Indiana Tribüne, Volume 20, Number 12, Indianapolis, Marion County, 29 September 1896 — Page 1

O fl -v fiVfVO l5 v W J W VW O W V Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Zndiano, Vienstag, öen 29. September 1896 Jahrgan 20 No. 12

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Tob Baa- ud Spa-VerdB Hl & Samstag, 3. Oktober 189. werden neue Actien ausgestellt. Die wöchintlichen Beiträge find nur 26c pro Antheil. Keine Verluste beim Austritt. ELECTI0N N0TICE. Notice a hereby given that the Turner BuildIng and Sarin Association No. 2 will elect tbree Director for the terrn of three year on Saturdajeveninz, 7.30 P. MM October lOtb 1896, at the u-sual meeting place, "Das Deutsch Haus." ARMIN BOnN, Sec'y. Moderne Schuhe -fürDamen, Herren und inder in größter Auswahl und zu den billig ften Preisen, ,n dem allbekannken, zuverlässigen Ort W UJ U II 11 V V U ' von-' M. MODE, 93 Sst Washington Ltr. George Hermann Seichenbeftattee, Office : 26 Süd DelawareSr. tafle : 120, 122, 124, 126, 128 Oft Pearlftr TelevSon 11. Offen Tag und NaSt Der 4Cigavrenlnden 07 st Washington Otr. empsiehlt sich dem Publikum durch seine vorzüglichen Waaren. Alle Sorten einheimischer und importirten Cigarren und eine große Auswahl von RaucherArtikln. Um geneigten Zuspruch bittet Schiller AStnior. Aergert Dich Dein Auge , reibe el tcht und werfe ei nicht von Dir, lomn ence icta) an frMSj m TrescriPTio !&cX . liiLn I h itlnPSi. v uJAWlrrv 0 ViTSÄ!iW s5) 1 1 . . S3H.rENX.5T. DEN ISO N HÖBE. tNDtANAP0U3-IND ttr sör Drin uge da, nöthige Sla I anserttat. änliche ugen erden icherilo egeiezt. Brille werde ach den beste Methode dea Auge au P&t. ArrwHttttig emjxfiehU sich als Klavierstimmer Luqaiernimmt er die Hrrrichwng Ä s..r. a- , i ,,,4, . ilhtTf Ht. öetlc Reseren,.. 72 &Ü0 SiOViC m 73

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Editorielles.

Gouvernör MeZntyre von Colorado gab dem Miliz-Befehlshaber zu Leadville, General Brooks, ausgedehnteste Vollmacht," in seinem Namen zu walten und zu schalten, wie es ihm beliebe, und dieser hat denn auch sogleich von seiner Besugniß ausgiebigsten Gebrauch gemacht : den Belagerungszustand über den Bezirk verhängt, ein Kriegsgericht eingesetzt und Verhaftungen vornehmen lassen. Natürlich beging der General eztreme Dummheiten dabei, die man später durch das berühmte Das ist der Krieg!" zu entschuldigen versuchen wird. Denn er verhaftete alle Leiter der lrlm Min.rz.Unin - ft Prasidm. ien Zuuourn, oen erreiar Zewar, serner die Beamten der Union: Zobn AHern und Grover Richards, und als Edward Bovce, Präsident der Western Federation of Miners Unions" gestern Abend ankam, um, wie es seine Pflicht lift Ynr$ S m TO.4itvi f tnu.lM ' vtitivii g tiyi.ti, ivuivi er, sogleich bei Betreten der Stadt, ebenfalls eingesteckt. Außerdem ließ der General 25 Strei ker wegen des im Riot erfolgten Todes des Feuerwehrmannes O'Keefe derhaften. Daß die Schüsse auf die Feuerwehr, während sie den Grubenbrand löschte, die Rioter in fürchterlichen Verruf bringen werden, ist an dieser Stelle vor 3 Tagen schon angedeutet worden. Wie in solchen Fällen immer, wird nun auch aus oer anderen ette oer Eztravaganz freier Lauf gelassen; an statt den Einen zu suchen und zu finden, welcher den O'Keefe erschossen hat, arretirt man aufs Grathewohl gleich zwei Dutzend und darüber, von denen vielleicht kein Einziger an jenem schreck lichen Ereigniß aktiv betheiligt war. Wie die Depeschen ergeben, ist kei neswegs Ruhe wiederhergestellt", denn die Miner der Nachbar Distrikte scheinen ihre bedrängten Brüder rächen zu wollen und der Gouvernör hat deshalb Unterhandlungen wegen Per. Staaten Truppen eingeleitet. Und Colorado lst der Sllberstaat par Czellence und ein Popullsten-Cen-trum mit Peoples Party Staatsregie rung und 47 Populisten in einer Legis latur von 100 Mann. Sollte es zu ernstlicheren Kämpfen dort kommen vor der Präsidentschafts Wahl, so wird sich wohl die American Fedcration of Labor" und der Orden der K. of L. herbeilassen müssen, ein Nachtrags - Manifest zum Popokrati schen Dogma von 16 zu 1" zu erlas sen und eine weitere Erklärung über die Vorzüglichkeit des Brhan - Tickets. Denn die Controlle jener Lead viller Silber - Gruben gehören zum Stäbe der demokratischen Partei, wel die Brhan-Campagne leitet. mx re ll k David Mossatt, der demokratische Mark Hanna", ist gleichzeitig indirekter Boß der Truppen von Leadville, näm lieg einer oer Dirigenten ooer gar Hauptdirigent der dortigen Silber minenbesitzer-Assocmtlon. Die Herren Gompers, McGuire Debs, Strasser und Sovereign sollten von ihren Verehrern in den Organisa tionen unverzüglich als Begrüßung? ! ?.s.4 flVhih Mnssntt ahnt r-JL ' ZSn L1"' u,"vt' " . ö" fJ,.n ft 1 itnft fn cc,. Brvans über die geknechteten Arbeiter I lUjlt IUV 11IU HU X Mttv. -w.v von Leadville. (Tt. LouiS Xagvl.)

RHNchrilW.

Inland. Wetterbericht. Kühler, wahrscheinlich Regen heute Nacht ; schön Mittwoch. Gestrige Temperatur: Mazimum 58 Grad, Minimum 64 Grad. Regenfall 0 78. Radfahrer in Baiern. W a s h i n g t 0 n, 29. Sept. Der Ver Staaten Handelsagent Carpenter chreibt dem Staatsdepartement von gürth, Bayern: Ganz Bayern ist von einer Zweiradfahrerwuth ergriffen. Alt und Jung kann man täglich beim Ueben im Nadeln" in Hinterhöfen, eeren Plätzen und läng der Landftraßen erblicken und machen die Apoheker gute Geschäfte mit dem Flicken erbrochener oder geschundener Glieder. , m Ausland. Die Presse über BiSmarckS Silberbrief an GouvernörCulberson. Berlin. 29. Sept. Die demokratische Volkö-Zeitung" meint, daß die BiSmarck'sche Reklame den Silbermänner nichtö nützen werde. Außer Biömarck sei auch der in Amerika weiende Oberantisemit Ahlwardt für Silber, und dieS sei bezeichnend. Die National-Ztitung" sagt : BiSmarckS Antwort ist erheblich zurückhaltender, als sie nach der ersten Uebersetzung schien. Sebft nach den vorgenommenen kleinen Retouchirungen hat der Brief wenig Werth für die Stlberleute. Gouvernör Culberson von TexaS ist ein politischer Dratzieher ersten RangeS. ES war ein kühner Gedanke, BiSmarck als BundeSgenosen zu gewinnen, der Versuch ist aber mißgluckt. Der Börsen Courier" ruft auS : Man kann sich Biömarck, den SchSpfer der Münzeinheit, nur als Verreter der Goldwährung denken. Schade, daß BiSmarck sich nicht durch Carl Schurz, welchen er öfters gesprochen hat,' über die Materie, soweit die B. St. in Betracht kommen, hat inormiren lassen, ehe er seiner Meinung Ausdruck gab. Vielleicht wäre Bismarck von der irrthümlichen Ansicht ausgegangen, daß ein solches amerikanischeS Experiment Deutschland nicht chädigen könne. Er selbst hat zudem deS öfteren hervorgehoben, daß die Entfernung von den Amtsgeschäften einen Blick trübe. AlS verantwortliche, d. h. offizielle Person hätte er jedenfalls den fatalen Brief nimmermehr geschrieben. Hat er eS doch selbst auf daö stärkste verurtheilt, als unter ihm ein ehemaliger Minister ähnlich gehandelt. Biömarck demonstrirt durch seinen Brief nur seine agrarische Nei gung zu Gunsten deö BimetalllömuS." Die Vosfische Zeitung" weift darauf hin, daß BiSmarck sich gehütet hat, klar und bestimmt zu antworten. Er selbst habe konkatirt, daß er weder unfehlbar, und nicht einmal Sachver ständiger in der Frage sei. Daö Berliner Tageblatt" kommt mit der Erklärung deö VosgehenS BiSmarckS, daß dieser die Siftirung der Silberverkäuse, welche im Jahre 1877 aus seine Veranlassung geschah, jetzt gut machen wolle, da Deutschland, wenn Amerika Freisilberprägung einführe, seinen Silberthalerballaft mit Vortheil loswerden könne. (Nach Einführung der Goldwährung in Deutschland durch die Gesetzgebung von 1871 und 1873 wurden alle vorher einlausenden Münzen bis auf einen Betrag von etwa 400 Millionen Mark in Silberthalern eingezogen. Auch deren Einziehung wäre erfolgt, wenn nicht 1877 Fürst Biömarck plötzlich die Gil berverkäufe siöirt hätte.) , Die agrarische Presse ist natürlich außer sich vor Freude. So schreibt die Deutsche Tageszeitung": Wir wußten, ' daß auch in dieser Frage OiSmarck Unser ist," und daS Stöcker sche Volk" erhofft eine Erlösung der Welt vom Goldmoloch." i , 1 Der Aufstand in Creta. L 0 n d 0 n, 29. Oept. Eine Depesche der TimeS" von Candia, auf der Insel Creta, meldet, daß Landen be vassneter Muhamedaner, welche mit Erlaubniß bei Gouvernörk von dort abgingen, die Dörfer Drapte, Kalyvin und Kaftelliana, in Distrikt Mono fofti, plünderten und die Kirche in

Saaio Avostoloi erftörten. Die Vice-

consuln warnten den ouvernöc und die Führer der Mudamebaner, baß Wiederholungen solcher Verbrechen gefährliche Folgen haben würden. , im SrnsteVorstellungen. S 0 n d 0 n, 29. Sept. Der Pariser Korrespondent der TimeS" berichtet eine Depesche der TempS", welche den Bericht bestätigt, daß M. Cambon, der französische Botschafter in Constantinopel dem Sultan energische Vorfiellungen über die neuliche Abschlachtung von Armeniern machte. Die Depesche spricht die Annahme auS, daß der Sultan versprochen hat, eine ComMission zu ernennen, welche die den armenischen Provinzen bewilligten Reformen auf daS ganze türkische Reich ausdehne soll. Ochisfs. Nachrichten. Angekommen in : New S 0 r k : Spaardam" von Rotterdam; Bovic" von Liverpool. Cherbourg: A.ler" von New öork nach Bremen. Gibraltar: Werra" von New Fork nach Genua. Marseille: ..olivm" von New Sork und Patrm" von New Aork. allerlei. S'onberbi'? Ansichten scheint ein biederer Friedensrichter in Suinsun. Cal., von einem Patentanwalt zu haben. Vor dieser Leuchte der Rechtswissenschaft vertrat der Advocat Garrett McEnery einen Clienten und im Laufe der Verhandlungen bean tragte er wiederholt die Zurückweisung von gewissem Beweismaterial. Dies verdroß den Kadi in hohem Grade und ärgerlich fragte er den Advocaten: Was für ein Anwalt sind Sie eigentlich. Herr McEnery?" Patent-An-walt, Ew. Ehren!" lautete die Antwort. rS3on einem solchen habe ich noch nie gehört." polterte der Richter; und ich kann nur sagen, daß Sie Mühe genug haben werden, bei Ablauf Ihres Patents eine Erneuerung desselben zu erlangen." Neulich gegen 9 Uhr verlangte der verh. Eisenbahnexpeditor Alois Schmidt in Augsburg Einlaß in die Wohnung seiner Schwiegereltern, der vormaligen Cafetierseheleute Schrall. Als Frau Schrall das VorPlatzfenster öfsnete, feuerte A. Schmidt gegen sie vier Revolverschüsse ab, ohne zu treffen. Schmidt, der erst seit vier Wochen mit der Tochter der Schrall'schen Eheleute verheirathet ist. seit einigen Tagen aber von seiner Ehefrau infolge ehelicher Differenzen, bei welchen auch die Schwiegermutter eine Rolle spielte, getrennt lebt, ergriff nach der That dieFlucht. trat aber am nachsten Morgen seinen Dienst an. Er wurde vorläufig festgenommen. Einen eigenthümlichen Ausgang hat der Streik der Me tallschläger in Dresden genommen. Er ist von den Streikenden aufgehoben worden, weil im Metallschlägergewerbe außer dem Jnnungsobermeister kein Arbeitgeber Aufträge hat und Gehül stn ferner überhaupt keine Aussicht auf Beschäftigung haben. Man schreibt die en Mangel an Aufträgen dem Ein stuß desStreiks zu und behauptet, das Dresdener Metallschlägergewerbe werde sich von seinen Folgen überhaupt nicht wieder erholen. Der Streik währte seit 1. April. Die Arbeiter verlangten einen Wochenlohn von durchschnittlich 16 Mark bei 9jStunden täglicher Arbeit. Die Meister hielten es bei der ganzen Lage des Gewerbes für unmög lich, verartige Forderungen bewilligen zu rönnen. Der deutsche Metallarbei terverband hat für Streiks der Metallschlage? in den letzten vier Jahren 40bi 60.000 Mark ausgegeben. VeZm Ablösen d er Wache auf Fort Maria Christina in Melilla ereignete sich daö Unglück, daß sich der Revolver des Lieutenants Mordago plötzlich entlud und einen Hauptmann t'odtete. Einmitvollständigem ssalschmünzermaterial ausgerüsteter Schuhmacher Pope aus OesterreichischSchlesien wurde in Legdschütz velhzjtet. Zahlreiche falsche Zweimarkstücke wur den ihm abgenommen. AnVorddeöVantour' im Hafen von Toulon trat ein Kriegs rath zusammen, um über den Kanonier Delay zu urtheilen, der die SchießÜbungen einer Revolverkanone leitete und daby'i die ganze Ladung statt auf ya. TTrmf;T. o;.r ,s uua tvmutiiktii .-im uu i:uiu Brennus" sandte. Delaye wurde un ter Annahme mildernder Umstände zu nur 14 Tagen Arrest verurtheilt, weil der Angeklagte offenbar richt absichi lich schlecht gezielt hatte und wrl das Meer während der Schi:ßübungen f t 9 n?; ir. . . uoeraus imrmiicü ausge.lvu.yll wa.5. Die ä Hefte Bewodne rin. von Berlin ft die Wittwe Frau Charlotte Brehmer. Kastanien-Allee 40, $rij Brehmex ist am 3. Februar

1794 zu Frankfurt a. O. g?voren. Kurz nach Beendigung der Freiheitskriege verheirathete sie sich mit dem im Jahre 1843 zu Berlin gestorbenen

leueremneymer Breymer. feeit nunmehr 66 Jahren wohnt die Greisin in n, . .. ' . . LZernn. wakreno der lekttnaorzednte bei ihrem ältesten Sohne, dem siebzigjährigen Herrn Brehmer. Bis heute erfreut sie sich der besten Gesundheit ; sie hat drei Söhne, zehn Enkel und zwanzig Urenkel. Drei Russen, die sich in Wiesbaden aufhielten, besichtigten den Dom in Mainz und bestiegen schließlich einen der Ostthürme, hierbei verlor einer der Russen, der sich bis in den yurmyelm gewagt hatte, das Gleich gewicht und stürzte über 60 5?uk tief in den Thurm hinab. Schwer verletzt wurde er m's Hospital gebracht, wo er bald darauf starb. Der Berunglückte war ein ffreiberr von Visconti aus Petersburg; er war erst 21 Jahre alt und Schüler einer höheren LehranItalt. MayorS Cabinet. Controller Johnson machtein berge ftern Nachmittag abgehaltenen Sitzung deS MayorS CabinetS darauf aufmerk. am, daß der städtische Frei-ries von der nächsten Legislatur dahin amendirt werden sollte, daß der CountySchatzmeister ein eztra Departement ür die Spezialauflagen einzurichten at. ES soll keine neue Office gechaffen werden, nur sollen die Bücher in einer anderen Weise geführt werden, 0 daß die Sachen auseinander gehalen werden. Dr. Morrison, der Präsident deö GesundheitSrathS wünschte in Ersahung zu bringen wie lange eö noch nehmen wurde den neuen Flügel deö Stadthospitalö fertig zu stellen. Herr Downing, der Präsident der B. of P. meinte, daß der Flügel in sechs Wochen fertig gestellt werden könne. Die Angebote für die letzten Kontrakte wurden gestern entgegengenommen und werden morgen die Kontrakte vergeben werden. Ed. F. Claypool, Präsident der Parkcommission sprach über den Bau einer Stadthalle. Er ist der Ansicht, daß man noch 6 oder 8 Jahre wart?n ollte, bis ein neues BundeSgebäute errichtet worden sei, da man denn daS je Gebäude billig kaufen könne. Auf Antrag ClaypoolS ernannte der Mayor die Herren Downing, Maguire, Morrison, Claypool und Johnson als ein Comit sich nach einem passenden Platz für die städtischen Aemter umzusehen. Controller Johnson berichtete, daß sich beinahe $103,000 im Stadtschatz befinden. Präsident Maquire vom Sicherheitsrat wünscht zu erfahren wie eS mit dem Ankauf eineS Grundstückö für ein Spritzenhaus in N. 3ndpls stehe. Präsident Downing vom Bof P. W. informirte ihn, daß daö Grundstück bereits angekauft sei und Commissär Moor die Spezifikationen und Plane für das Spritzenhaus gegenwärtig noch einmal revidire, da der Board nicht gesonnen sei noch einmal für extra Arbeiten zu bezahlen, wie er es bei den kürzlich errichteten SpritzenHäusern zu thun hatte. 3m Schaufenster deö Model" ist ein großes Gesammtbild der hiesigen - - fj 9 -V V 7 I D Polizei-Force ausgestellt. Der Mayor und die Mitglieder deS Sicherheit ratheS befinden sich ebenfalls auf dem hübsch arrangirten Bilde. Der seit Samstag Mittag . rn .... ...e... ." anhaltevde Regen ist für unsere AS-phalt-Stratzen eine wahre Wohlthat, denn dieselben werden dadurch einmal gründlich abgewaschen. Biö jetzt find - . 2.57 Zoll vlegen gefallen. Meerschaumvseisen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :e., bei Wm. vcuso. 189 OS Waldinaton St?. Die Detectiveö MeGuff und Wilson verhafteten gestern einen jungen Mann, NamenS H. E. Norman, auf die Anklage deS GroßdiebftahlS. Auf der Station gab er an, ZeitungSageut und von KanfaS-City zu sein. Norman paßt genau auf die Beschrei C V cm . . , , bang deS Mannes, welcher von einem a V Cst . C fu- X. Zug der Monon Bahn absprang, nachdem er $ß v?.n einem gewissen Wm. slred van Carmel gestohlen hatte. Bei seiner Untersuchung fand man Papiere auf den Namen Lynn. verlangt Mucho' Yeft Savanna CigarS."

Hiesiges.

)ie Pol,, wurde gestern lelevhontsch "enachnchtiat, daß drei Männer einen Mann in Anderson beraubt unö aef4pffen hätten und die-

s . " . . ... stI scln,n 0U öcm Massachusetts Aenue 0 . 1. l. . C l. . v. r . . i""' aa,m weroen ,ouien DieseS war schmierig, da keine Pe?sonaldeschre'bung gegeben wurde Geheimpouzlst McGuss und Polizist Dugan erwarteten den Zug und nahmen drei junge Bursche fest. Ein großer Mann, der einen langen Ueberrock anhatte, entkam. Die drei Jünglinge gaben ihre Namen alS Frank Convay ud Will. Handley von Cleveland, O., und Toni Carino von Marion, O., an. GZT Polizist Asche verhaftete geftern Abend einen betrunkenen Mann. AlS derselbe etwas nüchtern geworden war gab er seinen Namen als Rev. Sohn McGill von West Virginia an. Er erklärte ein katholischer Priester und hierhergekommen zu sein um eine Stelle als Priester von Bischof Chatard zu erhalten. Der Bischof war nicht hier und wurde nicht vor Donnerstag zurückerwartet. Der 70jährige Mann quartirte sich dann in FieldS Hotel ein um auf die Rückkunft des Bischofs zu warten und sah sich die Herrlichkeiten der Stadt an. Wie er auf die Polizeiftation kam, wußte er nicht. Er hatte $21 50 bei sich, als er verhaftet wurde. Auf die Frage, warum er West Virginia verlassen habe, sagte er, daß er dieS nicht jagen könne ohne daö Beichtgeheimniß zu verletzen. Wer einen Catarrh heilen will, muh mit dem Blut anfangen. Hood'S Sarsaparilla beseitigt die Urlache diese Uebels und heilt Katarrh dadurch, daß sie daS Blut reinigt. Sood'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher aus die Leber und den Magen. 2öL. tZT Staats - Gesundheitssekretär Dr. Hurty kehrte gestern von Lake Co und Chicago zurück. Der Leser wird sich unserer neulichen Mittheilung erinnern, worin wir sagten, daß daö Chicagoer Gesundheitsamt die Einfuhr von Milch auö Lake County, Jndiana. wegen, durch den Genuß dieser Milch, hervorgerufener Krankheiten untersagt. Dr. Hurty fand, daß in einer Straße Chicagos fünf Nerver-sieberfälle vorgekommen waren, die auf den Genuß besagter Milch vom Chicagoer Gesundheitöamt zurückgeführt wurde... Sonderbarer Weise scheinen sich die dortigen Herren der Gesundheit nicht naher aus gründliche Untersuchungen einzulassen, denn von den fünf Fieberfällen war nur ein Fall, wo Milch von Lake Co. von dem betreffenden Erkrankten getrunken worden war und zwar als Zusatz zu heißem Kaffee, welcher etwaige in der Milch steckende Baeillen sofort getödtet haben muß. Bei den übrigen vier Fällen wieö Dr. Hurty nach, daß daS Fieber nach Genuß schlechten WasserS ausgebrochen war. Dr. Hurty untersuchte ebenfalls die Milch von Lake Co und wo er schlechte Milch fand, verbot er den Verkauf derselben und die. betreffenden Milchkühe werden jetzt streng beaufsichtigt. S. S. Reese, deutscher Zahnarzt, 24 Oft Obio Str. m -W Hulnoristtsches. -Km Boudoir. .Nun. An na, hast Du die Rose für mein Haar I 1 W V I V W www schon gesunden?" Ja, Frau Bal.nntnl CV.ti tr1Tv VlrtS ronin! Jekt hab' ich aber wieder daS E r k l ä r n n g. Sie: Sag', liebes Männchen, was versteht man yaar verlegt! nn eentlich unttt E" Weißt Z.'u. das ,st das Weinen um einen neuen Hut und dergleichen! Wechsel der Zeiten. 'Heute flaust mancher auf stolzem ' -M 1 - W ft. cylone, denen Äynen vordem dorr 1 firniftr ; ' hausiert. Undankbar. Frau Zangerl (zu ihrem Mann: Du Abscheulicher! Kein Empfang,' keine Äwme. kaum ein freundliches Wort, und ich war doch acht Wochen fort!" Mann: Verzeih', Du hast recht, ich bin tot lich ein Undankbarer!" Ein bequemeö Gewissen. Frau: Aber Mann, sagt Dir denn Dein Gewissen gar nicktS, wenn Du so bis $wtf Uhr Morgens in der Kneipe sitzt und das Geld vergeudest? M. rn rj -ii r rrs rVVitill. Vl li juuui, iuu r$au Weiberl. dös is gar brav-um I 4 p n m w m aa iiln; vjjgii Zvani, nein veun Uhr schläfts schon fest!! Bescheiden. Lieutenant, teim Verleger): Bringe Ihnen hier am ml ung von Gedichten, die mir nach und nach von Damen zuaina.m. woljey Sie sie nicht verlegen .... ha. t auch schon sehr picankn Titel; .An Nich?... . . -

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