md der Doctor Brenenbach? Neben ihm stand ein aut gekleideter Mann in den dreißiger Jahren mit emem merkwürdig ernsten, stillen Gesicht und schwermüthigen Augen. Zu dienen mit wem habe ich die hre?" Ich heiße Botho Breitenbach!" Botho Breitenbach, haha!" der Halbberauschte lachte laut auf; dieses Zusammentreffen erschien ihm ungeheuer komisch. Außerordentlich er freut, Sie kennen zu lernen, mnn werher Herr Nefse! Das ,st auch aus eden Fall einen Schoppen werth." Danke wenn Ihnen mit einer Selters gedient ist ?" .Brr, Selterswasser!" .Wir haben den gleichen Weg!" Und mit ruhiger Energie faßte Botho Breitenbach seines Oheims Arm und chlug den Heimweg em. Ihre Tochter wird Sie erwarten, Onkel!" Meine Minnie? oh. oh sie ist a heut in Langenfelde! Auch sie veräßt mich, wie mich alles verläßt.' Nur der Rausch ist ein treuer Freund. Wa soll ich Armer thun?" Als Mann kämpfen und tragen," antwortete Botho, und um seine bärtigen Lippen zuckte eine schwermuthige Entschlossenheit. Hab' ich es Nicht gethan mem Leben lang, bis meine Kraft erlahmte!" klagte der Doctor, indem er den Arm seines Begleiters zärtlich drückte. Die verwandtschaftliche Anrede hatte ihm bereits Vertrauen und Zuneigung ab gewonnen. Man hat mich 'belogen und betrogen, bestohlen um mein geistlges und materielles Eigenthum, geschmäht, verläumdet, verhöhnt, gehetzt wie ein Wild. Alles, worauf ich baute, vankte, verließ, verrieth mich fin den Sie eö nun begreiflich daß ich zum Trinker wurde?" : . ! Begreiflich wohl, doch darum Nicht minder beklagenswerth!" ? Das ist das rechte ,Wort! Schade UM das Talent, das mit mir zu Arunde geht. O. hatte man Mich unterstützt und gefördert, oder wenigsten nicht behindert und bekämpft. dieWelt hätte Großes an mir erlebt! Große o, gewiß und meine Verwandten würden es nicht nöthig haben, sich meiner zu schämen." Ich schäme mich Ihrer duu nicht, obgleich ich es lieber sähe, Sie wurden m Zukunft Spazurgange gleich dem heutigen unterlassen." Das verspreche ich Ihnen, gerade Ihnen, den eö nicht genirt, den verbummelten Doctor als Verwandten zu betrachten und offen Arm in Arm mit ihm zu gehen. Und Ihnen werde ich auch mein Versprechen -zu halten wissen." ? Mir so wenig wie sich selbst oder irgend einem Anderen," entgegnete Botho und mäßigte seinen Schritt, da sie nun die Chaussee erreicht hatten.' Einige Wochen mag 'eS ' Ihnen aelingen, Monate hindurch vielleicht; vann jedoch kommt sicher ein Tag.-an welchem eine unheimliche, damonischk Ge walt alle Ihre guten Vorsätze über den Haufen wirft undSie von Neuem nieverzieht. Es ist' Ihr .Schicksal, dem Sie nicht entrinnen, ein Fluch, welcher auf Ihnen ruht, vielleicht unverschuldet. aber ganz gewiß unabwendbar Kiömet!" Aus des DoctorS Hirn begann der Taumel zu weichen. Er machte seinen Arm frei, blieb stehen und starrte !n daS stille ernste Gesicht deS jungen Mannes, während er mit leiser Stimme fragte: Sie glauben an eine Vorbestimmung des Schicksal?" Ueber Glück und Unglück, waS mt.n so landläufig darunter versteht, ja! Wie eö Menschen gibt, herzlich unbedeutende sogar, denen der' Erfolg fast ungesucht in den Schooß fällt, so andere. welche , ihn bei glänzender Bega bung. mit ehrlichstem": Streben und Einsetzung aller' Kräfte Nie' erreichen. Ihnen bleibt nur das Mißgeschick treu. Ein Zwiespalts der zn Zonen neat.eme
erqutckung sich widersprechenberCharaktereigenschaften, führt Sie' umreitbar dem Verderben zu einem Schiffe vergleichbar, dessen Steuer und Segel sich nicht in übereinstimmender Führung befinden. Der Sturm oder auch nur ein leichter Windstoß schleudert eS auf die Klippen, und mag es auch noch eine Weile kämpfen, daS Lnk
ist da. daS Ende." Ein fürchterlicher Pessimismus! Um so fürchterlicher, als er auf Wahrheit beruht. Als die Natur Jhnen den 'unseligen Drang, Ihre Eedanken in die breiteste Menge hineinzutragen und m Wirklichkeit zu übersetzen, in die Brust leqte, besiegelte sie im Voraus Ihren Untergang. Warum konnten Sie sich nicht darauf beschranken, gleich so vielen Anderen nur Ihre Bücher in die Welt zu senden und dabei em beschauliches Gelehrtenleben zu führen? Der Widerspruch von aderenGesichtöpunkten ausgehender Theoretiker hätte die Stille Ihrer Studirstube doch wahrlich nicht gestört ' und Sie höchstens zu einem neuen Werke veranlaßt. Die Welt wäre um einen gelehrten Streit, welcher nicht einmal der Betheiligten Nerven aufregt, und um einen berühmten, zufriedenen Mann reicher geworden. Warum, wiederhole ich, konnte dies nicht der Fall sein? Sie ahnen es selbst, obwohl Sie den Kopf schütteln weil in Ihrem Charakter em ihn zerschlltterndes fremdes Element eingedrängt ist. da! Sie mit aller Willenskraft nicht abzustoßen vermögen! Beschuldiaen Sie-mich immerhin des Aber glaubens, kindischer, krankhafter, unchristlicher Vorurtheile das Leben hat mir recht gegeben, zuerst an mir selbst. Auch ich bin emer der vom Schicksal gezeichneten. Mit meinem klaren, logischen Verstände wäre ich ein ganz tüchtiger Jurist geworden ohne da leidenschaftliche, wilde, kein Veraessen kennende Herz, das nur e i n Weib " die . in scharfer Bitterkeit angeschwollene Stimme Bothos brach jah ab, daS flammende Aufleuchten der Augen erlosch. Zormg biß er sich auf die Lippe, um alsdann in semem ruhigen Tone fortzufahren: Ich habe übrigen meinen Berufswechsel durchaus nicht zu bedauern. Unser Fach ist überfüllt." Noch mehr als jeder andere Beruf," bestätigte der Doctor, um' nur etwas zu sagen. Der scheinbar jaye Stimmungswechsel überraschte ihn keineswegs. Er bewunderte nur die gewaltige Selbstbeherrschung, womit jener den AuSbruch der Leidenschaft urplötzlich niederzwang. Das Gehen, die srtsa, Lust und wohl noch mehr die innere Erregung hatten ihn vollkommen ernüchtert. Immer stärker fühlte er sich zu dem jungen Manne hingezogen, anS dessen Wesen ihm eine verwandte Saite entgegenklang. Vom Schicksal gekennzeichnet das Wort gefiel ihm wie prägnant. wie unendlich viel, Alles sagend! Während sie schweigend weiterschritten, forschte er in den kräftig geschnittenen Zügen das war dieselbe tiefe Schwermuth, die auch um semer, Mund ihre Runen eingegraben, du nämliche hoffnungslose Resignation. mit welcher er m semen: stillen Stirn den" in Well und Zukunft blickte, nur noch stärker ausgeprägt, noch auffal lender in diesem kraftvollen, gesund gefärbten, jugendlichen Antlitz. Und waö thun 'wir dagegen? fragte er nach langer Pause, den vo rigen Sedankengang wieder aufneh mend, fast wider seinen Willen. Botho zuckte die Achseln. Die Pflicht, welche wir Anderen schulden; für uns selbst, sobald unser Schiff leck auf den Klippen sitzt nichts!" Dieses Nichts klang so unsäglich, sc schaurig trostlos, daß Reinhold Brei tenbach zu fühlen meinte, wie ihn irr warmen Sonnenscheine ein Fröstelr überlief. Seme sanguinische Natur mit ungewöhnlicher, 'sich immer wiedei erneuernder Spannkraft begabt : sträubte sich gegen dieses Todesurtheil jeglicher Hoffnung. Ihre Philosophie ist so verzweifelt trüb, daß ich hoffe und erwarte. Sie werden Ihr nicht lange treu bleiben. Ihren drei- oder vierunddreißig Iah ren steht dieser Pessimismus zu unna türlich an." Doch nicht meinen Erfahrungen," schaltete der Andere ein. Man kann in Minuten um Jahrzehnte altern und ein Wunsch- und hoffnungsloser Greis sein auch im blonden Haar." (Fortsetzung folgt.) Uaa pie Zlapoleoniden M Amerika. Lon Silver Spring. Der Reisende.der sich in Tallahassee, ttx Haup stadt Floridas, aufholt, w'.rd nicht verfehlen, auf dem Kirchhof das Grab des Prinzen Murat zu besichtlgeen. Er betrachtet ' pietätvoll zwei hohe Obelisken aus weißem Marmor, unter denen Ptmz Achilles Murat, der älteste Sohn des Königs von Neapel, schlummert. Er ruht neben -seiner Sattln Katharina Daingerfield Willis, einer Großnichte Wasbingtons. Die Bewohner des Landes sind dem Prinzen sür zwei Dinge unendlich dankbar; erstens dafür, daß er ine Amerikanerin zur Prinzessin gemacht ; und -zweitens, daß er in Tallahassee gestorben 'und begraben liegt, wodurch ein Grabmal für xtlle Touristen ein nteressante Object geworden ist.' . Bei seiner ?: Heirath hatte '. er mit mancherlei Hindernissen, zu kämpfen ; das blaue Blut der Virginischen Aristokratie. da in den Adern der Miß Willi floß, empörte sich gegen die Verein! gung mit dem plebejischen Blute des Enkels de früheren Gastwirths Murat, ganz unbekümmert darum, daß Achilles der Nesfe Napoleons geworden war. ' Erst - nach langem ' Widerstände willigt Miß Kate Willis in die Hei rath mit dem Prinzen. Da sie eine sich stets gleich bleibende gute Laune besaß,' so lebte sie glücklich mit dem Prinzen t.-J.t V - '! ' An r ri er emer oer orgmeunen Memcyen lei I . t i .l . r . 12 1 1 n
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Eine semer Manien bestand darin, mit Allem, was ihm inie Hände fiel, culinarisch'e Experimente vorzunehmen, ganz gleich, ob es ein Alligator oder ein Geier war. Die Alligatorsuppe schmeckte ihm vorzüglich.dagegen kennte er, wie er sehr oft erklärte, dem Geierragout keinen Geschmack abgewinnen. Die Liebe zur, sagen wir: Pantscherei" nahm bei ihm zuweilen noch andere, gefährliche Formen an. Eines Tages bemächtigte er sich, in Abwesenheit seiner Frau, ihrer sämmtlichen
Kleider, warf sie m emen Bottich und ließ das Ganze kochen. Die Prinzessin rjri. im r cvuociiajcgie iyren iicann oei vikser eschäftiaung, und dieser erklärte ihr freudestrahlend, er hätte ein wunderbares Roth entdeckt, das er an ihren Kleidern eben Probiren wollte. Weit entfernt, ärgerlich zu werden, begann sie zu lachen. Die Ezcentricitäten ih res Mannes machten ihr stets riesigen Spaß, doch den Haupttrumpf spielte dieser an dem Tage aus. als er vor ihr wie eine wandelnde Syrupstange erschien. Er hatte emem Freunde seme Zuckersiederei zeigen wollen und war dabei m ein Faß gefallen. Um den Kreis seiner Vergnügungen auszudehnen, fuhr der Prinz auf ein Jahr mit semer Frau nach London. Dort lernte Kate Louis Napoleon kennen, der sich lebhaft für sie interessirte und ihr all, seine Zukunftspläne entl- V 1 yuuie. Wenn ich Kaiser sem werde, Cousine Kate, kriegen Sie ein Schloß, und Alles, was Sie sich nur wünschen können". sagte er oft zu ihr. Sie, die kein Wort, von Alledem glaubte, antwortete mit Ja, a , wie man eben emem kranken antwortet oder einem Kinde, das man nicht aufregen will. Später diente Prinz Achilles Murat in der amerikanischen Armee und iCl. c. i rs lampsie gegen vie znomner lorioas. Er schlug sich tapfer, und seine Frau folgte ihm überallhin; sie theilte alle seine Gefahren und Dank ihrer Be mühungen wurde er mehr als einmal aus den Pestsümpfen Floridas befreit. Im Jahre 1847 starb der Prinz, und seme Frau ließ sich m Tallahassee nie der, wo sie eine Zuckerpflanzung besaß, die von 200 Sklaven bearbeitet wurde. Nach der Heirath des Kaisers besuchte sie ihren Vetter in den Tuilerien. Er bot ihr von Neuem an, er wollte ihr ein Schloß schenken, doch sie lehnte es ab. Als der Kaiser erfuhr, daß sie vollstänbig rumirt sei. setzte er ihr eme Leib rente von 50.000 Francs aus. Sie hatte ihren Vetter um weit mehr gebeten, sie wollte, er solle für den Süden Partei ergreifen, doch er meinte: Cou sine Kate, ich habe eine große Zuneigung für Sie, doch wenn ich für die Sache der Sklaverei nur einen Finger erheben wollte, so hatte ich morgen m den Straßen von Paris eine Revolution." Im Jahre 1867 starb sie, bis zu ihrem Tode eine leidenschaftliche Anhängerin der Sttaverei. Der König von Neapel hatte auch seinen andern Sohn Napoleon LucienCharles nach Amerika geschickt, damit derselbe sich dort die Hörner ein wenig ablaufe. , Der junge Prinz ließ sich in Bordentown im Staate New Jersey nieder und beschäftigte sich mit der Landwirthschaft. Die Pension, die ihm sein Vater aussetzte, ging im Spiel auf, und er saß nach kurzer Zeit bft über dieOhren in Schulden. Die Kaufleute von Bordentown, die ihm zuerst auf seinen Prinzentitel hin creditirt hatten, begannen, als ihre Rechnungen unbezahlt blieben, ungeduldig zu werden, und auch seine Diener nahmen ein freches Benehmen an. Der Prinz war von riesenhafter Gestalt, über sechs Fuß hoch, corpulent und ungemem kräftig. Er hatte m seinen Diensten-einen Stallknecht Jeremias White. einen unendlich faulen Schlmgel. EmeS Tages bat ihn der Prinz, seiner Gewohnheit gemäß sehr hoslich, er mochte etwas thun. White gab eine unverschämte Antwort, und Murat versetzte ihm ein paar Fußtritte. Der Mann wandte sich an den Friedensrichter und verklagte seinen Herrn. Er behauptete, sechs Fußtritte bekommen zu haben. , und wäre genöthigt gewesen, das Bettzu hüten. Murat, der wenig Vertrauen zu den Avvocaten hatte, vertheidigte sich selbst und erklärte: Meine Herren Geschworenen! Man hat sich bemüht, mich als Tagedieb hinzustellen, aber das ist mir gleichgiltig; dieser Mensch hat Ihnen 'eben erklärt, ich bätte ihn sechsmal gestoßen, sechsmal! Meine Herren Geschworenen ich werde Ihnen beweisen, daß das nicht möglich sein kann." Mit diesen Worten legte er semen riesenhaftmFuß auf einen Tisch, schlug sich auf sein colossales Bein, daß der ganze Saal dröhnte, und rief: Hatte ich- ihm damit emen ernzigen Tritt versetzt.' dann ' wäre über haupt Nichts mehr von ihm übrig ge blieben." Auf 7 Grund dieser ' Vertheidigung wurde er einstimmig freigesprochen. Einige Jahre später gab er die Landwirthschaft auf. ' Das war zu der Zeit, da er sich in Miß Carolma Georgania Fräser ' verliebte. Trotz ' des Widerstandes des Vaters, der ihn mehrere Tage suchte, um ihn zu erschieße,' heirathete er sie. : Das Ehepaar stand ohne jedes Subsistenzmittel da. Madame Murat mußte eine Schule in Parkstreet in der Nähe von Bordentown errichten, und diese Schule ging auch gut bis zu dem . Tage, wo der Prinz sich mit der Sache 'beschäftigte. Bis zur Wiederherstellung deS Kai serreichs lebte nun Murat ausschließ-ho-n rhimy . ssA. der Kaiser ibm Fehlt Qn& Lebenskraft in irgend einem Theil eure Suftem. oder ist euer Ner ven5ystem zerrüttet - durch unweise Lebensart oder send welche Ursache?- Theilt mir eure Fehler mit und ich will euch gerne schreiben va mir am Reiften half, da ich auch Hilfe nothwendig batte. Ferner sende ich auch frei daS Necipt eine einfachen HauSmMel, da mich rettete. Verschiebt nickt auf Morgen, va ihr heute thu sollt. Schreibt unter Oeischluß einer Oriefmarke sür MckNntort an Tbomak n . m Ma m . a. m m er , av-ä! Jfc
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' A 5'onO'fice . . oM Die Mmm ribüne ist daö einzige Blatt in Sndiana, welche tU Interessen des Volkee gegenüber btx Macht der Plntorratt' vertritt. Sll Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin teressen kämpft sie unentwegt füi Freiheit. Recht auf allen Gebieten des Leben. Die ZtUit de? vttek r d'. Schöpferin alleö Wohlstandes und da rum wirken wir für solche soziale Re formen, welche die Arbeit zu? freude bringenden Lft, statt ;ur nieöerd?uci enden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollt es als moralische Pflicht empfinde' Lese? der Jnbian Xrb$ttt zu sei Das ichhawge Sonntags Vlait bietet eine Füll? unterbaltenben SUU Soff?. Der AdonnementS Preil der tägliche'.! Tribüne ist. FZ c. ' bes SonkNazsblatts jc, beider zusammen IS per Woch. oder SS Gift per Monat. Durch die iPo versandt, kostet bot Tageblatt ÖJ, dos Sonntagsblatt ' 02 per Zahr, beide zufkmmen iu voransbezahiung DVnMsLlchen ... . s . : aller Art werden rasch und billig aus geführt. Cltxtxitmazitn, Quittungen. (5onLitnttou, 5Iet5nnngen c)esSästSkarten, - ; Ortesttyse. Lirönlsre, ' Vrogras n. f. o für Geschäftsleute und vereine werd geschssöttll ausgeführt. . ' BS'UWWW V? 9 T tif5f 5 ttf r s k ' . - - ,r 4 ' ZLdwms;.
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Kalender für Geschäftsleute. (Dieser drrpalender 'ericheint' wesentlich zwei Wal. Wir berechne sür eine einmalise inrückung IS CtS., für einen Wcnat 11, lür rn Monate 12.50, für sechs Monate 5, für ein Jahr !SM.) .... Väctereie.'' ernh. Thau, Ecke Grove HoSbrosk. Äug. Haug, 421 Süd Meridian jSarmeling Bros.. 76 Madison Äve Fleisch. Markt. Chs. Aisenbrey, 25 Virginia Ave. W. Jauß, 902 Süd Meridian Peter Liehr, Ecke Davidson Mich. (Aro eerre rnit Fleisch mark i. Conrad Rie, Ecke Srose & Dillonstr. grau Jodn Lrppert, Südweft-Gckeaft & Merrillstr. Theotor Wörner, 5 l2 N. Mississippstr. Jul. Zorn, Ecke Wright Sanders str Nikolaus Kerz, Ecke Michigan ä: Pat. tersonftr. : Iaeoby Maas, Ccke,Delavare L McCartyftr. Koehle? Bros., 846 Clifford Ave. Christ. Schetter. Ecke Pennsylvania 6z Merrill Str. Paul Sohn, Ecke West & Willens. Äug. Borchert, 304 Shelby Str. Groeery mit Salo on. Caspar Heß, Ecke Madison Ader.ue Sc Downeyftr. Gustav Pink, Ecke Judiana Ade und West Str. ' - Daniel Rost, Ecke, Michigan und goreft Ave. ' Wirthschaften. Gottl Leukhardt, Ecke Ohio & Noble Fritz'KleisR Henry Victor, Mozart-Halle. Zohn Weber, Ecke Äarket k Noble. Sottlieb Hassert, Bluff Road. Otto Schmidt, Columbia. Halle Zohn Weilacher, 86 O. Washingtonstr. )ul. eller, Ecke Delädare k Southstr. Tonrad Heeß, 8Z0 Massachusetts Ave Christ. Seiter. 476 Oft.Wash. Ctr Krank Arens, Ecke Saft uMorriö Str. Sottl. Gaffert, Scke.Delavare u. Ma. dison Ave. L Rtatf, 219 Massachusetts Ave. O. Keller, 11Z Oft Washivgtonstr. Zul. Bettler, 22Z Süd Delawarestr. oepke & Weiland, Virginia Ave 6z Coburnftr. enry Sponsel, 345 Madison Äve. ich. Haberern, Ecke West &, Erste. Z. 3acoby,.Ecke. Columbia Sc Malott 5hs. gischinger, S. W. Ecke Market u. Noble Str. That. Hellmann 559 vates Str. Zrih. Bernhardt, 76 Süd.Delaware i) Grünert, 61 ' Ö'ft South 5hs. Strack,,Morri,ftr se Madis. Ade Zohn Emhardt, 772 Süd Saft Zoh Sissl, 185 Oft 'shingtonßr. Otto Schissel, Ecke Weft Str. fc Kanal. tZrank Sisler, 185 Oft Washingtonstr. Math. Peters, 195 Ot WashinfitVaflf Zohn rupp, 841. Süd.Pennsylv. Str. Matthias Selb, Ecke Capitel Ave. & , Morris Str. Zobn Roeder, Ecke . Mtchiaan Sz Da. . didson Str. Philip Delus, Ecke Central Avenue & es Jersey Str. ' Chs..Slitzeuftein, 286 Q. Washington grank Funk, Ecke High & yomtrig Zobn Pflum, Ecke Delaw. k Merrill iPaiuter. Fred. Mack b Co.) 32 Cüb Meridian v. cittiVri 7iii Gto mnitn& " fr -V I Varbie re. Henry Hert, EckeMarketä- Delaware Seorge Oernlöhr, I.Euglish Ade. M. Vierke, . Deutscher " . 40 8 . Süd Eaft. e Marty .Str. Up Dtniro. Herr Carl Ufittnl,7 et KUltart etrttt rninrnt efttCanotB.tlt ick cBttMnu eV7entlethl Century, 4 . S . i JJ. - I 1 eine ausgezeichnete .ZSochensrift, welche sortschrittlrch gefinrte Lesenrlkhr ,u empfetz. le ift,J der Tendenz zwar sozialini ch, werden doch andere sorrschriMich Theorien darin rnrrteiisch besvre X 53n b:2e lxM lr Uuindolckt PnbUäMna WCrtia, New
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