Indiana Tribüne, Volume 20, Number 11, Indianapolis, Marion County, 28 September 1896 — Page 3

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Dr. C. R. Schaefer, ZZrzt und Chirurg, No. 430 Wadison Ave., nahe MorriS Straße. Svrecbftunden: 8 9 30 Ubr MorqenS, 1 Uhr NachmittegS, 79 Uhr Abends. Telephon 282. Dr. I. A. Tutclisfe, beschZftiat fit auSIlbli'Klick mit mundä,,tlichen Fällen und mit GesSlechrS und Urins i ankheiten. No. 95 Ost Market Straße. Ofsi.Stunden: 9 bis !0 Uhr Vorm. t bis 3 Nhr Nackm. Sonntags ausgenommen. Tele Phon 41. C. EVEHT8, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Pennsylvania Sti. GaS wird auf Wunsch angewandt. 5 - Zähne so gut wie Gotd. ES verhindert daß der Gau men mit dem Rubber in Be rübruna kommt, so dak die schädlichen Effekte desselben l ( verhindert werden. Tafts Dental Barlors, 25 West Washington Str.. Der Nwi- Office gegenüber. Dr. THEO. A. WAGNER 94 Zlotb Delawa?e Str. V?Snden: I0Uhrorm.: 4Uhr ach.: rag: Kio Kll Klr ,rm. Telephon 84H. Dr. Leonh. Bell, Deutscher Arzt, (sie East und Ohio Straße, praktizirt gemeinschaftlich mit seinem Vater Dr. uido Bell. Vormittag 10 UUlf. ,r.ftunden. Nackmtl? 4- Ntr Pridat-Klini! nd DiSvensarh -23 West 11. Ztr., New York, N. A. Die Verzte dies Klinik sfrLhere Profkfforen n ojpitalarzte) find deutsch und keile ia !ürfter Zeit nach euicrn ganz neuen Verfahren urjolg langjähriger Erfahrung dauemd und gründlich alle frische oder chronische Krank deite beiderlei Geschlechts. Operationen werden lajincTj rnio piuiio ausgesuyri. raine, ronaje I Hause nicht die geschickte är,tliche Behandlung nd sorgsame Pflege haben konneu. finden Auf ahme. Gebühren mäßig. Unbemittelte zah.en blos für Medizin. Alle Anfragen werden pronpt beantwortet. Brieftiche Eonjultationen t deut scher oder englijcher Sprache. D er I u g en d f e u n d iü kür 2Z Cents auch bet 8t 0 3ranfcr, Co., 73 üt Penufyania Ecraße. Jndi,inopolls, znd , zn haben. Injektion, j Eine permanente Uixt t 5 der hartnecktgsten Fälle ron Sonorrhea nd 2 lect. aatanürt in von 3 bS 6 Tagen: kein J , nttctc Behandlung nöthig, nd odne die an J ekelnde eiultat de Einnehmen ven u J ' bede. Soxaida d,r Candelöl. J.Aerre ck So. Z r,u't Nachfolger). pokVker. Pari, er j j .. WM I4UIU .WIHII!!. mm.Hiw If.ü&Sff kl2iVrl?kn n mm -r te ti.6- Ter öerrnt freund. - rr V7 ' Unken otHornntme erie frei mit jeder Flascke. Mach Km Flecken. Verhüte, Etrikturrn. $cilt Trirper und KiterIu! in 1 bis 4 Taqen. FrZqt Apo:bekern dafür, versandt bei Srpresj für ll.OO. Dlän adresstre: MALYOOR MFG.CO..LAPCA3TCR.OHIO. CAW I OBTAIN A PATENT? Torrn prompt answer nd an honest opinion, writa to MLNN Sc CO.. who have had nearlr flsty reara' xperienoe In tti patent bosinesa. Communlca tlna utrlctly eonfldentiaL A llandbnok ot Im form at Ion conrmin fatrniK and bow to ob tain them ac-nt free. Also a cataiogue Ot mectaan. tcal and acientlito tooks aent free. Patent taken tbroocb Munn & Co. neelT jfcCmi notloein tbe riifatlfie Anirriran. and tbna are broupht wtdHy beTore tbe publlcwith trat eoat to tbe InTentor. Tbia splendid paper. IfBuad weeklr. eleRantlj Ulustrated, baa br far tba Unrf t cjreqlatioQ of ftny aclentine work In tba t?f)rld. Jjyeaf. Sample copiea aent free. aildto KUitiun, monthly. 20 a year. bingla coptea,'i5 centa. Kvery nunibvr contatns bean tlfui platea, tn colora, and pholoirrapba of new boafv with plaira. enablma boildera to ahow tb latent deatinis and ecure contraota. Addreaa iül'N Ct Nkw Yohk : RKnaiiwAY 60 für einen Fuinace für ein HauS mit 8 Zimmern. ' für ein Haus mit 5 Zimmern. eferenze: Hr. Phil. Rappaport, Heraulgeber der Jndlana rrtdune Hr. Uh. H. ahl- rocer. 373 W. Vlickigan Str lää ü Slflis fapy, 100 Kentuckh Avenue. . Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler ta'Lseldach.ZZtaterial. 2 und 3pln Pjestz Poonng, wafserdichte heeting. feuer festem halt . stil,, Strohpappe. Da und iTketali . starben :c. ?c. Office: 109 TVeft VZarylanb tratze. Telephon 861. Vachdeckerei. stähige und verantwortliche Dachdecker. Siel d!tcr,ritöad und'Vilsomte Vopgalt'DScher. llle Arten ompifitlonDScher mit bestem ?a tersal. Office: fl.1S9 ; Jard: 180 W. Marylandftr. Z:ele?hon 1. Indianapolis, Ind. Ädoliplla Frey, (014 Yreedom .Bight.) Kolary Public, Translator, Correspondent etc. No. 196 Elisabeth Stret Take Blake St. Car.

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Die Breitenbachs.

Roman von Hang Richter. (Fortsetzung.) 3a vocy. ia) ftrette es :ym a nicht ab, wenn ich auch überzeugt bin, daß er uns Vraliner Officiere mit einem sehr gesunden Haß beehrt. Es steckt eine elementare Leidenschaft in diesen Bauern pah! Und nun noch eine dieser Resedablüthen, bitte!" Er steckte das Blümchen in das Knöpfloch, schwang sich auf und ritt mit fröhlichem Gruß davon. Nach wenigen Minuten bog er in einen Waldweg ein, der sich nach rechts von der Chaussee abzweigte, ein von schwerem Fuhrwerk tiefgleisig durchwühl' ter. mit Faschinen ausgeflickter Knüppelweg. auf welchem auch der perfecteste Reiter zur sorgfältigsten Aufmerksamkeit genöthigt war. Während er achtsam im Schritt bergauf ritt, brauste es plötzlich im tollsten Galopp von hinten an ihm vorüber, so überraschend und rasend schnell, daß er, halb auch von seinem scheuenden Thiere in Anspruch genommen, nur wie eine Vision eine Frauengestalt mit langnachflatterndem rothgoldenen Haar auf weißem Rosse wahrnahm, die fchon im nächsten Augenblick hinter der Wegbiegung verschwand. Ein Schrei entfloh seinen Lippen: Lucy!" Blutroth, mit flammenden Augen hieb er dem Rappen die Säbelscheide hinter die Ohren; wie ein Pfeil flog er dahin und hatte in einer Minute den Schimmel wieder im Gesicht. Ein weißes Frauenantlitz leuchtete vor ihm mit spöttischem Lächeln, von dem flatternden Haar wie von emem glühenden Goldscheine umwoben; eine kleine Hand winkte einen ironischen Gruß. Jede Muskel spannte sich in dem elastischen Körper des jungen Mannes; dem Pferde die Sporen tief einsetzend, warf er es, unbekümmert um jede Gefahr, mit rasender Gewalt über Stock und Stein, über tiefe Ge leise und aufgerissene Löcher bergauf und kam doch dem Schimmel kaum merklich näher, bis er. um eine neue Wegbiegung abzuschneiden, quer durch das hoheStangenholz schoß und so zuerst die Anhöhe erreichte. , Mit emem araerllchen acyen parirte die eine halbe Minute später ein treffende Dame ihren dampfenden Schimmel. .Das war nickt ehrlich gespielt, Lieutenant Vreitenbach! Gleiches Ziel und gleicher Weg! Sie hätten sich oder Ihrem Misanthrop denKopf an einem Stamm zerschmettern können." .So wären wir doch vor den schonsten Augen einen ehrlichen Reitertod gestorben! Uebrigens war nicht ich es, welcher diesen halsbrecherischen Wettritt provozirte." Ein Wettritt? o nem! So wett mir erinnerlich, forderte ich Sie durchaus nicht auf, mir zu folgen," erwlderte die Dame kühl und warf hochmüthig den Kopf zurück. KemSchim mer von Röthe war in ihr feines, auffallend weißes Antlitz gestiegen, das in tadelloser Vollkommenhelt ven zarien, durchsichtigen Teint der Rothhaarigen besaß. . . Desto dunklerer Purpur slammie auf Eugens erregten Zügen. Mü wilder verlangender Lttdenschast umfaßte sein Auge die volle Mädchengestalt von dem im Sonnenstrahle goldene Funken sprühenden Haar bis hinab zu der zierlichen Fußspitze, die sich, auf dem Steigbügel ruhend, nervös unter dem Saume des dunkelgrünen Reitkleides hervorschob. Sie wissen wohl, daß ich Ihnen zu jeder Zeit und überall hin folgen würde, selbst in den Tod. weil ich nicht anders kann." sprach er mit leiser, zitternder Stimme und drängte Misanthrop mit einem plötzlichen Druck dicht an den Schimmel heran, so daß er Lucy fast Antlitz zu Antlitz in die nachtdunklen Augen sah. welche, von starken schwarzen Brauen überwölbt, wie düster geheimnißvolle Räthsel, lockend, abstoßend und spottisch zugleich, aus dem weißen Gesicht hervorltuchteten. Mit einem ironischen Lächeln riß sie ihr Pferd zurück. Das heißt, doch nur in Ihrer dienstfreien Zeit!" , Baronesse!" Herr Lieutenant!" So spöttisch klang die Erwiderung auf seinen heftigen.bittenden und grollenden Ruf von den üppigen, tiefrothen Lippen, so unnahbar kalt glänzten die schwarzen Augen, daß der flammende Purpur auf den Wangen des Zungen Officiers jäh einer fahlen Blässe wich. Er zog die Zügel an und fragte, die Hand am Mützenrande, in höflichem Tone: Darf ich den Vorzug haben, das gnädige Fräulein zu be-qleiten?- . Fast schiel, eö, als habe Baronesse Lucy diesen Beweis der Selbstbeherrschung weder erwartet noch gewünscht. Während ein erstaunter Blick den Frager streifte., 'antwortete sie: Ich werde am Kreuzweg abbiegen." v Ueber den langgestreckten Kamm der Höhe' zog sich eine prachtvolle alte Eichenallee, an deren Ende dieThürm chen von Schloß LangenseZde purch i?as Laubwerk schimmerten. Schweigend ritten sie unter dein, rauschenden Blätterdach dahin, bis Lucy. ohne den Kopf zu , wende., fragte: Bruder, ist noch nicht zu; IHCWIJ Mann erwarten Sie ihn? Das vermag ich nichj zu sagen, dq er seit zwei Wochen keine Nachricht ggrn.:.. i ;even aus zeoen tfau leyocy fpaier L 8. M r. "i tens zum Beamn der Ernte. .Pflichttreu und gewissenhaft . wie stets " Stets!" wiederholte Eugen mit herzlichem Nachdruck. Das Lob des Geliebten Bruders, diesmal ohne jeden spöttischen Anklang im Ton,versöhnte ihn wieder. Sie wissen, Botho kennt nur Arbeit und Wohlthun, nichts an deres." - .Allerdings nichts anderes!"

sprach nun sie seine Worte nach, diesmal mit unverkennbarer Schärfe, welche ihn zu einem verwunderten Seitenblick veranlaßte. Sie hielt den Kopf geradeaus, so daß er nur ihr kühn geschnittenes Profil fah. Eine feine Röthe zog sich von ihren Wangen bis hinauf zu der breiten Stirn und hinab zum Nacken. Unruhig spielte die kleine Hand am Zügel. Wir Breitenbachs scheinen nun einmal von dem Glück Ihrer Gunst ausgeschlossen zu sein," sagte Eugen, von Neuem erregt, Botho noch mehr als ich sehr begreiflich freilich, da er nicht, gleich mir, ein gefügiges Spielzeug abgibt!" ' Vielleicht " die Dame vollendete nicht, sondern zuckte nur leichthin mit den vollen Schultern, als besitze das scharfe Wort keine Bedeutung für sie. Ein leichter Gertenhieb ließ den Schimmel flotter ausgreifen, und als sich nach links ein wieder thalwärts führender Weg abzweigte, bog sie in diesen ein, sich nur mit einem leichten

Neigen des stolzen Hauptes verabschiedend. Es fieberte in Eugen. Er wollte ihr abermals folgen; doch mochte er Misanthrop etwas zu scharf herumgerissen Kaben das Thier bockte, und als er es beruhigt, hatte er sich selbst wiedergefunden. Brav.Alter!" klopfte er den schlanken Pferdehals; da hätten wir beinahe zur ersten Dummheit eine zweite gefugt. Botho hat recht: die Erde wäre noch heute ein Paradies ohne die Schlange, die man Weib nennt!" und wenn nicht ruhiq, so doch gefaßt ritt er in schlankem Trabe demSchlosse zu. von dessen Veranda herab ihn sein Vater mit einem cordialen Zuruf begrüßte. Auf dem Tischchen lag neden dem Ciaarrenständer und dem Bierservice eine Photographie, welche Eugen.nachdem er dem Major die Hand gedrückt, verwundert aufnahm. Unsere neue Hausdame, erklärte der andere lächelnd. Ah, Du hast bereits gewählt i Darf ich fragen?" Frau von Rechen, eine OfficiersWittwe, fehr gute Empfehlungen aus . n r tf 3 oen oefien reen icnnc uuuijui die Familie Rechen. Auch Botho nannte den Namen öfter in semen Berliner Briefen." Die Dame scheint noch jung zu sein?" .Dreiunddreißia. Obo!" Als der Major das eigenthümliche Lächeln seines Sohnes bemerkte, warf er ficy in die Brust und strich den gewaltigen Schnurrbart, dann lachte er fchaueno auf: .Meinst Du. daß sie meinen sechzig oder Deinen sechsundzwanzigJahren gefährlich werden könnte, denn der Weiberfeind Botho zählt ja nicht mit? Ich darf mir erlauben, ohne der Dame oder mir zu schaden, mal ein junges, bübsckes Gesicht um mich zu sehen. nachdem mir Botho jahrelang stets die häßlichsten und ältesten Schachteln ausqesucht hat." Ganz meine Meinung! Eine Drachengalerie. die ihresgleichen suchen dürfte. . . . Weiß Botho davon V .Werde mich schön Huten! Ware dann doch nichts daraus geworden." .Hm. . . ." Eugen drehte das Bild noch immer in forschender Betrachtung hin und her. als sinne er über etwas nach, bis er überrascht ausrief: Eh. nun bab' Ich's! wie konnte mir das nicht sofort einfallen! wessen Gesicht ist das?" Er hielt die Photographie dem Vater dicht vor die Augen. Dieser zuckte die Achseln. Eine Ähnlichkeit ist mir auch bcreits aufaefallen. doch mit wem? Zum Henker, kann nicht darauf kommen! Na?" .Mit Minnie! Das ist sie ja Zug um Zug, nur um ein Dutzend Jahre älter, und natürlich frauenhaft! Die blonden Lockchen über der Stirn, rn: weichgerundeten Wangen, das kluge, sinnende Auge, die zärtlichen Lippen " ' He. he!" fiel der alte Herr, den Zeigefinger hebend, mit scherzhafter Drohung ein. Deine Schilderung klingt mir verdächtig. Wenn ein Dragonerlieutenant in Romanphrasen zu schwärmen beginnt " Ganz uninteressant, auf mein Wort." unterbrach ihn nun Eugen seinerseits. Frau von Rechen wird mir so gleichgiltig bleiben, wie jede unserer anderen Damen." Das bitte ich mir auch aus!" Und Minnie ist als Cousine ungefährlich, so hübsch und anmuthig sie auch sein mag und so gern ich sie bereits habe. Im Vorüberreiten wechselte ich einige Worte mit ihr und erfuhr zu meinem Erstaunen, daß Du sie zu Sonntag eingeladen hast. Werden wir sonst noch Gäste sehen?" Nur die Neudecker!" Ah." Eugen ließ die Cigarre fallen, von welcher er eben die Spitze abschnitt. Erst nachdem er sie wieder aufgehoben und angezündet, fuhr er. fort: Sollten ' d!e Bergmanns art meisten geeignet sein, Minme bei ihrem ersten' Eintritt in weiter? Kreise ihre Schüchternheit zü benehmen? Ich meinte, wir würden unitx uns sein. Wer weiß, ob Frau von Rechen bih Sonntag eintrifft." Denke doch. Bergmanns nehmen es übrigens nicht so genau. Der Baron " Ist der Parvenü, wie kr m Buche steht. Unter seiner Bescheidenheit und seiner gelegentlichen Selhstironisirung lauert das echt? Protzenthum, Er würde seinen neugebackenen Freiherrntitel nicht so oft erwähnen, wenn er nicht stolz darauf wäre Aber die Baronin - Dumm, faul und gefräßig! Mit dieser populären Wendung ist ihre Charakteristik erschöpft." Halb belustigt, halb ärgerlich lachte der Major hell auf. , Was, zum Henker, ist Dir in die Krone gefahren, daß die Neudecker, denen Du doch sonst selbst am meisten die Stange hieltest, heute plötzlich so schlecht bei Dir angeschrieben stehen? Kleinen Streit gehabt, was?"

Durchaus nicht! Ich habe sie seit unserem letzten Besuche in Neudeck nicht mehr gesehen. Vielleicht bin ich heute' nur zu schärferem Kritisiren als sonst aufgelegt oder binnen Kurzem ein gewaltiger Menschenkenner geworden." Hm. hm!" hüstelte der Major bedeutungsvoll und sah dem Sohne gerade in die Augen, und Baronesse Lucy?" Eugen fühlte mit Verdruß, daß seine Stirn sich röthete. Da heißt's: Gewehr ein! nehmen; eine so capriciöse Dame zu charakterisiren reicht mein Liertenantsgehirn nicht aus, und wenn ich es doch versuchen wollte, würde eZ mir die Hbf. lichkeit gegen Abwesende verbieten. Der grobe Reichenheim freilich " er schwieg und stieß klirrend die bespornten Absätze gegeneinander. Was sagt der grobe Reichenheim von Lucy Bergmann?" Das verrückteste und gefährlichste Weib, das er je gesehen, und wer ihr nachlaufe, möge sich alsbald mit einem soliden Strick versorgen." Reichenheim ist nicht nur ein Grobian, sondern auch ein " der Major verschluckte die sicherlich nicht schmeichelhafte Titulatur. Mir erscheint Lucy allerdings etwas übermüthig, durch eine zarte und dabei feste männliche Hand wird sie aber eine Perle werden. Ein prächtiges Weib. Eugen, und eine Partie!" Eugen hatte längst den Blick zu Boden gesenkt. Indem er so den forschenden Augen des Vaters auswich, vermochte er leichter zu heucheln: Du magst vielleicht Recht haben, ob ich aber die zarte und zugleich feste Hand besitze, bleibt mir zweifelhaft. Auf jeden Fall hätte ich mit einer Launenhaftigkeit zu kämpfen, welcher meine Geduld nicht gewachsen ist. Bald folgsam, bald störrisch, bald kalt, bald heiß, jetzt Engel und in der nächsten Minute Dämon der Teufel ertrage das!" Da klang, der mühsamen Selbstbeherrschung zum Trotz, doch eine Leidenschaftlichkeit hindurch, welche dem Major ein zufriedenes Kopfnicken entlockte. Hübsch gesagt, mein Junge! In Deinen Jahren hätte ich keine wonnigere Lust gekannt als diese schöne Widerspänstige zu zähmen." Mir scheint. Schloß Langenfelde ist ein Heirathsinstitut geworden," bemerkte Eugen in ärgerlichem Tone, stand auf und ging einige Male mit unruhigen Schritten in der Veranda auf und ab. Dann blieb er stehen und begann von Neuem: Ich fürchte,' die Baronesse begeht morgen eine ihrer scheinbaren kindlichen Unarten, welche sie mit so allerliebster Naivität hervorzubringen weiß, daß nur der mit ihrem Charakter Vertraute die darunter versteckte Bosheit bemerkt. Wie nun zum Beispiel, wenn sie Minnie nach ihrem Vater fragte?" So wird man ihr die Wahrheit antworten." Daß Dein Bruder für Dich überHaupt nicht mehr ezisiirt?" " ; ' Genau das! Ich ermächtige Dich, falls Jemand Dich auf ähnliche Weise anzuzapfen versuchen sollte, ausdrücklich zu der gleichen Antwort." Woher diese unselige Feindschaft, Vater? Mir däucht. ich habe wohl ein Recht, danach zu fragen. Sein Lebenswandel, so tadelnswerth er sein mag. ist es nicht allein, was zwischen Euch steht. Ich fühle das. ich kann nicht sagen wie, gewissermaßen instinktiv heraus. Ein solches Abirren vom Wege des Rechten allein vermag keine Bruderliebe zu tödten. Schließlich ist er doch nur ein Unglücklicher, mehr bemitleidens- als verdammenswerth." Des Majors lebhaft gefärbtes Gesicht war um eine Schattirung fahler geworden, während er das Glas, das er an den Mund zu führen im Begriff stand, heftig niedersetzte. Hast Du mit mit jenem Manne gesprochen?" Nein!" Fortsetzung folgt.)

.- Sie Taubstumme. : von Eluard Jürgetlsen. Der D-Zua (Durchbrenner - 5tatf von Hamburg donnerte in die Halle des Lehrter Bahnhofs zu Berlin hinein. Von der Platform des letzten Wagens fchwang sich eine anscheinend feyr lcichlfufzige. aber leider tlesverschleierte Dame herab, welche sofort auf einen der zahlreichen Gepäckträger loseilte, um demselben ihren Gepäckfchein nicht nur, sondern auch einen kleinen Zettel in die Hand zu drücken, auf welchem mit zierlicher Schrift die Worte zu lesen waren: Wtte, holen Sie mir sofort eine geschlossene Droschke, setzen meinen Koffer auf dieftlb? und sagen dem Kutscher, daß er mich nach der X-Straße No. 43 fahren soll! Der beifolgende Fünfmarkschein wird Ihren und des Kutschers Ansprüchen wohl genügen!" Wer war vergnügter, als der Gepäckträger? Er besorgte die Geschichte schnell und pünktlich, gab dem Droschjenkutscher die festnormirte Summe von zwej Mark, steckte selbst schmunzelnd seinen Thaler in die Tasche, und indem er noch beim Losfahren der Droschke eine sehr bezeichnende Geste mit der Zeigesingerstz.itze vor die Stirn machte, raunte er dem Kutscher das Wort Taubstumm" zu. während diese Geste eigentlich aber in derTaubstummensprache wohl soviel bedeutet als: Die hat'n Vogel!" Gleichzeitig war nun aber dieser auffallende und geheimnißvolle Vorgang dem scharfen Auge der BahnPolizei keineswegs, entgangen und da man als Wächter .der. öffentlichen Sicherheit immer nich) wissen kann, ob nicht irgendwo ein schweres Verbrechen geplant wird, so setzte sich der eine der betreffenden Beamten sofort ebenfalls in eine Droschke und fuhr de; mysterlofen Person vorsichtig imter her. Er konnte'äber vorläufig nichts anderes constatiren." als dak die Peri, t 1 ' : ' "

dächtige nach einer Stunde, noch viel tiefer verschleiert als vorher, abermals in die Droschke gestiegen war und dem Kutscher abermals einen Fünfmarkschein in die Hand gedrückt hatte, der von einem Zettel begleitet war : Bitte, so schnell wie möglich nach dem X-Hotel!" Die Fahrt dorthin gwg denn auch ebenfalls in verhältnißmäßig raschem Droschkengaultempo vor sich, worauf nach dem Aussteigen der Fahrgastin sich eine ähnliche Scene abspielte, wie vorhin auf dem Lehrter Bahnhof, nur daß der Kutscher diesmal dem Portier gegenüber jene ZeigefingerspitzenGeberde machte und ihm das Wort: Taubstumm" zuraunte. Der Polizei-Beamte aber war wieder hinterher gefahren und beschloß die Sache im Auge zu behalten, denn, wie gesagt, man kann bekanntlich immer nicht wissen . Ein Recherche bei dem ebenfalls jetzt verdächtig" gewordenen Hause hielt er aber nicht für zweckmäßig sofort vorzunehmen, denn wenn es sich um ein Complott handelte. so wäre ein voreiliges Vorgehen hier ja nicht am Platze gewesen. Kluge Polizisten arbeiten in Deutschland bekanntlich langsam, aber desto sicherer. In dem X-Hotel aber spielten sich nun merkwürdige Geschichten ab. Zunächst hatte die Fremde sich mit einem allgemeinen Begriff als "Lady Smith von New Fork" in's Fremdenbuch eintragen lassen, ihr Gesicht aber hatte noch kein Sterblicher unter den Hotelbediensteten zu sehen bekommen und ihre Mahlzeiten ließ sie sich sämmtich auf ihrem Zimmer ferviren, sie aß aber erst, nachdem der Kellner fortgegangen war und hielt die Thür inzwischen stets fest verschlossen. Daß sie mit Niemandem nur ein Sterbenswörtchen redete, war ja selbstverständlich. denn als Taubstumme konnte sie sich ja einen derartigen Luxus nicht gestatten. Aber selbst die Berliner GewerbeAusstellung schien nicht den geringsten Reiz auf sie auszuüben, sie fuhr nur jeden Tag für einen blauen Fünfmarkschein, von welcher Mustersorte sie sehr reichlich zu haben schien, zu dem vorhin erwähnten Hause X-Stra-ße 43. wo noch dazu ebenfalls ein Amerikaner wohnen sollte. Entschieden eine äußerst verdächtige' Sache ! Der vorhin ebenfalls erwähnte Polizist war daher mit Recht Tag und Nacht auf der Lauer. Im Uebrigen zeigte sie sich dem Personal gegenüber sehr splendid; sie hatte dem Portier schon vier bis fünf Mal einen blauen Fünfmarkschein für verschiedene Gefälligkeiten, wie Briefe nach der Post besorgen u. s. w., behändigt, ihr Zimmerkellner war gleichfalls schon zweimal von ihr mit einem

solchen lieben Dinge' bedacht worden und selbst den kleinen Piccolo hatte sie nicht leer ausgehen lassen. ' So war das geheimnißvolle Treiben nun also schon länger als drei Tage gegangen, der scharfblickende Polizist hatte immer noch nichts werter :n der Angelegenheit ermren können und war bereits durch seinen ewigen Tag- und Nachtdunst vollständig zum Skelett abgemagert, da ereignete sich etwas sehr Gewöhn liches! Als Lady Smith nämlich diesmal von ihrer Droschkenfahrt-nach der XStraße zurückkehrte, da schien sie ihren raschen Bewegungen nach überaus erregt, doch konnte man leider wegen ihres verhüllten Gesichtes nicht erkennen. ob diese Erregung eine freudevoll oder leidvolle sei. Sie ging aber mit festen Schritten in die Portierloge, nahm ein dort herumliegendes Stück Papier und schrieb auf dasselbe in klarer deutscher Handschrift die Worte: Bitte um meine Rechnung, da ich innerhalb einer Stunde abreisen muß!" Nicht wahr, das war" nicht grade etwas Ungewöhnliches? Der sehr vernünftige Portier faßte es denn auch nicht als solches auf, sondern schrieb die Rechnung ebenfalls wie gewöhnlich mit sehr deutlichen Schriftzügen auf ein langes Formular. und daß er sie- nicht zu niedrig abfaßte, dafür bürgte das Renommee des Hotels ersten Ranges", einem solchen ist alles niedrige und gemeine selbstverständlich fremd. Alsdann mußte der Zimmerkellner unserer geheimnißvollenLady die Rechnung auf's Zimmer tragen, welche dieselbe auch anstandslos bezahlte (diesmal allerdings Nicht in Fünf-, sondern in Hundertmarkscheinen, denn die andern hätten nicht weit gereicht) und, nachdem der Hausdiener dann noch den Koffer der gnädigen Taubstummen" heruntergeholt hatte, wartete das gesammte Personal vom Oberkellner herab bis zum minimalen Piccolo unten im Thorweg 'in zwei Reihen Spalier bildend auf den trau-rig-freudigen Moment des Abschiednehmens von der vornehmen Geheimnißvollen. Horcht! Oben im ersten Stock geht ihre Thür! Jetzt muß sie sofort erscheinen! Achtung! Präsentirt die rechten Vorderpfoten, damit Ihr das reichliche Trinkgd tn Empfang nehmen könnt. Jetzt muß sie den ersten Treppenabsatz herunterkommen Schnell sämmtliche Rücken krumm gemacht ! Der freudig - traurige Moment naht! Da ist sie auf dem Treppenabsatz. Wenige Stufen noch aber, was ist denn das? Sie ist ja plötzlich unverschleiert! Zum ersten Mal! Und wie schön sie ist! Seht, wie sie lächelt und ihre weißen Zähne zeiat! Und nun? Ist eS zu glauben? Sie öffnet den Mund, als ob sie sprechen wollte! Hört doch, hört! Ach lieber Herr Portier, ich wollte C-? r fr"", beute baben (Sie mit Rtftlt (Sin A 2-trnfrslft in iraenb ei nem Theil eure Systems, oder ift euer Ner veniystnn zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welch? Ursache ? Theilt mir eure. Fehler mit und ich will euch gerne lÄröhefc was mir am Rasten hals, da W'auch Hilfe nothwendig hatte. &?ro se,nde ich auch frei da nat einsaßen AuöraitklS, da mich rettete. Perschiedt nickt auf Vorgen, vai ihr heute thun sollt. Schreibt unter VeischM einer Briefmarke sür RückAytort ' an ThomsZ Glafo. 3. p. Ooi IM, Xicjosia oo RH,

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l , f" . fc. ' Y. nu 9trpit biifni ifcltr oinitii litfcti nr to, t Jksi ! poi. tch' so s o Üiu Sucher .,s oirc ti Ött;ch;e Henry Ciay Allen. Für Staais-Anwalt Chas. S. Wiltsie. Für County Commissär, 2. DistriktJohn McGregor. Für County. Commissär, 3. DistriktHenry L. Hardiug. Für Schatzmeister WtN H Schmidt. Für SheriffThomas Chufelton. Für Coroner Älembert W. Brayton. Für Assessor Lonis G. Akin. Für Surveyor John V. Coyner. oocy bn dem schönen Wetter wohl eine offene Droschke bestellt?" Die Wirkung dieser Worte war unbeschreiblich, denn vor Schreck fiel das ganze Personal auf den Rücken. Fragst Du aber nach der Ursache, durch welche Lady Smith so plötzlich die Sprache wiedergewonnen hatte, so kann ich doch nur auf die dreitägigen Konferenzen mit dem amerikanischen Zahnarzt verweisen, der ihr ein neues Gebiß eingesetzt hatte. Armer Geheimpolizist! Noch armeres Hotelpersonal! Denn, vor Schreck auf dem Rücken liegend, konntest Du keine Trinkgelder einheimsen. tnofne rorr uuh Nobiling. In dem soeben veröffentlichten vierten Bande seiner Lebensabenteuer" erzählt Rochefort mit der Miene eines harmlosen Biedermanns, wie er in höchster Gefahr fchwebte, wegen des Nobilingschen Mordanschlages als völlig Unschuldiger den Kopf zu verlieren, im wirklichen Sinne des Wortes natürlich. Der Laternenmann hielt sich zu jener Zeit in Genf auf, sah sich aber infolge eines gefährlichen Liebesabenteuers gezwungen, für einige Zeit heimlich aus der freien Schweiz zu verschwinden. Etwa vier Wochen vorher hatte er in Vevey Freunde besucht und dabei auch die Bekanntschaft eines in einer Hütte am See lebenden russischen Verbannten gemacht. In dessen Garten sah er einen Mann sich im Schießen üben, es war Niemand anders. als Nobiling. wie er jedoch nach seiner Behauptung erst später erfuhr. Um unliebsamen Folgen seines Abenteuers aus dem Wege zu gehen, begab Rochefort sich mit einem Freunde über Straßburg nach Luxemburg, wo er unter falschem Namen in einem untergeordneten Gasthause abstieg. Bald kam ihm jedoch die unmittelbare Nähe Frankreichs, wo er wegen seine: Theilnahme am Commune - Aufstand noch geächtet war, nicht ganz geheuer vor. so daß er den Entschluß faßte, wieder nach der Schweiz zurückzukehren. Kaum aber hatten er und sein Begleiter den Zug bestiegen, als ein Herr mit schreckensbleicher Miene in denWagen stürzte und ausrief: Wissen Sie schon, was sich ereignet hat. meine Herren? Kaiser Wilhelm ist ermordet!Zugleich breitete er vor seinen Mitreisenden mehrere deutsche Zeitungen auS und übersetzte ihnen daraus er war Elsa'sser die auf den Ansculag Nobiling's sick beziehenden Nachrichten. Rochefort läßt uns im Unklaren darüber, welche Stimmung dieKunde von der , ruchlosen That in ihm hervorrief, dagegen gesteht er. daß er in dem Be wußtsein seiner Unschuld laut auflachte. als der Elsässer ihm vorlas, der Mörder, ein gewisser Nobiling, sei kürzlich in der Schweiz gewesen, habe sich dort mit den hauptsächlichsten ruspschen Flüchtlingen ins Einvernehmen gesetzt, und auch mit ihm. Rochefort nämlich. Das Lachen verging ihm jedoch gänzlich, als er in der Schweiz erfuhr, daß der Mann, den er im Garten des Russen mit Schießübungen beschäftigt gesehen hatte, kein Anderer als der Königsmörder- gewesen sei.' Die .blasse Todesfurcht scheint demFederhelden damals manche angstvolle Stunde bereitet zu haben. Würde die Schweiz ihn nicht ausliefern, wenn der Verdacht, daß er mittelbar an demAnschlag betheiligt gewesen sei, berechtigt erschienen wäre? Alle Anzeichen sprachen ja gegen ihn. Dazu kam noch, daß er kurz vorher Depeschen mit der Vera Sassulitsch. die durch ihre beiden Revolverschüsse auf.den Petersburger Polizeichefs Trepow und ihre Freispre chung zu einer zweifelhaften europäischen Berühmtheit gelangt war. ge wechselt und ihr auf die von Berlin aus. an ihn gerichtete Bitte einen Zuflucht ort in Genf ausfindig gemacht hatte. Kurz, er war sich bewußt baß r ' schlimmste Verpacht Nicht gegen ihn ' hätte er.h?byn werde. können, und schon sah er im Geiste das Richtbeil eines preußischen Henkers vor sich blinken. aber dieGefahr, auf dieft unrühm, ltche. Weise seinen interessanten JtypZ zl verlieren.' ging an ihm vorüber, d!nn in die Oesfentlichkeij hrang nichts von semer Ahnung mUNsvtlmz m Be U,

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. iciiij - vatur K tV 0 JtL jL t-r : T'. a .K 'S iidiina nöüns ift das einzige Blatt in Jndiana, wel. ches die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plntokrakte vertritt. AU Organ des VolkcK und nicht einer Parte? oder Parten teressen kämpft sie unentwegt föl Freiheit u. Recht auf allen GSk5en be 8!?.L Arbeit eS VoNek iß b Schöpferin ifteS Wohlstände und da rum wirken wir für solche soziale Re sannen, welche die Arbeit zu? freude bringende Lft, statt tut teöerd?uek ende Last mache. Zeder fortschrittlich Besinnte, sollt U all moralische Pflicht empfindeLeser htt Jöw?.s Tnböve zu V Dss 5k!chbü:ttge Sonntags Vlaii bietet eine Fülle unterhaltenben QU LöF Der AdrmnementS Preir der täglichen Tribüne ist lc bet SountagSblatt Se, beider zusammen 13 per Woch, oder SS tS. per Monat, Durch die Post versandt, kostet ds? Tageblatt daß Sonntags blatt HA per Jshr, beide zusammen HG iu Borssßbziawn VNickftchen aller Art roerden rasch und billig aus. geführt. Qlnttimt&ttm G&uQHntiQnt&, Rechnungen OttöMmavUm tZTeföSKft. VroHrsrAN . f w. für Ses Häftslente, ,d vereine Werder geschmackvoll sntgefö'tr .', MW.M' Ff ZUlU

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