Indiana Tribüne, Volume 20, Number 12, Indianapolis, Marion County, 29 September 1896 — Page 2
Znvtana Tridüne.
Erscheint Täglich uud Somttagv Die täglich TribKne- kostet durch UnTxl&tx 1 (Jena per Woche, die Sonntag..Trbane''g llext per Woche. Leide .ufarani IS Sentl der il Gents de, nnat. Per Po außerhalb U Htadt geschickt in oraIbk,ahlz V pe '3t. oroi 10 cüd Vlabama Strabe. Indianapolis, Ind., 29 Sept'br 1896. Seltsames DuellNbenteuer. Ein echtes-Grenzer - Geschichtchen ist auch das nachfolgende, das neuerdings in Umlauf gesetzt wird und sicherlich nicht zu den gewöhnlichsten gehört. Für die vollständige Wahrheit desselben kann allerdings keine unbedingte Garantie übernommen werden. jedenfalls aber xt die Geschichte mindestens ebenso , wahr, wie gar manche andere welche in diesem, Jahre des Heils dem'amerikanischen Volke tx zählt wird, und ste mag schon als Abwechslung nen gewissen Genuß bieten. sintemalen für die Jagdgeschichten die Jahreszeit doch vorbei ist. So möge sie denn sieigen": Dick Masters, ein Yankee - Irland gleich den gefürchteten Daltons, gehörte zu den ruppigsten Raufbolden und vielseitWen Verbrechern unserer Grenzergegenden; als Mörder, Viehdieb und Frauenschänder war er gleich verrucht, und seine Körperkraft war eine solche, daß er es ganz gut mit einem Halbdutzend durchschnittlicher Männer aufnehmen konnte. Zeitlebens lag sein .Wirkungskreis- in Teras, und er kannte das Land am Rio Grande entlang so genau, wie Andere die Straßen ihrer Heimathsstadt. Unzählige Male wurde er heiß verfolgt, und Dutzende von Kugeln trafen ihn, aber dieses. Unkraut wollte absolut nicht verderben. Cr verstand es auch Jahre lang mit Mexikanern und Indianern Freundschaft zu halten, was ihm noch dadurch erleichtert wurde, daß er eine mezicanische Squaw" zur Maitresse hatte, die ihrerseits einen großen Anhang besaß. Schließlich kam allerdings den Helfern und Beschützern desraftgewaltigen Raufboldes seine Freundschaft furchtbar theuer zu stehen. Es war im Jahre 1877. Masters und zehn Kumpane hatten die Familie eines Ansiedlers Namens Bonham angefallen, die sich in Wägett auf der Fahrt nach Eagle Paß befand, drei Männer und zwei Kinder getödtet und die Frauen vergewaltigt. Diese Greuelthat erzeugte'großere Aufregung, als irgend eine.seiner früheren, .und die Mörder, würden 'alsbald fcor: einer Schaar von 60 entschlossenen Männern auf Leben und Tod gejagt. Alle Anzeichen deuteen'.daräuf hin, daß Pe auf der Viehweide von Signor Robins am Pecosflusse Zuflucht suchen wollten. Das Verfolgerheer wandte sich dorthin, und nach lebhaftem Kugelwechsel gelang es den Amerikanern, die ganze Vieh - Stockade in Brand zu setzen und das Wohnhaus mit. Da öffneten sich die Thorflügel, und eine Partie von etwa 20 Berittenen stürmte heraus, nur zwei dieser kamen mit dem Leben davon! Einer derselben war Dick Masters selbst,-welcher, schlimm verwendet, den Fluß erreichte, sich hineinstürzte und in der Dunkelheit verschwand. "Im Ganzen kamen bei diesei Gelegenheit einige 50 Menschen durch Kugeln oder seuer um, darunter auch Signora Robms und ihr Sohn! Sheriff Winters von Presidio war der Führer, des amerikanischen Verfolgerheeres gewesen, und 'Masters ließ ihm ankündigen: Auge um Auge, Zahn um Zahn!- In der That machte Dick jetzt etwa ein Jahr lang dem Sheriff gewaltig viel zu schaffen, indem er' besonders dessen Vieh raubte und seine Kuhjungen- einen nach dem anderen abschlachtete. Endlich aber hatte die ganze bessere Classe der mezicanischen Viehzüchter diese Bundesgenossenschaft satt, ja sie war entschlossen, den Rausbold zu verderben, und einige ließen den'Sheriff Winters benachrichtigen, daß sie jederzeit behilflich sein würden, das Ungeheuer ün schadlich zu machen. Ueberdies hatte Dick seine .Herzenskönigin- gewechselt, und die Verstoßene ivurde an ihm zur Verratherin. In ewer stürmischen Nacht des Nodembers 1878 brachen 50 Berittene unter Führung mehrerer, Mezicaner von Preiidio nach' Rock Creek auf, wo sich der Bandit zurZeit verborgen hielt. Der Ueberfall gelang völlig; doch tödtete derauS dem Schlafe geschreckte Räuber zwei seiner Angreifer, ehe er mitGewehrkolben niedergeschlagen und gebunden werden kottnke." Bei'Tagesanbruch saß er schon im Gefängniß zu Presidio. und binnen drei Tagen war er processirt und zum Ealgentode verurtheilt. c - ' - -1 Die Hinrichtung wurde zu .früher Morgenstunde vollzogen, wenigstens glaubte man. daß Dick unwlderruflich in daö Jenseits einaegangen sei. Kurz dareuf bettat Sheriff' Winters, der in Drntschland.eine ärztliche Ausbildung genossen hatte und durch seine Vorliebe für allerlei- kühneExperimente bekannt war, den Leichenraum, sperrte die Thür, von innen, warf einen Blick auf das gräßlich entstellte Gesicht -des aus einem Tische lZeäenden' Gebänaten und versuchte dann. künstlicheAthmung herzustellen. Erst wollte dies nicht gelingen. das Herz reagirte nicht. Da setzte Winters die Schwämme mit einer elektrischen 'Batterie" in Verbindung und drehte den Strom an, plötzlich bewegte sich die Gestalt, und das war - - . -. meor ais eine vios galvanische Bewegung,'daS war Leben! Jm'Augenblick.'als der .Ex'perimentor seine gräßliche Gefahr erkannte. fühlte er auch schon - die Fäuste des Wiederbelebten an seiner Kehle, und es wac ein Zweikampf im Gange, so selten und. fürchterlich, wie es nur wenige je gegeben' hat! Wer weiß, welchen AuSgang' derselbe ''genommen hätte, wenn es Wlnter5 nicht 'gelungen wäre. t r r - rm rr jm ligrs ilurgizazes sezier zu a
sen und eS seinem Todfeinde dreimal in den Leib zu stoßen? Dessen eiserne Finger ließen noch immer nicht von seiner Kehle los. Die Gefangenen im oberen Raume vernahmen entsetzliches Athmen und Japsen, dann einen dumpfen Fall zweier Körper, und dann war wieder Todesstille. Man fand Winters bewußtlos und sein blutendes Gesicht fast bis zur Unkenntlichkeit zerfleischt. Daneben lag der Bandit mit der abgebrochenen Messerklinge im Herzen, diesmal endgiltig gerichtet. Etwas über Wolkenbrüche.
Sehr' zahlreich sind in dem verflössenen Sommer Wolkenbrüche bei uns vorgekommen, und viele derselben haben bedeutendes Unheil verursacht. Der größte darunter war unzweifelhaft derjenige in Colorado, bei welchem etwa 50 Menschen umkamen. Doch war dies noch lange nicht der bedeutendste in dev Geschichte unseres Landes überhaupt. Ueber den Charakter der Wolkenbrüche und die Ursache ihrer verheerenden Wirkungen sind noch manche unklare Vorstellungen verbreitet. An und für sich unterscheidet sich diese Ersckeinung nicht wesentlich vom Reaenfall zumal für denjenigen, welcher einen wirklichen tropischen Regenguß aus Erfahrung kennt nur daß bedeutende Wassermassen urplötzlich niederstürzen, und dabei das Niedergar.gs-Gebiet in der Regel kein weit ausgedehntes ist. Die häufige Bezeichnung wolkenbruchartiger Re-gen-deutet ja auch darauf hin, daß sich keine strenge Trennung zwischen diesen Arten . himmlischer Wasser-Nieder-gänge machen läßt. Während ein Wolkenbruch überall denselben Charakter hat, hängt seine verheerende Wirkung zum größten Theil von den topographischen Verh'ältnissen dev Niedergangs - Gegenden ab. Angenommen z. B., ein Wolkenbruch ergieße sich in em enges Thal, unter Entladung einer ungeheuren Quantität Wasser. Dieser Fall gehört vorausgesetzt naturlich, daß die Gegend überhaupt besiedelt ist zu den verhängnißvollsten. Würde die nämliche Wassermenge sich erst im Verlauf mehrerer Stunden ergießen, so könnte sie unzweifelhaft ablaufen ohne nennenswerthen Schaden anzurichten; geht aber die ganze Menge vielleicht in zehn oder noch veniger Minuten herweder, so muß alsbald eine furchtbare Hochfluth entstehen, und eine gewaltige Welle rollt. Alles mit sich fortreißend, das Thal hinab. Es kommt aber nicht auf die Wassermasse selbst an, sondern zunächst auf die Geschwindigkeit des Niederganges; das Wasser wird zerstörend. wenn es Nicht so schnell verlaufen kann, wie es vom Himmel herniederfallt. und die vernichtende Welle ist einer Riesen-Sturzwelle des Oceans zu vergleichen; also wie diese, bewegt sie sich wie ein rollender Cylinder beständig weiter und wirkt in einem engen Thal oder einer Bergschlucht äußevst verderblich und unauöweichbar. Obwohl schon manchmal nördlichere Gegenden bei uns schwer von Wolkenbrüchen heimgesucht wurden, pflegen diese doch im Süden am dösartigsten aufzutreten. Das westliche Virginien, Nord-Carolina und das nördliche Georgia sind Lieblingsstätten heftiger und unheilvoller Wolkenbrüche; am ganzen östlichen Abhang deö Appa-lachen-Gebirges entlang treten solche gerne auf, und offenbar sind sie da auf einen starken Zufluß feuchter Luft von Niederungen in der Nähe des Meeres zurückzuführen; ' diese feuchte Luft strömt nach der Bergkette zu und bildet, plötzlich aufsteigend, große Wolken, die eine riesige Wassermasse tragen. Dabei dauert das rasche Aufsteigen der Luft noch imwev fort und erhält das Wasser, schwebend, verhindert dasselbe also längereZeit am Niederfallen. Endlich aber muß es d o ch zu letzterem Ereigniß kommen, und dann fällt die angesammelte Wassermasse mit der ganzen Wucht nieder,welche die Schwerkraft in beständig steigender Potenz ihr verleihen kann. Ein ander? bemerkenswerther .Wolkenbruch-Gürtel- ist derjenige am östlichen Saum der Felsgebirge entlang, und hier war es. wo sich die Ein. gangs-erwähnte schreckliche Katastrophe ereignete. Unter den Wolkenbrüchen früherer Zeit mag einev erwähnt sein. , der sich im Jahre 1863 in der Nähe von Baltimore ereignete und das Waiser-Volumen des kleinen Flusses daselbs! so plötzlich vermehrte, daß sammii'.che Mühlen, Fabriken und andere Gebäude an den Ufern entlang auf Meilen förmlich wegrasirt wurden. Die entsetzlichsten, mit dem größten Menschenverlust verbundenen Wolkenbrüche sind naturgemäß gewöhnlich die nächtlichen. GUttHciM und Schriftsetzern. ; Zwar ist noch immer nicht die angekündigte Erfindung gemacht worden, wie man seine Gedanken unmittelbar cuf daö Papier ode? einen andern Stoff denken könne, sodaß z. B. das Schreiben überflüssig würde; aber man hört von einer großartigeren Weiterentwickelung der Gedanken-Aufnad-me-Pröcesse, und seit Kurzem w'iz'j auch von einer elektrischenFern-Typo-graphie" gesprochen. ' -Damit ist eö nämliche eine wunderbare Sache, und nicht nur auf die Schriftsetzer, sondern noch aus verschiedene andere Dinge würde ein solche Erfindung, wenn sie wirklich Wort halt,- eine Umwälzung hervorbringen, gegen welche die Wirkung: der Schriftsetz - Maschinen noch g nichts wären! Durch die Anwendung der ' ersteren Erfindung .soll es a. V. möglich sein, daß Jemand von Chicazo au!, an irgend einem Pulte sitzend. Luchstaben-Zeichen in New York setzt, indem er einfach auf die Tasten .? ? ritt ii . . eines laziliomaiazinenariigen Apparates drückt. Daö Uebrige soll die Electricität besorgen.' wobei die gewohnlichen vorhandenen Telegraphen leitungen benutzt werden können.' Aber $a M noch ist Alles ! Am anderen
snve der. Leitung, in diesem Fau az,o in New Vork, werden die. auf durchbohrten Streifen Papierö erzeugten
Buchstaben Zeichen unmitmoar aus eine Setzmaschine übertragen und in regelrechter Weise gesetzt. Auch Correcturen sollen sich auf dem gleichen Wege per Distanz leicht besorgen lasDie Erfinder kündigen an, daß diese electrische Typographie" den bisherigen Telegraphisten sammt demSchriftsetzer verdranam, das Telephon überflussig mache, ja an die Stelle fast des I II n - m l 1 ganzen bisherigen Pottviennes utun und es ermöglichen werde, Zeitunaenund andere Druasaazen von euem uS allen Ricktunaen der Windrose direct herzustellen! Das ist gewiß viel un? ftnmsll. und eS wird versichert, daß Jeder, der mit der Schreibmaschine . . , r. r . cnii a v:.r. vcnrau! oyne oriies neuen Wunder Apparat bedienen könne! Niedergang einer Veanie. den Schwärmereien oder Lieb habereien, welche unter unserer Natio-nal-Campagne icywer iein, öui offenbar auch die Postmarken-Mame. Noch vor Kurzem befand sich dieselbe in blühendem Zustande bei uns, und dieColumbische Weltausstellung wirkte auch in dieser Hinsicht noch lange nach. Seit einiaer eit aber ist das Postmar-kcn-Sammlungsgeschäft ganz bedeutend zurückaeaanaen. So berichten wenigstens Postbeamte übereinstimi i c r i .s . : ..ri.jc. menv, uno vie 0ütn es jicumiy JU wissen. Obgleich officiell angenommen wird, dak unsere Reaierungsclerks alle geschäftlichen Machereien mit Postmarkensammlereien nreng vermeiden, ist es doch Thatsache, daß Erstere gewöhnlich die Lage des Markenhandelö genau zu ermessen im Stande sind. Lange Zeit hindurch waren die Briefe von Markensammlern an Clerks. Postmeister und andere Beamte der Bundesregierung so zahlreich geworden, daß sie förmlich ein Gemeinschaden wurden und dies eben veranlaßte das ausdrückliche Verbot, gebrauchte einheimische oder ausläildische Marken zu verkaufen oder zu verschenken aber zur Zeit ist diese, trotz aller ablehnenden Antworten fortgesetzte Nachfrage beinahe aus Vi'dü Kerabae.unken. und die Beamten constatiren einstimmig einen geradezu 1 . , m j o:.l, wunoeroaren nuagang uicn v haberei sowie der darauf gegründeten Geschästsspeculationen. Dementsprechend sind natürlich auch die Preise gefallen, für deren Hochhaltung die verhältnißmäßig geringe Zahl der beständigen Markenschwärmer noch lange nicht hinreicht. Und ganz besonders groß ist der Preissturz in den Columbiscken WeltausstellunasMarken; dies liegt wohl an der Ueberspeculation gerade mit diesen Marken. Sehr viele Personen legten sich bekanntlick solche zu spekulativem Zweck zu. und die meisten darunter sind eS jetzt müde geworden, ste langer fenzuhalten, sodaß der Markt auf einmal damit überschwemmt" wurde. Uebrigens wollen, wie man hört, die amerikanischen Markenhändler bald einen vereinten Vorston behufs Neubelebuna der Markenmanie bei Jung . . . - 1 und Alt umerneymen. iie oiesmu! Erfolg damit haben werden? Wahlfeldzug für das Auge. Man hat schon früher bei amerikank schen Präsidenten- und anderen Wahlen durchaus nicht blos an das Ohr der Stimmgeber appellirt. und die politischen Bilder in Witzblättern und in gewöhnlichen Tageblättern waren kei neswegs zwecklos. In den letzten drei oder vier Präsidentschafts-Campagnen aber spielt die Berufung an das Auge eine immer wichtigere Rolle, und die Campagnen - Lithographen und entsprechenden Zeichner erlangen eine steiacnde Bedeutung neben den CampagneRednern. Im Grunde genommen, erscheint dies auch ganz in der Ordnung: ist es doch allzu barbarisch, in einem amerikanischen Wahl-Feldzug sich blos an einen einzigen der fünf Sinne zu wenden! Freilich appellirt auch das gedruckte Wort an das Auge, aber doch nur als unmittelbarer Ersatz für das gesprochene Wort.und es gibt Stumpreden", welche einen solchen Ersatz gar nicht dulden, was freilich gerade keine Schmeichelei für diese Reden ist. Das Ohr wird jedenfalls übergenug gemar tet, und eine theilweise Verdrängung von Stumpreden des allergew'öhnlichsten Stils durch bildliche Darstellungen scheint der Aufmunterung werth zu sein, obgleich man sich hüten muß, daß das Auge nicht mehr beleidigt wird, als sonst das Ohr! Neben den gewöhnlichen Bild-Dar-stellungen tauchen aber in der jetzigen Präsidentschasts-Campagne noch andere auf, von denen man zuerst aus dem Westen vernimmt: nämlich vollständige Darstellung der Argumente von der einen oder anderen Seite durch Vorführung von S t e r e o p t i c onBilder, unter Benutzung aller in neuester Zeit auf diesem Gebiet gemachten Fortschritte! Für den jetzigen Wahlkampf kommt diese Idee wohl ein wenig zu spät, um noch sehr ausgedehnte Verwendung zu finden; aber wer weiß, was sich noch weiterhin Mes aus ihr machen lassen wird? . Vielleicht sogar nochDisputationen ohneWorte" mit bloßen Stereopticon-Bildern. aber darum erst recht effectvoll und zugkräftig? .; , ZAodeplauderel. Was wird der Herbst NeueS bringen und sind bedeutende Neuheiten auf dem Gebiete der Mode zu erwarten? Diese Frage, welche zur Zeit die Damenwelt beschäftigt, läßt sich mit wenigen Worten nicht erledigen, denn da einerseits ein steter Wechsel erstrebt, andererseits gern noch an dem eben Geschaffenen festgehalten wird.weist die Mode in den letzten fahren stets eine solche Vielseitigkeit auf. daß Jeglicher seiner Neigung freien Lauf ' lassen
kann, ohne sich den Vorwurf des Un
movernen zuzuztehen. - Äoraussichtlich wird die Grundform des Kleiderrockes mit ' wenigen Veränderungen gleich bleiben, doch werden reichere Besätze in Aufnahme kommen. Auch die Weite des Roes erleidet wohl wenig Ver-
änderung. d. h. man mäßigt sie bei einem Haus- oder Straßenkleide. bei festeren Geweben und verwendet eme desto größere Fülle bei duftigen Ballund Gesellschaftskleidern. Sehr beliebt ist es, die Kleiderröcke zu plissiren, jedoch in neuer, dem glockenförmigen Schnitt angepaßter Art, daß die gebrannten Falten oben ganz schmal sind und sich nach dem unteren Rande zu bedeutend verbreitern, also strahlenförmig nach unten zu auslaufen. Dementsprechend kann auch der für Taille und Aermel erforderliche Stoff gebrannt sein, und zwar verwerthet man dieses Strahlenplissee für jedes beliebige Gewebe vom durchsichtigen Tull bis zum Tuchkleide. Merklicher ist die Wandlung des Aermels. den man nur noch selten übermäßig weit sieht, wenn man es auch' immer noch für nöthig hält, ihn in seinem oberen Theile durch Einlegen von Roßhaarstoff zu steifen. Der moderne Aermel, häufig am unteren Rande mit über die Hand fallender Schnebbe geschnitten, umschließt den Arm eng und erweitert sich nur oben, zu einem Bausch, der durch Querfalten in. der Naht emporgehalten wird. Oftmals ist auch der ganze Aermel anliegend und der Bausch wird durch große Stoffschleifen, durch faltige Volants, die von der Schulter herniederfallen ersetzt, oder durch die faltige, kragenartige Garnirung der Taille überdeckt. Der Raupenärmel, der sich in lauter kleinen Querfalten über dem Arm zusammenschiebt, scheint mit Ende des Sommers, wo die größere Stoffmenge nicht mehr so lästig fällt, mehr Verbreitung zu finden. Als Taillenform findet sich in erster Linie in mannichfachster Verschiedenheit die Jackentaille, unter der ein dreiter, miederartiger Gürtel aus faltiger Seide oder aus Sammet die glatte Weste oder blusenartige Untertaille überdeckt. Zum Straßenanzug gehört die lange Jacke, zum besseren Kleide das kürzere, oft so kurze Jäckchen, daß es nur wenig mehr als die Hälfte des Rückens überdeckt und der breite fart. Ti St r i if t.!tl vige urntici uoerau jicgioar oieioi; häufig sind es auch nur Jackentheile aus Spitze, Stickerei oder Posamentier. arbeit, die der Taille zum Schmucke ausgelegt werden. Farbige Stickereien im Gemisch mit Gold und SNber und schillernden Steinchen, Spitzen und schmalen Bändchen, vereinigen sich zu köstlichen Besätzen für Gesellschastskleider, während für einfachere Anzüge. Sammetbander reichliche Verwendung finden. AIS Ersatz für Similisteine und Rheinkiesel, die man gern den Be? sätzen einfügte, hat man kleinen, vertieften Metallflitter geschaffen, der ahnlich flimmert und leuchtet, aber un gleich billiger ist. Unsere Illustrationen veranschauli chen mehrere geschmackvolle Toiletten, welche der Saison vollständig angepaßt sind. Die anmuthige Toilette (Figur V im englischen Geschmack aus graugrü nem Wollenstoff hat einen glatten, mä ßig weiten Rock. Die mit Patten schoß versehene Taille öffnet sich übe' einem cremefarbenen Tucheinsatz, de: eine Verschnürung aus starker, grau grüner Seidenschnur ziert und übe' der Taille unten durch graugrünr Brandebourgszusammengchaltenwird; oben schließt sich ein gleicher, faltiger Stehkragen an. Die Taille ziert ein pattenartig geschlitzter Kragen .aus graugrünem Sammet, der sich nach oben zu einem Mediziskragen gestaltet. Die unten engen, oben bauschig geaibeiteten Aermel haben am Handgelenk
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eine gleiche Verschnurung wie der Tailleneinsatz. Das runde Hütchen aus graugrünem Filz ist mit dunkler getönten Federn, cremefarbenen. Spitzen und weißen Blüthendolden reich garuirt. : ; Mittelblauer Wollstoff ergab - daö Material zu dem elegant wirkendenAn-
Zuge (Figur 2), dessen Ausputz gelber Seidenbatist und gleichfarbige Spachielspitze bilden. Der über 10 Zoll hoher Steifeinlage mit Satinfutter gearbeitete Rock, ist vorn und auf den Hüften leicht angehalten und hinten dicht eingereiht einem Bündchen angesetzt. Für das Leibchen fertigt man ein anliegendes Futter mit vorderem Schluß, das durchweg straff mit Oberstoff bespannt wird. Vorn in der Mitte ordnet man den, dem rechten Vordertheil in genügender Breite anzuschneidenden Oberstoff zu einer doppelten, wenig überbeutelnden und nach links überhakenden Oberfalte. In ihrem oberen Theile wird dieselbe mit Batistseide bekleidet und in dem unteren mit Knöpfen besetzt. Diesem latzförmigen Theil schließen sich die aus Spitzeneinsätzen zusammengestellten Achselspangen an. welchen wiederum die aus Stoff und breiter Spitze bestehenden Epaulettetheile untergesetzt sind. Den Stehkragen bekleidet ein faltig gelegter, vorn in der Mitte durch Spitzeneinsätze, welche sich als Spange auf dem Latz fortsetzen, unterbrochener Streif aus Batistseide; eckige Klappen aus Spitze sind ihm seitlich eingeheftet. Statt der Spitzeneinsätze könnte man auch solche auö Stickerei nehmen. Den runden, etwas über den Rock tretenden Gürtel deckt ein faltig gelegtes, blaues Sei denband, das hinten in. einer Schärpe ausgeht. Eigenartige Form haben die Aermel ; das anliegende Futter ist bis über den Ellbogen hinauf glatt, weiter oben mit quereingereihtem Oberstosf bekleidet. Der Bausch läßt diesen inneren gezogenen Theil des Ellbogenärmels zum großen Theil sehen, verdeckt dagegen den außen liegenden Aermeltheil fast bis zum Ellbogen.. Vor der Hand ist der Aermel, weit über die Hand tretend, geschlitzt, mit Knöpfen besetzt und mit Spitze derandet. Strohhut mit Mullrüsche und aufsteigendem Rosenstrauß. Die beschriebene kragenartlge Garnitur des Leibchens läßt sich sehr wohl selbstständlg herstellen,, so daß das Kleid auch ohne sie getragen werden kann. Bei. dem aus grünem Tuch gefertigten, feinenCostüm Figur 3 ist der Vordertheil unten bis zur ersten Brustfalte hrn schnebbig verkürzt, eine Schnittform.die manchen Figuren günstlger ist, als wenn der Schoß vorn schließt; längs der Brustfalte bis zur Achsel zieht sich ein Besatzstreif, der scheinbar einen Latz abgrenzt; im Gürtel zieren drei Paar großer, schon ge malter und mit Stahlknäufchen besetz ter Knöpfe diesen Latztheil. Reseda grüne Schnuragrements bilden den originellen, doch discret und vornehm wirkenden Ausputz auf dem Leibchen und dem Schoß. Die Aermel. anlieaend aus Futter undOberstoff geschnitten, erhalten oben überfallendenBausch. Man beachte dabei, daß er so anzubnn gen ist, daß der Außentheil des Aer mels verdeckt wird, der innere Theil aber nahezu bis oben hinauf sichtbar bleibt. Der Aermel sitzt ausgezeichnet gut und sei bestens empfohlen. Großer. mit Laubwerk und Stossschlmgen reich garnlrter Hut. Der hübsche Anzug Figur 4 zeichnet sich besonders . durch, sein eigenartiges Leibchenarrangement aus. Er ist im Modell aus hell- und stahlblau ge streikter Seide gefertigt, läßt sich je boch auch auö leichten Wollstoffen nach arbeiten.' Die Seitenbahnen des mit leichter .Steifeinlage versehenen Rockes sind zu sogenannten Sonnenfalten, die oben schmal, unten breit sind, gelegt, und treten etwas unter die in ausgesprochenen Falten überschlagende Vorderbahn, unter der sie oben durch drei große, ciselirteStahlknöpfe anscheinend gehalten werden; hinten ist der Rock zu drei Falten geordnet. . 'Das Leibchen hat ein anliegendes Seidenfutter mit Schluß in vorderer Mitte.. das durchweg blusig mit Seide bekleidet ist und einen shawlartigen Kragen aus blauem Taffet erhält.dessen Enden, vorn übereinanderfchlagend, unter einer breiten Taffetspange ihren Abschluß finden. Ein - zweiter, fichuartiger Kragen aus weißem Tüll, mit Auflage von gelben Spitzenbändern, verdeckt den ersten Kragen theilweis und wird auf der Brustspange an jeder Seite unter einem Stahlknopf zusammengerafft; die Enden fallen aus und reichen bis fast zum unteren Rande des Gürtels: die
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ser ist ebenso wie auch der Stehkragen, l der vorn unter einer Stahlagraffe schließt, mit dunkelblauem Taffet faltig bedeckt; Ueberfallkragenaus Tüll; Keulenärmel. Groner. runder öut
aus gelbem Stroh, mit blauem Bande, gelben Spitzen und goldiggelbem Paradiesvogelschweif garnirt. ' Shawl aus weißer Seide mit gelber Stickerei. Je nach Farbe und Material kann die feine, elegante Toilette, Figur 5 für festliche Gelegenheiten dienen oder als eleaante Besuchstoiletie. Der Rwk ist mäßig weit, nur unten mit Steifeinläge versehen und ganz mit leichter Seide unterfüttert; er liegt oben völlig glatt an. An dem Leibchen sind schöne Perlpassementerien zu bewundern,beim Modell aus grün und lila schillernden Stahlperlen, die jedoch zu andernKleidern in beliebigen Farben, auch in swarz genommen werden können. Sie haben abgepaßte Formen sowohl für den Koller, wie für Schoß und Aermel. Unter dem Koller liegen puffige Volants aus Musselinchiffon, welche zugleich die Bauschärmel epauletteartig garniren; vom gleichen Stoff ist die vordere Bekleidung der im übrigen glatt gearbeiteten Schnebbentaille mit angesetztem Wellenschoß. Der KönlgSstuhl. Ein interessantes Denkmal der Vergangenheit Dortmunds ist auf dem gegen hundert Morgen haltenden BahnHofe vor dem Thore ein uraltes Linden paar auf einem kleinen Erdhügel, deren breites Laubdach einen verwitterten und bemoosten Tisch von Stein beschattet. Die Platte des letzteren trägt den Reichsadler. Es ist der sogenannte ..Königsstuhl bei Tortmund", die berühmteste, noch vorhandene Stätte der westfälischen Vehmgerichte. Bei Anläge des Bahnhofes zur Vernichtung verurtheilt, wurde dieselbe durch die Vermittelung des Königs Friedrich Wilhelm IV. gerettet. Als Kaiser Friedrich I. im Jahre 1180 in Tortmund Reichstag hielt, saß er selbst beim Hauptstuhle zum Spiegel am Rathhause als Stuhlherr zu Gericht. Kaiser Ludwig der Baier entband im Jahre 1332 die Stadt von der Verpflichtung, den freien Ding von dem Freigrafen hegen zu lassen. Der kluge Amam. Von dem kürzlich verstorbenen Kaimakam von Fosgad im Vilajet Angora (Kleinasien) erzählt man sich die folgende, für das türkische Amtsleben höchst bezeichnende Geschichte. Dem genannten Kaimakam von Josgad war vor einigen Jahren das zur AusÜbung seines Amtes unumgänglich erforderliche -Siegel trotz sorgfältiger Aufbewahrung gestohlen worden. Der Kaimakam lief deshalb Gefahr, beim Bekanntwerden dieser Thatsache von seinem Vorgesetzten, dem gestrengen Wali. seiner Stelle, um die ihn gar mancherMümeis (Regierungsrath) im Stillen beneidete, für verlustig erklärt zu werden. In seiner Bedrängniß wandte er sich an einen ihm eng befreundeten Jmam (Geistlichen) und klagte diesem seine Roth. Der Jmam war ein kluger und ehrwürdiger Greis, kannte fast alle Leute der Stadt persönlich, ihren Charakkr und ihre Eigenthümlichkeiten, ihr Leben und Treiben. Der Kamaikam beschwor den Alten, ihm einen gesegneten Rath zu ertheilen. Eine Weile dachte der Greis nach, that einen tiefen Zug am Nargileh. dann fragte er den in Angst und Sorge harrenden Kaimakam kurz: Hast Du Bekannte hier in der Stadt, die Dir feindlich gesinnt sind?" Sinnend fah der Gefragte vor sich hin, dann antwortete er: Der SaptieNasir sPolizeimeister), dieser widerwärtige, unausstehliche Mensch, erklärt sich gegen mich aus bloßem Neid bei jeder meiner Amtshandlungen; ich habe das zu meinem größten Leidwesen unzählige Male wahrgenommen. Erfährt nun dieser Neidhammel, daß ich nicht mehr im Besitz des Amtssiegels bin, so wird er diese Thatsache dem Mali beibringen, und ich werde davongejagt, wenn nicht noch ilierdies vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden." Nun gut, so folge meinemRathe," sagte der Jmam. Bringe vorerst Deine kostbarsten Sachen in das entfernteste Gemach Deines Konaks; bei Einbruch der Nacht lege in einem der vorne nach der Straße zu gelegenen Zimmer Feuer, und mache, hierauf so viel Lärm als möglich, um von allen Seiten Hilfe zu erhalten und einen Auslauf zu bewirken. Der Saptie-Nasir muß vermöge seiner Dienstpflicht auf den Brandplatz eilen und seine Befehle ertheilen. Kommt er endlich, so übergieb ihm in Gegenwart der Dir zu Hilfe geeilten Nachbarn .mit schwcrbesorgter Miene das Kästchen, in dem das Siegel verwahrt gewesen war, und sage ihm mit lauter Stimme, damit es alle Umstehenden deutlich vernehmen können, daß Du. nichts Kostbareres besitzend, als das anvertraute Gut des Wali, dieses un ter seine gütige Obsorge stellst, bis die vorübergegangene Gefahr Dir erlauben wird, es von ihm zurückzuverlangen. Wenn er es war, der, wie ich nicht zweifle, das Siegel entwendete, um Dich zu stürzen, so wird er es vielseicht in das Kästchen zurücklegen, um es wieder in Deine Hände gelangen zu lassen, aus Furcht, Du möchtest ihn sonst beschuldigen, er habe es verlören." Was der kluge Jmam. der seine Leute so gut kannte, vorausgesehen hatte, traf wirklich ein:, Ä)as Amtssiegel befand sich, als der Kaimakam am folgenden Tage von '"dem Saptie-Nasir" das Kästchen zurücker. hielt, richtig dqrjn! ' .'. .ii ,. Passend, Wie gefällt Dir denn eigentlich unser neuer Nachbar. Ei er heißt Paul! Ach, Paul heißt er? Wie das zusammentrifft mein Kater heißt ja Peter!- , Kindlich. ; (Am GiraffenHaus). Mama, wird denn die Giraffe picht fchwindlig, wenn sie imn.er fcui jolcher Hohe herabschaut?-
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